Knochenhautentzündung

Von einer Knochenhautentzündung sind in erster Linie Sportler betroffen. Bei Joggern und Spielsportlern tritt sie besonders häufig an den Schienbeinen auf. Daneben kann sich die Entzündung aber auch an den Ellenbogen, den Handgelenken, den Knien oder der Ferse bemerkbar machen.

Kybun kann die Heilung während dem Auskurieren der Knochenhautentzündung unterstützen. Auf dem weich-elastischen Material werden die Stösse des harten Bodens gedämpft. Dadurch nehmen die Schmerzen ab und die Knochenhaut kann sich erholen.
Nach der Rehabilitation ist kybun die beste Prävention vor einem Rückfall und bietet ein ideales Ausgleichstraining bzw. Regenerationstraining zum intensiveren Sport-Training.

Definition

Der Begriff Periostitis bezeichnet eine Entzündung der Knochenhaut. Der deutsche Begriff ist Knochenhautentzündung bzw. Beinhautentzündung.

Die Knochenhaut ist eine Bindegewebshülle, die fast die gesamte Oberfläche des Knochens bedeckt. Bei einer Periostitis ist diese Hülle entzündet. Da die Knochenhaut neben Blut- und Lymphgefässen auch viele Nerven enthält, ist eine solche Entzündung in der Regel relativ schmerzhaft.

Ursachen

Man unterscheidet durch Krankheitserreger (z. B. Bakterien) hervorgerufene Periostitiden von Entzündungen der Knochenhaut und solche mechanischer Ursache (z. B. Überbelastung/wiederholte Stösse). Die durch sportliche Überbelastung hervorgerufene Periostitis tritt bevorzugt an der medialen Seite der Schienbeine oder an der Unterseite der Unterarme auf. Als Auslöser kommen unter anderem in Frage:

  • Zu intensives oder umfangreiches Training
  • Veränderung der Trainingsbedingungen, beispielsweise Wechsel des Bodenbelags
  • Veränderung der Technik
  • Falsches Schuhwerk oder unpassende Einlagen
  • Fussfehlstellungen

Eine Knochenhautentzündung kann auch infolge einer bakteriellen Infektion durch Staphylococcus aureus, Streptokokken oder Mycobacterius tuberculosis – insbesondere bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem – in Verbindung mit einer Knochenmarksentzündung (Osteomyelitis) auftreten.

Folgen

Neben Schmerzen zählt auch eine Schwellung des betroffenen Bereichs zu den Symptomen, die bei einer Knochenhautentzündung auftreten können. Zudem liegt oft eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit vor. 

Knochenhautentzündungen können äusserst langwierig sein, zum Teil dauert es mehrere Monate, bis die Schmerzen ganz verschwunden sind. Auch nach einer längeren symptomfreien Zeit kann es passieren, dass plötzlich wieder Schmerzen auftreten. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn zu früh mit einem sportlichen Training begonnen wird. 

Konventionelle Therapie

Wenn die Ursache ein Überlastung ist, wird dies mit Ruhigstellung (i. e. Tapeverband), entzündungshemmenden Medikamenten und örtlicher Kühlung behandelt.

Bei einer bakteriellen Infektion erfolgt die Behandlung mit Antibiotikainfusionen.

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

  • Das weich-elastische Material des kyBoot und kyBounders dämpft die Stösse des harten Bodens. So können Sie mit weniger Schmerzen gehen und stehen, viele sind sogar ganz schmerzfrei. Durch die leichte Aktivität mit kybun kann sich Ihre Knochenhaut erholen und die Verletzung ausheilen.
  • Da sich der Fuss frei in alle Richtungen bewegen kann, wird die Durchblutung, besonders im Fuss und Unterschenkel, verbessert. Dies unterstützt die Heilung da die "Schmerz-Stoffe" leichter abtransportiert werden können und die Ernährung der Knochenhaut verbessert wird.
  • Sie trainieren mit kybun die tiefe, stabilisierende Muskulatur des Fusses und der Beine. So wird die Stabilisation und Koordination in den Gelenken verbessert. Dies ist die beste Prävention vor einer erneuten Entzündung.
  • Wenn Sie eine erworbene Fussfehlstellung haben (z.B. Knick-Senkfuss) können Sie im kyBoot/ auf dem kyBounder die stabilisierende Fussmuskulatur trainieren und so aktiv etwas gegen die Fehlstellung unternehmen. Höchstwahrscheinlich wird die Kochenhautentzündung zurückgehen sobald Ihre Füsse stärker sind und weniger passiv einknicken. Lesen Sie mehr dazu unter "Fussfehlstellungen".

