Fussfehlstellungen; Knick-Senkfuss, Plattfuss, Spreizfuss, Hohlfuss

Angeborene oder erworbene Deformitäten der Füsse ergeben sich aus einer mehr oder weniger starken Abweichung von der normalen Fussform. Sie beeinträchtigen grundsätzlich die Statik des Körpers. Häufig sind Knieprobleme und andere Beschwerden die Folge.

Um eine Verschlechterung des Zustandes zu verhindern, ist es wichtig die Ursache zu behandeln. In den meisten Fällen liegt eine Fussinstabilität zu Grunde, welche durch Kraft-Koordinations- und Beweglichkeitstraining deutlich verbessert werden kann.

Im kyBoot/ auf dem kyBounder können sich die Füsse frei in alle Richtungen bewegen und somit ihre natürliche Mobilität zurückgewinnen. Sie können einfach, im Alltag integriert, Ihre Füsse stärken und gleichzeitig Abnutzungserscheinungen in den Gelenken und Schmerzen aktiv entgegenwirken.

Definition

  • Knickfuss, Senkfuss, Plattfuss:
    Als Senkfuss bezeichnet man eine Abflachung des Längsgewölbes von der Ferse zum Vorderfussballen. Typischerweise knickt der Fuss ein und der Knöchel steht auf der Innenseite heraus (Knickfuss). Diese beiden Fussfehlstellungen treten häufig in Kombination auf. Tritt eine Verschlechterung des Zustands ein, liegt das Längsgewölbe komplett am Boden auf (Plattfuss).
  • Spreizfuss:
    Unter Spreizfuss wird ein Auseinanderweichen der Knochen des Mittelfusses verstanden. Im Laufe der Zeit kommt es durch die Absenkung des Fussquergewölbes zu Fussbeschwerden mit Verbreiterung des Vorfusses. Hauptsymptom sind belastungsabhängige Schmerzen. Diese treten besonders beim Gehen und Stehen auf und lassen in der Ruhestellung nach. Durch die Verbreiterung des Fusses kommt es zu Beschwerden im Schuh.
  • Hohlfuss:
    Unter einem Hohlfuss versteht man eine Fussdeformität, bei welcher der Fuss eine verstärkt ausgeprägte Fusslängswölbung aufweist.

Ursachen

 

  • In aller Regel ist der Knick-Senkfuss durch eine Schwäche der Fussmuskulatur bedingt, die normalerweise das Fussgewölbe trägt. Diese Schwäche ist bei Kleinkindern zunächst noch normal, sollte sich jedoch im Laufe einiger Jahre ausgleichen. Doch eine bewegungsarme Lebensweise, verstärkt durch die Ruhigstellung der Füsse in den Schuhen, verhindert häufig den erforderlichen Trainingsreiz auf die Fussmuskulatur. Deshalb hat sich auch bei Jugendlichen und Erwachsenen die notwendige Muskelspannung für ein stabiles Fussgewölbe noch nicht ausgebildet. Fast immer ist Fussschwäche der Grund für Senkfüsse.
  • Der Plattfuss ist eine angeborene oder erworbene Fussfehlstellung.
    Der angeborene Plattfuss ist eher selten und tritt in ca. 50 Prozent aller Fälle in Kombination mit weiteren Fehlbildungen auf.
    Der erworbene Plattfuss entsteht in den meisten Fällen durch eine ungenügende Funktion der Muskeln und Bänder. Ursächlich können mangelndes Training (dauerhaftes Sitzen, beständiges Tragen von Schuhen), Überlastung des Fusses beispielsweise durch Übergewicht oder langanhaltendes Stehen, Bindegewebsschwäche, Fersenbeinbruch ("posttraumatischer Plattfuss") sowie Krankheiten wie beispielsweise Kinderlähmung, Rachitis sowie neurologische und rheumatische Erkrankungen sein. Im Röntgenbild befindet sich das Sprungbein in Normalstellung.
  • Spreizfüsse entstehen meistens durch eine jahrelange, ungünstige Fussbelastung. Der Grund für einen Spreizfuss ist nicht mangelnde Bewegung, sondern meistens das Tragen ungeeigneten Schuhwerkes, vor allem von Absatzschuhen. In hochhackigen Pumps ist die Vorfussbelastung verfünffacht. Zudem ist die Bindegewebsschwäche (vorrangig bei Frauen - genetische Disposition) noch ein weiterer Grund, weshalb es zu einer Verbreiterung des Vorfusses kommen kann.
    Oft rollen die Betroffenen beim Gehen über die Aussenkannte des Fusses ab. Richtig wäre über die Grosszehe "abzustossen". Der Grund für ein "falsches Abrollen" liegt meistens an schlechtem Schuhwerk oder den harten Böden. In "harten Schuhen" wird der Fuss in seiner Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Dadurch wird die Fussmuskulatur immer schwächer und man beginnt das mit einem ungünstigen "Abrollen" beim Gehen zu kompensieren. So verschlechtert sich die Fusskraft immer mehr, das Fuss-Quergewölbe wird insuffizient und es entsteht ein Spreizfuss.
  • Ein Hohlfuss ist meist angeboren, familiär.
    Andere Ursachen dafür sind Lähmungen und Nervenschäden der Fussmuskeln. Auch eine Schwäche der Fussmuskeln und der Bänder kann die Ursache sein. Manchmal ist der Hohlfuss ein erstes Anzeichen einer Muskelschwäche bzw. Muskelkrankheit.

