Sprunggelenksarthrose

Arthrose ist in der heutigen westlichen Gesellschaft eine weit verbreitete Erkrankung. Einerseits wächst die Druckbelastung der Gelenke, je mehr Gewicht ein Mensch auf die Waage bringt, andererseits wird der Knorpel, durch die immer weiter steigende Lebenserwartung, viel länger belastet als noch vor 50 Jahren. Hinzu kommt die Tatsache, dass der zivilisierte Mensch die meiste Zeit auf flachen, harten Alltagsböden geht und die meisten Schuhhersteller die Philosophie verfolgen, dass ein Schuh den Fuss stützen und führen, sowie einen kleinen Absatz haben muss. Für diese Art Beanspruchungen sind unsere Füsse aber nicht gebaut, werden dadurch massiv fehlbelastet und nützen sich viel schneller ab. Sprunggelenksarthorse oder Arthrose an anderen Stellen am Fuss wie zum Beispiel Hallux valgus sind die Folgen der jahrelangen Fehlbelastung.

Definition

Die Sprunggelenkssarthrose ist eine degenerative Erkrankung des Sprunggelenks, insbesondere im hohen Alter, der ein Verschleiss der Knorpeloberfläche von Schienbein und Sprungbein zu Grunde liegt.

Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung, die vorwiegend bei Missverhältnissen zwischen Belastung und Belastbarkeit der einzelnen Gelenkanteile und –gewebe entsteht.

Charakterisierend für die Krankheit ist ein belastungsabhängiger Schmerz sowie eine Einschränkung der Gelenksbeweglichkeit. Mit der Zeit können nur noch kurze Distanzen zu Fuss zurückgelegt werden.

Oberes Sprunggelenk: Im oberen Sprunggelenk (lat. Articulatio talocruralis; auch Knöchelgelenk) sind die unteren (distalen) Enden des Schienbeins (Tibia) und des Wadenbeins (Fibula) sowie das Sprungbein (Talus) die gelenkbildenden Knochen. Bei Spunggelenksarthrose spricht man von diesem Gelenk.

Unteres Sprunggelenk: Die hintere Kammer des unteren Sprunggelenks (Articulatio subtalaris) wird von Sprungbein (Talus) und Fersenbein (Calcaneus) gebildet. Die vordere Kammer des unteren Sprunggelenks (Articulatio talocalcaneonavicularis) wird von Sprungbein, Fersenbein und Kahnbein (Os naviculare) gebildet.

Ursachen

Ursachen für die Sprunggelenkssarthrose können verschiedene (Vor-)Erkrankungen oder (Vor-)Verletzungen im Fussbereich sein, bei circa einem Viertel aller Fälle kann jedoch keine genaue Ursache ausfindig gemacht werden.

Arthrose kann durch Übergewicht und Überbeanspruchungsschäden, wie sie durch exzessiven Sport oder das Verrichten von körperlicher Schwerarbeit auftreten, verursacht werden. Zu den Ursachen zählen ebenso Veränderungen des Knorpelstoffwechsels im Alter, Stoffwechselstörungen, angeborene Fehlbildungen und erworbene Gelenkdeformierungen, wie sie beispielsweise als Folge von entzündlichen Gelenkserkrankungen oder nach einer Verletzung auftreten können.

Eine weitere Ursache kann jahrelange Fehlbelastung der Fussgelenke beim Gehen sein (siehe Abb. 1&2). Je grösser der Stoss beim Gehen und je unpräziser die Bewegung, desto schneller ist der Knorpelabrieb. Die Hauptursache für die Fehlbelastung der Fussgelenke ist der, von der Natur nicht vorgesehene, hohe Anteil des Sitzens pro Tag in den westlichen Industrienationen. Das stundenlange Sitzen führt dazu, dass sich die Hüftbeuger immer weiter verkürzen. Daraus resultierend, kann der Mensch nicht mehr physiologisch korrekt mit aufrechtem Oberkörper gehen. Das wiederum führt zu Überlastung der Nacken- und Rückenmuskulatur sowie der falschen Fuss-Knie-und Hüftstellung und damit der erhöhten Knorpelabnutzung. 

Unphysiologisches Gehen

Abb1: Füsse blockiert von herkömmlichen Schuhen. Führt zu Hüftgang und gebeugtem Oberkörper-->grosse Knie- und Hüftbelastung

Gelenkschonendes Gehen

Abb2: Gang im kyBoot. Impuls kommt von den Füssen. --> Aufrechter Gang und geringe Knie- und Hüftbelastung.

Langzeitfolgen - Gefangen im Teufelskreis

Die durch die Arthrose verursachten Schmerzen können zu Schonhaltungen führen, die dann andere Gelenke und Strukturen des Körpers überlasten und Folgeerkrankungen oder Folgearthrosen verursachen. Ausserdem führt der Schmerz zu weniger Bewegung und wer sich weniger bewegt, legt automatisch an Gewicht zu, was wiederum einen negativen Effekt auf die Arthrose-Beschwerden hat. So kommen viele von Arthrose Betroffene in eine Abwärtsspirale. Oberstes Therapieziel ist, wieder aus dieser Abwärtsspirale herauszukommen.

Konventionelle Therapie

Zu den konservativen Behandlungsmethoden bei Sprunggelenksarthrose zählen in erster Linie die Reduktion des Körpergewichts bei Übergewicht und Bewegungsübungen, welche von einer Physiotherapeutin/ einem Physiotherapeuten zusammengestellt und instruiert werden und die Muskeln rund ums Gelenk kräftigen sollen. Weitere Behandlungsansätze sind Massage, Wärme-/ Kälteanwendungen, pharmakologische Behandlung, orthopädische Hilfsmittel, sowie Operation bei erfolgloser konservativer Behandlung. Die Ziele der konservativen Therapie ist die Funktion des Gelenks zu erhalten und den Schmerz zu reduzieren.

Operative Therapie:

  • Arthrodese (Gelenksversteifung)
  • Arthroplastik (Kunstgelenk)
  • Cheilektomie (Gelenkstoilette)

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

kyBounder und kyBoot eignen sich hervorragend, um mehr Bewegung in den Alltag zu bringen und der Abwärtsspirale durch die Arthrose zu entkommen – Und das ganz ohne zusätzlichen Zeitaufwand. Die akuten Schmerzen werden zügig gelindert und durch die schonendere Belastung der Fussgelenke, sind wieder längerer Gehstrecken schmerzfrei möglich.

Das weich-elastische Schaumstoffmaterial wirkt wie eine "Knautschzone" und dämpft die Schläge auf die Gelenke beim Gehen und Laufen um ein Vielfaches.

Es wird wieder angenehmer sich zu bewegen und die Fussbeschwerden lassen meist schon nach wenigen Minuten nach. Wer sich gerne und viel bewegt, hat es viel leichter übermässige Pfunde loszuwerden, was wiederum eine geringere Belastung der Gelenke zur Folge hat. Nahezu alle Arthrose betroffene Kunden berichten über eine Verbesserung ihrer Schmerzen seit sie einen kyBoot tragen.

Anfangs im Alltagsschuh

Abb3: Fussgelenke durch Schuhe blockiert, klappen ab und dämpfen Schläge kaum, Knie und Hüfte beim Fersenkontakt sehr gebeugt und dadurch fehlbelastet.

Nach 6 Wochen im kyBoot

Abb4: Fussgelenke frei, dadurch physiologisches Abrollen möglich und Knie sowie Hüfte gestreckt.--> Belastung und Arthroserisiko minimiert

Nicht allein die dämpfende Wirkung hilft gegen die Schmerzen. Auf der weich-elastischen Unterlage bleibt man beim Stehen automatisch fortwährend ganz leicht in Bewegung. Beim Stehen und Gehen auf weich-elastischen Materialien muss die tiefenstabilisierende Muskulatur einen wesentlichen Beitrag leisten, um die Gelenke stabil zu halten. Eine kräftige tiefenstabilisierende Muskulatur sorgt für aufgerichtete Haltung und dadurch präzisere Bewegungen in den Gelenken. Bewegungsmangel aufgrund von Schmerzen hat langfristig Muskelschwund zur Folge. Aufgrund dessen kann es schneller zu Überlastungserscheinungen im Fuss- Knie und Hüftgelenk kommen. Durch das propriozeptive, sensomotorische und koordinative Training auf instabiler Unterlage können die Gelenke in Belastungssituationen wieder besser stabilisiert werden und dem Fortscheiten der Arthrose kann somit entgegengewirkt werden. Das Training der tiefenstabilisierenden Muskulatur lässt sich durch das Tragen von kyBoot ganz leicht in den Alltag einbauen.

