Hüftprothese/ Hüft-TP (Totalprothese)/ Hüftendoprothese/ Hüftgelenkprothese/ künstliches Hüftgelenk

Hüftarthrose kann so weit fortschreiten, dass Therapien die Symptome (z.B. Schmerzen) nicht mehr lindern können und nur noch ein Gelenkersatz hilft. Obwohl diese Operation heutzutage routinemässig durchgeführt wird, handelt es sich um einen grossen Eingriff. Nach einer Hüft-Operation mit Prothese-Implantation muss die Hüfte sorgfältig rehabilitiert werden, damit die Prothese möglichst lange hält. Gangschulung, Koordinations- und Krafttraining sowie Beweglichkeitsverbesserung sind nur einige Therapiepunkte. Besonders wichtig ist, dass man grosse Belastungen mit Scherkräften auf das neue Gelenk vermeidet, unter "Anwendungstipps" können Sie mehr dazu lesen.

 

Definition

Eine Hüftprothese ist eine implantierte Prothese (Endoprothese), um Funktionen des Hüftgelenks nach Funktionsverlust zu ersetzen. Die Hüftprothese wird hauptsächlich bei schweren degenerativen Erkrankungen der Gelenke (Hüftgelenksarthrosen) und nach Verletzungen der Hüfte als operative Therapie eingesetzt, um eine schmerzfreie Bewegungsfähigkeit wieder herzustellen. Je nach Schwere der Schädigung werden partielle oder totale Hüftprothesen verwendet. Die Hüftgelenksprothese die häufigste Endoprothese deutschlandweit.

Unphysiologisches Gehen

Abb1: Füsse blockiert von herkömmlichen Schuhen. Führt zu Hüftgang und gebeugtem Oberkörper-->grosse Hüft- und Kniebelastung

Gelenkschonendes Gehen

Abb2: Gang im kyBoot. Impuls kommt von den Füssen.--> Aufrechter Gang und geringe Hüft- und Kniebelastung

Ursachen

Arthrose kann durch Übergewicht und Überbeanspruchungsschäden, wie sie durch exzessiven Sport oder das Verrichten von körperlicher Schwerarbeit auftreten, verursacht werden. Zu den Ursachen zählen ebenso Veränderungen des Knorpelstoffwechsels im Alter, Stoffwechselstörungen, angeborene Fehlbildungen und erworbene Gelenkdeformierungen, wie sie beispielsweise als Folge von entzündlichen Gelenkserkrankungen oder nach einer Verletzung auftreten können.

Eine weitere Ursache kann jahrelange Fehlbelastung des Hüftgelenkes beim Gehen sein. (siehe Abb. 1&2) Je grösser der Stoss beim Gehen und je unpräziser die Bewegung, desto schneller ist der Knorpelabrieb. Die Hauptursache für die Fehlbelastung der Hüftgelenke ist der, von der Natur nicht vorgesehene, hohe Anteil des Sitzens pro Tag in den westlichen Industrienationen. Das stundenlange Sitzen führt dazu, dass sich die Hüftbeuger immer weiter verkürzen. Daraus resultierend, kann der Mensch nicht mehr physiologisch korrekt mit aufrechtem Oberkörper gehen. Das wiederum führt zu Überlastung der Nacken- und Rückenmuskulatur sowie der falschen Hüft- und Kniestellung und damit der erhöhten Knorpelabnutzung. 

Langzeitfolgen - Gefangen im Teufelskreis

Die durch die Arthrose verursachten Schmerzen können zu Schonhaltungen führen, die dann andere Gelenke und Strukturen des Körpers überlasten und Folgeerkrankungen oder Folgearthrosen verursachen. Ausserdem führt der Schmerz zu weniger Bewegung und wer sich weniger bewegt, legt automatisch an Gewicht zu, was wiederum einen negativen Effekt auf die Arthrose-Beschwerden hat. So kommen viele der von Arthrose Betroffenen in eine Abwärtsspirale. Oberstes Therapieziel ist es wieder aus dieser Abwärtsspirale herauszukommen.

