Hüftarthrose/ Coxarthrose

Arthrose ist in der heutigen westlichen Gesellschaft eine weit verbreitete Erkrankung. Hüftgelenk Prothesen werden schon fast als «normal» angesehen. Im Jahr 2016 erhielten in 116 Schweizer Spitälern insgesamt 18‘267* Patienten ein künstliches Hüftgelenk (Hüft-Endoprothese). In Deutschland werden 200‘000** Hüftprothesen pro Jahr eingesetzt. Experten gehen davon aus, dass jede fünfte in Deutschland implantierte Hüftprothese überflüssig ist **. Der Mensch ist dafür gemacht barfuss auf Naturboden zu gehen, denn da werden die Gelenke physiologisch belastet. Die Realität unserer zivilisierten Gesellschaft sieht aber so aus, dass wir die meiste Zeit auf flachen, harten Alltagsböden in stützenden Schuhen (mit Absatz) gehen. Für diese Art Beanspruchungen sind unsere (Hüft-) Gelenke aber nicht gebaut, sondern werden massiv fehlbelastet und nutzen sich dadurch viel schneller ab (Hüftarthrose).

* Quelle: welches-spital.ch

** Quelle: ndr.de

Definition

Die Hüftgelenksarthrose ist eine degenerative Erkrankung des Hüftgelenks, insbesondere im hohen Alter, der ein Verschleiss der Knorpeloberfläche von Hüftpfanne und Hüftkopf zu Grunde liegt. Sie ist die häufigste Form der Arthrose beim Menschen.

Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung, die vorwiegend bei Missverhältnissen zwischen Belastung und Belastbarkeit der einzelnen Gelenkanteile und des umliegenden Gewebes entsteht.

Charakterisierend für die Krankheit ist ein belastungsabhängiger Schmerz direkt im Hüftgelenk. Dieser projiziert sich auf die Leiste. Oftmals bestehen jedoch auch Schmerzquellen im Bereich der Lendenwirbelsäule und am Kreuzdarmbeingelenk.

Ursachen

Ursachen für die Hüftgelenksarthrose können verschiedene (Vor-)Erkrankungen oder (Vor-)Verletzungen im Hüftgelenksbereich sein. Bei circa einem Viertel aller Fälle kann jedoch keine genaue Ursache ausfindig gemacht werden. Meist besteht ein Missverhältnis zwischen Belastung und Belastbarkeit des Hüftgelenks über einen längeren Zeitraum. Entsprechend sind oft ältere Menschen von einer Hüftgelenksarthrose betroffen.

Arthrose kann durch Übergewicht und Überbeanspruchungsschäden, wie sie durch exzessiven Sport oder das Verrichten von körperlicher Schwerarbeit auftreten, verursacht werden. Zu den Ursachen zählen ebenso Veränderungen des Knorpelstoffwechsels im Alter, Stoffwechselstörungen, angeborene Fehlbildungen und erworbene Gelenkdeformierungen, wie sie beispielsweise als Folge von entzündlichen Gelenkserkrankungen oder nach einer Verletzung auftreten können.

Eine weitere Ursache kann die jahrelange Fehlbelastung des Hüftgelenkes beim Gehen sein. (siehe Abb. 1&2) Je grösser der Stoss beim Gehen und je unpräziser die Bewegung, desto schneller wird der Knorpel abgerieben. Die Hauptursache für die Fehlbelastung der Hüftgelenke ist der, von der Natur nicht vorgesehene, hohe Anteil des Sitzens pro Tag in den westlichen Industrienationen. Das stundenlange Sitzen führt dazu, dass sich die Hüftbeuger immer weiter verkürzen. Daraus resultierend kann der Mensch nicht mehr physiologisch korrekt mit aufrechtem Oberkörper gehen. Das wiederum führt zu Überlastung der Nacken- und Rückenmuskulatur sowie der falschen Knie-und Hüftstellung und damit der erhöhten Knorpelabnutzung. 