Erstreaktionen

Spezifische Erstreaktionen bei einer Knochenhautentzündung

Da das kybun Material weich-elastisch ist, kann es am Anfang vorkommen, dass Sie sich auf dem Material instabil fühlen und leicht seitlich abkippen. Dies wird sich nach einer kurzen Eingewöhnungszeit verbessern! Wichtig ist, dass Sie sich Zeit lassen und, falls Sie bemerken seitlich auf der Sohle/ dem Federboden abzukippen, dies korrigieren.
Wenn Sie unter akuten Schmerzen an der Schienbein-Knochenhaut leiden, ist es häufig für die Muskulatur des Unterschenkels schwierig, schnell zu reagieren (dies ist ein Schutzmechanimus des Körpers) und Sie könnten sich dadurch im kyBoot zu instabil fühlen. In diesem Fall raten wir zum kyBounder, bis die akuten Schmerzen abgeklungen sind. Lesen Sie weitere Tipps unter "Anwendungstipps". 

 

Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder und kyBoot Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen 

kybun-Übungen

Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen

Anwendungstipps

  • Durch das mögliche variieren der Schmerzen sollte das kyBoot-Training immer wieder der Tagesform angepasst werden. Es ist wichtig, dass der Betroffene mit der Zeit herausfindet, wie viel kybun-Training gut für ihn ist und wann es eine Pause braucht. Es kann gut sein, dass an manchen Tagen das kyBoot-Training nur sanft und kurz möglich ist (oder sogar ausfallen muss) und an anderen Tagen längere Distanzen im kyBoot gegangen werden können.

    Es ist wichtig, dass nach dem kyBoot-Training/ Gehen keine vermehrten Schmerzen auftreten (Dosierung!).
    Dies ist besonders bei allen entzündlichen Erkrankungen wichtig!. Mit der Zeit wird sich der Körper, bei regelmässigem Gehen im kyBoot, anpassen (stärkere Muskulatur und Bindegewebe und stabilere Gelenke) und Beschwerden/ Erstreaktionen treten weniger schnell und weniger häufig auf.

    Weitere hilfreiche Tipps:

  • Wenn Sie im kyBoot oder auf dem kyBounder Schmerzen bekommen oder sich Ihre bekannten Schmerzen verstärken, kann dies mehrere Gründe haben (z.B. ungewohnte, aufrechtere Körperhaltung, verspannte Muskulatur, ungewohnte Bewegungen für den Körper).
  • Wir raten Ihnen die kybun-Übungen regelmässig zwischendurch anzuwenden. Diese lockern Ihre Muskulatur und richten den Körper auf. Dadurch werden die Gelenke entlastet. Die Schmerzen sollten dadurch schon nach wenigen Stunden oder Tagen abnehmen.
    Wählen Sie die kybun-Übungen aus, die Ihnen gut tun! Manche Kunden bevorzugen leichte Bewegungen andern Kunden helfen eher die intensivieren Übungen; dies ist sehr individuell.
  • Wählen Sie ein kyBoot-Modell mit der etwas breiteren Sohle der 2. Generation. Diese verleiht ihnen im Mittelfuss mehr Stabilität; lassen Sie sich die verschiedenen Modelle vom kybun-Händler Ihrer Wahl zeigen.
  • Wenn Sie sich auf dem kyBoot zu unsicher fühlen, oder ein zusätzliches Trainingsgerät für zu Hause suchen, ist der kyBounder die ideale Alternative. Auf dem weich-elastischen Federboden können Sie an Ort die Füss- Bein- und Rückenmuskulatur stärken. Bei Unsicherheit können Sie sich an einem festen Gegenstand festhalten. Ausserdem haben Sie die Möglichkeit zwischen verschiedenen kyBounder-Dicken zu wählen (je dicker desto Trainings-intensiver); lassen Sie sich von Ihrem kybun-Händler vor Ort beraten.
  • Wenn Sie trotz kybun-Übungen stark ermüden, Schmerzen haben oder seitlich auf der kyBoot-Sohle abkippen raten wir Ihnen, eine kurze kyBoot/ kyBounder-Pause einzulegen, bis die Symptome verschwunden sind.
  • Achten Sie sich auf eine aufrechte Körperhaltung, machen Sie nicht zu lange Schritte und schauen Sie in die Weite (nicht auf den Boden). Sie sollten gerade auf der kyBoot-Sohle gehen, das heisst, ein eventuell seitliches Abkippen korrigieren!