Achtung! Kurzfristige Wirkungen werden gern mit nachhaltigen Wirkungen verwechselt.

Die durch den kyBoot ausgelösten Anpassungsprozesse im Körper können Monate oder sogar Jahre in Anspruch nehmen. Es ist ein langwieriger Prozess, um eine nachhaltige Veränderung zu erwirken.

Trotzdem spürt man die Wirkung des weich-elastischen Materials auch kurzfristig z.B. durch Lösen von Muskelverspannungen oder Verringerung von Druckstellen. Diese kurzfristigen Wirkungen dürfen aber nicht mit den nachhaltigen Wirkungen verwechselt werden, denn in einer Woche kann der langfristige Anpassungsprozess noch nicht so fortgeschritten sein, dass es spürbar wäre.

Kurzfristige Wirkungen hingegen können genauso schnell wie sie kamen auch wieder verschwinden oder sich sogar in Beschwerden wandeln, wenn die Pausen anfangs nicht beachtet werden.

Deshalb ist es wichtig zu verstehen, dass eine Erstreaktion und das Verringern vom positiven Gefühl in den ersten Wochen mit kyBoot nicht bedeutet, dass die kyBoot nicht mehr wirken, lediglich das kurzfristige Wohlgefühl wird geringer!

Prävention mit kybun

Jeder weiss, dass der Körper verschleisst und irgendwann Probleme und Beschwerden beim Gehen und Laufen auftreten. Erst bei Beschwerden fangen die meisten jedoch an ihren Körper bewusst als zerbrechliches und vergängliches Gebilde wahrzunehmen. In den meisten Fällen ist es jedoch schon zu spät und es sind irreversible Schäden an Gelenken wie Knorpelabrieb entstanden.

Daher ist es wichtig nicht erst zu handeln wenn Schmerzen zu spüren sind oder zunehmen. kyBounder und kyBoot helfen schon in der Jugend die Gelenke zu schonen und Arthroseproblemen vorzubeugen.

Erstreaktionen

Spezifische Erstreaktion bei Sprunggelenksarthrose:

Wenn man den kyBoot/ kyBounder noch nicht gewohnt ist, kann es anfangs passieren, dass sich die weich-elastischen Sohle wackelig anfühlt oder Sie sogar seitlich abkippen. Dies kann zu Schmerzen führen; daher ist es wichtig, die "Anwendungstipps" zu befolgen.

 

Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder und kyBoot Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen 

kybun-Übungen

Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen

Anwendungstipps

  • Aufrechte Körperhaltung
  • Keine zu langen Schritte
  • Alltag/Freizeit: Möglichst viel im kyBoot laufen oder kyBounder benutzen. Ermüdung beachten > kybun Übungen regelmässig machen und wenn nötig eine kurze Pausen einlegen.
  • Job: Möglichst wenig Sitzen. Anfangs sitzen und Stehen abwechseln und Ersatzschuhe zum Wechseln mitnehmen
  • Wenn Sie sich im kyBoot auch nach einer Testrunde unsicher/ zu wackelig fühlen, empfehlen wir Ihnen ein kyBoot-Modell der 2. Generation. Diese Modelle haben im Mittelfussbereich einen etwas breitere Sohle, was mehr Stabilität verleiht. Lassen Sie sich von den kyBoot-Fachleuten vor Ort beraten.
  • Wenn auch das 2. Genetations-kyBoot-Modell Ihnen zu instabil ist, raten wir zum kyBounder. Hier können Sie die Dicke wählen wo Sie sich wohl fühlen (je dicker, desto instabiler, desto Trainings-intensiver). Zusätzlich kann man sich an einem festen Gegenstand festhalten, was gerade am Anfang nach der Operation hilfreich sein kann, bis man wieder das Vertrauen in die Füsse zurückgefunden hat.
  • Bei Arthrose im Fuss sind präzise Bewegungen essenziell. Achten Sie sich auf genaue Bewegungen und machen Sie bei Ermüdung oder Schwäche unbedingt eine Pause. Ein seitliches Abkippen auf dem weich-elastischen Material muss korrigiert werden, damit der Fuss, das Knie sowie die Hüfte achsengerecht belastet werden. Lesen Sie mehr dazu unter "seitliches Abkippen".

Meinungen/Kundenaussagen

Ich bin ein Fan von diesem kybun Schuh. Habe Jahre an einer Arthrose im rechten Sprunggelenk gelitten. Bin immer auf der Suche nach gute Schuhe und seit vier Jahren trage ich den kyBoot und bin ein absoluter Fan. Seit Neustem habe ich den Wanderschuh ausprobiert. Seit zwei Tagen und jeden Tag damit gelaufen ohne Schmerzen und absolut glücklich. Ohne Schmerzen an einem wunderbaren Ort wandern zu dürfen, ist paradiesisch.
Ich bin 81 Jahre alt und leide an einer schmerzhaften Arthrose im rechten Sprunggelenk. Trotzdem habe ich mir die Kraft des positiven Denkens sowie den Glauben an ein relatives körperliches Wohlbefinden durch Bewegung bewahrt. Im eleganten kyBoot habe ich den Schuh gefunden, der dem Fuss die volle Bewegungsfreiheit schenkt und ihn stärkt, ohne zu ermüden. Er ist für mich eine unverzichtbare Kraftquelle im Alter und ein wahres Geschenk.
Seit ich den kyBoot bei der Arbeit trage, habe ich trotz meiner Arthrose in den Füssen, keine Schmerzen mehr. Ich kann den Schuh wirklich empfehlen!

Erfahrungen/Weitere Fragen zu Sprunggelenksarthrose

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Nach Fersen-Operation

Ich habe mir  bei einem Treppensturz einen Fersentrümmerbruch zugezogen. Seit ich nicht mehr an Stöcken gehe, trage ich den kyBoot wieder. Nun plagen mich starke Schmerzen in der Achillessehne. Sollte ich den kyBoot nicht den ganzen Tag tragen?

Nach einer Fersen-Trümmerfraktur ist die Rehabilitation immer sehr intensiv und braucht grosse Ausdauer. Da die Wadenmuskulatur über die Achillessehne am Fersenbein ansetzt, ist eine Reizung in diesem Bereich während dem Belastungsaufbau leicht möglich. Denn ohne die Stöcke kommt ein mehrfaches an Belastung auf die Füsse und somit auch mehr Zug auf die Achillessehne, dies kann Schmerzen machen, da der Körper diese Belastung noch nicht gewohnt ist.

Der kyBoot kann da besonders gut helfen:
1)    Durch die weich-elastische Sohle dämpft er die Schläge deutlich ab
2)    Auch der weich-elastischen Sohle kann der Fuss sich dreidimensional bewegen und somit die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur kräftigen. Diese Muskulatur verhilft Ihnen wieder zu einer besseren Balance und Sicherheit beim Gehen.
3)    Die durch die Verletzung und Schonung verkürzte Achillessehne wird mobilisiert, Verklebungen werden gelöst und die Durchblutung verbessert. Dadurch wird die Heilung beschleunigt und die Schmerzen in diesem Bereich nehmen ab.

Ich empfehle Ihnen, den kyBoot möglichst oft zu tragen, solange Sie die Schmerzen tollerieren können. So wird die Achillessehne gut durchblutet und bewegt und die Heilung beschleunigt wird. Wenn möglich auch zu Hause, egal ob in einem kyBoot Hausschuh oder in einem kyBoot-Aussenschuh den Sie drinnen anziehen.