Unphysiologisches Gehen

Abb1: Füsse blockiert von herkömmlichen Schuhen. Führt zu Hüftgang und gebeugtem Oberkörper » grosse Kniebelastung

Gelenkschonendes Gehen

Abb2: Gang im kybun Schuh. Impuls kommt von den Füssen. » Aufrechter Gang und geringe Kniebelastung

Ursachen - aus Fasziensicht

Der ganze Körper ist umhüllt von Faszien, welche miteinander verbunden sind. Faszien verlaufen in sogenannten Zuglinien oft von Fuss bis Kopf. Die Hüfte liegt mitten in diesen Linien. Sind in einem oder mehreren Bereichen dieser Linien Verklebungen und/oder Verkürzungen vorhanden, so herrscht unnatürlich viel Zug in der ganzen Linie und entsprechend auch auf die Hüfte. Dadurch wird auf das Hüftgelenk übermässig viel Druck ausgeübt. Somit reiben die Gelenkflächen stärker aneinander als vorgesehen und als Folge werden Degenerationen im Gelenk, sprich Arthrose, gefördert oder verschlimmert. Abgesehen von Verletzungen als Grundlage entstehen Verklebungen und Verkürzungen durch das unnatürliche Gehen und Stehen auf den harten, flachen Alltagsböden, sowie durch langes Sitzen.

Langzeitfolgen - Gefangen im Teufelskreis

Die durch die Arthrose verursachten Schmerzen können zu Schonhaltungen führen, die dann andere Gelenke und Strukturen des Körpers überlasten und Folgeerkrankungen oder Folgearthrosen verursachen. Ausserdem führt der Schmerz zu weniger Bewegung und wer sich weniger bewegt, legt automatisch an Gewicht zu, was wiederum einen negativen Effekt auf die Arthrose-Beschwerden hat. So kommen viele von Arthrose Betroffene in eine Abwärtsspirale. Oberstes Therapieziel ist, wieder aus dieser Abwärtsspirale herauszukommen.

Konventionelle Therapie

Zu den konservativen Behandlungsmethoden bei Hüftarthrose zählen Bewegungsübungen, welche von einer Physiotherapeutin/ einem Physiotherapeuten zusammengestellt und instruiert werden. Dabei werden die Blockaden im Hüftgelenk gelöst und die Muskeln rund um das Gelenk gestärkt. Bei Übergewicht nimmt die Reduktion des Körpergewichts eine hohe Priorität in der Therapie ein. Weitere Behandlungsansätze sind Massage, Wärme-/ Kälteanwendungen, pharmakologische Behandlung, orthopädische Hilfsmittel, sowie Operation bei erfolgloser konservativer Behandlung. Die Ziele der konservativen Therapie ist die Funktion des Gelenkes zu erhalten und den Schmerz zu reduzieren.[1]

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

Die kybun Matte und der kybun Schuh eignen sich hervorragend, um mehr Bewegung in den Alltag zu bringen und der Abwärtsspirale durch die Arthrose zu entkommen – Und das ganz ohne zusätzlichen Zeitaufwand. Die akuten Schmerzen werden zügig gelindert und durch die schonendere Belastung der Hüftgelenke sind wieder längere Gehstrecken schmerzfrei möglich.

Das elastisch-federnde Schaumstoffmaterial wirkt wie eine "Knautschzone" und dämpft die Schläge auf die Gelenke beim Gehen und Laufen um ein Vielfaches.

Bewegen wird wieder viel angenehmer und die Hüftbeschwerden lassen meist schon nach wenigen Minuten nach. Wer sich gerne und viel bewegt, hat es viel leichter übermässige Pfunde loszuwerden, was wiederum eine geringere Belastung der Gelenke zur Folge hat. Nahezu alle Arthrose betroffenen Kunden berichten über eine Verbesserung ihrer Schmerzen seit sie einen kybun Schuh tragen.

Anfangs im Alltagsschuh

Abb3: Fussgelenke durch Schuhe blockiert, klappen ab und dämpfen Schläge kaum, Knie beim Fersenkontakt sehr gebeugt und dadurch fehlbelastet.

Nach 6 Wochen im kyBoot

Abb4: Fussgelenke frei, dadurch physiologisches Abrollen möglich und Knie gestreckt. » Belastung und Arthroserisiko minimiert

Nicht allein die dämpfende Wirkung hilft gegen die Schmerzen. Auf der elastisch-federnden Unterlage bleibt man beim Stehen automatisch fortwährend ganz leicht in Bewegung. Beim Stehen und Gehen auf elastisch-federnden Materialien muss die tiefenstabilisierende Muskulatur einen wesentlichen Beitrag leisten, um die Gelenke stabil zu halten. Eine kräftige tiefenstabilisierende Muskulatur sorgt für eine aufrechtere Haltung und dadurch präzisere Bewegungen in den Gelenken. Bewegungsmangel aufgrund von Schmerzen hat langfristig Muskelschwund zur Folge. Aufgrund dessen kann es schneller zu Überlastungserscheinungen im Hüftgelenk kommen. Durch das propriozeptive, sensomotorische und koordinative Training auf instabiler Unterlage können die Gelenke in Belastungssituationen wieder besser stabilisiert werden und dem Fortschreiten der Arthrose kann somit entgegengewirkt werden. Das Training der tiefenstabilisierenden Muskulatur lässt sich durch das Tragen von kybun Schuhen ganz leicht in den Alltag einbauen.

