Übergewicht

Übergewicht ist in der westlichen Welt ein weit verbreitetes Leiden. Ein Grund dafür ist der Bewegungsmangel. In den Medien kann man täglich davon lesen, es gibt unzählige Bücher über Ernährung und Diäten und trotzdem sind Betroffene meistens überfordert mit der Situation und haben schon viele Methoden ohne Erfolg ausprobiert.

Kybun kann Ihnen helfen mehr Bewegung in Ihren Alltag zu bringen ohne zusätzlichen Zeitaufwand. Es ist bewiesen, dass moderate Bewegung, durch den Tag verteilt, ein gesunder und einfacher Weg ist, viele überflüssige Kilos zu verlieren.

Definition

Bei der Adipositas, Fettleibigkeit oder Obesitas umgangssprachlich auch Fettsucht, handelt es sich um eine Ernährungs- und Stoffwechselkrankheit mit starkem Übergewicht, die durch eine über das normale Mass hinausgehende Vermehrung des Körperfettes mit krankhaften Auswirkungen gekennzeichnet ist. Nach der WHO-Definition liegt eine Adipositas ab einem Körpermassindex (BMI) von 30 kg/m² vor, wobei drei Schweregrade unterschieden werden, zu deren Abgrenzung ebenfalls der BMI herangezogen wird. Indikatoren für den Anteil von Körperfett und dessen Verteilung sind der Bauchumfang und das Taille-Hüft-Verhältnis.
Entscheidend für das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung ist nicht der BMI, sondern das Fettverteilungsmuster. Besonders nachteilig wirken sich Fettdepots im Bauchraum und an den inneren Organen aus (sogenannter Apfeltyp).

Metabolisches Syndrom

Das metabolische Syndrom wird heute, neben dem Rauchen, als der entscheidende Risikofaktor für Erkrankungen der arteriellen Gefässe, insbesondere der koronare Herzkrankheit angesehen. Es ist charakterisiert durch folgende vier Faktoren:

  • Abdominelle Fettleibigkeit
  • Bluthochdruck
  • Durch Hypertriglyzeridämie und erniedrigtes HDL-Cholesterin gekennzeichnete Fettstoffwechselstörung und
  • Erhöhte Glukosekonzentration im Blut oder Insulinresistenz, die eine Hauptursache für manifesten Typ-2 Diabetes mellitus (sogenannter Altersdiabetes).

Die Erkrankung entwickelt sich aus einem Lebensstil, der durch permanente Überernährung und Bewegungsmangel gekennzeichnet ist, und betrifft die in Industriestaaten lebende Bevölkerung.

Die Behandlung zielt primär auf die Behandlung des Übergewichts ab. Unabhängig davon ist eine medikamentöse Behandlung von Bluthochdruck, Zucker- und Fettstoffwechselstörung meist notwendig.

Ursachen

Übergewicht tritt gehäuft in industrialisierten Ländern auf – insbesondere unter Lebensbedingungen, die durch wenig körperliche Arbeit und Nahrungsüberfluss geprägt sind. In den letzten Jahren sind aber auch Schwellenländer zunehmend betroffen. Hier mögliche Ursachen:

  • Sitzende Tätigkeit
  • Geringe Bewegung dank Auto, Fahrstuhl, Rolltreppe
  • Passive Freizeit (Fernsehen, Computer)
  • Zu viel und falsche Ernährung (viele gesättigte Fettsäuren in Fastfood, Zucker) einerseits – zu wenig Bewegung (Energieverbrauch) andererseits – führen zu einer ungesunde Energiebilanz.
  • Genetische Faktoren
  • Stoffwechselerkrankung u.a. Erkrankungen
  • Essstörung
  • Nebenwirkung von Medikamenten
  • Schlechte Schlafqualität, Schlafmangel

Langzeitfolgen

Adipositas ist ein hoher Risikofaktor für die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Kommen andere Erkrankungen dazu wie Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Fettstoffwechselstörungen (erhöhtes Cholesterin, bzw. LDL) oder Bluthochdruck, wird die Gefahr einer Herz-Kreislauf-Erkrankung (Metabolisches Syndrom) nochmals deutlich erhöht, ebenso das Risiko eines verfrühten Todes.

Adipositas erhöht das Risiko für arterielle Hypertonie (Bluthochdruck), Diabetes mellitus Typ 2 (Altersdiabetes, Zuckerkrankheit), Reflux, Herzinfarkte, Arteriosklerose, Schlaganfälle, Brustkrebs, Arthrose, degenerative Wirbelsäulenerkrankungen, Gallenblasenerkrankungen, Gicht und das Obstruktive Schlafapnoe-Syndrom. Ab einem BMI von 30 ist das Krankheitsrisiko deutlich erhöht.

