Fussbrennen

Wenn Füsse überfordert sind, dann reagieren sie mit Schmerzen beim Gehen und Stehen. Vor allem Frauen leiden häufig unter Fussbrennen. Wegen des komplexen Zusammenspiels von Knochen, Muskeln, Nerven und Sehnen ist es oft schwierig, eine einzige Ursache herauszufinden.
Im kyBoot/ auf dem kyBounder kann der Fuss wieder natürlich abrollen und sich vom Brennen/ von den Schmerzen erholen. Die Muskeln und Sehnen werden sanft gedehnt und gestärkt, die Gelenke werden mobilisiert.

Definition

Fussbrennen selbst ist keine Krankheit, sondern ein Krankheitszeichen, ein Symptom. Die Ursache kann banal sein, aber auch Ausdruck einer schweren Erkrankung.
Aufgrund seiner Architektur ist der Fuss stark anfällig für vielerlei Erkrankungen, die zu Schmerzen in diesem Bereich führen können. Jegliche strukturelle Abweichung oder Fehlfunktion in nur einem Bereich des Fusses führt gegebenenfalls zu einer Schmerzsymptomatik und kann darüber hinaus Beschwerden in anderen Körperbereichen induzieren (Knie-, Hüft- , Rückenschmerzen).

Ursachen

Fussbrennen kann sehr viele Ursachen haben. Bei den nicht pathologischen (nicht krankhaften) Ursachen sollte man zwischen Fussbrennen in herkömmlichen Schuhen (a) und Fussbrennen in kyBoot (b) unterscheiden.

a) In herkömmlichen Schuhen sind häufige Ursachen:

  • Schlechte Belüftung
  • Zu kleine Schuhgrösse oder zu enge Schuhe
  • Dadurch zu wenig Fussbewegungsfreiheit

b) In den kyBoot kommen meistens folgende Ursachen in Frage:

  • Starke Aktivierung der Fussmuskulatur im kyBoot. Dies sollte nach einigen Wochen besser werden, wenn sich die Muskulatur an das vermehrte Arbeiten (Abrollen) im kyBoot gewöhnt hat und der Fuss beweglicher ist.
  • Zu dicke Socken. Da der Fuss im kyBoot viel aktiver ist als in "normalen" Schuhen, braucht es gar keine dicken Socken. Dünne Baumwollsocken sind ideal wie z.B. die kybun Socken
  • Zu festes Schnüren des kyBoot. Dadurch ist der Luftaustausch weniger gut und die Füsse erwärmen stärker.
  • Langes Stehen am Ort. Im kyBoot sollte möglichst oft gegangen werden, damit sich die Luft im Schuh schnell austauschen kann. Beim Stehen empfehlen wir immer wieder am Ort zu Gehen (siehe Mikro Intervall am Ort: http://www.kybun.ch/ratgeber/kybun-uebungen/kyboot.html.
  • "Ausgelaufener" KyBoot: Bei intensiver Nutzung des kyBoot sollte dieser bei Bedarf ersetzt werden. Die positive Wirkung auf den Körper nimmt ab, je länger und intensiver der kyBoot getragen wird. Wann dieser Zeitpunkt da ist, ist individuell und hängt von verschiedenen Faktoren ab, z.B. Häufigkeit der Nutzung des Schuhs, Gangart der Trägerin/ des Trägers, Körpergewicht.

Probieren Sie am besten einen neuen kyBoot bei einem kyBoot Händler Ihrer Wahl aus, dann merken Sie sofort den Unterschied und wissen, ob Sie Ihren ersetzen sollten.

Plötzliches Fussbrennen im kyBoot, nach monatelangem Tragen ohne Beschwerden:
Die Ursache dafür ist meistens ein unbewusstes Verändern der Ramenbedingungen wie z.B.:

  • Andere Socken als bisher (anderes Material verändert die Belüftung im kyBoot)?
  • Andere Jahreszeit?
  • Einseitige Fussbelastung im kyBoot (z.B. vermehrter Druck auf Aussenseite)?
  • Unbewusstes Zehenkrallen/ Verspannen der Fussmuskulatur im kyBoot?
  • kyBoot schon lange nicht mehr getragen/ längere kyBoot-Pause gemacht?
  • Unbewusstes Stehen im kyBoot in einer Schonhaltung?
  • Zu langes Stehen am Ort im kyBoot statt die Füsse immer wieder zu bewegen/ Gehen?
  • Neue Durchblutungsprobleme/ Venenprobleme?
  • Zwischenzeitlich andere gesundheitliche Beschwerden?
  • Material der kyBoot-Sohle ermüdet?

c) Das Fussbrennen kann auch eine medizinische oder pathologische Ursache haben:

  • Eine häufige Ursache ist die verkürzte Plantarsehe bzw. Fersensporn (mehr Infos finden Sie in der Indikation Fersensporn).
  • Übergewicht
  • Krankheiten wie Rheuma, Gicht, Diabestes, Morton Neurom….
  • Veneninsuffizienz/ Krampfadern

d) Oft klagen Kunden über heisse Füsse im kyBoot, die bereits immer eher warme oder sogar Schweissfüsse hatten.