Meinungen/Kundenaussagen

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Erfahrungen/Weitere Fragen zu Knochenhautentzündung

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Sehnenschmerzen/Tendinitis

Wie ist die Wirkung von kyBoot bei Sehnenschmerzen/Tendinitis?

Der kyBoot verwandelt die härtesten Alltagsböden in einen weichen Naturboden. Wie beim Gehen auf unebenem Untergrund richtet sich der Körper automatisch auf. Die Muskulatur wird Schritt für Schritt gestärkt, gedehnt, durchblutet und entspannt. Der kyBoot löst Blockierungen am Rücken und Verspannungen am ganzen Körper, weil alle Muskelketten koordinativ genau so belastet werden, wie sie von Natur aus belastet werden sollten.

Somit können Sie im kyBoot die gesamte Muskulatur schonend trainieren ohne die Gelenke zu überlasten. Dies hilft, Sehnenschmerzen zu vermeiden oder zu lindern. Der kyBoot wirkt einzigartig bei allen Achillessehnenschmerzen und hilft  als Selbsttherapiemethode gegen fast alle Entzündungsschmerzen am Bewegungsapparat.

Gelenkschmerzen mit Fehlstellungen

Ich habe Kniearthrose und diverse Gelenkdeformationen. Vermutlich sind diese durch Haltungsfehler aufgetreten, die in den letzten Jahren zunehmend Schmerzen verursachen. Besonders das linke Knie scheint mehr und mehr einzuknicken, ebenso der linke Fuss. Meine Beine entwickeln sich also immer mehr zu X-Beinen. Schmerzen in den Hüft- und Fussgelenken sind die Folge.

Lassen sich durch kyBoot und kyBounder solche Schäden rückgängig machen? Ich erwarte keine Wunder und weiss, dass ausdauerndes Training wichtig ist.

Der kyBoot sowie der kyBounder trainieren die tiefen Muskeln, beginnend an den Füssen. Da Sie direkt auf weich-elastischem Material stehen, hat der Fuss die Möglichkeit sich frei zu bewegen. Dadurch wird er kräftiger und kann besser bei unebenem Boden reagieren. Der kräftige Fuss knickt weniger im Alltag ein und das Fussgewölbe wird stabilisiert (positiver Effekt auf Spreiz- und Plattfüsse, Fersensporn). Durch eine bessere Fussstabilität ist die Belastung auf die oberen Gelenke (z.B. Kniegelenke) weniger gross, da die Gelenke axialer belastet werden. Dadurch können bestehende Gelenkschmerzen abnehmen oder sogar verschwinden, X-Beine können durch das Beinachsentrainig im kyBoot oder auf den kyBounder vermindert werden.

Wichtig ist, dass man sich langsam an das neue System gewöhnt, den kyBoot anfangs nur für eine halbe Stunde am Stück trägt. Hören Sie auf die Reaktion des Körpers, bei vermehrten Schmerzen sollten Sie den kyBoot für kurze Zeit ausziehen bis der Schmerz weg ist. Es kann 3 bis 4 Monate dauern bis Sie den kyBoot als Alltagsschuh einsetzen können.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Irmgard E.
Gelenkschmerzen im kyBoot

Warum treten Gelenkschmerzen beim kyBoot Tragen auf?

Ich habe oft Kreuzschmerzen und eine schlechte Haltung und habe mich aus diesem Grund für Ihr Produkt entschieden. Nun, ich steigerte in den letzten 4 Tagen die Tragzeit auf 1 bis 4 Stunden. Was ich allerdings in den letzten 2 Nächten erlebte, war unschön. Meine Hüft - und Fussgelenke schmerzten wie noch nie. Beim Kauf wurde mir versichert, dass mein Knickfuss rechts kein Problem sei beim kyBoot Tragen. Ich kann mir dies alles schlecht erklären. Vielleicht haben Sie einen Tipp für mich? Es ist zu viel Geld, um den Schuh im Schrank zu versenken.