Achtung! Kurzfristige Wirkungen werden gern mit nachhaltigen Wirkungen verwechselt.

Die durch den kybun Schuh ausgelösten Anpassungsprozesse im Körper können Monate oder sogar Jahre in Anspruch nehmen. Es ist ein langwieriger Prozess, um eine nachhaltige Veränderung zu erreichen.

Trotzdem spürt man die Wirkung des elastisch-federnden Materials auch kurzfristig z.B. durch Lösen von Muskelverspannungen oder Verringerung von Druckstellen. Diese kurzfristigen Wirkungen dürfen aber nicht mit den nachhaltigen Wirkungen verwechselt werden, denn in einer Woche kann der langfristige Anpassungsprozess noch nicht so fortgeschritten sein, dass es spürbar wäre.

Kurzfristige Wirkungen hingegen können genauso schnell wie sie kamen auch wieder verschwinden oder sich sogar in Beschwerden umwandeln, wenn die Pausen anfangs nicht beachtet werden.

Es ist deshalb wichtig zu wissen, dass Erstreaktionen eintreten können und das kurzfristige Wohlgefühl in den ersten Wochen abnehmen kann. Das sind Merkmale des Anpassungs- und Veränderungsprozesses – die kybun Schuhe wirken also trotzdem weiter.

kybun - Faszien freundliche Bewegungstherapie

Dank der elastisch-federnden Eigenschaft der kybun Produkte können die Faszien aktiv beeinflusst werden.

Das elastisch-federnde kybun Material wirkt wie ein Stossdämpfer, deshalb verspüren von Hüftarthrose Betroffene beim Stehen und Gehen sofortige Schmerzlinderung.

Auf dem elastisch-federnden Material wird der Fuss beim Stehen und Gehen in alle Richtungen bewegt. In den Myo-Faszialen Linien entsteht ein Wechselspiel zwischen Anspannung, Entspannung und Dehnung wodurch die oben beschriebenen Zugverhältnisse wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Als Folge wird das Hüftgelenk entlastet, da die übermässige Spannung abnimmt. Der Gelenkspalt erhält langfristig wieder einen grösseren (seinen natürlichen) Freiraum.

Durch die ständigen Mikrobewegungen auf den elastisch-federnden kybun Materialien werden die Faszien stets in Bewegung gehalten und dadurch vor Verklebungen geschützt. Zusätzlich wird durch die vermehrte Bewegung die Durchblutung angeregt und die Aktivität der Lymphgefässe verbessert. Als Folge können Ablagerungen (Schlackenstoffe) besser abtransportiert werden und durch den verbesserten Sauerstofftransport beispielsweise Entzündungen reduziert werden.

Dank dem sanften Aufkommen der Fersen sowie einer aktiven Abrollbewegung des Fusses werden die Faszien physiologisch beansprucht. Stress in Form von harten Schlägen und unnatürlichen Bewegungsmustern, welche zu Verklebungen der Faszien führen, werden reduziert.

Prävention mit kybun

Jeder weiss, dass der Körper mit der Zeit Verschleisserscheinungen aufweist und irgendwann Probleme und Beschwerden beim Gehen und Laufen auftreten können. Aber die meisten Leute beginnen ihren Körper erst bei Beschwerden bewusst als zerbrechliches und vergängliches Gebilde wahrzunehmen. In den meisten Fällen ist es oft schon zu spät und es sind irreversible Schäden an Gelenken (wie beispielsweise Knorpelabrieb) entstanden.

Daher ist es wichtig nicht erst zu handeln, wenn Schmerzen schon zu spüren sind oder verstärkt werden. kybun Schuhe und kybun Matten helfen schon in der Jugend die Gelenke zu schonen und Arthroseproblemen vorzubeugen.

