Knieschmerzen, Meniskusschaden, Kreuzbandriss

Schmerzen im Kniegelenk treten oft unvorhergesehen und plötzlich auf. Diese einschiessenden Beschwerden sind oft mit Blockierungs- oder Instabilitätsgefühlen verbunden. Schwellung und Überwärmung können begleitend auftreten.

Es muss zwischen akuten und chronischen Knieschmerzen unterschieden werden. Chronische Knieschmerzen entwickeln sich kontinuierlich und nehmen über Monate oder Jahre an Intensität zu. Diese Schmerzen entstehen meist bei oder nach stärkerer Belastung und sind ebenfalls mit Schwellungen und Überwärmungen verbunden. Oft werden Anlaufschmerzen geschildert, d.h. nach einigen Schritten wird der Schmerz zunächst besser, um dann nach stärkerer Belastung wieder zuzunehmen. 

Im kyBoot/ auf dem kyBounder können Sie aktiv etwas gegen die Schmerzen unternehmen; bereits nach wenigen Schritten können Sie die positive Wirkung auf das Kniegelenk spüren.

Definition

Kreuzbandriss:
Die Kreuzbänder bilden die zentralen Stabilisierungspfeiler des Kniegelenkes. Ihre wesentliche Aufgabe ist die Sicherung des Kniegelenkes gegenüber Abbrems- und Beschleunigungsaktionen sowie Drehbewegungen.
Der Kreuzbandriss verursacht eine gravierende Störung des natürlichen Gelenkspiels. Daher nimmt bei der konservativen Therapie die Schulung der stabilisierenden Bein-Muskulatur eine wichtige Rolle ein. Auf diese Weise kann in vielen Fällen die Gelenkinstabilität kompensiert werden und es braucht keinen operativen Eingriff.

  • Vorderes Kreuzband (VKB):
    Verletzungen der Kreuzbänder betreffen zu über 90% das vordere Kreuzband. Besonders gefährdete Sportarten sind v.a. die sog. High risk pivoting Sportarten wie Fußball, Hockey, Volleyball, Ski alpin, Tennis und Basketball
  • Hinteres Kreuzband (HKB):
    Verletzungen des hinteren Kreuzbandes entstehen zumeist durch eine gewaltsame Rückwärtsverlagerung des Unterschenkels gegenüber dem Oberschenkel, beispielsweise durch direkte Anpralltraumata des Schienbeinkopfes von vorne.

Meniskusschaden (Läsion/ Riss/ Ruptur):
Das menschliche Kniegelenk besitzt einen Innenmeniskus und einen Aussenmeniskus. Jeder Meniskus besteht aus elastischem Kollagenfasergewebe. Die Menisken liegen zwischen den Gleitflächen von Ober- und Unterschenkel. Sie bewegen sich bei Kniebeugung und Kniestreckung, ebenso wie bei Aussen- oder Innenrotationsbewegungen in die gleiche Richtung mit. Der Aussenmeniskus ist kleiner als der Innenmeniskus und auch beweglicher. Die Menisken dienen zum Ausgleich der Inkongruenz zwischen Ober- und Unterschenkel, zur Vergrösserung der Auflagefläche und zur Kraftübertragung. Bei der Übertragung der Kraft führen die Menisken zu einer Stressverteilung von 30-70% der Gesamtlast (nach einer totalen Meniskusentfernung steigt die Belastung des Knorpels). Der Meniskus ist ausserdem verantwortlich für Schockabsorption, Gelenkschmierung und trägt auch zur Stabilität des gesamten Kniegelenkes bei. Meniskusrisse können traumatisch oder degenerativ bedingt sein. Sie sind auf der Innenseite 3x häufiger als auf der Aussenseite des Kniegelenkes.

Ursachen

  • Akute Knieschmerzen treten oft im Zusammenhang mit einem Trauma (Unfall) auf. Dieser Unfall, oft ein Knieverdrehtrauma beim Sport, führt zu einer Bandverletzung oder auch zu einem Schaden des Meniskus. Auch die Knorpeloberfläche kann geschädigt werden. Die häufigste Bandverletzung ist der Riss des vorderen Kreuzbandes, der mit einer Instabilität beim Laufen verbunden ist. Ein Riss des Meniskus führt hingegen eher zu Blockierungsgefühlen und Schmerzen durch Einklemmungen des Gewebes.
  • Chronische Knieschmerzen sind auf degenerative (Verschleiss) oder entzündliche Erkrankungen des Gelenkes zurückzuführen. Die häufigste Erkrankung hierbei ist die primäre Gonarthrose, der Verschleiss des Gelenkknorpels. Dieser Knorpelverlust führt zu einem Verlust der Gleitfähigkeit der Oberflächen und zu einem ständigen Reiben im Gelenk. Dies führt in der Folge zu einem Gelenkerguss, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen (mehr dazu unter "Kniearthrose"). Entzündliche Erkrankungen des Kniegelenkes sind zum Beispiel die Infektion mit Bakterien oder Gelenkrheuma.
  • Weitere Ursachen für Knieschmerzen:
    Riss des hinteren Kreuzbandes, Patellaluxation, Beinachsenfehlstellung, Knie-Seitenbandverletzung.

Langzeitfolgen

Bei ungenügender Gelenksstabilität kann es im weiteren Verlauf zu einer Schädigung weiterer Kniestrukturen kommen und das Arthroserisiko ist erhöht.
Somit ist ein Training der stabilisierenden Beinmuskulatur bei konservativer Therapie sowie nach einer Operation von grosser Wichtigkeit.

Konventionelle Therapie

Nicht operativ:

  • Physiotherapie
  • medikamentöse Therapie

Operativ:

  • diagnostische oder therapeutische Gelenkspiegelung
  • Moderne Verfahren der Knorpeltherapie beinhalten auch die Transplantation von Knorpelzellen oder Techniken die Ersatzknorpelgewebe bilden sollen (Mikrofrakturierung, Mosaik-Plastik)
  • Endoprothese
  • Kreuzbandplastik
  • Meniskusnaht/ Resektion Gelenkmaus...

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

kyBounder und kyBoot eignen sich hervorragend, um mehr Bewegung in den Alltag zu bringen– Und das ganz ohne zusätzlichen Zeitaufwand. Die akuten Schmerzen werden zügig gelindert und durch die schonendere Belastung der Kniegelenke, sind wieder längerer Gehstrecken schmerzfrei möglich.

Das weich-elastische Schaumstoffmaterial wirkt wie eine "Knautschzone" und dämpft die Schläge auf die Gelenke beim Gehen und Laufen um ein Vielfaches.

Es wird wieder angenehmer sich zu bewegen und die Kniebeschwerden lassen meist schon nach wenigen Minuten nach. Wer sich gerne und viel bewegt, hat es viel leichter übermässige Pfunde loszuwerden, was wiederum eine geringere Belastung der Gelenke zur Folge hat. Nahezu alle Kunden mit Knieproblemen berichten über eine Verbesserung ihrer Schmerzen seit sie einen kyBoot tragen.

