Knieprothese/ Knie-TP (Totalprothese)/ Knieendoprothese/ Kniegelenkprothese/ künstliches Kniegelenk

Kniearthrose kann so weit fortschreiten, dass Therapien die Symptome (z.B. Schmerzen) nicht mehr lindern können und nur noch ein Gelenkersatz hilft. Obwohl diese Operation heutzutage routinemässig durchgeführt wird, handelt es sich um einen grossen Eingriff. Nach einer Knie Operation mit Prothese-Implantation muss das Knie sorgfältig rehabilitiert werden, damit die Prothese möglichst lange hält. Gangschulung, Koordinations- und Krafttraining sowie Beweglichkeitsverbesserung sind nur einige Therapiepunkte. Besonders wichtig ist, dass man schädliche Stösse auf das neue Gelenk vermeidet, unter "Anwendungstipps" können Sie mehr dazu lesen.

Definition

Eine Knieprothese ist eine implantierte Prothese (Endoprothese), um Funktionen des Kniegelenks und/oder seines Stützapparates nach Funktionsverlust zu ersetzen. Die Knieprothese wird hauptsächlich bei schweren degenerativen Erkrankungen der Gelenke (Kniegelenksarthrosen) und nach Verletzungen des Knies als operative Therapie eingesetzt, um eine schmerzfreie Bewegungsfähigkeit und ggf. zusätzlich auch die Kniegelenksstabilität (bei Bandinstabilitäten) wieder herzustellen. Je nach Schwere der Schädigung werden partielle oder totale Knieprothesen verwendet. Die Knieprothese ist nach der Hüftgelenksprothese die zweithäufigste Endoprothese mit deutschlandweit etwa 175.000 Operationen jährlich.

Ursachen

Arthrose kann durch Übergewicht und Überbeanspruchungsschäden, wie sie durch exzessiven Sport oder das Verrichten von körperlicher Schwerarbeit auftreten, verursacht werden. Zu den Ursachen zählen ebenso Veränderungen des Knorpelstoffwechsels im Alter, Stoffwechselstörungen, angeborene Fehlbildungen und erworbene Gelenkdeformierungen, wie sie beispielsweise als Folge von entzündlichen Gelenkserkrankungen oder nach einer Verletzung auftreten können.

Eine weitere Ursache kann jahrelange Fehlbelastung des Kniegelenkes beim Gehen sein (siehe Abb. 1&2). Je grösser der Stoss beim Gehen und je unpräziser die Bewegung, desto schneller ist der Knorpelabrieb. Die Hauptursache für die Fehlbelastung der Kniegelenke ist der, von der Natur nicht vorgesehene, hohe Anteil des Sitzens pro Tag in den westlichen Industrienationen. Das stundenlange Sitzen führt dazu, dass sich die Hüftbeuger immer weiter verkürzen. Daraus resultierend, kann der Mensch nicht mehr physiologisch korrekt mit aufrechtem Oberkörper gehen. Das wiederum führt zu Überlastung der Nacken- und Rückenmuskulatur sowie der falschen Kniestellung und damit der erhöhten Knorpelabnutzung. 

Unphysiologisches Gehen

Abb1: Füsse blockiert von herkömmlichen Schuhen. Führt zu Hüftgang und gebeugtem Oberkörper-->grosse Kniebelastung

Gelenkschonendes Gehen

Abb2: Gang im kyBoot. Impuls kommt von den Füssen.--> Aufrechter Gang und geringe Kniebelastung

Langzeitfolgen - Gefangen im Teufelskreis

Die durch die Arthrose verursachten Schmerzen können zu Schonhaltungen führen, die dann andere Gelenke und Strukturen des Körpers überlasten und Folgeerkrankungen oder Folgearthrosen verursachen. Ausserdem führt der Schmerz zu weniger Bewegung und wer sich weniger bewegt, legt automatisch an Gewicht zu, was wiederum einen negativen Effekt auf die Arthrose-Beschwerden hat. So kommen viele der von Arthrose Betroffenen in eine Abwärtsspirale. Oberstes Therapieziel ist es wieder aus dieser Abwärtsspirale herauszukommen.