Langzeitfolgen

Wenn bei Fussfehlstellungen nicht therapeutisch eingegriffen und die Ursache behandelt wird, kommt es meistens zu Schmerzen und Abnutzung in den Füssen und später in anderen Gelenken.

Oft werden orthopädische Schuheinlagen verordnet. Dies kann kurzfristig eine Entlastung für die Füsse bedeuten, ist aber in den meisten Fällen langfristig keine gute Lösung, da die Füsse passiv gestützt werden und dabei muskulär immer schwächer werden. Dadurch wird langfristig die Fussfehlstellung nicht verbessert, im Gegenteil, der Fuss gewöhnt sich an die Einlagen und dadurch kommen oft die Schmerzen wieder zurück.

Wer ausschliesslich auf passive Schuheinlagen setzt, verändert nichts an der Ursache der erworbenen Fussfehlstellung. Meistens ist die Fussmuskulatur stark abgeschwächt und die Beweglichkeit der Füsse eingeschränkt. Wenn nun die schwachen Füsse zusätzlich durch Einlagen gestützt werden, kann sich der Fuss noch weniger frei bewegen und die Fussmuskulatur wird noch mehr abgeschwächt. Dadurch wird die Fussfehlstellung weiter verschlechtert.

Zu befürchten sind im Laufe des Lebens Überlastungsschmerzen der zu schwachen Fussmuskulatur, Knieschäden infolge falscher Kraftübertragungen beim Gehen und Stehen, Bildung eines schmerzhaften Fersensporns,  Bandscheiben- und Rückenprobleme aufgrund gestörter Bewegungsabläufe und unzureichender Stossdämpfung durch das eingesunkene Fussgewölbe.

Konventionelle Therapie

  • Orthopädische Schuheinlagen
  • Physiotherapie (Fussgymnastik)
  • Medikamente (Schmerzmittel)

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

Wir raten sowohl zum kyBounder, als auch zum kyBoot bei Knick-Senk-Spreizfüssen und allen anderen erworbenen (Ursache: schwache Fussmuskulatur) Fussfehlstellungen. Durch das direkte Stehen auf weich-elastischem Untergrund, wird die tiefe Fussmuskulatur trainiert und die Beweglichkeit des Fusses verbessert. Diese tiefe Fussmuskulatur ist bei Fussproblemen oft stark abgeschwächt. Deshalb wird der Fuss nicht mehr richtig stabilisiert. Mit der Zeit kann das zu Schmerzen und noch grösseren Fehlstellungen führen.

Mit dem kyBoot oder kyBounder kann sich der Fuss wieder in alle Richtungen bewegen, ähnlich wie beim Barfussgehen auf weichem Untergrund. Dadurch wird die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur gestärkt. Spreizfüsse, Knicksenkfüsse oder Plattfüsse bekommen mehr Stabilität. Es ist erwiesen, dass ein insuffizientes oder flaches Fussgewölbe durch ein Muskeltraining stabilisiert werden kann und die Beschwerden dadurch abnehmen. Dadurch kann man ein Verschlechtern der Fusssituation verhindern und die darüber liegenden Gelenke schonen.