Nicht allein die dämpfende Wirkung hilft gegen die Schmerzen. Auf der weich-elastischen Unterlage bleibt man beim Stehen automatisch fortwährend ganz leicht in Bewegung. Beim Stehen und Gehen auf weich-elastischen Materialien muss die tiefenstabilisierende Muskulatur einen wesentlichen Beitrag leisten, um die Gelenke stabil zu halten. Durch das propriozeptive, sensomotorische und koordinative Training auf instabiler Unterlage können die Gelenke in Belastungssituationen wieder besser stabilisiert werden. Eine kräftige, tiefenstabilisierende Muskulatur sorgt für aufgerichtete Haltung und dadurch präzisere Bewegungen in den Gelenken. Dies ist nach einer Knieverletzung besonders wichtig; somit kann das Knie therapiert werden und das Risiko von Langzeitfolgen wie Arthrose vermindert werden. Durch die Verbesserung der Gelenksstabilität nehmen die Knieschmerzen ab.

Prävention mit kybun:

Jeder weiss, dass der Körper mit der Zeit Verschleisserscheinungen aufweist und irgendwann Probleme und Beschwerden beim Gehen und Laufen auftreten. Erst bei Beschwerden fangen die meisten jedoch an ihren Körper bewusst als zerbrechliches und vergängliches Gebilde wahrzunehmen. In den meisten Fällen ist es jedoch schon zu spät und es sind irreversible Schäden an Gelenken wie Knorpelabrieb entstanden.

Daher ist es wichtig, nicht erst zu handeln wenn Schmerzen zu spüren sind oder zunehmen. kyBounder und kyBoot helfen schon in der Jugend die Gelenke zu schonen und Arthroseproblemen vorzubeugen.

Achtung! Kurzfristige Wirkungen werden gern mit nachhaltigen Wirkungen verwechselt.

Die durch den kyBoot ausgelösten Anpassungsprozesse im Körper können Monate oder sogar Jahre in Anspruch nehmen. Es ist ein langwieriger Prozess, um eine nachhaltige Veränderung zu erwirken.

Trotzdem spürt man die Wirkung des weich-elastischen Materials auch kurzfristig z.B. durch Lösen von Muskelverspannungen oder Verringerung von Druckstellen. Diese kurzfristigen Wirkungen dürfen aber nicht mit den nachhaltigen Wirkungen verwechselt werden, denn in einer Woche kann der langfristige Anpassungsprozess noch nicht so fortgeschritten sein, dass es spürbar wäre.

Kurzfristige Wirkungen hingegen können genauso schnell wie sie kamen auch wieder verschwinden oder sich sogar in Beschwerden wandeln, wenn die Pausen anfangs nicht beachtet werden.

Deshalb ist es wichtig zu verstehen, dass eine Erstreaktion und das Verringern des positiven Gefühls in den ersten Wochen mit kyBoot nicht bedeutet, dass die kyBoot nicht mehr wirken, sondern lediglich das kurzfristige Wohlgefühl geringer wird!

Erstreaktionen

Spezifische Erstreaktionen bei Knieschmerzen oder nach einer Knieverletzung:

Bei Knieschmerzen oder bei einer akuten Verletzung weichen Betroffene automatisch dem Schmerz aus und beginnen zu hinken.
Durch die Dämpfung der Stösse im kyBoot ist es wieder möglich, ohne Hinken zu Gehen. Durch die Schmerzreduktion im kyBoot und wiedergewonnener Freude am Bewegen kann es passieren, dass die Betroffenen von einem Tag auf den anderen wieder viel grössere Strecken zurücklegen und das Knie dadurch überfordern könnten. Nach der Belastung, in der Ruhepause, kann es folglich zu erneuten oder verstärkten Schmerzen kommen.
Versuchen Sie daher anfangs im kyBoot, trotz wiedergewonnener Freude am Gehen, die Gehstrecke nicht zu rasant zu steigern und dem Knie immer wieder eine Ruhepause zwischendurch zu gönnen, wo Sie eventuelle Erstreaktionen wie Schmerzen rechtzeitig wahrnehmen können.

 

Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder und kyBoot Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen 

kybun-Übungen

Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen

Folgende Anpassungen der Standarddurchführung des Intervall Walkings sind bei Knieschmerzen oder Verletzungen am Knie wichtig:  

Knieschmerzen: 

  1. Fokus auf langsame Übung, um Stabilität und Zusammenarbeit der Muskeln zu fördern 
  2. Variante für langsame Übung: rückwärts gehen (Stabilität durch das Quergewölbe im Vorfuss gegeben)
  3. bei Fortgeschrittenen: Abwärtsgehen (vorwärts) 
    - hohe Anforderungen an Stabilisierung der Knie

Verletzungen am Knie: 

  1. Ziel: Gelenkstabilisierende Muskulatur aufbauen
  2. siehe Knieschmerzen!

Anwendungstipps

  • Aufrechte Körperhaltung
  • Keine zu langen Schritte
  • Alltag/Freizeit: Möglichst viel im kyBoot laufen oder kyBounder benutzen. Ermüdung beachten > kybun Übungen regelmässig machen und wenn nötig eine kurze Pausen einlegen.
  • Job: Möglichst wenig Sitzen. Anfangs sitzen und Stehen abwechseln und Ersatzschuhe zum Wechseln mitnehmen
  • Wenn Sie sich im kyBoot auch nach einer Testrunde unsicher/ zu wackelig fühlen, empfehlen wir Ihnen ein kyBoot-Modell der 2. Generation. Diese Modelle haben im Mittelfussbereich einen etwas breitere Sohle, was mehr Stabilität verleiht. Lassen Sie sich von den kyBoot-Fachleuten vor Ort beraten.
  • Wenn auch das 2. Genetations-kyBoot-Modell Ihnen zu instabil ist, raten wir zum kyBounder. Hier können Sie die Dicke wählen wo Sie sich wohl fühlen (je dicker, desto instabiler, desto Trainings-intensiver). Zusätzlich kann man sich an einem festen Gegenstand festhalten, was gerade am Anfang nach der Operation hilfreich sein kann, bis man wieder das Vertrauen in die Hüfte zurückgefunden hat.
  • Bei Knieschmerzen oder einer Knieverletzung sind präzise Bewegungen essenziell. Achten Sie sich auf genaue Bewegungen und machen Sie bei Ermüdung oder Schwäche unbedingt eine Pause. Ein seitliches Abkippen auf dem weich-elastischen Material muss korrigiert werden, damit der Fuss, das Knie sowie die Hüfte achsengerecht belastet werden. Lesen Sie mehr dazu unter "seitliches Abkippen".
  • Wenden Sie sich an einen kybun-Händler ihres Vertrauens, wenn Sie weitere Fragen haben, sich unsicher fühlen oder sich die Schmerzen im kyBoot, trotz befolgen der Tipps, nicht verbessern.