Der kyBoot richtet den Körper von unten her auf. Dies bedeutet, dass die Füsse im kyBoot 360 Grad Bewegungsfreiheit haben und dadurch wieder gekräftigt werden. Kräftige Füsse entlasten wiederum die oberen Gelenke wie Knie, Hüfte und Rücken.

Da es sich hier um einen Systemwechsel handelt, das heisst vom hüftorientierten Gang zurück zum fussorientierten Gang, braucht diese Umstellung Zeit. Der Körper muss sich an die neue Haltung zuerst gewöhnen und dies dauert mindestens drei bis vier Monate. Solange brauchen Sehnen, Bänder, Bandscheiben und Muskeln bis sie sich angepasst haben. Jeder Mensch reagiert anders und benötigt unterschiedlich lange für die Umstellung. Ein Mensch, der sich über mehrere Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte eine ungünstige Körperhaltung angewöhnt hat, braucht dementsprechend eher länger bis er sich im kyBoot völlig wohlfühlt. Dieser Systemwechsel braucht etwas Zeit, aber er lohnt sich!

In Ihrem Fall denke ich, dass Sie die Tragdauer zu schnell gesteigert haben. Solche Reaktionen können auftreten. Es zeigt Ihnen, dass der Körper gefordert wird, dass eine Umstellung stattfindet. Ich rate Ihnen die Tragedauer des kyBoot zu reduzieren. Lieber kürzere Zeit am Stück, dafür mehrmals pro Tag im kyBoot gehen. Tragen Sie den kyBoot nur so lange wie Sie keine Schmerzen haben. 

Bleiben Sie eine Woche bei dieser täglichen Tragdauer. In den nächsten Wochen steigern Sie die Tragdauer nach Gutdünken langsam nach oben. Treten in der Nacht wieder die Schmerzen auf, gehen Sie mit der Tragedauer nochmals zurück. Machen Sie aber auf keine Fall Pausen über mehrere Tage, dann würde sich der Körper nicht an das neue System des fussorientierten Gehens gewöhnen! Lassen Sie sich genügend Zeit, auch mit den anfangs kurzen Trageperioden des kyBoot tun Sie Ihrer Gesundheit viel Gutes!

Hilft der kyBoot bei Arthrose?

Ich habe Ihren neuen kyBoot Schuh in einem Laden gesehen, und bin daran sehr interessiert. Ich habe dazu aber noch eine Frage. Ich habe eine fortgeschrittene Arthrose in den Lendenwirbeln. Des weiteren habe ich im linken Knie, sowie in der rechten Hüfte, Schulter und in den Handgelenken Arthrose. Ich habe schon so viel ausprobiert, und habe trotzdem täglich Schmerzen. Ohne Schmerzmittel ist es grausam. Könnten Sie mir diesen Schuh auch für dieses Leiden anraten? Ich habe auch ihre kybun Matte, den kyBounder, und finde der ist super!

Die Sohle des kyBoot ist eigentlich genauso beschaffen wie der kyBounder. Der kyBoot hat aber etwas weniger Wirkung, weil die Sohle dünner ist. Der Vorteil ist aber, dass Sie diese Matte immer unter den Füssen haben. Wenn Ihnen die Matte hilft, tut es auch der kyBoot. Dabei muss man aber etwas vorsichtiger sein als bei dem Matte. Auf der Matte sollten Sie sich immer etwas bewegen. Im kyBoot sollten Sie am Anfang nicht zu lange gehen, aber sehr häufig (täglich mehrmals). Am Anfang nicht zu schnell gehen, und nie zu lange Schritte machen.