Bei starker Abnutzung des Kniegelenks ist eine Kniegelenksersatz-Operation meistens die letzte Möglichkeit, dem Teufelskreis der Abwärtsspirale zu entkommen und neue Lebensqualität zurückzugewinnen.
Aber Vorsicht, eine Knieprothese nutzt sich, bei falscher Belastung des Körpers/ Knies, schneller ab, als ein natürliches Gelenk. Deshalb ist es, gerade mit Gelenkersatz, wichtig, den Körper schonend zu belasten, damit er nicht wieder in eine Abwärtsspirale gerät!

Konventionelle Therapie

Nach einer Knieoperation mit Prothese-Implantation ist eine sorgfältige Behandlung mit Wiederaufbau der Kniemuskulatur erforderlich:

  • Physiotherapie: Reduktion der Schwellung, Koodination und Kräftigung der Muskulatur, Beweglichkeitsverbesserung, Narbenmobilisation u.a.
  • Reduktion des Körpergewichts bei Übergewicht
  • Massage, Wärme-/ Kälteanwendungen
  • Pharmakologische Behandlung

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

kyBounder und kyBoot eignen sich hervorragend, um mehr Bewegung in den Alltag zu bringen und das Knie nach einer Operation wieder aufzubauen – Und das ganz ohne zusätzlichen Zeitaufwand. Die akuten Schmerzen werden zügig gelindert und durch die schonende Belastung der Kniegelenke auf dem weich-elastischen Material, erfährt das noch sensible Knie keine Schläge und die Muskulatur kann sorgfältig aufgebaut werden ohne das "frisch" operierte Knie zu überlasten. 

Das weich-elastische Schaumstoffmaterial wirkt wie eine "Knautschzone" und dämpft die Schläge auf die Gelenke beim Gehen und Laufen um ein Vielfaches. Dadurch kann die Schwellung des kürzlich operierten Knies besser abgebaut werden und die Heilung wird unterstützt (sanfte Mobilisation des Kniegelenks-Durchblutungsverbesserung-Reduktion Schwellung).

Es wird wieder angenehmer sich zu bewegen und die Kniebeschwerden lassen meist schon nach wenigen Minuten nach. Wer sich gerne und viel bewegt, hat es viel leichter übermässige Pfunde loszuwerden, was wiederum eine geringere Belastung der Gelenke zur Folge hat. Nahezu alle Arthrose und Knieprothese betroffene Kunden berichten über eine Verbesserung ihrer Schmerzen seit sie einen kyBoot tragen.

Anfangs im Alltagsschuh

Abb3: Fussgelenke durch Schuhe blockiert, klappen ab und dämpfen Schläge kaum, Knie beim Fersenkontakt sehr gebeugt und dadurch fehlbelastet.

Nach 6 Wochen im kyBoot

Abb4: Fussgelenke frei, dadurch physiologisches Abrollen möglich und Knie gestreckt.--> Belastung und Arthroserisiko minimiert

Nicht allein die dämpfende Wirkung hilft gegen die Schmerzen. Auf der weich-elastischen Unterlage bleibt man beim Stehen automatisch fortwährend ganz leicht in Bewegung. Beim Stehen und Gehen auf weich-elastischen Materialien muss die tiefenstabilisierende Muskulatur einen wesentlichen Beitrag leisten, um die Gelenke stabil zu halten. Eine kräftige tiefenstabilisierende Muskulatur sorgt für aufgerichtete Haltung und dadurch präzisere Bewegungen in den Gelenken. Bewegungsmangel aufgrund von Schmerzen hat langfristig Muskelschwund zur Folge. Aufgrund dessen kann es schneller zu Überlastungserscheinungen im Kniegelenk kommen. Durch das propriozeptive, sensomotorische und koordinative Training auf instabiler Unterlage können die Gelenke in Belastungssituationen wieder besser stabilisiert werden und das operierte Knie wird weniger schnell abgenutzt. Das Training der tiefenstabilisierenden Muskulatur lässt sich durch das Tragen von kyBoot ganz leicht in den Alltag einbauen.

Achtung! Kurzfristige Wirkungen werden gern mit nachhaltigen Wirkungen verwechselt.

Die durch den kyBoot ausgelösten Anpassungsprozesse im Körper können Monate oder sogar Jahre in Anspruch nehmen. Es ist ein langwieriger Prozess, um eine nachhaltige Veränderung zu erwirken.

