Schweissfüsse, heisse Füsse (kalte Füsse), Fussgeruch

Einige Leute schwitzen vermehrt an den Füssen und neigen zu Schweissfüssen und Fussgeruch. Dies kann für Betroffene sehr störend und unangenehm sein, manche trauen sich deshalb kaum noch die Schuhe in Gesellschaft auszuziehen.

kybun normalisiert Ihr Fussklima:

Der kyBoot ist extra so konstruiert, dass der Fuss eine grosse Bewegungsfreiheit hat und nicht gedrückt wird. Das Material ist sehr atmungsaktiv, weitgehend echtes Leder und bei jedem Schritt wird ein Grossteil der Luft im kyBoot ausgetauscht. Dadurch kann der Fuss im kyBoot "atmen", beim Schwitzen kann die Feuchtigkeit leichter abgebaut werden und es kommt weniger schnell zu Fussgeruch.
Wenn Sie eher unter kalten Füssen leiden, wird die Duchblutung der Füsse im kyBoot, durch das natürliche Abrollen, angeregt und die Füsse erwärmen sich angenehm. Ausserdem absorbiert die Luftkissen-Sohle (im Winter) die Kälte des Bodens.

Der kyBounder unterstützt einen gesunden Fuss-Alltag, indem der Fuss weich auf dem elastischen Federboden stehen und sich frei bewegen kann. Der Fuss kann barfuss oder in leichten Baumwollsocken den Büroalltag beschwerdefrei überstehen und Fussgeruch ist dabei kein Thema mehr.

Definition

Als Schweissfuss wird die übermässige Schweissabsonderung im Bereich der Füsse bezeichnet.
Die Fusssohlen und Handinnenflächen sind mit besonders vielen Schweissdrüsen besetzt, in der Regel etwa 500 pro cm². Diese dienen nicht der Thermoregulation, sondern der besseren Haftung der (nackten) Füsse auf einer Unterlage. Dies zeigt sich auch darin, dass die entsprechende Schweissproduktion der Hände und Füsse nicht vom thermoregulatorischen Zentrum, sondern einem eigenen Zentrum des Zentralnervensystems über den sympathischen Teil des vegetativen Nervensystems gesteuert wird. Das Schwitzen der Hände (Schweisshände) und Füsse wird über sympathische Nervenfasern vermittelt und tritt während des Schlafes nicht auf.

Ursachen

Eine Überaktivität des vegetativen Nervensystems und eine übernormale Größe der Schweissdrüsen werden als Ursachen für eine vermehrte Schweissabsonderung angesehen, die durch weitere Faktoren zusätzlich verstärkend beeinflussbar ist. Eine lokalisierte Überfunktion tritt meist im Bereich der Achselhöhlen oder der Hände (Schweisshände) und eben auch der Füsse auf.

Die oben erwähnten Ursachen müssen in Bezug auf Geruchsbildung aber relativiert werden, denn es bleibt zu klären, ob verschwitzte Füsse in naturbelassenem Zustand (also ständig barfuss) auch einen starken Geruch entwickeln, oder ob Fussgeruch hauptsächlich durch das Tragen von Socken und Schuhen verursacht wird. Diese Frage objektiv zu beantworten, ist im westlichen Kulturkreis nicht so leicht, da hier die grosse Mehrheit der Bevölkerung tagsüber ständig Socken und Schuhe trägt und nichts anderes mehr kennt. Das Interesse am Barfusslaufen über längere Zeit ist im Allgemeinen relativ gering.
Wahrscheinlich verdienen die allermeisten Füsse Prädikate wie „Stinkfuss“ nicht, da intensiver Geruch viel eher den Socken und Schuhen zugeschrieben werden muss. Blosse Füsse sind – auch in Sandalen – besser belüftet und können an der Luft und über dem Boden trocknen.

Heisse Füsse entstehen, wenn die Hitze im Schuh gestaut wird, was bei unbeweglich Schuhen und schlechtem Schuhmaterial, das nicht atmet, auftreten kann. Wenn der Fuss sich nicht genügend im Schuh bewegen/ abrollen kann, kann es sogar zu einem unangenehmen Brennen an der Fussohle kommen.

Kalte Füsse entstehen meistens, wenn die Durchblutung des Fusses aus irgendeinem Grund beeinträchtig wird. Weitere mögliche Gründe für kalte Füsse sind:

  • Sehr wenig Muskelmasse am Fuss oder
  • Einengende Schuhe, die die Fussbewegung stark limitieren
  • Leicht feuchte Füsse
  • Unzureichende Kleidung à Peripherie friert zuerst (Sind die Hände auch kalt?)
  • Vegetatives Nervensystem (reagiert auch auf Stress à Blut fliesst da hin wo es gebraucht wird)
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Erkrankungen des Immunsystems
  • PAVK (periphere arterielle Verschlusskrankheit; Arteriosklerose)
  • Energiemangel durch zu wenig Nahrung

In seltenen Fällen haben sich schon Kunden geäussert, dass sie im kyBoot kalte Füsse haben. Dies könnte folgende Ursachen haben:

  • Zu festes Schnüren der kyBoot beeinträchtigt den Blutfluss und dies führt dann zu kalten oder tauben Füssen.
  • Was gegenüber normalen Schuhen anders ist, ist der Luftstoss bei jedem Schritt. Vielleicht ist dies der Grund für die kalten Füsse. In diesem Fall raten wir, eine dünne, weiche Sohle einzukleben, die keine Luft durchlässt.
  • Eventuell ist eine Grunderkrankung, die die Fussdurchblutung beeinträchtigt, der Grund für die kalten Füsse, wie zum Beispiel "Diabetes" oder "PAVK".

