Schmerzen trotz kybun

Im kyBoot/ auf dem kyBounder kann es anfangs zu Erstreaktionen wie Schmerzen kommen. Für detaillierte Infos zu Erstreaktionen mit kybun klicken Sie hier

Es kann aber auch später, nach monatelangem Training mit kybun, zu Schmerzen oder anderen Symptomen kommen. Mehr Informationen und Ratschläge zu den vier unten aufgezählten "Erscheinungen" erhalten Sie auf dieser Seite.

  • Schmerzen trotz kybun
  • Plötzlich wieder Schmerzen nach monatelanger Besserung
  • Kybun bringt Besserung verursacht aber an anderer Stelle Beschwerden
  • Wirkung von kybun lässt nach

Definition

Schmerzen können an allen möglichen Körperstellen (Gelenke, Weichteile) auftreten und sind ein Zeichen für eine Fehlbelastung oder/ und Überlastung. Sie treten immer dort in Erscheinung, wo der Körper eine vorhandene Schwäche hat. Meistens hat man nicht nur eine Schwäche (Baustelle) sondern mehrere, da eine Fehlbelastung in einem Gelenk immer zu Fehlbelastungen in anderen Gelenken ("Folgeerkrankungen") führt.

Ursachen

  • Achtung! Kurzfristige Wirkungen werden gern mit nachhaltigen Wirkungen verwechselt!
    Die durch den kyBoot ausgelösten Anpassungsprozesse im Körper können Monate oder sogar Jahre in Anspruch nehmen. Der Körper beginnt an einer Stelle zu rehabilitieren (meistens die Stelle mit der grössten Baustelle) und wenn diese Stelle abgeschlossen ist, kommt oft eine andere Stelle zum Vorschein, die rehabilitiert werden muss. Dies geht so weiter, bis der Körper wieder im Lot ist. Daher ist es möglich, dass im kyBoot/ auf dem kyBounder Körperstellen schmerzen, die zuvor noch nie ein Problem gemacht haben.
    Trotzdem spürt man die Wirkung des weich-elastischen Materials auch kurzfristig z.B. durch Lösen von Muskelverspannungen oder Verringerung von Druckstellen. Diese kurzfristigen Wirkungen dürfen aber nicht mit den nachhaltigen Wirkungen verwechselt werden, denn in einer Woche kann der langfristige Anpassungsprozess noch nicht so fortgeschritten sein, dass es spürbar wäre.
    Kurzfristige Wirkungen hingegen können genauso schnell wie sie kamen auch wieder verschwinden oder sich sogar in Beschwerden wandeln, wenn die Pausen anfangs nicht beachtet werden.
    Deshalb ist es wichtig zu verstehen, dass eine Erstreaktion und das Verringern des positiven Gefühls in den ersten Wochen mit kyBoot nicht bedeutet, dass die kyBoot nicht mehr wirken, sondern dass lediglich das kurzfristige Wohlgefühl geringer wird!
  • Hier ein praktisches Beispiel zur Veranschauung:
    Mit kybun werden die Füsse „aktiviert“, das wiederum verändert die Körperhaltung, welche nochmals zu einer veränderten Belastung der Hüfte und Lendenwirbelsäule führt. Diese Anpassungsprozesse des Körpers können dazu führen, dass nach 2-3 Wochen plötzlich die Hüfte leicht zu spüren ist oder sogar gereizt reagiert oder auch der Nacken sich plötzlich nach 5-6 Wochen bemerkbar macht. Das sind aber alles vorübergehende Phänomene, mit denen der Körper deutlich macht: „Halt, ich brauche eine Pause und Zeit zum Anpassen. Bitte Belastung reduzieren“.

Wie kann es passieren, dass kybun, trotz richtiger Anwendung und viel Geduld, nicht die erwünschte Linderung der Beschwerden bringt?
Kommen Sie mit kybun nicht weiter oder sind plötzlich neue Beschwerden aufgetreten?

  • Kybun kann viel: Feine Muskeln trainieren, Muskel Dysbalancen ausgleichen, Schonhaltungen entkommen, Haltungen verändern, Gelenke und Muskeln schonender belasten etc. Was jedoch nicht geht, sind Grundkrankheiten heilen und Faszien-Verklebungen lösen (jeweils oft nicht).
  • Bei Grunderkrankungen wie zum Beispiel abgenutzte Gelenke (Arthrose), Diabetes, Veneninsuffizienz oder Morbus Bechterew können die Symptome gelindert und daher die Lebensqualität deutlich gesteigert werden. Das Fortschreiten der Erkrankung kann dadurch oft verlangsamt werden, aber kybun kann keine vorhandenen Schäden am Körper reparieren oder Erkrankungen heilen.
  • Eine weitere Ursache für langwierige Schmerzen liegt oft in der Tiefe der Weichteile verborgen. Muskeln, Bänder, Sehnen oder Faszien können nach langer Fehlbelastung oder Schmerzperiode unbeweglich werden oder sogar miteinander verkleben. Dies passiert relativ schnell, bereits nach wenigen Wochen passt sich der Körper den Umständen an und reagiert: Das heisst, bei Schmerzen baut der Körper „Brücken“ sogenannte „Cross-Links“ (Verklebungen) zur Stabilisierung und Schmerzlinderung.
    Wenn Weichteile miteinander verklebt sind, kann der kyBoot/ kyBounder seine Wirkung nicht voll entfalten und daher kann es vorkommen, dass die erwünschte Linderung, trotz richtiger Anwendung des kyBoot/ kyBounder, nicht eintreten kann. In diesem Fall ist es wichtig, dass ein erfahrener Therapeut mit seinen gelernten Techniken die Verklebungen löst. Danach werden Sie auch mit kybun die erwünschten Erfolge im Wiederaufbau der Kraft, Beweglichkeit und Koordination der Muskulatur erzielen können.