Die positiven Eigenschaften des kyBoots bei Arthrose sind:

- Er dämpft die Schläge auf die Gelenke ab. Dies ist angenehm und schonend für die Gelenke.
- Er stärkt die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur und deren Propriozeption. Dadurch wird beim Gehen wieder die Kraft und das Gleichgewicht der Füsse gebraucht und somit die Gelenke oberhalb schonend belastet.
-Im kyBoot richtet sich der Körper durch das vermehrte Abrollen des Fusses auf, die Knie, Hüfte und der Rücken werden gestreckt und somit axialer und schonend belastet.
- Nicht nur die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur sondern auch die stabilisierende Knie-/Hüft-/Rücken-/Rumpfmuskulatur wird trainiert. Dies gibt den Gelenken mehr Stabilität was wiederum die Beschwerden/Schmerzen verringert.


Ansprechpartner: Karl Müller
Frage gestellt von: Jolanda H.
Muskelkater

Habe heute Ihre Schuhe zum Testen bekommen. Ist ja einzigartig. Hatte jedoch nach zwei Stunden einen leichten Muskelkater.

Muskelkater tritt häufig am Anfang auf, da die Muskulatur noch nicht genügend stark ist. Nach wenigen Tagen hat sich Ihr Körper an das neue Gehen, aus den Füssen heraus gewöhnt, und der Muskelkater vergeht.

Beginnen Sie mit kurzen Intervallen im kyBoot und steigern Sie die Tragdauer von Woche zu Woche. Ihr Körper zeigt Ihnen die persönlichen Grenzen.

Übergewicht und seitliches Abkippen

Mein Mann wiegt 150 Kg und kippt im kyBoot schräg auf die Aussenkante. Ist der kyBoot bei Übergeweicht wirklich geeignet?

Der kyBoot hat im Unterschied zum MBT eine weiche Sohle. Dies hat einen grossen Vorteil: Die Sohle gibt bei ungleichmässiger Gewichtsverteilung auf dem Fuss sofort nach, somit wird für den Träger die einseitige Belastung ersichtlich und er kann dem entgegenwirken. Je mehr Gewicht ein Träger auf die kyBoot-Sohle bringt, desto deutlicher wird die seitliche Belastung ersichtlich. In den herkömmlichen Schuhen mit harter Sohle war die Fussbelastung auch einseitig, dies konnte man an einer einseitigen Abnützung der Sohle sehen.

Ihr Mann steht seitlich mehr auf dem Fuss, daher wird der kyBoot dort nach schräg unten gedrückt. Es ist wichtig, dass er diese einseitige Fussbelastung korrigiert, denn sie haben es richtig gesagt, dies sieht nicht nur unschön aus, sondern ist auch ungesund. 

Anfangs wird es ihm sicherlich schwer fallen, da er sich die einseitige Haltung über längere Zeit angewohnt hat. Ich empfehle ihm anfangs eher kürzere Distanzen mit dem kyBoot zu gehen, sich dafür auf die Fussposition zu konzentrieren. Mit der Zeit muss er sich immer wie weniger konzentrieren, da der Körper dies automatisiert. Eine Hilfe ist, sich vorzustellen, über die Grosszehe abzurollen. Somit stärkt er die tiefe stabilisierende Fussmuskulatur, welche immer wie mehr die Stabilisation und Aufrichtung des Fusses übernimmt.

Es ist nicht schlimm oder schädlich wenn ihr Mann trotzdem immer wieder leicht seitlich auftritt, wichtig ist, dass er bewusst dieser Fehlbelastung entgegenwirkt, so kann er langfristig den Fuss gesund belasten. Dies hat nicht nur für den Fuss gesundheitliche Vorteile, auch die Knie, Hüften sowie der Rücken werden dadurch schonender und gleichmässiger belastet.

Übergewicht und geschwollene Beine/Oedem

Ich bin 60 Jahre alt und 136 kg schwer. Mich würde interessieren, ob der kyBoot auch bei diesem Gewicht gut geeignet ist. Ausserdem habe ich oft angeschwollene Beine.

Sie können ohne Probleme auch bei 136 kg den kyBoot (Schuh mit Luftsohle) tragen. Die Weichheit der Sohle spüren Sie immer noch deutlich, vor allem auch im Vergleich zu einem "normalen, harten Schuh". Durch das Abrollen des Fusses wird die Venenpumpe aktiviert. Dies fördert die Abschwellung der Beine. Nach dem Tragen des kyBoot sind die Beine nicht mehr so geschwollen und auch viel leichter.

