Einlagen (Fusseinlagen, Schuheinlagen, orthopädische Einlagen) im kyBoot, empfehlenswert?

Diese Frage wird uns sehr oft gestellt und zeigt uns, dass viele Leute Einlagen in ihren "normalen" Schuhen tragen.
Da es verschiedenen Einlagen und verschiedene Gründe für ein Tragen von Einlagen gibt, kann man diese Frage nicht pauschal beantworten. Lesen Sie weiter unten mehr darüber, wann die Einlage auch im kyBoot getragen werden kann und wann wir davon abraten.

Allgemein kann man sagen, dass wir in den meisten Fällen raten, den kyBoot ohne Einlage zu tragen. Die weich-elastische kyBoot-Sohle passt sich jeder Fussform angenehm an, der Fuss wird sanft eingebettet und kann sich gleichwohl frei bewegen. Da Einlagen ein hartes, stabiles Fundament brauchen, funktionieren Einlagen nicht optimal auf der weich-elastischen kyBoot-Sohle.

Durch das natürliche Abrollen des Fusses auf der weich-elastischen kyBoot-Sohle werden die Fussmuskeln gestärkt und die Füsse insgesamt stabiler. Im kyBoot lernt der Fuss somit sich selbst, durch seine Muskulatur, aktiv zu stabilisieren (Einlagen stabilisieren passiv); viele Leute brauchen mit der Zeit sogar keinen Einlagen mehr.

Definition

Die Einlage dient medizinischen Zwecken. Sie wird von einem Orthopädie-Schuhmacher oder Orthopädietechniker individuell für die jeweiligen Fussformen angefertigt.

Meistens werden Einlagen für folgende  Fussfehlstellungen angefertigt: Spreizfuss, Plattfuss, Hohlfuss oder Spitzfuss. Je nach Fussform wird eine bestimmte Einlage verwendet, um den gewünschten Zweck zu erreichen. Einlagen unterscheiden sich sehr stark im Material, in der Ausführung und in der Länge. Die Versorgung mittels Einlagen wird im Allgemeinen unterschieden in:

  • Sensomotorische Einlagen bzw. Propriozeptive Therapie (aktiver Therapieansatz).
    Die in der Sensomotorik / Propriozeption angewandte Tonus Regulation der Muskulatur wird hierbei zur Verbesserung der jeweils vorkommenden statischen bzw. Axialen Fehlstellung eingesetzt.
  • Konservative Therapie (als passive Unterstützung), z.B.:
    Einlage bei Knick-Senkfuss
    Spreizfuss Pelotten und Bandage (Vorfusseinlage)
    Silikoneinlage Keil/ Fersenpolster bei Fersensporn
    Dünne Einlegesohle aus Schuhgeschäft (Comfort)
    Neurologische Einlagen: Kompensieren neurologische Ausfälle

Ursachen

Knick-Senkfuss

Der Knick-Senkfuss ist bei Kindern noch natürlich. Erst mit dem Wachstum, der Entwicklung und damit verbunden der Ausbildung der Fussmuskulatur, entwickelt sich der Knick-Senkfuss bei Kleinkindern zurück. Falsches Schuhwerk, mangelnde Bewegung der Füsse (z.B. im Büro) und häufiges Stehen können im späteren Alter zu einer Rückbildung oder Schwächung der Fussmuskulatur führen. Die natürliche Wölbung des gesunden Fusses reduziert sich, um weiterhin die Verteilung des Körpergewichtes auf den gesamten Fuss zu gewährleisten. Das Gewölbe fällt quasi zusammen und die Weichteile wie Sehnen und Muskeln werden überdehnt. Mehr Infos unter "Fussfehlstellungen".

Spreizfuss

Der Grund für einen Spreizfuss ist meistens das Tragen von ungeeignetem Schuhwerk, vor allem von Absatzschuhen. In hochhackigen Pumps ist die Vorfussbelastung verfünffacht. Zudem ist die Bindegewebsschwäche (vorrangig bei Frauen - genetische Disposition) noch ein weiterer Grund, weshalb es zu einer Verbreiterung des Vorfusses kommen kann. Ausserdem kann mit zunehmendem Alter das Fusssohlenpolster abflachen, sodass die Mittelfussköpfchen 2 bis 4 mit in die Belastung einbezogen werden. Mehr Infos unter "Fussfehlstellungen" und "Metatarsalgie".

Plattfuss

Der erworbene Plattfuss entsteht in den meisten Fällen durch eine ungenügende Funktion von Muskeln und Bändern. Ursächlich können mangelndes Training (dauerhaftes Sitzen, beständiges Tragen von Schuhen), Überlastung des Fusses beispielsweise durch Übergewicht oder langanhaltendes Stehen, Bindegewebsschwäche, Fersenbeinbruch ("posttraumatischer Plattfuss") sowie Krankheiten wie beispielsweise Kinderlähmung, Rachitis sowie neurologische und rheumatische Erkrankungen sein. Mehr Infos unter "Fussfehlstellungen".

Hohlfuss

Ein Hohlfuss ist meist angeboren, familiär. Andere Ursachen dafür sind Lähmungen, Friedreich-Ataxie und Nervenschäden der Fussmuskeln. Auch eine Schwäche der Fussmuskeln und der Bänder kann die Ursache sein. Manchmal ist der Hohlfuss ein erstes Anzeichen einer Muskelschwäche bzw. Muskelkrankheit, wie zum Beispiel der Charcot-Marie-Tooth-Krankheit.

Spitzfuss

Er entsteht aufgrund einer Vielzahl von Ursachen und kann angeboren oder erworben sein. Die Achillessehne kann sich dabei dauerhaft verkürzen, woraufhin normales Gehen nicht mehr möglich ist. Die Betroffenen müssen dann „auf Zehenspitzen“ gehen. Betroffen sind beispielsweise:

  • Bettlägerige Menschen, speziell aber Träger von Thomasschienen, in der Regel Kinder, die Morbus Perthes haben.
  • Der Spitzfuss kann auch Teil einer Klumpfuss-Deformität sein.
  • Beim so genannten spastischen Spitzfuss wird die Fehlstellung durch dauerhafte Tonuserhöhung (d.h. Verkrampfung) der Wadenmuskulatur verursacht: Die u. a. für die Plantarflexion zuständigen Muskeln - Musculus gastrocnemius und Musculus soleus - fixieren den Fuss in der Spitzfussstellung. In diesem Fall liegt der Deformität also eine neurologische Erkrankung, die mit einer Spastik einhergeht (z. B. Infantile Zerebralparese), zugrunde. Eine weitere neurologische Ursache kann eine schlaffe Lähmung der Extensorenmuskeln des Unterschenkels sein (Peroneuslähmung), die dann den Fuss beim Gehen nicht mehr heben können.