Meinungen/Kundenaussagen

Guten Tag
Was ich in den letzten 16 Monaten erlebt habe, klingt wie ein Wunder. Zu verdanken habe ich es, davon bin ich überzeugt, zu einem sehr grossen Teil Ihrem Schuhwerk. Ich (56) trage regelmässig, passend zur Situation, den Trekkingschuh, die Sandale und im Winter den Winterstiefel. Sport gehört zu meinem Leben, seit ich Kind bin: Kunstturnen bis ich sechzehn war, Skifahren seit ich zwei bin und dazu gelegentlich zehn weitere Sportarten. An der Schule unterrichte ich Sport, habe nach dem Skirennsport (nationale Ebene, kein Spitzensport) die Berufsausbildung zum Ski- und Snowboardlehrer gemacht. Von Dezember bis Mai fahre ich leidenschaftlich gerne Ski und unterrichte auch.
Am 15. Februar 2013 bin ich in Montafon beim Freeriden nach einem Sprung über eine natürliche Geländeform in ein Loch gesprungen. Resultat s. Beurteilung aus folgendem MR -Bericht, Originaltext:
"Grad III- Läsion des medialen Seitenbandes proximal. Schräg von der Basis in die Unterfläche verlaufende Rissbildung im medialen Meniskushinterhorn. Lateraler Meniskus intakt. Nicht dislozierte Impressionsfraktur am latero-ventralen Tibiakopf, Spongiosafraktur am lateralendorsalen Kondylus. Keine Ruptur des vorderen oder hinteren Kreuzbandes.Wahrscheinlich vorbestehende leichte retropatelläre Chondropathie (Grad I). Grosser Erguss. Bakerzyste an typischer Stelle."
Nach langem Hin-und Her folgte ich mit meinem Entschluss dem Rat des Chirurgen, der von einer Operation abgesehen hatte. Das bedeutete, erst gar keine Belastung, dann das Eigengewicht des Beines und schliesslich nach 8 Wochen, Krücken gänzlich weglassen. Dank des weichen Auftritts, wagte ich von Beginn weg in Schritten zu gehen(durch positive psychische Beeinflussung). Es folgten erste Veloversuche und am 6. Juli die erste grosse Biketour von Interlaken über Habkern, Lombachalp, Sörenberg, Panoramastrasse, Giswil. Ohne Schmerzen!!! Am 31. Oktober stand ich auf dem Diableretsgletscher erstmals wieder auf den Skiern. Dann folgte eine lange Saison, natürlich inklusive (nachgeholte) Freeride-Week im Montafon, die ich vor einem Jahr leider nicht hatte beenden können. Seit Mai ist die Saison abgeschlossen und ich zeige im Turnen meinen Schülern ab und zu Sprünge vom Minitramp vor. d.h.:
Volle Bewegungsfreiheit und seit August 2013 NIE MEHR SCHMERZEN gehabt, dafür aber fast rund um die Uhr (Sandalen trage ich im Winter als Hausshuhe) einen Kybun-Schuh an den Füssen.
Dazu kommt, dass bei mir vor Jahren ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert worden ist. Damals habe ich MBT-Schuhe getragen. NIE MEHR RÜCKENPROBLEME gehabt!
Dem Schicksal, dem behandelnden Arzt, der Therapeutin- ihnen allen bin ich zu grossem dank für besten Beistand verpflichtet.
ABER GENAU ZU DIESER GRUPPE GEHÖRT AUCH IHRE ERFINDUNG, der KYBUN-SCHUH.
Das grosse Erstaunen in meinem Freundes-Familien-Sportlerkreis über den sensationellen Heilungsverlauf meines Unfallknies (seit November 2013 ist das Dossier beim Arzt abgeschlossen, seit Oktober gehe ich nicht mehr in die Physio) und meine Überzeugung, dass Ihre Schuhe mit höchster Wichtigkeit zur Genesung beigetragen haben, bewogen mich zu diesem Schreiben.
Vielleicht tragen Antworten Ihrer Kunden, wie diese hier, auch dazu bei, dass Krankenkassen künftig einen Beitrag an die Anschaffungskosten leisten.
Ich hoffe, dass Sie weiterhin innovativ forschen und entwickeln und freue mich, bei Ihnen als Kunde in besten Händen zu sein.
Mit riesiger Dankbarkeit und freundlichen Grüssen,
Doris Blum
Lesen Sie hier  PDF (103 KB) das Original-Mail als pdf.
Ich hatte Schmerzen in Beinen und Knien. Ich bin Kellnerin, wir arbeiten 8-Stunden-Schichten. Ich suchte Schuhe, in denen ich die ganze Schicht durchhalte. Dann entdeckte ich kybun und kaufte ein Paar. Ich stellte mich schnell auf sie ein, ohne Probleme. Ich trage sie gern bei der Arbeit, man läuft wie auf Kissen oder Wolken … Seit einem Jahr benutze ich nur diese. Ich habe den Köchen im Restaurant empfohlen, kybun zu kaufen, denn man steht darin sehr bequem und rutscht in der Küche nicht. Das ist gut für beide, Köche und Kellner. Und so ist es richtig – das ist wunderbar.
Ich bin Eventmanager und laufe bei der Arbeit viele Stunden am Tag, vom Morgen bis zum Nachmittag. Um 17 Uhr wechsle ich von Arbeitskleidung zur Abendgarderobe, um elegant auszusehen. Ich habe noch kein Paar bequeme Schuhe gefunden, in denen ich bis 18 Uhr laufen kann. Wenn die Veranstaltung begann, hatte ich immer schon Schmerzen in den Knien, im Rücken … Ich nahm Schmerzmittel, Salben usw. Ich war schon ramponiert bevor die Veranstaltung begann. Bis ich auf das Nonplusultra stiess: Schuhe von kybun. Von dem Moment an, als ich sie anzog, fühlte ich mich anders, ehrlich, kein Spass. Es war ein anderes Körpergefühl. Ich hatte weniger Schmerzen, und als ich die Schuhe drei- oder viermal getragen hatte, vergingen sie ganz. Ich war frei von Schmerzen. Ich begann entspannt zu arbeiten, ohne Schmerzmittel oder Salben. Ich empfehle sie allen, gleich welche Art Schmerzen, sie können jedem helfen.
Seitdem ich mein tägliches Bewegungspensum mit dem kyBoot erledige, spüre ich auch nach längerem Asphalttreten keine Knie- und Hüftschmerzen mehr.
Seit ich den kyBoot trage habe ich keine Rückenschmerzen mehr und die Kniebeschwerden haben auch abgenommen.
Mit diesem Schuh fühle ich mich wohl. Ich kann mit diesem Schuh laufen und stehen so lange ich möchte. Ich habe keine Schmerzen in den Hüften, keine Schmerzen in den Knien; mir ist es einfach wohl dabei.
Es ist einfach wie auf einem Luftbett. Es ist viel weicher und die Schläge werden gedämpft. Ich kann normal rumlaufen, ohne dass ich gross schauen muss, das Knie zu entlasten, damit ich keine Schmerzen habe. Und so kann ich - mit diesen Schuhen - ganz normal laufen und ich habe das Gefühl, dass ich viel weicher laufe, und dadurch habe ich auch keine Schmerzen.
Ich (74 Jahre) bin passionierter Pilger. Bei meiner letzten 400 km Wanderung auf dem Französischen Pilgerweg trug ich zum ersten Mal den kyBoot. Es war ein sehr angenehmes Gehen und meine Knieschmerzen waren wie weggeblasen. Vor allem auf asphaltierten Wegen war ich überrascht, wie weich und wohltuend das Gehen ist. Ich spürte, wie die Muskeln meiner Beine und Füsse durch den kyBoot gestärkt werden. Seither trage ich neben meinen Sandalen nur noch den kyBoot.
Ich habe eine Fersenprellung an meinem linken Fuss und angerissene Bänder an meinem rechten Knie. Ich habe alles versucht - entzündungshemmende Medikamente, Rheumapflaster, Krücken, Knieschoner und Fersenkissen. Sie halfen alle nur wenig. Aber nichts half mir so sehr wie der kyBoot. Ich habe zwei Paar und diese trage ich nun ständig. Das Ledermodell ist besonders bequem.
Ein Vorteil ist, dass du am Abend nicht so müde bist und nicht so starke Knieschmerzen hast. Ein Nachteil ist, dass du dich zu Beginn an den Schuh gewöhnen musst. Anfangs ist es streng, bis du die Muskulatur aufgebaut hast. Irgendwann ist es aber kein Thema mehr. Im Winter müsste ich mal noch die hohen Schuhe ausprobieren. Sonst läuft mir der Schnee oben rein.
Für mich hat der kyBoot einen grossen Nutzen. Zum einen hat er bei meinem Knieproblem geholfen, zum anderen bei meinem Fersensporn. Das war das wichtigste. Aber die Knieschmerzen sind auch weniger geworden. Zusätzlich regt er die Durchblutung an.
Als aktive Wanderin und Hundehalterin bin ich oft stundenlang in der Natur unterwegs. Ich spüre, dass nur Gehen auf weichem, unebenem Untergrund echtes Wohlbefinden bedeutet. Waldböden, Alpweiden und abwechslungsreiche Wurzelpfade lösen ein tolles Laufgefühl aus. Seit meinen unfallbedingten Meniskusoperationen spüre ich das noch viel deutlicher als vorher. Durch Zufall entdeckte ich den kyBoot. Mit ihm habe ich genau das, was die Naturböden schenken, nun auch für den Alltag auf den Asphaltstrassen gefunden. Vom ersten Moment an war ich restlos glücklich. Heute bin ich eine fröhliche und überzeugte kyBoot-Trägerin.
Der kyBoot erleichtert mir den Alltag, weil ich in diesen Schuhen meine Knieschmerzen auf ein Minimum reduzieren kann!
Der kyBoot ist sehr gelenkschonend bei der Arbeit. Am Abend habe ich weniger Knieschmerzen als früher. Dadurch ist man viel erholter und man kann mehr und vor allem auch länger arbeiten.
Ich habe meine Knie schon in jungen Jahren geschädigt. Beim Töff fahren habe ich zu wenig auf meine Knie geachtet. Sie hatten sehr oft kalt. Deshalb hatte ich schon früh mit Knieproblemen zu kämpfen. Wegen der harten Sohle in den Arbeitsschuhen hatte ich am Abend jeweils sehr oft Kniebeschwerden gehabt. Seit ich den kyBoot trage ist es viel besser. Die Knieschmerzen gehen nicht ganz weg, aber es ist doch ein markanter Unterschied.