Je häufiger die Fussmuskulatur trainiert wird, desto schneller verbessert sich die Fusstellung und Schmerzen nehmen ab. Im kyBoot/ auf dem kyBounder können Sie ohne Zusatzaufwand das Training in Ihren Alltag integrieren und somit die Fussmuskulatur immer wieder während des Tages herausfordern.

Erstreaktionen

Spezifische Erstreaktionen bei einer Fussfehlstellung:

Bei Knicksenkfuss oder Plattfuss kann es anfangs vorkommen, dass der Fuss leicht nach innen knickt bzw. der Knicksenkfuss im kyBoot/ auf dem kyBounder nicht aufrecht gehalten werden kann. Dies kann folglich zu Schmerzen im Fuss oder häufig auch zu Knieschmerzen führen. Bitte lesen Sie die "Anwendungstipps" und "Übungen" welche Ihnen helfen, diese Erstreaktionen zu vermeiden.

Bei Spreizfuss kann es anfangs im Vorfussbereich zu Schmerzen kommen, wenn Sie den kyBoot/ kyBounder noch nicht gewohnt sind. Sobald sich Ihre Fussmuskulatur in diesem Bereich aufgebaut hat, wird diese Erstraktion verschwinden. Bitte lesen Sie die "Anwendungstipps" und "Übungen" um solche Fussschmerzen zu vermeiden.

 

Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder und kyBoot Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen 

kybun-Übungen

Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen 

Folgende Anpassungen der Standarddurchführung des Intervall Walkings sind bei einem Knicksenkfuss und Spreizfuss wichtig: 

Knicksenkfuss: 

  1. Fokus auf langsame Übungen, da hier bewusste Bewegungssteuerung möglich (Korrigieren von starkem nach innen einknicken) 
  2. Bei Ermüdung auf schnelle Übung umstellen

 

Spreizfuss: 

  1. Vorfuss sollte nicht zu stark belastet werden (Gewölbe wird bei Vorfussbelastung hinuntergedrückt)
    - kleinere Schritte machen
  2. langsame Übung etwas schneller durchführen, falls unangenehmes Gefühl im Vorfuss auftritt
  3. Wechsel der Übungen einhalten

Anwendungstipps

Wir raten Ihnen, den kyBoot ohne orthopädische Schuheinlagen zu tragen, als aktives Stabilisationstraining des Fusses. Die Fussmuskulatur braucht mehrere Monate, bei regelmässigem Training, bis sie genügend kräftig ist, mehrere Stunden im kyBoot zu gehen. Sie können die normalen Schuhe mit Einlagen als Entlastung zwischendurch tragen. Ein dauerndes Tragen vom kyBoot kann am Anfang (in den ersten Wochen/Monaten), nach jahrelangem Einlagentragen, die Füsse überfordern.
Einlagen sind eine passive Stütze für den Fuss, und verbessern längerfristig die Fusssituation keineswegs. Wir empfehlen, die orthopädischen Einlagen nicht konstant zu tragen. Hören Sie am besten auf Ihren Körper, der sagt Ihnen was ihm gut tut, und wann er eine Pause braucht.

Achten Sie sich darauf, dass Sie im kyBoot die Sohle gleichmässig belasten und der Fuss aufrecht auf der Sohle steht. So haben Sie eine günstige Beinachse und auch weniger ein "nach innen Knicken" der Füsse und Knie.

Machen Sie nicht zu lange Schritte, das erleichtert eine gute Fussstellung in kyBoot. Dadurch kippen Sie weniger stark nach innen.

Manche Leute fühlen sich im kyBoot zu instabil. In diesem Fall raten wir verschiede kyBoot-Modelle zu probieren, einige höher geschnittene Modelle verleihen mehr Stabilität. Ausserdem empfehlen wir diesen Kunden die Sohle der 2. Generation, die ist etwas breiter im Mittelfussbereich und verleiht daher mehr Sicherheit beim Gehen (lassen Sie sich im kybun Fachgeschäft beraten).

Wenn Sie sich im kyBoot gehend trotzdem zu unsicher fühlen, raten wir Ihnen zum kyBounder. Die kyBounder sind in 3 unterschiedlichen Dicken erhältlich; dadurch können Sie die Dicke wählen, wo es Ihnen am wohlsten ist (je dicker-desto instabiler-desto intensiver das Training).
Zusätzlich haben Sie auf dem kyBounder die Möglichkeit, falls Sie zusätzlichen Halt benötigen, sich an einem festen Gegenstand festzuhalten.

