Hornhaut, Reib-Druckstellen, Blasen

Reibstellen auf der Haut werden mit der Zeit zu Blasen oder Hornhaut. Diese Reaktionen sind immer ein Zeichen einer Überlastung dieser Hautstelle. An dieser Stelle am Fuss kommt zu viel Druck drauf, folglich reagiert der Körper mit einer Verdickung der Haut. Das Abtragen der Hornhaut ist deshalb nur eine kurzfristige Lösung, langfristig muss der Druck auf diese Stelle minimiert werden.

Im kyBoot/ auf dem kyBounder steht Ihr Fuss auf einem weichen Untergrund und kann sich frei in alle Richtungen bewegen. Das Schuhmaterial ist weich und der Schuh bietet viel Innenraum. Dadurch wird der Fuss gleichmässig belastet und es gibt keine Druckstellen. 

Definition

  • Hornhaut (Schwiele)
    Lokale Hyperkeratose in einer Region vermehrter Druck- oder Scherbelastung.
    Häufig ist bei einem Spreizfuss eine flächenhaft vermehrte Beschwielung unter den zentralen Mittelfussköpfen zu beobachten. In Höhe der Zehen können sich Schwielen unter den Zehenkuppen (z. B. bei Hammerzehe) oder über dem beugekontrakten Zehenmittelgelenk (z. B. bei Klauenzehe) ausbilden. Seitliche Exostosen an den Zehenphalangen können klinisch ebenfalls durch eine lokale Schwielenbildung imponieren.
    Alle Rückfussdeformitäten, die mit einer Achsenfehlstellung verbunden sind, können zu einer krankhaft gesteigerten Schwielenbildung führen.
  • Blase (Bulla)
    Dies ist in der Dermatologie ein über das Hautniveau erhabener flüssigkeitsgefüllter Raum, der wenigstens erbsengross (> 5 mm) ist. Kleinere Flüssigkeitsansammlungen werden als Bläschen bezeichnet.
    Bullöse Hautveränderungen sind häufig Folge mechanischer Reizungen, zum Beispiel bei scheuernden Schuhen.

Ursachen

Reibung bzw. Druck an einer Hautstelle durch:

  • Unpassendes Schuhwerk (z.B. zu enge Schuhe)
  • Sockenwulst
  • Naht im Schuh
  • Steifes Leder (neue, nicht eingelaufene Schuhe)
  • Einseitiger Gang/ Hinken
  • Fussfehlstellungen/ Fehlbelastung des Fusses

Langzeitfolgen

Dicke Hornhaut, die trocken ist, kann einreissen. Dies ist schmerzhaft und kann auch entzünden.

Konventionelle Therapie

  • Blasenpflaster
  • Fusspflege
  • Hornhaut abtragen

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

Die weich-elastische kyBoot-Sohle passt sich jeder Fussform an, dadurch wird der Fuss gleichmässig belastet. Bestehende Hornhaut oder schmerzhafte Stellen gehen zurück.

Die weich-elastische Sohle zeigt einseitige Fussbelastung sofort auf. Wenn Sie bemerken, dass Sie schräg im kyBoot/ auf dem kyBounder stehen, ist das ein Zeichen, dass Sie den Schuh/ die Matte einseitig belasten. Versuchen Sie die Fussstellung so zu korrigieren, dass der Fuss wieder aufrecht auf der Sohle/ Matte steht. So kräftigen Sie die Fussmuskulatur und lernen wieder natürlich zu Gehen und die Gelenke dabei zu entlasten.

Durch das natürliche Abrollen im kyBoot/ auf dem kyBounder werden die Fussgelenke mobilisiert und der Fuss bleibt in sich beweglich. Dadurch nehmen Schmerzen in den Fussgelenken ab und Sie können langfristig etwas gegen Überbeine, Fussfehlstellungen und Gelenkabnutzung unternehmen.

Erstreaktionen

Spezifische Erstreaktionen bei sensiblen Füssen oder bestehenden Überbeinen/ Fussfehlstellungen:

Da im kyBoot der Fuss regelmässig belastet wird, ist dies anfangs für Ihren Fuss ungewohnt, da andere Stellen belastet werden, die Sie zuvor unbewusst entlastet haben. Es können anfangs neue Reib- oder Druckstellen am Fuss entstehen. Bitte beachten Sie in diesem Fall die Tipps unter "Anwendungstipps"!
Diese Erstreaktion wird nur vorübergehend sein, bis sich Ihr Fuss an die regelmässige Belastung im kyBoot gewöhnt hat. Dann werden die alten, sowie die neuen Druckstellen verschwinden und die Hornhaut an den Füssen wird sich abbauen.