Schweissfüsse im kyBoot
Anfangs kann im kyBoot die Erstreaktion auftreten, dass der Träger stärker am Fuss schwitzt. Der Grund ist die vermehrte Muskelaktivität des Fusses im kyBoot durch das Abrollen des Fusses auf der weich-elastischen Sohle. Dadurch fühlt sich der Fuss warm an und fällt den Trägern mit Schweissfüssen schnell unangenehm auf.
Dieses vermehrte Schwitzen im kyBoot gleicht sich aus, sobald der Fuss kräftiger ist und der Träger sich an den kyBoot gewöhnt hat.
Die vermehrte Fussaktivität ist allgemein sehr positiv für den Körper, da die Füsse das Fundament des Körpers sind und besonders kräftig sein müssen.

Heisse Füsse im kyBoot entstehen, wenn die Fussmuskulatur stark aktiviert wird. Dies ist grundsätzlich ein gutes Zeichen, da die Fussmuskulatur die Basis für die Stabilität des gesamen Körpers ist. Anfangs, wenn man das intensive Abrollen des Fusses im kyBoot noch nicht gewohnt ist, kann sich das ungewohnt anfühlen und störend sein. Wenn die Füsse beweglicher und stärker werden, werden sie im kyBoot weniger stark erwärmt, da die Füsse trainierter sind.

Konventionelle Therapie

  • Häufige Reinigung der Füsse (vor allem mit kaltem Wasser)
  • Fussbäder
  • Barfuss laufen
  • Geruchshemmende Einlegesohlen
  • Atmungsaktive Schuhe im Wechsel
  • Baumwollsocken, häufiges Wechseln und Waschen der Strümpfe
  • Mechanische Entfernung von überschüssigen Hautschichten

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

  • Durch das atmungsaktive Material, mehrheitlich echtes Leder, kann der Fuss im kyBoot "atmen", das heisst, die warme Luft im Schuh kann einfacher entweichen.
  • Durch die weich-elastische kyBoot-Sohle wird bei jedem Schritt ein Grossteil der Luft im Schuh ausgetauscht indem die Luft nach aussen gepresst wird. Dadurch kann die vom Fuss produzierte Wärme fortlaufend aus dem Schuh entweichen und der Fuss wird weniger schnell nass.
  • Durch das natürliche Abrollen kann sich der Fuss frei in alle Richtungen bewegen und die Durchblutung der Füsse wird angeregt. Leute, die unter kalten Füssen leiden, werden sofort den Unterschied spüren und endlich angenehm warme Füsse bekommen.
  • Die Luftkissen-Sohle absorbiert die Kälte des Bodens. Dies ist besonders im Winter ein gesunder Nebeneffekt und hält Ihre Füsse schön warm.
  • Durch das barfuss-nahe Gehen im kyBoot wird der Fuss gestärkt und mobilisiert. Verkürtzte Sehnen und Bänder werden flexibler und Schmerzen nehmen ab. Fussfehlstellungen kann entgegegewirkt werden und die Gelenke werden entlastet.
  • Die bessere Fussstatik führt zu ausgeglichener Fussgesundheit und allgemein zu besserer Körperstatik. Dadurch werden die Gelenke des gesamten Körpers im kyBoot schonend belastet und bestehende Gelenks- und Muskelbeschwerden nehmen in den meisten Fällen schnell ab.

Erstreaktionen

Spezifische Erstreaktionen bei Schweissfüssen:

Im kyBoot kann sich der Fuss natürlich abrollen. Dies führt zu vermehrter Fussmuskelaktivität, welche anfangs auch zu ungewohnt neuer Wärme im kyBoot führen kann. Der Fuss ist diese neue Bewegungsfreiheit anfangs nicht gewohnt und muss sich erst an das vermehrte Abrollen (Arbeiten) im kyBoot gewöhnen. Nach ein paar Wochen im kyBoot werden die Fussmuskeln bereits stärker sein und dadurch die Arbeit im kyBoot nicht mehr so anstrengend für den Fuss. Dann wird auch das vermehrte Schwitzen im kyBoot zurückgehen. Bitte lesen Sie weitere Tipps unter "Anwendungstipps" und lassen Sie sich vor Ort bei einem kybun-Händler beraten.

Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder und kyBoot Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen 

kybun-Übungen

Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen

Anwendungstipps

  • Tragen Sie im kyBoot dünne Baumwollsocken, besonders wenn Sie unter sogenannten "Schweissfüssen" leiden.
  • Wir empfehlen bei starken Schwitzfüssen, wenn möglich, ein offenes kyBoot-Modell. So kann die Fusswärme noch leichter entweichen und es kommt weniger zu nassen Füssen.
  • Schnüren Sie die geschlossenen kyBoot-Modelle leicht und regelmässig von unten nach oben. Vermeiden Sie ein zu starkes Zuschnüren.
  • Achten Sie sich darauf, dass Sie die Zehen im kyBoot nicht unbewusst krallen und Sie locker über die ganze Sohle abrollen.
  • Versuchen Sie im Alltag möglichst viel im kyBoot zu Gehen und weniger zu Stehen. So ist die Belüftung im Schuh gewährleistet und Ihre Fuss- und Beinmuskulatur wird gestärkt.
  • Machen Sie regelmässig die kybun-Übungen, so wird die Muskulatur gestärkt und gelockert und Erstreaktionen wir übermässiges Schwitzen oder Fussbrennen treten weniger häufig auf.
  • Wenden Sie sich an einen kybun-Händler ihres Vertrauens, wenn Sie weitere Fragen haben, sich unsicher fühlen oder sich die Beschwerden im kyBoot, trotz befolgen der Tipps, nicht verbessern.

Meinungen/Kundenaussagen

Ich habe das Gefühl, dass ich aufrechter stehe und runder gehe. Ich spüre keine Schläge mehr und habe abends keine Rückenschmerzen mehr. Ein Vorteil für mich sind die Luftlöcher. Da ich zu Schweissfüssen neige, habe ich durch die Belüftung jetzt immer trockene Füsse.
Freitag: 5 Stunden zu Fuss in Hamburg unterwegs bei ca. 0°, nach kurzer Laufzeit warme Füsse.

Samstag: 10 Stunden zu Fuss in Hamburg unterwegs bei ca. 0°, unglaublich, dass ich so lange durchgehalten habe!

Donnerstag: Strandspaziergang auf Amrum. Auf dem Sand hatte sich Regenwasser gestaut, diese Riesenpfütze konnte ich nicht umwandern, ich musste hindurch. Schuhe aus, Strümpfe aus, ca. 7°, nach wenigen Metern waren meine Fusssohlen bereits taub. Ich hatte kein Handtuch mit, konnte die Füsse nur mit den Händen etwas abklopfen, bevor ich Strümpfe und Schuhe wieder anzog, danach hatte ich noch knapp 30 Minuten ins Dorf zu laufen. Ich nahm mir vor, in der Ferienwohnung ein Fussbad zu nehmen. Aber im Dorf angekommen stellte ich fest: Füsse bereits wieder kuschlig warm! SUUPER.

Beim Arbeiten trage ich nur noch meine kyBoots und empfehle sie allen meinen Patienten. Die besten Schuhe, die ich je hatte! Meine Mutter trägt sie zu Hause und ist begeistert, wie angenehm warm ihre Füsse darin sind.
Es ist eigentlich schon der Laufkomfort, der verhindert, dass man auf der Ferse nicht jedes mal einen Schlag bekommt, wenn man einen Schritt macht. Das ist sicher speziell daran. Man fühlt sich wohl darin und es ist sehr angenehm im Schuh. Falls ich schwitze am Fuss, dann habe ich keine nassen Füsse mehr im Schuh. Auch das Abrollen ist sehr harmonisch und ausgeglichen.
Ich hatte auf dem Weihnachtsmarkt in Rorschach den kyBoot an. In den Schuhen hatte ich Langlaufsocken an und habe an den Füssen nicht gefroren. Ich musste sonst immer Wanderschuhe anziehen. Mit dem kyBoot ist es aber wunderbar gewesen. Das habe ich jetzt schon ein paar Mal probiert. Auf dem Markt in Arbon. Da erging es mir auch viel besser als mit einem Wanderschuh. Wenn man den ganzen Tag einen schweren Schuh an hat, ist es sowieso nicht gut. Aber mit dem kyBoot ist es wunderbar gewesen.
Seit ich den kyBoot kennengelernt habe, trage ich diese Schuhe täglich bei jedem Wetter! Im Sommer und im Winter. Ich habe nie mehr kalte Füsse. Ich bin begeistert! In den Ferien kann ich den ganzen, langen Tag in einer Stadt auf den Beinen sein und habe am Abend keine brennenden Füsse.
Mir gefällt der Schuh sehr gut. Ich habe keine kalten Füsse mehr. Meinen Gelenken geht es gut und meine Rückenbeschwerden sind so gut wie weg.
Seitdem ich die Schuhe habe, habe ich auch weniger Fussgeruch, weil die Luft, die alte, die wird herausgedrückt beim Laufen und es kommt frische rein, und das ist sehr angenehm.
Zu Beginn war es ein schwammiges Gefühl, aber auf eine angenehme Art. Der Schuh ist weich, aber nicht haltlos. Sehr angenehm empfinde ich die Luftzirkulation am Fuss. So schwitze ich nicht. In Gummisohlen fühle ich mich nicht immer so gut. Mit Turnschuhen könnte ich nie einen ganzen Tag unterwegs sein, obwohl sie auch federn. Aber mit diesem Schuh ist es kein Problem.
Seit einigen Monaten trage ich nun sehr oft meinen Jindo Mesh Champagne. Ich bin absolut begeistert von diesem Schuh. Was mich sehr beeindruckt ist die Tatsache, dass ich ihn stundenlang tragen kann, und die Füsse darin nicht schwitzen. Super!
Vor unserer 3-wöchigen Asienreise kauften wir kyBoot. Der Laufkomfort war derart himmlisch, dass nicht die geringste Lust auf einen Schuhwechsel aufkam! Dieser zeigt sich gerade auch auf steinigem Untergrund: man "spürt" jeden einzelnen Stein, ist also über die Beschaffenheit des Bodens immer genau im Bilde, aber dennoch läuft man wie auf Wolken. Zudem weist die Sohle auf nassem Stein eine sensationelle Haftung auf: kein Ab- oder Ausrutschen. Der kyBoot ist trotz seiner Löchlein recht regentauglich: auch nach zwei Stunden Laufen bei Regen blieben die Füsse trocken. Schliesslich noch eine erfreuliche Nachricht für Damen mit „ewig kalten Füssen“, zu denen auch meine Gattin gehört: Die Durchblutung wird offensichtlich derart verbessert, dass sie kein einziges Mal kalte Füsse hatte. Kurz und gut:
Die kyBoot haben diesen harten Test mit Bravour bestanden und mit ihren Vorteilen bewiesen, dass sie ihr Geld wert sind.
Ich hatte Rückenschmerzen und habe zusätzlich ein linkes Bein, das 2,5 cm zu kurz ist. Ich habe schon fast alles ausprobiert. Es handelt sich bei mir um einen Geburtsfehler. Zuerst trug ich einen MBT Schuh. Ich dachte, es sei das Allerbeste, aber ich konnte darin nicht gehen. Sogar die Spezialisten sahen, dass ich nicht laufen konnte. Ich sah mich weiter um und kam so auf den kyBoot. Dank einer Angestellten aus der Drogerie - sie gab mir den Schuh zum Probieren gleich mit - konnte ich diesen Schuh schon zu Hause ein wenig probieren. Ich war nicht von Anfang an überzeugt, es war ungewohnt und "schwabbelte" ein wenig. Sie hat auch gesagt, dass ich wohl Muskelkater bekäme. Diesen bekam ich nicht in der "Probezeit", sondern erst danach. Als ich das Ganze überstanden hatte, muss ich sagen, dass er wirklich super ist. Nie mehr kalte Füsse. Wir haben schon drei Paar, werde aber wieder einen kaufen.
Was natürlich auch noch sehr gut ist, ist vom Geruch her. Da hast du gut riechende Füsse.