Trotzdem spürt man die Wirkung des weich-elastischen Materials auch kurzfristig z.B. durch Lösen von Muskelverspannungen oder Verringerung von Druckstellen. Diese kurzfristigen Wirkungen dürfen aber nicht mit den nachhaltigen Wirkungen verwechselt werden, denn in einer Woche kann der langfristige Anpassungsprozess noch nicht so fortgeschritten sein, dass es spürbar wäre.

Kurzfristige Wirkungen hingegen können genauso schnell wie sie kamen auch wieder verschwinden oder sich sogar in Beschwerden umwandeln, wenn die Pausen anfangs nicht beachtet werden.

Deshalb ist es wichtig zu verstehen, dass eine Erstreaktion und das Verringern des positiven Gefühls in den ersten Wochen mit kyBoot nicht bedeutet, dass die kyBoot nicht mehr wirken, sondern dass lediglich das kurzfristige Wohlgefühl geringer wird!

Prävention mit kybun

Jeder weiss, dass der Körper mit der Zeit Verschleisserscheinungen aufweist und irgendwann Probleme und Beschwerden beim Gehen und Laufen auftreten. Erst bei Beschwerden fangen die meisten jedoch an, ihren Körper bewusst als zerbrechliches und vergängliches Gebilde wahrzunehmen. In den meisten Fällen ist es jedoch schon zu spät und es sind irreversible Schäden an Gelenken wie Knorpelabrieb entstanden.

Daher ist es wichtig nicht erst zu handeln, wenn Schmerzen zu spüren sind oder zunehmen. kyBounder und kyBoot helfen schon in der Jugend die Gelenke zu schonen und Arthroseproblemen vorzubeugen.

Erstreaktionen

Spezifische Erstreaktionen bei operiertem Knie mit Prothese-Implantation:

Obwohl das kybun-Training das operierte Gelenk intensiv fordert, kann mit dem kyBoot/ kyBounder Training schon wenige Tage nach der Operation begonnen werden (ausser wenn ein Arzt oder Physiotherapeut davon abrät). Wenn die Operation erst kürzlich vorgenommen wurde, ist es wichtig, das Aufbautraining mit kyBoot/ kyBounder langsam zu steigern. Bei zu langer Tragdauer kann es vorkommen, dass sich die Schwellung verstärkt oder dass Sie sogar vermehrte Schmerzen bekommen. In diesem Fall ist es wichtig, die Tragdauer herunterzusetzten und, vor dem Auftreten der Symptome, eine kurze kybun-Pause einzulegen, damit sich das Knie vom Training erholen kann.

 

Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder und kyBoot Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen 

kybun-Übungen

Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen

Anwendungstipps

Nach einer Knieprothese-Implantation ist es wichtig, schädliche Stössen auf das neue Gelenk zu vermeiden. Achten Sie sich deshalb beim Gehen im kyBoot/ Stehen auf dem kyBounder auf folgende Punkte:

  • Aufrechtes Gehen
  • Keine zu langen Schritte
  • Strecken Sie so gut wie möglich das Kniegelenk in der Standphase (nicht mit Überstrecken zu verwechseln!)
  • Alltag/Freizeit: Möglichst viel im kyBoot laufen oder kyBounder benutzen. Ermüdung beachten > kybun Übungen regelmässig machen und wenn nötig eine kurze Pausen einlegen.
  • Job: Möglichst wenig Sitzen. Anfangs sitzen und Stehen abwechseln und Ersatzschuhe zum Wechseln mitnehmen
  • Wenn Sie sich im kyBoot auch nach einer Testrunde unsicher/ zu wackelig fühlen, empfehlen wir Ihnen ein kyBoot-Modell der 2. Generation. Diese Modelle haben im Mittelfussbereich einen etwas breitere Sohle, was mehr Stabilität verleiht. Lassen Sie sich von den kyBoot-Fachleuten vor Ort beraten.
  • Wenn auch das 2. Genetations-kyBoot-Modell Ihnen zu instabil ist, raten wir zum kyBounder. Hier können Sie die Dicke wählen wo Sie sich wohl fühlen (je dicker, desto instabiler, desto Trainings-intensiver). Zusätzlich kann man sich an einem festen Gegenstand festhalten, was gerade am Anfang nach der Operation hilfreich sein kann, bis man wieder das Vertrauen in das Knie zurückgefunden hat.
  • Bei künstlichen Knien sind präzise Bewegungen essenziell. Achten Sie sich auf genaue Bewegungen und machen Sie bei Ermüdung oder Schwäche unbedingt eine Pause. Ein seitliches Abkippen auf dem weich-elastischen Material muss korrigiert werden, damit der Fuss und das Knie achsengerecht belastet werden. Lesen Sie mehr dazu unter "seitliches Abkippen".
  • Wenden Sie sich an einen kybun-Händler ihres Vertrauens, wenn Sie weitere Fragen haben, sich unsicher fühlen oder sich die Schmerzen im kyBoot, trotz befolgen der Tipps, nicht verbessern.

