Restless-Legs-Syndrom(RLS)

Es wird geschätzt, dass etwa 5–10 % der Bevölkerung in Deutschland vom RLS betroffen sind. Es ist damit eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen überhaupt. 60 % der Patienten sind Frauen. Allerdings sind die Symptome bei ca. 80 % der Betroffenen nur sehr schwach ausgeprägt, so dass eine medikamentöse Therapie bei ihnen nicht notwendig ist.

Die Begleiterscheinungen des RLS führen sehr häufig zu einer falschen Diagnose, da die zugrundeliegende Krankheit oftmals nicht gesehen wird. Die ärztliche Annahme, es läge ursächlich eine psychosomatische Störung, eine Depression oder Hypochondrie vor, führt im Extremfall zu langjährigen, durch häufige Arztwechsel geprägte „Patientenkarrieren“, in denen Suizidversuche oder überflüssige Aufenthalte in der Psychiatrie vorkommen können.

Mit kybun kann die Krankheit zwar nicht geheilt werden, jedoch kann die sanfte Bewegung im Alltag zu Entlastung der Beschwerden führen. Bei regelmässigem Gehen im kyBoot/ Trainieren auf dem kyBounder kann dies eine längeranhaltende Linderung der Beschwerden bringen.

Definition und Symptome

Das Restless-Legs-Syndrom (RLS) ist die englische Bezeichnung für "Syndrom der ruhelosen Beine". Im Deutschen spricht man von unruhigen Beinen, doch setzt sich auch umgangssprachlich zunehmend die Abkürzung RLS – manchmal aufgelöst zu „Rastloser Schlaf“ – als Krankheitsname durch.

Das RLS verursacht in Zuständen der Ruhe bzw. Entspannung in den Beinen und/oder Füßen (seltener auch in den Armen und/oder Händen) ein Ziehen, Spannen, Kribbeln, Schmerzen,Wärmegefühl oder andere, als unangenehm empfundene Gefühle.

Von den RLS-Patienten werden diese Beschwerden und Missempfindungen meist recht unterschiedlich beschrieben. Sie können einseitig, beidseitig oder auch abwechselnd auf der einen oder anderen Seite auftreten.

Diese Missempfindungen führen bei den Betroffenen zu dem unwiderstehlichen Drang, sich zu bewegen, die Muskeln anzuspannen oder zu dehnen, denn erst durch Bewegung gehen die Beschwerden zurück.
Charakteristisch
für das RLS ist die sofortige Linderung durch Muskeltätigkeit, d. h. das Bewegen der betroffenen Gliedmaßen durch Umhergehen, Kniebeugen, Radfahren, periodisches Anspannen usw. Die Symptome kehren jedoch nach einer nur kurzfristigen Besserung für gewöhnlich bereits in der nächsten Ruhesituation unmittelbar wieder zurück.

Die Beschwerden sind abends oder nachts schlimmer als während des Tages oder treten ausschließlich am Abend oder in der Nacht bei ruhigem Sitzen oder Liegen (bei vielen Betroffenen grob im Zeitraum zwischen 22:00 und 4:00 Uhr) auf. Durch den ständigen Schlafmangel fühlt sich der Betroffene immer müde und zermürbt, dies kann zu einer körperlichen und seelischen Erschöpfung führen. Zwangsläufig ist damit eine chronische Beeinträchtigung für viele Lebensbereiche gegeben.
Andererseits können Entspannungssituationen, Langeweile und eingeschränkte Bewegungsmöglichkeiten die Symptome unabhängig von der Tageszeit verstärken.

Häufige Begleiterscheinungen des RLS sind periodische Zuckungen der Beine oder Arme im Schlaf, ohne dass diese dem Patienten bewusst sind. Seltener können diese Bewegungen auch im wachen Zustand auftreten. Diese Zuckungen führen oftmals zu unbemerkten Störungen des Schlafes durch wiederholtes kurzes Aufwachen.

Die quälende Unruhe in den Gliedmaßen und der nicht zu unterdrückende Zwang, sich (z. B. durch Umherlaufen) zu bewegen, hindert die Betroffenen oftmals sehr wirksam daran, ein- und durchzuschlafen. Dabei muss sich der Patient -besonders bei sonst nur leicht ausgeprägten Symptomen- der eigentlichen Ursache für sein Problem nicht bewusst sein.

