Einschlafende Zehen, Kribbeln, Taubheitsgefühl

Anfangs kann es im kyBoot/ auf dem kyBounder passieren, dass Ihre Füsse muskulär überfordert sind und daher leicht seitlich abkippen. Auch andere Gründe (siehe Ursachen) können zum Einschlafen/ Taubheitsgefühl von Zehen führen. Es ist essenziell, dass Sie Ihre persönliche Ursache für das Einschlafen der Zehen finden und dem entgegenwirken.
Das Taubheitsgefühl ist sehr unangenehm, ist aber meistens nur eine vorübergehende Erstreaktion, die verschwindet, sobald die Ursache behoben ist.

Langfristig können Sie im kyBoot die Kraft, Beweglichkeit und Durchblutung Ihrer Füsse verbessern und damit aktiv etwas gegen das Einschlafen der Zehen sowie Fehlstellungen und Abnutzung der Fuss-/ Zehengelenke unternehmen.

Definition

Kribbeln und Taubheitsgefühle (z.B. Einschlafen der Zehen) gehören zu den Sensibilitätsstörungen beziehungsweise Gefühls- oder Empfindungsstörungen.

Ein Kribbeln oder Taubheitsgefühl an den Gliedmassen und anderen Körperstellen deutet auf Nervenstörungen oder mangelnde Durchblutung hin. Auch andere Ursachen kommen infrage.

Kribbeln ist eine Empfindung an der Körperoberfläche. Das unangenehme bis schmerzhafte Gefühl wird durch sensiblen Nerven beziehungsweise Nervenendigungen in der Haut vermittelt, über die zugehörigen Nervenbahnen weitergeleitet und im Gehirn wahrgenommen. Das heißt, verstärkte Nervenaktivitäten spielen eine wesentliche Rolle, wenn es zum Beispiel an Händen oder Füssen kribbelt. Meist ist dabei jedoch kein direkter äusserer Reiz erkennbar.

Unangenehmes Kribbeln als Krankheitssymptom wird durch „falsche“ beziehungsweise krankhafte Reize ausgelöst, etwa weil die zuständigen Nerven in dem betroffenen Bereich geschädigt (bei einer Krankheit) sind. Die Leitungsbahnen sind dann überaktiv. Die Missempfindung (medizinisch Parästhesie) kann auf unterschiedlichen Hautstellen auftreten, an Armen und Beinen, an Händen, Fingern, Füssen und Zehen, am Kopf, im Gesicht. Sie äussert sich auch als Ziehen, Stechen oder Ameisenlaufen. Manche Betroffene schildern das Gefühl als brennend oder elektrisierend. Das Kribbeln geht mitunter Taubheitsgefühlen voraus, kann ihnen aber auch nachfolgen.

Taubheitsgefühle entstehen in den Gliedmassen (Extremitäten), im Gesicht, im Mund oder an anderen begrenzten Körperpartien. Die meist als sehr störend wahrgenommenen Empfindungen können auch nahezu eine ganze Körperseite erfassen. Wer länger in einer bestimmten Position verharrt, zum Beispiel mit angezogenen Beinen sitzt, dem „schlafen“ womöglich die Beine ein. Druck auf die Nerven kann solche unbedenklichen Ausfälle verursachen, die wieder verschwinden, wenn das Bein bewegt wird.

So weisen Taubheitsgefühle auf eine vorübergehende Unteraktivität von Nerven hin, die harmlos, aber auch krankhaft sein kann. Fachleute sprechen dann auch von Hypästhesie. Mitunter sind die Nerven in den betroffenen Bereichen, etwa in den Füssen, sogar geschädigt und haben bestimmte Funktionen eingebüsst. Ebenso kann der Blutfluss gestört und damit ein Körperteil unterversorgt sein.

Kribbeln und Taubheitsgefühle haben vielfältige Ursachen. Die Schädigung kann direkt in den ziehenden oder tauben Stellen liegen, aber auch in übergeordneten Körperbereichen. So äussern sich etwa Probleme an der Halswirbelsäule nicht selten in kribbelnden Fingern oder Händen.

Ursachen

  • Fussfehlstellung/ Zehenfehlstellung (z.B Hallux valgus)
  • Seitliches Abkippen im kyBoot/ auf dem kyBounder.
    Dadurch kommt seitlich zu viel Druck auf den Fuss und Blutgefässe sowie Nerven können abgeklemmt werden, was zum Einschlafen dieses Gebietes führt.
  • Zehenkrallen im kyBoot/ auf dem kyBounder (oft unbewusst)
  • Erstreaktion bei steifen Zehengelenken.
    Durch das vermehrte Abrollen im kyBoot/ auf dem kyBounder werden die steifen Gelenke am Anfang zu stark mobilisiert. Dies kann dann zu Schmerzen oder Taubheitsgefühl führen
  • Zu kleine Schuhgrösse
  • Zu festes Schnüren des kyBoot
  • Erstreaktion bei schwacher Fussmuskulatur.
    Der Fuss kippt dadurch anfangs leicht seitlich ab. Folglich werden die Nerven in diesem Bereich komprimiert, was zum Einschlafen der Zehen führt.
  • Fussform
    Je nach Fussform (meistens bei breitem Fuss) kann es sein, dass einzelne kyBoot-Modelle nicht passen. Im kyBoot müssen Sie genügend Platz haben, die Zehen frei zu bewegen und der Schuh sollte niergends drücken!
  • Probleme in der lumbalen Wirbelsäule (z.B. Bandscheiben-Probleme)
  • Krankheiten wie z.B.
    Periphere Gefässkrankheit (Durchblutungsstörung), Diabetes mellitus, Multiple Sklerose, psychische Ursache.

Langzeitfolgen

Meistens ist ein Einschlafen der Zehen unproblematisch und eine vorübergehende Reaktion, die leicht zu beheben ist. In folgenden Fällen, ist jedoch Vorsicht geboten:

Gehen Sie immer zum Arzt, wenn Kribbeln oder Taubheitsgefühle unvermittelt ohne erkennbaren Grund einsetzen, wenn sie sehr ausgeprägt sind und/oder länger anhalten. Auch Gefühlsstörungen, die in bestimmten Abständen immer wieder auftreten, sollte ein Arzt abklären. Das gilt vor allem und unbedingt dann, wenn zu einer Missempfindung weitere Beschwerden dazu kommen, etwa Schmerzen, Sehstörungen, Lähmungserscheinungen, Schwindel, Übelkeit, Hautreaktionen. Wenn Sie Diabetes haben oder an einer anderen Erkrankung leiden, ist es immer wichtig, Veränderungen an der Körperoberfläche ernst zu nehmen.

Konventionelle Therapie

Je nach Ursache verschieden, z.B.:

  • Physiotherapie
  • Durchblutungsförderne Medikamente (bei Krankheiten mit Durchblutungsstörungen)
  • Druckentlastung der betroffenen Stelle (bei Fehlstellung der Füsse), oft mittels orthopädischen Schuheinalgen

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

Im kyBoot/ auf dem kyBounder können Sie aktiv etwas gegen die Durchblutungsstörung in den Füssen oder Beinen, Steifheit der Zehen-Fussgelenke oder abgeschwächte Fussmuskulatur (Fussfehlstellungen) unternehmen.

Im kyBoot/ auf dem kyBounder steht Ihr Fuss auf einer weich-elastischen Sohle/ Matte und kann sich frei in alle Richtungen bewegen. Sie können beim Gehen den Fuss natürlich von der Ferse zur Grosszehe abrollen und dadurch die Gelenke mobilisieren und die Fuss-/ Beinmuskulatur kräftigen.
Durch das vermehrte Abrollen der Füsse wird die Durchblutung in den Füssen und Beinen verbessert und blockierte Gelenke gelöst. So werden kalte Füsse, Kribbeln und Taubheitsgefühl in den Zehen abnehmen oder sogar verschwinden.