Bei Spreizfüssen ist es wichtig, die tiefe Fussmuskulatur zu stärken und die Beweglichkeit des Fusses zu fördern.
Bei anfänglichen Schmerzen im kyBoot empfehlen wir Ihnen , ein kleines "Polsterkissen" oder eine etwas steifere Einlegesohle (im Schuhhandel oder Drogerie/ Apotheke erhältlich) unter das Vorfussgewölbe zu legen. Dies unterstützt das Quergewölbe und verhindert eine Überdehnung (Schmerzen). Sobald die Fussmuskulatur stärker wird (u.a. durch Training im kyBoot/kyBounder) wird das Quergewölbe aktiv stabilisiert und sie können das Polsterkissen oder die steife Einlegesohle ev. wieder weglassen.

Meinungen/Kundenaussagen

Diese Schuhe sind sehr geeignet für mich wegen meinem Problem: einem schweren Plattfuss, wie die Ärzte sagen. Nichts half mir, bis ich die Schuhe von kybun fand. Meine Arbeit in der Klinik erfordert viel Bewegung, Sitzen, Stehen … Ich kann sie nicht ausziehen; ich trage sie immer zur Arbeit, zum Laufen. Auch bei Auslandsreisen habe ich sie getragen. Ich habe diese Tage genossen, keine Schmerzen in den Beinen, und ich bin sehr zufrieden.
Ich wohne in Rüti und dort gibt es schon seit einiger Zeit einen kyBoot-Shop. Sehr lange dachte ich, dass ich diesen speziellen Schuh nicht tragen kann. Eines Tages ging ich dann doch in den Shop und habe mir die Modelle angeschaut. Ich wurde von einer Frau beraten, die mein Fussproblem richtig einschätzen konnte. Daraufhin habe ich verschiedene Schuhe anprobiert und festgestellt, dass es trotzdem ein paar Schuhe gibt, die ich mit meinen Füssen tragen kann.
Die ausführliche Untersuchung und der klinische Test zeigen: Durch die langgezogene Schnürung lässt sich der kyBoot sehr passgenau auf den Fuss fixieren, was auch die exakte Positionierung des Fusses über der Sohle ermöglicht. Das grosse Innenvolumen ermöglicht ein genügendes Spiel der Zehen ohne Druckstellen und ist somit auch für Personen mit vergrössertem Fussvolumen geeignet. Das Schaftmaterial ist sehr weich, was den Tragekomfort noch weiter verbessert. Die speziell konstruierte Sohle bereichert das Innenklima des Schuhes ganz erheblich, da die Belüftung bei jedem Schritt zu einer Ventilation des Fusses führt. Dies ist besonders bei mehrstündigem Tragen sehr angenehm. Die extreme Dämpfung ist vor allem für Menschen mit Arthroseproblemen in den Beinen sowie auch im Hüftbereich und auch im Wirbelsäulenbereich geeignet. Die hohe Deformations- Potenz der schock-absorbierenden Sohle wird nicht, wie bei andern handelsüblichen Gesundheitsschuhen, durch eine übertriebene Erhöhung der Sohle erreicht, sondern durch das ausgeklügelte Dämpfungssystem. Trotz des starken Federns des Fusses beim Abrollvorgang entsteht keine eigentliche Instabilität, da die Laufsohle breit gehalten wurde, was die seitliche Abstützung gewährleistet. Die hohe Dämpfung im Mittel- und Vorfussbereich predestiniert den kyBoot für Menschen mit Mittelfuss- und Vorfussbeschwerden oder Fehlstellung der Zehen und Arthrosen.

Erfahrungen/Weitere Fragen zu Fussfehlstellungen

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Alterbedingte Plattfüsse

Ist der kyBoot geeignet für eine ältere Frau mit altersbedingten Plattfüssen?

Der kyBoot eignet sich bestens für  Plattfüsse. Wichtig ist, dass bei bestehenden Problemen langsam gesteigert wird. Das bedeutet, dass man den kyBoot zuerst nur eine viertel bis halbe Stunde am Stück anzieht. So kann sich der Körper langsam an die neue Haltung gewöhnen, d.h. die Muskeln werden langsam gestärkt ohne zu überlasten. Jeder Körper reagiert anders. Hören Sie auf die Reaktion ihres Körpers. Bei vermehrten Schmerzen ziehen Sie den kyBoot aus. Wenn es Ihnen wohl ist, können Sie langsam die Tragedauer steigern, bis Sie mehrere Stunden am Stück den kyBoot tragen können. Lassen Sie sich 3 bis 4 Monate Zeit dafür!