Diesen Kunden fällt die zusätzliche Erwärmung durch die Aktivierung der Muskulatur im kyBoot anfangs unangenehm auf.

Langzeitfolgen

Bei zu kleinen, engen Schuhen können Fussfehlstellungen auftreten oder es kann zu einem Fersensporn kommen.

Konventionelle Therapie

Bei Fersensporn: Polsterkissen unter die Ferse

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

Im kyBoot/ auf dem kyBounder steht der Fuss direkt auf weich-elastischem Material. Dadurch wird die Plantarsehne (eine Sehnenplatte, die sich an der Fusssohle befindet und das Fusslängsgewölbe verspannt) gedehnt. Diese andauernde Dehnung kann zu einem Brennen führen, dieselbe Reaktion hat man bei intensiven Muskeldehnungen. Es ist wichtig, dass Sie diese Sehne weiter im kyBoot/ kyBounder dehnen, damit es später nicht zu Problemen wie z.B. Fersensporn kommt (häufige Folge einer verkürzten Plantarsehne). Das Brennen sollte nach einigen Wochen nicht mehr auftreten, wenn die verkürzte Sehnenplatte ausreichend gedehnt und damit der Auslöser der Beschwerden verschwunden ist.
Steigern Sie die Tragdauer des kyBoot/ kyBounder langsam, damit sich Ihr Fuss an die vermehrte Aktivität gewöhnen kann.
Wenn das Fussbrennen unangenehm wird, empfehlen wir die kybun Übungen (http://www.kybun.ch/ratgeber/kybun-uebungen.html) oder den kyBoot für kurze Zeit auszuziehen bis das Brennen wieder verschwunden ist.

Erstreaktionen

Spezifische Erstreaktionen bei Fussbrennen:

Bei Fussbrennen sind uns keine indikationsspezifischen Erstreaktionen oder Schmerzzunahme im Fussbereich bekannt. Es kann jedoch durch die Umstellungsreaktion des Körpers zu einer allgemeinen Erstreaktion kommen.

 

Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder und kyBoot Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen  

kybun-Übungen

Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen

Folgende Anpassungen der Standarddurchführung des Intervall Walkings sind bei Fussbrennen wichtig: 

  1. Vor dem Losgehen rutschfeste Socken anziehen
  2. Wenn die Füsse während dem Intervall Walking anfangen zu brennen, dann langsame Übung etwas schneller durchführen, damit Fussmuskulatur etwas weniger angespannt ist

Anwendungstipps

Wir empfehlen Ihnen, im kyBoot eine dünne Baumwollsocke zu tragen (z.B. die kybun Socke) und den Schuh nicht zu fest zu schnüren. Schauen Sie, dass die Schnürung regelmässig von unten bis oben ist, damit die feinen Butgefässe am Fussrücken nicht abgedrückt werden und es keine sonstigen Druckstellen gibt.
Rollen Sie beim Gehen über den ganzen Fuss und stossen Sie über die Grosszehe ab, so wird die Sehnenplatte an der Fusssohle alternierend gedehnt und in der Schwungbeinphase gelockert.
Wenn Sie spüren, dass Ihre Fusssohle verkrampft, rate wir Ihnen, stehend den betroffenen Fuss in der Luft zu lockern (Fusskreisen, Zehen bewegen, Fuss in alle möglichen Richtungen bewegen; was Ihnen gut tut)