Adipositas ist darüber hinaus auch ein Risikofaktor für eine Verminderung der kognitiven Leistungsfähigkeit und für Demenzerkrankungen, einschliesslich der Alzheimer-Krankheit. Dies könnte zumindest zum Teil mit dem Diabetes mellitus zusammenhängen, von dem man heute weiss, dass er mit einem erhöhten Risiko für Alzheimer-Krankheit assoziiert ist.

Die finanziellen und sozialwirtschaftlichen Folgen von Übergewicht sind enorm. Allein die Schäden am Stütz- und Bewegungsapparat führen zu einer Vielzahl von Therapien, bis hin zu operativen Eingriffen (zum Beispiel Knieoperation, Hüftoperation), die ihrerseits insbesondere bei ausgeprägter Adipositas zu Komplikationen wie Wundheilungsstörungen und verzögerter Wiederherstellung führen.

Konventionelle Therapie

Jede Therapie hat das Ziel der Gewichtsreduktion:

  • Ess- und Bewegungsverhalten verändern mit Einbeziehung der Partner
  • Psychotherapie
  • Positive Motivation schaffen wie z.b. Freude am Bewegen, mehr Wohlfühlen und genussvolles Essen.
  • Ev. Medikamente
  • Ev. Operation

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

  • Das weich-elastische Material des kyBounders/ kyBoot  dämpft die Stösse des harten Bodens. Dadurch werden Ihre Gelenke geschont, Schmerzen nehmen ab und Sie können sich wieder länger aufrecht bewegen.
  • Das angenehme Gefühl auf dem kyBounder/ im kyBoot ist sehr motivierend und bringt Ihnen die Freude am Bewegen zurück
  • Auf dem kyBounder können Sie den Büroalltag aktiv gestalten. Sie werden stehend auf dem kyBounder Ihre Haltemuskulatur trainieren und dadurch weniger Gelenks- und Rückenbeschwerden haben, sich tagsüber mental fitter fühlen und während dem Arbeiten einige Zusatzkalorien verbrennen.
  • Der kyBoot ist vielseitig während des Tages einsetzbar, mit dem Schuh haben Sie das Fitnessgerät automatisch den ganzen Tag dabei! Sei es beim morgendlichen Marsch zum Zug, während der Arbeit als Koch oder Verkäufer oder in Ihrer Freizeit beim Einkaufen; der kyBoot gestaltet Ihren Alltag aktiv ohne zeitlichen Zusatzaufwand.

Erstreaktionen

Spezifische Erstreaktionen bei Übergewicht

Wenn Sie sich anfangs auf er weich-elastischen kyBoot-Sohle oder dem kyBounder unsicher fühlen oder seitlich abkippen, ist das eine unbedenkliche Erstreaktion und kann einfach behoben werden.
Das Material passt sich bei jedem Schritt der Druckbelastung des Körpers an und gibt an der Stelle, wo der grösste Druck draufkommt, am meisten nach. Mit der Zeit, wenn die stabilisierende Fussmuskulatur durch das kybun-Training kräftiger ist, werden Sie sich automatisch auf dem weich-elastischen Untergrund ausbalancieren, sich sicher fühlen und deutlich weniger seitlich abkippen.
Bitte befolgen Sie die "Anwendungstipps" und wenden Sie sich an einen lokalen kybun-Händler, wenn die Erstreaktionen, trotz befolgen der Tipps, nicht abnehmen. Unter "seitliches Abkippen" können Sie bei Bedarf Informationen zu dieser häufigen Erstreaktion nachlesen.

 

Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder und kyBoot Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen 