Wirkung vom kyBoot bei altersbedingten Plattfüssen: Diese Plattfüsse sind die Folge von zu wenig Muskeltraining der Füsse. Im Alter läuft man häufig viel weniger als in jungen Jahren, oft auch aufgrund von verschiedenen Problemen (Arthrose, Schwindel). Dadurch senkt sich das Fuss-Längsgewölbe, was zu Schmerzen im Fuss oder auch in den Gelenken weiter oben (z.B. Knie) führen kann. Im kyBoot werden die kleinen, tiefen Fussmuskeln, die für die Fussaufrichtung verantwortlich sind, trainiert.

Knick-/Senk-/Spreizfüssen, Knie knickt nach innen

Eignet sich der kyBoot bei Knick-/Senk-/Spreizfüßen? - Was ist der Unterschied zum MBT und Joya?
Bezüglich kyBoot, riet mir der Orthopäde eher ab, da ich sowieso instabile Füsse hätte. Ich solle lieber wie seit Kindheit an Einlagen tragen.  Was mache ich, dass ich mit den Knien nicht so stark nach innen kommen?

Wir raten sowohl zum kyBounder, als auch zum kyBoot bei Knick-Senk-Spreizfüssen. Durch das direkte Stehen auf weich-elastischem Untergrund, wird die tiefe Fussmuskulatur trainiert, und die Beweglichkeit des Fusses verbessert. Diese tiefe Fussmuskulatur ist bei Fussproblemen oft stark abgeschwächt. Deshalb wird der Fuss nicht mehr richtig stabilisiert. Mit der Zeit kann das zu Schmerzen und noch grösseren Fehlstellungen führen.

Ich rate Ihnen, den kyBoot ohne Einlagen zu tragen, als aktives Stabilisationstraining des Fusses. Die Fussmuskulatur braucht aber drei bis vier Monate, bei regelmässigem Training, bis sie genügend kräftig ist. Sie können die normalen Schuhe mit Einlagen als Entlastung zwischendurch tragen. Ein dauerndes Tragen vom kyBoot wäre am Anfang (in den ersten Wochen/Monaten), nach jahrelangem Einlagentragen, eine Überforderung des Fusses.
Einlagen sind eine passive Stütze für den Fuss, und verbessern längerfristig die Fusssituation keineswegs. Wenn irgendwie möglich, diese Einlagen nicht konstant tragen. Hören Sie am besten auf Ihren Körper, der sagt Ihnen was gut tut, und wann er eine Pause braucht.

Ich rate Ihnen im kyBoot möglichst die Sohle gleichmässig zu belasten. So haben Sie eine günstige Beinachse, und auch weniger ein nach innen Knicken der Knie. Dies hängt übrigens oft mit einer Fussschwäche zusammen. Das bedeutet, dass mit Ihrem kybun Fusstraining auch die Knie stabiler werden sollten.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: S.Kientsch
Knick-Senkfuss und orthopädische Einlagen

Mein Arzt hat mir jetzt Einlagen verschrieben und mein Orthopäde riet mir die kyBoot bei meinem Knick, Senk- Spreizfuss nicht zu tragen da sie nicht stützend wirken. Was meinen Sie dazu?

Ich empfehle Ihnen den kyBoot als "aktiven Schuh" in Abwechslung mit den "normalen, harten Schuhen mit Einlagen" zu tragen. Im kyBoot kann sich Ihr Fuss in alle Richtungen bewegen, dadurch wird die tiefe, stabilisierende Muskulatur des Fusses gekräftigt. Nur mit aktivem, häufigem Fusstraining können Sie langfristig etwas für die Knick- Senk- Spreizfüsse machen. Einlagen verbessern die Situation nur kurzfristig, da die Füsse passive gestützt werden. Dabei werden die Füsse nicht stärker, im Gegenteil, immer wie schwächer.