Eine andere Möglichkeit wäre der kyBounder, die kybun-Matte. Auf der Matte stehend können Sie die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur sowie die Beweglichkeit der Wadenmuskulatur noch intensiver trainieren. Wenn Sie die drei Grundübungen noch zusätzlich zwischendurch machen, haben Sie das ideale Training für zu Hause:


www.kybun.ch/videothek/kybun-uebungen.html

Fraktur/Bruch der Ferse

Ist der kyBoot auch bei Fersenknochenbruch/Fraktur des Fersenknochens geeignet?

Bei einem Fersenbruch kann der kyBoot ohne Probleme getragen werden, sofern der Fuss schon wieder voll belastet werden kann. Auch wenn jemand noch an Krücken geht, kann der kyBoot getragen werden. Bitte beachten sie aber, dass Sie die Teilbelastungsvorgaben des Arztes einhalten.

Im kyBoot können Sie viel schonender gehen, denn durch die weich-elastische Sohle des kyBoot gelangen weniger Schläge in die Knochen. Somit wird das Gehen im kyBoot für Sie viel angenehmer sein als in normalen, „harten“ Schuhen. Durch das gleichmässige Gehen können Sie die Fuss- und Beinmuskulatur wieder stärken, denn diese ist am verletzten Bein sicherlich abgeschwächt.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: T. Müller
Gaglion Operation

Ich hatte eine Ganglion Operation am Fuss, ist kyBoot sinnvoll für mich?

Der kyBoot ist für Sie sehr geeignet. Gerade nach einer Ganglion-Operation ist es wichtig, dass der Operations-Bereich gut mobilisiert wird, damit sich keine tiefen Verklebungen/Narben bilden.

Im kyBoot liegt ihr Fuss auf einer weich-ealstischen Sohle. Dadurch kann er sich frei in alle Richtungen natürlich bewegen. Dies verbessert die Beweglichkeit und Kraft des Fusses. Dies ist die beste Vorbeugung gegen die erneute Bildung eines Ganglions oder Entstehung anderer Fussproblemen.

Morton Neurom operiert

Kann der kyBoot bei Morton Neurom nach Operation getragen werden?

Ich habe mir bei einer Marathonvorbereitung ein Morton Neurom eingehandelt. Nach nunmehr zwei Operationen habe ich immer noch Schmerzen. Ob es durch die geschädigten Nerven oder durch inneres Narbengewebe kommt, kann mir leider kein Arzt beantworten. Ich könnte mir vorstellen, dass Ihr kyBounder zum Aufbau der Fußmuskulatur hilfreich  ist. Da ich mir ebenso das Quergewölbe durchgetreten habe und bereits die Gelenkköpfen der Zehen angegriffen sind, erhoffe ich mir durch eine bessere Fußmuskulatur eine Entlastung. Haben Sie Erfahrungen zu dem Thema?

Sie haben genau die richtige Idee gehabt: Mit dem kyBounder kann man die Fussmuskulatur ideal trainieren. Dies ist besonders bei Ihrer Fussproblematik von grosser Wichtigkeit um die Schmerzen zu lindern, und die Füsse wieder schmerzfrei zu belasten. Insbesondere die tiefe Fussmuskulatur wird auf dem kyBounder angesprochen, was zu einer Aufrichtung des Fussgewölbes führt. Bei einem Morton Neurom wird so der Nerv entlastet.
 
Durch die Schwerkraft ist es fast unmöglich die Fussmuskulatur mit einzelnen Stabilisations- und Gleichgewichtsübungen genügend zu trainieren. Mit Hilfe des kyBounders haben Sie die Möglichkeit, diese Muskulatur stundenlang automatisch zu trainieren ohne zusätzlichen Trainingsaufwand. Sie stehen einfach im Büro oder im Alltag auf dem kyBounder. Durch das weich-elastische Material des kyBounders wird Ihre Fussmuskulatur über Stunden trainiert, der Fuss lernt wieder aktiv zu stützen. Wenn Sie zusätzlich die 3 Grundübungen zwischendurch  machen, haben Sie ein ideales Training um die Fussmuskulatur wie auch die restliche Tiefenmuskulatur des Körpers aufzubauen.
 
In Ihrem Fall kann es tatsächlich sein, dass Ihre Beschwerden vom Narbengewebe, dass sich nach den OP-Schnitten bildete, herkommen. Auch in diesem Fall können Sie die Problematik ideal mit dem kyBounder angehen: Durch das Stehen auf dem weich-elastischen Material haben ihre Füsse 360° Bewegungsfreiheit. Dadurch haben die Füsse die Möglichkeit sich zu bewegen, da sie nicht (wie in einem engen Schuh) eingeengt werden. Durch dieses Mobilisieren der Füsse über Stunden, kann sich das eventuell gebildete Narbengewebe lösen und die Schmerzen nehmen ab oder verschwinden sogar.
 
Bitte beachten Sie, dass Sie nur solange auf dem kyBounder stehen, solange Sie keine vermehrten Schmerzen haben. Bei zunehmenden Schmerzen empfiehlt sich eine Pause bis Sie wieder im Normalbereich sind. Hören Sie auf Ihren Körper und steigern  Sie die Belastung wie es Ihr Körper zulässt. Der Körper braucht drei bis vier Monate bis sich die Muskeln und Bänder an die neue Belastung gewöhnt haben. Das Ziel ist mehrere Stunden bis den ganzen Tag auf dem kyBounder zu stehen.
 
Der kyBounder eignet sich besonders bei stehenden Berufen (Stehpult). Bei gehenden Berufen würde ich Ihnen den kyBoot empfehlen.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Cornelia L.
Fussschwäche nach Operation

Vor zehn Jahren wurde ich am Rücken und am Fuss operiert. Seit der Operation ist es mir nicht mehr möglich, über den Fuss abzurollen. Ich bin begeistert von Ihrem Schuh, denn er fühlt sich sehr gut an und ich stosse nicht mehr so hart auf dem Boden auf. Trotzdem verspüre ich schon nach 200 Metern Schmerzen, meine Beine beginnen zu zittern und ich kann nicht mehr weitergehen. In der Drogerie, in der ich den Schuh gekauft habe, wurde mir geraten den Schuh nur fünf bis zehn Minuten zu tragen, dafür mehrmals täglich. 

Ich erkläre mir Ihre Schmerzen in den Füssen folgendermassen: Sie konnten seit über zehn Jahren nicht mehr richtig über die Fersen abrollen. Im kyBoot haben Sie auf der weich-elastischen Sohle die Möglichkeit, den Fuss wieder vollständig abzurollen. Ihre Bein- und Fussmuskulatur muss sich zuerst wieder an dieses Gefühl gewöhnen und ist schnell überansprucht; daher das Zittern und die Schmerzen. Darum ist es in diesem Fall auch wichtig, wie Ihnen geraten wurde, den kyBoot anfangs nur kurz am Stück zu tragen, dafür mehrmals pro Tag. Je nach Anpassungsfähigkeit des Fusses können Sie die Tragedauer langsam oder schneller steigern. Damit Ihre Muskulatur kräftiger wird, habe ich noch folgende Tipps für Sie:

Wenn Sie regelmässig die drei Grundübungen auf dem kyBounder (weich-ealstische kybun-Matte) ausführen, können Sie langsam die Bein- und Fussmuskulatur stärken. Somit stehen Sie nicht mehr so instabil auf dem weich-elastischen Material und die Beine beginnen auch nicht so schnell zu zittern. Beginnen Sie mit den Übungen in kurzen Intervallen und halten Sie sich an der Wand fest. Mit der Zeit können Sie die Übungszeit verlängern und die Übungen ausführen, ohne sich festzuhalten. Es braucht am Anfang zwar etwas Durchaltevermögen und Geduld, doch Sie werden sehen, dass es sich lohnt, langfristig etwas für Ihre Gesundheit zu tun. Sie finden die Übungen unter folgendem Link: 

Videothek: Übungen

Als Motivation gebe ich Ihnen noch den Link zum Video von Ex-Fussballprofi Alex Tachie-Mensah an: Auch er musste etliche Male operiert werden und kann den Fuss in normalen Schuhen nicht mehr abrollen. Im kyBoot kann er heute schmerz- und fast hinkfrei gehen.