kybun-Übungen

Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen

Anwendungstipps

  • Keine zu langen Schritte.
  • Aufrechte Körperhaltung aber nicht verkrampfen!
  • Blick nach vorne und Schultern und Arme locker lassen.
  • Alltag/Freizeit: Möglichst viel im kyBoot laufen oder kyBounder benutzen. Ermüdung beachten > kybun Übungen regelmässig machen und wenn nötig eine kurze Pause einlegen.
  • Job: Möglichst wenig Sitzen. Anfangs zwischen Sitzen und Stehen abwechseln und Ersatzschuhe zum Wechseln mitnehmen.
  • Wenn Sie sich im kyBoot auch nach einer Testrunde unsicher/zu wackelig fühlen, empfehlen wir Ihnen ein kyBoot-Modell der 2. Generation. Diese Modelle haben im Mittelfussbereich eine etwas breitere Sohle, was mehr Stabilität verleiht. Lassen Sie sich von den kyBoot-Fachleuten vor Ort beraten.
  • Wenn auch das 2. Genetations-kyBoot-Modell Ihnen zu instabil ist, raten wir zum kyBounder. Hier können Sie die Dicke wählen wo Sie sich wohl fühlen (je dicker, desto instabiler, desto Trainings-intensiver). Zusätzlich kann man sich an einem festen Gegenstand festhalten.
  • Wenn Sie unter Gelenksschmerzen leiden oder Arthorse haben sind präzise Bewegungen essenziell. Achten Sie sich auf genaue Bewegungen und machen Sie bei Ermüdung oder Schwäche unbedingt eine Pause. Ein seitliches Abkippen auf dem weich-elastischen Material muss korrigiert werden, damit der Fuss, das Knie sowie die Hüfte achsengerecht belastet werden. Lesen Sie mehr dazu unter "seitliches Abkippen".
  • Lassen Sie sich Zeit! kyBoot/kyBounder sind intensive "Trainingsgeräte" und fordern den Körper stark heraus. Es kann einige Monate gehen, bis Sie mehrere Stunden am Stück im kyBoot gehen oder auf dem kyBounder stehen können. Die Tragdauer ist sehr individuell und hängt von vielen Faktoren ab, ausserdem ist sie nicht jeden Tag gleich lang. Hören Sie auf Ihren Körper und akzeptieren Sie die Grenzen.
  • Wenden Sie sich an einen kybun-Händler ihres Vertrauens, wenn Sie weitere Fragen haben, sich unsicher fühlen oder sich die Schmerzen im kyBoot, trotz befolgen der Tipps, nicht verbessern.

Meinungen/Kundenaussagen

Ich habe Probleme mit meinem Rücken und meinen Knien. Durch mein Körpergewicht wurden sie schwer belastet. Irgendwann spürte ich, dass meine Beine stärker wurden, da ich sie durch den Versuch, auf den Schuhen die Balance zu halten, stetig trainierte – und das ohne merkliche Anstrengung. Umso länger man die Schuhe trägt, desto mehr gewöhnt man sich an sie.

Erfahrungen/Weitere Fragen zu Übergewicht

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Sehnenschmerzen/Tendinitis

Wie ist die Wirkung von kyBoot bei Sehnenschmerzen/Tendinitis?

Der kyBoot verwandelt die härtesten Alltagsböden in einen weichen Naturboden. Wie beim Gehen auf unebenem Untergrund richtet sich der Körper automatisch auf. Die Muskulatur wird Schritt für Schritt gestärkt, gedehnt, durchblutet und entspannt. Der kyBoot löst Blockierungen am Rücken und Verspannungen am ganzen Körper, weil alle Muskelketten koordinativ genau so belastet werden, wie sie von Natur aus belastet werden sollten.

Somit können Sie im kyBoot die gesamte Muskulatur schonend trainieren ohne die Gelenke zu überlasten. Dies hilft, Sehnenschmerzen zu vermeiden oder zu lindern. Der kyBoot wirkt einzigartig bei allen Achillessehnenschmerzen und hilft  als Selbsttherapiemethode gegen fast alle Entzündungsschmerzen am Bewegungsapparat.

Gelenkschmerzen mit Fehlstellungen

Ich habe Kniearthrose und diverse Gelenkdeformationen. Vermutlich sind diese durch Haltungsfehler aufgetreten, die in den letzten Jahren zunehmend Schmerzen verursachen. Besonders das linke Knie scheint mehr und mehr einzuknicken, ebenso der linke Fuss. Meine Beine entwickeln sich also immer mehr zu X-Beinen. Schmerzen in den Hüft- und Fussgelenken sind die Folge.

Lassen sich durch kyBoot und kyBounder solche Schäden rückgängig machen? Ich erwarte keine Wunder und weiss, dass ausdauerndes Training wichtig ist.