Erstreaktionen

Für allgemeine Erstreaktionen von Neueinsteigern beim Gebrauch der kybun Matte und dem Tragen der kybun Schuhe, klicken Sie hier: Erstreaktionen

kybun-Übungen

Für Informationen zu den Spezialübungen im kybun Schuh und den Grundübungen auf der kybun Matte klicken Sie bitte hier: kybun Übungen

 

Folgende Anpassungen der Standarddurchführung des Intervall Walkings sind bei Hüftarthrose wichtig: 

  1. Beide Übungen sind wichtig
  2. Falls Schmerzen bei der schnellen Übung auftreten, kleine Schritte machen und mit hoher Schrittfrequenz gehen 
  3. Langsame Übungen helfen die stabilisierende Muskulatur um das Hüftgelenk wieder aufzubauen
  4. Lockernde Bewegungen helfen verspannte Hüftmuskeln zu lösen 

Anwendungstipps

  • Achten Sie beim Stehen und Gehen auf eine aufrechte Körperhaltung.
  • Eher kurze Schritte machen.
  • Alltag/Freizeit: Möglichst viel im kybun Schuh gehen oder die kybun Matte benutzen. Ermüdung beachten! Die kybun Übungen regelmässig machen und wenn nötig eine kurze Pausen einlegen.
  • Bei der Arbeit: Möglichst wenig Sitzen. Anfangs zwischen Sitzen und Stehen wechseln und Ersatzschuhe zum Wechseln mitnehmen.
  • Wenden Sie sich an einen kybun-Händler ihres Vertrauens, wenn Sie weitere Fragen haben, sich unsicher fühlen oder sich die Schmerzen im kybun Schuh, trotz befolgen der Tipps, nicht verbessern.

 

Meinungen/Kundenaussagen

Ich hätte nie gedacht, dass es so in diesem Mass möglich ist, nur durch einen Schuh. Vor allem das man so eine Verbesserung der gesamten Lebensqualität erreicht. Das nur durch einen Schuh ohne sonst was zu tun ausser den Schuh ganz normal anzuziehen wie jeder andere und los zu laufen. Wie gesagt für mich grenzt es an ein Wunder.
Die ausführliche Untersuchung und der klinische Test zeigen: Durch die langgezogene Schnürung lässt sich der kyBoot sehr passgenau auf den Fuss fixieren, was auch die exakte Positionierung des Fusses über der Sohle ermöglicht. Das grosse Innenvolumen ermöglicht ein genügendes Spiel der Zehen ohne Druckstellen und ist somit auch für Personen mit vergrössertem Fussvolumen geeignet. Das Schaftmaterial ist sehr weich, was den Tragekomfort noch weiter verbessert. Die speziell konstruierte Sohle bereichert das Innenklima des Schuhes ganz erheblich, da die Belüftung bei jedem Schritt zu einer Ventilation des Fusses führt. Dies ist besonders bei mehrstündigem Tragen sehr angenehm. Die extreme Dämpfung ist vor allem für Menschen mit Arthroseproblemen in den Beinen sowie auch im Hüftbereich und auch im Wirbelsäulenbereich geeignet. Die hohe Deformations- Potenz der schock-absorbierenden Sohle wird nicht, wie bei andern handelsüblichen Gesundheitsschuhen, durch eine übertriebene Erhöhung der Sohle erreicht, sondern durch das ausgeklügelte Dämpfungssystem. Trotz des starken Federns des Fusses beim Abrollvorgang entsteht keine eigentliche Instabilität, da die Laufsohle breit gehalten wurde, was die seitliche Abstützung gewährleistet. Die hohe Dämpfung im Mittel- und Vorfussbereich predestiniert den kyBoot für Menschen mit Mittelfuss- und Vorfussbeschwerden oder Fehlstellung der Zehen und Arthrosen.

Erfahrungen/Weitere Fragen zu Hüftarthrose

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kyBoot geeignet bei Spinalkanalstenose und nach Fraktur eines Lendenwirbels?

