Der kyBoot - Training und Übungen für Jedermann

Der kyBoot ist nicht nur der bequemste und komfortabelste Schuh der Welt, er ist auch ein schonendes und nachhaltiges Trainingsgerät.  

Darum ist das Gehen auf weich-elastischem Material so besonders:

Wer auf harten Böden geht und steht, neigt zu Fehlbelastungen und passiver Haltung. Beobachten Sie sich selbst in Ihrem Alltag:

  • Verlagern Sie Ihr Gewicht des Öfteren auf ein Bein, wenn Sie stehen?
  • Setzen Sie sich gerne hin, sobald sich Ihnen die Möglichkeit dazu bietet?
  • Stützen Sie sich gerne irgendwo ab, wenn Sie länger stehen müssen?

Der harte Boden unserer modernen Kultur schafft keinen Anreiz zur Bewegung. Auf weich-elastischem Material hingegen muss sich der Körper beim Stehen und Gehen ständig aktiv ausbalancieren. Dadurch werden jene kleinen, feinen Muskeln aktiviert und trainiert, die den Bewegungsapparat unseres Körpers stabilisieren.

Auf weich-elastischem Material wird die Bewegung zudem als sehr angenehm und leicht empfunden, was einen bedeutenden Einfluss auf Ihre tägliche Bewegungszeit haben wird.

kyBoot- Tragen als Dauertraining

Die hier beschriebenen Übungen eignen sich, um neben anderen Behandlungen, wie zum Beispiel der Physiotherapie, möglichst oft durchgeführt zu werden. Im Gegensatz zu einer Therapie stellt der Gebrauch von kyBoot oder kyBounder eine Art Dauertraining dar, das sich optimal als zusätzliche Massnahme zur konventionellen Therapie eignet und nach Abschluss der Therapie fortgeführt werden kann. Ziel ist es, die Anzahl und Dauer der Pausen so zu reduzieren, dass der kyBoot schlussendlich als Alltagsschuh gebraucht werden kann, sowie die Schmerzen zu lindern und das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern. Der kyBoot sollte möglichst oft am Tag getragen werden und bringt dann folgenden Nutzen: Verbesserung der Koordination und Sensomotorik, Optimierung des Gangmusters und Vermeidung von Fehlbelastungen auf das Knie sowie das Training der Tiefenmuskulatur und der damit verbundenen Steigerung der Bewegungspräzision.


Das kybun Intervall Walking

So funktioniert es:

Beim kybun Intervall Walking gibt es zwei Phasen. Im intensiven Teil gehen kleine Muskelimpulse durch den Körper und lockern die Muskulatur. Im regenerativen Teil wird die Tiefenmuskulatur aktiviert und trainiert.  Dadurch können die meisten ihre Schmerzen beim Gehen lindern. Je nach Bedürfnis und persönlicher Fitness können die Dauer und Intensität beliebig angepasst werden.
Zur Vergrösserung des Trainingseffektes oder zur Linderung von Schmerzen und Erstreaktionen haben wir verschiedene Übungen speziell für die Durchführung mit kyBoot entwickelt.

Beschreibung des Intervall Walkings
Langsames Intervall (Balancieren)Schnelles Intervall (Traben)
Durchführung

- ganz langsam & konzentriert gehen

- aufrechte Körperhaltung (Blick geradeaus, nicht auf den Boden blicken)

- über die Ferse abrollen

- Arme locker fallen lassen und passiv mit der leichten Bewegung mitpendeln

- Bauch- und Gesässmuskulatur anspannen

 

 

- Füsse und Zehen locker lassen, nicht verkrampfen

- kurzer Bodenkontakt (Flugphase)

- stärkere Drehbewegung des Brustkorbs

 

Achten auf

- Fussspitze anheben

- Knie ist gestreckt beim Aufsetzen

- möglichst lange auf einem Bein bleiben und bei jedem Schritt von der Ferse über die Grosszehe abrollen

- wenn die Dehnung zu gross ist (Dehnschmerzen während dem Abrollen):

   --> Schrittlänge verkleinern

   --> Füsse flacher aufsetzen und weniger stark über die Grosszehe abstossen

- Füsse flach aufsetzen & nicht über den gesamten Fuss abrollen

- Unterarme in 60-90° Grad zum Oberarm bringen und aktiv Bewegung animieren und betonen

Variationen

- Rückwärts balancieren

- wenn Sie sich schon sicher fühlen:

  --> Augen schliessen beim Balancieren

 - zur Lockerung der Schulter- und Nackenmuskulatur Arme beim Joggen baumeln lassen

Egal, ob Schmerzen oder ob mangelnde Fitness, das Intervall Walking ist für Jedermann geeignet 
Wählen Sie jetzt aus:

Wieso zwei Phasen? - Die Wirkungsmechanismen

Die beiden Phasen, sowie der Wechsel zwischen intensiver und regenerativer Phase setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Beide Teile führen mit der Zeit zu unterschiedlichen körperlichen Anpassungen:

  • Durch die regenerative Phase erfolgt eine sensomotorische/ koordinative Anpassung.
  • Durch die intensive, lockernde Phase werden Verspannungen gelöst und die Kondition verbessert. Die Haltungsverbesserung und Verspannungslösung tritt meist sehr schnell ein. Konditionelle Anpassungen erfordern etwas mehr Geduld und sind von der Trainingsintensität abhängig.
  • Beim Phasenwechsel muss sich das Gehirn auf die jeweilige Bewegung vorbereiten. So können eingeübte und gewohnte Bewegungsmuster weniger gut abgerufen werden. Bewegungen müssen bewusster wahrgenommen und durchgeführt werden. So werden Fehlhaltungen automatisch korrigiert.
  • Abwechslung der Phasen fördert die Konzentration und Präzision einer Bewegung

Intervall Walking in einer Gruppe

Was kann Ich mit dem Intervall Walking alles erreichen?