Videothek: kybun bei medizinischen Problemen

Ich habe eine Arthrose im Fussgelenk und starke Schmerzen, mein Orthopäde rät mir zu einer Gelenksversteifung, können mir kyBoot helfen?

Das Problem bei Arthrose ist, dass der schwindende Knorpel seine beiden Hauptaufgaben(Stossdämpfung und reibungsfreie Gelenkbewegung) je nach Abnutzungsgrad nicht mehr adäquat erfüllen kann. Dies führt im Laufe der Zeit zu Schmerzen in bestimmten Gelenkstellungen.
Viele Patienten leitet diese Entwicklung in eine Abwärtsspirale. Durch die Schmerzen verringern sie notgedrungen die sportliche und körperliche Aktivität. Dies führt wiederum zum Abbau der Muskelmasse und der Einschränkung der Beweglichkeit im betroffenen Gelenk. Durch die reduzierte Bewegung wird das betroffene Gelenk weniger durchblutet und somit nicht ausreichend mit wichtigen Nährstoffen versorgt, um wenigstens den verbliebenen Knorpel zu erhalten und genug Synovia(Gelenkschmiere) zu produzieren.
Grundsätzlich gilt es einen wichtigen körperlichen Mechanismus zu beachten.
Der Organismus versucht sich ständig an die äusseren Gegebenheiten anzupassen. Verspürt er einen Schmerz, so versucht er mit den gesunden Strukturen die verletzten oder erkrankten Areale zu entlasten, um eine rasche Genesung zu gewährleisten.
Der Körper verfällt bei Bewegung automatisch in eine Schonhaltung, die prinzipiell sehr wichtig und sinnvoll ist. Es gibt jedoch auch Erkrankungen oder Schäden(z.B. Arthrose), die chronifizieren oder deren Heilung mit herkömmlichen 
Mitteln praktisch ausgeschlossen ist.
In diesen Fällen kommt der Körper ohne äusseren Einfluss praktisch nie wieder aus seiner Schonhaltung heraus. Das ist jedoch dringend erforderlich. Verbleibt ein Patient jahrelang in einer Schonhaltung, passt sich der Bewegungsapparat an die neuen Anforderungen an. Die geschonten Muskeln atrophieren und die gesunde Körperseite muss diese Schonung kompensieren. Dadurch werden die Muskeln und Sehnen dort mehr beansprucht.
Es entstehen Dysbalancen und schlimmstenfalls Überlastungserscheinungen wie z.B. Gelenksentzündungen. Durch diese Entwicklung kann es irgendwann zu Folgearthrosen kommen.
Der kyBoot wirkt durch seine Eigenschaften dieser negativen Entwicklung entgegen. Die weich-elastische Sohle dämpft einerseits die Schläge auf die Knochen und Gelenke, andererseits wird das Sprunggelenk dazu gezwungen sich trotz des Schmerzes mehr zu bewegen. Dies fördert wiederrum die Durchblutung und Nährstoffversorgung des Gelenks.
Ein weiterer Effekt des kyBoot ist die Aktivierung der kleinen, feinen Fussmuskeln, die dadurch wieder mehr durchblutet und gekräftigt werden.
Aufgrund unserer bisherigen Erfahrungen mit arthrotischen Erkrankungen der unteren Extremitäten, bin ich sehr optimistisch was ihre Schmerzentwicklung im Sprunggelenk angeht.

Je nach Fitnessgrad oder Ausprägung einer Schonhaltung kann es anfangs zu Reaktionen wie Muskelkater oder anderen ungewohnten Schmerzen kommen. DIese resultieren aus einer plötzlichen Reaktivierung der geschonten Muskeln und Strukturen.
Der kyBoot ist ein Trainingsgerät! Sie sollten den kyBoot daher anfangs nicht zu lang am Stück tragen, sondern etappenweise. Fangen Sie mit je 30 Minuten an und machen dann eine Pause. Nach einer Stunde wiederholen Sie das Ganze. Geben Sie Ihrem Fuss die Chance sich langsam an die neue Situation zu gewöhnen und seien Sie nicht zu ehrgeizig. Falls es zu Schmerzen oder unangenehmen Reaktionen kommen sollte, ziehen Sie den kyBoot aus und geben SIe Ihrem Fuss Zeit zur Regeneration. Nach ein paar Wochen können Sie die Tragezeit dann sukzessive Steigern und schlussendlich wird der kyBoot Ihre Alltagsschuhe komplett ersetzen können.
Um den Trainingseffekt auf der Arbeit oder zu Hause noch zu steigern, würde ich Ihnen zusätzlich den kyBounder empfehlen. Mit der "weich-elastischen" Matte können Sie auch in der Freizeit, beim Fernsehen oder bei der Hausarbeit ihr Sprunggelenk kräftigen und gleichzeitig vor Erschütterungen schützen.
Schauen Sie doch auf unserer Homepage www.kybun.ch vorbei und entdecken Sie die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten.

P.S. Ich kenne Ihre Krankheitsgeschichte nicht und kann dadurch Ihre Situation nicht ausreichend beurteilen aber im Alter von 50 Jahren 
würde ich möglichst versuchen eine Gelenkversteifung zu vermeiden. Eine Gelenkversteifung wird Ihre Körperhaltung und Laufstil so verändern, dass sich Folgearthrosen in Knie und Hüfte kaum vermeiden lassen. Diese treten meist nach 10-15 Jahren auf und schränken Ihre Lebensqualität irgendwann weiter ein. Falls Sie in Zukunft doch einmal über eine Operation nachdenken, fragen Sie Ihren Arzt doch einmal nach der Variante einer Sprunggelenksprothese. In diesem Bereich gab es in naher Vergangenheit grosse Fortschritte, sodass diese Variante heut zu Tage oft bevorzugt wird.

kyBoot-Wiedereinstieg nach Fussoperation

Ich habe vor zirka sieben Wochen das Sprunggelenk und das Wadenbein gebrochen. Es wurde operiert. Nun kann ich wieder anfangen zu belasten. Seit einem halben Jahr trage ich kyboot Schuhe. Ich habe das Gefühl meine operierten Gelenke werden mit diesem Schuh zu stark beansprucht. Gestern habe ich mit dem kyBoot meine ersten Gehversuche ohne Stöcke gemacht. Ich hatte nachher ziemliche Schmerzen. Hätte ich nicht direkt den kyBoot tragen sollen?

Es ist eine gute Idee, gleich zu Beginn der Vollbelastung im kyBoot zu gehen. Ich rate Ihnen jedoch, die Belastung langsam zu steigern, ob im kyBoot gehend oder in normalen Schuhen.
Im kyBoot trainieren Sie die tiefen, stabilisierenden Fussmuskeln, dadurch ist dieses Gehen viel anstrengender. Besonders in Ihrem Fall: Durch die Operation am Sprunggelenk und Wadenbein ist die Muskulatur in diesem Beriech stark abgeschwächt. Die Knochen sind wegen dem Gehen an Stöcken die grosse Belastung des Körpergewichtes nicht mehr gewohnt. Wenn Sie wieder ohne Stöcke gehen ist es normal, dass es am Anfang unangenehm oder sogar schmerzhaft ist.

Ich kann mir vorstellen, dass die kyBoot Tragdauer für den aktuellen Zustand ihres Fusses zu lange war. Ich empfehle Ihnen, den kyBoot im Moment nur zehn bis 30 Minuten am Stück zu tragen, dies dafür mehrmals täglich. So trainieren sie die stabilisierende, tiefe Fussmuskulatur ohne zu überlasten. Hören Sie auf die Grenzen Ihres Körpers. Ein leichter Schmerz ist in ihrem Fall normal, sollte aber von Tag zu Tag abnehmen. Es kann drei bis vier Monate dauern, bis Sie den kyBoot so lange am Stück wie vor dem Unfall tragen können.