Langzeitfolgen

Schmerzen führen automatisch zu Schonhaltungen, die folglich andere Gelenke und Strukturen des Körpers überlasten und Folgeerkrankungen (Schmerzen in anderen Gelenken) verursachen. Ausserdem führt der Schmerz zu weniger Bewegung und wer sich weniger bewegt, legt automatisch an Gewicht zu, was wiederum einen negativen Effekt auf den Körper hat. So kommen viele Leute mit langanhaltenden Schmerzen in eine Abwärtsspirale. Oberstes Therapieziel ist, wieder aus dieser Abwärtsspirale herauszukommen.

Konventionelle Therapie

Schmerzen werden in erster Linie mit schmerzhemmenden Medikamenten behandelt. Dies ist aber nur eine kurzfristige Lösung, da die Ursache der Beschwerden nicht behandelt/ verändert wird.

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

Mit kybun wird der Körper gezwungen, Schonhaltungen aufzubrechen. Es kommt zu Auf- und Umbauprozessen die den Körper ins Lot bringen und die Ursache der Schmerzen behandeln.

Bitte lesen Sie die krankheitsspezifische Wirkungsweise von kybun unter der jeweiligen Indikation.

Erstreaktionen

Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder und kyBoot Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen 

kybun-Übungen

Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen

Anwendungstipps

  • Durch das mögliche variieren der Schmerzen sollte das kyBoot-Training immer wieder der Tagesform angepasst werden. Es ist wichtig, das der Betroffene mit der Zeit herausfindet, wie viel kybun-Training gut für ihn ist, und wann es eine Pause braucht, damit danach keine vermehrten Schmerzen auftreten. Es kann gut sein, dass an manchen Tagen das kyBoot-Training nur sanft und kurz möglich ist (oder sogar ausfallen muss) und an anderen Tagen längere Distanzen im kyBoot gegangen werden können.

    Es ist wichtig, dass nach dem kyBoot-Training/ Gehen keine vermehrten Schmerzen auftreten (Dosierung!).
    Dies ist besonders bei allen entzündlichen Erkrankungen wichtig!. Mit der Zeit wird sich der Körper, bei regelmässigem Gehen im kyBoot, anpassen (stärkere Muskulatur und Bindegewebe und stabilere Gelenke) und Beschwerden/ Erstreaktionen treten weniger schnell und weniger häufig auf.

    Weitere hilfreiche Tipps:

  • Wenn Sie im kyBoot oder auf dem kyBounder Schmerzen bekommen oder sich Ihre bekannten Schmerzen verstärken, kann dies mehrere Gründe haben (z.B. ungewohnte, aufrechtere Körperhaltung, verspannte Muskulatur, ungewohnte Bewegungen für den Körper).
  • Wir raten Ihnen die kybun-Übungen regelmässig zwischendurch anzuwenden. Diese lockern Ihre Muskulatur und richten den Körper auf. Dadurch werden die Gelenke entlastet. Die Schmerzen sollten dadurch schon nach wenigen Stunden oder Tagen abnehmen.
    Wählen Sie die kybun-Übungen aus, die Ihnen gut tun! Manche Kunden bevorzugen leichte Bewegungen andern Kunden helfen eher die intensivieren Übungen; dies ist sehr individuell.
  • Wählen Sie ein kyBoot-Modell mit der etwas breiteren Sohle der 2. Generation. Diese verleiht ihnen im Mittelfuss mehr Stabilität; lassen Sie sich die verschiedenen Modelle vom kybun-Händler Ihrer Wahl zeigen.
  • Wenn Sie sich auf dem kyBoot zu unsicher fühlen oder ein zusätzliches Trainingsgerät für zu Hause suchen, ist der kyBounder die ideale Alternative. Auf dem weich-elastischen Federboden können Sie am Ort die Füss- Bein- und Rückenmuskulatur stärken. Bei Unsicherheit können Sie sich an einem festen Gegenstand festhalten. Ausserdem haben Sie die Möglichkeit zwischen verschiedenen kyBounder-Dicken zu wählen (je dicker desto Trainings-intensiver); lassen Sie sich von Ihrem kybun-Händler vor Ort beraten.
  • Wenn Sie trotz kybun-Übungen stark ermüden, Schmerzen haben oder seitlich auf der kyBoot-Sohle abkippen raten wir Ihnen, eine kurze kyBoot/ kyBounder-Pause einzulegen, bis die Symptome verschwunden sind.
  • Achten Sie sich auf eine aufrechte Körperhaltung, machen Sie nicht zu lange Schritte und schauen Sie in die Weite (nicht auf den Boden). Sie sollten gerade auf der kyBoot-Sohle gehen, das heisst, ein eventuell seitliches Abkippen korrigieren!

Meinungen/Kundenaussagen

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