Erstreaktionen

Spezifische Erstreaktionen bei bestehenden Fussproblemen (z.B. Fuss-/ Zehenfehlstellungen, Durchblutungsstörungen, Arthrose)

Anfangs können die Zehen oder Füsse im kyBoot/ auf dem kyBounder "einschlafen" oder kribbeln. Dies ist eine häufige Erstreaktion und zeigt Ihnen Ihre Schwachstelle auf. Sobald Ihre Fussmuskulatur stärker ist und die Gelenke beweglicher sind, werden diese Symptome abnehmen, meistens sogar verschwinden. Lesen Sie unter "Anwendungstipps" was Sie in diesem Fall tun können.

 

Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder und kyBoot Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen 

kybun-Übungen

Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen

Folgende Anpassungen der Standarddurchführung des Intervall Walkings sind bei einschlafenden Zehen, Kribbeln, Taubheitsgefühl wichtig: 

  1. Vor dem Losgehen rutschfeste Socken anziehen
  2. Wenn Füsse während dem Intervall Walking anfangen einzuschlafen, dann mittels schneller Übung die Durchblutung steigern

Anwendungstipps

  • Achten Sie sich auf eine aufrechte Körper- und Fussstellung.
    Korrigieren Sie ein seitliches Abkippen im kyBoot/ auf dem kyBounder. Der Fuss sollte gleichmässig belastet sein; das heisst vorne, hinten, rechts und links kommt beim Stehen gleich viel Druck auf den Fuss.
  • Achten Sie sich beim Gehen auf ein natürliches Abrollen; das heisst von der Ferse zur Grosszehe. Das Abstossen erfolgt über die Grosszehe, nicht über die Kleinzehe!
    Wenn dies Ihnen, z.B. aufgrund einer Zehenarthose, starke Schmerzen bereitet, verkleinern Sie die Schrittlänge und stossen etwas weniger stark über die Grosszehe ab.
  • Machen Sie nicht zu lange Schritte, so ist es einfacher, die Balance auf dem kyBoot/ kyBounder zu halten und eine aufrechte Fussstellung einzuhalten.
  • Schüren Sie den kyBoot regelmässig von unten nach oben ohne zu fest anzuziehen.
  • Lassen Sie die Zehen locker, nicht krallen (geschieht oft unbewusst)!
  • Machen Sie zwischendurch die kybun Übungen zum lockern der Muskulatur.
  • Wenn Sie trotz kybun-Übungen stark im kyBoot/ kyBounder ermüden, das seitliche Abkippen nicht mehr korrigieren können oder sogar Schmerzen bekommen, raten wir Ihnen eine kurze kybun Pause einzulegen, bis die Symptome verschwunden sind.
  • Probieren Sie verschiedene kyBoot-Modelle: Die Modelle der 1. Generation sind im Vorfuss etwas breiter geschaffen, das heisst, die Zehen haben mehr Bewegungsraum. Lassen Sie sich dabei in einem kybun Fachgeschäft beraten.
  • Bei abgeflachtem Fuss-Quergewölbe (Vorfuss-Muskelschwäche), empfehlen wir Ihnen eine steifere, dünne Einlegesohle (im Schuhgeschäft erhältlich) im Vorfussbereich in den kyBoot zu legen. Diese Einlegesohle nimmt etwas von der Weichheit der kyBoot-Sohle weg und ihr Vorfuss fällt dadurch weniger schnell in eine "Überdehnung".
    Mehr Infos dazu finden Sie in der Indikation "Vorfussschmerzen".

Meinungen/Kundenaussagen

Seit Januar 2015, konnte ich (77 Jahre alt) wegen den Schmerzen und dem Taubheitsgefühl in beiden Beinen nicht mehr als 50 Meter gehen. Mir wurde eine Spinale Stenose im Wirbelkanal diagnostiziert. Mehrere Ärzte sagten mir, dass ich an der Wirbelsäule operiert werden müsste. Meine Frau Stavroula (72 Jahre alt) hatte vor einem Jahr ein ähnliches Problem. Sie konnte nicht mehr als 30 Meter gehen, weil sie schmerzen im rechten Bein hatte. Ihre Diagnose war Verengung des Rückenmarkkanals. Sie überwand ihr Problem nach einer intensiven Physiotherapie, Akupunktur, Übungen und progressives Gehen mit dem kyBoot, nachdem der Physiotherapeut ihn ihr empfohlen hatte. Nach allen Behandlungen konnte sie ohne Pause 2 km am Stück gehen. Dadurch empfahl sie mir die gleiche Herangehensweise. Nach 4 Monaten Therapie konnte ich bis zu 1 km gehen. Ich zögerte mit dem Kauf, obwohl ich den Schuh nach einem Tag anprobieren sehr mochte. Meine Frau versuchte mich für den Kauf zu überzeugen. Es seien keine normalen Schuhe, sondern eine kostbare Ausrüstung. Da der Preis die Hälfte meiner Rente war, zögerte ich dennoch. Jetzt, zwei Monate nach dem tragen dieser wunderbaren Schuhe, bin ich mit dieser Kaufentscheidung sehr zufrieden. Ich gehe jeden Tag 75 Minuten mit meiner Frau spazieren und dies mit einem schnellen Schritt. Wir konkurrieren sogar untereinander, wer als erstes am Ziel ist. Unser Ziel ist es in einigen Jahren, wenn wir unseren 50. Hochzeitstag feiern, 10km an einem Tag mit dem kyBoot zu gehen.

Erfahrungen/Weitere Fragen zu Kribbeln/ Taubheitsgefühl in den Zehen

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Ursache und Wirkung des kyBoot

Ich würde gerne wissen, ob ein Hallux im mittleren Stadium (noch keine Schmerzen vorhanden), beim ständigen tragen eines Kyboot-Schuhwerkes, zum Stillstand kommen kann, oder sich ev. sogar zurückbildet?

Ein Hallux valgus kann aus verschiedenen Gründen entstehen. Die häufigsten Gründe sind enge Schuhe, bei Frauen enge und hohe Schuhe, nach einer Verletzung im Zehengrundgelenk, Überlastung des Zehengrundgelenkes auf irgendeine Art (z.B. Sport oder eben schlechtes abrollen in harten Schuhen). Ein Hallux valgus kann auch einfach vererbt worden sein.

Im kyBoot rollt der Fuss regelmässig über die ganze Fussfläche ab, so wird viel Druck auf die Grosszehe weggenommen. Die betroffene Grosszehe wird schonend bewegt, da das Abrollen über den ganzen Fuss stattfindet. In herkömmlichen Schuhen mit einer harten Sohle hat man ein Abklappen, der Fuss fällt von der Ferse direkt auf die Zehen nach vorne. Der Mittelfuss kann in den harten Sohlen keine Kraft entwickeln um die Kräfte abzufangen, somit fällt alles auf die Zehen.

Im kyBoot haben Sie die Möglichkeit eine gute Bewegungstherapie für die Zehen zu machen, die Sie jeden Tag selbst durchführen können. Zudem wird durch die instabile kyBoot Sohle die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur gestärkt. Ich kann Ihnen aus therapeutischer Sicht sagen dass eine Bewegungsverbesserung kombiniert mit der Kräftigung der tiefen, stabilisierenden Fussmuskulatur das beste Mittel gegen ein schnelles Verschlechtern des Hallux valgus ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass ihre Symptome wie Bewegungseinschränkung abnehmen ist hoch, sicherlich können Sie mit dem kyBoot-Training aber aktiv etwas gegen ein weiteres schnelles Fortschreiten/Verschlechtern der Symptome machen.

Anfangs kann es vorkommen, dass Sie im kyBoot leichte Schmerzen bekommen, da das Zehengrundgelenk, das häufig bei einem Hallux valgus etwas steif und unbeweglich ist, im kyBoot wieder vermehrt bewegt wird. Wenn es zu unangenehm wird, empfehle ich Ihnen die Tragdauer am Stück etwas zu verkürzen oder eine Pause einzulegen.

Lassen Sie sich anfangs etwas Zeit und dosieren Sie die Tragzeit nach Ihrem Gutdünken, damit sich Ihr Körper langsam an das neue Abrollen im kyBoot gewöhnen kann.

Vermehrte Schmerzen im kyBoot/ Erstverschlechterung

Wieso bekomme ich im kyBoot Schmerzen im Grosszehengrundgelenk/ am Hallux-Zehen?

