Fersensporn/ Fasciitis plantaris

Der Fersensporn, auch Fasciitis plantaris genannt, ist mit die verbreitetste Überlastungsreaktion der Füsse in den Industrienationen. Harte Böden und unflexibles, stützendes Schuhwerk, sorgen dafür, dass ein Grossteil der Last beim Gehen und Stehen von der Ferse getragen werden muss.
Das führt oftmals langfristig zu Schmerzen und Beschwerden im Fersenbereich.
Die Lösungen der Medizin und der Schuhindustrie sind entweder extrem teuer oder verschlimmern die Situation langfristig eher, da nicht die Ursachen bekämpft werden, sondern nur die Symptome.

Definition

Fasciitis Plantaris
Eine Entzündung an der Fusssohle, genauer, am Ansatzpunkt der Plantarsehne zum Fersenbein. Als Folge einer längerfristigen Entzündung kann sich ein knöchernes Überbein (Sporn) bilden, dann reden wir vom Fersensporn.

Haglund-Exostose
Eine verstärkte Verknöcherung des hinteren oberen Sehnenansatzes der Ferse mit Beschwerden durch Druck des Schuhrandes.

Es spielt keine Rolle, wo sich der Sporn/ Verknöcherung befindet. Die Therapie ist für beide Krankheitsbilder die gleiche: Wichtig ist, dass der Fuss abrollt und die verkürzte/verklebte Muskulatur/ Sehnen mobilisiert werden. Für das eignet sich der kyBoot/kyBounder bestens.

Ursachen

Röntgenaufnahme Fersensporn

Die Entzündung der Plantarfaszie ist eine Reaktion des Körpers auf eine Überlastung in diesem Bereich. Die Ursache bei Fasciitis Plantaris liegt meistens bei einer zu grossen Belastung auf den schmerzhaften Punkt. Folglich verkürzt und verklebt die Plantarfaszie (der Körper möchte sie verstärken um der Überbelastung entgegenzuwirken) und folglich kommt noch mehr Druck auf die schmerzhafte Stelle.
Eine Hauptursache für ein Verkürzen der Plantarsehne ist die Bewegungseinschränkung der Füsse im Alltag. Da wir uns meistens auf hartem Untergrund wie Beton fortbewegen und dazu noch unbewegliches Schuhwerk tragen (z.B Businessschuhe mit steifen Sohlen oder Absatzschuhe), werden die Füsse in ihrer Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt.  Da dadurch die meisten Fussgelenke nie richtig gebraucht werden, erscheinen diese dem Körper überflüssig und er beginnt, die von Natur aus sehr beweglich konstruierten Füsse, dem zivilisieren Alltag anzupassen indem er sie stabilisiert bzw. "versteift".

Langzeitfolgen

Durch monatelange Schmerzen, ohne Therapie des Ursprungs, entwickelt der Körper Ausweichmechanismen um die schmerzhafte Stelle am Fuss zu entlasten. Der gesunde Fuss wird vermehrt belastet, der Betroffene beginnt zu hinken und dies führt zu Fehlbelastungen in anderen Gelenken (Knie, Hüft, Rücken...). Jeder Mensch reagiert anders, es gibt somit viele verschiedene Ausweichmechanismen, die ein Betroffener entwickeln kann; das heisst, es können verschiedene Gelenke überlastet werden.

Konventionelle Therapie

Die meisten Ärzte verordnen ein Polsterkissen, das unter die Ferse gelegt wird.
Manchmal werden auch orthopädische Schuh-Einlagen verordnet.
In der Physiotherapie wird Fersensporn u.a. mit Ultraschall und/oder Elekrotherapie, Triggerpunkt-Therapie oder Massage behandelt. Die Fuss- und Unterschenkelmuskulatur wird aktiv mit Übungen gedehnt und gekräftigt.

