Aus dem Chaos entsprungen

03.01.2020

Es ist ein klarer, föhnwarmer Herbsttag. Ich treffe einen der schillerndsten, faszinierendsten und innovativsten Schweizer Unternehmer und Erfinder – Karl Müller – auf dem „Kybun Tower“ am Bodensee.

Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf die umliegenden Felder, auf denen schwarz-weisse Kühe friedlich grasen, während einem das thurgauische Dörfchen Roggwil stoisch zu Füssen liegt. Alles wirkt gemächlich, ruhig, idyllisch. Karl Müller steht mir gegenüber – mit beiden Füssen fest auf der Erde. In seiner Firma sitzt kein einziger Mitarbeiter – sondern man steht. So auch bei unserem Gespräch. Karl Müllers Leben gleicht einer grossen Welle, bisweilen sogar einem selbstzerstörerischen Tsunami. Der 67-jährige Maschinenbauer ist ein Serienunternehmer – und alles, was er angepackt hat, hatte so richtig viel Erfolg. Zum Beispiel Masai Barefoot Technology (MBT), welches er erfolgreich gründete – und später gewinnbringend verkaufte – oder Kybun, sein neustes Baby. Die Fussballarena in St.Gallen trägt ebendiesen Namen. Karl Müller weiss, wie man mehr als nur eine unternehmerische Idee so richtig gross macht. Klingt cool. Erfolgreich. Flawless. Aber das ist es nicht. Ganz im Gegenteil.

 

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