Durch die weich-elastische Sohle des kyBoot wird das ganze Körpergewicht gleichmässig auf den Fuss verteilt. Dies ist ein neues Gefühl, an welches man sich zuerst gewöhnen muss. In den "normalen, harten" Schuhen ist die Druckverteilung immer punktueller.

Es kann sehr gut sein, dass Sie in Ihren alten Schuhen eher auf der Ferse gegangen sind, um so den Schmerzen der Hallux-Zehen auszuweichen. Im kyBoot ist dieses Ausweichen aufgrund der weichen Sohle nicht mehr möglich. Folglich kommt mehr Druck auf den Vorfussbereich. Dies kann anfangs zu Schmerzen führen, da das geschonte Zehenrundgelenk diese Belastung nicht gewohnt ist.

Die kyBoot Schuhgrösse sollte stimmen, wenn Sie im kyBoot ihre Zehen frei bewegen können und Sie sich nicht eingeengt fühlen.
Es kann bei einer Hallux Zehe vorkommen, dass durch eine Gelenkfehlstellung im Grosszehengrundgelenk der Schuh seitlich auf das Zehengrundgelenk drückt. Da empfehle ich ihnen das Schuhleder an der Druckstelle von einem Schuhmacher ausweiten zu lassen.

Schmerzen am Grosszehenballen im kyBoot

Woher kommen die pochenden Schmerzen am Grosszehenballen?

Am Fussballen plagt mich eine schmerzende Stelle. Wenn ich den Fuss nach aussen abkippe, schmerzt der äussere Rand des Ballens. Dieses Problem ist erst mit dem kyBoot aufgetreten, den ich nun seit zwei Wochen trage. Zuvor habe ich bei der Arbeit Sketchers oder normale Strassenschuhe getragen und habe nie Probleme gehabt.
Ich musste mich noch nie einer Operation unterziehen und alle meine Gelenke sind schmerzfrei.

Ich vermute anhand Ihrer Beschreibung, dass es sich um eine Drucküberlastung am Fussballen handelt. Das beschriebene Abkippen war in Ihren alten Schuhen nicht möglich, weil deren Sohlen viel unbeweglicher waren als die kyBoot Sohle. Im kyBoot ist es jetzt erstmals möglich, den Fuss in alle Richtungen frei zu bewegen. Da diese Bewegung für Ihren Fuss neu ist, reagiert er an den betroffenen Stellen noch empfindlich auf den Belastungsdruck. Dies kann sich dann in einem pochenden, klopfenden Schmerz äussern.

Nach solchen Erstreaktionen empfehle ich Ihnen, den kyBoot für ein paar Tage nicht zu tragen, damit sich die schmerzende Stelle erholen kann. Beim Wiedereinstieg ist es wichtig, dass Sie den kyBoot anfangs nur für eine kurze Zeit am Stück tragen, dafür mehrmals täglich. Nur so kann sich Ihr Fuss langsam an die neue Belastung im kyBoot gewöhnen. Zusätzlich rate ich Ihnen, im kyBoot anfangs auf eine richtige Fusstellung zu achten: Der Fuss hat zwar eine dreidimensionale Bewegungsmöglichkeit, sollte aber nicht seitlich abkippen. 

Der Aufwand wird sich lohnen, denn unsere Füsse sind von Natur aus sehr beweglich konstruiert und sollten die Freiheit haben, sich in alle Richtungen bewegen zu können. Durch das natürliche Abrollen im kyBoot wird Ihr Fuss gleichmässiger belastet: Die Stellen, an denen sich früher Hornhaut gebildet hat, können sich erholen und die übrigen Stellen, welche vorher nicht belastet wurden, übernehmen einen Teil des Körpergewichts. Somit werden der Fuss und die Gelenke des gesamten Körpers gleichmässiger belastet.

Vorfussschmerzen und Überpronation/nach innen knicken

Ich leide unter Vorfuss-Schmerzen und Überpronation, kann ich den kyBoot tragen?

Die Überpronation wird sich durch das Kräftigen der Fussmuskulatur im kyBoot automatisch verbessern, sofern die Überpronation muskulär bedingt ist (ist in den meisten Fällen der Fall). Am Anfang  müssen Sie sich eventuell bewusst auf die richtige Fussstellung achten, nach wenigen Tagen bis Wochen lernt dies der Körper automatisch.


Auch bei Vorfussschmerzen eignet sich der kyBoot, da durch die Kräftigung der Fussmuskulatur der Vorfoss stabilisiert wird und dadurch weniger Druck auf den Vorfuss gelangt. Nach einigen Tagen bis Wochen "Training" im kyBoot sollten die Schmerzen abnehmen.  Die weich-elastische kyBoot-Sohle unterstützt den Vorfuss von unten und lässt den Fuss in alle Richtungen frei bewegen.
Allerdings kann es in seltenen Fällen vorkommen, dass die kyBoot-Sohle in der ersten Phase für den Träger eine zu hohe Instabilität beziehungsweise Weichheit aufweist Ein problematischer Vorfuss kann dadurch plötzlich zu stark bewegt und trainiert werden, dadurch können im Fall von empfindlichen Vorfüssen und zu langem Tragen beim Träger anfänglich Schmerzen auftreten.

Um die Instabilität und die Weichheit des kyBoot in der ersten Tragephase abzubremsen, empfiehlt es sich, den kyBoot anfänglich nur schrittweise länger am Stück zu tragen. Eventuell eine dünne relativ steife, handelsübliche Einlegesohle zu benützen. Diese kann dann im Laufe der Zeit schrittweise immer häufiger und länger aus dem kyBoot genommen werden. So trainieren Sie Ihren empfindlichen Vorfuss langsam aber sicher so weit, dass der kyBoot auch für Sie zum Alltagsschuh wird und seine ganze Wirkung entfalten kann.

 


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Babette D.
Druckstelle am Hammerzehen

Was kann ich machen, wenn die "kyBoot-Zungen-Naht" auf die Hammerzehe drückt?

Es gibt folgende Möglichkeiten, um trotz Hammerzehe schmerzfrei den kyBoot zu tragen:

- Ein Polster über die Stelle im Schuh kleben, welche die Schmerzen verursacht. Solche sind bei Schuhmachern erhältlich.

- Die betreffende Stelle vom Schuhmacher etwas ausweiten lassen. Die Vollledermodelle von kybun sind dazu gut geeignet. (z.B Jindo Chocolate oder Jindo Caviar)

- Ein anderes kybun Modell austesten, um eines zu finden, das nirgends drückt. Die Baram-Modelle oder der Namsan geben dank dem Netzeinsatz oft etwas mehr Platz für die Zehen. Sandalen und Hausschuhe haben keine Zunge und unser (Winter-)Wanderschuh bietet den Zehen deutlich mehr Spielraum.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Jürgen W.
Vorfussschmerzen

Ist der kyBoot bei Vorfussschmerzen geeignet?

Ja, denn im kyBoot wird der Fuss optimal entlastet. Häufig ist es so, dass der Vorfuss nicht immer schmerzt. Die Schmerzen kommen und gehen. Wenn man mit dem Gehen im kyBoot in einer schmerzfreien Phase beginnt, ist es wichtig, den Schuh nicht zu lange zu tragen. Regelmässige, kurze Zeitintervalle sind am besten. Dadurch trainiert man die feinen Muskeln im Vorfussbereich, wodurch der Fuss widerstandsfähiger wird und er sich weniger entzündet. Es besteht die Chance, den kyBoot immer länger zu tragen. Zudem kann die Anfälligkeit auf Entzündungen mit der Zeit ganz verschwinden.


Ansprechpartner: Karl Müller
Vorfussschmerzen: Meine Physiotherapeutin rät ab.

Ich habe oft Schmerzen am Vorfuss, wenn ich auf harten Böden gehe. Darum überlege ich mir, einen kyBoot zu kaufen. Meine Physiotherapeutin rät mir jedoch zu intensiver Fussgymnastik, denn sie behauptet, dass das Tragen des kyBoot auf Dauer zu einer Schwächung der Muskulatur führt und somit meine Spreiz- und Senkfussprobleme verstärkt würden.