Medienberichte / Studien

--in Bearbeitung--

Bei Fragen schicken Sie bitte ein Mail an beratung@kybun.ch

Meinungen/Kundenaussagen

Schmerzen beim Gehen gehörten für mich zum Alltag. Ganz abgesehen davon, dass meine Füße bei stundenlangem Stehen regelmäßig sehr warm wurden, litt ich unter starken Schmerzen im unteren Rücken und unter wunden Fersen. Bis ich eine kleine Anzeige sah mit den drei einfachen Worten „Walk-on-air“, kyBoot. Danach änderte sich alles. Noch in derselben Nacht fand ich im Internet alles, was ich über kybun wissen musste, und ehe ich mich versah, hatte ich mein erstes Paar kyBoot bestellt. Wenn ich nun behaupte, dass das Gehen auf Luft eine wahre Wonne ist, dann ist das keine Lüge. Die ersten Momente in meinen kyBoot-Schuhen fühlten sich an, als würde ich noch einmal Laufen lernen. Dieses Mal schmerzfrei. Es war ein wunderbar angenehmes und überwältigendes Gefühl, als ich meine ersten Schritte machte, denn meine Knöchel mussten sich an die Weichheit des Fußbetts erst anpassen. Als ich den Dreh herausbekommen hatte, bemerkte ich sofort, dass die Schmerzen in meinem unteren Rücken nachgelassen hatten. Mir fiel auch auf, dass ein Großteil des Drucks, der zuvor von meinem Rücken abgefedert wurde, nun weggeleitet wurde und dass mein Körper beim normalen Laufen viel entspannter war. Die Wärme in meinen Fußsohlen entwickelte sich viel langsamer, und im Allgemeinen habe ich beim Laufen keinerlei Schmerzen mehr. Vielen Dank an kybun für dieses angenehme Gefühl beim Laufen. Ein wunderbares Geschenk! Sie sind ein Unternehmen, das nicht nur auf seine Schuhe stolz sein darf, sondern auch auf seine aufrichtigen und herzlichen Mitarbeiter, die wirklich Erstaunliches leisten. Ich kann Ihnen gar nicht genug danken!
Den kyBoot und vorher den MBT kenne ich schon länger, weil ich Karl Müller schon seit vielen Jahren kenne. Als ich in den Chor eintrat, mussten wir uns weiss einkleiden. Darauf hin suchte ich weisse Schuhe und fand ein Paar Mokassinen aus dem Ärztebedarf. Nach den langen Konzerten hatte ich aber immer heisse, brennende Füsse und der Rücken schmerzte mir. Ich erinnerte mich an den kyBoot und kaufte mir ein weisses Paar. Emanuel Sieber fragte mich, wofür ich den Schuh brauche und ob ich im Spital arbeite. Ich erklärte ihm dann, dass ich den Schuh für den Chor benötige und so kam das Gespräch ins Rollen.
Ich habe schon seit zwei Jahren einen kyBoot. Mich hat er gerettet. Weil ich früher ein starkes Brennen im Fussballen hatte. Wir mussten früher sehr weit auf Steinböden laufen. Und da hat nichts mehr geholfen. Ich habe dann Einlagen für 400 CHF gekauft, die aber auch nichts gebracht haben. Dieser Schuh aber, hat mich gerettet.
Wenn man viel arbeitet, und ich bin natürlich ein Koch und musste viel stehen, so zwölf Stunden stehen, nicht viel bewegen. Da bekommt man schon ein bisschen, ja Schmerzen will ich nicht sagen, aber es brennt am Ende des Tages unter deinen Füssen. Und mit diesen Schuhen spürt man nichts. 
Wir waren am kantonalen Musikfest wo wir die Schuhe von morgens bis abends getragen haben. Am nächsten Tag hatte ich keine brennenden Füsse. Mir war es richtig wohl. Mit meinen alten Schuhen hatte ich immer ein Fussbrennen. Am nächsten Tag musste ich jeweils meine Füsse abkühlen. Mit dem kyBoot hatte ich absolut keine Probleme. Das war für mich sehr positiv.
Seit ich den kyBoot kennengelernt habe, trage ich diese Schuhe täglich bei jedem Wetter! Im Sommer und im Winter. Ich habe nie mehr kalte Füsse. Ich bin begeistert! In den Ferien kann ich den ganzen, langen Tag in einer Stadt auf den Beinen sein und habe am Abend keine brennenden Füsse.
Die Vorteile sind einfach, dass man weniger Leiden hat mit den Füssen. Die Füsse tun weniger weh, sie brennen auch weniger und man kann viel länger in diesen Schuhen bleiben, ohne Probleme. Man hat auch keine Rückenschmerzen, mir geht es jedenfalls so.
Ich kann problemlos den ganzen Tag in den Schuhen stehen. Wenn wir gegen 15 Uhr parat sein müssen, aber das Konzert erst um 19 Uhr anfängt, dann spüre ich nichts. Ich habe weder Beschwerden im Rücken noch in den Knie, ausserdem keine brennenden Füsse. Das sind wirklich Welten zwischen Tag und Nacht.
Er ist weich und bequem. Ich habe sogar den Wanderschuh an, den ich jetzt das erste Mal probiere. Ich durfte 14 Tage einen Arbeitsschuh testen. Er ist zum Laufen sehr gut. Am Anfang hatte ich ein leichtes brennen im Fuss und im rechten Fuss noch einen Schmerzpunkt von einer Entzündung - das ist jetzt nicht weg. Aber zum Laufen ist er sehr angenhem.