Der kyBoot hat eine weich-elastische Sohle, welche den Fuss in alle Richtungen bewegen lässt, ähnlich dem Barfussgehen auf Sand oder Moos. Ich rate Ihnen, den kyBoot bei einem unserer kybun Partner in Ihrer Nähe anzuprobieren, um sofort die wohltuende Wirkun zu spüren. So können Sie auch optimal die richtige Grösse und das passende Modell ausfindig machen.


Auf unserer Homepage können Sie bequem einen kybun Partner in Ihrer Nähe finden:

http://www.kybun.ch/produkte-verkauf/verkaufsstellen.html

 

Übergewicht, Fersensporn und Achillesentzündung

Vor einigen Monaten begann ich, jeden Tag zirka fünf bis sieben Kilometer zu laufen. Nicht Laufen im Sinne von Joggen, sondern einfach nur zügiges Spazieren. Dummerweise habe ich mir zu diesem Zweck kein besonders geeignetes Schuhwerk angeschafft, sondern habe ein Paar einfache, günstige Turnschuhe getragen. Schliesslich machten sich rechts Achillessehnenreizungen und links ein schmerzhafter Fersensporn bemerkbar. 

Nun bin ich auf meiner Suche nach guten Schuhen auf den kyBoot gestossen. Ich bin übergewichtig und möchte darum fragen, ob der kyBoot von seinem Konstruktionsprinzip her auch bei Übergewicht geeignet ist. Ausserdem würde mich noch interessieren, worin sich die Damen- von den Herrenmodellen unterscheiden.

Durch die weich-elastische Sohle bietet der kyBoot eine ideale Dämpfung, so können Sie schonend Trainieren. Der kyBoot kann ohne Probleme auch bei Übergewicht getragen werden. Bei Übergewicht ist die Dämpfung noch wichtiger, um die Gelenke zu schonen. Jedoch ist es schon so, dass der kyBoot schneller abnützt, wenn er intensiv und oft gebraucht wird. Dies ist jedoch kein Grund bei Übergewicht auf den kyBoot zu verzichten, da die positiven Eigenschaften einfach ideal für Sie sind:

Fersensporn wie auch Achillessehnenentzündungen entstehen bei einer Überlastung. Im kyBoot kann sich Ihr Fuss dreidimensional frei bewegen. So wird die Durchblutung verbessert und die Entzündungen können während dem Training abheilen.

Im folgenden Video wird die positive Wirkung des kyBoots bei Fersensporn beschrieben:
kybun bei medizinischen Problemen (Videothek)

Wichtig ist, dass Sie die Tragdauer des kyBoot langsam steigern. Beginnen Sie mit 20 bis 30 Minuten, dafür mehrmals täglich. Das Abrollen ist nämlich anstrengender als in normalen, härteren Schuhen. Die Füsse brauchen immer eine gewisse Zeit, um sich an den kyBoot zu gewöhnen. Die Umstellung lohnt sich aber sehr, da trainierte Füsse die Schläge beim Gehen abfangen können. Dadurch werden der Rücken und die anderen Gelenke geschont.

Die Herrenschuhe sind beim Rist höher geschnitten und der Vorfuss fällt breiter aus. Eine Frau mit breiten oder geschwollenen Füssen kann ohne Probleme auch ein Männermodell tragen, wenn die Schuhgrösse vorhanden ist.


Frage gestellt von: Sandra K.
Vergiftung Amalgan

Hilft der kyBoot bei "Vergiftungs-Schmerzen" im Fuss durch Amalgan und andere Kunststoffe?

Der kyBoot hilft vor allem bei muskuloskelatalen Problemen. Bei Schmerzen aufgrund einer Vergiftung kann der kyBoot nicht die Ursache, die Vergiftung, beseitigen. Durch die weiche kyBoot-Sohle ist der Schuh trotzdem sicherlich angenehm bei den Schmerzen im Fussbogen und die Kundin stärkt ihre tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur, was ihr mehr Kraft und Stabilität im Fuss verleiht. Es kann sein, dass dadurch ihre Schmerzen mit der Zeit zurückgehen.