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

Bei einer entzündeten Plantarsehne mit/ohne Riss in der Sehnenplatte oder Fersensporn ist es wichtig, dass die betroffene Stelle schonend belastet wird, damit sie heilen kann. Im kyBoot kann der Fuss auf der weich-elastischen Sohle natürlich abrollen, somit wird die Plantarsehne schonend mobilisiert und gedehnt. Dies ist wichtig für die Heilung, da durch das Abrollen die Plantarsehne gut durchblutet wird. Dies wiederum fördert den Abtransport der entzündlichen Stoffe im Gewebe und durch die gute Versorgung mit Sauerstoff, die Heilung. So können Sie die Plantarsehne bei der Ursache behandeln. Ausserdem wird das Gewicht des Fusses im kyBoot und auf dem kyBounder auf der gesamten Fusssohle verteilt und dadurch der punktuelle Druck reduziert und die Ferse entlastet.
Erst durch die Therapie der Plantarsehne durch Dehnung und Mobilisation, wird die schmerzhaft Stelle (Fersensporn am Ansatz der Sehne) entlastet und die Entzündung kann abklingen.

Erstreaktionen

Spezifische Erstreaktionen bei Fersensporn:

Aufgrund von vorhandenen Verkürzungen der Wadenmuskulatur und der Sehnenplatte im Fuss kann es zu einer starken Dehnung kommen, die anfangs zu Entzündungsreizen führen kann. Wenn dies bei Ihnen auftritt, sollten Sie unbedingt Pausen einhalten oder/ und ein "lockeres Traben" im kyBoot im Alltag integrieren. Es ist besser im kyBoot zu gehen anstatt zu stehen, aber UNBEDINGT regelmässig tragen.

Wenn der kyBoot nur ab und zu getragen wird, ist die Dehnung nicht nachhaltig und der Entzündungsschmerz wird immer wieder kommen.

 

Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder und kyBoot Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen 

kybun-Übungen

Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen

Folgende Anpassungen der Standarddurchführung des Intervall Walkings sind bei Fersensporn wichtig: 

  1. Kurze Schritte machen und nicht zu stark über die Ferse abrollen, damit keine weitere Reizung auftritt
  2. Fokus eher auf langsame Übung 
     - bei starken Schmerzen auch rückwärts gehen
  3. Bei schneller Übung nicht zu stark abrollen (Reizung verhindern)

Anwendungstipps

Das Wichtigste ist, dass Sie möglichst alle Schläge auf die schmerzhafte Stelle der Ferse vermeiden! Dies gelingt am besten, wenn Sie im kyBoot oder auf dem kyBounder anfangs kleine Schritte machen und sanft auf die Ferse aufsetzen.
Rollen Sie danach über den ganzen Fuss und stossen Sie über die Grosszehe ab, so wird die Sehnenplatte an der Fusssohle alternierend gedehnt und in der Schwungbeinphase gelockert.
Wenn Sie spüren, dass Ihre Fusssohle verkrampft, rate ich Ihnen, stehend den betroffenen Fuss in der Luft zu lockern (Fusskreisen, Zehen bewegen, Fuss in alle möglichen Richtungen bewegen; was Ihnen gut tut).

Wir raten, den kyBoot ohne Schuheinlagen zu tragen. Falls Sie orthopädische Schuheinlagen besitzen, können Sie diese in die "normalen" Schuhe legen und in den kyBoot-Pausen, als passive  Entlastung für die Füsse, tragen. Viele kyBoot Träger, die früher Schuheinlagen trugen, berichteten uns, dass sie diese nicht mehr benötigen. Jedoch, jeder Körper reagiert individuell!