Bei starker Abnutzung des Hüftgelenks ist eine Hüftgelenksersatz-Operation meistens die letzte Möglichkeit, dem Teufelskreis der Abwärtsspirale zu entkommen und neue Lebensqualität zurückzugewinnen.
Aber Vorsicht, eine Hüftprothese nutzt, bei falscher Belastung des Körpers/ Knies, schneller ab, als ein natürliches Gelenk. Deshalb ist es, gerade mit Gelenkseratz, wichtig, den Körper schonend zu belasten, damit er nicht wieder in eine Abwärtsspirale gerät!

Konventionelle Therapie

Nach einer Hüftoperation mit Prothese-Implantation ist eine sorgfältige Behandlung mit Wiederaufbau der Hüftmuskulatur erforderlich:

  • Physiotherapie: Reduktion der Schwellung, Koodination und Kräftigung der Muskulatur, Beweglichkeitsverbesserung, Narbenmobilisation u.a.
  • Reduktion des Körpergewichts bei Übergewicht
  • Massage, Wärme-/ Kälteanwendungen
  • Pharmakologische Behandlung

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

kyBounder und kyBoot eignen sich hervorragend, um mehr Bewegung in den Alltag zu bringen und die Hüfte nach einer Operation wieder aufzubauen – und das ganz ohne zusätzlichen Zeitaufwand. Die akuten Schmerzen werden zügig gelindert und durch die schonende Belastung der Hüftgelenke auf dem weich-elastischen Material, erfährt die noch sensible Hüfte keine Schläge und die Muskulatur kann sorgfältig aufgebaut werden ohne die "frisch" operierte Hüfte zu überlasten. 

Das weich-elastische Schaumstoffmaterial wirkt wie eine "Knautschzone" und dämpft die Schläge auf die Gelenke beim Gehen und Laufen um ein Vielfaches. Dadurch kann die Schwellung der kürzlich operierten Hüfte besser abgebaut werden und die Heilung wird unterstützt (sanfte Mobilisation des Hüftgelenks-Durchblutungsverbesserung-Reduktion Schwellung).

Es wird wieder angenehmer sich zu bewegen und die Hüftbeschwerden lassen meist schon nach wenigen Minuten nach. Wer sich gerne und viel bewegt, hat es viel leichter übermässige Pfunde loszuwerden, was wiederum eine geringere Belastung der Gelenke zur Folge hat. Nahezu alle Arthrose und Hüftprothese betroffene Kunden berichten über eine Verbesserung ihrer Schmerzen seit sie einen kyBoot tragen.

Anfangs im Alltagsschuh

Abb3: Fussgelenke durch Schuhe blockiert, klappen ab und dämpfen Schläge kaum, Knie und Hüfte beim Fersenkontakt sehr gebeugt und dadurch fehlbelastet.

Nach 6 Wochen im kyBoot

Abb4: Fussgelenke frei, dadurch physiologisches Abrollen möglich und Hüfte gestreckt.--> Belastung und Arthroserisiko minimiert

Nicht allein die dämpfende Wirkung hilft gegen die Schmerzen. Auf der weich-elastischen Unterlage bleibt man beim Stehen automatisch fortwährend ganz leicht in Bewegung. Beim Stehen und Gehen auf weich-elastischen Materialien muss die tiefenstabilisierende Muskulatur einen wesentlichen Beitrag leisten, um die Gelenke stabil zu halten. Eine kräftige tiefenstabilisierende Muskulatur sorgt für aufrechtere Haltung und dadurch präzisere Bewegungen in den Gelenken. Bewegungsmangel aufgrund von Schmerzen hat langfristig Muskelschwund zur Folge. Aufgrund dessen kann es schneller zu Überlastungserscheinungen im Hüftgelenk kommen. Durch das propriozeptive, sensomotorische und koordinative Training auf instabiler Unterlage können die Gelenke in Belastungssituationen wieder besser stabilisiert werden und die operierte Hüfte wird weniger schnell abgenutzt. Das Training der tiefenstabilisierenden Muskulatur lässt sich durch das Tragen von kyBoot ganz leicht in den Alltag einbauen.