Fersensporn

Fersensporn entsteht durch Unterschenkel- und Fussfehlbildungen, jedoch auch durch Übergewicht, ungeeignete Sportarten und ungeeignetes Schuhwerk. Die exzessive Dehnung der Plantaraponeurose führt zu Mikrotraumata, vor allem am Ansatz der Aponeurose bzw. der Achillessehne am Calcaneus. Hier entsteht eine chronische Entzündung, die letztendlich die Formierung des knöchernen Sporns begünstigt. Mehr Infos dazu unter "Fersensporn".

Langzeitfolgen

Bei den meisten Fussfehlstellungen wird eine passive Schuheinlage oder sensomotorische Einlage verordnet. Ohne zusätzlichem intensiven Training der Fussmuskulatur haben passive Einlagen nur eine kurzfristige Wirkung gegen Symptome wie z.B. Schmerzen. Langfristig schwächen sie zusätzlich die Füsse und verstärken dadurch die Fussfehlstellung.

Welche Einlagen machen im kyBoot Sinn?

  • Einlagen/ Schienen (z.B. Peroneusschiene) die bei einer neurologische Krankheit angefertigt wurden. Allerdings hat man im kyBoot mit einer zusätzlichen Einlage meistens das Problem, dass die Ferse hinten hochrutscht. Testen Sie daher verschiedene, vor allem hoch geschnittenen kyBoot-Modelle mit der Einlage/ Schiene aus. Falls Ihre Einlage nicht reinpasst oder Sie sich unwohl fühen, empfehlen wir Ihnen den kyBounder, auf dem man barfuss, ohne Einlagen/ Schienen draufstehen kann.
  • Spreizfuss-Pelotten oder steife, dünne Einlage (aus dem Schuhgeschäft): Diese können anfangs im kyBoot das Vorfuss-Quergewölbe etwas unterstützen, bis die Fussmuskulatur genug kräftig ist und den Fuss/ Fussgewölbe selbständig stabilisieren kann.
  • Die passiven sowie die sensomotorischen Einlagen können im kyBoot nicht ihre Wirkung entfalten, da der kyBoot eine weich-elastische Sohle hat. Einlagen brauchen einen harten Untergrund.
  • Es ist allerdings nicht verboten, auch wenn wir dies nicht empfehlen, alle Varianten zu probieren und sich für die Variante zu entscheiden, wo man sich am wohlsten fühlt. Sie werden, auch wenn Sie Ihren Einlage in den kyBoot legen, die Fussmuskulatur trainieren und daher aktiv etwas gegen die Fussschwäche und die daraus entstandene Fussfehlstellung unternehmen.

Empfehlung des kybun Beraters:
Wenn es am Anfang beim kyBoot Tragen zu Erstreaktionen kommt, dann empfehlen wir abwechselnd kyBoot ohne Einlagen und herkömmliche Schuh mit den gewohnten Einlagen zu tragen. Dabei wird die Tragezeit der kyBoot immer weiter verlängert, so weit es der Körper ohne Beschwerden zulässt.
Nach spätestens 6 Monaten benötigen 8 von 10 Kunden keine Einlagen mehr in kyBoot und in ihren herkömmlichen Schuhen.

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

Wir raten sowohl zum kyBounder, als auch zum kyBoot bei Knick-Senk-Spreizfüssen und allen anderen erworbenen (Ursache: schwache Fussmuskulatur) Fussfehlstellungen. Auch wenn Sie in Ihren ursprünglichen Schuhen Einlagen tragen, ist ein Wechsel in den kyBoot, ohne Einlage, meistens problemlos möglich.

Durch das direkte Stehen auf weich-elastischem Untergrund, wird die tiefe Fussmuskulatur trainiert, und die Beweglichkeit des Fusses verbessert. Diese tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur ist bei Fussproblemen oft stark abgeschwächt. Deshalb wird der Fuss nicht mehr richtig stabilisiert. Mit der Zeit kann das zu Schmerzen und noch grösseren Fehlstellungen führen.

Mit dem kyBoot oder kyBounder kann sich der Fuss wieder in alle Richtungen bewegen, ähnlich wie beim Barfussgehen auf weichem Untergrund. Durch das intensive Training bekommen Spreizfüsse, Knicksenkfüsse oder Plattfüsse wieder mehr Stabilität. Es ist erwiesen, dass ein insuffizientes oder flaches Fussgewölbe durch ein Muskeltraining stabilisiert werden kann und die Beschwerden dadurch abnehmen. Ein aktives Fussmuskel-Training ist die einzige Variante langfristig die Füsse zu stärken, Fussfehlstellugen zu verhindern und die darüber liegenden Gelenke (z.B. Knie) zu schonen. 

Je häufiger die Fussmuskulatur trainiert wird, desto schneller verbessert sich die Fusstellung und Symptome wie Schmerzen nehmen ab. Im kyBoot/ auf dem kyBounder können Sie ohne Zusatzaufwand das Training in Ihren Alltag integrieren und somit die Fussmuskulatur immer wieder während des Tages herausfordern.

Erstreaktionen

Spezifische Erstreaktionen nach jahrelangem Einlage-Tragen und erworbener Fussfehlstellung:

Bei Knicksenkfuss oder Plattfuss kann es anfangs vorkommen, dass der Fuss leicht nach innen knickt bzw. der Knicksenkfuss im kyBoot/ auf dem kyBounder nicht aufrecht gehalten werden kann. Dies kann folglich zu Schmerzen im Fuss oder häufig auch zu Knieschmerzen führen. Bitte lesen Sie die "Anwendungstipps" und "Übungen" welche Ihnen helfen, diese Erstreaktionen zu vermeiden.