Meinungen/Kundenaussagen

Wenn ich keine kybun Schuhe gehabt hätte, hätte ich gar nicht mehr arbeiten können. Es geht um Fersensporn. Alles andere, z.B. super teure Einlagen, jegliche Art von Therapie, hat nichts genützt. Ich trage nur noch solche Schuhe und finde es erfreulich, dass es unterdessen auch schöne Sommermodelle gibt. Gruss und DANKE an den KYBUN Erfinder. 
Ich habe seit zwei Jahren Fersensporn, der sehr schmerzhaft ist. Gleichzeitig litt ich an Rückenschmerzen. Seit ich den kyBoot habe, sind meine Schmerzen im Fuss fast nicht mehr zu spüren. Jetzt sind diese Probleme wie ausgelöscht. Ich möchte mich beim Erfinder des kyBoot und seinem Team ganz herzlich für diesen wundervollen Schuh bedanken.
Ja also ich bin so was von begeistert von diesen Schuhen. Ich hatte einen Fersensporn und ich weiss gar nicht wo ich überall rum gefahren bin und hab mich da privat behandeln lassen. Was ein, ich sags jetzt mal derb, schweine Geld gekostet hat. Ich habe alles was die Kasse zur Verfügung gestellt hat genutzt und ich muss ehrlich sagen, ich bin jetzt anderthalb Jahre mit einem ganz schlimmen Fersensporn durch die Gegend gelaufen und ich wusste mir einfach keinen Rat mehr. Mein Mann und ich wir gehen sehr, sehr gerne wandern. Das konnte ich einfach nicht mehr, er musste alleine gehen und das war sehr, sehr traurig für mich. Ich habe immer gedacht, irgendwas muss es doch noch geben und dann habe ich hier diesen Laden entdeckt. Habe gedacht, naja guckst du dir das mal an und ich habe mir dann auch ja die Schuhe gekauft. Ich hatte zwar anfangs mit diesen Schuhen noch leichte Probleme, weil ich ja eine Entzündung im Fuss hatte. Die musste ja erst mal weg, das waren aber vielleicht vier Tage und danach hatte ich keine Schmerzen mehr gemerkt. Ich habe diese Schuhe jetzt schon, ich denke mal drei Monate und ich laufe nur noch da drin. Ich kann es wirklich nur weiterempfehlen, ich bin sowas von begeistert. Für mich gibt es nix besseres als diesen Schuh.
Seit ich den kyBoot habe, fühle ich mich auf meinen Füssen wieder wohl. Im kyBoot laufe ich, wie ich in meiner Jugend gelaufen bin. Ich hatte Probleme mit Fersensporn. Seit ich kyBoot trage habe ich diese Beschwerden nicht mehr.
Ich benutze den kyBoot in der Sprechstunde regelmässig und verspüre eine angenehme Wirkung auf den gesamten Bewegungsapparat mit reduzierter muskulärer Ermüdung am Ende des Arbeitstages. Ich sehe den kyBoot als ideales Trainingsgerät für den Alltag mit entspannender Wirkung auf die Wirbelsäule. Vor allem bei Patienten mit plantaren Fussschmerzen und bei muskulären Koordinatiosschwierigkeiten kommt der kyBoot bei uns zum Einsatz. Dies betrifft den konservativen Bereich, aber auch die Phase nach Operationen.
Ich hatte wegen einem Fersensporn starke Schmerzen. Mit dem kyBoot kann ich wieder shoppen und im Anschluss um einen See spazieren. Ganz ohne Beschwerden. Ich weiss nicht wo ich ohne den kyBoot wäre. Er hat mir die Schmerzen vom Fersensporn genommen.
Bei meiner Arbeit als Verkaufstrainer stehe ich so ziemlich jeden Tag 8 bis 10 Stunden lang. Vor einigen Jahren hatte ich damit ein richtiges Problem – gewaltig schmerzende Füße. Es begann beim ersten Schritt nach dem Aufstehen mit einem unglaublich stechenden Schmerz und wurde tagsüber immer schlimmer, bis ich mich mittags schon kaum noch auf meine Arbeit konzentrieren konnte. Mein Arzt sagte mir, das sei plantar fasciitis, ein verbreitetes Leiden bei Menschen, die viel stehen und gehen. Jahrelang habe ich alles ausprobiert – weichere Schuhe, Einlagen zur Stoßminderung an den Fersen, Präsentationen im Sitzen, sogar Akupunktur, aber nichts half. Ich habe Tausende für diese sogenannten „Heilmittel“ ausgegeben, ohne dass sie mir Erleichterung brachten. Bis ich eines Tages (unter Schmerzen) in Oakville, Kanada, eine Straße entlang ging und ein kleines Schild sah, das für „kolossalen Laufkomfort durch neue Schweizer Schuhe“ warb. Drinnen stellte eine sehr nette Frau mir den kyBoot vor. Wow, schon nach ein paar Stunden im kyBoot ließ der Schmerz in meinen Fersen nach. In die Schweiz zurückgekehrt, kaufte ich mir sofort ein Paar und begann sie bei meiner täglichen Arbeit zu tragen. Nach zwei Wochen bemerkte ich etwas Sonderbares… ich spürte meine Füße tagsüber nicht mehr. Sie waren einfach da und fühlten sich wohl. Keine Schmerzen, auch nichts abends, wenn ich die Schuhe ausgezogen hatte. Keine Schmerzen morgens beim Aufstehen. Ich konnte es einfach nicht glauben. Die Schmerzen in meinen Füßen sind einfach weg – das hat mein Leben verändert. Ich muss nicht mehr in jeder wachen Minute und bei jedem Schritt an die Schmerzen denken, und ich kann bei meinen Workshops den ganzen Tag völlig bequem stehen. Ich bin dankbar für diese erstaunliche Erfindung. Das sind die tollsten Schuhe, die es gibt, und sie haben wirklich mein Leben verändert!