Erfahrungen/Weitere Fragen zu Knieschmerzen bzw. Knieverletzungen

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Wirkung vom kyBoot bei Meniskusbeschwerden

Bei der Gangtechnik im kyBoot wird das Kniegelenk funktionell richtig belastet und benutzt. Während der Belastungsphase wird das Knie gestreckt und aktiv über den Muskelapparat stabilisiert. So werden Scherkräfte im Gelenk wesentlich verringert und dadurch die Menisken entlastet.

Die vermehrte muskuläre Stabilisation im Kniegelenk kann zur Verminderung der Schmerzen beitragen und so langfristig die Lebensqualität der verbessern. Ein guter Trainingsaufbau mit anfangs kurzen und regelmässigen Übungseinheiten im kyBoot ist sehr wichtig.

Kann der kyBoot die Schmerzen bei einer Kniearthrose/Gonarthrose lindern?

Meine Mutter ist 78 Jahre alt und leidet an einer Arthrose im Knie, welche so weit fortgeschritten ist, dass ihre Knochen bei jedem Schritt aufeinanderreiben. Die Ärzte raten ihr zu einer Operation, doch ich habe meine Bedenken, ob sie das gut überstehen würde. Kann der kyBoot dazu beitragen, dass ihre Schmerzen gelindert werden?

Wir empfehlen Ihrer Mutter, ihre eigenen Erfahrungen mit dem kyBoot zu machen. Anfangs wird es ein ungewohntes Gefühl sein, doch sie wird sich schon nach fünf bis zehn Minuten sicherer fühlen. Wichtig ist, dass sie den kyBoot täglich drei bis vier Mal trägt, dafür jeweils nur zehn bis 20 Minuten. Allmählich wird sie die Tragedauer steigern können und bald auch in der Lage dazu sein, den kyBoot in den Alltag zu integrieren.

Der kyBoot stärkt die tiefe, stabilisierende Muskulatur des ganzen Körpers und entlastet so die Gelenke. Die weich-elastische Sohle dämpft die Schläge beim Gehen und fördert gleichzeitig das Gleichgewicht und die Koordination. 

Durch diese positiven Wirkungen auf den Körper nehmen die Schmerzen ab und die betroffenen Personen können wieder länger am Stück Gehen und hinken dabei weniger. Dabei wird die tiefe, stabilisierende Fuss- sowie Kniemuskulatur weiter gestärkt und die Durchblutung gefördert, was wiederum das Kniegelenk entlastet und so weit wie möglich regeneriert.


Ansprechpartner: Karl Müller
Frage gestellt von: Monika E.
Was bewirkt der kyBoot bei einem künstlichen Kniegelenk/Knieprothese/ Knie-TP?