Ursachen

Das Restless Leg Syndrom ist eine neurologische Erkrankung mit Gefühlsstörungen und Bewegungsdrang in den Beinen, Füßen und weniger häufig auch in den Armen, oftmals einhergehend mit unwillkürlichen Bewegungen.
Das Syndrom gehört nach dem Klassifikationssystem für Schlafstörungen (ICSD-2) zu den schlafbezogenen Bewegungsstörungen.

Wahrscheinlich beruht die Krankheit auf einem Defekt bei der Übertragung von Nervensignalen.

Es gibt zwischenzeitlich wissenschaftliche Forschungsergebnisse, dass genetische Ursachen vorliegen.

Es wird nach idiopathischem RLS ( ohne auslösende Ursachen, jedoch familiär gehäuft auftretend ) und nach symptomatischem RLS (erworben durch eine andere Grunderkrankung ) unterschieden.

Die Veranlagung zu dieser Krankheit kann autosomal-dominant vererbt werden. Die familiäre Prädisposition ist inzwischen auch durch Zwillingsstudien bestätigt worden, der Grad des genetischen Einflusses bleibt aber ungewiss. Zur Lokalisation des verursachenden Gens wird geforscht. Wird das RLS in einer Familie weitergegeben, so beobachtet man die Tendenz, dass die Symptome mit jeder nachfolgenden Generation früher auftreten und stärker ausgeprägt sind.

Die häufigsten Erkrankungen bzw. Faktoren, die dieses RLS auslösen können sind zum Beispiel:

  1. Dialysepflichtige Niereninsuffienz,
  2. Schilddrüsenfunktionsstörungen,
  3. eine Schwangerschaft,
  4. Anämie durch Eisenmangel,
  5. Rheumatoide Arthritis,
  6. Eisenmangel,
  7. Stoffwechselstörungen.
  8. Verschiedene Medikamente können ebenfalls ein symptomatisches RLS auslösen

Die Erfahrungen in den Schlaflaboren zeigen, dass ein großer Teil (bis zu 20 %) der allgemeinen Schlafstörungen durch unerkannte Formen des RLS verursacht werden. Auch Fälle mit anderen Krankheitszuschreibungen, wie etwa dem chronischen Erschöpfungssyndrom (CFS), könnten ihre Ursache bisweilen hier haben.

Langzeitfolgen

Das Ausmaß an Schlafmangel durch die Störungen des Schlafs kann bei RLS-Patienten außergewöhnlich groß sein. In der Folge kommt es oft zu chronischer Müdigkeit am Tage, Antriebslosigkeit, Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, Unruhe, Vergesslichkeit und einer Verschiebung des Tag-und-Nacht-Rhythmus.

Als häufige Spätfolgen sind bei unbehandeltem Fortbestehen daher allgemeiner Leistungsabfall, soziale Isolation und -als schwerwiegendste Konsequenz- Depressionen zu beobachten. Bei schmerzhaften Ausprägungen kann sich, wie bei allen andauernden Schmerzzuständen, auch ein chronisches Schmerzsyndrom ausbilden.

Betroffene berichten bisweilen auch von weiteren Symptomen, die entweder mit dem gestörten Dopaminstoffwechsel oder den Folgen des Schlafmangels in Zusammenhang stehen könnten. Beispiele wären etwa nächtlicher Heißhunger, Unverträglichkeit von Alkohol und Koffein, chronische Magen-Darm-Beschwerden, Spannungskopfschmerzen und Verschlimmerung des RLS nach sportlichen Anstrengungen oder durch Wärme bzw. Kälte.

Konventionelle Therapie

Die individuell angepasste Behandlung richtet sich nach dem subjektiven Leidensdruck der Patienten. Primär steht meist eine Verbesserung der Schlafqualität im Vordergrund. Eine bedarfsorientierte oder dauernde medikamentöse Therapie dürfte für die Mehrheit der Betroffenen mit ausgeprägter Symptomatik unausweichlich sein.

Bei der sekundären Form des RLS muss nach Möglichkeit die zugrundeliegende Ursache beseitigt werden; so ist etwa ein Eisenmangel durch Eisenpräparate leicht auszugleichen, die Behandlung des RLS bei einer Schwangerschaft kann hingegen sehr schwierig sein.