Bei Spreizfuss kann es anfangs im Vorfussbereich zu Schmerzen kommen, wenn Sie den kyBoot/ kyBounder noch nicht gewohnt sind. Sobald sich Ihre Fussmuskulatur in diesem Bereich aufgebaut hat, wird diese Erstraktion verschwinden. Bitte lesen Sie die "Anwendungstipps" und "Übungen" um solche Fussschmerzen zu vermeiden.

Bei einer neurologisch bedingten Fussschwäche (ev. mit Peroneusschiene), kann es vorkommen, dass der kyBoot anfangs oder allgemein zu instabil ist und dadurch die Fussfehlstellung oder Sturzgefahr vergrössert wird. Lassen Sie sich Zeit beim kybun-Testen von verschiedenen kyBoot-Modellen und dem kyBounder, mit den verschiedenen Dicken (je dicker, desto instabiler).

 

Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder und kyBoot Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen

kybun-Übungen

Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen

Anwendungstipps

Wir raten Ihnen, den kyBoot ohne orthopädische Schuheinlagen zu tragen, als aktives Stabilisationstraining des Fusses (siehe Ausnahmen oben). Die Fussmuskulatur braucht mehrere Monate, bei regelmässigem Training, bis sie genügend kräftig ist um den Fuss über Stunden im kyBoot zu stabilisieren. Sie können die normalen Schuhe mit Einlagen als Entlastung zwischendurch tragen. Ein dauerndes Tragen vom kyBoot kann am Anfang (in den ersten Wochen/ Monaten), nach jahrelangem Einlage-Tragen, die Füsse überfordern.
Einlagen sind eine passive Stütze für den Fuss, und verbessern längerfristig die Fusssituation keineswegs. Wir empfehlen, die orthopädischen Einlagen nicht konstant zu tragen. Hören Sie am besten auf Ihren Körper, der sagt Ihnen was ihm gut tut, und wann er eine Pause braucht.

Achten Sie sich darauf, dass Sie im kyBoot die Sohle gleichmässig belasten und der Fuss aufrecht auf der Sohle steht. So haben Sie eine günstige Beinachse und auch weniger ein "nach innen Knicken" der Füsse und Knie.

Machen Sie nicht zu lange Schritte, das erleichtert eine gute Fussstellung im kyBoot. Dadurch kippen Sie weniger stark nach innen.

Manche Leute fühlen sich im kyBoot zu instabil. In diesem Fall raten wir verschiede kyBoot-Modelle zu probieren, einige höher geschnittene Modelle verleihen mehr Stabilität. Ausserdem empfehlen wir diesen Kunden die Sohle der 2. Generation, die ist etwas breiter im Mittelfussbereich und verleiht daher mehr Sicherheit beim Gehen (lassen Sie sich im kybun Fachgeschäft beraten).

Wenn Sie sich im kyBoot gehend trotzdem zu unsicher fühlen, raten wir Ihnen zum kyBounder. Die kyBounder sind in 3 unterschiedlichen Dicken erhältlich; dadurch können Sie die Dicke wählen, wo es Ihnen am wohlsten ist (je dicker-desto instabiler-desto intensiver das Training).
Zusätzlich haben Sie auf dem kyBounder die Möglichkeit, falls Sie zusätzlichen Halt benötigen, sich an einem festen Gegenstand festzuhalten.

Bei Spreizfüssen ist es wichtig, die tiefe Fussmuskulatur zu stärken und die Beweglichkeit des Fusses zu fördern.
Bei anfänglichen Schmerzen im kyBoot empfehlen wir Ihnen , ein kleines "Polsterkissen" oder eine etwas steifere Einlegesohle (im Schuhhandel oder Drogerie/ Apotheke erhältlich) unter das Vorfussgewölbe zu legen. Dies unterstützt das Quergewölbe und verhindert eine Überdehnung (Schmerzen). Sobald die Fussmuskulatur stärker wird (u.a. durch Training im kyBoot/ kyBounder) wird das Quergewölbe aktiv stabilisiert und sie können das Polsterkissen oder die steife Einlegesohle ev. wieder weglassen.