Ist der kyBoot bei instabilen Sprunggelenken geeignet?

Kann ich den kyBoot verwenden, obwohl ich bei beiden Sprunggelenken Probleme habe? Ich habe bei beiden Sprunggelenken zu viel Spiel und zudem Anlaufschmerzen.

Der kyBoot mit der weich-elastischen Sohle ist bei einer Instabilität der Sprunggelenke sehr geeignet. Durch das natürliche Abrollen der Füssen beim Gehen trainieren Sie die stabilisierende, tiefe Fussmuskulatur über Stunden. Bei mehr Fussstabilität sollten dann folglich auch die Anlaufschmerzen abnehmen. Diese resultieren höchst wahrscheinlich aus einer Überlastung infolge der Instabilität.

Weshalb ist der kyBoot so wirkungsvoll? - Durch das intensive Training im kyBoot bekommt der Fuss genug Input um sich zu kräftigen und stabiler zu werden. Im Vergleich zu speziellen Fuss - Stabilisationsübungen, welche man höchstens einige Minuten mehrmals täglich macht, ist es im kyBoot möglich dem Fuss das nötige mehrstündliche Training zu bieten.

Wichtig ist, dass Sie das kyBoot-Training langsam steigern. Beginnen Sie mit einer halben Stunde am Stück mehrmals täglich. Hören Sie auf Ihren Körper. Bei Erstreaktionen, wie zum Beispiel Brennen oder Schmerzen ist eine Pause vom kyBoot indiziert, bis die Symptome verschwunden sind.  Nach drei bis vier Monaten ist bei den meisten kyBoot Trägern ein mehrstündiges Tragen am Stück möglich. Viele tragen den kyBoot sogar den ganzen Tag.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Christian W. Nordic Walking Instrucctor
Schwache Fussmuskulatur und Einknicken im kyBoot

Im kyBoot zu laufen ist ein unbeschreiblich schönes Schwebegefühl. Bald jedoch merkte ich, dass ich mit meinem rechten (Problem-) Fuss nach innen wegknickte. Da ich meine Haltung nicht so schnell korrigieren konnte, liess ich den kyBoot vorübergehend im Schrank, und zog ihn dann zu einem längeren Spaziergang wieder an. Aber leider ging das nicht gut. Ich bin mit Spiraldynamik dabei, an meiner Laufhaltung zu arbeiten, aber das wird noch eine Weile dauern. Solange muss ich mit Schuhen laufen, die mir einen besseren Halt geben. Ich wäre froh um Ihre Erfahrungen und Meinung dazu.

Mit Spiraldynamik sind Sie auf dem richtigen Weg. Neben der Spiraldynamik können Sie zusätzlich den kyBounder als weich-elastisches Fusstrainingskissen einsetzen. Im Alltag integriert, könnten Sie den kyBounder zum stehenden Arbeiten, Zeitung lesen, Fernsehschauen, Bügeln oder Kochen benützen.

Im folgenden Video können Sie sehen, wie Sie mit den drei Grundübungen auf dem kyBounder die Fuss- und Unterschenklemuskulatur stärken können. Klicken Sie hier um den Video anzusehen.

Es könnte Ihnen auch helfen, eine etwas steifere, dünne, handelübliche Einlegesohle in den kyBoot zu legen, um die Weichheit der kyBoot-sohle etwas zu reduzieren. Wenn der Fuss stark genug ist, sollte man diese wieder rausnehmen.

Ich rate Ihnen den kyBoot so schnell wie möglich wieder kurzzeitig einzusetzen, damit Sie den Fuss koordinativ weiter trainieren.


Ansprechpartner: Karl Müller
Fussprobleme, mein Orthopäde rät vom kyBoot ab

Mein Orthopäde rät wegen meiner Fussprobleme vom kyBoot ab. Was nun?

Der kyBoot ist ideal geeignet bei Fussproblemen wie zum Beispiel Halluxzehen, Spreizfüssen, Hammerzehen und so weiter. Im kyBoot stehen Sie direkt auf weich-elastischem Material was folgende positiven Effekte hat:

1. Der Fuss hat die Möglichkeit sich zu bewegen da er nicht eingeengt wird. Dadurch verbessert sich die Beweglichkeit der Gelenke was besonders bei einem Halluxzehen sehr wichtig ist.

2. Durch das Bewegen des Fusses wird der Fuss gleichzeitig gekräftigt. Dies ist wichtig, weil die tiefe Fussmuskulatur für die Stabilität des Fusses und des Körpers verantwortlich ist. Durch einen stabilen Fuss und Körper können wir  Gelenkschmerzen umgehen, da die Gelenke durch die Muskeln geschont werden.

3. Im kyBoot steht man sehr weich. Dies ist angenehm, besonders wenn man an Gelenkschmerzen leidet. Die weiche Sohle dämpft die Schläge die bei normalen Schuhen in die Gelenke schiessen. Schonhaltungen und Hinkmechanismen nehmen ab, oder verschwinden sogar vollständig.

Aufgrund der vielen positiven Effekte auf die Gesundheit, raten viele Ärzte, darunter auch Orthopäden, ihren Patienten zum kyBoot oder kyBounder. Da wir aber noch eine junge Firma sind, gibt es auch einige Ärzte, die den kyBoot oder kyBouder noch nicht kennen. Heutzutage stehen Ärzte unter einem enormen Druck, und raten daher leider oft eher von etwas Unbekanntem ab, um kein Risiko einzugehen.

Ich empfehle Ihnen auf Ihren Körper zu hören. Wenn es Ihnen im kyBoot wohl ist, tut es dem Körper auch gut. Wichtig ist, dass Sie langsam die Tragdauer steigern, damit sich Ihr Körper an den kyBoot gewöhnen kann. Im kyBoot wird der Fuss und der ganze Körper gekräftigt und diese Umstellung braucht drei bis vier Monate Zeit. Beginnen Sie mit einer halben Stunde am Stück (mehrmals pro Tag), wenn es Ihnen danach gut geht, können sie den kyBoot immer wie länger tragen.

Sprunggelenk-Probleme, der Arzt findet der kyBoot sei zu flexibel/instabil.

Wir haben eine Kundin mit starken Sprunggelenk-Problemen. Sie hat letztes Jahr einen kyBoot gekauft. Diesen trug Sie je 4 – 5 Mal je 1 Stunde und hatte danach aber immer starke Schmerzen. Laut ihrem Arzt sei der kyBoot zu flexibel für diese Art von Problem.

„Sprunggelenk-Probleme“ ist ein grosser Begriff: Die Problematik kann von leichter Instabilität bis zu mehreren Bänderrissen mit grosser Instabilität gehen. Es kommt zudem drauf an, wie lange die Kundin bereits mit stützenden Schuhen geht und wie sie den Fuss allgemein belastet. Wenn jemand aus Angst oder Vorsicht bereits jahrelang den Fuss geschont hat, geht der Kraft- und Vertrauensaufbau mit einem weichen Schuh wie dem kyBoot deutlich länger, als bei jemandem der den Fuss viel aktiver im Alltag und mit Sport belastet.

Ich kann mir nun vorstellen, dass für Ihre Kundin 1 Stunde am Stück zu intensiv war. Sie soll es doch einmal mit 20 Minuten am Stück versuchen, aber sich dabei gut auf eine ebenmässige Belastung des Fusses konzentrieren. Sobald die Kundin den Fuss nicht mehr gerade halten kann, ist es Zeit für eine kyBoot Pause. Dies mehrmals pro Tag üben, und über 2 bis 4 Monate langsam steigern. Mit der Zeit, wenn sich die Fussmuskulatur gestärkt hat, muss sich die Kundin nicht mehr so sehr auf eine richtige Fussstellung konzentrieren. Der Fuss wird sich von alleine richtig auf den Boden stellen.