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

kybun bringt Bewegung in Ihren Alltag und dies auf eine sanfte Art und Weise ohne den bereits müden Körper zu überfordern.

Die Muskulatur der Füsse und Beine wird vermehrt durch das Abrollen auf dem weich-elastischen Materiel aktiviert. Dadurch vermuten wir (leider haben wir zu "Restless Leg Syndrom" noch keine Kunden Meinungen erhalten), dass der schmerzlindernede Effekt durch die Bewegung im kyBoot/ auf dem kyBounder länger anhält als in herkömmlichen Schuhen.

Da jedoch die Ursachen für die RLS Beschwerden sehr verschieden sein können, wird jeder Kunde verschieden auf das Training mit kybun reagieren.

Erstreaktionen

Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder und kyBoot Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen 

kybun-Übungen

Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen

Anwendungstipps

  • Das kybun-Training sollte immer wieder der Tagesform angepasst werden. Es ist wichtig, das der Betroffene herausfindet, wie viel kybun-Training gut für ihn ist, und wann es eine Pause braucht, damit danach keine vermehrten Schmerzen auftreten. Es kann gut sein, dass an manchen Tagen das kyBoot-Training nur sanft und kurz möglich ist (oder sogar ausfallen muss) und an anderen Tagen längere Distanzen im kyBoot gegangen werden können.
    Mit der Zeit wird sich der Körper, bei regelmässigem Gehen im kyBoot/ Training auf dem kyBounder, anpassen (Durchblutungsförderung, stärkere Muskulatur und Bindegewebe und stabilere Gelenke) und Beschwerden können zurückgehen.

    Weitere hilfreiche Tipps:

  • Wenn Sie im kyBoot oder auf dem kyBounder Schmerzen bekommen oder sich Ihre bekannten Schmerzen verstärken, kann dies mehrere Gründe haben (z.B. ungewohnte, aufrechtere Körperhaltung, verspannte Muskulatur, ungewohnte Bewegungen für den Körper).
  • Wir raten Ihnen die kybun-Übungen regelmässig zwischendurch anzuwenden. Diese lockern Ihre Muskulatur und richten den Körper auf. Dadurch werden die Gelenke entlastet.
    Wählen Sie die kybun-Übungen aus, die Ihnen gut tun! Manche Kunden bevorzugen leichte Bewegungen andern Kunden helfen eher die intensivieren Übungen; dies ist sehr individuell.
  • Wählen Sie ein kyBoot-Modell mit der etwas breiteren Sohle der 2. Generation. Diese verleiht ihnen im Mittelfuss mehr Stabilität; lassen Sie sich die verschiedenen Modelle vom kybun-Händler Ihrer Wahl zeigen.
  • Wenn Sie sich auf dem kyBoot zu unsicher fühlen, oder ein zusätzliches Trainingsgerät für zu Hause suchen, ist der kyBounder die ideale Alternative. Auf dem weich-elastischen Federboden können Sie an Ort die Füss- Bein- und Rückenmuskulatur stärken. Bei Unsicherheit können Sie sich an einem festen Gegenstand festhalten. Ausserdem haben Sie die Möglichkeit zwischen verschiedenen kyBounder-Dicken zu wählen (je dicker desto Trainings-intensiver); lassen Sie sich von Ihrem kybun-Händler vor Ort beraten.
  • Wenn Sie trotz kybun-Übungen stark ermüden, Schmerzen haben oder seitlich auf der kyBoot-Sohle abkippen raten wir Ihnen, eine kurze kyBoot/ kyBounder-Pause einzulegen, bis die Symptome verschwunden sind.
  • Achten Sie sich auf eine aufrechte Körperhaltung, machen Sie nicht zu lange Schritte und schauen Sie in die Weite (nicht auf den Boden). Sie sollten gerade auf der kyBoot-Sohle gehen, das heisst, ein eventuell seitliches Abkippen korrigieren!
  • Wenn trotz dem Befolgen dieser Tipps Unsicherheiten oder Beschwerden auftauchen, wenden Sie sich bitte an einen kybun-Händler Ihres Vertrauens und lassen Sie sich vor Ort beraten.