Achtung! Kurzfristige Wirkungen werden gern mit nachhaltigen Wirkungen verwechselt.

Die durch den kyBoot ausgelösten Anpassungsprozesse im Körper können Monate oder sogar Jahre in Anspruch nehmen. Es ist ein langwieriger Prozess, um eine nachhaltige Veränderung zu erwirken.

Trotzdem spürt man die Wirkung des weich-elastischen Materials auch kurzfristig z.B. durch Lösen von Muskelverspannungen oder Verringerung von Druckstellen. Diese kurzfristigen Wirkungen dürfen aber nicht mit den nachhaltigen Wirkungen verwechselt werden, denn in einer Woche kann der langfristige Anpassungsprozess noch nicht so fortgeschritten sein, dass es spürbar wäre.

Kurzfristige Wirkungen hingegen können genauso schnell wie sie kamen auch wieder verschwinden oder sich sogar in Beschwerden wandeln, wenn die Pausen anfangs nicht beachtet werden.

Deshalb ist es wichtig zu verstehen, dass eine Erstreaktion und das Verringern des positiven Gefühls in den ersten Wochen mit kyBoot nicht bedeutet, dass die kyBoot nicht mehr wirken, sondern dass lediglich das kurzfristige Wohlgefühl geringer wird!

Prävention mit kybun

Jeder weiss, dass der Körper mit der Zeit Verschleisserscheinungen aufweist und irgendwann Probleme und Beschwerden beim Gehen und Laufen auftreten. Erst bei Beschwerden fangen die meisten jedoch an ihren Körper bewusst als zerbrechliches und vergängliches Gebilde wahrzunehmen. In den meisten Fällen ist es jedoch schon zu spät und es sind irreversible Schäden an Gelenken wie Knorpelabrieb entstanden.

Daher ist es wichtig nicht erst zu handeln, wenn Schmerzen zu spüren sind oder zunehmen. kyBounder und kyBoot helfen schon in der Jugend die Gelenke zu schonen und Arthroseproblemen vorzubeugen.

Erstreaktionen

Spezifische Erstreaktionen bei operierter Hüfte mit Prothese-Implantation:

Obwohl das kybun-Training das operierte Gelenk intensiv fordert, kann mit dem kyBoot/ kyBounder Training schon wenige Tage nach der Operation begonnen werden (ausser wenn ein Arzt oder Physiotherapeut davon abrät). Wenn die Operation erst kürzlich vorgenommen wurde, ist es wichtig, das Aufbautraining mit kyBoot/ kyBounder langsam zu steigern. Bei zu langer Tragdauer kann es vorkommen, dass sich die Schwellung verstärkt oder dass Sie sogar vermehrte Schmerzen bekommen. In diesem Fall ist es wichtig, die Tragdauer herunterzusetzen und vor dem Auftreten der Symptome eine kurze kybun-Pause einzulegen, damit sich die Hüfte vom Training erholen kann.

 

Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder und kyBoot Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen 

kybun-Übungen

Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen

Folgende Anpassungen der Standarddurchführung des Intervall Walkings sind bei einer Hüftgelenksprothese wichtig:  

  1. Beide Übungen sind wichtig
  2. Langsame Übungen helfen die stabilisierende Muskulatur um das Hüftgelenk wieder aufzubauen
  3. Lockernde Bewegungen helfen verspannte Hüftmuskeln zu lösen 

Anwendungstipps

Nach einer Hüftprothese-Implantation ist es wichtig, schädliche Stössen auf das neue Gelenk zu vermeiden. Achten Sie sich deshalb beim Gehen im kyBoot/ Stehen auf dem kyBounder auf folgende Punkte:

  • Aufrechtes Gehen
  • Keine zu langen Schritte
  • Alltag/Freizeit: Möglichst viel im kyBoot laufen oder kyBounder benutzen. Ermüdung beachten > kybun Übungen regelmässig machen und wenn nötig eine kurze Pausen einlegen.
  • Job: Möglichst wenig Sitzen. Anfangs sitzen und Stehen abwechseln und Ersatzschuhe zum Wechseln mitnehmen
  • Wenn Sie sich im kyBoot auch nach einer Testrunde unsicher/ zu wackelig fühlen, empfehlen wir Ihnen ein kyBoot-Modell der 2. Generation. Diese Modelle haben im Mittelfussbereich einen etwas breitere Sohle, was mehr Stabilität verleiht. Lassen Sie sich von den kyBoot-Fachleuten vor Ort beraten.
  • Wenn auch das 2. Genetations-kyBoot-Modell Ihnen zu instabil ist, raten wir zum kyBounder. Hier können Sie die Dicke wählen wo Sie sich wohl fühlen (je dicker, desto instabiler, desto Trainings-intensiver). Zusätzlich kann man sich an einem festen Gegenstand festhalten, was gerade am Anfang nach der Operation hilfreich sein kann, bis man wieder das Vertrauen in die Hüfte zurückgefunden hat.
  • Bei künstlichen Hüften sind präzise Bewegungen essenziell. Achten Sie sich auf genaue Bewegungen und machen Sie bei Ermüdung oder Schwäche unbedingt eine Pause. Ein seitliches Abkippen auf dem weich-elastischen Material muss korrigiert werden, damit der Fuss, das Knie und die Hüften achsengerecht belastet werden. Lesen Sie mehr dazu unter "seitliches Abkippen".
  • Wenden Sie sich an einen kybun-Händler ihres Vertrauens, wenn Sie weitere Fragen haben, sich unsicher fühlen oder sich die Schmerzen im kyBoot, trotz befolgen der Tipps, nicht verbessern.

Meinungen/Kundenaussagen

Ich bin 66 Jahre alt und habe zwei künstliche Hüftgelenke, eine Prothese am rechten Knie und musste mich zwei schweren Operationen am Rücken unterziehen. Nachdem ich kyBoot entdeckt hatte, sind meine dauerhaften Schwellungen an den Knien innerhalb von zwei Tagen zurückgegangen. Seitdem kann ich wieder lange Strecken laufen - ganz ohne Humpeln. Es ist wie ein ganz neues Leben!
Ein wunderbarer Schuh. Beim Bügeln bekomme ich keine Rückenschmerzen mehr. Möchte diesen Schuh nicht mehr missen und freue mich über die Neueröffnung des kyBoot Shop in Ahrensburg. Mein Mann hat eine künstliche Hüfte mit nunmehr einem verkürzten Bein und hat mit diesen Schuhe keinerlei Probleme, weil die Sohle den Körperdruck ausgleicht. Ich, besser wir, können diese Schuhe nur empfehlen.

Erfahrungen/Weitere Fragen zu Hüftprothese

/

kyBoot geeignet bei Spinalkanalstenose und nach Fraktur eines Lendenwirbels?

Der kyBoot und der kyBounder sind ideale Trainingsgeräte, um die tiefen, stabilisierenden Muskeln des Rückens zu trainieren. Dies ist bei einer Spinalkanalstenose besonders wichtig um den eingeklemmten Nerv zu entlasten. Es gibt dabei jedoch gewisse Punkte zu beachten:

Spinalkanalstenose-Betroffene behelfen sich oft, indem sie ihren Oberkörper nach vorne beugen. Am Anfang nur leicht, dann immer deutlicher. Dies ist eine natürliche Reaktion, um dem Schmerz oder den Lähmungserscheinungen auszuweichen, denn durch diese Vorlage weitet sich der Spinalkanal kurzfristig. Über längere Zeit gesehen ist diese Reaktion des Körper jedoch nicht vorteilhaft: Die Vorlage ist eine Fehlhaltung was zu Verspannungen, Blockaden und später eventuell zu noch mehr Einengung im Spinalkanal führt.

Im Falle einer Spinalkanalstenose müssen wir einen Kompromiss machen: Einerseits müssen wir die Lähmungserscheinungen vermindern, indem der Spinalkanal geöffnet wird. Anderseits darf die Fehlhaltung (Vorlage) nicht zu gross werden, um negative Folgereaktionen zu vermeiden.