Der kyBoot sowie der kyBounder trainieren die tiefen Muskeln, beginnend an den Füssen. Da Sie direkt auf weich-elastischem Material stehen, hat der Fuss die Möglichkeit sich frei zu bewegen. Dadurch wird er kräftiger und kann besser bei unebenem Boden reagieren. Der kräftige Fuss knickt weniger im Alltag ein und das Fussgewölbe wird stabilisiert (positiver Effekt auf Spreiz- und Plattfüsse, Fersensporn). Durch eine bessere Fussstabilität ist die Belastung auf die oberen Gelenke (z.B. Kniegelenke) weniger gross, da die Gelenke axialer belastet werden. Dadurch können bestehende Gelenkschmerzen abnehmen oder sogar verschwinden, X-Beine können durch das Beinachsentrainig im kyBoot oder auf den kyBounder vermindert werden.

Wichtig ist, dass man sich langsam an das neue System gewöhnt, den kyBoot anfangs nur für eine halbe Stunde am Stück trägt. Hören Sie auf die Reaktion des Körpers, bei vermehrten Schmerzen sollten Sie den kyBoot für kurze Zeit ausziehen bis der Schmerz weg ist. Es kann 3 bis 4 Monate dauern bis Sie den kyBoot als Alltagsschuh einsetzen können.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Irmgard E.
Gelenkschmerzen im kyBoot

Warum treten Gelenkschmerzen beim kyBoot Tragen auf?

Ich habe oft Kreuzschmerzen und eine schlechte Haltung und habe mich aus diesem Grund für Ihr Produkt entschieden. Nun, ich steigerte in den letzten 4 Tagen die Tragzeit auf 1 bis 4 Stunden. Was ich allerdings in den letzten 2 Nächten erlebte, war unschön. Meine Hüft - und Fussgelenke schmerzten wie noch nie. Beim Kauf wurde mir versichert, dass mein Knickfuss rechts kein Problem sei beim kyBoot Tragen. Ich kann mir dies alles schlecht erklären. Vielleicht haben Sie einen Tipp für mich? Es ist zu viel Geld, um den Schuh im Schrank zu versenken.

Der kyBoot richtet den Körper von unten her auf. Dies bedeutet, dass die Füsse im kyBoot 360 Grad Bewegungsfreiheit haben und dadurch wieder gekräftigt werden. Kräftige Füsse entlasten wiederum die oberen Gelenke wie Knie, Hüfte und Rücken.

Da es sich hier um einen Systemwechsel handelt, das heisst vom hüftorientierten Gang zurück zum fussorientierten Gang, braucht diese Umstellung Zeit. Der Körper muss sich an die neue Haltung zuerst gewöhnen und dies dauert mindestens drei bis vier Monate. Solange brauchen Sehnen, Bänder, Bandscheiben und Muskeln bis sie sich angepasst haben. Jeder Mensch reagiert anders und benötigt unterschiedlich lange für die Umstellung. Ein Mensch, der sich über mehrere Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte eine ungünstige Körperhaltung angewöhnt hat, braucht dementsprechend eher länger bis er sich im kyBoot völlig wohlfühlt. Dieser Systemwechsel braucht etwas Zeit, aber er lohnt sich!

In Ihrem Fall denke ich, dass Sie die Tragdauer zu schnell gesteigert haben. Solche Reaktionen können auftreten. Es zeigt Ihnen, dass der Körper gefordert wird, dass eine Umstellung stattfindet. Ich rate Ihnen die Tragedauer des kyBoot zu reduzieren. Lieber kürzere Zeit am Stück, dafür mehrmals pro Tag im kyBoot gehen. Tragen Sie den kyBoot nur so lange wie Sie keine Schmerzen haben. 

Bleiben Sie eine Woche bei dieser täglichen Tragdauer. In den nächsten Wochen steigern Sie die Tragdauer nach Gutdünken langsam nach oben. Treten in der Nacht wieder die Schmerzen auf, gehen Sie mit der Tragedauer nochmals zurück. Machen Sie aber auf keine Fall Pausen über mehrere Tage, dann würde sich der Körper nicht an das neue System des fussorientierten Gehens gewöhnen! Lassen Sie sich genügend Zeit, auch mit den anfangs kurzen Trageperioden des kyBoot tun Sie Ihrer Gesundheit viel Gutes!

Hilft der kyBoot bei Arthrose?

Ich habe Ihren neuen kyBoot Schuh in einem Laden gesehen, und bin daran sehr interessiert. Ich habe dazu aber noch eine Frage. Ich habe eine fortgeschrittene Arthrose in den Lendenwirbeln. Des weiteren habe ich im linken Knie, sowie in der rechten Hüfte, Schulter und in den Handgelenken Arthrose. Ich habe schon so viel ausprobiert, und habe trotzdem täglich Schmerzen. Ohne Schmerzmittel ist es grausam. Könnten Sie mir diesen Schuh auch für dieses Leiden anraten? Ich habe auch ihre kybun Matte, den kyBounder, und finde der ist super!