 

Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder und kyBoot Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen 

kybun-Übungen

Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen

Anwendungstipps

Wenn anfangs im kyBoot neue Reib-Druckstellen entstehen ist dies ein gutes Zeichen. Es zeigt, dass Sie Ihren Fuss anders belasten als in den "normalen" Schuhen mit der steiferen Sohle. Die neuen Reib-Druckstellen entstehen vorübergehend und verschwinden, sobald sich Ihr Fuss an die neue, regelmässige Bealstung im kyBoot/ auf dem kyBounder gewöhnt hat.

Achten Sie sich im kyBoot/ auf dem kyBounder auf eine aufrechte Körper- und Fusshaltung.

Korrigieren Sie ein seitliches Abkippen im kyBoot/ auf dem kyBounder. Seitliches Abkippen ist ein Zeichen einer Fussschwäche und dies führt zu einer einseitigen Bealstung des Fusses und des ganzen Körpers.

Rollen Sie bewusst von der Ferse über die Grosszehe ab, so belasten Sie den Fuss natürlich geleichmässig.

Achten Sie sich, dass Sie die Zehen nicht verkrampfen/ krallen und auch der restliche Körper (u.a. die Schultern) locker bleibt.

Stehen Sie nicht zu lange an einem Ort, bewegen Sie sich regelmässig im kyBoot/ auf dem kyBounder. So kann der Luftaustausch im Schuh gewährleistet werden und es entstehen weniger schnell Druckstellen.

Wir raten Ihnen regelmässig die kybun-Übungen zu machen, so trainieren Sie den Körper noch intensiver und fallen weniger schnell in eine Schonhaltung. Besonders bei Schmerzen helfen Ihnen die kybun Übungen die Muskulatur zu lockern und entstandene Druckstellen am Fuss zu entlasten.

Fall, trotz kybun-Übungen, die Schmerzen nicht verschwinden oder sich die Reib-Druckstellen verstärken, machen Sie eine kurze kyBoot/ kyBounder Pause, bis die Symptome/ Erstreaktionen verschwunden sind.

Meinungen/Kundenaussagen

Dadurch, dass sich die Füsse viel mehr bewegen müssen, geht die Hornhaut irgendwie weg. Im Winter habe ich keine Risse mehr. Ich hatte immer ganz tiefe Risse in der Ferse und eigentlich am ganzen Fuss. Das habe ich jetzt alles nicht mehr. Ich muss sie zwar noch etwas eincremen, weil sie noch etwas trocken sind, aber es ist nicht mehr so schlimm wie ich es vorher gehabt habe.

Erfahrungen/Weitere Fragen zu Hornhaut, Reib-/ Druckstellen, Blasen

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Nach 3 Wochen plötzlich Fussbrennen mit kyBoot

Das Fussbrennen kann verschiedene Ursachen haben.

Die Wahrscheinlichste ist, dass Sie unter einer sogenannten Erstreaktion leiden. Häufig sind die kyBoot-Neukunden so begeistert vom ersten Tragegefühl, dass sie sofort stundenlang mit den kyBoot unterwegs sind und ihren Füssen keine Ruhepause gönnen. Dabei wird aber vergessen, dass der kyBoot ein Trainingsgerät ist, das den Fuss und den gesamten Bewegungsapparat komplett anders beansprucht und belastet als herkömmliche Schuhe.

Durch die weich-elastische Sohle wird die Muskulatur in Rücken, Beinen und Füssen zwar gelockert aber durch die Instabilität auch viel mehr beansprucht als mit herkömmlichen Schuhen.

Man kann sich die Füsse ungefähr wie einen Marathonläufer vorstellen, der von einem Tag auf den anderen plötzlich jeden Tag 42 Km laufen muss. Das schafft er vielleicht 3 Tage hintereinander aber irgendwann macht das der Körper nicht mehr mit! Er benötigt genügend Ruhepausen, um sich zu regenerieren und vor allem um die muskulären Strukturen den neuen Herausforderungen entsprechend anpassen zu können.