Meinungen/Kundenaussagen

Ich bin das erste Mal mit dem kyBoot unterwegs. War schon auf einer 2.5 stündigen Wanderung. Für mich ist es wie auf Moos zu gehen, wunderbar. Ich habe X-Beine und ich hatte ohne Einlagen überhaupt keine Probleme damit. Bin begeistert.
Wenn ich keine kybun Schuhe gehabt hätte, hätte ich gar nicht mehr arbeiten können. Es geht um Fersensporn. Alles andere, z.B. super teure Einlagen, jegliche Art von Therapie, hat nichts genützt. Ich trage nur noch solche Schuhe und finde es erfreulich, dass es unterdessen auch schöne Sommermodelle gibt. Gruss und DANKE an den KYBUN Erfinder. 
Ich war viele Jahre eine gute Tänzerin in Dänemark und wusste nicht, das Tanzen meine Knochen brechen würde. Als ich dann operiert wurde, konnte ich nicht gut gehen. Daraufhin kaufte ich mir im kyBoot Shop in Dänemark ein Paar Schuhe und dachte, dass diese mir helfen würden, mein Problem zu lösen. Nach zwei Monaten begann ich besser zu gehen. Insgesamt habe ich in sieben bis acht Monaten acht Kilo an Körpergewicht verloren. In dieser Zeit habe ich mir sechs Paar kyBoot gekauft, darunter auch Sandalen. Diese Schuhe haben mein Leben verändert und ich kann auch wieder schneller gehen. Endlich bin ich frei von Schuheinlagen, welche ich viele Jahre benutzen musste. Ich bin sehr glücklich mit meinem neuen Leben.
Letzten Herbst habe ich mein erstes Paar kyBoots gekauft weil mich nach wie vor die Folgen des Unfalls (Sommer 2013) zu schaffen machten. Dieser mehrfache Muskelfaserriss der rechten Wade schien hartnäckig zu sein. 1/2 Jahr Physio, Ultraschall (15cm Hämatom zwischen den Fasern), Röntgenbilder und MRI. Eine weitere Runde Physio mit Stosswellentherapie. Akupunktur und beherzter Massage. Kurzfristig schien es jeweils besser zu gehen jedoch schien der durchbrechende Erfolg ausser Reichweite. Stets hatte ich beim Aufstehen starke Schmerzen im rechten Fuss, was die Aerzte vor ein Rätsel stellte. Wieso schmerzt der Fuss wenn die Wadenmuskulatur geschädigt wurde? Im Oktober 2014 entschloss ich mich einen KyBoot zu probieren. Ich wurde sehr gut und freundlich beraten und verliess das Geschäft mit besagtem Schuh. Ich trage den Schuh seit da den ganzen Tag. Unterwegs und im Büro. Absolvierte sogar leichtere Wanderungen damit. Trotz Schmerzen und entgegen des Rates meines Hausarztes frönte ich weiterhin meinem Lieblingssport - dem Paartanz (Discoswing, Jive… also eher die bewegten Arten). Daneben wöchentliches Krafttraining, Dehnübungen etc. Noch im Herbst vermittelte mir mein Hausarzt einen Termin in der Etzelklinik und einem extra für meinen Fall zugezogenen Sportarzt. Ich bekam einen „relativ kurzfristigen“ Termin auf den 22 Januar 2015. Allerdings nahmen die Schmerzen nach und nach ab, sodass ich bis zum Termin schmerzfrei war. Trotzdem riet mein Arzt den Termin wahrzunehmen. In der Klinik dann erstaunte Aerzte. Röntgenbilder und Fragen. Wie ist das möglich? Da war nix mehr zu sehen. Einig waren sich die beiden Spezialisten nur in dem Punkt, dass nichts mehr zu sehen war. Einer der Spezialisten meinte, dass vielleicht eine minimale Schuheinlage meinen leichten „Einwärtsknick“ entgegenwirken könnte (wozu?). Der Sportmediziner war der Meinung, dass ich alles richtige gemacht hätte. MOBILISIEREN! Er rühmte die Arbeit und Wahl der Mittel (einmalige Stosswellentherapie und Akkupunktur) der letzten Physiotherapie. Aber insbesondere war er der Meinung, dass die ständige Mobilisation die Schmerzen im Fuss gelöst hätten. KyBoot sei Dank. Sein Rat: so weitermachen. KyBoot, Sport, Tanzen etc…. (Er war deutlich gegen die Schuheinlagen!) Die Schmerzen waren übrigens die Folgen einer Schonhaltung aus der Zeit des Unfalls welche ich auch eine lange Zeit nach dem Unfall weiter einnahm. Erst die ständige freie Bewegung des Fusses liess mich unbemerkt diesen festgefahrenen Pfad verlassen. Tja. Mir bleibt nur zu sagen – Vielen, vielen Dank!
Dieser Schuh ist einfach unvergleichlich! In meinem Job bin ich rund um die Uhr auf den Beinen. Vor zwei Jahren brach mein mittleres Fußgewölbe zusammen. Der Schmerz war zuerst unerträglich, aber dank Fußorthesen konnte ich weiterarbeiten. Seitdem trage ich sie ständig. Jetzt sind die Schmerzen wieder zurück, und die Fußorthese stört mich. Mein Physiotherapeut meint, meine Fußmuskulatur sei geschwächt (wahrscheinlich aufgrund der Orthese). Tatsächlich stelle ich fest, dass die Schmerzen deutlich geringer sind, wenn ich meine Fußmuskulatur trainiere. Inzwischen benötige ich einen Schuh mit einer weichen Sohle, um mich auf den Beinen zu halten. Die kyBoots sind wirklich die komfortabelsten Schuhe, die ich je getragen habe, und helfen mir gleichzeitig, meine Fußmuskulatur zu stärken. Das ist einfach genial. Ich bin nun seit 32 Jahren in meinem derzeitigen Job tätig und habe in ein paar Jahren Anspruch auf Frührente. Ich habe jedoch nicht geglaubt, dass ich es so lange aushalten würde. Ich hatte mich tatsächlich schon nach einem anderen Beruf umgesehen und war bereit, alle Vorteile aufgrund meiner Betriebszugehörigkeit aufzugeben, die ich jetzt genieße (einschließlich der Frührente!). Jetzt ist das aber nicht mehr notwendig. Ich bin so froh, diese Schuhe entdeckt zu haben! Sie sind wunderbar, die besten Schuhe, die ich je getragen habe!