Wie Ihre Physiotherapeutin richtig sagt, können Probleme und Schmerzen auftreten, wenn die Fussmuskulatur geschwächt ist. Der Fuss kann nicht mehr ausreichend stabilisiert werden und das Quergewölbe flacht ab. Es kommt zu Schmerzen beim Gehen auf harten Untergrund.

Im kyBoot steht Ihr Fuss direkt auf einer weich-elastische Sohle. Diese ermöglicht den Füssen, wieder richtig abzurollen und dadurch die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur zu stärken. Das kann man mit Barfussgehen auf einem Naturboden verglichen werden. In den "normalen, harten" Schuhen kann sich der Fuss nicht mehr frei bewegen und schwächt dadurch ab. Dies kann folglich zu Fussschmerzen und Fehlstellungen führen.

Ich rate Ihnen, den kyBoot als Trainingsgerät für den Alltag einzusetzen und als Ergänzung zur Fussgymnastik in der Physiotherapie zu nutzen. Die Erfahrung zeigt, dass Fussgymnastik alleine die Füsse zu wenig trainiert, um genügend Stabilisationskraft aufzubauen. Mit dem kyBoot hingegen können Sie über Stunden schonend Ihre Füsse trainieren, damit diese wieder genügend kräftig werden, um den Körper zu tragen.

Sehen Sie den kyBoot als Trainingsgerät und lassen Sie Ihrem Körper etwas Zeit, sich an das "neue" Abrollen zu gewöhnen. Wenn Sie im kyBoot ermüden, oder die Füsse seitlich abkippen, ist es Zeit für eine kurze kyboot Pause.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Gabriele M.
Chronische Schmerzen an den Fussballen

Seit zirka zwei Jahren leide ich an Schmerzen im Fussballen. Vor einem Jahr bekam ich eine Kortisonspritze ins Gelenk beim ersten Zehen neben dem grossen, was die Entzündung zurückbildete. Was auch geschah. Nun hat sich aber der Zehen zu einem Hammerzehen verändert, was in jedem Schuh stark Schmerzen verursacht. Was kann ich  dagegen tun? Jeder Fussmarsch wird zur Qual.

Hat der Arzt die Ursache der Scherzen in den Fussballen diagnostiziert oder wissen Sie wann diese Schmerzen, und aus welchem Grund sie angefangen haben? Es gibt so viele verschiedene mögliche Ursachen: Unfall, Überlastung, Fehlbelastung, chronische Entzündung als Folge einer rheumatischen Erkrankung u.s.w.

Ich rate Ihnen die Füsse so oft es geht schonend zu belasten und zu bewegen. Dafür ist der kyBoot sehr geeignet, da er den Aufprall beim Gehen dämpft und somit weniger reizt als ein "normaler, harter Schuh". Zudem hat der Fuss auf der weich-elastischen kyBoot Sohle die Möglichkeit, sich in alle Richtungen zu bewegen. Dadurch wird die Durchblutung im Fuss verbessert und somit auch die Heilung unterstützt. Die Schmerzen sollten bei adäquater Belastung abnehmen.

Je nachdem wie gross die Schmerzen sind, können Sie manchmal länger, an manchen Tagen nur kurze Stecken gehen. Hören Sie auf Ihren Körper und geben Sie Ihm die nötigen Pausen, aber auch die nötige Bewegung.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Walburga F.
Hallux Rigidus

Wie sind Ihre Erfahrungen mit dem kyBoot bei Hallux Rigidus?

Im kyBoot rollt der Fuss regelmässig über die ganze Fussfläche ab, so wird viel Druck auf die Grosszehe weggenommen. Die betroffene Grosszehe wird schonend bewegt, da das Abrollen über den ganzen Fuss stattfindet. In herkömmlichen Schuhen mit einer harten Sohle hat man ein Abklappen, der Fuss fällt von der Ferse direkt auf die Zehen nach vorne. Der Mittelfuss kann in den harten Sohlen keine Kraft entwickeln um die Kräfte abzufangen, somit fällt alles auf die Zehen.

Dadurch wird die Grosszehe entlastet während der gesamte Fuss schonend gekräftigt und die Beweglichkeit verbessert wird. Sie werden sich im kyBoot wohl fühlen, können wieder harmonischer Gehen und das Hinken wird sich verkleinern.

Ich rate Ihnen, den kyBoot in Ruhe bei einem unsere Händler auszuprobieren. So können Sie selbst beurteilen, wie der kyBoot auf Ihren Körper wirkt sowie das passende Modell für Sie finden:
http://www.kybun.ch/produkte-verkauf/verkaufsstellen/kybun-international.html

 

Vorfussprobleme im kyBoot

Was kann man bei Vorfussschmerzen im kyBoot unternehmen?

Im kyBoot sollten Sie keine stärkeren Fussbeschwerden bekommen! Ich kann mir vorstellen, dass Ihre Vorfussschmerzen aus einer Überbelastung entstanden: Es ist möglich, dass Sie in den bisherigen Schuhen immer mehr die Fersen belasteten. Im kyBoot wird automatisch das Körpergewicht gleichmässig auf den Füssen verteilt, das heisst in Ihrem Fall, Sie belasten nun auch etwas mehr die Vorfüsse. Der Körper muss sich zuerst an dies neue Position gewöhnen.
Ich empfehle Ihnen die Tragdauer des kyBoot herunterzusetzen, damit sich Ihr Fuss langsam an das natürliche, gleichmässige Abrollen im kyBoot gewöhnen kann.

Ein anderer Grund für die Vorfussbeschwerden wäre:
In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass der kyBoot in der ersten Phase für den Träger eine zu hohe Instabilität bzw. Weichheit aufweist, weil ein problematischer Vorfuss dadurch plötzlich zu stark bewegt und trainiert wird. Deshalb können in Fällen von empfindlichen Vorfüssen, und zu langem Tragen, beim Träger anfänglich Schmerzen auftreten. Um die Instabilität und die Weichheit des kyBoot in der ersten Tragephase abzubremsen, empfiehlt es sich, den kyBoot anfänglich nur schrittweise länger am Stück zu tragen oder evtl. eine dünne relativ steife, handelsübliche Einlegesohle zu benützen. Diese kann dann im Laufe der Zeit schrittweise immer häufiger und länger aus dem kyBoot genommen werden. So trainieren Sie ihren empfindlichen Vorfuss langsam aber sicher so weit, dass der kyBoot auch für Sie zum Alltagsschuh wird und seine ganze Wirkung entfalten kann.


Ansprechpartner: Karl Müller
Schmerzen am Grosszehenballen im kyBoot

Woher kommen die pochenden Schmerzen am Grosszehenballen?

Am Fussballen plagt mich eine schmerzende Stelle. Wenn ich den Fuss nach aussen abkippe, schmerzt der äussere Rand des Ballens. Dieses Problem ist erst mit dem kyBoot aufgetreten, den ich nun seit zwei Wochen trage. Zuvor habe ich bei der Arbeit Sketchers oder normale Strassenschuhe getragen und habe nie Probleme gehabt.
Ich musste mich noch nie einer Operation unterziehen und alle meine Gelenke sind schmerzfrei.

Ich vermute anhand Ihrer Beschreibung, dass es sich um eine Drucküberlastung am Fussballen handelt. Das beschriebene Abkippen war in Ihren alten Schuhen nicht möglich, weil deren Sohlen viel unbeweglicher waren als die kyBoot Sohle. Im kyBoot ist es jetzt erstmals möglich, den Fuss in alle Richtungen frei zu bewegen. Da diese Bewegung für Ihren Fuss neu ist, reagiert er an den betroffenen Stellen noch empfindlich auf den Belastungsdruck. Dies kann sich dann in einem pochenden, klopfenden Schmerz äussern.

