Definition

Die Parkinson-Krankheit oder der Morbus Parkinson (weitere Synonyme: Idiopathisches Parkinson-Syndrom (IPS), Parkinsonsche Krankheit, umgangssprachlich auch Schüttelkrankheit, ältere Bezeichnung: Paralysis agitans für "Schüttellähmung/Zitterlähmung") ist ein langsam fortschreitender Verlust von Nervenzellen. Als unheilbare neurodegenerative Erkrankung zählt sie zu den degenerativen Erkrankungen des extrapyramidal-motorischen Systems. Die bekannteste Erkrankung ist der Morbus Parkinson, eine idiopathische Erkrankung (das heißt ohne bekannte äußere oder genetische Auslöser). Liegt indes eine bestimmbare äußere Ursache zugrunde, spricht man von einem sekundären oder symptomatischen Parkinson-Syndrom. Liegt ein neurodegeneratives Krankheitsbild mit anderem Schädigungsmuster mit zum Teil auch weiteren Symptomen vor, so spricht man von atypischen Parkinson-Syndromen.

Ursachen

  • Dopaminmangel
    Der Morbus Parkinson ist eine degenerative Erkrankung des extrapyramidalmotorischen Systems (EPS) oder der Basalganglien. Dabei kommt es zu einem Absterben von Nervenzellen, die Dopamin herstellen. Erste Krankheitszeichen fallen erst auf, wenn ca. 55 % bis 60 % dieser dopaminergen Zellen abgestorben sind. Der Dopaminmangel führt über zwei Wege letztlich zu einem Ungleichgewicht in der Funktion der Basalganglien. Der Botenstoff Glutamat liegt dabei relativ im Überschuss vor. Dabei wird letzlich die motorische Aktivierung der Hirnrinde durch den Thalamus behindert. Dies führt zu den Hauptsymptomen Rigor, Tremor und Hypokinese, aber auch zur Verlangsamung der geistigen Prozesse (Bradyphrenie).
  • Externe Ursachen
    Als externe Auslöser von Parkinson werden bestimmte Giftstoffe, sogenannte Neurotoxine, die die Substantia nigra schädigen, erwogen. Diese wurden in der Regel entweder im Rahmen der Berufstätigkeit oder als Umweltgifte von den Betroffenen aufgenommen. In Kanada durchgeführte Studien ergaben einen Zusammenhang zwischen dem Einsatz großer Mengen an Paraquat und einer weit überdurchschnittlichen Anzahl von Parkinson-Fällen in der Bevölkerung der entsprechenden Region.Ein weiteres Pestizid, das als parkinsonauslösend gilt, ist das Insektizid Rotenon. In Frankreich ist Parkinson seit 2012 als Berufskrankheit von Landwirten anerkannt, wenn sie mindestens zehn Jahre lang mit Pestiziden in Berührung gekommen sind. Als weitere Ursachen werden im Allgemeinen Vererbung (Veranlagung), Traumen (u. a. bei Boxern), Infektionen und längeres Aufhalten in Räumen mit Schimmelbefall genannt.

Langzeitfolgen

Der Verlauf der Parkinson-Krankheit (Morbus Parkinson, Parkinson-Syndrom) lässt sich nicht ohne Weiteres vorhersagen. Typischerweise schreitet Parkinson langsam fort – wie rasch dies passiert und welche Beeinträchtigungen damit verbunden sind, kann von Person zu Person ganz unterschiedlich sein. Manche Betroffene sind durch die Erkrankung über viele Jahre hinweg kaum beeinträchtigt. Andere hingegen haben schon früh mit Beschwerden zu kämpfen und sind im weiteren Verlauf auf Pflege angewiesen. Parkinson ist bislang nicht heilbar und auch eine frühzeitige Therapie kann nicht verhindern, dass die Krankheit fortschreitet. Aber: Eine individuell zugeschnittene Behandlung wirkt sich günstig auf die Prognose aus. Je weiter Parkinson fortgeschritten ist, desto höher ist das Risiko für Komplikationen. Hierzu zählen etwa Infektionen der Atemwege – zum Beispiel eine  Lungenentzündung –, schwere Stürze oder Schluckstörungen. Diese Komplikationen können mitunter lebensbedrohlich sein.

Konventionelle Therapie

Es gibt heute noch keine Möglichkeit einer ursächlichen Behandlung des Parkinson-Syndroms, die in einem Verhindern oder zumindest einem Aufhalten der fortschreitenden Degeneration der Nervenzellen resultiert. Daher muss man sich mit einer Behandlung der Symptome begnügen, die zunehmend gut möglich ist, was den Patienten, zumindest in den ersten Jahren (manchmal auch Jahrzehnten) der Erkrankung ein nahezu unbehindertes Leben ermöglicht.