Und ich muss hinzufügen: Nachdem ich diese Schuhe nun in den letzten zwei Wochen auf der Arbeit getragen habe, tun mir meine Füße nach fünf Tagen Arbeit nicht mehr so weh wie nach meinen zwei freien Tagen ohne die Schuhe! 
Ich kann es kaum erwarten, mir ein zweites Paar für Zuhause zu kaufen. Ich kann nicht mehr ohne sie leben!
Ich habe schon seit zwei Jahren einen kyBoot. Mich hat er gerettet. Weil ich früher ein starkes Brennen im Fussballen hatte. Wir mussten früher sehr weit auf Steinböden laufen. Und da hat nichts mehr geholfen. Ich habe dann Einlagen für 400 CHF gekauft, die aber auch nichts gebracht haben. Dieser Schuh aber, hat mich gerettet.
Es ist ein grosser Mehrwert. Ich bin unabhängig von diesen Einlagen. Ich fühle mich wohl, gehe entspannter und bin am Abend viel weniger müde.
Meine Plantar Fasciitis begann im Mai 2012 durch abgetretene Einlagen und mangels Übungen der Fussmuskulatur. Die daraufhin genutzten harten wie auch weicheren Einlagen brachten nichts. Im Zuge meiner jährlichen Reise nach Europa im September 2013 kaufte ich kybun-Schuhe in Koblenz. Diese erhöhten meine ertragbare Laufdistanz von 1 km auf 5 km. Bei der Rückkehr ging ich zu einem verständigen Fussarzt (dem dritten, die ersten beiden habe ich gefeuert). Dieser stellte an- und abziehbare Fussbinden mit Polster am Rist her. Die Binden eignen sich hervorragend für die richtige Fussstellung. Ausserdem gab er mir einlegbare dicke Filzabsätze, um die Füsse hinten höherzustellen Im Endeffekt ist der Schmerz am linken Fuss um 80 Prozent reduziert, am rechten Fuss um 40 Prozent.
Natürlich sollte man als Patient auch das machen, was der Arzt sagt: Abendliche Kühlung per Rollen des Fusses auf gefrorener Plastik-Wasserflasche, Schwimmen (Freistil / Kraulen), Fussmuskulatur stärken, z.B. mit Anheben und Absenken auf den Fussballen/Fussspitzen, wiederholtes Greifen eines Handtuchs mit den Zehen. Wenn ich all das konsequent befolgen würde, dann ginge selbst Plantar Fasciitis voll weg. Lesen Sie hier  PDF (175 KB) Robert Goldman's Tipps bei Plantar Fasciitis.
Viele Jahre hatte ich Rückenschmerzen, die immer schlimmer wurden. Ich suchte Abhilfe – orthopädische Einlagen, Spezialschuhe … Leider brachte all das immer nur etwas Erleichterung, weg ging der Schmerz nicht. Ich stiess auf kybun-Schuhe und beschloss sie zu probieren. Als ich mich an sie gewöhnte und sie immer öfter trug, staunte ich: Sie bewährten sich und verschafften mir Erleichterung. Sie haben den Schmerz nicht völlig beseitigt, aber gelindert, und ich kann umherlaufen und mich wohl fühlen, und deshalb will ich mir ein zweites Paar kaufen. Ich habe sie meiner Frau empfohlen, die sie auch gekauft hat, sowie meinen Freunden, und ich denke, diese Schuhe haben Zukunft.
Nach über 10 Jahren mit orthopädischen Einlagen begann ich diese Schuhe zu tragen. Der therapeutische Effekt ist ganz anders: Die Einlagen haben meine Schmerzen gelindert, diese Schuhe haben sie vertrieben. Ich trage sie 12, 13, 14 Stunden am Tag, und das jeden Tag seit dem Kauf. Ich habe nie damit ausgesetzt, auch nicht für kurze Zeit. Und kürzlich habe ich mir für den Feierabend, für den schwarze Schuhe zu förmlich sind, ein zweites Paar gekauft.
Ich hatte starke Beschwerden. Die letzten 25 Jahre musste ich dauernd orthopädische Einlagen tragen. Ich hatte vorher regelmässig Probleme mit den Hüften. Jetzt ist das alles weg. Ich trage keine Einlagen mehr und habe beinahe keine Hüftschmerzen mehr.
Als Handwerksmeister trage ich den Schuh 8 Std. täglich. Keine Einlagen, keine Gelenk- oder Rückenschmerzen. Einfach ideal.
Ein guter Schuh hat seinen Preis. Mit den Einlagen habe ich immer spezielle und teure Schuhe benötigt. Ich denke, diese sind langlebig. Das ist etwas vom Wichtigsten.
Bei meiner Arbeit als Verkaufstrainer stehe ich so ziemlich jeden Tag 8 bis 10 Stunden lang. Vor einigen Jahren hatte ich damit ein richtiges Problem – gewaltig schmerzende Füße. Es begann beim ersten Schritt nach dem Aufstehen mit einem unglaublich stechenden Schmerz und wurde tagsüber immer schlimmer, bis ich mich mittags schon kaum noch auf meine Arbeit konzentrieren konnte. Mein Arzt sagte mir, das sei plantar fasciitis, ein verbreitetes Leiden bei Menschen, die viel stehen und gehen. Jahrelang habe ich alles ausprobiert – weichere Schuhe, Einlagen zur Stoßminderung an den Fersen, Präsentationen im Sitzen, sogar Akupunktur, aber nichts half. Ich habe Tausende für diese sogenannten „Heilmittel“ ausgegeben, ohne dass sie mir Erleichterung brachten. Bis ich eines Tages (unter Schmerzen) in Oakville, Kanada, eine Straße entlang ging und ein kleines Schild sah, das für „kolossalen Laufkomfort durch neue Schweizer Schuhe“ warb. Drinnen stellte eine sehr nette Frau mir den kyBoot vor. Wow, schon nach ein paar Stunden im kyBoot ließ der Schmerz in meinen Fersen nach. In die Schweiz zurückgekehrt, kaufte ich mir sofort ein Paar und begann sie bei meiner täglichen Arbeit zu tragen. Nach zwei Wochen bemerkte ich etwas Sonderbares… ich spürte meine Füße tagsüber nicht mehr. Sie waren einfach da und fühlten sich wohl. Keine Schmerzen, auch nichts abends, wenn ich die Schuhe ausgezogen hatte. Keine Schmerzen morgens beim Aufstehen. Ich konnte es einfach nicht glauben. Die Schmerzen in meinen Füßen sind einfach weg – das hat mein Leben verändert. Ich muss nicht mehr in jeder wachen Minute und bei jedem Schritt an die Schmerzen denken, und ich kann bei meinen Workshops den ganzen Tag völlig bequem stehen. Ich bin dankbar für diese erstaunliche Erfindung. Das sind die tollsten Schuhe, die es gibt, und sie haben wirklich mein Leben verändert!
In normalen Schuhen mit Einlagen werden meine Füsse und Beine in eine Art Bewegungskorsett gezwungen. Die Luftsohle des kyBoot gleicht Asymmetrien aus und wirkt ausbalancierend. Dadurch blieb mein Becken und mein Rücken auf der 25 Kilometer langen Wanderung auf den Eifelsteig bei Gerolstein/Daun entspannt. Überlastungsschmerzen stellte ich nicht mal im empfindlichen Vorfussbereich fest.
Im Rahmen meines sportmedizinischen Einsatzes mit der Bob Nationalmannschaft in Kanada, war es mir möglich, den kyBoot im Alltag und bei leichteren sportlichen Aktivitäten ausführlich zu testen. Das kybun Konzept hat mich sehr überzeugt. Das Gehen ist sehr angenehm und vor allem sehr körperaktiv. Man spürt eine sehr gute Dämpfung und auch dreidimensionale Bewegungen der Sohle, die jedoch nie als instabil oder unangenehm empfunden werden. Gerade ich, der einen ausgeprägten Hohlfuss mit teilweise deutlichen Druckspitzen im Bereich der Mittelfussköpfchen aufweist, bin ein Mensch mit sog. Problemfüssen. Der Schuh kam meiner Fussform und meinen Bedürfnissen von Anfang an sehr entgegen, und ich konnte erstmals seit vielen Jahren einen Schuh auch ohne Einlagen tragen.
Vor zwei Jahren schmerzten mich beim Gehen an beiden Füssen meine Fersen.
Über meinen Arzt erhielt ich Polsterungen in meinen Schuhen für meine Fersen.
Das hat nicht geholfen. Gleichzeitig hatte ich beim Gehen auch Schmerzen in meinen Waden. Nach wenigen hundert Metern gehen, musste ich jeweils für eine kurze Zeit stillstehen, damit meine Waden-Schmerzen wieder aufhörten. In einer Drogerie wurde ich auf kyBoot Schuhe „walk on air“ aufmerksam.
Mit kyBoot-Sandalen habe ich angefangen. Kurze Zeit danach waren meine Fersen und Waden völlig schmerzfrei. Heute trage ich je nach Jahreszeit und Witterung kyBoot-Sandalen, kyBoot-Halbschuhe oder kyBoot-Winterschuhe. Ich bin Gott und dem kyBoot-Erfinder dankbar für diese idealen und weichen Schuhe. Diese haben mir geholfen, dass mir das Gehen wieder Freude bereitet.
Seit dem letzten August bin ich im Besitz eines kyBoot Schuhs. Was heisst einem, im Ganzen sind es schon drei Paar: Halbschuh, Sandale und Winterstiefel. Jahrzehnte litt ich unter Kreuzschmerzen, die nur noch selten auftauchen. Vor zwei Jahren bereitete mir ein Fersensporn mindestens ein Jahr lang grosse Schmerzen. Dabei habe ich "gedoktert" und drei verschiedene Einlagen ausprobiert, was jedoch ohne Erfolg blieb. Eine Fusstherapie brachte dann eine gewisse Linderung. Seit ich aber durch eine Kollegin auf die kyBoot aufmerksam wurde, trage ich die Schuhe konsequent, auch zu Hause. Siehe da, ich habe keine Schmerzen mehr.
Ganz selten gestatte ich mir so nach dem Motto: "Il faut souffrir pour être belle", im Ausgang ein Paar eleganter Pumps (mit niedrigem Absatz, versteht sich). Ich bin jedoch immer wieder froh, wenn ich in meine weichen kyBoot wechseln kann. Ich möchte meinen Füssen keinen anderen Schuh mehr zumuten."
Seit ca. 2 Monaten bin ich nun im Besitz eines Kybun-Wanderschuhs und bin vollauf zufrieden.
Ich war gestern und letzte Woche je über 3 Std. unterwegs damit. Ich habe ein gutes Gefühl und selbst auf nassem Laub abwärts war der Halt sehr gut.
Ich bin so froh, dass ich jetzt auch zum Wandern einen Kybun-Schuh anziehen kann, denn der Halt um den Knöchel ist schon besser als nur mit dem Halbschuh. Ich wünsche Ihnen weiterhin guten Erfolg mit Ihren Schuhen und grüsse Sie freundlich.
Während der Beratung spürte ich, dass ich zum ersten Mal einen Schuh trage, der nicht drückt. Ich entschied mich dann einen zu kaufen. Als ich mit meinem Orthopäde ins Gespräch kam, war er sehr skeptisch und meinte, dass viele vom kyBoot Schuh enttäuscht zu ihm zurück kämen und über noch mehr Schmerzen klagen. Ich habe diese Warnung ernst genommen und mich gefragt, was dahinter steckt. Wenn es einem wieder besser geht, dann hat man die Tendenz, es zu übertreiben. Ich dachte, dies ist wahrscheinlich der Fehler. Wenn man über eine längere Zeit Einlagen trägt, dann ist die Fussmuskulatur lahm. Ich habe dann begonnen, den kyBoot und die Einlageschuhe im Wechsel anzuziehen und die Belastung langsam gesteigert. Ich spürte, wie mein ganzer Körper durchtrainiert wird. Heute bin ich ein Tag die Woche mit Hunden unterwegs und kann bis zu fünfeinhalb Stunden gehen. Das geht bereits, obwohl ich den kyBoot erst seit kurzem trage. Am Ende des Tages spüre ich meine Füsse, aber am nächsten Tag ist es wieder okay. 
Ich war beim Orthopäden und sollte Einlagen tragen, aber dann habe ich diese Schuhe probiert und es wurde viel besser.
Ich nehme einen grossen Unterschied wahr. Ich fühle mich viel wohler und trage meine Einlagen nicht mehr.
Mein Unterschenkel wurde beweglicher. Der kleine Zeh ist nicht mehr entzündet. Auch im Nacken habe ich eine Veränderung gespürt. Anfangs war er sehr verspannt, bis ich erkannte, dass dies etwas mit dem Schuh zu tun hat, der mich durchknetet. Das Laufgefühl ist ganz anders. Mit den Einlageschuhen ist es viel mühsamer. Im kyBoot ist es ein schwebendes Gehen. Der ganze Körper ist integriert. 
Weil ich Einlagen hatte, kaufte ich mir normale Schuhe. Darum dachte ich nie, dass es auch anders möglich wäre. Wir haben auch noch andere Produkte probiert, aber das hat nicht funktioniert. Das ist der erste Schuh, den auch ich brauchen kann.