Erfahrungen/Weitere Fragen zu Schweissfüssen und Fussgeruch

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Nach 3 Wochen plötzlich Fussbrennen mit kyBoot

Das Fussbrennen kann verschiedene Ursachen haben.

Die Wahrscheinlichste ist, dass Sie unter einer sogenannten Erstreaktion leiden. Häufig sind die kyBoot-Neukunden so begeistert vom ersten Tragegefühl, dass sie sofort stundenlang mit den kyBoot unterwegs sind und ihren Füssen keine Ruhepause gönnen. Dabei wird aber vergessen, dass der kyBoot ein Trainingsgerät ist, das den Fuss und den gesamten Bewegungsapparat komplett anders beansprucht und belastet als herkömmliche Schuhe.

Durch die weich-elastische Sohle wird die Muskulatur in Rücken, Beinen und Füssen zwar gelockert aber durch die Instabilität auch viel mehr beansprucht als mit herkömmlichen Schuhen.

Man kann sich die Füsse ungefähr wie einen Marathonläufer vorstellen, der von einem Tag auf den anderen plötzlich jeden Tag 42 Km laufen muss. Das schafft er vielleicht 3 Tage hintereinander aber irgendwann macht das der Körper nicht mehr mit! Er benötigt genügend Ruhepausen, um sich zu regenerieren und vor allem um die muskulären Strukturen den neuen Herausforderungen entsprechend anpassen zu können.

Genauso verhält es sich auch mit den Füssen Ihrer Kundin. Es ist trotz aller Anfangseuphorie und Wohlgefühl wichtig die Tragedauer der kyBoot in den ersten Wochen und Monaten langsam zu steigern und bei Unwohlsein oder Schmerzempfinden einen Pause einzulegen bis die negativen Auswirkungen wieder verschwunden sind. Anfangs empfehle ich die kyBoot immer nur so lange am Stück zu tragen wie es angenehm möglich ist und dann eine kyBoot Pause einzulegen, bis sich die Füsse wieder erholt haben.

Die heissen Füsse und das Fussbrennen Ihrer Kundin sind grundsätzlich nicht negativ, denn sie zeigen, dass die Füsse mehr durchblutet werden.(die kyBoot funktionieren und fordern den Fuss heraus). Der Schmerz und das Brennen sind aber gleichzeitig ein "Hilferuf" des Fusses nach einer Verschnaufpause. Der Fuss ist im kyBoot in alle Richtungen viel beweglicher und liefert dem Fuss neue, ungewohnte Freiheiten. Das beansprucht natürlich die Sehnen und Muskeln um einiges mehr und erfordert Gewöhnungszeit.