Meinungen/Kundenaussagen

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Erfahrungen/Weitere Fragen zu Restless Leg Syndrom

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Plötzliches Brennen an Fusssohlen und oder Zehen, obwohl kyBoot monatelang problemlos getragen werden konnten. Leichte Venenproblematik vorhanden.

Plötzliches Fussbrennen oder schmerzende Zehengelenke, obwohl der kyBoot lange Zeit problemlos getragen werden konnte, können auf eine akute Venenentzündung in den Beinen hindeuten. Der kyBoot regt zwar durch seine weiche Sohle die Muskulatur an und fördert die Durchblutung sowie die Venenpumpe, es kann jedoch sein, dass eine Verschlechterung des Venenleidens nur verzögert aber nicht verhindert werden kann. Dieses Risiko besteht im Besonderen dann, wenn das Venenleiden schon vor dem Tragen der kyBoot bestand, also zum Beispiel Stützstrümpfe verordnet wurden. Ich empfehle daher, falls sich das plötzliche Fussbrennen nach ca. 2 Wochen nicht verbessert oder gar verschlimmert hat einen Arzt zu konsultieren und genauere Untersuchuingen durchführen zu lassen. Sie sollten daher einen Arzt konsultieren und genauerer Untersuchungen durchführen lassen.

Was ist die Ursache von Venenbeschwerden?

Die in den Venen liegenden Venenklappen unterstützen den Rückfluss des Blutes aus den Beinen zum Herzen. Wenn die Venenklappen nicht mehr dicht sind, kommt es zu einem Versacken des Blutes in den Beinen. So staut sich verbrauchtes, venöses Blut in den Beinen. Erste Beschwerden sind Müdigkeit, Schwere- und Spannungsgefühl und eventuell auch Muskelkrämpfe. Die Beine werden dicker. So stehen die Gefässe und die Haut den ganzen Tag unter enormen Druck. Gefässwände verdickern sich und es kommt zu Krampfadern. Die Haut wird feucht, es kommt zu Hautveränderungen mit Fleckbildung. Tritt hier keine Behandlung ein, muss in schlimmen Fällen mit dem Absterben der Haut gerechnet werden und dann mit offenen Beinen.

Da der venöse Rückfluss zum Herzen von der Wadenmuskulatur unterstützt wird (die Wadenmuskulatur spannt sich an und pumpt das Blut in den Venen zurück zum Herzen), ist es wichtig, dass die Wadenmuskulatur gut arbeitet.
In unserem Alltag (viel Sitzen oder Stehen) und aufgrund unbeweglichen, einengenden Schuhen, werden unsere Füsse beim Gehen nicht mehr richtig  eingesetzt/abgerollt und somit die Wadenmuskulatur nicht mehr genügend  gebraucht.
Durch barfuss Gehen auf weichem Untergrund oder mithilfe des kyBoots mit der weich-elastischen Sohle können wir diesem Zustand entgegenwirken und die Venen schonen.

Lesen Sie hier mehr zum Thema: Der kyBoot bei Venen Problemen.

Waden brennen und schmerzen nach 5 Minuten im kyBoot

Ihre Beschreibungen deuten darauf hin, dass die kyBoot eine bei Ihnen bestehende Problematik aufdecken, die durch das Tragen Ihrer herkömmlichen Schuhe verdeckt oder verschleiert werden.

Dies können z.B. eine zu schwache Schienbeinmuskulatur sein oder ein Problem der Lymphen und Venen.

Es gibt sehr viele Faktoren, die zum Verhärten und Brennen Ihrer Waden führen können. Wie sie gespürt haben, zeigt der kyBoot dieses Defizite schonungslos auf. Dies ist auch wichtig, da eine unbehandelte Ursache zu Folgeschäden oder langfristig mehr Schmerzen führen kann.

Der kyBoot kann langfristig durch seine weich-elastische Sohle dazu beitragen, ihre Problematik zu beheben oder zu verringern, sodass Sie in Zukunft nicht nur schmerzfrei laufen können, sondern schmerzfrei, gelenkschonend und komfortabel im kyBoot.

Zusätzlich würde ich Ihnen die Einnahme von Magnesium empfehlen, da es die Muskelfunktion und die Regeneration verbessert.