Für diesen Kompromiss eignet sich der kyBoot besonders:

Durch das Gehen auf weich-elastischem Untergrund wird der Körper sanft, Schritt für Schritt aufgerichtet. Dies geschieht automatisch. Wichtig ist, dass Sie auf Ihren Körper hören. Die Lähmungserscheinungen sollten abnehmen, bei einer Zunahme der Lähmungen oder Schmerzen sollten Sie die kyBoots ausziehen. Wichtig ist, dass Sie den kyBoot nach einer Pause so schnell wie möglich wieder anzieht, damit sich ihr Körper an die neue Haltung gewöhnen kann.

Wegen des „Wackelns“ müssen Sie beachten, dass die Wirbelsäule nur gefühlt mehr wackelt und sich instabiler anfühlt. In Wirklichkeit zentriert sich die Wirbelsäule im kyBoot und die Bewegungen  der Wirbelsäule werden viel kleiner und feiner.

Auch wegen der Wirbelsäulenfraktur habe ich keine Bedenken denn der kyBoot vergrössert die Muskelaktivität der Lendenwirbelsäule was einerseits zu einer besseren Durchblutung des Rückens führt und andererseits werden besonders die tiefen, feinen  Muskeln gekräftigt, was langfristig zu einer Verbesserung der Rückenstabilität führt und so die Wirbelkörper und Bandscheiben gleichmässiger belastet und geschont werden.

Es gilt jedoch dasselbe wie auch bei der Spinalkanalstenose. Falls es anfangs zu Schmerzen kommt, ist eine Pause vonnöten bis sich der Körper wieder erholt hat.

Zusätzlich empfehle ich Ihnen die speziellen kybun Übungen durchzuführen. Die gibt es sowohl für kyBounder wie auch für kyBoot.

http://www.kybun.ch/philosophie/kybun-uebungen/kybounder.html

www.kybun.ch/philosophie/kybun-uebungen/kyboot.html

nach Bandscheiben und Ischiasoperation Rückenschmerzen im kyBoot aber nicht im Alltagsschuh

Rückenschmerzen sind eine komplexe Angelegenheit bei der sehr viele Faktoren eine Rolle spielen und können oft nicht allein durch das Tragen von kyBoot beseitigt werden.

Es ist also wichtig keine Wunder in kürzester Zeit zu erwarten. Der kyBoot bringt in den meisten Fällen eine Linderung der Schmerzen, da jeder Mensch aber individuell auf äussere Reize anspricht, kann ein kurzfristiger Erfolg nicht garantiert werden.

Das Spezielle bei den meisten Rückenbeschwerden ist, dass sie oft nicht aus einer traumatischen Verletzung resultieren, sondern durch Fehlbelastung und Überanspruchung der Strukturen sich über Jahre hinweg manifestiert haben.

Daher ist die Behandlung von Rückenschmerzen auch so ein langwieriger Prozess, der durchaus auch wellenförmig verlaufen kann. Das heisst es kann Phasen geben in denen die Schmerzen sich stark bessern aber anschliessend wieder etwas vermehrt auftreten. So kann sich eine Gesesung und Regeneration durchaus über 1-3 Jahr hinziehen.

Des Weiteren ist wichtig, wenn man lange am Tag im kyBoot steht, ab und zu die Muskeln in Rücken und Beinen zu lockern indem man z.B. ein wenig auf und ab wippt oder das Gewicht von Ferse zur Fussspitze verlagert.

Er darf auch nicht vergessen, dass der kyBoot ein Trainingsgerät ist und die Muskulatur ständig fordert. Irgendwann benötigt jeder Muskel eine Regenerationspause. Wenn die Schmerzen stärker werden, ist es Zeit für eine Verschnaufpause.

