Warum es mehr Stehpulte geben müsste

30.05.2016

Stehpulte sind nicht nur gut für den Rücken. Laut einer neuen Studie machen sie auch produktiver, und zwar deutlich.

In den meisten Büros sind sie Exoten. Einzelkämpfer, die oft belächelt werden und trotzdem standhaft bleiben, im wahrsten Sinne des Wortes: Angestellte mit Stehpult. Viel Zuspruch bekommen sie von Ergonomen, die vom Arbeiten im Stehen schwärmen, weil es gut für den Rücken sei und die Durchblutung fördere. Eine neue Studie geht nun noch weiter und behauptet: Stehpulte fördern die Produktivität um bis zu 50 Prozent.

Verfasst wurde das Papier vom Health Science Center der Texas A&M University. Die Wissenschaftler beobachteten 167 Angestellte eines Callcenters über sechs Monate hinweg. Eine Gruppe arbeitete unter normalen Bedingungen im Sitzen, die andere Gruppe an Stehpulten. Dann verglichen die Forscher die Produktivität zwischen den beiden Gruppen, gemessen an der Zahl erfolgreich beendeter Anrufe beziehungsweise Gespräche pro Stunde.

Das Resultat ist beeindruckend. Nicht nur waren die Angestellten am Stehpult 45 Prozent produktiver als die anderen. Sie steigerten ihre Arbeitsleistung auch über die Zeit hinweg, von plus 23 Prozent im ersten Monat bis auf plus 53 Prozent in den Monaten danach. 

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