Meine Plantar Fasciitis begann im Mai 2012 durch abgetretene Einlagen und mangels Übungen der Fussmuskulatur. Die daraufhin genutzten harten wie auch weicheren Einlagen brachten nichts. Im Zuge meiner jährlichen Reise nach Europa im September 2013 kaufte ich kybun-Schuhe in Koblenz. Diese erhöhten meine ertragbare Laufdistanz von 1 km auf 5 km. Bei der Rückkehr ging ich zu einem verständigen Fussarzt (dem dritten, die ersten beiden habe ich gefeuert). Dieser stellte an- und abziehbare Fussbinden mit Polster am Rist her. Die Binden eignen sich hervorragend für die richtige Fussstellung. Ausserdem gab er mir einlegbare dicke Filzabsätze, um die Füsse hinten höherzustellen Im Endeffekt ist der Schmerz am linken Fuss um 80 Prozent reduziert, am rechten Fuss um 40 Prozent.
Natürlich sollte man als Patient auch das machen, was der Arzt sagt: Abendliche Kühlung per Rollen des Fusses auf gefrorener Plastik-Wasserflasche, Schwimmen (Freistil / Kraulen), Fussmuskulatur stärken, z.B. mit Anheben und Absenken auf den Fussballen/Fussspitzen, wiederholtes Greifen eines Handtuchs mit den Zehen. Wenn ich all das konsequent befolgen würde, dann ginge selbst Plantar Fasciitis voll weg. Lesen Sie hier  PDF (175 KB) Robert Goldman's Tipps bei Plantar Fasciitis.
Mein Leben lang habe ich Schuhe gesucht; diese fand ich zufällig nach 20 Jahren der Suche nach bequemen Schuhen. Als ich sie das erste Mal probierte, hatte ich ein akutes Problem im rechten Fuss, einen schmerzenden Sporn, der mich hinken liess. Sowie ich in den Schuh schlüpfte, hörte ich auf zu hinken. Seitdem ziehe ich sie nicht mehr aus, trage keine anderen. Diese Schuhe haben mein Leben verändert und verbessert. In ihnen kann ich 12 Stunden am Tag stehen oder gehen. Ich bin schmerzfrei. Meine orthopädischen Probleme sind noch da, aber nicht mehr belastend.
Für mich hat der kyBoot einen grossen Nutzen. Zum einen hat er bei meinem Knieproblem geholfen, zum anderen bei meinem Fersensporn. Das war das wichtigste. Aber die Knieschmerzen sind auch weniger geworden. Zusätzlich regt er die Durchblutung an.
Ich hatte ein Problem mit dem Fersensporn. Ich konnte nicht mehr laufen. Der Arzt hat mir gesagt, höchstens 20-30 min am Tag - nicht mehr aufwärts und nicht mehr abwärts - laufen. Und per Zufall war ich in Bern und bin an einem kyBoot Shop vorbeigekommen. Da bin ich hinein und mit einem kyBoot rausgekommen. Ich habe dann den Schuh angezogen. Laut Beraterin sollte man zwar den Schuh anfangs nicht zu viel tragen, aber ich habe ihn seit dem ersten Tag immer an und trage ihn ohne Probleme die ganze Zeit.
Ich hatte im Sommer einen Fersensporn. Ich ging dann in die Drogerie und jammerte, ich bräuchte ein paar Tabletten. Der Verkäufer gab mir stattdessen einen kyBoot. Diesen zog ich nicht mehr aus. Anschliessend habe ich gehört, dass es in Rüti einen kybun Shop gibt und in der Zwischenzeit habe ich wieder zwei Paar gekauft.
Positiv wirkt sich der kyBoot auf den Fersensporn aus. Dieser schmerzt immer noch, aber ich kann normal gehen.
Seit dem letzten August bin ich im Besitz eines kyBoot Schuhs. Was heisst einem, im Ganzen sind es schon drei Paar: Halbschuh, Sandale und Winterstiefel. Jahrzehnte litt ich unter Kreuzschmerzen, die nur noch selten auftauchen. Vor zwei Jahren bereitete mir ein Fersensporn mindestens ein Jahr lang grosse Schmerzen. Dabei habe ich "gedoktert" und drei verschiedene Einlagen ausprobiert, was jedoch ohne Erfolg blieb. Eine Fusstherapie brachte dann eine gewisse Linderung. Seit ich aber durch eine Kollegin auf die kyBoot aufmerksam wurde, trage ich die Schuhe konsequent, auch zu Hause. Siehe da, ich habe keine Schmerzen mehr.
Ganz selten gestatte ich mir so nach dem Motto: "Il faut souffrir pour être belle", im Ausgang ein Paar eleganter Pumps (mit niedrigem Absatz, versteht sich). Ich bin jedoch immer wieder froh, wenn ich in meine weichen kyBoot wechseln kann. Ich möchte meinen Füssen keinen anderen Schuh mehr zumuten."
Seit ca. 2 Monaten bin ich nun im Besitz eines Kybun-Wanderschuhs und bin vollauf zufrieden.
Ich war gestern und letzte Woche je über 3 Std. unterwegs damit. Ich habe ein gutes Gefühl und selbst auf nassem Laub abwärts war der Halt sehr gut.
Ich bin so froh, dass ich jetzt auch zum Wandern einen Kybun-Schuh anziehen kann, denn der Halt um den Knöchel ist schon besser als nur mit dem Halbschuh. Ich wünsche Ihnen weiterhin guten Erfolg mit Ihren Schuhen und grüsse Sie freundlich.