Die Sohle des kyBoot ist eigentlich genauso beschaffen wie der kyBounder. Der kyBoot hat aber etwas weniger Wirkung, weil die Sohle dünner ist. Der Vorteil ist aber, dass Sie diese Matte immer unter den Füssen haben. Wenn Ihnen die Matte hilft, tut es auch der kyBoot. Dabei muss man aber etwas vorsichtiger sein als bei dem Matte. Auf der Matte sollten Sie sich immer etwas bewegen. Im kyBoot sollten Sie am Anfang nicht zu lange gehen, aber sehr häufig (täglich mehrmals). Am Anfang nicht zu schnell gehen, und nie zu lange Schritte machen.

Die positiven Eigenschaften des kyBoots bei Arthrose sind:

- Er dämpft die Schläge auf die Gelenke ab. Dies ist angenehm und schonend für die Gelenke.
- Er stärkt die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur und deren Propriozeption. Dadurch wird beim Gehen wieder die Kraft und das Gleichgewicht der Füsse gebraucht und somit die Gelenke oberhalb schonend belastet.
-Im kyBoot richtet sich der Körper durch das vermehrte Abrollen des Fusses auf, die Knie, Hüfte und der Rücken werden gestreckt und somit axialer und schonend belastet.
- Nicht nur die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur sondern auch die stabilisierende Knie-/Hüft-/Rücken-/Rumpfmuskulatur wird trainiert. Dies gibt den Gelenken mehr Stabilität was wiederum die Beschwerden/Schmerzen verringert.


Ansprechpartner: Karl Müller
Frage gestellt von: Jolanda H.
Muskelkater

Habe heute Ihre Schuhe zum Testen bekommen. Ist ja einzigartig. Hatte jedoch nach zwei Stunden einen leichten Muskelkater.

Muskelkater tritt häufig am Anfang auf, da die Muskulatur noch nicht genügend stark ist. Nach wenigen Tagen hat sich Ihr Körper an das neue Gehen, aus den Füssen heraus gewöhnt, und der Muskelkater vergeht.

Beginnen Sie mit kurzen Intervallen im kyBoot und steigern Sie die Tragdauer von Woche zu Woche. Ihr Körper zeigt Ihnen die persönlichen Grenzen.

Übergewicht und seitliches Abkippen

Mein Mann wiegt 150 Kg und kippt im kyBoot schräg auf die Aussenkante. Ist der kyBoot bei Übergeweicht wirklich geeignet?

Der kyBoot hat im Unterschied zum MBT eine weiche Sohle. Dies hat einen grossen Vorteil: Die Sohle gibt bei ungleichmässiger Gewichtsverteilung auf dem Fuss sofort nach, somit wird für den Träger die einseitige Belastung ersichtlich und er kann dem entgegenwirken. Je mehr Gewicht ein Träger auf die kyBoot-Sohle bringt, desto deutlicher wird die seitliche Belastung ersichtlich. In den herkömmlichen Schuhen mit harter Sohle war die Fussbelastung auch einseitig, dies konnte man an einer einseitigen Abnützung der Sohle sehen.

Ihr Mann steht seitlich mehr auf dem Fuss, daher wird der kyBoot dort nach schräg unten gedrückt. Es ist wichtig, dass er diese einseitige Fussbelastung korrigiert, denn sie haben es richtig gesagt, dies sieht nicht nur unschön aus, sondern ist auch ungesund. 

Anfangs wird es ihm sicherlich schwer fallen, da er sich die einseitige Haltung über längere Zeit angewohnt hat. Ich empfehle ihm anfangs eher kürzere Distanzen mit dem kyBoot zu gehen, sich dafür auf die Fussposition zu konzentrieren. Mit der Zeit muss er sich immer wie weniger konzentrieren, da der Körper dies automatisiert. Eine Hilfe ist, sich vorzustellen, über die Grosszehe abzurollen. Somit stärkt er die tiefe stabilisierende Fussmuskulatur, welche immer wie mehr die Stabilisation und Aufrichtung des Fusses übernimmt.

Es ist nicht schlimm oder schädlich wenn ihr Mann trotzdem immer wieder leicht seitlich auftritt, wichtig ist, dass er bewusst dieser Fehlbelastung entgegenwirkt, so kann er langfristig den Fuss gesund belasten. Dies hat nicht nur für den Fuss gesundheitliche Vorteile, auch die Knie, Hüften sowie der Rücken werden dadurch schonender und gleichmässiger belastet.