Der kyBoot hat auf ein operiertes Knie/Knie-Implantate folgende Wirkungen:

- Die weich-elastische kyBoot-Sohle dämpft die „Schläge“ beim Gehen auf hartem Untergrund, dies ist sehr angenehm für die Knie. Die Schmerzen nehmen ab, der Betroffene kann wieder länger am Stück Gehen und hinkt dabei weniger.
- Auf der instabilen Sohle kann der Fuss sich in alle Richtungen dreidimensional bewegen und natürlich abrollen. Dadurch wird die tiefe, stabilisierende Muskulatur der Füsse sowie der Knie gestärkt. Dies verleiht den Gelenken mehr Stabilität und Koordination was wiederum die Knie entlastet.
-Das aufrechte Gehen im kyBoot verbessert die Belastung auf die Knie (aufrechterer Gang=axiale Belastung-Abstossen über die Füsse entlastet die Knie-die Knie werden in der Abstossphase besser gestreckt…)
- Eine gute stabilisierende Muskulatur ist für ein operiertes Kniegelenk das A und O. So wird das Knie schonend belastet und die Prothese geschont (Vorbeugung von Abnützung).
- Dasselbe gilt für das nicht operierte Knie: Eine funktionierende tiefe, stabilisierende  Muskulatur schont das Knie langfristig vor Abnützung.

- Im kyBoot gehend kann der Betroffene selbständig  seine Knie schonend therapieren. Wichtig ist, dass die Geh-Dauer im kyBoot langsam über mehrere Wochen/ Monate aufgebaut wird; anfangs genügen meistens 20-30 Minuten am Stück mehrmals pro Tag.
-Ebenfalls wichtig ist, dass der Kunde gerade im kyBoot steht und nicht zu grosse Schritte macht. Er sollte auf keinen Fall seitlich abkippen, sonst würde er die Knie ungünstig belasten und dies könnte zu Beschwerden führen.

Kniescheibe(Patella) zu locker, kann kyBoot helfen?

Sie sollten im kyBoot eigentlich fast sofort eine stabilere Kniescheibe haben, da die Muskulatur, die das Knie umgibt durch die weich-elastische Sohle des kyBoot mehr angespannt und aktiviert werden muss, um das Knie zu stabilisieren. Wie bei den meisten Problemen ist es auch in diesem Fall so, dass jeder Mensch individuell auf das weich-elastische Material reagiert. Daher ist es unverzichtbar, dass Sie den kyBoot im Geschäft probieren und am eigenen Körper spüren was der kyBoot bewirkt.

Wie hilft der kyBoot nach einer Knieoperation/Knieinfektion?

Vor einem Jahr wurde mein Knie operiert. Eine Infektion machte mir danach zu schaffen. Leider schmerzt das Knie beim Gehen und ich soll möglichst nicht auf und (steil) abwärts laufen, sondern mich schonen! Ich bin 73 Jahre alt.

Genaue Diagnose:
IM-Lappenriss (gesamtes Hinterhorn Chondromalacie.)
Grad 2-3 mediales Tibiaplateau Hoffahypertrophi.
Chondromalacie Grad 2-3 retropatellar bei einschlagendem Hoffa.

Behandlung:
IM-Teilresektion, Knorpelglättung medial und retropatellar Hoffateilresektion rechtes Knie.
Punktion Bursa präpatellaris und Injektion Kortikoid

Kann da der kyBoot spürbare Besserung bringen, oder raten Sie eher ab?

Eine Infektion ist eine mühsame Geschichte und braucht viel Geduld und Fingerspitzengefühl. Einerseits darf das operierte Knie nicht zu stark belastet werden, damit sich das Knie regenerieren kann. Anderseits braucht das Knie auch eine gewisse Belastung, damit es wieder stabil, kräftig und schmerzfrei wird.

In Ihrem Fall rate ich Ihnen sehr zu kyBoots oder einem kyBounder. Auf dem weich-elastischen Material trainieren Sie sanft Ihre tiefe, stabilisierende Beinmuskulatur. Durch das weiche Stehen und Gehen werden die Schläge abgefedert und das Knie nicht zusätzlich gereizt. Durch das angenehme Stehen und Gehen trauen Sie sich wieder vermehrt das schmerzhafte Bein zu belasten, dadurch wird die Beinmuskulatur gekräftigt, die Durchblutung verbessert und folglich die Schmerzen reduziert.

Beginnen Sie mit einem halbstündigen kyBoot/kyBounder "Training". Wenn Ihr Körper gut reagiert, das heisst, wenn Sie nicht vermehrte Schmerzen haben, können Sie die Tragedauer/Anwendungsdauer langsam steigern. Lassen Sie sich 3-4 Monate Zeit mit der Gewöhnungsphase, denn der kyBoot/kyBounder sind ein Trainingsgerät und fordern die Muskulatur spürbar. Gehen Sie anfangs einfache Strecken.

Kann der kyBoot eine Meniskus-Operation verhindern?

Ein Freund von mir soll bald wegen einem Riss im Meniskus operiert werden. Kann durch das Tragen des kyBoot eine solche Operation umgangen werden?

Im kyBoot kann die tiefe, stabilisierende Beinmuskulatur trainiert werden, durch welche auch die Knie besser stabilisiert werden. Diese Stabilität kommt vorallem dem verletzten Knie zugute, weil es dadurch schonender belastet wird und somit weniger Schmerzen auftreten. Hinzu kommt, dass das weich-elastische Material der kyBoot Sohle die Schläge in die Gelenke abdämpft. Dies ist besonders bei einer Verletzung sehr angenehm.

Wenn Ihr Freund im kyBoot gehen kann und dies auch als angenehm empfindet, steht dem kyBoot Training nichts mehr im Weg. Wie stark er sein Knie durch das Training stabilisieren kann, ist schwierig zu sagen. Ob die Operation durchgeführt werden muss, ist abhängig vom Schaden des Meniskus: Wenn ein Teil des Meniskus abgerissen wurde und im Kniegelenk Blockaden auslöst, dann kann die Operation nicht verhindert werden.

Des weiteren kommt es auch auf den Beruf und die Freizeitgestaltung Ihres Freundes an: Bei „Stop-and-Go Sportarten“ (z.B. Tennis) muss die Kniestabilität viel höher sein als bei Walking oder Velofahren. Daher werden Tennisspieler häufiger am Meniskus operiert als Wanderer.

Ich empfehle Ihrem Freund, den Termin zu verschieben und zu beobachten, wie sich die Situation mit dem kyBoot verbessert. Wenn eine Operation momentan nicht unbedingt notwendig ist, sollte sie lieber einmal zu viel als einmal zu wenig verschoben werden.

Übungen für kyBounder/kyBoot bei Knieschmerzen

Bei Knieverletzungen ist es besonders wichtig die stabilisierende Muskulatur der Knie zu kräftigen. Durch eine gute Gelenkstabilität, kann eine erneute Reizung der Gelenksstrukturen verhindert werden. kyBoot und kyBounder eignen sich besonders zum Training der gelenkstabilisierenden Muskulatur, da man nur schon beim Stehen auf dem weich-elastischen Material immer leicht in Bewegung ist und so die Muskulatur automatisch aktiviert wird. Unten finden Sie einen Link zu der Website, wo Sie Informationen zu den für Sie geeigneten Übungen finden. Am besten bauen Sie diese Übungen wo oft wie möglich in Ihren Alltag ein. Allein schon durch das Stehen und Gehen auf dem weich-elastischen Material wird ein Trainingseffekt erzielt. So absolvieren Sie gewissermassen ein Dauertraining. Achten Sie auf die Signale Ihres Körpers und legen Sie eine Pause ein, falls Schmerzen auftreten sollten.

