Fibromyalgie

Während für einige Fibromyalgie-Betroffene vor allem die Schmerzen im Vordergrund stehen, klagen andere hauptsächlich über Müdigkeit, Verspannungen, Konzentrationsstörungen und unnatürlich lange Erholungsphasen nach körperlichen, geistigen oder emotionalen Belastungen.

Bewegung hilft, Schmerzen zu überlisten, stärkt den Körper und verbessert das Befinden.
Besonders bei Schmerzen und Müdigkeit bringt Ihnen kybun eine Entlastung. Das Stehen auf dem weich-elastischen Material schont den Körper, indem die Stösse des harten Untergrundes gedämpft werden. Dies ist sehr angenehm und hilft Ihnen sich, trotz den Schmerzen und der Müdigkeit, einfacher fortzubewegen.

Definition

Die Fibromyalgie (Faser-Muskel-Schmerz) ist eine chronische und unheilbare Erkrankung. Sie ist charakterisiert durch weit verbreitete Schmerzen mit wechselnder Lokalisation in der Muskulatur und um die Gelenke. Rückenschmerzen und Druckschmerzempfindlichkeit sowie Begleitsymptome wie Müdigkeit, Schlafstörungen, Morgensteifigkeit, Konzentrations- und Antriebsschwäche, Wetterfühligkeit, Schwellungsgefühl an Händen, Füßen und Gesicht und viele weitere Beschwerden können dazu gehören. Fibromyalgie ist nicht mit dem Begriff „Weichteilrheumatismus“ gleichzusetzen. Eine wichtige Differentialdiagnose ist jedoch die Rheumatoide Arthritis.

Betroffen sind - je nach Quelle - zwischen 0,6 und 4 Prozent der Bevölkerung, davon sind 85 bis 90 Prozent Frauen. Die Erkrankung beginnt im Allgemeinen gegen Ende 20, ist mit etwa Mitte 30 voll entwickelt und hat bei Frauen einen Häufigkeitshöhepunkt während und nach den Wechseljahren. Selten sind auch Kinder und Jugendliche von ihr betroffen; bei Menschen höheren Alters könnte sie fälschlicherweise unter „Altersbeschwerden“ subsumiert werden.

Ursachen

Sowohl die Ursache der Fibromyalgie als auch die Mechanismen der Krankheitsentstehung sind ungeklärt. Es besteht eine Vielfalt von Befunden, die genetische, hormonelle, neurophysiologische, psychische und weitere Faktoren betreffen. In der Zusammenschau der Befunde wird derzeit vorwiegend eine Störung schmerzverarbeitender Systeme im zentralen Nervensystem mit der Folge einer erniedrigten Schmerzschwelle diskutiert.

Hinsichtlich hormoneller und neurophysiologischer Faktoren wird beispielsweise ein Mangel des Neurotransmitters Serotonin, das in der Schmerzverarbeitung und der Regulation des Schlafes eine wichtige Rolle spielt, diskutiert.

Gewebe-Studien des Unterhaut-Bindegewebes in Fibromyalgie-Patienten deuten auf eine veränderte Anzahl und Komposition der sensorischen Nervenendigungen in dieser Gewebeschicht hin. So scheint die Anzahl der freien Nervenendigungen im Allgemeinen gegenüber Normalpatienten deutlich verringert zu sein.

Bei Patienten mit Fibromyalgie liegen überdurchschnittlich häufig psychische Störungen wie Depressivität und Ängstlichkeit vor. Es ist ungeklärt und Gegenstand der wissenschaftlichen Diskussion, inwieweit diese psychischen Störungen selber Folge der chronischen Schmerzen sind oder aber die Symptome der Fibromyalgie eine zugrundeliegende psychische Störung reflektieren.

Studien zeigen bei Fibromyalgie-Patienten einen abnorm niedrigen Cortisol-Spiegel im Urin.

Obwohl die Ursachen der Fibromyalgie bis heute unbekannt sind, haben Forscher einige Theorien gewonnen und dargelegt. Einige Wissenschaftler gehen von einer primären und sekundären Fibromyalgie aus, wobei bei der primären Fibromyalgie die Ursachen weitgehend unbekannt sind. Angenommen werden u. a. eine genetische Disposition (Fibromyalgie tritt familiär gehäuft auf, Studien dazu sind in Vorbereitung), eine gestörte Schmerzverarbeitung und veränderte Schmerzwahrnehmung, hormonelle Störungen, eine Störung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenachse sowie des Wachstumshormon-Systems, Veränderungen des dopaminergen sowie des Serotoninsystems, psychische Faktoren sowie psychosozialer Stress und eventuell Veränderungen im Immunsystem. Bei der sekundären Fibromyalgie wird davon ausgegangen, dass eine andere Erkrankung vorausgegangen ist, welche die Fibromyalgie ausgelöst hat, z. B. durch eine Verletzung oder Operation, seelische oder körperliche Traumata und orthopädische Erkrankungen.

Langzeitfolgen

Der Krankheitsverlauf zieht sich meistens über Jahrzehnte hin. Die Heftigkeit der Symptome und die daraus folgenden gesundheitlichen Einschränkungen sind individuell verschieden, in schweren Fällen aber lebensbestimmend bzw. stark einschränkend bis hin zur dauernden Bettlägerigkeit.

Konventionelle Therapie

Die Fibromyalgie ist durch medizinische Maßnahmen nur begrenzt beeinflussbar. Grundsätzlich besteht die Gefahr des Medikamentenmissbrauchs, der Sucht sowie unabsehbarer Folgeschäden durch Dauermedikation mit diversen Schmerzmitteln.