Übergewicht und geschwollene Beine/Oedem

Ich bin 60 Jahre alt und 136 kg schwer. Mich würde interessieren, ob der kyBoot auch bei diesem Gewicht gut geeignet ist. Ausserdem habe ich oft angeschwollene Beine.

Sie können ohne Probleme auch bei 136 kg den kyBoot (Schuh mit Luftsohle) tragen. Die Weichheit der Sohle spüren Sie immer noch deutlich, vor allem auch im Vergleich zu einem "normalen, harten Schuh". Durch das Abrollen des Fusses wird die Venenpumpe aktiviert. Dies fördert die Abschwellung der Beine. Nach dem Tragen des kyBoot sind die Beine nicht mehr so geschwollen und auch viel leichter.

Der kyBoot hat eine weich-elastische Sohle, welche den Fuss in alle Richtungen bewegen lässt, ähnlich dem Barfussgehen auf Sand oder Moos. Ich rate Ihnen, den kyBoot bei einem unserer kybun Partner in Ihrer Nähe anzuprobieren, um sofort die wohltuende Wirkun zu spüren. So können Sie auch optimal die richtige Grösse und das passende Modell ausfindig machen.


Auf unserer Homepage können Sie bequem einen kybun Partner in Ihrer Nähe finden:

http://www.kybun.ch/produkte-verkauf/verkaufsstellen.html

 

Übergewicht, Fersensporn und Achillesentzündung

Vor einigen Monaten begann ich, jeden Tag zirka fünf bis sieben Kilometer zu laufen. Nicht Laufen im Sinne von Joggen, sondern einfach nur zügiges Spazieren. Dummerweise habe ich mir zu diesem Zweck kein besonders geeignetes Schuhwerk angeschafft, sondern habe ein Paar einfache, günstige Turnschuhe getragen. Schliesslich machten sich rechts Achillessehnenreizungen und links ein schmerzhafter Fersensporn bemerkbar. 

Nun bin ich auf meiner Suche nach guten Schuhen auf den kyBoot gestossen. Ich bin übergewichtig und möchte darum fragen, ob der kyBoot von seinem Konstruktionsprinzip her auch bei Übergewicht geeignet ist. Ausserdem würde mich noch interessieren, worin sich die Damen- von den Herrenmodellen unterscheiden.

Durch die weich-elastische Sohle bietet der kyBoot eine ideale Dämpfung, so können Sie schonend Trainieren. Der kyBoot kann ohne Probleme auch bei Übergewicht getragen werden. Bei Übergewicht ist die Dämpfung noch wichtiger, um die Gelenke zu schonen. Jedoch ist es schon so, dass der kyBoot schneller abnützt, wenn er intensiv und oft gebraucht wird. Dies ist jedoch kein Grund bei Übergewicht auf den kyBoot zu verzichten, da die positiven Eigenschaften einfach ideal für Sie sind:

Fersensporn wie auch Achillessehnenentzündungen entstehen bei einer Überlastung. Im kyBoot kann sich Ihr Fuss dreidimensional frei bewegen. So wird die Durchblutung verbessert und die Entzündungen können während dem Training abheilen.

Im folgenden Video wird die positive Wirkung des kyBoots bei Fersensporn beschrieben:
kybun bei medizinischen Problemen (Videothek)

Wichtig ist, dass Sie die Tragdauer des kyBoot langsam steigern. Beginnen Sie mit 20 bis 30 Minuten, dafür mehrmals täglich. Das Abrollen ist nämlich anstrengender als in normalen, härteren Schuhen. Die Füsse brauchen immer eine gewisse Zeit, um sich an den kyBoot zu gewöhnen. Die Umstellung lohnt sich aber sehr, da trainierte Füsse die Schläge beim Gehen abfangen können. Dadurch werden der Rücken und die anderen Gelenke geschont.

Die Herrenschuhe sind beim Rist höher geschnitten und der Vorfuss fällt breiter aus. Eine Frau mit breiten oder geschwollenen Füssen kann ohne Probleme auch ein Männermodell tragen, wenn die Schuhgrösse vorhanden ist.


Frage gestellt von: Sandra K.
Vergiftung Amalgan

Hilft der kyBoot bei "Vergiftungs-Schmerzen" im Fuss durch Amalgan und andere Kunststoffe?