Ich kann dem Arzt nur recht geben, wenn die Situation für die Kundin aussichtslos erscheint. Das heisst, wenn keine Hoffnung auf Besserung (= mehr Stabilität der Fussgelenke) bestehen würde. Dies ist jedoch praktisch nie der Fall. Wenn die Kundin dem Fuss nie die Möglichkeit gibt sich auszubalancieren, wird der Fuss immer wie schwächer und die Gefahr eines z.B. Übertretens nimmt zu.

Dornwarzen

Hilft der kyBoot gegen Dornwarzen?

Seit kurzer Zeit leide ich an einer schmerzhaften Dornwarze. Kann der kyBoot hier helfen?

Der kyBoot hat eine weich-elastische Sohle. Darauf stehend und gehend wird der Druck über den ganzen Fuss verteilt. Dies führt zu einer geringeren Belastung auf den Punkt, wo sich die Dornwarze befindet. Daher kann ich mir gut vorstellen, dass die Dornwarzen-Schmerzen im kyBoot abnehmen. Somit können Sie im kyBoot die Schmerzen lindern, jedoch nicht die Dornwarze beseitigen.

Morton Neurom

Wie hilft der kyBoot bei Morton Neurom?

Die Ursache des Morton Neuroms liegt bei einer mechanischen Einengung eines oder mehreren Interdigitalnervenäste (Nerv zw. den Mittelfussknochen). Dies führt zu Schmerzen und Taubheitsgefühl im Mittelfuss-Bereich. Viele betroffenen Personen haben einen Spreizfuss. Das Quergewölbe ist bei einem Spreizfuss abgeflacht da die Mittelfuss-Knochenstrahlen auseinanderweichen und dies führt dann zu den obengenannten Symptomen. Heute weiss man, dass das Quergewölbe nicht nur durch Bänder sondern entscheidend auch durch die Muskulatur aufrechterhalten wird. Hier setzt kybun mit dem kyBoot und kyBounder an:

Im kyBoot gehend kann der Fuss sich frei bewegen und wieder abrollen. Dadurch wird die stabilisierende, tiefe Fussmuskulatur trainiert. Dies ist die Muskulatur die unter anderem das Quergewölbe stabilisiert und somit einem Spreizfuss entgegenwirkt. Bei mehr aktiver Fussstabilität trifft weniger passiver Druck durch das Körpergewicht auf das Fussgewölbe bzw. den Vorfuss mit dem Morton Neurom. Durch diese (aktive) Entlastung im kyBoot hat der Betroffene folglich weniger Schmerzen und Taubheitsgefühl im Fuss und kann wieder mit Freude gehen.
Im kyBoot entlastet und trainiert er somit gleichzeitig. Dies ist entscheidend um sich langfristig  zu therapieren. Wenn nur entlastet/geschont wird kann sich zwar der Fuss erholen, wird aber danach bei erneuter Belastung  wieder in die gleiche Symptomatik fallen, da sich der Fuss sich während dem Schonen nicht verbessert hat (Muskulatur ist nach dem Schonen sogar noch schwächer und kann noch schlechter den Fuss stabilisieren).

Zudem spüren man durch die kyBoot-Sohle den Untergrund; die Fussnerven werden stimuliert, dadurch wird die Fuss-Koordination trainiert.
Die Stimulation der Fusssensorik und Sensibilität im kyBoot hilft den Nerven, sich vom Stress (Druck) zu erholen.
Des weiteren wird im kyBoot die Fussbeweglichkeit trainiert was den genierten Nerven mehr Raum verschafft; dadurch sollten die bekannten Schmerzen abnehmen.

Wie weit sich das Morton Neurom zurückbildet kommt auf die Beeinträchtigung/Schädigung des Nerve an und wie oft der Betroffenen im kyBoot geht/ trainiert. Sicher ist, dass er seine tiefe stabilisierende Fussmuskulatur trainiert und somit den Fuss entlastet und kräftigt. Dies wird seine Morton Neurom Symptome verbessern oder sogar zum Verschwinden bringen.

Bitte beachten Sie, dass Sie nur solange auf dem kyBounder stehen, solange Sie keine vermehrten Schmerzen haben. Bei zunehmenden Schmerzen empfiehlt sich eine Pause bis Sie wieder im Normalbereich sind. Hören Sie auf Ihren Körper und steigern  Sie die Belastung wie es Ihr Körper zulässt. Der Körper braucht drei bis vier Monate bis sich die Muskeln und Bänder an die neue Belastung gewöhnt haben. Das Ziel ist mehrere Stunden bis den ganzen Tag im kyBoot zu Gehen.
Wenn Anfangs der Fuss im kyBoot bereits nach wenigen Minuten schmerzt hilft es eine steifere, handelsübliche, dünne Sohle in den kyBoot zu legen, um die Weichheit der kyBoot-Sohle etwas zu vermindern.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Jürgen W.
Ist der kyBoot bei chronischen Achillessehnenschmerzen geeignet?

Ich leide seit Jahren unter chronischen Achillessehnenschmerzen. Ist der Schuh dazu geeignet therapeutisch eine Verbesserung zu bewirken?

Die Ursache für solche chronischen Schmerzen liegt oft in einer verkürzten und verklebten Achillessehne (Achillessehne-Fasern). Dadurch kann sie nicht mehr richtig funktionieren und schmerzt bei einer Belastung.

Ich kann Ihnen nur empfehlen den kyBoot möglichst immer zu tragen. Chronische Achillessehnenschmerzen können dadurch an der Wurzel behandelt werden. So werden erneute Reizungen durch ungünstige Kraftübertragung auf die Sehne verhindert, und die Sehne kann nur noch in der Nacht verkleben. Speziell am Morgen sollte der kyBoot wenn möglich vom ersten Schritt weg getragen werden, um die nächtlichen Verklebungen am Morgen schonend zu lösen. Wenn Sie im kyBoot gehen wird die Achillessehne bei jedem Schritt gedehnt. Dadurch werden Verkürzungen und Verklebungen gelöst, und die Sehne gut durchblutet. Das ermöglicht wiederum den lokalen Schmerzstoff-Abtransport.

Ferner hilft der kyBoot, weil bei der Heilung von Entzündungen, da dafür die Durchblutung des Gewebes eine entscheidende Rolle spielt. Sehnen sind generell schlecht durchblutete Strukturen. Da sich die Achillessehne vom Herz aus gesehen, weit unten befindet, ist sie noch schlechter durchblutet als andere Sehnen.
Durch das Targen des kyBoot kann der Fuss natürlich abrollen, was die Unterschenkelmuskulatur aktiviert und die Durchblutung der Achillessehne massiv erhöht. Dies beschleunigt die Heilung der Achillessehne.

Am Anfang kann es gut sein, dass sich Ihre Symptome (Schmerzen) verstärken. Versuchen Sie durchzuhalten, und den kyBoot nur wenn es sehr unangenehm wäre, auszuziehen. Je öfter Sie den kyBoot tragen, desto eher kann die Achillessehne regenerieren. In den ersten 1 bis 3 Wochen rate ich Ihnen die kyBoot-Tragdauer langsam zu steigern (beginnen Sie mit 20 Minuten am Stück, mehrmals pro Tag), bis Sie den kyBoot über mehrere Stunden oder sogar den ganzen Tag tragen können.
Dennoch ist in schweren Fällen mit mehreren Monaten zu rechnen, bis die Schmerzen verschwunden sind.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: T.Schutzbach
Morton Neurom operiert

Kann der kyBoot bei Morton Neurom nach Operation getragen werden?

Ich habe mir bei einer Marathonvorbereitung ein Morton Neurom eingehandelt. Nach nunmehr zwei Operationen habe ich immer noch Schmerzen. Ob es durch die geschädigten Nerven oder durch inneres Narbengewebe kommt, kann mir leider kein Arzt beantworten. Ich könnte mir vorstellen, dass Ihr kyBounder zum Aufbau der Fußmuskulatur hilfreich  ist. Da ich mir ebenso das Quergewölbe durchgetreten habe und bereits die Gelenkköpfen der Zehen angegriffen sind, erhoffe ich mir durch eine bessere Fußmuskulatur eine Entlastung. Haben Sie Erfahrungen zu dem Thema?