Erfahrungen/Weitere Fragen zu Einlagen und kyBoot

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kyBoot mit orthop. Einlagen und Trekkingtouren?

Ich empfehle Ihnen, wenn möglich, die kyBoot ohne orthopädische Einlagen zu tragen. So können Sie die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur ideal stärken. Benützen Sie die Einlagen in Ihren "normalen, harten Schuhen" in den kyBoot Pausen. Eine kyBootpause ist immer dann angebracht, wenn Sie Schmerzen oder andere unangenehme Reaktionen wie Druckgefühl oder Brennen verspüren. Dann sollten Sie eine Pause einlegen bis die Füsse und Beine sich erholen konnten.

Es gibt kyBoot Träger, die immer bei diesem Wechsel zwischen kyBoot und normalem Schuh mit Einlagen bleiben. Die meisten können jedoch mit der Zeit ihre Einlagen ganz weglassen. Dies kommt auf die Füsse an und ist sehr individuell.

Selbstverständlich dürfen Sie auch mal Ihre Einlagen in den kyBoot legen, um dies auszuprobieren. Wenn dies im Moment die beste Lösung für Sie wäre, ist das auch in Ordnung. Die Atmungsfähigkeit und Weichheit des kyBoots wäre leicht beinträchtigt, aber Sie haben immer noch sehr viel Bewegungsfreiheit und Muskeltraining für die Füsse.

Für Trekkingtouren ist der kyBoot sehr gut geeignet, ich würde Ihnen jedoch empfehlen den kyBoot erst für Trekkingtouren zu verwenden, wenn Sie problemlos längere Strecken mit dem kyBoot gehen können.