Erfahrungen/Weitere Fragen zu Fussbrennen

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Nach 3 Wochen plötzlich Fussbrennen mit kyBoot

Das Fussbrennen kann verschiedene Ursachen haben.

Die Wahrscheinlichste ist, dass Sie unter einer sogenannten Erstreaktion leiden. Häufig sind die kyBoot-Neukunden so begeistert vom ersten Tragegefühl, dass sie sofort stundenlang mit den kyBoot unterwegs sind und ihren Füssen keine Ruhepause gönnen. Dabei wird aber vergessen, dass der kyBoot ein Trainingsgerät ist, das den Fuss und den gesamten Bewegungsapparat komplett anders beansprucht und belastet als herkömmliche Schuhe.

Durch die weich-elastische Sohle wird die Muskulatur in Rücken, Beinen und Füssen zwar gelockert aber durch die Instabilität auch viel mehr beansprucht als mit herkömmlichen Schuhen.

Man kann sich die Füsse ungefähr wie einen Marathonläufer vorstellen, der von einem Tag auf den anderen plötzlich jeden Tag 42 Km laufen muss. Das schafft er vielleicht 3 Tage hintereinander aber irgendwann macht das der Körper nicht mehr mit! Er benötigt genügend Ruhepausen, um sich zu regenerieren und vor allem um die muskulären Strukturen den neuen Herausforderungen entsprechend anpassen zu können.

Genauso verhält es sich auch mit den Füssen Ihrer Kundin. Es ist trotz aller Anfangseuphorie und Wohlgefühl wichtig die Tragedauer der kyBoot in den ersten Wochen und Monaten langsam zu steigern und bei Unwohlsein oder Schmerzempfinden einen Pause einzulegen bis die negativen Auswirkungen wieder verschwunden sind. Anfangs empfehle ich die kyBoot immer nur so lange am Stück zu tragen wie es angenehm möglich ist und dann eine kyBoot Pause einzulegen, bis sich die Füsse wieder erholt haben.

Die heissen Füsse und das Fussbrennen Ihrer Kundin sind grundsätzlich nicht negativ, denn sie zeigen, dass die Füsse mehr durchblutet werden.(die kyBoot funktionieren und fordern den Fuss heraus). Der Schmerz und das Brennen sind aber gleichzeitig ein "Hilferuf" des Fusses nach einer Verschnaufpause. Der Fuss ist im kyBoot in alle Richtungen viel beweglicher und liefert dem Fuss neue, ungewohnte Freiheiten. Das beansprucht natürlich die Sehnen und Muskeln um einiges mehr und erfordert Gewöhnungszeit.

Ich empfehle Ihrer Kundin zu warten bis das Brennen vorüber ist, und dann noch einmal langsam beginnen die Tragezeit zu steigern. Es wird sich lohnen. Nach 3-4 Monaten können die meisten Leute die kyBoot problemlos als Alltagsschuhe verwenden.

Ganz besonders empfehle ich Ihnen unsere speziellen kybun Übungen für kyBounder und kyBoot durchzuführen.

http://www.kybun.ch/philosophie/kybun-uebungen/kyboot.html

www.kybun.ch/philosophie/kybun-uebungen/kybounder.html

Zehen schlafen ein am linken Fuss

Die neue, feste Innensohle erfordert mehr "Einlaufzeit" bis sie sich perfekt an die Fusssohle anpasst. Ausserdem deutet die Überlastungsreaktion auf eine überforderte Fussmuskulatur hin.

Evtl hat sie einen leichten Beckenschiefstand und in den bisherigen Schuhen wurde ihr rechter Fuss mehr beansprucht, da er mehr Last tragen musste. Der linke Fuss wurde dadurch  weniger belastet und ist deswegen auch weniger trainiert und  belastbar.

Der kyBoot gleicht solche Schonhaltungen aus und bringt den Körper zurück in seine Symmetrie. Dadurch werden jedoch beide Füsse wieder gleich belastet. Der linke Fuss wird überfordert.

Da er trotzdem versucht seine Funktion zu erfüllen, verkrampft die Muskulatur und der Blutfluss wird gehemmt und kann sogar blockiert werden. Das Resultat sind "taube" Zehen.

 

Ein anderer Grund könnten die Socken sein. Es kann sein, dass wenn Socken getragen werden, die sich sehr "rutschig" auf der Innensohle anfühlen, sie den Fuss dazu veranlassen, dass er versucht durch "Krallen" im kyBoot Halt zu finden. Das kann auf Dauer auch in einer  schlechteren Durchblutung resultieren.

Ds Weiteren ist es wichtig, dass die kyBoot nicht zu eng geschnürt sind.