Genauso verhält es sich auch mit den Füssen Ihrer Kundin. Es ist trotz aller Anfangseuphorie und Wohlgefühl wichtig die Tragedauer der kyBoot in den ersten Wochen und Monaten langsam zu steigern und bei Unwohlsein oder Schmerzempfinden einen Pause einzulegen bis die negativen Auswirkungen wieder verschwunden sind. Anfangs empfehle ich die kyBoot immer nur so lange am Stück zu tragen wie es angenehm möglich ist und dann eine kyBoot Pause einzulegen, bis sich die Füsse wieder erholt haben.

Die heissen Füsse und das Fussbrennen Ihrer Kundin sind grundsätzlich nicht negativ, denn sie zeigen, dass die Füsse mehr durchblutet werden.(die kyBoot funktionieren und fordern den Fuss heraus). Der Schmerz und das Brennen sind aber gleichzeitig ein "Hilferuf" des Fusses nach einer Verschnaufpause. Der Fuss ist im kyBoot in alle Richtungen viel beweglicher und liefert dem Fuss neue, ungewohnte Freiheiten. Das beansprucht natürlich die Sehnen und Muskeln um einiges mehr und erfordert Gewöhnungszeit.

Ich empfehle Ihrer Kundin zu warten bis das Brennen vorüber ist, und dann noch einmal langsam beginnen die Tragezeit zu steigern. Es wird sich lohnen. Nach 3-4 Monaten können die meisten Leute die kyBoot problemlos als Alltagsschuhe verwenden.

Ganz besonders empfehle ich Ihnen unsere speziellen kybun Übungen für kyBounder und kyBoot durchzuführen.

http://www.kybun.ch/philosophie/kybun-uebungen/kyboot.html

www.kybun.ch/philosophie/kybun-uebungen/kybounder.html

Zehen schlafen ein am linken Fuss

Die neue, feste Innensohle erfordert mehr "Einlaufzeit" bis sie sich perfekt an die Fusssohle anpasst. Ausserdem deutet die Überlastungsreaktion auf eine überforderte Fussmuskulatur hin.

Evtl hat sie einen leichten Beckenschiefstand und in den bisherigen Schuhen wurde ihr rechter Fuss mehr beansprucht, da er mehr Last tragen musste. Der linke Fuss wurde dadurch  weniger belastet und ist deswegen auch weniger trainiert und  belastbar.

Der kyBoot gleicht solche Schonhaltungen aus und bringt den Körper zurück in seine Symmetrie. Dadurch werden jedoch beide Füsse wieder gleich belastet. Der linke Fuss wird überfordert.

Da er trotzdem versucht seine Funktion zu erfüllen, verkrampft die Muskulatur und der Blutfluss wird gehemmt und kann sogar blockiert werden. Das Resultat sind "taube" Zehen.

 

Ein anderer Grund könnten die Socken sein. Es kann sein, dass wenn Socken getragen werden, die sich sehr "rutschig" auf der Innensohle anfühlen, sie den Fuss dazu veranlassen, dass er versucht durch "Krallen" im kyBoot Halt zu finden. Das kann auf Dauer auch in einer  schlechteren Durchblutung resultieren.

Ds Weiteren ist es wichtig, dass die kyBoot nicht zu eng geschnürt sind.

 

Meine Vorschläge sind deshalb:

1. Erstmal zu Hause so lange bis sie ein Taubheitsgefühl spürt, die Schuhe versuchen einzulaufen. Wichtig ist eine Erholungspause, wenn die Zehen taub werden. Erst wieder tragen, wenn das Gefühl wieder in Ordnung ist.

2. Verschiedene Socken ausprobieren. 

3. Sollte nach 4 Wochen immernoch keine Besserung eingetreten sein, soll die Kundin probieren eine kyBoot Einlegesohle in den Schuh einzulegen, bis ihre Füsse sich an die Innensohle gewöhnt haben und der linke Fuss das Niveau des Rechten erreicht hat.

4. Unbedingt das Intervall Walking und das Mikro-Intervall am Ort versuchen.

www.kybun.ch/philosophie/kybun-uebungen/kyboot.html

Plötzliches Brennen an Fusssohlen und oder Zehen, obwohl kyBoot monatelang problemlos getragen werden konnten. Leichte Venenproblematik vorhanden.