Um die Gewöhnungszeit zu verkürzen und den Muskelaufbau zu beschleunigen kann ich Ihnen besonders die speziellen kybun Übungen empfehlen.

http://www.kybun.ch/philosophie/kybun-uebungen/kyboot.html

www.kybun.ch/philosophie/kybun-uebungen/kybounder.html

Soll ich meine Einlagen in den kyBoot legen?

Ich rate Ihnen, im kyBoot Ihre Einlagen nicht zu tragen und sie in die "normalen, harten Schuhe" zu legen. Im  kyBoot trainieren Sie aktiv die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur während in der kyBoot-Pause im Schuh mit Einlage ihr Fuss sich von " kyBoot-Training" erholen kann. Mit der Zeit wird Ihre Fussmuskulatur immer kräftiger und Sie können nach Gutdünken die kyBoot Tragdauer verlängern. Anfangs rate ich Ihnen den kyBoot lieber kürzere Zeit (z.B. 10-30 Minuten) zu tragen, dafür öfter am Tag.

Manche können mit der Zeit (nach drei bis zwölf Monaten) die Einlagen ganz weglassen, andere bleiben beim Wechsel von kyBoot und normalen Schuhen mit Einlagen. Hören Sie am besten auf Ihren Körper, der zeigt Ihnen die Grenzen auf. Durch das Fussmuskeltraining im kyBoot kann es anfangs zu Müdigkeit der Füsse kommen. Spätestens bei grosser Müdigkeit sollten Sie eine kyBoot Pause von etwa 30 Minuten bis zu zwei Stunden einlegen, bis sich die Füsse erholt haben.

Selbstverständlich dürfen Sie auch mal Ihre Einlagen in den kyBoot legen und dies ausprobieren. Wir haben auch Kunden welche damit am besten zurechtkommen. Tragen Sie den kyBoot (laufen, laufen, laufen lassen) einmal mit und einmal ohne Einlagen. Dann entscheiden Sie selbst, wie sie sich am wohlsten fühlen. Je wohler sich man in einem Schuh fühlt, desto wirksamer ist er. Bei der Variante kyBoot mit Einlagen wird die Weichheit und Atmungsaktivität der kyBoot-Sohle leicht reduziert, aber Sie haben immer noch sehr viel Bewegungsfreiheit und Muskeltraining für die Füsse.

Schmale Füsse und orthopädische Schuheinlagen

Ich habe recht schmale Füsse, wodurch viele "normale" Schuhmodelle ausscheiden. Wird der kyBoot nicht zu lose am Fuss sitzen? Wie kann man dem begegnen? Seit 2 Jahren trage ich orthopädische Schuheinlagen. Kann beim Wechsel auf den kyBoot sofort auf Einlagen verzichtet werden, oder ist es ratsam sie eine Zeit lang im kyBoot zu tragen? Verträgt sich das miteinander?

Füllsohle bei schmalen Füssen
Bei sehr schmalen Füssen ist es eventuell notwendig eine kybun Füllsohle in den kyBoot zu legen. Diese füllt den Raum im Schuh aus, damit Ihre Füsse nicht seitlich hin und her rutschen.

Orthopädische Einlagen
Ich empfehle Ihnen den kyBoot anfangs im Wechsel zu den "normalen Schuhen" zu tragen. Legen Sie die orthopädischen Schuheinlagen in die "normalen Schuhe", im kyBoot gehen Sie ohne die Einlagen. So kann sich der Körper langsam auf den kyBoot umstellen. Sie dürfen auch ruhig mal eine orthopädische Einlage in den kyBoot legen und damit gehen. Hören Sie auch da auf Ihren Körper, der sagt Ihnen was sie brauchen! Das Ziel wäre, dass Sie nach einigen Monaten mehrere Stunden oder sogar ganztags mit dem kyBoot gehen können. Viele Personen brauchen danach keine orthopädische Einlagen mehr, manche setzen diese zwischendurch noch ein. Das ist individuell, und hängt mit der Grösse der Korrektur zusammen.

Wichtig ist, dass man sich langsam an das neue System gewöhnt, den kyBoot anfangs nur für eine halbe Stunde am Stück trägt. Hören Sie auf die Reaktion des Körpers, bei vermehrten Schmerzen sollten Sie den kyBoot für kurze Zeit ausziehen bis der Schmerz weg ist. Es kann 3 bis 4 Monate dauern bis Sie den kyBoot als Alltagsschuh einsetzen können.

 

Ich stosse mit den Einlagen im kyBoot vorne an.

Ist die Wirkung auf den Körper mit der Einlage zum Beinlängenausglich nicht mehr optimal? Ich stosse vorne im kyBoot mit dieser Einlag an.

Mein Problem ist, dass ich beim linken Schuh eine Einlage zur Erhöhung von 1 1/2 cm brauche, leider rutsche ich im kyBoot hinten heraus. So liess ich den Schuh nach Roggwil schicken, wo man ihn sehr schön oben ansetzte und es mit der Einlage nun klappt. Leider merkte ich schon schnell beim Gehen, dass ich vorne mit den Zehen anstosse.

Meine Frage lautet: Was könnte ich zum Problem "Anstossen" vorne tun?

Wir schlagen Ihnen vor, die Erhöhung im kyBoot zu lassen aber diese beim Schuhmacher vorne dünn schleifen zu lassen. Dann sollten Ihre Zehen vorne nicht mehr anstossen. Alternativ können Sie Ihren kyBoot auch von einem Schuhmacher um 15mm aufsohlen lassen. Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Experten. christoph.gebhardt(at)kybun.com


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Yolanda M.
Wie komme ich zur richtigen kyBoot Schuhgrösse wenn ich Einlagen trage?

Ich bin 37 Jahre alt und trage medizinische Einlagen. Kann ich die im kyBoot tragen? Meine Schuhgröße beträgt 225 mm also 36 1/3, mit Einlagen nehme ich immer die 37. Welche Grösse empfehlen Sie mir? Fallen die kyBoots eher gross oder kleiner aus?