 

Meine Vorschläge sind deshalb:

1. Erstmal zu Hause so lange bis sie ein Taubheitsgefühl spürt, die Schuhe versuchen einzulaufen. Wichtig ist eine Erholungspause, wenn die Zehen taub werden. Erst wieder tragen, wenn das Gefühl wieder in Ordnung ist.

2. Verschiedene Socken ausprobieren. 

3. Sollte nach 4 Wochen immernoch keine Besserung eingetreten sein, soll die Kundin probieren eine kyBoot Einlegesohle in den Schuh einzulegen, bis ihre Füsse sich an die Innensohle gewöhnt haben und der linke Fuss das Niveau des Rechten erreicht hat.

4. Unbedingt das Intervall Walking und das Mikro-Intervall am Ort versuchen.

www.kybun.ch/philosophie/kybun-uebungen/kyboot.html

Plötzliches Brennen an Fusssohlen und oder Zehen, obwohl kyBoot monatelang problemlos getragen werden konnten. Leichte Venenproblematik vorhanden.

Plötzliches Fussbrennen oder schmerzende Zehengelenke, obwohl der kyBoot lange Zeit problemlos getragen werden konnte, können auf eine akute Venenentzündung in den Beinen hindeuten. Der kyBoot regt zwar durch seine weiche Sohle die Muskulatur an und fördert die Durchblutung sowie die Venenpumpe, es kann jedoch sein, dass eine Verschlechterung des Venenleidens nur verzögert aber nicht verhindert werden kann. Dieses Risiko besteht im Besonderen dann, wenn das Venenleiden schon vor dem Tragen der kyBoot bestand, also zum Beispiel Stützstrümpfe verordnet wurden. Ich empfehle daher, falls sich das plötzliche Fussbrennen nach ca. 2 Wochen nicht verbessert oder gar verschlimmert hat einen Arzt zu konsultieren und genauere Untersuchuingen durchführen zu lassen. Sie sollten daher einen Arzt konsultieren und genauerer Untersuchungen durchführen lassen.

Kann der kyBoot Hornhautbildung verursachen?

Hornhaut sowie Blasen sind Folgen von Überlastung einer Stelle am Fuss. Weil der Fuss im kyBoot überall gleichmässig entlastet wird, stellen fast alle Kunden fest, dass Hornhaut  verschwindet und die Haut viel zarter wird.

Nun kann es wegen dem "Prinzip der Schonhaltung" passieren, dass am bisher unbewusst geschonten Fuss Hornhaut oder Blasen entstehen. Das passiert darum, weil der kyBoot dazu führt, dass unbewusste Schonhaltungen sich ausgleichen, dadurch Gelenke gleichmässig belastet werden und sich Verspannungen am Rücken lösen.
Wenn nun aber die bisher überlastete Seite entlastet wird, heisst das, dass die geschonte Seite mehr belastet wird. Diese Mehrbelastung des bisher geschonten Fusses kann vorübergehend Hornhaut oder Blasenbildung an diesem Fuss auslösen. Wenn nach einigen Monaten das ganze System in die neue Balance kommt, löst sich auch die Hornhaut wieder auf, respektive, sie kommt nicht mehr, wenn man sie abschleift.

Als zweiten Grund für eine Hornhautbildung im kyBoot könnte ich mir vorstellen, dass die Kundin zu lange an Ort steht (vielleicht beruflich). Dadurch würde sie den Luftaustausch im kyBoot blockieren, die Füsse werden heiss und dies kann auch zu einer Hornhautbildung führen. Zudem verlagert man das Gewicht bei langem Stehen meistens einseitig nach hinten oder vorne. Obwohl dies nie so stark wie in einem harten Schuh passieren kann, führt es trotzdem zu einem Überdruck an dieser Stelle.


Ansprechpartner: Karl Müller
Blasen im kyBoot

Ich habe mir vor kurzem einen kyBoot gekauft und trage ihn sehr gerne. Leider bekomme ich beim längeren Tragen der Schuhe an beiden grossen Zehen Blasen. Könnte man seitlich am Schuh eventuell ein Polster einlegen, damit sich keine Blasen mehr bilden?

Durch die weich-elastische Sohle des kyBoot ist die Belastung auf die Füsse beim Stehen und Gehen gleichmässig verteilt. An dieses neue Gefühl muss sich der Fuss zuerst gewöhnen. Es kann sein, dass im kyBoot einige Stellen des Fusses belastet werden, welche in den normalen "harten" Schuhen nicht belastet wurden. Darum kann es passieren, dass sich an bisher unbelasteten Stellen Blasen bilden. Blasen treten meist nur am Anfang auf. Wir raten Ihnen, bei auftretenden Blasen ein Blasenpflaster zu verwenden.

