Krebs/ Chemotherapie/ Bestrahlung

Während einer Krebserkrankung oder während und nach einer Chemotherapie/ Bestrahlung ist der Körper stark geschwächt.

Auf der weich-elastischen kyBoot-Sohle/ KyBounder-Federboden kann man sanft die stabilisierende Bein- und Rumpfmuskulatur trainieren. Das Gehen/ Stehen mit kybun ist sehr angenehm und entlastet den Körper indem die Stösse vom harten Boden gedämpft werden. Durch das vermehrte Fuss abrollen und damit verbundene Muskelaktivität im Unterschenkel wird die Durchblutung sowie das Lymphsystem angeregt.

Definition

Krebs ist nicht gleich Krebs. Es gibt sehr viele verschiedene Erkrankungen, die alle unter diesem Begriff zusammengefasst werden. Heute kennt man über 100 verschiedene Krebsarten. Sie zeichnen sich durch jeweils einen unterschiedlichen Verlauf, typische Beschwerden und verschiedene infrage kommenden Ursachen bzw. Auslöser aus. In jedem Fall aber kommt es zu einer Veränderung im Erbmaterial der einzelnen Körperzelle. Die Veränderung bewirkt ein unkontrolliertes Wachstum. Solche Veränderungen können durch äussere Einflüsse hervorgerufen werden. Sie können aber auch von innen heraus spontan entstehen. Defekte können ausserdem auch vererbt werden.

Die Chemotherapie ist eine medikamentöse Therapie von Krebserkrankungen oder Infektionen. Umgangssprachlich ist meistens die Behandlung von Krebs gemeint.
Die Chemotherapie verwendet Stoffe, die ihre schädigende Wirkung möglichst gezielt auf bestimmte krankheitsverursachende Zellen beziehungsweise Mikroorganismen ausüben und diese abtöten oder in ihrem Wachstum hemmen.
Bei der Behandlung bösartiger Tumorerkrankungen nutzen die meisten dieser Substanzen die schnelle Teilungsfähigkeit der Tumorzellen, da diese empfindlicher als gesunde Zellen auf Störungen der Zellteilung reagieren; auf gesunde Zellen mit ähnlich guter Teilungsfähigkeit üben sie allerdings eine ähnliche Wirkung aus, wodurch sich Nebenwirkungen wie Haarausfall oder Durchfall einstellen können.

Bei einer Strahlentherapie (Radiotherapie) werden energiereiche Strahlen auf den Tumor gerichtet. Diese Strahlen – zum Beispiel Gammastrahlung oder Elektronenstrahlung – schädigen die Erbsubstanz der Krebszellen. Diese können sich nicht mehr teilen und sterben.
Die meisten Krebspatienten werden von aussen bestrahlt. Die Strahlung wird in einem speziellen Gerät erzeugt und dann genau auf die Körperstelle gerichtet, wo der Tumor liegt. Die Therapie wirkt somit nur im bestrahlten Bereich des Körpers.
Die energiereichen Strahlen schädigen nicht nur die Krebszellen, sondern auch die Zellen des umliegenden gesunden Gewebes, das ebenfalls bestrahlt wird. Dadurch können Nebenwirkungen entstehen.

Ursachen

Nicht für jede Krebserkrankung konnte man bisher konkrete Ursachen feststellen. Bei einigen Tumoren hingegen sind konkrete Erkrankungsauslöser bekannt:

  • Beim so genannten Asbestom, einem Tumor der Lunge, welcher durch das Einatmen asbesthaltiger Stäube entsteht.
  • Bei einigen bestimmten Medikamenten steigt das Risiko für Tumorerkrankungen ebenfalls an.
  • Für einige Tumoren ist eine familiäre Belastung bekannt.
  • Einige Lebensgewohnheiten tragen dazu bei, das Risiko für Krebserkrankungen zu erhöhen. Rauchen steigert die Erkrankungswahrscheinlichkeit für die meisten bösartigen Tumoren, insbesondere aber im Bereich der Atemwege (Kehlkopf, Lunge), der Harnwege (Blase) und des Gebärmutterhalses. Auch Passivrauchen erhöht das Lungenkrebsrisiko. Lightzigaretten oder Filter vermindern das Risiko nicht. Auch Pfeifen- oder Zigarrenraucher leben gefährlich. Sie erkranken öfter an Mundhöhlenkrebs, als Zigarettenraucher. Deshalb ist auch ihr Risiko nicht niedriger einzuschätzen. Übermäßiger Alkoholkonsum erhöht das Krebserkrankungsrisiko im Bereich von Rachen, Kehlkopf, Speiseröhre, Magen, weiblicher Brust und Leber. Insbesondere bei der Kombination aus starkem Rauchen und hohem Alkoholkonsum besteht ein gesteigertes Erkrankungsrisiko.
  • Weitere Ursachen

Langzeitfolgen

Die Nebenwirkungen einer Chemotherapie sind abhängig von der Art der Therapie und der individuellen Verträglichkeit. Die einzelnen Nebenwirkungen treten unabhängig voneinander auf und können ganz ausbleiben oder in verschiedener Stärke (von mild bis tödlich) auftreten.