Meinungen/Kundenaussagen

Ich bin 66 Jahre alt und habe zwei künstliche Hüftgelenke, eine Prothese am rechten Knie und musste mich zwei schweren Operationen am Rücken unterziehen. Nachdem ich kyBoot entdeckt hatte, sind meine dauerhaften Schwellungen an den Knien innerhalb von zwei Tagen zurückgegangen. Seitdem kann ich wieder lange Strecken laufen - ganz ohne Humpeln. Es ist wie ein ganz neues Leben!

Erfahrungen/Weitere Fragen zu Knieprothese

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Wirkung vom kyBoot bei Meniskusbeschwerden

Bei der Gangtechnik im kyBoot wird das Kniegelenk funktionell richtig belastet und benutzt. Während der Belastungsphase wird das Knie gestreckt und aktiv über den Muskelapparat stabilisiert. So werden Scherkräfte im Gelenk wesentlich verringert und dadurch die Menisken entlastet.

Die vermehrte muskuläre Stabilisation im Kniegelenk kann zur Verminderung der Schmerzen beitragen und so langfristig die Lebensqualität der verbessern. Ein guter Trainingsaufbau mit anfangs kurzen und regelmässigen Übungseinheiten im kyBoot ist sehr wichtig.

Kann der kyBoot die Schmerzen bei einer Kniearthrose/Gonarthrose lindern?

Meine Mutter ist 78 Jahre alt und leidet an einer Arthrose im Knie, welche so weit fortgeschritten ist, dass ihre Knochen bei jedem Schritt aufeinanderreiben. Die Ärzte raten ihr zu einer Operation, doch ich habe meine Bedenken, ob sie das gut überstehen würde. Kann der kyBoot dazu beitragen, dass ihre Schmerzen gelindert werden?

Wir empfehlen Ihrer Mutter, ihre eigenen Erfahrungen mit dem kyBoot zu machen. Anfangs wird es ein ungewohntes Gefühl sein, doch sie wird sich schon nach fünf bis zehn Minuten sicherer fühlen. Wichtig ist, dass sie den kyBoot täglich drei bis vier Mal trägt, dafür jeweils nur zehn bis 20 Minuten. Allmählich wird sie die Tragedauer steigern können und bald auch in der Lage dazu sein, den kyBoot in den Alltag zu integrieren.

Der kyBoot stärkt die tiefe, stabilisierende Muskulatur des ganzen Körpers und entlastet so die Gelenke. Die weich-elastische Sohle dämpft die Schläge beim Gehen und fördert gleichzeitig das Gleichgewicht und die Koordination. 

Durch diese positiven Wirkungen auf den Körper nehmen die Schmerzen ab und die betroffenen Personen können wieder länger am Stück Gehen und hinken dabei weniger. Dabei wird die tiefe, stabilisierende Fuss- sowie Kniemuskulatur weiter gestärkt und die Durchblutung gefördert, was wiederum das Kniegelenk entlastet und so weit wie möglich regeneriert.


Ansprechpartner: Karl Müller
Frage gestellt von: Monika E.
Was bewirkt der kyBoot bei einem künstlichen Kniegelenk/Knieprothese/ Knie-TP?