Medienberichte/Studien

Erfahrungen/Weitere Fragen zu Fersenschmerzen/ Fersensporn

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Was ist Fersensporn?

Bei Fersensporn liegen die Ursachen meistens bei einer Verkürzung der Fascie plantaris. Die Gründe, welche zu einer Verkürzung führen, können verschiedene sein. Ein Hauptgrund ist aber sicherlich Bewegungsmangel der Füsse. Durch zu enge und zu steife Schuhe wird der von Natur aus sehr beweglich konstruierte Fuss eingeengt. Die verkürzte Plantarsehenübt beim Abrollen des Fusses einen hohen Zug auf den Sehenansatz am Fersenbein aus, es entstehen Mikroverletzungen im Sehnengewege.

Im Verlauf der Heilung dieser Mikroverletzungen lagert der Körper als Reparaturmassnahme Knochen-material in den Sehnenansatz ein, als Verstärkung der Sehne zum Schutz vor erneuten Mikroverstzungen. Kommt es zu einer Reizung (Druck und Schläge beim Stehen/Gehen auf hartem Untergrund) im Bereich des verknöcherten Sehnenansatzes, können Entzündungen entstehen.
Ohne Behandlung der Ursache führen die Entzündungen wiederum zu einer Verstärkung der Verknöcherung und somit zu einer permanenten Verschlechterung, mit der Gefahr eines chronischen Verlaufs. Ein normaler Abrollvorgang beim Gehen ist dann oft nicht mehr möglich.

Lesen Sie hier mehr zum Thema: Der kyBoot bei Fersensporn.

Wirkung des kyBoot bei Fersensporn

Wie ist die Wirkung vom kyBoot bei Fersensporn/Fascitis plantaris?

Bei Fersensporn liegen die Ursachen meistens bei einer Verkürzung der Fascie plantaris. Die Gründe, welche zu einer Verkürzung führen, können verschiedene sein. Ein Hauptgrund ist aber sicherlich Bewegungsmangel der Füsse. Durch zu enge und zu steife Schuhe wird der von Natur aus sehr beweglich konstruierte Fuss eingeengt. Als Folge dessen kann er nicht mehr richtig Abrollen. Dies führt dazu, dass die Muskeln im Fuss geschont werden und dafür andere Gelenke belastet werden. 