Ich empfehle Ihrer Kundin zu warten bis das Brennen vorüber ist, und dann noch einmal langsam beginnen die Tragezeit zu steigern. Es wird sich lohnen. Nach 3-4 Monaten können die meisten Leute die kyBoot problemlos als Alltagsschuhe verwenden.

Ganz besonders empfehle ich Ihnen unsere speziellen kybun Übungen für kyBounder und kyBoot durchzuführen.

http://www.kybun.ch/philosophie/kybun-uebungen/kyboot.html

www.kybun.ch/philosophie/kybun-uebungen/kybounder.html

Zehen schlafen ein am linken Fuss

Die neue, feste Innensohle erfordert mehr "Einlaufzeit" bis sie sich perfekt an die Fusssohle anpasst. Ausserdem deutet die Überlastungsreaktion auf eine überforderte Fussmuskulatur hin.

Evtl hat sie einen leichten Beckenschiefstand und in den bisherigen Schuhen wurde ihr rechter Fuss mehr beansprucht, da er mehr Last tragen musste. Der linke Fuss wurde dadurch  weniger belastet und ist deswegen auch weniger trainiert und  belastbar.

Der kyBoot gleicht solche Schonhaltungen aus und bringt den Körper zurück in seine Symmetrie. Dadurch werden jedoch beide Füsse wieder gleich belastet. Der linke Fuss wird überfordert.

Da er trotzdem versucht seine Funktion zu erfüllen, verkrampft die Muskulatur und der Blutfluss wird gehemmt und kann sogar blockiert werden. Das Resultat sind "taube" Zehen.

 

Ein anderer Grund könnten die Socken sein. Es kann sein, dass wenn Socken getragen werden, die sich sehr "rutschig" auf der Innensohle anfühlen, sie den Fuss dazu veranlassen, dass er versucht durch "Krallen" im kyBoot Halt zu finden. Das kann auf Dauer auch in einer  schlechteren Durchblutung resultieren.

Ds Weiteren ist es wichtig, dass die kyBoot nicht zu eng geschnürt sind.

 

Meine Vorschläge sind deshalb:

1. Erstmal zu Hause so lange bis sie ein Taubheitsgefühl spürt, die Schuhe versuchen einzulaufen. Wichtig ist eine Erholungspause, wenn die Zehen taub werden. Erst wieder tragen, wenn das Gefühl wieder in Ordnung ist.

2. Verschiedene Socken ausprobieren. 

3. Sollte nach 4 Wochen immernoch keine Besserung eingetreten sein, soll die Kundin probieren eine kyBoot Einlegesohle in den Schuh einzulegen, bis ihre Füsse sich an die Innensohle gewöhnt haben und der linke Fuss das Niveau des Rechten erreicht hat.

4. Unbedingt das Intervall Walking und das Mikro-Intervall am Ort versuchen.

www.kybun.ch/philosophie/kybun-uebungen/kyboot.html

Plötzliches Brennen an Fusssohlen und oder Zehen, obwohl kyBoot monatelang problemlos getragen werden konnten. Leichte Venenproblematik vorhanden.

Plötzliches Fussbrennen oder schmerzende Zehengelenke, obwohl der kyBoot lange Zeit problemlos getragen werden konnte, können auf eine akute Venenentzündung in den Beinen hindeuten. Der kyBoot regt zwar durch seine weiche Sohle die Muskulatur an und fördert die Durchblutung sowie die Venenpumpe, es kann jedoch sein, dass eine Verschlechterung des Venenleidens nur verzögert aber nicht verhindert werden kann. Dieses Risiko besteht im Besonderen dann, wenn das Venenleiden schon vor dem Tragen der kyBoot bestand, also zum Beispiel Stützstrümpfe verordnet wurden. Ich empfehle daher, falls sich das plötzliche Fussbrennen nach ca. 2 Wochen nicht verbessert oder gar verschlimmert hat einen Arzt zu konsultieren und genauere Untersuchuingen durchführen zu lassen. Sie sollten daher einen Arzt konsultieren und genauerer Untersuchungen durchführen lassen.

Kann der kyBoot Hornhautbildung verursachen?

Hornhaut sowie Blasen sind Folgen von Überlastung einer Stelle am Fuss. Weil der Fuss im kyBoot überall gleichmässig entlastet wird, stellen fast alle Kunden fest, dass Hornhaut  verschwindet und die Haut viel zarter wird.

Nun kann es wegen dem "Prinzip der Schonhaltung" passieren, dass am bisher unbewusst geschonten Fuss Hornhaut oder Blasen entstehen. Das passiert darum, weil der kyBoot dazu führt, dass unbewusste Schonhaltungen sich ausgleichen, dadurch Gelenke gleichmässig belastet werden und sich Verspannungen am Rücken lösen.
Wenn nun aber die bisher überlastete Seite entlastet wird, heisst das, dass die geschonte Seite mehr belastet wird. Diese Mehrbelastung des bisher geschonten Fusses kann vorübergehend Hornhaut oder Blasenbildung an diesem Fuss auslösen. Wenn nach einigen Monaten das ganze System in die neue Balance kommt, löst sich auch die Hornhaut wieder auf, respektive, sie kommt nicht mehr, wenn man sie abschleift.