Das Leder des kyBoot ist weich und sollte nicht schüren. Es kann je nach Fussform jedoch vorkommen, dass eine Naht etwas drückt. Ich empfehle Ihnen an der störenden Stelle ein Polster oder ein Tape hineinzukleben. Mit der Zeit wird das Leder weicher und Ihr Problem sollte sich von alleine lösen. Sie können auch versuchen, das Leder vorne mit den Händen zu kneten, damit es schneller weich wird.


Frage gestellt von: Heidi S.
Brennende, heisse Füsse

Wieso hat meine Kundin im kyBoot Fussbrennen?

Das Fussbrennen kann folgende Ursachen haben:

-Durch die strake Aktivierung der Fussmuskulatur im kyBoot. Dies sollte nach einigen Wochen besser werden, wenn sich die Muskulaur an das vermehrte arbeiten (abrollen) im kyBoot gewöhnt hat und beweglicher ist.

-Zu dicke Socken. Da der Fuss im kyBoot viel aktiver ist als in“ normalen „ Schuhen, braucht es gar keine dicken Socken. Dünne Baumwoll-Socken sind ideal.

-Zu festes Schnüren des kyBoot. Dadurch ist der Luftaustausch weniger gut und die Füsse erwärmen stärker.

-Langes Stehen an Ort. Im kyBoot sollte möglichst oft gegangen werden, damit sich die Luft im Schuh schnell austauschen kann. Beim Stehen empfehle ich immer wieder an Ort zu Gehen.

-Das Fussbrennen kann auch eine medizinische Ursache haben:
Im kyBoot steht der Fuss direkt auf weich-elastischem Material. Dadurch wird die Plantarsehne (eine Sehnenplatte, die sich an der Fusssohle befindet und das Fuss-Längsgewölbe verspannt) gedehnt. Diese andauernde Dehnung kann zu einem Brennen führen, dieselbe Reaktion hat man bei intensiven Muskeldehnungen. Es ist wichtig, dass sie die diese Sehne weiter im kyBoot dehnt, damit es später nicht zu Problemen wie z.B. Fersensporn kommt (häufige Folge einer verkürzten Plantarsehne). Das Brennen sollte nach einigen Wochen nicht mehr auftreten, wenn die verkürzte Sehnenplatte ausreichend gedehnt und damit der Auslöser der Beschwerden verschwunden ist.

Oft klagen Kunden über heisse Füsse im kyBoot, die bereits immer eher warme oder sogar schwitzige Füsse hatten. Ihnen fällt die zusätzliche Erwärmung durch die Aktivierung der Muskulatur im kyBoot anfangs unangenehm auf.

Steigern Sie die Tragdauer langsam, damit sich Ihr Fuss an die vermehrte Aktivität gewöhnen kann.
Wenn das Fussbrennen unangenehm wird, empfehle ich den kyBoot für kurze Zeit auszuziehen bis das Brennen wieder verschwunden ist.

 

Fussbrennen beim Laufen im kyBoot

Ich habe eine Kundin, die im kyBoot über extremes Fussbrennen im Fersenbereich bis zur Mitte des Fusses klagt. Das Brennen kommt nach ca. 30 Minuten und ist sehr unangenehm.
Ich habe ihr erklärt, dass im kyBoot die Durchblutung höher ist als in einem normalen Schuh. Dadurch könnte ein erhöhtes Wärmegefühl auftreten. Ist dies die korrekte Erklärung?

Sie haben der Kundin die richtige Antwort gegeben: Da sich der Fuss im kyBoot sehr gut bewegen kann, wird durch die Aktivität der Fussmuskeln die Durchblutung im Fuss verbessert. Dies ist zunächst ungewohnt, da wir in engen, unbeweglichen Schuhen, aufgrund der fehlenden Muskelaktivität, eher kalte Füsse haben.

Das Fussbrennen der Kundin kann aber auch eine andere Ursache haben: Im kyBoot steht der Fuss direkt auf weich-elastischem Material. Dadurch wird die Plantarsehne (eine Sehnenplatte, die sich an der Fusssohle befindet und das Fuss-Längsgewölbe verspannt) gedehnt. Diese andauernde Dehnung kann zu einem Brennen führen, dieselbe Reaktion hat man bei intensiven Muskeldehnungen. Vermutlich hat die Kundin eine verkürzte Plantarsehne, denn das Brennen von der Mitte der Fusssohle bis zur Ferse ist typisch dafür. Es ist wichtig, dass sie die diese Sehne weiter im kyBoot dehnt, damit es später nicht zu Problemen wie z.B. Fersensporn kommt (häufige Folge einer verkürzten Plantarsehne). Wenn das Fussbrennen unangenehm wird, empfehle ich den kyBoot für kurze Zeit auszuziehen bis das Brennen wieder verschwindet. Das Brennen sollte nach einigen Wochen nicht mehr auftreten, wenn die verkürzte Sehnenplatte ausreichend gedehnt und damit der Auslöser der Beschwerden verschwunden ist.