Plötzliches Fussbrennen oder schmerzende Zehengelenke, obwohl der kyBoot lange Zeit problemlos getragen werden konnte, können auf eine akute Venenentzündung in den Beinen hindeuten. Der kyBoot regt zwar durch seine weiche Sohle die Muskulatur an und fördert die Durchblutung sowie die Venenpumpe, es kann jedoch sein, dass eine Verschlechterung des Venenleidens nur verzögert aber nicht verhindert werden kann. Dieses Risiko besteht im Besonderen dann, wenn das Venenleiden schon vor dem Tragen der kyBoot bestand, also zum Beispiel Stützstrümpfe verordnet wurden. Ich empfehle daher, falls sich das plötzliche Fussbrennen nach ca. 2 Wochen nicht verbessert oder gar verschlimmert hat einen Arzt zu konsultieren und genauere Untersuchuingen durchführen zu lassen. Sie sollten daher einen Arzt konsultieren und genauerer Untersuchungen durchführen lassen.

Kann der kyBoot Hornhautbildung verursachen?

Hornhaut sowie Blasen sind Folgen von Überlastung einer Stelle am Fuss. Weil der Fuss im kyBoot überall gleichmässig entlastet wird, stellen fast alle Kunden fest, dass Hornhaut  verschwindet und die Haut viel zarter wird.

Nun kann es wegen dem "Prinzip der Schonhaltung" passieren, dass am bisher unbewusst geschonten Fuss Hornhaut oder Blasen entstehen. Das passiert darum, weil der kyBoot dazu führt, dass unbewusste Schonhaltungen sich ausgleichen, dadurch Gelenke gleichmässig belastet werden und sich Verspannungen am Rücken lösen.
Wenn nun aber die bisher überlastete Seite entlastet wird, heisst das, dass die geschonte Seite mehr belastet wird. Diese Mehrbelastung des bisher geschonten Fusses kann vorübergehend Hornhaut oder Blasenbildung an diesem Fuss auslösen. Wenn nach einigen Monaten das ganze System in die neue Balance kommt, löst sich auch die Hornhaut wieder auf, respektive, sie kommt nicht mehr, wenn man sie abschleift.

Als zweiten Grund für eine Hornhautbildung im kyBoot könnte ich mir vorstellen, dass die Kundin zu lange an Ort steht (vielleicht beruflich). Dadurch würde sie den Luftaustausch im kyBoot blockieren, die Füsse werden heiss und dies kann auch zu einer Hornhautbildung führen. Zudem verlagert man das Gewicht bei langem Stehen meistens einseitig nach hinten oder vorne. Obwohl dies nie so stark wie in einem harten Schuh passieren kann, führt es trotzdem zu einem Überdruck an dieser Stelle.


Ansprechpartner: Karl Müller
Blasen im kyBoot

Ich habe mir vor kurzem einen kyBoot gekauft und trage ihn sehr gerne. Leider bekomme ich beim längeren Tragen der Schuhe an beiden grossen Zehen Blasen. Könnte man seitlich am Schuh eventuell ein Polster einlegen, damit sich keine Blasen mehr bilden?

Durch die weich-elastische Sohle des kyBoot ist die Belastung auf die Füsse beim Stehen und Gehen gleichmässig verteilt. An dieses neue Gefühl muss sich der Fuss zuerst gewöhnen. Es kann sein, dass im kyBoot einige Stellen des Fusses belastet werden, welche in den normalen "harten" Schuhen nicht belastet wurden. Darum kann es passieren, dass sich an bisher unbelasteten Stellen Blasen bilden. Blasen treten meist nur am Anfang auf. Wir raten Ihnen, bei auftretenden Blasen ein Blasenpflaster zu verwenden.

Das Leder des kyBoot ist weich und sollte nicht schüren. Es kann je nach Fussform jedoch vorkommen, dass eine Naht etwas drückt. Ich empfehle Ihnen an der störenden Stelle ein Polster oder ein Tape hineinzukleben. Mit der Zeit wird das Leder weicher und Ihr Problem sollte sich von alleine lösen. Sie können auch versuchen, das Leder vorne mit den Händen zu kneten, damit es schneller weich wird.


Frage gestellt von: Heidi S.
Brennende, heisse Füsse

Wieso hat meine Kundin im kyBoot Fussbrennen?

Das Fussbrennen kann folgende Ursachen haben:

-Durch die strake Aktivierung der Fussmuskulatur im kyBoot. Dies sollte nach einigen Wochen besser werden, wenn sich die Muskulaur an das vermehrte arbeiten (abrollen) im kyBoot gewöhnt hat und beweglicher ist.