Der kyBoot und der kyBounder sind ideale Trainingsgeräte, um die tiefen, stabilisierenden Muskeln des Rückens zu trainieren. Dies ist bei einer Spinalkanalstenose besonders wichtig um den eingeklemmten Nerv zu entlasten. Es gibt dabei jedoch gewisse Punkte zu beachten:

Spinalkanalstenose-Betroffene behelfen sich oft, indem sie ihren Oberkörper nach vorne beugen. Am Anfang nur leicht, dann immer deutlicher. Dies ist eine natürliche Reaktion, um dem Schmerz oder den Lähmungserscheinungen auszuweichen, denn durch diese Vorlage weitet sich der Spinalkanal kurzfristig. Über längere Zeit gesehen ist diese Reaktion des Körper jedoch nicht vorteilhaft: Die Vorlage ist eine Fehlhaltung was zu Verspannungen, Blockaden und später eventuell zu noch mehr Einengung im Spinalkanal führt.

Im Falle einer Spinalkanalstenose müssen wir einen Kompromiss machen: Einerseits müssen wir die Lähmungserscheinungen vermindern, indem der Spinalkanal geöffnet wird. Anderseits darf die Fehlhaltung (Vorlage) nicht zu gross werden, um negative Folgereaktionen zu vermeiden.

Für diesen Kompromiss eignet sich der kyBoot besonders:

Durch das Gehen auf weich-elastischem Untergrund wird der Körper sanft, Schritt für Schritt aufgerichtet. Dies geschieht automatisch. Wichtig ist, dass Sie auf Ihren Körper hören. Die Lähmungserscheinungen sollten abnehmen, bei einer Zunahme der Lähmungen oder Schmerzen sollten Sie die kyBoots ausziehen. Wichtig ist, dass Sie den kyBoot nach einer Pause so schnell wie möglich wieder anzieht, damit sich ihr Körper an die neue Haltung gewöhnen kann.

Wegen des „Wackelns“ müssen Sie beachten, dass die Wirbelsäule nur gefühlt mehr wackelt und sich instabiler anfühlt. In Wirklichkeit zentriert sich die Wirbelsäule im kyBoot und die Bewegungen  der Wirbelsäule werden viel kleiner und feiner.

Auch wegen der Wirbelsäulenfraktur habe ich keine Bedenken denn der kyBoot vergrössert die Muskelaktivität der Lendenwirbelsäule was einerseits zu einer besseren Durchblutung des Rückens führt und andererseits werden besonders die tiefen, feinen  Muskeln gekräftigt, was langfristig zu einer Verbesserung der Rückenstabilität führt und so die Wirbelkörper und Bandscheiben gleichmässiger belastet und geschont werden.

Es gilt jedoch dasselbe wie auch bei der Spinalkanalstenose. Falls es anfangs zu Schmerzen kommt, ist eine Pause vonnöten bis sich der Körper wieder erholt hat.

Zusätzlich empfehle ich Ihnen die speziellen kybun Übungen durchzuführen. Die gibt es sowohl für kyBounder wie auch für kyBoot.

http://www.kybun.ch/philosophie/kybun-uebungen/kybounder.html

www.kybun.ch/philosophie/kybun-uebungen/kyboot.html

nach Bandscheiben und Ischiasoperation Rückenschmerzen im kyBoot aber nicht im Alltagsschuh

Rückenschmerzen sind eine komplexe Angelegenheit bei der sehr viele Faktoren eine Rolle spielen und können oft nicht allein durch das Tragen von kyBoot beseitigt werden.

Es ist also wichtig keine Wunder in kürzester Zeit zu erwarten. Der kyBoot bringt in den meisten Fällen eine Linderung der Schmerzen, da jeder Mensch aber individuell auf äussere Reize anspricht, kann ein kurzfristiger Erfolg nicht garantiert werden.

Das Spezielle bei den meisten Rückenbeschwerden ist, dass sie oft nicht aus einer traumatischen Verletzung resultieren, sondern durch Fehlbelastung und Überanspruchung der Strukturen sich über Jahre hinweg manifestiert haben.

Daher ist die Behandlung von Rückenschmerzen auch so ein langwieriger Prozess, der durchaus auch wellenförmig verlaufen kann. Das heisst es kann Phasen geben in denen die Schmerzen sich stark bessern aber anschliessend wieder etwas vermehrt auftreten. So kann sich eine Gesesung und Regeneration durchaus über 1-3 Jahr hinziehen.

Des Weiteren ist wichtig, wenn man lange am Tag im kyBoot steht, ab und zu die Muskeln in Rücken und Beinen zu lockern indem man z.B. ein wenig auf und ab wippt oder das Gewicht von Ferse zur Fussspitze verlagert.