Ich empfehle Ihnen Ihre kyBoot zuerst zu Hause zu tragen, damit sich Ihre Füsse langsam an die neue Herausforderung gewöhnen können. Tragen Sie die kyBoot immer so lang, bis Sie eine negative Reaktion spüren oder Schmerzen bekommen. Wichtig ist, dass Sie anschliessend eine Pause machen, bis sich Ihre Beine wieder erholt haben und neue Kraft tanken konnten. Anschliessend können Sie die kyBoot wieder anlegen. Der kyBoot ist ein Trainingsgerät, das Ihren Körper beim Tragen trainiert und deshalb besonders am Anfang auch mehr von Ihrem Körper abverlangt.

 

Für solche Fälle wie Ihren haben wir ausserdem spezielle Übungen für kyBounder und kyBoot entwickelt, die ich Ihnen sehr empfehlen kann und die Sie zusätzlich zum Spazieren sinnvoll durchführen können.

http://www.kybun.ch/philosophie/kybun-uebungen/kyboot.html

www.kybun.ch/philosophie/kybun-uebungen/kybounder.html

Sie müssen aber auf Ihren Körper hören. Bei zu starken Schmerzen müssen Sie eine Pause einlegen. Sie sollten jedoch versuchen die kyBoot regelmässig anzulegen und die Mikro Intervall Übungen durchzuführen. Das wird Ihre maximale Tragezeit und das Wohlgefühl langsam steigern.

kyBoot mit Fibromyalgie?

Bei Fibromyalgie ist es wichtig der Abwärtsspirale von mehr Schmerzen und gleichzeitig weniger Bewegung entgegenzuwirken, um die Lebensqualität langfristig zu erhalten oder zu verbessern.

Der kyBoot kann dabei durchaus helfen, da er die Fusssohle entlastet und gleichzeitig die Schläge auf die Gelenke dämpft und somit Bewegung allgemein angenehmer macht.

Ausserdem erhält er durch seine weich-elastische Sohle die Kraft und Beweglichkeit der Beine und Füsse und fördert zusätzlich Sensibiltät und Körperwahrnehmung(Propriozeption).

Ich würde Ihnen auf jeden Fall raten kyBoot zu probieren, um einen eigenen Eindruck zu bekommen. Im Endeffekt müssen Sie sich wohlfühlen.

Wichtig ist dabei besonders am Anfang die kyBoot nur so lang zu tragen wie die muskulären und konditionellen Voraussetzungen es zulassen. Der kyBoot ist ein Trainingsgerät dessen Anwendung langsam gesteigert werden muss. Deswegen ist es wichtig bei Unwohlsein oder erschöpften Füssen eine Pause einzulegen und den Füssen Zeit zur Regeneration zu geben.

Falls sie sich wohlfühlt, würde ich Ihr zusätzlich den kyBounder für zu Hause empfehlen, um die körperliche Aktivität noch zu steigern und so viel Bewegung wie möglich in den Alltag einbauen zu können.

Ausserdem empfehle ich unbedingt unsere speziell für kyBoot und kyBounder entwickelten Übungen zu probieren.

http://www.kybun.ch/philosophie/kybun-uebungen/kybounder.html

www.kybun.ch/philosophie/kybun-uebungen/kyboot.html

Schmerzhafte Krampfadern/Varizen/Varikose und tiefe Beinvenen-Thrombose (TVT)

Hat der kyBoot einen positiven Einfluss auf die Beinschmerzen und verbessert er die Durchblutung der Beine?

Ich kann Ihnen den kyBoot bei Krampfadern sehr empfehlen, da dieser Schuh den Bluttransport von den Beinvenen zurück zum Herzen unterstützt: Im kyBoot gehend kann der Fuss wieder natürlich abrollen, dadurch wird die Wadenmuskulatur aktiviert. Die Wadenmuskulatur ist die Hauptpumpe für den Transport des Venenblutes im Unterschenkel zurück zum Herzen.
Der Druck in den Venen kann so reduziert werden, die Schwellung der Beine kann abnehmen und anfängliche Beschwerden können gelindert werden.