-Zu dicke Socken. Da der Fuss im kyBoot viel aktiver ist als in“ normalen „ Schuhen, braucht es gar keine dicken Socken. Dünne Baumwoll-Socken sind ideal.

-Zu festes Schnüren des kyBoot. Dadurch ist der Luftaustausch weniger gut und die Füsse erwärmen stärker.

-Langes Stehen an Ort. Im kyBoot sollte möglichst oft gegangen werden, damit sich die Luft im Schuh schnell austauschen kann. Beim Stehen empfehle ich immer wieder an Ort zu Gehen.

-Das Fussbrennen kann auch eine medizinische Ursache haben:
Im kyBoot steht der Fuss direkt auf weich-elastischem Material. Dadurch wird die Plantarsehne (eine Sehnenplatte, die sich an der Fusssohle befindet und das Fuss-Längsgewölbe verspannt) gedehnt. Diese andauernde Dehnung kann zu einem Brennen führen, dieselbe Reaktion hat man bei intensiven Muskeldehnungen. Es ist wichtig, dass sie die diese Sehne weiter im kyBoot dehnt, damit es später nicht zu Problemen wie z.B. Fersensporn kommt (häufige Folge einer verkürzten Plantarsehne). Das Brennen sollte nach einigen Wochen nicht mehr auftreten, wenn die verkürzte Sehnenplatte ausreichend gedehnt und damit der Auslöser der Beschwerden verschwunden ist.

Oft klagen Kunden über heisse Füsse im kyBoot, die bereits immer eher warme oder sogar schwitzige Füsse hatten. Ihnen fällt die zusätzliche Erwärmung durch die Aktivierung der Muskulatur im kyBoot anfangs unangenehm auf.

Steigern Sie die Tragdauer langsam, damit sich Ihr Fuss an die vermehrte Aktivität gewöhnen kann.
Wenn das Fussbrennen unangenehm wird, empfehle ich den kyBoot für kurze Zeit auszuziehen bis das Brennen wieder verschwunden ist.

 

Fussbrennen beim Laufen im kyBoot

Ich habe eine Kundin, die im kyBoot über extremes Fussbrennen im Fersenbereich bis zur Mitte des Fusses klagt. Das Brennen kommt nach ca. 30 Minuten und ist sehr unangenehm.
Ich habe ihr erklärt, dass im kyBoot die Durchblutung höher ist als in einem normalen Schuh. Dadurch könnte ein erhöhtes Wärmegefühl auftreten. Ist dies die korrekte Erklärung?

Sie haben der Kundin die richtige Antwort gegeben: Da sich der Fuss im kyBoot sehr gut bewegen kann, wird durch die Aktivität der Fussmuskeln die Durchblutung im Fuss verbessert. Dies ist zunächst ungewohnt, da wir in engen, unbeweglichen Schuhen, aufgrund der fehlenden Muskelaktivität, eher kalte Füsse haben.

Das Fussbrennen der Kundin kann aber auch eine andere Ursache haben: Im kyBoot steht der Fuss direkt auf weich-elastischem Material. Dadurch wird die Plantarsehne (eine Sehnenplatte, die sich an der Fusssohle befindet und das Fuss-Längsgewölbe verspannt) gedehnt. Diese andauernde Dehnung kann zu einem Brennen führen, dieselbe Reaktion hat man bei intensiven Muskeldehnungen. Vermutlich hat die Kundin eine verkürzte Plantarsehne, denn das Brennen von der Mitte der Fusssohle bis zur Ferse ist typisch dafür. Es ist wichtig, dass sie die diese Sehne weiter im kyBoot dehnt, damit es später nicht zu Problemen wie z.B. Fersensporn kommt (häufige Folge einer verkürzten Plantarsehne). Wenn das Fussbrennen unangenehm wird, empfehle ich den kyBoot für kurze Zeit auszuziehen bis das Brennen wieder verschwindet. Das Brennen sollte nach einigen Wochen nicht mehr auftreten, wenn die verkürzte Sehnenplatte ausreichend gedehnt und damit der Auslöser der Beschwerden verschwunden ist.