 

http://www.kybun.ch/philosophie/kybun-uebungen/kybounder.html

www.kybun.ch/philosophie/kybun-uebungen/kyboot.html

 

Auf dem kyBounder eignet sich am besten das Marschieren an Ort im Wechsel mit Vibrieren. Bei Übungen für Ihre Knie ist die Präzision der Bewegung sehr wichtig. Durch die bewusst ganz langsam ausgeführten Bewegungen muss Ihr Kniegelenk automatisch gut stabilisiert werden, was wiederum die tiefen Muskelschichten kräftigt. Vibrieren oder lockeres Floaten (beim Intervall Walking) lockert die Muskulatur. Wechseln Sie immer wieder zwischen den beiden Übungen. (Jeweils etwa 15-30 Sekunden pro Übung.)

 

Vielleicht kann Ihnen Ihr Physiotherapeut auch noch zusätzliche Übungen für zu Hause geben, wenn Sie Ihren kyBounder zur Behandlung mitbringen.

Wie hilft der kyBoot nach einer Knieoperation/Knieinfektion?

Vor einem Jahr wurde mein Knie operiert. Eine Infektion machte mir danach zu schaffen. Leider schmerzt das Knie beim Gehen.
Kann da der kyBoot spürbare Besserung bringen, oder raten Sie eher ab?

Eine Infektion ist eine mühsame Geschichte und braucht viel Geduld und Fingerspitzengefühl. Einerseits darf das operierte Knie nicht zu stark belastet werden, damit sich das Knie regenerieren kann. Anderseits braucht das Knie auch eine gewisse Belastung, damit es wieder stabil, kräftig und schmerzfrei wird.

In Ihrem Fall rate ich Ihnen sehr zu kyBoots oder einem kyBounder. Auf dem weich-elastischen Material trainieren Sie sanft Ihre tiefe, stabilisierende Beinmuskulatur. Durch das weiche Stehen und Gehen werden die Schläge abgefedert und das Knie nicht zusätzlich gereizt. Durch das angenehme Stehen und Gehen trauen Sie sich wieder vermehrt das schmerzhafte Bein zu belasten, dadurch wird die Beinmuskulatur gekräftigt, die Durchblutung verbessert und folglich die Schmerzen reduziert.

Beginnen Sie mit einem 20-30-minütigem kyBoot/kyBounder "Training". Wenn Ihr Körper gut reagiert, das heisst, wenn Sie nicht vermehrte Schmerzen haben, können Sie die Tragedauer/Anwendungsdauer langsam steigern. Lassen Sie sich 3-4 Monate Zeit mit der Gewöhnungsphase, denn der kyBoot/kyBounder sind ein Trainingsgerät und fordern die Muskulatur spürbar. Gehen Sie anfangs einfache Strecken.

Woher können Knieschmerzen kommen?

Das Kniegelenk ist eines der komplexesten Gelenke des Körpers. Verschiedene Strukturen (Menisken, Kapsel-Band-Apparat, Gelenkknorpel, ) können bei unphysiologischer Belastung verletzt werden oder degenerieren. Instabilität und Schmerzen im Knie sind die Folge. Dies führt zu Schonhaltung und Entlastung der beschädigten Strukturen, weiterer Abnützung und langfristig zu Gehbehinderung und Verschlechterung der Lebensqualität.
Unphysiologisches Gehen geschieht überwiegend auf flachen, harten Böden oder unbeweglichen Schuhen. Dadurch ist der Körper ganzheitlich mehr nach vorne gebeugt und die Knie weden beim Abstossen nicht mehr richtig gestreckt. Dies führt zu einem erhöhtem Gelenksdruck und passiven Gang mit Schlägen und Überlastung der Gelenke, welche langfristig geschädigt werden.

Was ist der Meniskus?

Im Kniegelenk befinden sich zwei Menisken. Das sind sichelförmige Knorpelscheiben, die sich zwischen Schienbein und Oberschenkelkondylen befinden. Sie fungieren als Stossdämpfer und tragen mit den Bändern zur Stabilisation und Führung des Kniegelenkes bei. Bei jeder Kniebewegung unter Belastung werden sie regelrecht durchgewalkt. Wenn die Menisken ungenügend trainiert sind (z.B.viel Sitzen) oder überlastet wurden kann diese hohe mechanische Beanspruchung auf Dauer zu Ausfransungen oder Rissbildungen der Menisken, also zur Degeneration führen. Traumatische Verletzungen (Abriss, Riss, Läsion) wie auch die arthritischen Veränderungen führen zu starken Schmerzen und langfristig zur Gehbehinderung und Verschlechterung der Lebensqualität.

Die Wirkung vom kyBoot bei Knieschmerzen

Im kyBoot wird das Kniegelenk schonend und funktionell richtig belastet. Während der Belastungsphase und Abstossphase wird das Knie gestreckt und aktiv über den Muskelapparat stabilisiert. So werden Dreh- und Scherkräfte im Gelenk vermieden. Der kyBoot wirkt aufrichtend und stabilisierend.

Knie knicken nach innen/ instabile Kniegelenke

Was mache ich, dass ich mit den Knien nicht so stark nach innen kommen?

Der kyBoot eignet sich bestens bei instabilen Kniegelenken. Durch das direkte Stehen auf weich-elastischem Untergrund, wird die tiefe Fussmuskulatur sowie die stabilisierende Kniemuskulatur trainiert. Diese tiefe Fussmuskulatur sowie Kniemuskulatur ist bei instabilen Kniegelenken oft stark abgeschwächt. Deshalb wird das Knie nicht mehr richtig stabilisiert und knickt nach innen. Mit der Zeit kann das zu Schmerzen und Abnützung des Gelenkes führen.

Die Fuss- und Beinmuskulatur braucht  drei bis vier Monate, bei regelmässigem Training, bis sie genügend kräftig ist. Steigern Sie die Tragdauer langsam, anfangs genügen 20 Minuten am Stück im kyBoot, mehrmals am Tag.

Es ist wichtig im kyBoot möglichst die Sohle gleichmässig zu belasten. So haben Sie eine günstige Beinachse, und auch weniger ein nach innen Knicken der Knie.

 


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: S.Kientsch
Langjährige Knieprobleme

Seit einigen Jahren macht mir das rechte Knie Probleme. Ich habe das Knie ärztlich nicht untersuchen lassen, denn wenn ich mich genug bewege, dann schmerzt es nicht. Können der kyBoot und der kyBounder mir helfen?