Durch die weich-elastische Sohle des kyBoots werden die Schläge beim Gehen abgedämpft. So kann die Schmerzhafte Stelle an der Fusssohle entlastet werden. Im kyBoot rollte der Fuss vermehrt ab, dadurch werden die verkürzten Muskeln und Sehnen des Fusses besser durchblutet. Dies beschleunigt die Abheilung der Entzündung, folglich gehen die Schmerzen an der Fusssohle zurück.

Lassen Sie dem Körper Zeit um sich an das natürlcihe Abrollen im kyBoot zu gewöhnen, verwenden Sie den kyBoot zu beginnt dosiert, oft genügen 20-30 Minuten am Stück, mehrmals pro Tag. Steigern Sie die Tragdauer am Stück nach Gutdünken über 3-4 Monate.

Wenn Sie mehr über die Ursache und Therapie bei Fersenschmerzen erfahren möchten, sehen Sie sich das folgende Video an. Klicken Sie hier um den Video anzusehen.

Verstärkung der Schmerzen/ Erstverschlechterung im kyBoot

Aufgrund meiner Fascitis plantaris (Fersensporn), habe ich vor kurzem einen kyBoot gekauft. Ich war voller Hoffnung meine Schmerzen loszuwerden. Nach einer Woche muss ich leider feststellen, dass diese sogar stärker werden. Ich bin sehr enttäuscht und auch nicht mehr sicher, ob der kyBoot der richtige Schuh für mich ist.

Bei Fersensporn liegen die Ursachen meistens bei einer Verkürzung der Fascie plantaris. Die Gründe, welche zu einer Verkürzung führen, können verschiedene sein. Ein Hauptgrund ist aber sicherlich Bewegungsmangel der Füsse. Durch zu enge und zu steife Schuhe wird der von Natur aus sehr beweglich konstruierte Fuss eingeengt. Als Folge dessen kann er nicht mehr richtig Abrollen. Dies führt dazu, dass die Muskeln im Fuss geschont werden und dafür andere Gelenke belastet werden. 

Im kyBoot mit der weich-elastischen Sohle können Sie nun ideal die Fussbeweglichkeit trainieren und somit langfristig etwas gegen die Fascitis plantaris unternehmen. Zudem wird durch das vermehrte Abrollen im kyBoot die Durchblutung angeregt, was die Heilung beschleunigt. Diese Art von Therapie braucht etwas Geduld: Ihr Körper benötigt etwa zwei bis drei Monate, um sich an die neue Situation zu gewöhnen.

Der Grund für eine Erstverschlimmerung ist die Mobilisierung/Dehnung der Plantarsehne: Die entzündetet Sehne ist eher steif und im kyBoot wird diese jetzt erstmals wieder durchbewegt. Es braucht ein paar Tage bis Wochen, bis sich der Fuss an das neue Abrollen gewöhnt hat. In der ersten Phase empfehle ich Ihnen deshalb, den kyBoot nur kurze Zeit am Stück, dafür mehrmals pro Tag zu tragen (so lange und so oft es ihnen möglich ist, Sie dürfen das individuell für sich entscheiden). Solange sie keine grossen Schmerzen haben, können Sie ohne weiteres den kyBoot tragen, auch leichte, gut aushaltbare Dehn“schmerzen“ sind normal und kein Problem. Man kann das Gehen im kyBoot mit einer Therapie vergleichen, die man selbständig machen kann.

Mehr zum Fersensporn und dessen Ursachen sowie Therapiemöglichkeiten erfahren Sie im folgenden Video. Klicken Sie hier um den Video anzusehen.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Christian H.
Chronischer Fersensporn

Hilft der kyBoot bei chronischen Fersenschmerzen?