 Im Vergleich zu Stützstrümpfen, die den Blutfluss von aussen unterstützen, bietet der kyBoot durch die Muskelaktivierung des Fusses und Unterschenkels eine aktive Unterstützung von innen.
Der kyBoot in Kombination mit Stützstrümpfen verleiht Ihren Beinvenen einen maximalen Support!

Die Beinschmerzen kommen höchstwahrscheinlich von den Krampfadern. Wenn das Venenblut nicht mehr richtig zurückgepumpt wird, bleibt es in den Beinvenen und überdehnt diese. Da dadurch die Blutversorgung nicht mehr optimal ist führt dies mit der Zeit zu Schmerzen.

Bereits überdehnte Venen können auch mit dem kyBoot nicht mehr rekonstruiert werden, aber Sie können im kyBoot gehend die gesunden, noch gut funktionierenden Venen unterstützen; dies ist die beste Prävention !

 

Venenentzündung/Phlebitis und stehender Arbeitsplatz

Ich bin anfangs vierzig, sehr übergewichtig und bewege mich den ganzen Tag über sehr viel. Ich kann aber genauso gut vier Stunden am selben Platz stehen, was ich berufsbedingt auch muss. Am Abend schmerzen meine Füsse fürchterlich. Nach einer Venenentzündung musste ich auch noch diese rausoperieren lassen.
Würde so ein Schuh wirklich die gewünschte Linderung bringen? Auf Ihrer Homepage steht er wirke beim Gehen. Könnten beim Stehen die Füsse brennen?

Es stimmt, dass es besser ist im kyBoot zu gehen. Beim Gehen wird der Schuh gut durchlüftet und die Fussmuskulatur ist aktiv. Daher kommt es weniger schnell zu einem Fussbrennen. Allerdings ist dies sehr individuell und jede Person reagiert anders darauf.

In Ihrem Fall empfehle ich trotzdem den kyBoot, da Sie gemischt arbeiten. Das heisst im Stehen und Gehen. Ich rate Ihnen bei längerem Stehen am Ort, die Füsse zu bewegen (zwischendurch am Ort zu gehen). So können Sie die Fussmuskulatur immer wieder aktivieren und ein Brennen verhindern. Des Weiteren rate ich Ihnen zu einem "Baram-" oder "Namsanmodell". Diese haben ein integriertes Netz anstelle des Vollleders, dadurch wird die Schuhbelüftung deutlich besser.

Sie werden sehen, dass Ihre Füsse am Abend viel fitter sein werden. Auch Ihre Venen können sich im kyBoot gut erholen, da die Schläge schön gedämpft werden und die Venenpumpe durch die vermehrte Fussaktivität verbessert wird.

 


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: M.Schneider
Muss ich im kyBoot trotzdem Stützstrümpfe tragen?

Sie schreiben, dass der kyBoot für die Venen gut ist. Da ich meist Stützstrümpfe trage, frage ich mich nun, ob das in den kyBoots überhaupt noch nötig ist.

Durch das Aktivieren der tiefen Fuss-und Beinmuskeln im kyBoot wird auch das Venen- und Lymphsystem positiv beinflussst. Die Muskelpumpe wirkt von innen auf die Venen, die Strümpfe von aussen. Somit sind Sie optimal versorgt mit kyBoots und Venenstrümpfen.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Christine H.
Muskelschmerzen und Entzündung im Unterschenkel

Da ich Problemfüsse habe, bin ich auf die kyBoots gekommen. Es handelt sich links um eine "ausheilende" Tibialis Nervenentzündung, die über 2 Jahre nicht erkannt wurde.
Dazu kommt rechts ein relativ starker Schmerz beim Fersenbein.
Zudem habe ich beidseits eine Ansatztendinose des Tibilais anteriors.
Zudem sind beide Schienbeine aufgrund verkürzter Sehnen verhärtet. Ich laufe seit kurzem in den kyBoots, trotzdem
ist das Laufen nicht schmerzfrei.

Kann der kyBoot, zumindest auf weite Sicht, eine Besserung meiner Beschwerden bringen?

Nervenentzündungen sowie Tendinosen sind eine langwierige Angelegenheit, besonders wenn sie im Bereich der Füsse und Beine auftreten. Da immer das ganze Körpergewicht von unseren Füssen getragen wird, können Fussprobleme schlecht ausheilen.