Wir empfehlen Ihnen ausserdem unbedingt unsere speziellen für kyBoot und kyBounder entwickelten Übungen durchzuführen. Sie beschleunigen die Anpassung des Körpers und die Regeneration.

http://www.kybun.ch/philosophie/kybun-uebungen/kyboot.html

www.kybun.ch/philosophie/kybun-uebungen/kybounder.html

Ist der kyBoot nach einer Rückenoperation zu empfehlen?

Vor drei Wochen habe ich ein Paar kyBoot Damenschuhe gekauft. Fünf Monate davor hatte ich eine Rückenoperation (Spinalkanal). Von Tag zu Tag verstärkten sich meine Rückenschmerzen (Auch bei nur 1 Stunde Tragedauer pro Tag). Nach einer Konsultation bei meinem Hausarzt, hat mir dieser abgeraten die Schuhe zu tragen. In meinem Falle sei der kyBoot kontraproduktiv. Was soll ich nun machen?

Generell kann man sagen, dass der kyBoot ein ideales Schuhwerk ist um den Rücken zu entlasten und gleichzeitig die tiefe, stabilisierende Muskulatur zu stärken. Besonders nach einem operativen Eingriff ist es wichtig die Muskulatur wieder aufzubauen, damit der Rücken langfristig in gutem Gesundheitszustand bleibt.

Nun ist es nicht ganz leicht, Ihre persönliche Situation einzustufen, da ich weder Ihre Vorgeschichte noch die aktuelle Situation nach der Operation kenne. Allgemein gilt jedoch: Lassen Sie sich für den Muskelaufbau Zeit. Das heisst, steigern Sie langsam die kyBoot Tragedauer. Eine Stunde am Stück, kann nach nur drei Wochen kyBoot Tragen und zusätzlicher Vorbelastung einer Operation bereits zu viel sein. Versuchen Sie einmal den kyBoot 20 Minuten am Stück zu tragen und dann wieder zu den normalen Schuhen zu wechseln. Wenn Sie dies mehrmals pro Tag praktizieren, ist das ein ideales Training für Ihren Rücken. So können Sie langsam die Tragedauer steigern, immer nur so weit, dass Sie keine Rückenschmerzen bekommen. Hören Sie also gut auf Ihren Körper! So angewendet, kann sich der kyBoot nur positiv auf Ihren Rücken auswirken!

Viele Ärzte kennen leider die kybun MechanoTherapie noch nicht und raten deshalb davon ab. Aber es gibt ebenso auch viele Ärzte und medizinische Fachpersonen, die den kyBoot ihren Patienten empfehleln. Auf unserer Homepage finden Sie Statements von Spezialisten.

Wie ist die Wirkung des kyBoot bei künstlichen Hüftgelenken?

Ich hatte diese Woche einen Kunden bei uns im Shop, der vor einigen Wochen einen kyBoot kaufte und sehr zufrieden ist damit. Seit August 2010 hat er zwei Ganz-Hüftprothesen aufgrund von Arthrose.
Unser Kunde möchte gerne eine medizinisch fachliche Auskunft über die Wirkung und Vorteile eines kyBoot, konkret in seinem Fall mit Totalhüftprothesen.


Ihr Kunde kann von den positiven Auswirkungen auf den Körper auf jeden Fall profitieren. Der kyBoot hat folgende Wirkung auf die Hüftgelenke:

- Er dämpft die Schläge auf die Gelenke ab. Dies ist angenehm und schonend für das Hüftgelenk, besonders nach einer Operation oder Schmerzen.
- Er stärkt die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur und deren Propriozeption. Dadurch wird beim Gehen wieder die Kraft und das Gleichgewicht der Füsse gebraucht und somit die Hüfte entlastet.
-Im kyBoot richtet sich der Körper durch das vermehrte Abrollen des Fusses auf, die Hüfte wird gestreckt und die Hüftgelenke somit axialer und dadurch schonend belastet.
- Nicht nur die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur sondern auch die stabilisierende Hüft-/Rumpfmuskulatur wird trainiert. Dies gibt der Hüfte mehr Stabilität, was wiederum das Gelenk stabilisiert und dadurch die Prothese schont.

Nach oben