Der kyBoot hat auf ein operiertes Knie/Knie-Implantate folgende Wirkungen:

- Die weich-elastische kyBoot-Sohle dämpft die „Schläge“ beim Gehen auf hartem Untergrund, dies ist sehr angenehm für die Knie. Die Schmerzen nehmen ab, der Betroffene kann wieder länger am Stück Gehen und hinkt dabei weniger.
- Auf der instabilen Sohle kann der Fuss sich in alle Richtungen dreidimensional bewegen und natürlich abrollen. Dadurch wird die tiefe, stabilisierende Muskulatur der Füsse sowie der Knie gestärkt. Dies verleiht den Gelenken mehr Stabilität und Koordination was wiederum die Knie entlastet.
-Das aufrechte Gehen im kyBoot verbessert die Belastung auf die Knie (aufrechterer Gang=axiale Belastung-Abstossen über die Füsse entlastet die Knie-die Knie werden in der Abstossphase besser gestreckt…)
- Eine gute stabilisierende Muskulatur ist für ein operiertes Kniegelenk das A und O. So wird das Knie schonend belastet und die Prothese geschont (Vorbeugung von Abnützung).
- Dasselbe gilt für das nicht operierte Knie: Eine funktionierende tiefe, stabilisierende  Muskulatur schont das Knie langfristig vor Abnützung.

- Im kyBoot gehend kann der Betroffene selbständig  seine Knie schonend therapieren. Wichtig ist, dass die Geh-Dauer im kyBoot langsam über mehrere Wochen/ Monate aufgebaut wird; anfangs genügen meistens 20-30 Minuten am Stück mehrmals pro Tag.
-Ebenfalls wichtig ist, dass der Kunde gerade im kyBoot steht und nicht zu grosse Schritte macht. Er sollte auf keinen Fall seitlich abkippen, sonst würde er die Knie ungünstig belasten und dies könnte zu Beschwerden führen.

Wie hilft der kyBoot nach einer Knieoperation/Knieinfektion?

Vor einem Jahr wurde mein Knie operiert. Eine Infektion machte mir danach zu schaffen. Leider schmerzt das Knie beim Gehen und ich soll möglichst nicht auf und (steil) abwärts laufen, sondern mich schonen! Ich bin 73 Jahre alt.

Genaue Diagnose:
IM-Lappenriss (gesamtes Hinterhorn Chondromalacie.)
Grad 2-3 mediales Tibiaplateau Hoffahypertrophi.
Chondromalacie Grad 2-3 retropatellar bei einschlagendem Hoffa.

Behandlung:
IM-Teilresektion, Knorpelglättung medial und retropatellar Hoffateilresektion rechtes Knie.
Punktion Bursa präpatellaris und Injektion Kortikoid

Kann da der kyBoot spürbare Besserung bringen, oder raten Sie eher ab?

Eine Infektion ist eine mühsame Geschichte und braucht viel Geduld und Fingerspitzengefühl. Einerseits darf das operierte Knie nicht zu stark belastet werden, damit sich das Knie regenerieren kann. Anderseits braucht das Knie auch eine gewisse Belastung, damit es wieder stabil, kräftig und schmerzfrei wird.

In Ihrem Fall rate ich Ihnen sehr zu kyBoots oder einem kyBounder. Auf dem weich-elastischen Material trainieren Sie sanft Ihre tiefe, stabilisierende Beinmuskulatur. Durch das weiche Stehen und Gehen werden die Schläge abgefedert und das Knie nicht zusätzlich gereizt. Durch das angenehme Stehen und Gehen trauen Sie sich wieder vermehrt das schmerzhafte Bein zu belasten, dadurch wird die Beinmuskulatur gekräftigt, die Durchblutung verbessert und folglich die Schmerzen reduziert.

Beginnen Sie mit einem halbstündigen kyBoot/kyBounder "Training". Wenn Ihr Körper gut reagiert, das heisst, wenn Sie nicht vermehrte Schmerzen haben, können Sie die Tragedauer/Anwendungsdauer langsam steigern. Lassen Sie sich 3-4 Monate Zeit mit der Gewöhnungsphase, denn der kyBoot/kyBounder sind ein Trainingsgerät und fordern die Muskulatur spürbar. Gehen Sie anfangs einfache Strecken.

Kann der kyBoot eine Meniskus-Operation verhindern?

Ein Freund von mir soll bald wegen einem Riss im Meniskus operiert werden. Kann durch das Tragen des kyBoot eine solche Operation umgangen werden?