Da die Vergiftung schon mehrere Jahre besteht, braucht eine Regeneration sehr viel Zeit. Daher sind 3 Wochen noch keine Zeit, so lange braucht oft auch ein Kunde ohne bestehende Schmerzen, um sich an den kyBoot zu gewöhnen.

Ich rate der Kundin, weiterhin im kyBoot dosiert zu gehen und nach ihrem Gutdünken die Tragzeit zu steigern. Solange der kyBoot bei ihr keine grösseren Schmerzen als bekannt hervorruft und es ihr angenehm ist, kann der kyBoot nur positiv auf ihren Fuss wirken (Stärkung der Muskulatur, Verbesserung der Beweglichkeit und Durchblutung.). Ob ihre "Vergiftungs-Schmerzen" je weggehen, kann ich aber nicht beurteilen.

Tennisarm/ Epicondylitis Humeri Radialis

Hilft der kyBoot bei einem Tennisarm/Epicondylitis Humeri Radialis, Nackenbeschwerden oder bei Büroarbeit?

Ich habe vor zwei Monaten einen Tennisarm bekommen. - Kann der kyBoot diesen heilen ?

Einen Tennisellbogen können Sie mit dem kyBoot nicht direkt beeinflussen. Eventuell erfolgt dies indirekt, über eine bessere Haltung in der Schulter-/Nackenregion (siehe unten). Die Ursache für Tennisellbogen liegt oft in einseitigen, überlastenden Bewegungen des Unterarmes/Hand. Daher tritt diese Problematik oft bei stundenlanger Computerarbeit auf. Wenn Sie im Büro arbeiten, oder als Hobby viel am Computer sitzen, rate ich Ihnen die Sitzposition immer wieder zu verändern. Noch besser wäre es auf dem kyBounder zu arbeiten. Durch das dynamische Stehen verändert sich auch die Schulter-/Nacken-/Rückenposition. Infolge einer besseren Haltung kommt es auch zu weniger Überlastungen im Ellbogenbereich. Denn viele Tennisellbogen haben ihre Ursache  in der Halswirbelsäule:

Im folgenden Video sehen Sie wie die Büroarbeit auf dem kyBounder stehend aussieht:
Büro Videos (Videothek)

Durch eine schlechte Haltung der Schultern/des Kopfes werden die Nerven, die von Hals in die Arme ziehen, überlastet (gedehnt oder komprimiert). Das kann zu Symptomen im Ellbogen führen. Ob das bei Ihnen der Fall ist, kann ich nicht beurteilen. Ein Physiotherapeut kann dies aber mit Tests herausfinden.

Falls Sie sich entscheiden zukünftig auf dem kyBounder zu arbeiten, empfehle ich Ihnen die Grundübungen unserer Homepage. Diese können Sie regelmässig zur Lockerung der Muskeln und Gelenke machen.

kybun Übungen (Videothek)

Verweichlicht der Körper nicht durch das weiche Auftreten?

Gibt es schon Erfahrungen, wie die Füsse beim Barfusslaufen reagieren, wenn man dauernd mit dem weichen kyBoot läuft? - Was hat es für einen Einfluss auf den Gang, wenn auf den weichen Untergrund wieder der "harte" Untergrund folgt?

Unser Körper wurde nicht für harte Böden geschaffen. Weil wir aber heute praktisch nur noch auf hartem Boden oder in harten Schuhen gehen, ergeben sich Probleme am Bewegungsapparat wie: Hallux Valgus, Fersensporn, Kniearthrose, Rückenprobleme usw. Naturvölker, wie beispielsweise die Massai, kennen solche Gelenk- und Muskelprobleme nicht.

Wenn wir nun wieder zurück zu einem weich-elastischen Untergrund wechseln, ist das nichts Neues für den Körper. Er kennt das bereits von früher. Deshalb reagiert er sehr schnell mit einer besser aufgerichteten Körperhaltung und weniger Beschwerden in anderen Gelenken. Bei regelmässigem Training im kyBoot oder auf dem kyBounder, wird auch die abgeschwächte, tiefe, stabilisierende Muskulatur wieder gekräftigt, und somit langfristig der Bewegungsapparat geschont.