Sie haben genau die richtige Idee gehabt: Mit dem kyBounder kann man die Fussmuskulatur ideal trainieren. Dies ist besonders bei Ihrer Fussproblematik von grosser Wichtigkeit um die Schmerzen zu lindern, und die Füsse wieder schmerzfrei zu belasten. Insbesondere die tiefe Fussmuskulatur wird auf dem kyBounder angesprochen, was zu einer Aufrichtung des Fussgewölbes führt. Bei einem Morton Neurom wird so der Nerv entlastet.
 
Durch die Schwerkraft ist es fast unmöglich die Fussmuskulatur mit einzelnen Stabilisations- und Gleichgewichtsübungen genügend zu trainieren. Mit Hilfe des kyBounders haben Sie die Möglichkeit, diese Muskulatur stundenlang automatisch zu trainieren ohne zusätzlichen Trainingsaufwand. Sie stehen einfach im Büro oder im Alltag auf dem kyBounder. Durch das weich-elastische Material des kyBounders wird Ihre Fussmuskulatur über Stunden trainiert, der Fuss lernt wieder aktiv zu stützen. Wenn Sie zusätzlich die 3 Grundübungen zwischendurch  machen, haben Sie ein ideales Training um die Fussmuskulatur wie auch die restliche Tiefenmuskulatur des Körpers aufzubauen.
 
In Ihrem Fall kann es tatsächlich sein, dass Ihre Beschwerden vom Narbengewebe, dass sich nach den OP-Schnitten bildete, herkommen. Auch in diesem Fall können Sie die Problematik ideal mit dem kyBounder angehen: Durch das Stehen auf dem weich-elastischen Material haben ihre Füsse 360° Bewegungsfreiheit. Dadurch haben die Füsse die Möglichkeit sich zu bewegen, da sie nicht (wie in einem engen Schuh) eingeengt werden. Durch dieses Mobilisieren der Füsse über Stunden, kann sich das eventuell gebildete Narbengewebe lösen und die Schmerzen nehmen ab oder verschwinden sogar.
 
Bitte beachten Sie, dass Sie nur solange auf dem kyBounder stehen, solange Sie keine vermehrten Schmerzen haben. Bei zunehmenden Schmerzen empfiehlt sich eine Pause bis Sie wieder im Normalbereich sind. Hören Sie auf Ihren Körper und steigern  Sie die Belastung wie es Ihr Körper zulässt. Der Körper braucht drei bis vier Monate bis sich die Muskeln und Bänder an die neue Belastung gewöhnt haben. Das Ziel ist mehrere Stunden bis den ganzen Tag auf dem kyBounder zu stehen.
 
Der kyBounder eignet sich besonders bei stehenden Berufen (Stehpult). Bei gehenden Berufen würde ich Ihnen den kyBoot empfehlen.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Cornelia L.
Metatarsalgie

Ich leide schon seit längerer Zeit an Metatarsalgie, also an Schmerzen im Bereich des Vorder- und Mittelfusses. Seit sechs Monaten trage ich Einlagen in den Schuhen, doch die Schmerzen werden nicht weniger.
Kann der kyBoot bei Metatarsalgie zu einer Linderung der Schmerzen führen?

Bei Metatarsalgie kann der kyBoot zu einer grossen Linderung der Schmerzen führen und vor allem auch dazu beitragen, dass sich die Symptome der Metatarsalgie nicht verschlimmern. Metatarsalgien sind sehr schmerzhaft und schwierig zu behandeln, da wir immer mit vollem Gewicht auf den Füssen stehen. Im kyBoot gehen Sie auf einer weich-elastischen Sohle, welche das Körpergewicht über den ganzen Füss gleichmässig verteilt und somit die Metatarsalköpfchen, welche die Schmerzen auslösen, entlastet.

Im kyBoot hat der Fuss die Möglichkeit, sich dreidimensional in alle Richtungen zu bewegen, fast wie wenn Sie barfuss auf einem Naturboden gehen. Dadurch werden die tiefen, stabilisierenden Muskeln des Fusses gestärkt. Diese tiefen Muskeln entlasten die Fussgelenke und halten den Fuss aufrecht. So können Sie langfristig etwas gegen die Metatarsalgie tun.

Fussspezialisten und Mediziner sagen, dass Fussinstabilität eine mögliche Ursache von Metatarsalgie ist. Das bedeutet, dass wir nur durch mehr Stabilität des Fusses die Entzüdungen lindern und zukünftig vermeiden können. In den herkömmlichen "harten" Schuhen kann sich der Fuss nicht genügend bewegen und schwächt darum immer mehr ab. Im kyBoot dagegen hat der Fuss die Möglichkeit, sich viel freier zu bewegen; der Fuss kann sich wieder natürlich abrollen, wird kräftiger und stabiler.

Wichtig ist, dass Sie die kyBoot Tragedauer langsam steigern, damit sich Ihr Fuss an das neue Abrollen gewöhnen kann. Am Anfang reichen 20 bis 40 Minuten am Stück, dafür mehrmals täglich. In den folgenden Wochen und Monaten können Sie die Dauer steigern, aber immer nur so fest, dass Sie sich noch wohl fühlen.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Cornelia Z.
Hautkrankheiten am Fuss

Ist der kyBoot angenehm bei Ausschlägen/Neurodermitis/Hautirritation an den Füssen?

Ich leide seit vielen Jahren an Neurodermitis und habe zum Teil auch Hautirritationen am Fussgewölbe, welche mich beim Gehen sehr schmerzen. Gerne möchte ich wissen, ob die kyBoot Schuhe für meine Füsse geeignet sind, oder ob sie sogar einen positiven Effekt auf meinen Körper haben könnten.

Der kyBoot hat eine weich-elastische Sohle, welche den Druck auf den gesamten Fuss verteilt. Durch die Weichheit der kyBoot Sohle und das gleichmässige Verteilen des Gewichtes auf dem Fuss, kann es gut sein, dass Ihre Neurodermitis-Schmerzen beim Gehen im kyBoot vermindert auftreten. Mit dem kyBoot und seiner Sohle entsteht eine Instabilität, welche durch den Körper augeglichen wird. Dadurch richtet sich der Körper auf und nimmt eine bessere Haltung ein. Der Rücken, Knie und Füsse werden durch die Dämpfung geschont.

Zu Beginn empfehle ich, den Schuh merhrmals täglich eine halbe Stunde zu tragen und die Tragedauer erst nach einigen Wochen zu steigern. Trotzdem sollten sie auf Ihren eigenen Körper hören, denn die Reaktionen sind nicht bei allen Menschen dieselben. 


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: A.Blanchard
Fussschmerzen bei Fehlstellungen und Durchblutungsstörung

Wie trage ich den kyBoot bei Knicksenkfuss und starken Zehenschmerzen sowie Durchblutungsstörungen nach einer Ganglion-Operation?
Die Schmerzen kommen von den Zehen und strahlen bis in die Fersen. Seit vier Jahren habe ich Einlagen, aber trotzdem starke Schmerzen. 

Ich empfehle Ihnen den kyBoot sehr. Er kann die Schmerzen lindern und den Fuss gleichzeitig kräftigen. Durch die Vorgeschichte mit der Fussoperation ist es allerdings wichtig, zu Beginn die Tragdauer gut zu dosieren. Ich empfehle, den kyBoot anfangs nur fünf bis zehn Minuten am Stück zu tragen und dies mehrmals stündlich oder täglich. Nur Sie kennen Ihren Körper und können sagen, wann er eine Pause braucht. Sobald Sie ermüden, stärkere Schmerzen bekommen oder im kyBoot seitlich abknicken, ist es Zeit für eine Pause. Der kyBoot ist ein intensives Fusstraining, mit dem Sie langfristig etwas gegen den Knickfuss machen können.

Die Einlagen können Sie im kyBoot weglassen. Die weich-elastische kyBoot Sohle unterstützt Ihren Fuss, indem die Sohle sich ihrer Fussform anpasst.In den kyBoot-Pausen können Sie Ihre Einlagen in den "normalen" Schuhen tragen, so kann sich die Fussmuskulatur nach dem kyBoot passiv erholen.