 Mehr Infos über den Fersensporn, dessen Ursachen und Therapien, sehen Sie im Folgenden Video. Klicken Sie hier um den Video anzusehen.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Dominik Engeli, Apotheke-Drogerie
Fussbrennen im kyBoot bei bestehendem Spreizfuss und Morton Neuralgie

Ich arbeite als Serviertochter und bin viel auf den Beinen. Seit einem halben Jahr bin ich nun Besitzerin eines kyBoots. Wegen meines Spreizfusses und einer Morton Neurlagie trage ich zudem Einlagen. Wieso verpüre ich im kyBoot ein leichtes Fussbrennen?

In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass der kyBoot in der ersten Phase für den Träger eine zu hohe Instabilität beziehungsweise Weichheit aufweist. Dies ist der Fall, wenn ein problematischer Vorfuss dadurch plötzlich zu stark bewegt und trainiert wird. In Ihrem Fall kann ich mir das, aufgrund der Morton Neuraligie, sehr gut vorstellen. Deshalb können bei zu langem Tragen, beim Träger anfänglich Schmerzen auftreten. Um die Instabilität und die Weichheit des kyBoot in der ersten Tragephase abzubremsen, empfiehlt es sich, den kyBoot anfänglich nur schrittweise länger am Stück zu tragen oder eventuell eine dünne, relativ steife, handelsübliche Einlegesohle zu benutzen. Da Ihre Einlagesohle keine Verbesserung brachte,empfehle ich Ihnen eine Leder-/Korksohle in den kyBoot zu legen. Diese kann dann im Laufe der Zeit immer häufiger und länger aus dem kyBoot genommen werden. So trainieren Sie Ihren empfindlichen, brennenden Vorfuss langsam aber sicher so weit, dass der kyBoot auch für Sie zum Alltagsschuh wird und seine ganze Wirkung entfalten kann.

Kann der kyBoot Fussbrennen vermindern?

Anfangs kann es im kyBoot zu vermehrtem Fussbrennen kommen, da die Fussmuskulatur im kyBoot viel intensiver gefordert wird.

Sobald Sie sich an das natürliche Abrollen im kyBoot gewohnt haben, wird das Fussbrennen zurückgehen, meistens verschwindet es sogar ganz.

Der Grund liegt bei der Vermehrten Durchblutung, Beweglichkeit und Kraft des Fusses. Im kyBoot wird der Fuss gestärkt und dies ist wichtig um die "Schläge" beim Gehen aufzufangen und die darüber liegenden Gelenke wie Knie, Hüfte, Rücken, zu schonen.

Dückende kyBoot-Naht

Was kann ich tun, wenn eine Naht am kyBoot stark drückt?

Es kann vorkommen, dass eine Naht eine Druckstelle am Fuss bilden kann. Jeder kyBoot ist anders, da er von Hand gefertigt ist.
Kybun setzt alles daran, jedes Modell so zu bauen, dass es an möglichst viele Füsse passt. Leider sind Füsse aber eine so unterschiedliche Sache wie kaum etwas anderes auf der Welt; vergleichbar unterschiedlich wie ein grosser, schwerer Amerikaner und ein drahtiger Äthiopier. Bei der gleichen Grösse können Füsse bis zu drei Mal mehr oder weniger Volumen haben.

Ich empfehle in diesem Fall, ein Tape über die störende Naht zu kleben. Ausserdem sollte darauf geachtet werden den Schuh bei der Druckstelle eher locker zu schnüren.

Ansonsten besteht noch die Möglichkeit, ein anderes kyBoot-Modell zu testen.

Druckstelle beim Grosszehen/ Hallux valgus

Warum verspüre ich im vorderen Bereich, wo sich der Hallux Valgus befindet, eine harte Stelle? Beim Abrollen über den Fussballen verspüre ich eine Druckstelle, welche meiner Meinung nach nicht sein dürfte.

Durch die weich-elastische Sohle des kyBoot wird das ganze Körpergewicht gleichmässig auf den Fuss verteilt. Dies ist ein neues Gefühl, an welches man sich zuerst gewöhnen muss. In den "normalen, harten" Schuhen ist die Druckverteilung immer punktueller.

Es kann sehr gut sein, dass Sie in Ihren alten Schuhen eher auf der Ferse gegangen sind, um so den Schmerzen der Hallux-Zehen auszuweichen. Im kyBoot ist dieses Ausweichen aufgrund der weichen Sohle nicht mehr möglich. Folglich kommt mehr Druck auf den Vorfussbereich. Dies kann anfangs zu Schmerzen führen, da das geschonte Zehenrundgelenk diese Belastung nicht gewohnt ist.