Eine tolle Ergänzung zum kyBounder bei chronischen Fersenschmerzen ist der kyBoot. Vor allem für längeres Laufen ist der kyBoot sehr empfehlenswert. Seine Hightech-Sohle wirkt wohltuend, weil sie den Druck auf die Ferse mindert und auf den ganzen Fuss verteilt. Im kyBoot geht man nicht statisch, sondern dynamisch. Das Luft-Waben-Polster der Sohle versetzt den Träger für einige Sekundenbruchteile in die Schwerelosigkeit und befreit von unerträglichen Fersenschmerzen. Der kyBoot löst eine positive Wirkung aus:

  • Entlastung der entzündeten Stellen durch optimale Verteilung des Körpergewichts auf den ganzen Fuss
  • Bessere Durchblutung der entzündeten Stellen (mehr Sauerstoffzufuhr) und dadurch Reduktion der Entzündung
  • Dehnung der verkürzten Fussstrukturen
  • Aufbau der komplexen Fussmuskulatur und Ausgleich von Muskeldysbalancen

In der Startphase sollte man mit zu langem Gehen im kyBoot nicht übertreiben. Zudem ist es wichtig viel zu gehen statt zu stehen. So bleibt der Fuss immer in Bewegung und der Druck verteilt sich auf die ganze Fussfläche.


Ansprechpartner: Karl Müller
Riss/Teilruptur Plantarsehen und Fersensporn

Was muss meine Kundin bei einer Entzündung der Plantarsehne mit Riss beachten wenn Sie im kyBoot geht?

Bei einer entzündeten Plantarsehne mit Riss in der Sehnenplatte ist es wichtig, dass die betroffene Stelle schonend belastet wird, damit sie heilen kann. Im kyBoot kann der Fuss auf der weich-elastischen Sohle natürlich abrollen, somit wird die Plantarsehne schonend mobilisiert und gedehnt. Dies ist wichtig für die Heilung, da durch das Abrollen die Plantarsehne gut durchblutet wird und dies fördert der Abtransport der entzündlichen Stoffe im Gewebe und durch die gute Versorgung mit Sauerstoff, die Heilung.

Es kann sein, dass sich Ihre Kundin von Anfang an im kyBoot sehr wohl fühlt, aber sie kann auch eine Erstverschlimmerung der Symptome wahrnehmen.

Der Grund für eine Erstverschlimmerung wäre die Mobilisierung/Dehnung der Plantarsehne: Die entzündetet Sehne ist eher steif und im kyBoot wird diese jetzt erstmals wieder durchbewegt. Es braucht ein paar Tage bis Wochen, bis sich der Fuss an das neue Abrollen gewöhnt hat. In der ersten Phase empfehle ich Ihrer Kunden deshalb, den kyBoot nur kurze Zeit am Stück, dafür mehrmals pro Tag zu tragen (so lange und so oft es ihr möglich ist, sie darf das individuell für sich entscheiden). Solange sie keine grossen Schmerzen hat, kann sie ohne weiteres den kyBoot tragen, auch leichte, gut aushaltbare Dehn“schmerzen“ sind normal und kein Problem. Man kann das Gehen im kyBoot mit einer Therapie vergleichen, die man selbständig machen kann.

Orthopädische Schuheinlagen bei beidseitigem Fersensporn?

Ich habe beidseitig einen entzündeten Fersensporn, sodass ich meinen neu gekauften kyBoot nicht ohne orthopädische Einlagen tragen kann. Spricht irgendwas dagegen, dass ich meine orthopädischen Einlagen einfach in den kyBoot einlege?

Normalerweise raten wir unseren Kunden den kyBoot ohne Einlagen zu tragen. Einlagen haben üblicherweise in der weichen kybun-Sohle keine optimale Wirkung. In Ihrem Fall können Sie gerne Ihre Einlagen in den kyBoot legen, dadurch wird etwas Weichheit vom kyBoot weggenommen. Wenn Sie sich mit den Einlagen im kyBoot wohl fühlen ist dies im Moment die richtige Weichheit für Sie. Ich denke, wenn sich die Entzündung in ein bis zwei Wochen zurückgebildet hat, können Sie den kyBoot ohne Einlagen tragen. Dann rate ich Ihnen die Einlagen in die "normalen" Schuhe zu legen und in den kyBoot-Pausen als passive  Entlastung für die Füsse zu tragen. Immer wenn Sie im kyBoot ermüden, ist es an der Zeit für eine kyBoot-Pause. Der kyBoot ist ein Trainingsschuh. Der Körper muss sich langsam an diese neue Bewegungsfreiheit der Füsse gewöhnen.