Fussarthrose

Eine meiner Kundinnen leidet an den Füssen unter Arthrose. Sie trägt seit kurzem den kyBoot und bekam nun Schmerzen an beiden Fussgelenken und im Rücken. Gibt es irgendwelche Tipps, damit die Schmerzen abklingen?

Ich vermute, dass es sich bei Ihrer Kundin um Erstreaktionsschmerzen handelt: Durch die Arthrose an den Füssen ist Ihre Fussbeweglichkeit sicherlich eingeschränkt und die Fussgelenke allgemein angeschlagen. Im kyBoot hat sie nun einerseits die weiche, dämpfende Sohle, die ihr sicherlich gut tut. Anderseits lässt die kyBoot-Sohle auch viel Bewegungsfreiheit zu, sodass ihr "unbeweglicher" Fuss wieder bewegt wird. Da das Gehen im kyBoot durch die Weichheit angenehm ist, hat deine Kundin höchstwahrscheinlich gar nicht bemerkt, dass sie automatisch ihre Füsse wieder vermehrt  bewegt hat. Dies ist ein gutes Zeichen, somit hat sie unbewusst an ihrer Schwachstelle (Fussarthrose) gearbeitet (Gelenke mobilisiert). Genau das wollen wir erreichen, ihre Fussgelenke sollen wieder beweglicher werden und weniger Beschwerden machen.

Natürlich wollen wir nicht, dass die Kundin starke Schmerzen im kyBoot haben muss, daher empfehle ich ihr, die Tragdauer zu verkürzen. Leichte Schmerzen sind erlaubt, diese Schmerzen entstehen beim Mobilisieren der Fussgelenke. Dies kann man mit einer Physiotherapie vergleichen: Beim Bewegen von versteiften Gelenken durch den Therapeuten können ebenfalls Schmerzen entstehen; bei jedem Patienten ist die Toleranzschwelle woanders, wichtig ist aber dass der Patient/Kunde versteht, wieso es zu Schmerzen kommen kann. Zusätzlich würde ich bei der Kundin nochmals die Fussstellung im kyBoot kontrollieren: Sie sollte aufrecht im kyBoot stehen/gehen und nicht seitlich abkippen. Abkippen im kyBoot könnte auch zu Schmerzen in den Füssen oder im Rücken führen.

Wenn die Schmerzen bereits nach wenigen Minuten auftauchen, würde ich ihr den kyBounder empfehlen. Hier kann sie sich bewusst auf die Fuss- und Körperhaltung achten und die Grundübungen helfen ihr, die Gelenke zwischendurch zu lockern. kybun Übungen

Fussarthrose

Eine meiner Kundinnen leidet an den Füssen unter Arthrose. Sie trägt seit kurzem den kyBoot und bekam nun Schmerzen an beiden Fussgelenken und im Rücken. Gibt es irgendwelche Tipps, damit die Schmerzen abklingen?

Ich vermute, dass es sich bei Ihrer Kundin um Erstreaktionsschmerzen handelt: Durch die Arthrose an den Füssen ist Ihre Fussbeweglichkeit sicherlich eingeschränkt und die Fussgelenke allgemein angeschlagen. Im kyBoot hat sie nun einerseits die weiche, dämpfende Sohle, die ihr sicherlich gut tut. Anderseits lässt die kyBoot-Sohle auch viel Bewegungsfreiheit zu, sodass ihr "unbeweglicher" Fuss wieder bewegt wird. Da das Gehen im kyBoot durch die Weichheit angenehm ist, hat deine Kundin höchstwahrscheinlich gar nicht bemerkt, dass sie automatisch ihre Füsse wieder vermehrt  bewegt hat. Dies ist ein gutes Zeichen, somit hat sie unbewusst an ihrer Schwachstelle (Fussarthrose) gearbeitet (Gelenke mobilisiert). Genau das wollen wir erreichen, ihre Fussgelenke sollen wieder beweglicher werden und weniger Beschwerden machen.

Natürlich wollen wir nicht, dass die Kundin starke Schmerzen im kyBoot haben muss, daher empfehle ich ihr, die Tragdauer zu verkürzen. Leichte Schmerzen sind erlaubt, diese Schmerzen entstehen beim Mobilisieren der Fussgelenke. Dies kann man mit einer Physiotherapie vergleichen: Beim Bewegen von versteiften Gelenken durch den Therapeuten können ebenfalls Schmerzen entstehen; bei jedem Patienten ist die Toleranzschwelle woanders, wichtig ist aber dass der Patient/Kunde versteht, wieso es zu Schmerzen kommen kann. Zusätzlich würde ich bei der Kundin nochmals die Fussstellung im kyBoot kontrollieren: Sie sollte aufrecht im kyBoot stehen/gehen und nicht seitlich abkippen. Abkippen im kyBoot könnte auch zu Schmerzen in den Füssen oder im Rücken führen.

Wenn die Schmerzen bereits nach wenigen Minuten auftauchen, würde ich ihr den kyBounder empfehlen. Hier kann sie sich bewusst auf die Fuss- und Körperhaltung achten und die Grundübungen helfen ihr, die Gelenke zwischendurch zu lockern. kybun Übungen

Gaglion Operation

Ich hatte eine Ganglion Operation am Fuss, ist kyBoot sinnvoll für mich?

Der kyBoot ist für Sie sehr geeignet. Gerade nach einer Ganglion-Operation ist es wichtig, dass der Operations-Bereich gut mobilisiert wird, damit sich keine tiefen Verklebungen/Narben bilden.

Im kyBoot liegt ihr Fuss auf einer weich-ealstischen Sohle. Dadurch kann er sich frei in alle Richtungen natürlich bewegen. Dies verbessert die Beweglichkeit und Kraft des Fusses. Dies ist die beste Vorbeugung gegen die erneute Bildung eines Ganglions oder Entstehung anderer Fussproblemen.

Diabetes mit geschwollenen und instabilen Fussgelenken

Bedingt durch Diabetes hat mein Kunde eine Gelenkverschiebung in beiden Sprunggelenken. Sie sind beide dick geschwollen. Im kyBoot fühlte sich mein Kunde wohl, darf er auf die kyBoot Schuhe umsteigen?

Es ist ein sehr gutes Zeichen, dass sich Ihr Kunde nach dem Testen des kyBoot wohl gefühlt hat, besonders, dass er ihn bereits am Anfang 3 Stunden tragen konnte!

Bei Diabetes und in seinem Fall, bei geschwollenen Sprunggelenken, hat der kyBoot folgende positive Wirkung auf den Körper:

-Die weich-elastische Sohle dämpft die Schläge beim Auftritt auf den harten Boden. Diese Dämpfung bewirkt, dass das Sprunggelenk weniger gereizt wird und somit weniger stark aufschwillt, die Schwellung kann sogar im kyBoot abnehmen. Dadurch hat der Kunde weniger Schmerzen und eine bessere Funktion der Füsse, er kann sich wieder sicherer bewegen. Eine Reduktion der Schwellung ist das Therapieziel Nummer 1, denn in einem geschwollenes Gelenk werden die Nähr-und Abfallstoffe vermindert abtransportiert, Infekte können die Folge sein.

-Die instabile kyBoot-Sohle trainiert die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur. Zudem wird durch das Abrollen des Fusses im kyBoot der Fuss natürlich bewegt. Dieses Kraft-und Beweglichkeitstraining hilft das Sprunggelenk zu stabilisieren und die Abschwellung zu fördern.

-Durch die weiche kyBoot Sohle kann der Träger den Boden spüren und sich dadurch sicherer fortbewegen. Die Sensibilität der Füsse wird angeregt ohne dass sich der Diabetes-Betroffenen an den Füssen verletzten kann. Barfuss Gehen ist bei Diabetes Patienten oft zu riskant, da eine Fussverletzung eine Infektion und sogar eine spätere Amputation zur Folge haben könnte.

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