Langfristig gesehen ist diese regelmässige Druckverteilung über den gesamten Fuss sehr wichtig. Denn so werden Gelenke schonender belastet und eine weitere negative Entwicklung des Hallux wird verhindert.

Ich rate Ihnen trotzdem, nur im kyBoot zu gehen, solange Sie keine grossen Schmerzen im Grosszehengrundgelenk verspüren. Mit der Zeit wird diese Dauer immer länger sein und ihre Füsse werden sich an das neue Gehgefühl gewöhnen. Es ist wie eine Hallux-Physiotherapie, welche Sie selbständig durchführen können. Selbstverständlich braucht es ein bisschen Geduld, denn es kann mehrere Wochen bis Monate dauern.
Es hilft anfangs, wenn Sie die Schrittlänge etwas verkleinern. Dadurch rollen Sie automatisch weniger intensiv ab und das Grosszehengelenk wird weniger stark belastet/bewegt. So kann sich die Zehe langsam an das natürliche Strecken und Abstossen gewöhnen.

Druckstelle am Hammerzehen

Was kann ich machen, wenn die "kyBoot-Zungen-Naht" auf die Hammerzehe drückt?

Es gibt folgende Möglichkeiten, um trotz Hammerzehe schmerzfrei den kyBoot zu tragen:

- Ein Polster über die Stelle im Schuh kleben, welche die Schmerzen verursacht. Solche sind bei Schuhmachern erhältlich.

- Die betreffende Stelle vom Schuhmacher etwas ausweiten lassen. Die Vollledermodelle von kybun sind dazu gut geeignet. (z.B Jindo Chocolate oder Jindo Caviar)

- Ein anderes kybun Modell austesten, um eines zu finden, das nirgends drückt. Die Baram-Modelle oder der Namsan geben dank dem Netzeinsatz oft etwas mehr Platz für die Zehen. Sandalen und Hausschuhe haben keine Zunge und unser (Winter-)Wanderschuh bietet den Zehen deutlich mehr Spielraum.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Jürgen W.
Druckstelle auf dem Spann/Rist

Wenn es Sie nach längerem Tragen des kyBoot auf den Spann drückt, ist dies meistens ein Zeichen, dass der kyBoot an dieser Stelle zu straff geschnürt ist. Achten Sie sich darauf, dass Sie den kyBoot von unten her gleichmässig schnüren.

Da der kyBoot eine weiche Sohle hat, gibt der dem Fuss viel neue Bewegungsfreiheit zurück. Da wir dies nicht mehr gewohnt sind und es uns am Anfang etwas verunsichert, versuchen viele Leute automatisch diese Instabilität des kyBoot zu verkleinern, indem sie den Schuh stärker schnüren und somit von oben versuchen, dem Fuss Halt zu geben. Dies ist nicht nötig, Sie werden merken, dass Sie sich von Tag zu Tag im kyBoot stabiler fühlen, da Ihre kleinen, stabilisierenden Fussmuskeln gestärkt werden und ihre Fuss-stabilisierende Funktion wieder aufnehmen.

Schwitzen im Wanderschuh

Ich habe mir vor kurzem den kyBoot Wanderschuh gekauft und habe folgendes Problem damit: Nach einer halben Stunde Fussmarsch kann ich die Schuhe nicht mehr tragen, da mir extrem heiss wird und meine Füsse brennen. Das Problem tritt nicht nur bei den kyBoot auf, sondern auch bei anderen Wanderschuhen und geschlossenen Schuhen. Bei offenen Schuhen treten keinerlei Beschwerden auf. 

Es scheint, als ob die gefütterten kyBoot Wanderschuhe für Sie tatsächlich zu warm sind. Ich empfehle Ihnen für Wanderungen im Sommer ein kyBoot Baram Modell (Baram ist koreanisch und bedeutet: Wind). Die Baram Modelle sind geschlossen, lassen aber viel Luft durch, da ein Netzgitter eingebaut ist. Ausserdem reichen sie nicht bis über die Knöchel, dies ist aber nicht ausschlaggebend: Der Vorteil der Höhe des kybun Wanderschuhs ist es, dass kein Wasser oder Schlamm in die Schuhe dringen kann. Im Sommer sollte dies aber sowieso nicht zum Problem werden.

Zum kyBoot Wanderschuh können Sie im Winter greifen, da er dank des Futters die Füsse schön warm hält.

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