Im kyBoot kann die tiefe, stabilisierende Beinmuskulatur trainiert werden, durch welche auch die Knie besser stabilisiert werden. Diese Stabilität kommt vorallem dem verletzten Knie zugute, weil es dadurch schonender belastet wird und somit weniger Schmerzen auftreten. Hinzu kommt, dass das weich-elastische Material der kyBoot Sohle die Schläge in die Gelenke abdämpft. Dies ist besonders bei einer Verletzung sehr angenehm.

Wenn Ihr Freund im kyBoot gehen kann und dies auch als angenehm empfindet, steht dem kyBoot Training nichts mehr im Weg. Wie stark er sein Knie durch das Training stabilisieren kann, ist schwierig zu sagen. Ob die Operation durchgeführt werden muss, ist abhängig vom Schaden des Meniskus: Wenn ein Teil des Meniskus abgerissen wurde und im Kniegelenk Blockaden auslöst, dann kann die Operation nicht verhindert werden.

Des weiteren kommt es auch auf den Beruf und die Freizeitgestaltung Ihres Freundes an: Bei „Stop-and-Go Sportarten“ (z.B. Tennis) muss die Kniestabilität viel höher sein als bei Walking oder Velofahren. Daher werden Tennisspieler häufiger am Meniskus operiert als Wanderer.

Ich empfehle Ihrem Freund, den Termin zu verschieben und zu beobachten, wie sich die Situation mit dem kyBoot verbessert. Wenn eine Operation momentan nicht unbedingt notwendig ist, sollte sie lieber einmal zu viel als einmal zu wenig verschoben werden.

Wie hilft der kyBoot nach einer Knieoperation/Knieinfektion?

Vor einem Jahr wurde mein Knie operiert. Eine Infektion machte mir danach zu schaffen. Leider schmerzt das Knie beim Gehen.
Kann da der kyBoot spürbare Besserung bringen, oder raten Sie eher ab?

Eine Infektion ist eine mühsame Geschichte und braucht viel Geduld und Fingerspitzengefühl. Einerseits darf das operierte Knie nicht zu stark belastet werden, damit sich das Knie regenerieren kann. Anderseits braucht das Knie auch eine gewisse Belastung, damit es wieder stabil, kräftig und schmerzfrei wird.

In Ihrem Fall rate ich Ihnen sehr zu kyBoots oder einem kyBounder. Auf dem weich-elastischen Material trainieren Sie sanft Ihre tiefe, stabilisierende Beinmuskulatur. Durch das weiche Stehen und Gehen werden die Schläge abgefedert und das Knie nicht zusätzlich gereizt. Durch das angenehme Stehen und Gehen trauen Sie sich wieder vermehrt das schmerzhafte Bein zu belasten, dadurch wird die Beinmuskulatur gekräftigt, die Durchblutung verbessert und folglich die Schmerzen reduziert.

Beginnen Sie mit einem 20-30-minütigem kyBoot/kyBounder "Training". Wenn Ihr Körper gut reagiert, das heisst, wenn Sie nicht vermehrte Schmerzen haben, können Sie die Tragedauer/Anwendungsdauer langsam steigern. Lassen Sie sich 3-4 Monate Zeit mit der Gewöhnungsphase, denn der kyBoot/kyBounder sind ein Trainingsgerät und fordern die Muskulatur spürbar. Gehen Sie anfangs einfache Strecken.

Was ist der Meniskus?

Im Kniegelenk befinden sich zwei Menisken. Das sind sichelförmige Knorpelscheiben, die sich zwischen Schienbein und Oberschenkelkondylen befinden. Sie fungieren als Stossdämpfer und tragen mit den Bändern zur Stabilisation und Führung des Kniegelenkes bei. Bei jeder Kniebewegung unter Belastung werden sie regelrecht durchgewalkt. Wenn die Menisken ungenügend trainiert sind (z.B.viel Sitzen) oder überlastet wurden kann diese hohe mechanische Beanspruchung auf Dauer zu Ausfransungen oder Rissbildungen der Menisken, also zur Degeneration führen. Traumatische Verletzungen (Abriss, Riss, Läsion) wie auch die arthritischen Veränderungen führen zu starken Schmerzen und langfristig zur Gehbehinderung und Verschlechterung der Lebensqualität.

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[1]:Pschyrembel, medizinisches Wörterbuch, 261. Auflage