Die Frage ist, was Ihre Trainingsziele sind.

  • Möchten Sie Ihre Ausdauer verbessern? Je nachdem wie fit Sie sind, können Sie mit dem Intervall Walking unterschiedliche Erfolge erzielen.
  • Wenn Sie deutlich spüren, dass Ihr Puls beim Durchführen der schnelleren Übungen ansteigt, können Sie Ihre Ausdauer durch das Training verbessern. Einerseits belasten Sie sich für kurze Zeit, was Ihren Herz-Kreislauf in Schwung bringt. Andererseits können Sie sich während der kurzen, weniger intensiven Übungen wieder erholen. Der konstante Wechsel ermöglicht es Ihnen, über einen längeren Zeitraum zu trainieren.
  • Verfügen Sie bereits über eine gute kardio-pulmonale Fitness, können Sie das Intervall Walking beispielsweise als Aufwärm-Übung oder als erholungsfördernde Trainingsmassnahme zur Entspannung anwenden.
  • Sie möchten überschüssige Pfunde loswerde. Das Intervall Training eignet sich hierfür ideal, da man sich nicht kurzfristig auspowert, sondern durch die immer wiederkehrenden Entspannungsphasen das Trainings als viel weniger anstrengend empfindet. Dies bedeutet zwar weniger Energieverbrauch pro Zeiteinheit, dafür trainiert man länger und mit mehr Freude und Spass.
  • Wie wäre es mit Gleichgewichtstraining? Dieses kann mit Intervall Walking sehr effektiv betrieben werden! Das Training zielt vor allem auf sehr langsame Bewegungen ab, bei denen man sich zunehmend auf die Sensibilität der Füsse und die proprozeptiven Fähigkeiten des Körpers verlassen muss.
  • Sie wollen sich wieder mehr bewegen nach einer längeren Bewegungs-/ Trainingspause?

Falls Sie aufgrund von Verletzungen oder sonstigen Beschwerden länger pausiert haben, ist es wichtig, die Schmerzen oder ein anfangs unangenehmes Gefühl bei der Bewegung zu überwinden. Hier soll das Intervall Walking als Aufbau den Wiedereinstieg in frühere Aktivitäten erleichtern.

Haben Sie Interesse an einem Intervall Walking Event teilzunehmen?

Was erwartet mich bei einer Teilnahme?

Das Ziel des Intervall Walkings ist die Verbesserung Ihrer gesamten Bewegungsqualität. Beschwerden am Bewegungsapparat sollen vermindert werden, oder aber man lernt, besser mit den vorhandenen Beschwerden umzugehen.

Das von uns angebotene Intervall Walking findet draussen statt und wird witterungsunabhängig durchgeführt. Sobald Sie mit kostenlosen Probier-kyBoot ausgerüstet sind, werden Sie in kleinen Gruppen durch Sport- und Bewegungswissenschaftler in die zwei Phasen des Intervall Walking eingeführt. Wir helfen Ihnen, die richtigen Bewegungen zu erlernen und zeigen Ihnen hilfreiche Zusatzübungen.
Das Tempo ist beim Intervall Walking Nebensache. Es handelt es sich um eine entspannende bis wenig anstrengende Trainingsmassnahme, wo jeder in dem für ihn angenehmen Tempo trainieren kann.

Für eine Übersicht aller Intervall Walking Termine sehen Sie Hier 
Im Moment finden Intervall Walkings nur in Deutschland, Österreich und Schweiz statt.

Intervall Walking Rüti

Intervall Walking Roggwil

Intervall Walking mit Timo Konietzka


Mikro-Intervall am Ort

Das "Mikro-Intervall am Ort" Training eignet sich hervorragend für zwischendurch, wenn man schnell im engen Büro Verspannungen lösen und seine Muskulatur aktivieren möchte. Bei bereits aufgetretenen Erstreaktionen ist diese Übung besonders empfehlenswert, wenn der kyBoot nach einer Schmerzpause wieder angelegt wird.

Dabei trabt man ein paar Schritte am Ort, läuft anschliessend ganz langsam 3 Schritte vorwärts und achtet auf ein gleichmässiges Abrollen über die Ferse und eine aufrechte Körperhaltung. Nach den 3 Schritten trabt man wieder ein paar Schritte am Ort und geht anschliessend wieder 3 Schritte rückwärts, wobei sauberes rückwärtiges Abrollen über den Vorfuss besonders wichtig ist. Wiederholt werden können die Intervalle so oft man möchte oder bis die Verspannungen nachlassen und verschwinden.