Bei Knieproblemen ist es wichtig, die kleinen, stabilisierenden Muskeln des Kniegelenks zu stärken. Dies erreicht man durch feine Bewegungen über eine längere Zeitspanne. Durch die weich-elastische Sohle des kyBoot trainieren Sie diese stabilisierenden Muskeln über mehrere Stunden am Tag. Eine bessere Kniestabilität schützt das Gelenk vor vermehrter Abnützung: Somit können Sie mit dem kyBoot langfristig etwas für Ihre Gesundheit tun.
Der kyBounder wirkt gleich auf das Knie wie der kyBoot. Der einzige Unterschied ist die Intensität des Trainings. Auf dem kyBounder kann sich der Fuss im Gegensatz zum kyBoot völlig frei bewegen und es ist deshalb anstrengender für den Körper, das Gleichgewicht zu halten. Wenn Sie den kyBounder zusätzlich zum kyBoot einsetzen möchten, empfehle ich Ihnen folgende drei Grundübungen, die Sie immer wieder zwischendurch machen können:

kybun Übungen

Vielen Dank für Ihre Tipps. Seit mehr als einer Woche trage ich nun den kyBoot als Hausschuh. Ich merke, dass meine Knie weniger schmerzen. Auch nach einer anstrengenden Wanderung haben sich die Knie dank dem kyBoot sehr schnell erholt. Ausserdem habe ich nun auch den kyBounder zu Hause, wo ich auch schon während dem Bügeln darauf gestanden bin. Ich spürte zwar die Muskeln im ganzen Körper, doch es war eine gute Sache. Ich werde die Übungen auf den Videos einbeziehen. 

Wie Sie richtig sagen, kann es bei manchen medizinischen Beschwerden länger dauern, bis der kyBoot und der kyBounder ihre Wirkung zeigen. Es ist auch von Körper zu Körper wieder verschieden. Beschwerden, die wir bereits länger haben, brauchen auch länger Zeit, um Sie aufzuheben.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Claudia H.
Kann der kyBoot Wasser/Oedeme in den Knien auslösen?

Ich habe vom kyBoot Wasser in den Knien bekommen. Kann die Ursache sein, dass ich von Beginn an den kyBoot mehrere Stunden getragen habe?

Eine Erstverschlechterung (z.B. mehr Wasser im Kniegelenk) kann folgende Ursachen haben:

Am Anfang des kyBoot-Gehens lauert eine Gefahr: Die weich-elastische Luftkissensohlen trainiert den Fuss und die ganze Muskelkette. Um den gewünschten Trainingseffekt zu erzielen, ist die kyBoot-Sohle instabil. Diese Instabilität kann am Anfang mehr Bewegung als gewohnt ins Knie bringen, was es zusätzlich reizen und entzünden kann.
Um das zu verhindern, sollte der kyBoot am Anfang nur kurze Zeit am Stück (20-30 Minuten) und sehr bewusst getragen werden. Bewusst tragen heisst nicht zu schnell gehen, sich auf eine aufrechte Fusshaltung achten, keine langen Schritte machen, möglichst nur geradeaus gehen. Wenn Sie keine unangenehmen Reaktionen spüren, können Sie die Tragdauer steigern und auf ansprchsvollerem Untergrund gehen.

Kniepatienten sind oft total begeistert vom kyBoot, weil die bekannten Schmerzen sofort gelindert werden. In diesem Fall ist die grösste Gefahr, dass man wegen der plötzlichen Schmerzfreiheit viel länger geht als bisher. Das kann dann zu Überlastungen führen, die das Knie reizen, entzünden und zu Wasserbildung führen.
Auch wenn die Schmerzen plötzlich nachlassen, ist es bei Knieproblemen dennoch wichtig, am Anfang den kyBoot nicht zu lange am Stück, aber sehr häufig und regelmässig zu tragen und so zu steigern, dass der Körper gnügend Zeit hat sich an das neue Abrollen des Fusses im kyBoot zu gewöhnen und man den Schuh in vier bis zwölf Wochen mehrere Stunden am Stück ohne Schmerzen tragen kann.

Langfristig können Sie im kyBoot das Knie schonend und natürlich belasten. Durch das abrollen des Fusses wird der Fuss gestärkt, dies entlastet und stabilisiert die Kniegelenke. Dadurch nehmen Symptome wie Schmerzen oder Schwellung ab und das Knie kann vor weiterer, schneller Abnützung geschützt werden. 

Das natürliche Training des Fusses und seiner ganzen Muskelkette durch das Tragen des kyBoot im Alltag hat den Vorteil, dass es regelmässig und quantitativ häufig passiert. Dadurch erzielen Sie einen guten und schnellen Trainingserfolg ohne Zusatzaufwand.


Ansprechpartner: Karl Müller
Schleimbeutel-Entzündung durch den kyBoot

Eine Kundin hat seit dem Tragen des kyBoot eine Schleimbeutelentzündung im Knie. Ihr Arzt meinte, dass das von der Instabilität des kyBoot kommt.

Ich kann nicht 100% sagen, ob die Schleimbeutel-Entzündung vom kyBoot kommt, da kann die Kundin besser Auskunft geben. Wenn es so wäre, hätte Sie ganz sicher, den kyBoot entweder zu lange oder falsch getragen.

Ich würde mal die Kundin fragen ob Sie eventuell bemerkt hat, dass sie im kyBoot seitlich abkippt sei. Es ist wichtig, dass Sie gerade auf der kyBoot Sohle steht und geht und eine Schieflage des Fusses aktiv korrigiert. Ansonsten kann es bis ins Knie ziehen; Bänder werden gereizt und das Kniegelenk einseitig belastet, was auch zu einer Schleimbeutelentzündung führen kann.

Wenn sie unsicher ist, ob sie nun richtig auf der kyBoot-Sohle steht, rate ich ihr nochmals in der Drogerie, wo sie den Schuh gekauft hat, vorbeizuschauen. Dort kann man ihr Gehen im kyBoot anschauen und ihr auch ein paar Tipps geben.

Wenn dies auf die Kundin zutrifft, dann ist das ein Zeichen, dass ihre Fuss- und Kniemuskulatur geschwächt ist, vielleicht hatte sie schon früher Knieprobleme?! Durch das bewusst aufrechte Gehen im kyBoot kann sie die abgeschwächte Muskulatur stärken, daher rate ich ihr sehr zum kyBoot. Wichtig ist, dass sie nicht zu lange am Stück im kyBoot geht, anfangs genügen oft 20-30 Minuten, mehrmals pro Tag.

Knieschmerzen, seitlich und in der Kniekehle durch den kyBoot?

Seit einiger Zeit besitze ich den kyBoot. Auf meine Meniskus-Probleme hat er sich sehr positiv ausgewirkt. Seit einiger Zeit habe ich jedoch starke Schmerzen seitlich am Knie und in den Kniekehlen. Ich habe das Gefühl, dass die Sehnen dort entzündet sind oder zumindest überreizt. Seit fünf Tagen trage ich den Schuh nicht mehr, und die Schmerzen sind zurückgegangen. Ich möchte hinzufügen, dass ich die Schuhe in den ersten Wochen nur stundenweise getragen habe.