Im kyBoot stehen Sie weich-elastisch. Dies ist einerseits angenehm, da die Schläge beim Gehen abgedämpft werden, und somit die schmerzhaften Stellen viel weniger gereizt werden. Das ist sicher gut für Ihr schmerzhaftes Fersenbein. Anderseits trainieren Sie im kyBoot Ihre tiefe Fuss- und Beinmuskulatur. Diese Muskulatur gibt dem Fuss Stabilität. Damit werden die Nerven entlastet und gereitzten Unterschenkel-Muskeln können sich erholen.

Im kyBoot aktivieren Sie schonend Ihre Fuss- und Beinmuskulatur. Durch die Fussfreiheit kann sich der Fuss dreidimensional bewegen. Somit werden immer wieder andere Muskeln aktiviert, und es kann nicht zu einer Daueranspannung von einzelnen Muskeln kommen (dies ist höchstwahrscheinlich die Ursache für die Verhärtung ihres Tibialis anteriors). Verhärtete und verkürzte Muskeln werden im kyBoot durchblutet und gedehnt.

Sie haben mit dem kyBoot eine sehr gute Wahl getroffen, um langfristig ihre Füsse zu trainieren und Schädigungen zu vermeiden. Allerdings braucht der Körper genügend Zeit um sich an das neue System "kyBoot" zu gewöhnen. Dies kann einige Monate bis Jahre dauern. Je grösser die Fehlstellung und je länger die Problematik andauert, desto länger braucht der Körper Zeit.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Christine H.
Sehnenscheiden-/Knochenhautentzündung

Seit drei Monaten plagt mich eine äusserst schmerzhafte Sehnenplattenentzündung mit Knochenhautentzündung. Ich trage aufgrund eines Fersensporns seit 15 Jahren Einlagen. Mit meinen Einlagen bin ich nicht glücklich und glaube sogar, dass sie der Grund meiner Entzündung sein könnten.

Sehnenscheidenentzündungen und Knochenhautentzündungen sind eine langwierige Angelegenheit und brauchen die richtige Therapie sowie viel Geduld.
Der kyBoot entlastet durch seine weich-elastische Sohle die entzündete Stelle am Fuss oder Unterschenkel. Durch diese Entlastung kann sich die Entzündung regenerieren und gleichzeitig trainieren sie die Stabilität Ihres Fusses. Dadurch können Sie langfristig die mögliche Ursache (ungünstige Fussbelastung durch zu schwache, zu unbewegliche Füsse) schonend behandeln, damit es nicht zu einer erneuten Entzündung kommt.

Ich empfehle Ihnen, den kyBoot anfangs nicht zu lange am Stück zu tragen. In den ersten Tagen reichen 20-30 Minuten, dafür mehrmals täglich. Durch das natürliche Abrollen im kyBoot wird der Fuss wieder beweglicher und die Bänder, Sehnen und Muskeln werden gut durchblutet, damit die Heilung beschleunigt wird. Wenn Sie auf diese Weise mit dem kyBoot zurechtkommen, können Sie die Tragedauer langsam steigern.

Wenn es Ihnen mit Ihren Einlagen nicht wohl ist, Sie sogar ein ungutes Gefühl haben, würde ich diese weglassen. Einlagen sind passive Stützen, die im kyBoot nur in Ausnahmefällen (Krankheiten, grosse Fehlstellungen) sinnvoll sind. Denn es ist wichtig, dass die Fussmuskulatur gebraucht wird, sonst schwächt sie ab und der Fuss wird instabil. Dies wiederum kann zu Fehlstellungen wie Knickfuss und Hallux führen. 

Übergewicht und geschwollene Beine

Ist der kyBoot auch bei Übergewicht (136 kg) und geschwollenen Beinen geeignet?

Sie können ohne Probleme auch bei 136 kg den kyBoot (Schuh mit Luftsohle) tragen. Die Weichheit der Sohle spüren Sie immer noch deutlich, vor allem auch im Vergleich zu einem "normalen, harten Schuh". Durch das Abrollen des Fusses wird die Venenpumpe aktiviert. Dies fördert die Abschwellung der Beine. Nach dem Tragen des kyBoot sind die Beine nicht mehr so geschwollen und auch viel leichter.

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