Als zweiten Grund für eine Hornhautbildung im kyBoot könnte ich mir vorstellen, dass die Kundin zu lange an Ort steht (vielleicht beruflich). Dadurch würde sie den Luftaustausch im kyBoot blockieren, die Füsse werden heiss und dies kann auch zu einer Hornhautbildung führen. Zudem verlagert man das Gewicht bei langem Stehen meistens einseitig nach hinten oder vorne. Obwohl dies nie so stark wie in einem harten Schuh passieren kann, führt es trotzdem zu einem Überdruck an dieser Stelle.


Ansprechpartner: Karl Müller
Blasen im kyBoot

Ich habe mir vor kurzem einen kyBoot gekauft und trage ihn sehr gerne. Leider bekomme ich beim längeren Tragen der Schuhe an beiden grossen Zehen Blasen. Könnte man seitlich am Schuh eventuell ein Polster einlegen, damit sich keine Blasen mehr bilden?

Durch die weich-elastische Sohle des kyBoot ist die Belastung auf die Füsse beim Stehen und Gehen gleichmässig verteilt. An dieses neue Gefühl muss sich der Fuss zuerst gewöhnen. Es kann sein, dass im kyBoot einige Stellen des Fusses belastet werden, welche in den normalen "harten" Schuhen nicht belastet wurden. Darum kann es passieren, dass sich an bisher unbelasteten Stellen Blasen bilden. Blasen treten meist nur am Anfang auf. Wir raten Ihnen, bei auftretenden Blasen ein Blasenpflaster zu verwenden.

Das Leder des kyBoot ist weich und sollte nicht schüren. Es kann je nach Fussform jedoch vorkommen, dass eine Naht etwas drückt. Ich empfehle Ihnen an der störenden Stelle ein Polster oder ein Tape hineinzukleben. Mit der Zeit wird das Leder weicher und Ihr Problem sollte sich von alleine lösen. Sie können auch versuchen, das Leder vorne mit den Händen zu kneten, damit es schneller weich wird.


Frage gestellt von: Heidi S.
Brennende, heisse Füsse

Wieso hat meine Kundin im kyBoot Fussbrennen?

Das Fussbrennen kann folgende Ursachen haben:

-Durch die strake Aktivierung der Fussmuskulatur im kyBoot. Dies sollte nach einigen Wochen besser werden, wenn sich die Muskulaur an das vermehrte arbeiten (abrollen) im kyBoot gewöhnt hat und beweglicher ist.

-Zu dicke Socken. Da der Fuss im kyBoot viel aktiver ist als in“ normalen „ Schuhen, braucht es gar keine dicken Socken. Dünne Baumwoll-Socken sind ideal.

-Zu festes Schnüren des kyBoot. Dadurch ist der Luftaustausch weniger gut und die Füsse erwärmen stärker.

-Langes Stehen an Ort. Im kyBoot sollte möglichst oft gegangen werden, damit sich die Luft im Schuh schnell austauschen kann. Beim Stehen empfehle ich immer wieder an Ort zu Gehen.

-Das Fussbrennen kann auch eine medizinische Ursache haben:
Im kyBoot steht der Fuss direkt auf weich-elastischem Material. Dadurch wird die Plantarsehne (eine Sehnenplatte, die sich an der Fusssohle befindet und das Fuss-Längsgewölbe verspannt) gedehnt. Diese andauernde Dehnung kann zu einem Brennen führen, dieselbe Reaktion hat man bei intensiven Muskeldehnungen. Es ist wichtig, dass sie die diese Sehne weiter im kyBoot dehnt, damit es später nicht zu Problemen wie z.B. Fersensporn kommt (häufige Folge einer verkürzten Plantarsehne). Das Brennen sollte nach einigen Wochen nicht mehr auftreten, wenn die verkürzte Sehnenplatte ausreichend gedehnt und damit der Auslöser der Beschwerden verschwunden ist.

Oft klagen Kunden über heisse Füsse im kyBoot, die bereits immer eher warme oder sogar schwitzige Füsse hatten. Ihnen fällt die zusätzliche Erwärmung durch die Aktivierung der Muskulatur im kyBoot anfangs unangenehm auf.

Steigern Sie die Tragdauer langsam, damit sich Ihr Fuss an die vermehrte Aktivität gewöhnen kann.
Wenn das Fussbrennen unangenehm wird, empfehle ich den kyBoot für kurze Zeit auszuziehen bis das Brennen wieder verschwunden ist.

 

Fussbrennen beim Laufen im kyBoot

Ich habe eine Kundin, die im kyBoot über extremes Fussbrennen im Fersenbereich bis zur Mitte des Fusses klagt. Das Brennen kommt nach ca. 30 Minuten und ist sehr unangenehm.
Ich habe ihr erklärt, dass im kyBoot die Durchblutung höher ist als in einem normalen Schuh. Dadurch könnte ein erhöhtes Wärmegefühl auftreten. Ist dies die korrekte Erklärung?

Sie haben der Kundin die richtige Antwort gegeben: Da sich der Fuss im kyBoot sehr gut bewegen kann, wird durch die Aktivität der Fussmuskeln die Durchblutung im Fuss verbessert. Dies ist zunächst ungewohnt, da wir in engen, unbeweglichen Schuhen, aufgrund der fehlenden Muskelaktivität, eher kalte Füsse haben.