Ein Behandlungskonzept ist heute die multimodale Therapie entsprechend den Erkenntnissen der modernen Schmerzforschung. Ziel der Maßnahmen sind hierbei die Erhaltung oder Verbesserung der Funktionsfähigkeit im Alltag und damit der Lebensqualität sowie die Minderung und/oder Linderung der Beschwerden. Da es sich um ein lebenslang bestehendes Beschwerdebild handeln kann, werden insbesondere Behandlungsmaßnahmen empfohlen, die von Betroffenen eigenständig durchgeführt werden können (Selbstmanagement), die keine oder nur geringe Nebenwirkungen haben und deren langfristige Wirksamkeit gesichert sein sollte. So umfasst das heutige Konzept meist eine Patientenschulung, den Einsatz von Medikamenten in Verbindung mit Sport- und Funktionstraining, physikalischen Therapien sowie Psychotherapie und Entspannungsmethoden.

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

  • Das weich-elastische Material des kyBounders/ kyBoot  dämpft die Stösse des harten Bodens. Dadurch wird Ihr Körper geschont, Schmerzen nehmen ab und Sie können Sich wieder länger aufrecht bewegen.
  • Das angenehme Gefühl auf dem kyBounder/ im kyBoot ist sehr motivierend und bringt Ihnen die Freude am Bewegen zurück.
  • Auf dem federnden kybun Material ermüden Sie weniger schnell und Ihre Konzentrationsfähigkeit bleibt länger erhalten. Dies bringt die Freude an Alltagaktivitäten zurück und Sie brauchen weniger oft eine Pause.
  • Auf dem kyBounder können Sie den Büroalltag aktiv gestalten oder Hausarbeiten wie Bügeln oder Kochen erledigen. Sie werden stehend auf dem kyBounder Ihre Haltemuskulatur trainieren und dadurch weniger Gelenks- und Rückenbeschwerden haben sowie sich tagsüber mental fit fühlen.
  • Der kyBoot ist vielseitig während des Tages einsetzbar, mit dem Schuh haben Sie das Fitnessgerät automatisch den ganzen Tag dabei! Sei es beim morgendlichen Marsch zum Zug, während der Arbeit als Koch oder Verkäufer oder in Ihrer Freizeit beim Einkaufen; der kyBoot gestaltet Ihren Alltag aktiv ohne zusätzlichen Zeitaufwand.

Erstreaktionen

Spezifische Erstreaktionen bei Fibromyalgie:

Anfangs kann es passieren, dass Ihre Körperschmerzen auf dem kyBounder/ im kyBoot etwas stärker werden, da der Körper das kybun-Training noch nicht gewohnt ist. Dies ist eine Erstreaktion und sollte jeden Tag besser werden. Je häufiger Sie auf dem kyBounder stehen oder im kyBoot gehen, desto schneller wird ihr Körper stärker und gewöhnt sich an das neue "Training" mit kybun. Bitte lesen Sie die "Anwendungstipps" und wenden Sie sich bei weiteren Fragen an einen kybun-Händler vor Ort, um sich zu beraten.

 

Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder und kyBoot Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen 

kybun-Übungen

Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen

Anwendungstipps

  • Keine zu langen Schritte.
  • Aufrechte Körperhaltung aber nicht verkrampfen!
  • Blick nach vorne und Schultern und Arme locker lassen.
  • Alltag/Freizeit: Möglichst viel im kyBoot laufen oder kyBounder benutzen. Ermüdung beachten > kybun Übungen regelmässig machen und wenn nötig eine kurze Pausen einlegen.
  • Job: Möglichst wenig Sitzen. Anfangs zwischen Sitzen und Stehen abwechseln und Ersatzschuhe zum Wechseln mitnehmen.
  • Wenn Sie sich im kyBoot auch nach einer Testrunde unsicher/zu wackelig fühlen, empfehlen wir Ihnen ein kyBoot-Modell der 2. Generation. Diese Modelle haben im Mittelfussbereich eine etwas breitere Sohle, was mehr Stabilität verleiht. Lassen Sie sich von den kyBoot-Fachleuten vor Ort beraten.
  • Wenn auch das 2. Genetations-kyBoot-Modell Ihnen zu instabil ist, raten wir zum kyBounder. Hier können Sie die Dicke wählen wo Sie sich wohl fühlen (je dicker, desto instabiler, desto trainings-intensiver). Zusätzlich kann man sich an einem festen Gegenstand festhalten.
  • Wenn Sie unter Gelenksschmerzen leiden sind präzise Bewegungen essenziell. Achten Sie sich auf genaue Bewegungen und machen Sie bei starker Ermüdung oder Schwäche eine Pause. Ein seitliches Abkippen auf dem weich-elastischen Material muss korrigiert werden, damit der Fuss, das Knie sowie die Hüfte achsengerecht belastet werden. Lesen Sie mehr dazu unter "seitliches Abkippen".
  • Lassen Sie sich Zeit! Kybun ist ein intensives "Trainingsgerät" und fordert den Körper stark heraus. Es kann einige Monate dauern, bis Sie mehrere Stunden am Stück im kyBoot gehen oder auf dem kyBounder stehen können. Die Tragdauer ist sehr individuell und hängt von vielen Faktoren ab, ausserdem ist sie nicht jeden Tag gleich lang. Hören Sie auf Ihren Körper und akzeptieren Sie die Grenzen.
  • Wenden Sie sich an einen kybun-Händler ihres Vertrauens, wenn Sie weitere Fragen haben, sich unsicher fühlen oder sich die Schmerzen im kyBoot, trotz befolgen der Tipps, nicht verbessern.

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