Den grössten Stellenwert nimmt dabei die medikamentöse Therapie ein. Gleichzeitig ist es jedoch eminent wichtig, dass der Betroffene die körperlichen Fähigkeiten aufrecht erhält und das Herz-Kreislaufsystem trainiert bleibt. Deswegen wird jeder Betroffene ebenfalls mit Physiotherapie und Ergotherapie betreut.
In deisem Bereich liegt das grösste Potential von kybun untertützend zur Therapie beizutragen.

Zusätzlich nehmen ca. 50% Patienten noch alternative Behandlungsmethoden in Anspruch. Das sind z.B. Meditationsverfahren oder Yoga und Akupunktur.

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

Der kybun Schuh hat eine elastisch-federnde Sohle. Diese fördert die Koordination und Kraft der Füsse und des ganzen Körpers. Ausserdem kann der Träger durch die Sohle den Untergrund gut spüren, dies verleiht ihm beim Gehen Sicherheit und stimuliert die Sensibilität der Füsse. Somit werden Sensomotorik und Propriozeption des Betroffenen aktiv gefördert und trainiert. Symptome wie Schwindel, Gehstörungen, Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen können somit mit dem kybun Schuh sehr gut behandelt werden.Langfristig können so die Parkinson Symptome bekämpft werden und die Mobilität und Lebensqualität des Betroffenen aufrecht erhalten werden.

Erstreaktionen

Für allgemeine Erstreaktionen bei kybun Matte und kybun Schuh Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen 

Bisher sind keine spezifischen Erstreaktion bei Parkinson bekannt.

kybun-Übungen

Für Informationen zu den kybun Schuh Spezialübungen und den kybun Matte Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen

Anwendungstipps

Lassen Sie sich am Anfang genügend Zeit, damit sich der Körper an das neue Geh-Steh-Gefühl gewöhnen kann.

Hören Sie auf Ihren Körper, wie fühlen Sie sich? Tut der Schuh oder die Matte Ihnen gut? Verändern sich die Symptome?

Bei grosser Unsicherheit im kybun Schuh empfehlen wir zuerst die kybun Matte. Hier können Sie sich an Ort auf die richtige Körperhaltung konzentrieren und wenn nötig an einem festen Gegenstand festhalten.

Versuchen Sie den Schuh/ die Matte in den Alltag zu integrieren. Je häufiger Sie damit trainieren, desto schneller merken Sie Fortschritte an Ihrem Körper.

Meinungen/Kundenaussagen

Mit diesem habe ich sicher mehr Lebensfreude. Es gefällt einem so schon besser auf dieser Welt.
Ich spüre, dass es dem Körper gut tut wenn er immer Bewegung hat. Man hat keine Steifheit mehr und ich habe das Gefühl man verliert sie langsam. Ich denke es ist gut wenn ich mit diesem Schuh am Tag stehen kann.
Es ist ein weiches Gehen. Die Knie schmerzen mir weniger, es gibt keine Schläge und ja ich gebe den Schuh nicht mehr her.
Es war eigentlich ein Versuch und wir hatten keine wissenschaftlichen Grundlagen, dass dies zum Erfolg führen könnte. Wir mussten mit Erstaunen feststellen, das sowohl bei sogenannten neurologischen Bewegungsstörungen, da gehört natürlich MS und Parkinson dazu. Wir haben natürlich auch Patienten mit Lähmungen zum Beispiel nach einem Hirnschlag. Haben wir sie auf diesem weich-elastischen kyBounder gehen lassen. Wir haben gesehen, dass sich klinisch die Situation verbessert. Das bedeutet zum Beispiel bei den Parkinson Patienten, die haben plötzlich weniger oder keine Medikamente mehr gebraucht. Sie haben auch kein Tremor mehr gehabt. Auch bei den MS Patienten haben wir eine Verbesserung festgestellt, aber die meiste Verbesserung haben wir vor allem bei den Parkinson Patienten festgestellt. Aber auch bei den gelähmten hat sich die Beweglichkeit verbessert. Wieso es zu diesen Verbesserungen gekommen ist, ist uns eigentlich ein Rätsel. Wir wissen es nicht. Wir können nur annehmen, dass durch die Stimulation über Propriozeption und von den unteren Extremitäten her, eine Stimulation des Hirngewebes stattfindet und gewisse Interaktionen, die unterbrochen waren plötzlich wieder öffnet. Das bedeutet klassisch bei Parkinson. Wir sind immer noch weiter daran, dies zu verfolgen, um dies bei mehreren Parkinson Patienten bestätigen zu können, dass dies ein Effekt hat. Aber dies war eine sehr überraschende und natürlich sehr erfreuliche Tatsache, dass diesen Patienten auch geholfen werden kann.
Dank diesem Schuh kann ich wieder springen. Auch die Treppen runterspringen sozusagen nicht herunter tappen.

Medienberichte/Studien

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