Nach solchen Erstreaktionen empfehle ich Ihnen, den kyBoot für ein paar Tage nicht zu tragen, damit sich die schmerzende Stelle erholen kann. Beim Wiedereinstieg ist es wichtig, dass Sie den kyBoot anfangs nur für eine kurze Zeit am Stück tragen, dafür mehrmals täglich. Nur so kann sich Ihr Fuss langsam an die neue Belastung im kyBoot gewöhnen. Zusätzlich rate ich Ihnen, im kyBoot anfangs auf eine richtige Fusstellung zu achten: Der Fuss hat zwar eine dreidimensionale Bewegungsmöglichkeit, sollte aber nicht seitlich abkippen. 

Der Aufwand wird sich lohnen, denn unsere Füsse sind von Natur aus sehr beweglich konstruiert und sollten die Freiheit haben, sich in alle Richtungen bewegen zu können. Durch das natürliche Abrollen im kyBoot wird Ihr Fuss gleichmässiger belastet: Die Stellen, an denen sich früher Hornhaut gebildet hat, können sich erholen und die übrigen Stellen, welche vorher nicht belastet wurden, übernehmen einen Teil des Körpergewichts. Somit werden der Fuss und die Gelenke des gesamten Körpers gleichmässiger belastet.

Ich habe eine Arthrose im Fussgelenk und starke Schmerzen, mein Orthopäde rät mir zu einer Gelenksversteifung, können mir kyBoot helfen?

Das Problem bei Arthrose ist, dass der schwindende Knorpel seine beiden Hauptaufgaben(Stossdämpfung und reibungsfreie Gelenkbewegung) je nach Abnutzungsgrad nicht mehr adäquat erfüllen kann. Dies führt im Laufe der Zeit zu Schmerzen in bestimmten Gelenkstellungen.
Viele Patienten leitet diese Entwicklung in eine Abwärtsspirale. Durch die Schmerzen verringern sie notgedrungen die sportliche und körperliche Aktivität. Dies führt wiederum zum Abbau der Muskelmasse und der Einschränkung der Beweglichkeit im betroffenen Gelenk. Durch die reduzierte Bewegung wird das betroffene Gelenk weniger durchblutet und somit nicht ausreichend mit wichtigen Nährstoffen versorgt, um wenigstens den verbliebenen Knorpel zu erhalten und genug Synovia(Gelenkschmiere) zu produzieren.
Grundsätzlich gilt es einen wichtigen körperlichen Mechanismus zu beachten.
Der Organismus versucht sich ständig an die äusseren Gegebenheiten anzupassen. Verspürt er einen Schmerz, so versucht er mit den gesunden Strukturen die verletzten oder erkrankten Areale zu entlasten, um eine rasche Genesung zu gewährleisten.
Der Körper verfällt bei Bewegung automatisch in eine Schonhaltung, die prinzipiell sehr wichtig und sinnvoll ist. Es gibt jedoch auch Erkrankungen oder Schäden(z.B. Arthrose), die chronifizieren oder deren Heilung mit herkömmlichen 
Mitteln praktisch ausgeschlossen ist.
In diesen Fällen kommt der Körper ohne äusseren Einfluss praktisch nie wieder aus seiner Schonhaltung heraus. Das ist jedoch dringend erforderlich. Verbleibt ein Patient jahrelang in einer Schonhaltung, passt sich der Bewegungsapparat an die neuen Anforderungen an. Die geschonten Muskeln atrophieren und die gesunde Körperseite muss diese Schonung kompensieren. Dadurch werden die Muskeln und Sehnen dort mehr beansprucht.
Es entstehen Dysbalancen und schlimmstenfalls Überlastungserscheinungen wie z.B. Gelenksentzündungen. Durch diese Entwicklung kann es irgendwann zu Folgearthrosen kommen.
Der kyBoot wirkt durch seine Eigenschaften dieser negativen Entwicklung entgegen. Die weich-elastische Sohle dämpft einerseits die Schläge auf die Knochen und Gelenke, andererseits wird das Sprunggelenk dazu gezwungen sich trotz des Schmerzes mehr zu bewegen. Dies fördert wiederrum die Durchblutung und Nährstoffversorgung des Gelenks.
Ein weiterer Effekt des kyBoot ist die Aktivierung der kleinen, feinen Fussmuskeln, die dadurch wieder mehr durchblutet und gekräftigt werden.
Aufgrund unserer bisherigen Erfahrungen mit arthrotischen Erkrankungen der unteren Extremitäten, bin ich sehr optimistisch was ihre Schmerzentwicklung im Sprunggelenk angeht.

Je nach Fitnessgrad oder Ausprägung einer Schonhaltung kann es anfangs zu Reaktionen wie Muskelkater oder anderen ungewohnten Schmerzen kommen. DIese resultieren aus einer plötzlichen Reaktivierung der geschonten Muskeln und Strukturen.
Der kyBoot ist ein Trainingsgerät! Sie sollten den kyBoot daher anfangs nicht zu lang am Stück tragen, sondern etappenweise. Fangen Sie mit je 30 Minuten an und machen dann eine Pause. Nach einer Stunde wiederholen Sie das Ganze. Geben Sie Ihrem Fuss die Chance sich langsam an die neue Situation zu gewöhnen und seien Sie nicht zu ehrgeizig. Falls es zu Schmerzen oder unangenehmen Reaktionen kommen sollte, ziehen Sie den kyBoot aus und geben SIe Ihrem Fuss Zeit zur Regeneration. Nach ein paar Wochen können Sie die Tragezeit dann sukzessive Steigern und schlussendlich wird der kyBoot Ihre Alltagsschuhe komplett ersetzen können.
Um den Trainingseffekt auf der Arbeit oder zu Hause noch zu steigern, würde ich Ihnen zusätzlich den kyBounder empfehlen. Mit der "weich-elastischen" Matte können Sie auch in der Freizeit, beim Fernsehen oder bei der Hausarbeit ihr Sprunggelenk kräftigen und gleichzeitig vor Erschütterungen schützen.
Schauen Sie doch auf unserer Homepage www.kybun.ch vorbei und entdecken Sie die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten.

P.S. Ich kenne Ihre Krankheitsgeschichte nicht und kann dadurch Ihre Situation nicht ausreichend beurteilen aber im Alter von 50 Jahren 
würde ich möglichst versuchen eine Gelenkversteifung zu vermeiden. Eine Gelenkversteifung wird Ihre Körperhaltung und Laufstil so verändern, dass sich Folgearthrosen in Knie und Hüfte kaum vermeiden lassen. Diese treten meist nach 10-15 Jahren auf und schränken Ihre Lebensqualität irgendwann weiter ein. Falls Sie in Zukunft doch einmal über eine Operation nachdenken, fragen Sie Ihren Arzt doch einmal nach der Variante einer Sprunggelenksprothese. In diesem Bereich gab es in naher Vergangenheit grosse Fortschritte, sodass diese Variante heut zu Tage oft bevorzugt wird.

Dornwarzen

Hilft der kyBoot gegen Dornwarzen?

Seit kurzer Zeit leide ich an einer schmerzhaften Dornwarze. Kann der kyBoot hier helfen?

Der kyBoot hat eine weich-elastische Sohle. Darauf stehend und gehend wird der Druck über den ganzen Fuss verteilt. Dies führt zu einer geringeren Belastung auf den Punkt, wo sich die Dornwarze befindet. Daher kann ich mir gut vorstellen, dass die Dornwarzen-Schmerzen im kyBoot abnehmen. Somit können Sie im kyBoot die Schmerzen lindern, jedoch nicht die Dornwarze beseitigen.

Morton Neurom

Wie hilft der kyBoot bei Morton Neurom?