Das Fussbrennen der Kundin kann aber auch eine andere Ursache haben: Im kyBoot steht der Fuss direkt auf weich-elastischem Material. Dadurch wird die Plantarsehne (eine Sehnenplatte, die sich an der Fusssohle befindet und das Fuss-Längsgewölbe verspannt) gedehnt. Diese andauernde Dehnung kann zu einem Brennen führen, dieselbe Reaktion hat man bei intensiven Muskeldehnungen. Vermutlich hat die Kundin eine verkürzte Plantarsehne, denn das Brennen von der Mitte der Fusssohle bis zur Ferse ist typisch dafür. Es ist wichtig, dass sie die diese Sehne weiter im kyBoot dehnt, damit es später nicht zu Problemen wie z.B. Fersensporn kommt (häufige Folge einer verkürzten Plantarsehne). Wenn das Fussbrennen unangenehm wird, empfehle ich den kyBoot für kurze Zeit auszuziehen bis das Brennen wieder verschwindet. Das Brennen sollte nach einigen Wochen nicht mehr auftreten, wenn die verkürzte Sehnenplatte ausreichend gedehnt und damit der Auslöser der Beschwerden verschwunden ist.

 Mehr Infos über den Fersensporn, dessen Ursachen und Therapien, sehen Sie im Folgenden Video. Klicken Sie hier um den Video anzusehen.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Dominik Engeli, Apotheke-Drogerie
Fussbrennen im kyBoot bei bestehendem Spreizfuss und Morton Neuralgie

Ich arbeite als Serviertochter und bin viel auf den Beinen. Seit einem halben Jahr bin ich nun Besitzerin eines kyBoots. Wegen meines Spreizfusses und einer Morton Neurlagie trage ich zudem Einlagen. Wieso verpüre ich im kyBoot ein leichtes Fussbrennen?

In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass der kyBoot in der ersten Phase für den Träger eine zu hohe Instabilität beziehungsweise Weichheit aufweist. Dies ist der Fall, wenn ein problematischer Vorfuss dadurch plötzlich zu stark bewegt und trainiert wird. In Ihrem Fall kann ich mir das, aufgrund der Morton Neuraligie, sehr gut vorstellen. Deshalb können bei zu langem Tragen, beim Träger anfänglich Schmerzen auftreten. Um die Instabilität und die Weichheit des kyBoot in der ersten Tragephase abzubremsen, empfiehlt es sich, den kyBoot anfänglich nur schrittweise länger am Stück zu tragen oder eventuell eine dünne, relativ steife, handelsübliche Einlegesohle zu benutzen. Da Ihre Einlagesohle keine Verbesserung brachte,empfehle ich Ihnen eine Leder-/Korksohle in den kyBoot zu legen. Diese kann dann im Laufe der Zeit immer häufiger und länger aus dem kyBoot genommen werden. So trainieren Sie Ihren empfindlichen, brennenden Vorfuss langsam aber sicher so weit, dass der kyBoot auch für Sie zum Alltagsschuh wird und seine ganze Wirkung entfalten kann.

Kann der kyBoot Fussbrennen vermindern?

Anfangs kann es im kyBoot zu vermehrtem Fussbrennen kommen, da die Fussmuskulatur im kyBoot viel intensiver gefordert wird.

Sobald Sie sich an das natürliche Abrollen im kyBoot gewohnt haben, wird das Fussbrennen zurückgehen, meistens verschwindet es sogar ganz.

Der Grund liegt bei der Vermehrten Durchblutung, Beweglichkeit und Kraft des Fusses. Im kyBoot wird der Fuss gestärkt und dies ist wichtig um die "Schläge" beim Gehen aufzufangen und die darüber liegenden Gelenke wie Knie, Hüfte, Rücken, zu schonen.

Dückende kyBoot-Naht

Was kann ich tun, wenn eine Naht am kyBoot stark drückt?

Es kann vorkommen, dass eine Naht eine Druckstelle am Fuss bilden kann. Jeder kyBoot ist anders, da er von Hand gefertigt ist.
Kybun setzt alles daran, jedes Modell so zu bauen, dass es an möglichst viele Füsse passt. Leider sind Füsse aber eine so unterschiedliche Sache wie kaum etwas anderes auf der Welt; vergleichbar unterschiedlich wie ein grosser, schwerer Amerikaner und ein drahtiger Äthiopier. Bei der gleichen Grösse können Füsse bis zu drei Mal mehr oder weniger Volumen haben.

Ich empfehle in diesem Fall, ein Tape über die störende Naht zu kleben. Ausserdem sollte darauf geachtet werden den Schuh bei der Druckstelle eher locker zu schnüren.

Ansonsten besteht noch die Möglichkeit, ein anderes kyBoot-Modell zu testen.

Druckstelle beim Grosszehen/ Hallux valgus

Warum verspüre ich im vorderen Bereich, wo sich der Hallux Valgus befindet, eine harte Stelle? Beim Abrollen über den Fussballen verspüre ich eine Druckstelle, welche meiner Meinung nach nicht sein dürfte.