Wir empfehlen, den kyBoot so oft wie möglich zu tragen. Dies wirkt dann wie ein Training über mehrere Stunden auf den Körper. Um bei Fussinstabilität Erfolg zu haben, braucht es intensives Fusstraining über Stunden. Da viele Gelenkprobleme bei den Füssen beginnen, ist ein solches Fusstraining unumgänglich.

Wenn man wieder auf die herkömmlichen, harten Schuhe wechselt ist das für den Körper kein Problem. Im Gegenteil, durch die trainierte, tiefe Muskulatur ist er besser auf die Schläge vorbereitet. Beim Wechseln wird einem bewusst, welche Schläge auf den Körper wirken. Man beginnt automatisch die Gelenke zu stabilisieren. Jeder kyBoot Träger läuft zwischendurch mal auf hartem Untergrund, z.B. in der Wohnung, im Schwimmbad usw. Somit hat der Körper auch immer wieder Inputs von Schlägen.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: M.Brütsch
Alte, frühere Beschwerden im kyBoot wieder hervorgerufen

Früher übertrat meine Kundin öfters die Füsse und hatte danach jeweils Schmerzen. Jetzt sind im kyBoot die alten Beschwerden, die sie seit Jahren nicht mehr hatte, wieder aufgetreten. Wieso ist das passiert und was kann die Kundin dagegen machen?

Ihre Kundin hat sicherlich sehr instabile Fussgelenke, darum hat sie früher auch öfters den Fuss übertreten. Jetzt hatte sie zwar einige Jahre Ruhe, aber die Reaktion im kyBoot zeigt, dass ihre Fussgelenke immer noch sehr schwach sind. 

Bei instabilen Fussgelenken ist eine solche Erstreaktion im kyBoot nichts Ungewöhnliches: Der kyBoot hat eine weiche, instabile Sohle und zeigt bei jedem Träger die Schwachstelle auf; bei Ihrer Kundin sind das die Fussgelenke. Der kyBoot ist für solche Kunden ein ideales Trainingsgerät um die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur zu stärken. Wichtig ist, dass sie gerade auf dem kyBoot stehen und keinesfalls seitlich abkippen (sonst überdehnen sie die Fussbänder und dies könnte dann zu den beschriebenen Symptomen Ihren Kundin führen). Weniger ist mehr: Lieber nur 30-60 Minuten am Stück im kyBoot gehen, dafür konzentriert auf die richtige Fussstellung achten und mehrmals pro Tag dieses kyBoot-Training machen. Der kyBoot ist ein Trainingsgerät und darf nicht unterschätzt werden, 2-3 Stunden am Stück nach 5 Wochen bedeutet für viele Kunden bereits ein sehr intensives Training. 

Ich empfehle Ihnen, die Kundin in der Drogerie noch einmal im kyBoot beim Gehen zu beobachten. Ich bin mir sicher, dass Sie der Kundin den einten oder anderen Tipp geben können.

Einige Beobachtungspunkte wären:

- Wie steht die Kundin auf der kyBoot-Sohle: Gerade oder knickt sie seitlich

- Wie sicher geht die Kundin im kyBoot: Rollt Sie in einer Bewegung rund ab oder schwankt sie immer leicht von einer Seite auf die Andere? Dies wäre ein Zeichen dafür dass die Fussmuskulatur noch schwach ist.

- Schaut sie gerade aus oder konzentriert auf den Boden?

- Wie ist die gesamte Körperhaltung: Aufrecht oder nach vorne gebückt? Tipp: Bei einer Vorlage hilft, wenn die Kunden etwas kleiner Schritte machen und sich bewusst etwas in die Länge strecken.

Kontraindikationen/kyBoot nicht geeignet

Kontraindikationen für den kyBoot sind:
- Postoperativ, wenn Vollbelastung noch nicht vom Arzt erlaubt ist.
- Gewisse neurologische Erkrankungen/Symptome:
Wenn es dem Kunden nicht mehr möglich ist, die Fussstellung bewusst zu steuern (vorhandene Lähmungen, Sensibilitätsausfälle) und der kyBoot folglich zu instabil ist. Dies ist von Fall zu Fall neu zu beurteilen, sprich der Betroffene macht im kyBoot eine Gehrunde und gibt ein Feedback. Der Verkäufer beobachtet den Kunden, gib Tipps und schaut, ob der Kunden dies umsetzen kann.

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