Diese Nebenwirkungen sind Übelkeit und Erbrechen, Erschöpfung, Haarausfall, Schleimhautentzündungen und Blutbildveränderungen.

Bis zu dreiviertel der Tumorpatienten mit einer Chemotherapie erkranken an einer Chemotherapie assoziierten Anämie.

Während die oben aufgelisteten Nebenwirkungen meist mit dem Absetzen der Chemotherapie verschwinden, kann es unter Umständen zu einer irreversiblen Herzmuskelschädigung sowie zu einer temporären oder endgültigen Unfruchtbarkeit kommen.

Manche Patienten erleben nach einer Chemotherapie eine meist vorübergehende Beeinträchtigung des Denk-, Merk- und Stressbewältigungsvermögens.

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

Der kyBoot/ kyBounder kann für Krebs-Betroffene eine starke Erleichterung beim Gehen/ Stehen bringen.
Da der Körper durch die Erkrankung stark geschwächt ist und auch sehr sensibel auf verschiedene Umwelteinflüsse reagiert, ist für Betroffene die Entlastung beim Gehen im kyBoot/ Stehen auf dem kyBounder sehr schnell und deutlich spürbar.

kybun hat folgende positive Eigenschafen für Krebs-Betroffene:

  • Die weich-elastische Sohle/ Federboden dämpft die Stösse des harten Untergrundes. Dadurch wird ein Schmerz-reduziertes Gehen möglich und durch das angenehme Gehen kann man wieder längere Distanzen zurücklegen.
  • Auf dem weich-elastischen Material kann sich der Fuss frei in alle Richtungen bewegen. Dadurch wird die Beweglichkeit, Kraft und Koordination im Fuss sowie in den darüber liegenden Gelenken verbessert. Man fühlt sich stabiler und sicherer beim Stehen und Gehen.
  • Durch die vermehrte Fussaktivität mit kybun wird die Fuss- und Beindurchblutung sowie das Lymphsystem angeregt.
  • Da die Fussmuskulatur gestärkt wird, fühlt man sich stabiler und man geht automatisch viel aufrechter im kyBoot. Dies wirkt sich positiv auf alle Gelenke und Organe aus.

Erstreaktionen

Spezifische Erstreaktionen bei bestehender Krebserkrankung mit/ ohne medikamentöse/ operative Therapie:

Je nach dem welche Krebserkrankung vorliegt, ob eine Chemotherapie, Bestrahlung oder Operation stattfand, können im kyBoot/ auf dem kyBounder verschiedene Erstreaktionen auftreten. Manche Betroffene können sich anfangs durch die körperliche Schwäche im kyBoot zu instabil fühlen, seitlich abkippen oder es kann sogar etwas Schwindel/Übelkeit auftreten. Bitte lesen Sie die untenstehenden Anwendungstipps und lassen Sie sich vor Ort von einem kybun-Händler beraten.

 

Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder und kyBoot Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen 

kybun-Übungen

Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen

Anwendungstipps

  • Aufrechte Körperhaltung
  • Keine zu langen Schritte
  • Alltag/Freizeit: Möglichst viel im kyBoot laufen oder kyBounder benutzen. Ermüdung beachten > kybun Übungen regelmässig machen und wenn nötig eine kurze Pausen einlegen.
  • Job: Möglichst wenig Sitzen. Anfangs mit Sitzen und Stehen abwechseln und Ersatzschuhe zum Wechseln mitnehmen
  • Wenn Sie sich im kyBoot auch nach einer Testrunde unsicher/ zu wackelig fühlen, empfehlen wir Ihnen ein kyBoot-Modell der 2. Generation. Diese Modelle haben im Mittelfussbereich einen etwas breitere Sohle, was mehr Stabilität verleiht. Lassen Sie sich von den kyBoot-Fachleuten vor Ort beraten.
  • Wenn auch das 2. Genetations-kyBoot-Modell Ihnen zu instabil ist, raten wir zum kyBounder. Hier können Sie die Dicke wählen wo Sie sich wohl fühlen (je dicker, desto instabiler, desto Trainings-intensiver). Zusätzlich kann man sich an einem festen Gegenstand festhalten, was gerade am Anfang nach der Operation hilfreich sein kann, bis man wieder das Vertrauen in den Körper zurückgefunden hat.
  • Präzise Bewegungen sind essenziell. Achten Sie sich auf genaue Bewegungen und machen Sie bei Ermüdung oder Schwäche unbedingt eine Pause. Ein seitliches Abkippen auf dem weich-elastischen Material muss korrigiert werden, damit der Fuss, das Knie sowie die Hüfte achsengerecht belastet werden. Lesen Sie mehr dazu unter "seitliches Abkippen".
  • Wenden Sie sich an einen kybun-Händler ihres Vertrauens, wenn Sie weitere Fragen haben, sich unsicher fühlen oder sich die Schmerzen im kyBoot, trotz befolgen der Tipps, nicht verbessern.

Meinungen/Kundenaussagen

Super bequem – werde 1800km quer durch Deutschland wandern, um meinen Krebs zu besiegen. Ich habe durch meine Chemotherapie Probleme beim Laufen und der kyBoot hilft mir sehr, besser und länger zu wandern.