Durch die weich-elastische Sohle des kyBoot wird das ganze Körpergewicht gleichmässig auf den Fuss verteilt. Dies ist ein neues Gefühl, an welches man sich zuerst gewöhnen muss. In den "normalen, harten" Schuhen ist die Druckverteilung immer punktueller.

Es kann sehr gut sein, dass Sie in Ihren alten Schuhen eher auf der Ferse gegangen sind, um so den Schmerzen der Hallux-Zehen auszuweichen. Im kyBoot ist dieses Ausweichen aufgrund der weichen Sohle nicht mehr möglich. Folglich kommt mehr Druck auf den Vorfussbereich. Dies kann anfangs zu Schmerzen führen, da das geschonte Zehenrundgelenk diese Belastung nicht gewohnt ist.

Langfristig gesehen ist diese regelmässige Druckverteilung über den gesamten Fuss sehr wichtig. Denn so werden Gelenke schonender belastet und eine weitere negative Entwicklung des Hallux wird verhindert.

Ich rate Ihnen trotzdem, nur im kyBoot zu gehen, solange Sie keine grossen Schmerzen im Grosszehengrundgelenk verspüren. Mit der Zeit wird diese Dauer immer länger sein und ihre Füsse werden sich an das neue Gehgefühl gewöhnen. Es ist wie eine Hallux-Physiotherapie, welche Sie selbständig durchführen können. Selbstverständlich braucht es ein bisschen Geduld, denn es kann mehrere Wochen bis Monate dauern.
Es hilft anfangs, wenn Sie die Schrittlänge etwas verkleinern. Dadurch rollen Sie automatisch weniger intensiv ab und das Grosszehengelenk wird weniger stark belastet/bewegt. So kann sich die Zehe langsam an das natürliche Strecken und Abstossen gewöhnen.

Druckstelle am Hammerzehen

Was kann ich machen, wenn die "kyBoot-Zungen-Naht" auf die Hammerzehe drückt?

Es gibt folgende Möglichkeiten, um trotz Hammerzehe schmerzfrei den kyBoot zu tragen:

- Ein Polster über die Stelle im Schuh kleben, welche die Schmerzen verursacht. Solche sind bei Schuhmachern erhältlich.

- Die betreffende Stelle vom Schuhmacher etwas ausweiten lassen. Die Vollledermodelle von kybun sind dazu gut geeignet. (z.B Jindo Chocolate oder Jindo Caviar)

- Ein anderes kybun Modell austesten, um eines zu finden, das nirgends drückt. Die Baram-Modelle oder der Namsan geben dank dem Netzeinsatz oft etwas mehr Platz für die Zehen. Sandalen und Hausschuhe haben keine Zunge und unser (Winter-)Wanderschuh bietet den Zehen deutlich mehr Spielraum.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Jürgen W.
Druckstelle auf dem Spann/Rist

Wenn es Sie nach längerem Tragen des kyBoot auf den Spann drückt, ist dies meistens ein Zeichen, dass der kyBoot an dieser Stelle zu straff geschnürt ist. Achten Sie sich darauf, dass Sie den kyBoot von unten her gleichmässig schnüren.

Da der kyBoot eine weiche Sohle hat, gibt der dem Fuss viel neue Bewegungsfreiheit zurück. Da wir dies nicht mehr gewohnt sind und es uns am Anfang etwas verunsichert, versuchen viele Leute automatisch diese Instabilität des kyBoot zu verkleinern, indem sie den Schuh stärker schnüren und somit von oben versuchen, dem Fuss Halt zu geben. Dies ist nicht nötig, Sie werden merken, dass Sie sich von Tag zu Tag im kyBoot stabiler fühlen, da Ihre kleinen, stabilisierenden Fussmuskeln gestärkt werden und ihre Fuss-stabilisierende Funktion wieder aufnehmen.

Schwitzen im Wanderschuh

Ich habe mir vor kurzem den kyBoot Wanderschuh gekauft und habe folgendes Problem damit: Nach einer halben Stunde Fussmarsch kann ich die Schuhe nicht mehr tragen, da mir extrem heiss wird und meine Füsse brennen. Das Problem tritt nicht nur bei den kyBoot auf, sondern auch bei anderen Wanderschuhen und geschlossenen Schuhen. Bei offenen Schuhen treten keinerlei Beschwerden auf. 

Es scheint, als ob die gefütterten kyBoot Wanderschuhe für Sie tatsächlich zu warm sind. Ich empfehle Ihnen für Wanderungen im Sommer ein kyBoot Baram Modell (Baram ist koreanisch und bedeutet: Wind). Die Baram Modelle sind geschlossen, lassen aber viel Luft durch, da ein Netzgitter eingebaut ist. Ausserdem reichen sie nicht bis über die Knöchel, dies ist aber nicht ausschlaggebend: Der Vorteil der Höhe des kybun Wanderschuhs ist es, dass kein Wasser oder Schlamm in die Schuhe dringen kann. Im Sommer sollte dies aber sowieso nicht zum Problem werden.

Zum kyBoot Wanderschuh können Sie im Winter greifen, da er dank des Futters die Füsse schön warm hält.

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