Der kyBoot hilft vor allem bei muskuloskelatalen Problemen. Bei Schmerzen aufgrund einer Vergiftung kann der kyBoot nicht die Ursache, die Vergiftung, beseitigen. Durch die weiche kyBoot-Sohle ist der Schuh trotzdem sicherlich angenehm bei den Schmerzen im Fussbogen und die Kundin stärkt ihre tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur, was ihr mehr Kraft und Stabilität im Fuss verleiht. Es kann sein, dass dadurch ihre Schmerzen mit der Zeit zurückgehen.

Da die Vergiftung schon mehrere Jahre besteht, braucht eine Regeneration sehr viel Zeit. Daher sind 3 Wochen noch keine Zeit, so lange braucht oft auch ein Kunde ohne bestehende Schmerzen, um sich an den kyBoot zu gewöhnen.

Ich rate der Kundin, weiterhin im kyBoot dosiert zu gehen und nach ihrem Gutdünken die Tragzeit zu steigern. Solange der kyBoot bei ihr keine grösseren Schmerzen als bekannt hervorruft und es ihr angenehm ist, kann der kyBoot nur positiv auf ihren Fuss wirken (Stärkung der Muskulatur, Verbesserung der Beweglichkeit und Durchblutung.). Ob ihre "Vergiftungs-Schmerzen" je weggehen, kann ich aber nicht beurteilen.

Tennisarm/ Epicondylitis Humeri Radialis

Hilft der kyBoot bei einem Tennisarm/Epicondylitis Humeri Radialis, Nackenbeschwerden oder bei Büroarbeit?

Ich habe vor zwei Monaten einen Tennisarm bekommen. - Kann der kyBoot diesen heilen ?

Einen Tennisellbogen können Sie mit dem kyBoot nicht direkt beeinflussen. Eventuell erfolgt dies indirekt, über eine bessere Haltung in der Schulter-/Nackenregion (siehe unten). Die Ursache für Tennisellbogen liegt oft in einseitigen, überlastenden Bewegungen des Unterarmes/Hand. Daher tritt diese Problematik oft bei stundenlanger Computerarbeit auf. Wenn Sie im Büro arbeiten, oder als Hobby viel am Computer sitzen, rate ich Ihnen die Sitzposition immer wieder zu verändern. Noch besser wäre es auf dem kyBounder zu arbeiten. Durch das dynamische Stehen verändert sich auch die Schulter-/Nacken-/Rückenposition. Infolge einer besseren Haltung kommt es auch zu weniger Überlastungen im Ellbogenbereich. Denn viele Tennisellbogen haben ihre Ursache  in der Halswirbelsäule:

Im folgenden Video sehen Sie wie die Büroarbeit auf dem kyBounder stehend aussieht:
Büro Videos (Videothek)

Durch eine schlechte Haltung der Schultern/des Kopfes werden die Nerven, die von Hals in die Arme ziehen, überlastet (gedehnt oder komprimiert). Das kann zu Symptomen im Ellbogen führen. Ob das bei Ihnen der Fall ist, kann ich nicht beurteilen. Ein Physiotherapeut kann dies aber mit Tests herausfinden.

Falls Sie sich entscheiden zukünftig auf dem kyBounder zu arbeiten, empfehle ich Ihnen die Grundübungen unserer Homepage. Diese können Sie regelmässig zur Lockerung der Muskeln und Gelenke machen.

kybun Übungen (Videothek)

Verweichlicht der Körper nicht durch das weiche Auftreten?

Gibt es schon Erfahrungen, wie die Füsse beim Barfusslaufen reagieren, wenn man dauernd mit dem weichen kyBoot läuft? - Was hat es für einen Einfluss auf den Gang, wenn auf den weichen Untergrund wieder der "harte" Untergrund folgt?

Unser Körper wurde nicht für harte Böden geschaffen. Weil wir aber heute praktisch nur noch auf hartem Boden oder in harten Schuhen gehen, ergeben sich Probleme am Bewegungsapparat wie: Hallux Valgus, Fersensporn, Kniearthrose, Rückenprobleme usw. Naturvölker, wie beispielsweise die Massai, kennen solche Gelenk- und Muskelprobleme nicht.

Wenn wir nun wieder zurück zu einem weich-elastischen Untergrund wechseln, ist das nichts Neues für den Körper. Er kennt das bereits von früher. Deshalb reagiert er sehr schnell mit einer besser aufgerichteten Körperhaltung und weniger Beschwerden in anderen Gelenken. Bei regelmässigem Training im kyBoot oder auf dem kyBounder, wird auch die abgeschwächte, tiefe, stabilisierende Muskulatur wieder gekräftigt, und somit langfristig der Bewegungsapparat geschont.