 Mehr Infos über den Fersensporn, dessen Ursachen und Therapien, sehen Sie im Folgenden Video. Klicken Sie hier um den Video anzusehen.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Dominik Engeli, Apotheke-Drogerie
Fussbrennen im kyBoot bei bestehendem Spreizfuss und Morton Neuralgie

Ich arbeite als Serviertochter und bin viel auf den Beinen. Seit einem halben Jahr bin ich nun Besitzerin eines kyBoots. Wegen meines Spreizfusses und einer Morton Neurlagie trage ich zudem Einlagen. Wieso verpüre ich im kyBoot ein leichtes Fussbrennen?

In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass der kyBoot in der ersten Phase für den Träger eine zu hohe Instabilität beziehungsweise Weichheit aufweist. Dies ist der Fall, wenn ein problematischer Vorfuss dadurch plötzlich zu stark bewegt und trainiert wird. In Ihrem Fall kann ich mir das, aufgrund der Morton Neuraligie, sehr gut vorstellen. Deshalb können bei zu langem Tragen, beim Träger anfänglich Schmerzen auftreten. Um die Instabilität und die Weichheit des kyBoot in der ersten Tragephase abzubremsen, empfiehlt es sich, den kyBoot anfänglich nur schrittweise länger am Stück zu tragen oder eventuell eine dünne, relativ steife, handelsübliche Einlegesohle zu benutzen. Da Ihre Einlagesohle keine Verbesserung brachte,empfehle ich Ihnen eine Leder-/Korksohle in den kyBoot zu legen. Diese kann dann im Laufe der Zeit immer häufiger und länger aus dem kyBoot genommen werden. So trainieren Sie Ihren empfindlichen, brennenden Vorfuss langsam aber sicher so weit, dass der kyBoot auch für Sie zum Alltagsschuh wird und seine ganze Wirkung entfalten kann.

Kann der kyBoot Fussbrennen vermindern?

Anfangs kann es im kyBoot zu vermehrtem Fussbrennen kommen, da die Fussmuskulatur im kyBoot viel intensiver gefordert wird.

Sobald Sie sich an das natürliche Abrollen im kyBoot gewohnt haben, wird das Fussbrennen zurückgehen, meistens verschwindet es sogar ganz.

Der Grund liegt bei der Vermehrten Durchblutung, Beweglichkeit und Kraft des Fusses. Im kyBoot wird der Fuss gestärkt und dies ist wichtig um die "Schläge" beim Gehen aufzufangen und die darüber liegenden Gelenke wie Knie, Hüfte, Rücken, zu schonen.

Dückende kyBoot-Naht

Was kann ich tun, wenn eine Naht am kyBoot stark drückt?

Es kann vorkommen, dass eine Naht eine Druckstelle am Fuss bilden kann. Jeder kyBoot ist anders, da er von Hand gefertigt ist.
Kybun setzt alles daran, jedes Modell so zu bauen, dass es an möglichst viele Füsse passt. Leider sind Füsse aber eine so unterschiedliche Sache wie kaum etwas anderes auf der Welt; vergleichbar unterschiedlich wie ein grosser, schwerer Amerikaner und ein drahtiger Äthiopier. Bei der gleichen Grösse können Füsse bis zu drei Mal mehr oder weniger Volumen haben.

Ich empfehle in diesem Fall, ein Tape über die störende Naht zu kleben. Ausserdem sollte darauf geachtet werden den Schuh bei der Druckstelle eher locker zu schnüren.

Ansonsten besteht noch die Möglichkeit, ein anderes kyBoot-Modell zu testen.

Druckstelle beim Grosszehen/ Hallux valgus

Warum verspüre ich im vorderen Bereich, wo sich der Hallux Valgus befindet, eine harte Stelle? Beim Abrollen über den Fussballen verspüre ich eine Druckstelle, welche meiner Meinung nach nicht sein dürfte.

Durch die weich-elastische Sohle des kyBoot wird das ganze Körpergewicht gleichmässig auf den Fuss verteilt. Dies ist ein neues Gefühl, an welches man sich zuerst gewöhnen muss. In den "normalen, harten" Schuhen ist die Druckverteilung immer punktueller.