Die Ursache des Morton Neuroms liegt bei einer mechanischen Einengung eines oder mehreren Interdigitalnervenäste (Nerv zw. den Mittelfussknochen). Dies führt zu Schmerzen und Taubheitsgefühl im Mittelfuss-Bereich. Viele betroffenen Personen haben einen Spreizfuss. Das Quergewölbe ist bei einem Spreizfuss abgeflacht da die Mittelfuss-Knochenstrahlen auseinanderweichen und dies führt dann zu den obengenannten Symptomen. Heute weiss man, dass das Quergewölbe nicht nur durch Bänder sondern entscheidend auch durch die Muskulatur aufrechterhalten wird. Hier setzt kybun mit dem kyBoot und kyBounder an:

Im kyBoot gehend kann der Fuss sich frei bewegen und wieder abrollen. Dadurch wird die stabilisierende, tiefe Fussmuskulatur trainiert. Dies ist die Muskulatur die unter anderem das Quergewölbe stabilisiert und somit einem Spreizfuss entgegenwirkt. Bei mehr aktiver Fussstabilität trifft weniger passiver Druck durch das Körpergewicht auf das Fussgewölbe bzw. den Vorfuss mit dem Morton Neurom. Durch diese (aktive) Entlastung im kyBoot hat der Betroffene folglich weniger Schmerzen und Taubheitsgefühl im Fuss und kann wieder mit Freude gehen.
Im kyBoot entlastet und trainiert er somit gleichzeitig. Dies ist entscheidend um sich langfristig  zu therapieren. Wenn nur entlastet/geschont wird kann sich zwar der Fuss erholen, wird aber danach bei erneuter Belastung  wieder in die gleiche Symptomatik fallen, da sich der Fuss sich während dem Schonen nicht verbessert hat (Muskulatur ist nach dem Schonen sogar noch schwächer und kann noch schlechter den Fuss stabilisieren).

Zudem spüren man durch die kyBoot-Sohle den Untergrund; die Fussnerven werden stimuliert, dadurch wird die Fuss-Koordination trainiert.
Die Stimulation der Fusssensorik und Sensibilität im kyBoot hilft den Nerven, sich vom Stress (Druck) zu erholen.
Des weiteren wird im kyBoot die Fussbeweglichkeit trainiert was den genierten Nerven mehr Raum verschafft; dadurch sollten die bekannten Schmerzen abnehmen.

Wie weit sich das Morton Neurom zurückbildet kommt auf die Beeinträchtigung/Schädigung des Nerve an und wie oft der Betroffenen im kyBoot geht/ trainiert. Sicher ist, dass er seine tiefe stabilisierende Fussmuskulatur trainiert und somit den Fuss entlastet und kräftigt. Dies wird seine Morton Neurom Symptome verbessern oder sogar zum Verschwinden bringen.

Bitte beachten Sie, dass Sie nur solange auf dem kyBounder stehen, solange Sie keine vermehrten Schmerzen haben. Bei zunehmenden Schmerzen empfiehlt sich eine Pause bis Sie wieder im Normalbereich sind. Hören Sie auf Ihren Körper und steigern  Sie die Belastung wie es Ihr Körper zulässt. Der Körper braucht drei bis vier Monate bis sich die Muskeln und Bänder an die neue Belastung gewöhnt haben. Das Ziel ist mehrere Stunden bis den ganzen Tag im kyBoot zu Gehen.
Wenn Anfangs der Fuss im kyBoot bereits nach wenigen Minuten schmerzt hilft es eine steifere, handelsübliche, dünne Sohle in den kyBoot zu legen, um die Weichheit der kyBoot-Sohle etwas zu vermindern.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Jürgen W.
Morton Neurom

Wie hilft der kyBoot bei Morton Neurom?

Die Ursache des Morton Neuroms liegt bei einer mechanischen Einengung eines oder mehreren Interdigitalnervenäste (Nerv zw. den Mittelfussknochen). Dies führt zu Schmerzen und Taubheitsgefühl im Mittelfuss-Bereich. Viele betroffenen Personen haben einen Spreizfuss. Das Quergewölbe ist bei einem Spreizfuss abgeflacht da die Mittelfuss-Knochenstrahlen auseinanderweichen und dies führt dann zu den obengenannten Symptomen. Heute weiss man, dass das Quergewölbe nicht nur durch Bänder sondern entscheidend auch durch die Muskulatur aufrechterhalten wird. Hier setzt kybun mit dem kyBoot und kyBounder an:

Im kyBoot gehend kann der Fuss sich frei bewegen und wieder abrollen. Dadurch wird die stabilisierende, tiefe Fussmuskulatur trainiert. Dies ist die Muskulatur die unter anderem das Quergewölbe stabilisiert und somit einem Spreizfuss entgegenwirkt. Bei mehr aktiver Fussstabilität trifft weniger passiver Druck durch das Körpergewicht auf das Fussgewölbe bzw. den Vorfuss mit dem Morton Neurom. Durch diese (aktive) Entlastung im kyBoot hat der Betroffene folglich weniger Schmerzen und Taubheitsgefühl im Fuss und kann wieder mit Freude gehen.
Im kyBoot entlastet und trainiert er somit gleichzeitig. Dies ist entscheidend um sich langfristig  zu therapieren. Wenn nur entlastet/geschont wird kann sich zwar der Fuss erholen, wird aber danach bei erneuter Belastung  wieder in die gleiche Symptomatik fallen, da sich der Fuss sich während dem Schonen nicht verbessert hat (Muskulatur ist nach dem Schonen sogar noch schwächer und kann noch schlechter den Fuss stabilisieren).

Zudem spüren man durch die kyBoot-Sohle den Untergrund; die Fussnerven werden stimuliert, dadurch wird die Fuss-Koordination trainiert.
Die Stimulation der Fusssensorik und Sensibilität im kyBoot hilft den Nerven, sich vom Stress (Druck) zu erholen.
Des weiteren wird im kyBoot die Fussbeweglichkeit trainiert was den genierten Nerven mehr Raum verschafft; dadurch sollten die bekannten Schmerzen abnehmen.

Wie weit sich das Morton Neurom zurückbildet kommt auf die Beeinträchtigung/Schädigung des Nerve an und wie oft der Betroffenen im kyBoot geht/ trainiert. Sicher ist, dass er seine tiefe stabilisierende Fussmuskulatur trainiert und somit den Fuss entlastet und kräftigt. Dies wird seine Morton Neurom Symptome verbessern oder sogar zum Verschwinden bringen.

Bitte beachten Sie, dass Sie nur solange auf dem kyBounder stehen, solange Sie keine vermehrten Schmerzen haben. Bei zunehmenden Schmerzen empfiehlt sich eine Pause bis Sie wieder im Normalbereich sind. Hören Sie auf Ihren Körper und steigern  Sie die Belastung wie es Ihr Körper zulässt. Der Körper braucht drei bis vier Monate bis sich die Muskeln und Bänder an die neue Belastung gewöhnt haben. Das Ziel ist mehrere Stunden bis den ganzen Tag im kyBoot zu Gehen.
Wenn Anfangs der Fuss im kyBoot bereits nach wenigen Minuten schmerzt hilft es eine steifere, handelsübliche, dünne Sohle in den kyBoot zu legen, um die Weichheit der kyBoot-Sohle etwas zu vermindern.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Jürgen W.
Metatarsalgie

Ich leide schon seit längerer Zeit an Metatarsalgie, also an Schmerzen im Bereich des Vorder- und Mittelfusses. Seit sechs Monaten trage ich Einlagen in den Schuhen, doch die Schmerzen werden nicht weniger.
Kann der kyBoot bei Metatarsalgie zu einer Linderung der Schmerzen führen?

Bei Metatarsalgie kann der kyBoot zu einer grossen Linderung der Schmerzen führen und vor allem auch dazu beitragen, dass sich die Symptome der Metatarsalgie nicht verschlimmern. Metatarsalgien sind sehr schmerzhaft und schwierig zu behandeln, da wir immer mit vollem Gewicht auf den Füssen stehen. Im kyBoot gehen Sie auf einer weich-elastischen Sohle, welche das Körpergewicht über den ganzen Füss gleichmässig verteilt und somit die Metatarsalköpfchen, welche die Schmerzen auslösen, entlastet.

Im kyBoot hat der Fuss die Möglichkeit, sich dreidimensional in alle Richtungen zu bewegen, fast wie wenn Sie barfuss auf einem Naturboden gehen. Dadurch werden die tiefen, stabilisierenden Muskeln des Fusses gestärkt. Diese tiefen Muskeln entlasten die Fussgelenke und halten den Fuss aufrecht. So können Sie langfristig etwas gegen die Metatarsalgie tun.