Ich rate Ihnen anfangs die kyBoots nur für 20 bis 30 Minuten am Stück zu tragen, dafür mehrmals täglich. In den "kyBoot Pause" ist es sinnvoll in den "normalen Schuhen" mit Einlagen die Fussmuskulatur zu erholen. Steigern Sie die Tragdauer von Woche zu Woche. Der Körper braucht jedoch drei bis vier Monate Zeit bis die stützende Fussmuskulatur aufgebaut ist. Es kann sein, dass Sie bei einem Wechsel zwischen kyBoot und "normalen Schuhen" bleiben, es gibt auch kyBoot Träger mit Knick-Senkfüssen, die keine orthopädischen Einlagen mehr benötigen. Das ist sehr individuell.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Claudia B.
Spreizfuss

Wie wirkt der kyBoot bei Spreizfuss?

Bei Spreizfüssen ist es wichtig, die tiefe Fussmuskulatur zu stärken und die Beweglichkeit des Fusses zu fördern. Spreizfüsse entstehen meistens durch eine jahrelange, ungünstige Fussbelastung. Oft rollen die Betroffenen beim Gehen über die Aussenkannte des Fusses ab. Richtig wäre über die Grosszehe "abzustossen". Der Grund für ein "falsches Abrollen" liegt meistens an schlechtem Schuhwerk oder den harten Böden. In "harten Schuhen" wird der Fuss in seiner Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Dadurch wird die Fussmuskulatur  immer schwächer und man beginnt das mit einem ungünstigen "Abrollen" beim Gehen zu kompensieren. So verschlechtert sich die Fusskraft immer mehr, das Fuss-Quergewölbe wird insuffizient und es entsteht ein Spreizfuss .

Mit dem kyBoot oder kyBounder kann sich der Fuss wieder in alle Richtungen bewegen, ähnlich wie beim Barfussgehen auf weichem Untergrund. Dadurch wird die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur gestärkt. Spreizfüsse bekommen mehr Stabilität. Es ist erwiesen dass ein isuffizientes oder flaches Fussgewölbe durch ein Muskeltraining stabilisiert werden kann, und die Beschwerden dadurch abnehmen. Dadurch kann man ein Verschlechtern der Fusssituation verhindern.

Wichtig ist immer, dass die Kunden langsam die Tragedauer steigern und bei Ermüdung oder Beschwerden im kyBoot, eine Pause einlegen. Erstreaktionen kann es geben, da das weich-elastische Gehen eine grosse Umstellung für den Körper bedeutet. Es ist wichtig, dass man im kyBoot über die Grosszehe abrollt und nicht wie im "harten Schuh" über die Aussenkante ausweicht (sieht man an der abgeschliffenen Sohle seitlich).


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Susanne S.
Spreizfuss und orthopädische Schuheinlagen

Seit einem halben Jahr muss ich Einlagen benützen wegen meinem  Spreizfuss. Im Geschäft haben wir einen Betonboden. Sind die kyBoot auch für Leute wie mich geeignet?

Der kyBoot hat eine weich-elastische Sohle die ein dreidimensionales Bewegen des Fusses zulässt. In "normalen, harten Schuhen" wurde unser Fuss über Jahrzehnte gestützt und geführt, die Fussmuskulatur hat sich dadurch zurückgebildet. Durch die harten Betonböden werden unsere Füsse zusätzlich abgeschwächt (da wir nicht mehr optimal aus den Füssen abrollen können) und sie verlieren an Beweglichkeit.

Bei allen Fussfehlstellungen ist es wichtig, dass die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur gekräftigt wird. Da wir oft den ganzen Tag unsere Füsse belasten, muss dieses Fussmuskeltraining entsprechend intensiv sein. Einzelne therapeutische Übungen reichen oft nicht aus. Mit dem kyBoot ist es möglich, mit der Zeit über mehrere Stunden die Fussmuskulatur zu stärken. So wird der Fuss nach wenigen Monaten stabiler. Die Fussmuskulatur kann zu einem gewissen Teil die Insuffizienz des Fussgewölbes kompensieren, die Fussschmerzen nehmen ab.

Ich empfehle Ihnen den kyBoot bewusst als Trainingsschuh einzusetzen. Anfangs werden 10 bis 20 Minuten Gehen im kyBoot ausreichen, dafür mehrmals täglich. Schon nach wenigen Tagen bis Wochen können Sie die Tragdauer steigern. Wichtig ist, dass Sie auf Ihren Körper hören, machen Sie eine kyBoot Pause beim Ermüden der Füsse. Dies zeigt sich oft indem die Füsse nach innen oder aussen abknicken.