Es kann sehr gut sein, dass Sie in Ihren alten Schuhen eher auf der Ferse gegangen sind, um so den Schmerzen der Hallux-Zehen auszuweichen. Im kyBoot ist dieses Ausweichen aufgrund der weichen Sohle nicht mehr möglich. Folglich kommt mehr Druck auf den Vorfussbereich. Dies kann anfangs zu Schmerzen führen, da das geschonte Zehenrundgelenk diese Belastung nicht gewohnt ist.

Langfristig gesehen ist diese regelmässige Druckverteilung über den gesamten Fuss sehr wichtig. Denn so werden Gelenke schonender belastet und eine weitere negative Entwicklung des Hallux wird verhindert.

Ich rate Ihnen trotzdem, nur im kyBoot zu gehen, solange Sie keine grossen Schmerzen im Grosszehengrundgelenk verspüren. Mit der Zeit wird diese Dauer immer länger sein und ihre Füsse werden sich an das neue Gehgefühl gewöhnen. Es ist wie eine Hallux-Physiotherapie, welche Sie selbständig durchführen können. Selbstverständlich braucht es ein bisschen Geduld, denn es kann mehrere Wochen bis Monate dauern.
Es hilft anfangs, wenn Sie die Schrittlänge etwas verkleinern. Dadurch rollen Sie automatisch weniger intensiv ab und das Grosszehengelenk wird weniger stark belastet/bewegt. So kann sich die Zehe langsam an das natürliche Strecken und Abstossen gewöhnen.

Druckstelle am Hammerzehen

Was kann ich machen, wenn die "kyBoot-Zungen-Naht" auf die Hammerzehe drückt?

Es gibt folgende Möglichkeiten, um trotz Hammerzehe schmerzfrei den kyBoot zu tragen:

- Ein Polster über die Stelle im Schuh kleben, welche die Schmerzen verursacht. Solche sind bei Schuhmachern erhältlich.

- Die betreffende Stelle vom Schuhmacher etwas ausweiten lassen. Die Vollledermodelle von kybun sind dazu gut geeignet. (z.B Jindo Chocolate oder Jindo Caviar)

- Ein anderes kybun Modell austesten, um eines zu finden, das nirgends drückt. Die Baram-Modelle oder der Namsan geben dank dem Netzeinsatz oft etwas mehr Platz für die Zehen. Sandalen und Hausschuhe haben keine Zunge und unser (Winter-)Wanderschuh bietet den Zehen deutlich mehr Spielraum.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Jürgen W.
Druckstelle auf dem Spann/Rist

Wenn es Sie nach längerem Tragen des kyBoot auf den Spann drückt, ist dies meistens ein Zeichen, dass der kyBoot an dieser Stelle zu straff geschnürt ist. Achten Sie sich darauf, dass Sie den kyBoot von unten her gleichmässig schnüren.

Da der kyBoot eine weiche Sohle hat, gibt der dem Fuss viel neue Bewegungsfreiheit zurück. Da wir dies nicht mehr gewohnt sind und es uns am Anfang etwas verunsichert, versuchen viele Leute automatisch diese Instabilität des kyBoot zu verkleinern, indem sie den Schuh stärker schnüren und somit von oben versuchen, dem Fuss Halt zu geben. Dies ist nicht nötig, Sie werden merken, dass Sie sich von Tag zu Tag im kyBoot stabiler fühlen, da Ihre kleinen, stabilisierenden Fussmuskeln gestärkt werden und ihre Fuss-stabilisierende Funktion wieder aufnehmen.

Schwitzen im Wanderschuh

Ich habe mir vor kurzem den kyBoot Wanderschuh gekauft und habe folgendes Problem damit: Nach einer halben Stunde Fussmarsch kann ich die Schuhe nicht mehr tragen, da mir extrem heiss wird und meine Füsse brennen. Das Problem tritt nicht nur bei den kyBoot auf, sondern auch bei anderen Wanderschuhen und geschlossenen Schuhen. Bei offenen Schuhen treten keinerlei Beschwerden auf. 

Es scheint, als ob die gefütterten kyBoot Wanderschuhe für Sie tatsächlich zu warm sind. Ich empfehle Ihnen für Wanderungen im Sommer ein kyBoot Baram Modell (Baram ist koreanisch und bedeutet: Wind). Die Baram Modelle sind geschlossen, lassen aber viel Luft durch, da ein Netzgitter eingebaut ist. Ausserdem reichen sie nicht bis über die Knöchel, dies ist aber nicht ausschlaggebend: Der Vorteil der Höhe des kybun Wanderschuhs ist es, dass kein Wasser oder Schlamm in die Schuhe dringen kann. Im Sommer sollte dies aber sowieso nicht zum Problem werden.

Zum kyBoot Wanderschuh können Sie im Winter greifen, da er dank des Futters die Füsse schön warm hält.

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