Fussspezialisten und Mediziner sagen, dass Fussinstabilität eine mögliche Ursache von Metatarsalgie ist. Das bedeutet, dass wir nur durch mehr Stabilität des Fusses die Entzüdungen lindern und zukünftig vermeiden können. In den herkömmlichen "harten" Schuhen kann sich der Fuss nicht genügend bewegen und schwächt darum immer mehr ab. Im kyBoot dagegen hat der Fuss die Möglichkeit, sich viel freier zu bewegen; der Fuss kann sich wieder natürlich abrollen, wird kräftiger und stabiler.

Wichtig ist, dass Sie die kyBoot Tragedauer langsam steigern, damit sich Ihr Fuss an das neue Abrollen gewöhnen kann. Am Anfang reichen 20 bis 40 Minuten am Stück, dafür mehrmals täglich. In den folgenden Wochen und Monaten können Sie die Dauer steigern, aber immer nur so fest, dass Sie sich noch wohl fühlen.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Cornelia Z.
Morton Neurom operiert

Kann der kyBoot bei Morton Neurom nach Operation getragen werden?

Ich habe mir bei einer Marathonvorbereitung ein Morton Neurom eingehandelt. Nach nunmehr zwei Operationen habe ich immer noch Schmerzen. Ob es durch die geschädigten Nerven oder durch inneres Narbengewebe kommt, kann mir leider kein Arzt beantworten. Ich könnte mir vorstellen, dass Ihr kyBounder zum Aufbau der Fußmuskulatur hilfreich  ist. Da ich mir ebenso das Quergewölbe durchgetreten habe und bereits die Gelenkköpfen der Zehen angegriffen sind, erhoffe ich mir durch eine bessere Fußmuskulatur eine Entlastung. Haben Sie Erfahrungen zu dem Thema?

Sie haben genau die richtige Idee gehabt: Mit dem kyBounder kann man die Fussmuskulatur ideal trainieren. Dies ist besonders bei Ihrer Fussproblematik von grosser Wichtigkeit um die Schmerzen zu lindern, und die Füsse wieder schmerzfrei zu belasten. Insbesondere die tiefe Fussmuskulatur wird auf dem kyBounder angesprochen, was zu einer Aufrichtung des Fussgewölbes führt. Bei einem Morton Neurom wird so der Nerv entlastet.
 
Durch die Schwerkraft ist es fast unmöglich die Fussmuskulatur mit einzelnen Stabilisations- und Gleichgewichtsübungen genügend zu trainieren. Mit Hilfe des kyBounders haben Sie die Möglichkeit, diese Muskulatur stundenlang automatisch zu trainieren ohne zusätzlichen Trainingsaufwand. Sie stehen einfach im Büro oder im Alltag auf dem kyBounder. Durch das weich-elastische Material des kyBounders wird Ihre Fussmuskulatur über Stunden trainiert, der Fuss lernt wieder aktiv zu stützen. Wenn Sie zusätzlich die 3 Grundübungen zwischendurch  machen, haben Sie ein ideales Training um die Fussmuskulatur wie auch die restliche Tiefenmuskulatur des Körpers aufzubauen.
 
In Ihrem Fall kann es tatsächlich sein, dass Ihre Beschwerden vom Narbengewebe, dass sich nach den OP-Schnitten bildete, herkommen. Auch in diesem Fall können Sie die Problematik ideal mit dem kyBounder angehen: Durch das Stehen auf dem weich-elastischen Material haben ihre Füsse 360° Bewegungsfreiheit. Dadurch haben die Füsse die Möglichkeit sich zu bewegen, da sie nicht (wie in einem engen Schuh) eingeengt werden. Durch dieses Mobilisieren der Füsse über Stunden, kann sich das eventuell gebildete Narbengewebe lösen und die Schmerzen nehmen ab oder verschwinden sogar.
 
Bitte beachten Sie, dass Sie nur solange auf dem kyBounder stehen, solange Sie keine vermehrten Schmerzen haben. Bei zunehmenden Schmerzen empfiehlt sich eine Pause bis Sie wieder im Normalbereich sind. Hören Sie auf Ihren Körper und steigern  Sie die Belastung wie es Ihr Körper zulässt. Der Körper braucht drei bis vier Monate bis sich die Muskeln und Bänder an die neue Belastung gewöhnt haben. Das Ziel ist mehrere Stunden bis den ganzen Tag auf dem kyBounder zu stehen.
 
Der kyBounder eignet sich besonders bei stehenden Berufen (Stehpult). Bei gehenden Berufen würde ich Ihnen den kyBoot empfehlen.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Cornelia L.
Metatarsalgie

Ich leide schon seit längerer Zeit an Metatarsalgie, also an Schmerzen im Bereich des Vorder- und Mittelfusses. Seit sechs Monaten trage ich Einlagen in den Schuhen, doch die Schmerzen werden nicht weniger.
Kann der kyBoot bei Metatarsalgie zu einer Linderung der Schmerzen führen?

Bei Metatarsalgie kann der kyBoot zu einer grossen Linderung der Schmerzen führen und vor allem auch dazu beitragen, dass sich die Symptome der Metatarsalgie nicht verschlimmern. Metatarsalgien sind sehr schmerzhaft und schwierig zu behandeln, da wir immer mit vollem Gewicht auf den Füssen stehen. Im kyBoot gehen Sie auf einer weich-elastischen Sohle, welche das Körpergewicht über den ganzen Füss gleichmässig verteilt und somit die Metatarsalköpfchen, welche die Schmerzen auslösen, entlastet.

Im kyBoot hat der Fuss die Möglichkeit, sich dreidimensional in alle Richtungen zu bewegen, fast wie wenn Sie barfuss auf einem Naturboden gehen. Dadurch werden die tiefen, stabilisierenden Muskeln des Fusses gestärkt. Diese tiefen Muskeln entlasten die Fussgelenke und halten den Fuss aufrecht. So können Sie langfristig etwas gegen die Metatarsalgie tun.

Fussspezialisten und Mediziner sagen, dass Fussinstabilität eine mögliche Ursache von Metatarsalgie ist. Das bedeutet, dass wir nur durch mehr Stabilität des Fusses die Entzüdungen lindern und zukünftig vermeiden können. In den herkömmlichen "harten" Schuhen kann sich der Fuss nicht genügend bewegen und schwächt darum immer mehr ab. Im kyBoot dagegen hat der Fuss die Möglichkeit, sich viel freier zu bewegen; der Fuss kann sich wieder natürlich abrollen, wird kräftiger und stabiler.

Wichtig ist, dass Sie die kyBoot Tragedauer langsam steigern, damit sich Ihr Fuss an das neue Abrollen gewöhnen kann. Am Anfang reichen 20 bis 40 Minuten am Stück, dafür mehrmals täglich. In den folgenden Wochen und Monaten können Sie die Dauer steigern, aber immer nur so fest, dass Sie sich noch wohl fühlen.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Cornelia Z.
Hautkrankheiten am Fuss

Ist der kyBoot angenehm bei Ausschlägen/Neurodermitis/Hautirritation an den Füssen?

Ich leide seit vielen Jahren an Neurodermitis und habe zum Teil auch Hautirritationen am Fussgewölbe, welche mich beim Gehen sehr schmerzen. Gerne möchte ich wissen, ob die kyBoot Schuhe für meine Füsse geeignet sind, oder ob sie sogar einen positiven Effekt auf meinen Körper haben könnten.

Der kyBoot hat eine weich-elastische Sohle, welche den Druck auf den gesamten Fuss verteilt. Durch die Weichheit der kyBoot Sohle und das gleichmässige Verteilen des Gewichtes auf dem Fuss, kann es gut sein, dass Ihre Neurodermitis-Schmerzen beim Gehen im kyBoot vermindert auftreten. Mit dem kyBoot und seiner Sohle entsteht eine Instabilität, welche durch den Körper augeglichen wird. Dadurch richtet sich der Körper auf und nimmt eine bessere Haltung ein. Der Rücken, Knie und Füsse werden durch die Dämpfung geschont.