Wir empfehlen, den kyBoot so oft wie möglich zu tragen. Dies wirkt dann wie ein Training über mehrere Stunden auf den Körper. Um bei Fussinstabilität Erfolg zu haben, braucht es intensives Fusstraining über Stunden. Da viele Gelenkprobleme bei den Füssen beginnen, ist ein solches Fusstraining unumgänglich.

Wenn man wieder auf die herkömmlichen, harten Schuhe wechselt ist das für den Körper kein Problem. Im Gegenteil, durch die trainierte, tiefe Muskulatur ist er besser auf die Schläge vorbereitet. Beim Wechseln wird einem bewusst, welche Schläge auf den Körper wirken. Man beginnt automatisch die Gelenke zu stabilisieren. Jeder kyBoot Träger läuft zwischendurch mal auf hartem Untergrund, z.B. in der Wohnung, im Schwimmbad usw. Somit hat der Körper auch immer wieder Inputs von Schlägen.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: M.Brütsch
Alte, frühere Beschwerden im kyBoot wieder hervorgerufen

Früher übertrat meine Kundin öfters die Füsse und hatte danach jeweils Schmerzen. Jetzt sind im kyBoot die alten Beschwerden, die sie seit Jahren nicht mehr hatte, wieder aufgetreten. Wieso ist das passiert und was kann die Kundin dagegen machen?

Ihre Kundin hat sicherlich sehr instabile Fussgelenke, darum hat sie früher auch öfters den Fuss übertreten. Jetzt hatte sie zwar einige Jahre Ruhe, aber die Reaktion im kyBoot zeigt, dass ihre Fussgelenke immer noch sehr schwach sind. 

Bei instabilen Fussgelenken ist eine solche Erstreaktion im kyBoot nichts Ungewöhnliches: Der kyBoot hat eine weiche, instabile Sohle und zeigt bei jedem Träger die Schwachstelle auf; bei Ihrer Kundin sind das die Fussgelenke. Der kyBoot ist für solche Kunden ein ideales Trainingsgerät um die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur zu stärken. Wichtig ist, dass sie gerade auf dem kyBoot stehen und keinesfalls seitlich abkippen (sonst überdehnen sie die Fussbänder und dies könnte dann zu den beschriebenen Symptomen Ihren Kundin führen). Weniger ist mehr: Lieber nur 30-60 Minuten am Stück im kyBoot gehen, dafür konzentriert auf die richtige Fussstellung achten und mehrmals pro Tag dieses kyBoot-Training machen. Der kyBoot ist ein Trainingsgerät und darf nicht unterschätzt werden, 2-3 Stunden am Stück nach 5 Wochen bedeutet für viele Kunden bereits ein sehr intensives Training. 

Ich empfehle Ihnen, die Kundin in der Drogerie noch einmal im kyBoot beim Gehen zu beobachten. Ich bin mir sicher, dass Sie der Kundin den einten oder anderen Tipp geben können.

Einige Beobachtungspunkte wären:

- Wie steht die Kundin auf der kyBoot-Sohle: Gerade oder knickt sie seitlich

- Wie sicher geht die Kundin im kyBoot: Rollt Sie in einer Bewegung rund ab oder schwankt sie immer leicht von einer Seite auf die Andere? Dies wäre ein Zeichen dafür dass die Fussmuskulatur noch schwach ist.

- Schaut sie gerade aus oder konzentriert auf den Boden?

- Wie ist die gesamte Körperhaltung: Aufrecht oder nach vorne gebückt? Tipp: Bei einer Vorlage hilft, wenn die Kunden etwas kleiner Schritte machen und sich bewusst etwas in die Länge strecken.

Kontraindikationen/kyBoot nicht geeignet

Kontraindikationen für den kyBoot sind:
- Postoperativ, wenn Vollbelastung noch nicht vom Arzt erlaubt ist.
- Gewisse neurologische Erkrankungen/Symptome:
Wenn es dem Kunden nicht mehr möglich ist, die Fussstellung bewusst zu steuern (vorhandene Lähmungen, Sensibilitätsausfälle) und der kyBoot folglich zu instabil ist. Dies ist von Fall zu Fall neu zu beurteilen, sprich der Betroffene macht im kyBoot eine Gehrunde und gibt ein Feedback. Der Verkäufer beobachtet den Kunden, gib Tipps und schaut, ob der Kunden dies umsetzen kann.

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