Achten Sie besonders am Anfang auf eine richtige Fussstellung im kyBoot. Der Fuss sollte im kyBoot nicht seitlich abkippen. Das braucht etwas Konzentration; mit der Zeit wird dies automatisch, da sich Ihr Körper an die Instabilität im kyBoot gewöhnt.

Im kyBoot wird Ihr Fuss durch das weiche Fussbett von unten aktiv gestützt. Das heisst, Sie brauchen im kyBoot keine Einlagen. Bei Vorfussschmerzen im kyBoot können Sie anfangs eine dünne, handelsübliche, steifere Einlegesohle in den kyBoot legen, um die Weichheit der Sohle etwas zu vermindern.

Den "normalen, harten Schuh" mit Ihrer orthopädischen Einlage können Sie dann in der kyBoot Pause tragen. So kann sich Ihre Fussmuskulatur wieder erholen.

Beim Gehen brauchen Sie vermutlich weniger oft eine Pause im kyBoot, da die Fussmuskulatur Ihnen Halt gibt. Beim Stehen rate ich Ihnen, im kyBoot immer wieder an Ort zu gehen, um die Fussmuskulatur zu aktivieren. Wenn Sie Schmerzen im Vorfuss bekommen, machen Sie am besten eine kyBoot Pause und wechseln auf die Schuhe mit Einlagen.

Lassen Sie sich für die Umstellung drei bis vier Monate Zeit, Ihre Füsse müssen sich langsam an die Bewegungsfreiheit im kyBoot gewöhnen und wieder die Kraft aufbauen. Anfangs genügen oft 20-30 Minuten am Stück im kyBoot, so oft wie möglich und täglich.

Hohlfuss

Ich habe einen starken Hohlfuss. Kann ich den kyBoot tragen?

Der kyBoot hat eine weich-elastische Sohle die ein dreidimensionale Bewegen des Fusses zulässt. In den "normalen, harten Schuhen" wurde unser Fuss über Jahrzehnte gestützt und geführt, die Fussmuskulatur hat sich dadurch zurückgebildet.

Bei allen Fussfehlstellungen (wie Hohlfüssen) ist es wichtig, dass die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur gekräftigt wird. Da wir oft den ganzen Tag unsere Füsse belasten, muss dieses Fussmuskeltraining entsprechend intensiv sein, einzelne therapeutische Übungen reichen oft nicht aus.

Mit dem kyBoot ist es möglich, mit der Zeit über mehrere Stunden die Fussmuskulatur zu stärken. So wird der Fuss nach wenigen Monaten stabiler. Die Fussmuskulatur kann zu einem gewissen Teil die Insuffizienz des Fussgewölbes kompensieren, die Fussschmerzen nehmen ab.
Gleichzeitig wird durch das vermehrte Abrollen im kyBoot die Fussbeweglichkeit verbessert, es kommt weniger zu Muskelverkrampfungen um Fuss.

Die weiche kyBoot-Sohle füllt von unten den individuellen Fusshohlraum aus ohne die Beweglichkeit des Fusses einzuschränken. Dies ist besonders bei einem Hohlfuss sehr angenehm, da der Fuss dadurch schön eingebettet liegt.

Ich empfehle Ihnen den kyBoot bewusst als Trainingsschuh einzusetzen. Anfangs werden 10 bis 20 Minuten Gehen im kyBoot ausreichen, dafür mehrmals täglich. Schon nach wenigen Tagen bis Wochen können Sie die Tragdauer steigern. Wichtig ist, dass Sie auf Ihren Körper hören, machen Sie eine kyBoot Pause beim Ermüden der Füsse. Dies zeigt sich oft indem die Füsse nach innen oder aussen abknicken.

Es kann sein dass Sie anfangs einen ziehenden "Schmerz" im Fussgewöbe bekommen. Durch das vermehrte Bewegen im kyBoot kann es zu dieser Erstreaktion kommen. Machen sie in diesem Fall eine kurze kyBoot-Pause, bis die Schmerzen verschwunden sind. Nach einigen Tagen wird sich ihr Fuss an das natürliche Abrollen im kyBoot gewöhnt haben und die Schmerzen treten weniger bis gar nicht mehr auf.

Ich rate Ihnen, den kyBoot bei einem unserer Verkaufsstellen in Ihrer Nähe zu probieren, da werden Sie auch gut beraten.

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