Er darf auch nicht vergessen, dass der kyBoot ein Trainingsgerät ist und die Muskulatur ständig fordert. Irgendwann benötigt jeder Muskel eine Regenerationspause. Wenn die Schmerzen stärker werden, ist es Zeit für eine Verschnaufpause.

Wir empfehlen Ihnen ausserdem unbedingt unsere speziellen für kyBoot und kyBounder entwickelten Übungen durchzuführen. Sie beschleunigen die Anpassung des Körpers und die Regeneration.

http://www.kybun.ch/philosophie/kybun-uebungen/kyboot.html

www.kybun.ch/philosophie/kybun-uebungen/kybounder.html

Ist der kyBoot nach einer Rückenoperation zu empfehlen?

Vor drei Wochen habe ich ein Paar kyBoot Damenschuhe gekauft. Fünf Monate davor hatte ich eine Rückenoperation (Spinalkanal). Von Tag zu Tag verstärkten sich meine Rückenschmerzen (Auch bei nur 1 Stunde Tragedauer pro Tag). Nach einer Konsultation bei meinem Hausarzt, hat mir dieser abgeraten die Schuhe zu tragen. In meinem Falle sei der kyBoot kontraproduktiv. Was soll ich nun machen?

Generell kann man sagen, dass der kyBoot ein ideales Schuhwerk ist um den Rücken zu entlasten und gleichzeitig die tiefe, stabilisierende Muskulatur zu stärken. Besonders nach einem operativen Eingriff ist es wichtig die Muskulatur wieder aufzubauen, damit der Rücken langfristig in gutem Gesundheitszustand bleibt.

Nun ist es nicht ganz leicht, Ihre persönliche Situation einzustufen, da ich weder Ihre Vorgeschichte noch die aktuelle Situation nach der Operation kenne. Allgemein gilt jedoch: Lassen Sie sich für den Muskelaufbau Zeit. Das heisst, steigern Sie langsam die kyBoot Tragedauer. Eine Stunde am Stück, kann nach nur drei Wochen kyBoot Tragen und zusätzlicher Vorbelastung einer Operation bereits zu viel sein. Versuchen Sie einmal den kyBoot 20 Minuten am Stück zu tragen und dann wieder zu den normalen Schuhen zu wechseln. Wenn Sie dies mehrmals pro Tag praktizieren, ist das ein ideales Training für Ihren Rücken. So können Sie langsam die Tragedauer steigern, immer nur so weit, dass Sie keine Rückenschmerzen bekommen. Hören Sie also gut auf Ihren Körper! So angewendet, kann sich der kyBoot nur positiv auf Ihren Rücken auswirken!

Viele Ärzte kennen leider die kybun MechanoTherapie noch nicht und raten deshalb davon ab. Aber es gibt ebenso auch viele Ärzte und medizinische Fachpersonen, die den kyBoot ihren Patienten empfehleln. Auf unserer Homepage finden Sie Statements von Spezialisten.

Wie ist die Wirkung des kyBoot bei künstlichen Hüftgelenken?

Ich hatte diese Woche einen Kunden bei uns im Shop, der vor einigen Wochen einen kyBoot kaufte und sehr zufrieden ist damit. Seit August 2010 hat er zwei Ganz-Hüftprothesen aufgrund von Arthrose.
Unser Kunde möchte gerne eine medizinisch fachliche Auskunft über die Wirkung und Vorteile eines kyBoot, konkret in seinem Fall mit Totalhüftprothesen.


Ihr Kunde kann von den positiven Auswirkungen auf den Körper auf jeden Fall profitieren. Der kyBoot hat folgende Wirkung auf die Hüftgelenke:

- Er dämpft die Schläge auf die Gelenke ab. Dies ist angenehm und schonend für das Hüftgelenk, besonders nach einer Operation oder Schmerzen.
- Er stärkt die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur und deren Propriozeption. Dadurch wird beim Gehen wieder die Kraft und das Gleichgewicht der Füsse gebraucht und somit die Hüfte entlastet.
-Im kyBoot richtet sich der Körper durch das vermehrte Abrollen des Fusses auf, die Hüfte wird gestreckt und die Hüftgelenke somit axialer und dadurch schonend belastet.
- Nicht nur die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur sondern auch die stabilisierende Hüft-/Rumpfmuskulatur wird trainiert. Dies gibt der Hüfte mehr Stabilität, was wiederum das Gelenk stabilisiert und dadurch die Prothese schont.

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