Übergewicht, Fersensporn und Achillessehneentzündung

Ist der kyBoot auch bei Übergewicht sowie Fersensporn und Achillessehnenentzündung geeignet?

Auf der Suche nach einem guten Schuhen zum Walken bin ich auf den kyBoot gestossen. Ich bin übergewichtig und möchte darum fragen, ob der kyBoot von seinem Konstruktionsprinzip her auch bei Übergewicht geeignet ist.

Durch die weich-elastische Sohle bietet der kyBoot eine ideale Dämpfung, so können Sie schonend Trainieren. Der kyBoot kann ohne Probleme auch bei Übergewicht getragen werden. Bei Übergewicht ist eine gute Dämpfung noch wichtiger, um die Gelenke zu schonen. Jedoch ist es schon so, dass der kyBoot schneller abnützt, wenn er intensiv und oft gebraucht wird. Dies ist jedoch kein Grund bei Übergewicht auf den kyBoot zu verzichten, da die positiven Eigenschaften einfach ideal für Sie sind:

Fersensporn wie auch Achillessehnenentzündungen entstehen bei einer Überlastung der Sehnen. Im kyBoot kann sich Ihr Fuss dreidimensional frei bewegen. So wird die Durchblutung verbessert und die Entzündungen können während dem Training abheilen.

Im folgenden Video wird die positive Wirkung des kyBoots bei Fersensporn beschrieben:
kybun bei medizinischen Problemen (Videothek)

Wichtig ist, dass Sie die Tragdauer des kyBoot langsam steigern. Beginnen Sie mit 20 bis 30 Minuten, dafür mehrmals täglich. Das Abrollen ist anstrengender als in normalen, härteren Schuhen. Die Füsse brauchen immer eine gewisse Zeit, um sich an den kyBoot zu gewöhnen. Die Umstellung lohnt sich aber sehr, da trainierte Füsse die Schläge beim Gehen abfangen können. Dadurch werden der Rücken und die anderen Gelenke geschont.


Frage gestellt von: Sandra K.
Geeignete kyBoot-Modelle bei Fersensporn

Welche kyBoot Modelle eignen sich besonders gut bei Fersensporn/Fascitis plantaris?

An Tagen, an denen Sie den Fersensporn deutlicher spüren, empfehle ich Ihnen ein geschlossenes kyBoot Modell anzuziehen. Diese sind besser für den Fersensporn geeignet, da das weiche "Mesh" (Material der Innensohle) der geschlossenen Modelle sich bei akutem Fersensporn viel weicher anfühlt als das Lederfussbett der offenen Modelle.

Haglund Ferse

 Ist der kyBoot bei Haglund-Ferse geeignet?

Der kyBoot hat eine weich-elastische Sohle die dem Fuss die Bewegungsfreiheit in alle Richtungen gibt. So kann der Fuss beim Gehen natürlich abrollen, wie beim Barfuss-Gehen auf einem weichen Naturboden.

Die Hagludferse ist „ein Überbein am Fersenbein“. Dies entsteht bei einer Überlastung an diesem Ort. Die Wadenmuskulatur setzt am Fersenbein an und ist bei der Haglundferse verspannt und verkürzt. Dies bringt die Achillessehne unter Zug die anschliessend auf den Schleimbeutel drückt der sich folglich entzündet. Dadurch entstehen Schmerzen im Bereich der Ferse und Achillessehne.

Im kyBoot wird durch das Abrollen des Fusses die Wadenmuskulatur eingesetzt, dies verbessert die Durchblutung der Achillessehne und unterstützt des Lymph-und Venensystem. Somit kann die Entzündung der Haglundferse besser abheilen. Gleichzeitig stärken Sie im kyBoot die stabilisierende, tiefe Fussmuskulatur, dies ist eine langfristige Therapie für die Senk-/Spreiz-/Knickfüsse.

Somit kann ich Ihnen den kyBoot bei der Haglundferse sehr empfehlen. Es kann sein, dass Sie am Anfang eine Dehnung der Wadenmuskulatur spüren oder eine leichte Zunahme der Beschwerden. Gehen Sie im kyBoot nur solange es Ihnen wohl ist, lieber mehrmals am Tag für kurze Intervalle (z.B. 10-30 Minuten am Stück).

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