Zu Beginn empfehle ich, den Schuh merhrmals täglich eine halbe Stunde zu tragen und die Tragedauer erst nach einigen Wochen zu steigern. Trotzdem sollten sie auf Ihren eigenen Körper hören, denn die Reaktionen sind nicht bei allen Menschen dieselben. 


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: A.Blanchard
Druckstelle am Hammerzehen

Was kann ich machen, wenn die "kyBoot-Zungen-Naht" auf die Hammerzehe drückt?

Es gibt folgende Möglichkeiten, um trotz Hammerzehe schmerzfrei den kyBoot zu tragen:

- Ein Polster über die Stelle im Schuh kleben, welche die Schmerzen verursacht. Solche sind bei Schuhmachern erhältlich.

- Die betreffende Stelle vom Schuhmacher etwas ausweiten lassen. Die Vollledermodelle von kybun sind dazu gut geeignet. (z.B Jindo Chocolate oder Jindo Caviar)

- Ein anderes kybun Modell austesten, um eines zu finden, das nirgends drückt. Die Baram-Modelle oder der Namsan geben dank dem Netzeinsatz oft etwas mehr Platz für die Zehen. Sandalen und Hausschuhe haben keine Zunge und unser (Winter-)Wanderschuh bietet den Zehen deutlich mehr Spielraum.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Jürgen W.
Fussschmerzen bei Fehlstellungen und Durchblutungsstörung

Wie trage ich den kyBoot bei Knicksenkfuss und starken Zehenschmerzen sowie Durchblutungsstörungen nach einer Ganglion-Operation?
Die Schmerzen kommen von den Zehen und strahlen bis in die Fersen. Seit vier Jahren habe ich Einlagen, aber trotzdem starke Schmerzen. 

Ich empfehle Ihnen den kyBoot sehr. Er kann die Schmerzen lindern und den Fuss gleichzeitig kräftigen. Durch die Vorgeschichte mit der Fussoperation ist es allerdings wichtig, zu Beginn die Tragdauer gut zu dosieren. Ich empfehle, den kyBoot anfangs nur fünf bis zehn Minuten am Stück zu tragen und dies mehrmals stündlich oder täglich. Nur Sie kennen Ihren Körper und können sagen, wann er eine Pause braucht. Sobald Sie ermüden, stärkere Schmerzen bekommen oder im kyBoot seitlich abknicken, ist es Zeit für eine Pause. Der kyBoot ist ein intensives Fusstraining, mit dem Sie langfristig etwas gegen den Knickfuss machen können.

Die Einlagen können Sie im kyBoot weglassen. Die weich-elastische kyBoot Sohle unterstützt Ihren Fuss, indem die Sohle sich ihrer Fussform anpasst.In den kyBoot-Pausen können Sie Ihre Einlagen in den "normalen" Schuhen tragen, so kann sich die Fussmuskulatur nach dem kyBoot passiv erholen.

Fussarthrose

Eine meiner Kundinnen leidet an den Füssen unter Arthrose. Sie trägt seit kurzem den kyBoot und bekam nun Schmerzen an beiden Fussgelenken und im Rücken. Gibt es irgendwelche Tipps, damit die Schmerzen abklingen?

Ich vermute, dass es sich bei Ihrer Kundin um Erstreaktionsschmerzen handelt: Durch die Arthrose an den Füssen ist Ihre Fussbeweglichkeit sicherlich eingeschränkt und die Fussgelenke allgemein angeschlagen. Im kyBoot hat sie nun einerseits die weiche, dämpfende Sohle, die ihr sicherlich gut tut. Anderseits lässt die kyBoot-Sohle auch viel Bewegungsfreiheit zu, sodass ihr "unbeweglicher" Fuss wieder bewegt wird. Da das Gehen im kyBoot durch die Weichheit angenehm ist, hat deine Kundin höchstwahrscheinlich gar nicht bemerkt, dass sie automatisch ihre Füsse wieder vermehrt  bewegt hat. Dies ist ein gutes Zeichen, somit hat sie unbewusst an ihrer Schwachstelle (Fussarthrose) gearbeitet (Gelenke mobilisiert). Genau das wollen wir erreichen, ihre Fussgelenke sollen wieder beweglicher werden und weniger Beschwerden machen.

Natürlich wollen wir nicht, dass die Kundin starke Schmerzen im kyBoot haben muss, daher empfehle ich ihr, die Tragdauer zu verkürzen. Leichte Schmerzen sind erlaubt, diese Schmerzen entstehen beim Mobilisieren der Fussgelenke. Dies kann man mit einer Physiotherapie vergleichen: Beim Bewegen von versteiften Gelenken durch den Therapeuten können ebenfalls Schmerzen entstehen; bei jedem Patienten ist die Toleranzschwelle woanders, wichtig ist aber dass der Patient/Kunde versteht, wieso es zu Schmerzen kommen kann. Zusätzlich würde ich bei der Kundin nochmals die Fussstellung im kyBoot kontrollieren: Sie sollte aufrecht im kyBoot stehen/gehen und nicht seitlich abkippen. Abkippen im kyBoot könnte auch zu Schmerzen in den Füssen oder im Rücken führen.

Wenn die Schmerzen bereits nach wenigen Minuten auftauchen, würde ich ihr den kyBounder empfehlen. Hier kann sie sich bewusst auf die Fuss- und Körperhaltung achten und die Grundübungen helfen ihr, die Gelenke zwischendurch zu lockern. kybun Übungen

Gaglion Operation

Ich hatte eine Ganglion Operation am Fuss, ist kyBoot sinnvoll für mich?

Der kyBoot ist für Sie sehr geeignet. Gerade nach einer Ganglion-Operation ist es wichtig, dass der Operations-Bereich gut mobilisiert wird, damit sich keine tiefen Verklebungen/Narben bilden.

Im kyBoot liegt ihr Fuss auf einer weich-ealstischen Sohle. Dadurch kann er sich frei in alle Richtungen natürlich bewegen. Dies verbessert die Beweglichkeit und Kraft des Fusses. Dies ist die beste Vorbeugung gegen die erneute Bildung eines Ganglions oder Entstehung anderer Fussproblemen.

Diabetes mit geschwollenen und instabilen Fussgelenken

Bedingt durch Diabetes hat mein Kunde eine Gelenkverschiebung in beiden Sprunggelenken. Sie sind beide dick geschwollen. Im kyBoot fühlte sich mein Kunde wohl, darf er auf die kyBoot Schuhe umsteigen?

Es ist ein sehr gutes Zeichen, dass sich Ihr Kunde nach dem Testen des kyBoot wohl gefühlt hat, besonders, dass er ihn bereits am Anfang 3 Stunden tragen konnte!

Bei Diabetes und in seinem Fall, bei geschwollenen Sprunggelenken, hat der kyBoot folgende positive Wirkung auf den Körper:

-Die weich-elastische Sohle dämpft die Schläge beim Auftritt auf den harten Boden. Diese Dämpfung bewirkt, dass das Sprunggelenk weniger gereizt wird und somit weniger stark aufschwillt, die Schwellung kann sogar im kyBoot abnehmen. Dadurch hat der Kunde weniger Schmerzen und eine bessere Funktion der Füsse, er kann sich wieder sicherer bewegen. Eine Reduktion der Schwellung ist das Therapieziel Nummer 1, denn in einem geschwollenes Gelenk werden die Nähr-und Abfallstoffe vermindert abtransportiert, Infekte können die Folge sein.

-Die instabile kyBoot-Sohle trainiert die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur. Zudem wird durch das Abrollen des Fusses im kyBoot der Fuss natürlich bewegt. Dieses Kraft-und Beweglichkeitstraining hilft das Sprunggelenk zu stabilisieren und die Abschwellung zu fördern.

-Durch die weiche kyBoot Sohle kann der Träger den Boden spüren und sich dadurch sicherer fortbewegen. Die Sensibilität der Füsse wird angeregt ohne dass sich der Diabetes-Betroffenen an den Füssen verletzten kann. Barfuss Gehen ist bei Diabetes Patienten oft zu riskant, da eine Fussverletzung eine Infektion und sogar eine spätere Amputation zur Folge haben könnte.

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