Ihre Schmerzen seitlich des Kniegelenkes und in der Kniekehle könnte folgenden Grund haben:

Im kyBoot stehen die Füsse direkt auf einem weich-elastischen Schaumstoff. Dadurch können sich die Füsse wieder in alle Richtungen bewegen und die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur wird gekräftigt. Auf dem weich-elastischen Untergrund ist es möglich den Fuss beim Gehen über die ganze Länge abzurollen. Das Gehen erfolgt wieder vermehrt aus der Fusskraft und die Hüfte/der Rücken werden entlastet. Dies können Sie am besten mit einem Barfussgehen im Sand vergleichen. Durch das vermehrte Abstossen über den Fuss, kommt das Knie automatisch wieder vermehrt in eine Streckung in der Abstossphase. Die Ischiocrurale Muskulatur sowie der Trizeps surae werden vermehrt gedehnt und in einer neuen Stellung gekräftigt. Das Becken richtet sich auf und die gesamte Körperachse kommt zurück in eine Vertikale. Dadurch ist die Belastung auf den Rücken axial und schonender.

Die Ansätze der Waden- und hinteren Oberschenkelmuskeln liegen seitlich am Knie sowie in der Kniekehle-Gegend. Ich vermute, dass Ihre Ansätze dieser Muskeln durch das "neue Gehen" etwas überlastet wurden, obwohl Sie "nur" stundenweise im kyBoot gingen. Da es sich jedoch um ein "neues" Gangmuster im kyBoot handelt, kann bereits eine Stunde zu viel sein, besonders wenn ein Gelenk bereits vorbelastet ist (bei Ihnen der Meniskus). Es handelt sich aber um eine gesunde Reaktion Ihres Körpers, an der Stelle wo die persönliche Schwäche liegt.

Ich rate Ihnen nun, den kyBoot für 20 bis 30 min am Stück, mehrmals täglich zu tragen. Ihr Körper wird Ihnen die  Grenzen aufzeigen: Wenn Sie stark ermüden oder Beschwerden bekommen, ist es Zeit für eine kyBoot Pause.

Es ist jedoch wichtig, dass der kyBoot gut am Fuss sitzt. Falls Sie einen schmalen Fuss haben, empfehle ich die kybun Füllsohle, diese füllt den Überschuss am seitlichen Raum im kyBoot aus.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Dr. med. dent. Dorle Troendle
Ungewohnte, plötzliche Knieschmerzen im kyBoot

Nach 4 Jahren regelmässigem kyBoot-Tragen habe ich plötzlich Knieschmerzen bekommen. Kann der kyBoot die Ursache der Schmerzen sein oder haben Sie eine andere Erklärung?

Da Sie die kyBoot schon 4 Jahre regelmässig tragen, kann ich mir kaum vorstellen, dass die kyBoot die Schmerzen hervorgerufen haben. Der kyBoot dämpft mit seiner weichen Sohle ideal die Schläge von den harten Böden und lässt den Fuss natürlich abrollen. Dadurch wird die stabilisierende, tiefe Fussmuskulatur gestärkt was dem Fuss Stabilität und Kraft verleiht und das Knie sowie die anderen darüber liegenden Gelenke entlastet. Für mich muss eine andere Ursache vorliegen, welche ich nur vermuten kann:

-Es kann sein, dass Sie etwas im Knie eingeklemmt, entzündet oder eine Struktur verletzt haben. Dies kann einfach so passieren oder nach einer intensiven Belastung (lange Wanderung, ungewohnte Bewegung z.B. lange Zeit im Garten in unbequemer Haltung…)

Wenn die obere Vermutung zutrifft, ist das Knie in diesem Moment gereizt. Bei Ihnen war das kyBoot-Tragen folglich nicht mehr möglich, ich denke, dass das Knie in dieser Situation im kyBoot zu stark gefordert wurde. Es war richtig von Ihnen eine kyBoot-Pause zu machen und auf stabile Schuhe zu wechseln. Im kyBoot sollen Sie keine Schmerzen haben!

Sobald die akuten Schmerzen vorüber sind, hilft das Mikrointervall-Training im kyBoot. Dies lockert die Muskulatur und kann eingeklemmte oder blockierte Strukturen im Knie lösen. In folgendem Video mit Timo Konietzka können Sie sehen, wie das Mikrointervall Training im kyBoot (oder auf der kyBounder Matte) funktioniert:

Ich empfehle Ihnen, das Knie einer Fachperson zu zeigen, einem Arzt, Physiotherapeuten, Osteopathen u.s.w. Mir fehlen die Mittel um die Ursache Ihrer Knieschmerzen herauszufinden, dafür müsste ich ihr Knie sehen oder sogar in das Knie sehen können.

Wenn die Knieschmerzen wieder verschwunden sind, können Sie wieder langsam in den kyBoot gehen, jedoch unbedingt langsam die Tragzeit nach Gutdünken steigern! Ein zusätzlicher Tipp bei Knie- oder Hüftschmerzen: Machen Sie im kyBoot gehend keine grossen Schritte, gehen Sie langsamer, rollen Sie weniger ab und machen Sie den nächsten Schritt möglichst erst dann, wenn die Sohle ganz zusammen gedrückt ist.

Im Internet bin ich noch auf zwei interessante Artikel zu Knieschmerzen gestossen. Es werden mögliche Ursachen diskutiert, vielleicht hilft Ihnen dies weiter:

Wie hilft der kyBoot nach einer Knieoperation/Knieinfektion?

Vor einem Jahr wurde mein Knie operiert. Eine Infektion machte mir danach zu schaffen. Leider schmerzt das Knie beim Gehen.
Kann da der kyBoot spürbare Besserung bringen, oder raten Sie eher ab?

Eine Infektion ist eine mühsame Geschichte und braucht viel Geduld und Fingerspitzengefühl. Einerseits darf das operierte Knie nicht zu stark belastet werden, damit sich das Knie regenerieren kann. Anderseits braucht das Knie auch eine gewisse Belastung, damit es wieder stabil, kräftig und schmerzfrei wird.

In Ihrem Fall rate ich Ihnen sehr zu kyBoots oder einem kyBounder. Auf dem weich-elastischen Material trainieren Sie sanft Ihre tiefe, stabilisierende Beinmuskulatur. Durch das weiche Stehen und Gehen werden die Schläge abgefedert und das Knie nicht zusätzlich gereizt. Durch das angenehme Stehen und Gehen trauen Sie sich wieder vermehrt das schmerzhafte Bein zu belasten, dadurch wird die Beinmuskulatur gekräftigt, die Durchblutung verbessert und folglich die Schmerzen reduziert.

Beginnen Sie mit einem 20-30-minütigem kyBoot/kyBounder "Training". Wenn Ihr Körper gut reagiert, das heisst, wenn Sie nicht vermehrte Schmerzen haben, können Sie die Tragedauer/Anwendungsdauer langsam steigern. Lassen Sie sich 3-4 Monate Zeit mit der Gewöhnungsphase, denn der kyBoot/kyBounder sind ein Trainingsgerät und fordern die Muskulatur spürbar. Gehen Sie anfangs einfache Strecken.

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