Gerne empfehle ich Ihnen den kyBoot. Ich rate Ihnen den kyBoot (anfangs für kürzere Intervalle von zirka 20 bis 45 Minuten) ohne die medizinischen Einlagen zu tragen und über drei Monate langsam die Tragedauer zu steigern. In der kyBoot Pause tragen Sie dann Ihre "normalen" Schuhe mit den medizinischen Einlagen zur passiven Erholung der Fussmuskulatur. Manche können mit der Zeit (nach drei bis zwölf Monaten) die medizinischen Einlagen ganz weglassen, andere bleiben beim Wechsel von kyBoot und normalen Schuhen mit Einlagen. Hören Sie am besten auf Ihren Körper, der zeigt Ihnen die Grenzen auf. Spätestens bei Schmerzen sollten Sie eine kyBoot Pause einlegen, bis die Schmerzen abgeklungen sind. Jeder Körper reagiert sehr individuell!

Damit Sie die richtige kyBoot Grösse wählen, rate ich Ihnen bei einem unserer zahlreichen Händler vorbeizugehen und den kyBoot zu probieren. Unsere Händler sind von uns geschult und können Sie auch medizinisch bezüglich kyBoots beraten. Besonders bei vorhanden Beschwerden ist dies wichtig, damit Sie von Anfang an den kyBoot richtig einsetzen und profitieren können. Einen Händler in Ihrer Nähe finden sie auf unserer Internetseite. Sie müssen nur Ihren Wohnort eingeben.



 


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Babette D.
Blockieren Einlagen die Dämpfeigenschaften des kyBoot?

Können die kyBoot Schuhe auch mit orthopädischen Einlagen getragen werden? Hat dies Auswirkungen auf die Atmungsaktivität / respektive Dämpfung?

Ich empfehle Ihnen, wenn möglich, die kyBoot ohne orthopädische Einlagen zu tragen. So können Sie die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur ideal stärken. Benützen Sie die Einlagen in Ihren "normalen, harten Schuhen" in den kyBoot Pausen. Es ist wichtig, dass Sie die kyBoot Tragedauer langsam steigern, damit sich Ihr Körper ohne zu Überlasten, an das neue Gehen gewöhnen kann. Beginnen Sie mit 20 bis 30 Minuten mehrmals täglich, und steigern Sie die Tragedauer von Woche zu Woche. Ihr Körper zeigt Ihnen Ihre persönlichen Grenzen auf.

Es gibt kyBoot Träger, die immer bei diesem Wechsel zwischen kyBoot und normalem Schuh mit Einlagen bleiben. Andere können mit der Zeit ihre Einlagen ganz weglassen. Dies kommt auf die Füsse an und ist sehr individuell.

Selbstverständlich dürfen Sie auch mal Ihre Einlagen in den kyBoot legen um dies auszuprobieren. Wenn dies im Moment die beste Lösung für Sie wäre, ist das auch in Ordnung. Die Atmungsfähigkeit und Weichheit des kyBoots wäre leicht beinträchtigt, aber Sie haben immer noch sehr viel Bewegungsfreiheit und Muskeltraining für die Füsse.

Brauche ich meine Pelotten auch im kyBoot?

Meine Schuhe sind mit Pelotten ausgerüstet, um die Fussballen zu entlasten. Kürzlich hatte ich die Gelegenheit, einen kyBoot zu testen. Wenn ich künftig den kyBoot trage, kann ich dann auf Pelotten verzichten?    

Im kyBoot wird Ihr Vorfuss durch die weich-elastische Sohle entlastet. Es kann gut sein, dass Sie im kyBoot Ihre Pelotten nicht mehr benötigen. Am besten versuchen Sie beide Varianten, kyBoot mit und ohne Pelotten, und wählen anschliessend die Version, welche Ihnen am wohlsten ist.

Besonders bei Fussproblemen wirkt der kyBoot sehr entlastend und stärkt gleichzeitig die stabilisierende Fussmuskulatur. Durch verbesserte Fussstabilität nehmen meistens auch die Fussschmerzen ab und das Gangbild verbessert sich.


Frage gestellt von: Adolf E.
Spreizfuss/Knicksenkfuss/Senkfuss/ und orthopädische Schuheinlage?

Kann ich die orthopädischen Einlagen für meine Spreizfüsse/Knickfüsse/Knicksenkfüsse in den kyBoot legen?

Bei allen Fussfehlstellungen ist es wichtig, dass die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur gekräftigt wird. Da wir oft den ganzen Tag unsere Füsse belasten, muss dieses Fussmuskeltraining entsprechend intensiv sein.
Der kyBoot hat eine weich-elastische Sohle die ein dreidimensionales Bewegen des Fusses zulässt und die Fussmuskulatur kräftigt.

Ich rate Ihnen, im kyBoot Ihre Einlagen nicht zu tragen und sie in die "normalen, harten Schuhe" zu legen. Im kyBoot wird Ihr Fuss durch das weiche Fussbett von unten aktiv gestützt und Sie trainieren die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur, während in der kyBoot-Pause im Schuh mit Einlage ihr Fuss sich vom " kyBoot-Training" erholen kann. Mit der Zeit wird Ihre Fussmuskulatur immer wie kräftiger und Sie können nach Gutdünken die kyBoot Tragdauer verlängern.

Anfangs empfehle ich Ihnen, den kyBoot für kürzere Intervalle von zirka 10 bis 30 Minuten ohne Ihre Einlagen zu tragen. Sie können die Tragedauer über drei Monate steigern und in den kyBoot Pausen Ihre "normalen" Schuhe mit Einlagen tragen.

Achten Sie besonders am Anfang auf eine richtige Fussstellung im kyBoot. Der Fuss sollte im kyBoot nicht seitlich abkippen. Das braucht etwas Konzentration; mit der Zeit wird dies automatisch, da sich Ihr Körper an die Instabilität im kyBoot gewöhnt und die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur immer wie kräftiger wird.

Beim Gehen brauchen Sie vermutlich weniger oft eine Pause im kyBoot, da die Fussmuskulatur Ihnen Halt gibt. Beim Stehen rate ich Ihnen, im kyBoot immer wieder an Ort zu gehen, um die Fussmuskulatur zu aktivieren. Wenn Sie Beschwerden bekommen (z.B. Vorfussschmerzen beim Spreizfuss), machen Sie am besten eine kyBoot Pause und wechseln auf die Schuhe mit Einlagen.

Manche Leute können mit der Zeit die Einlagen ganz weglassen, andere bleiben beim Wechsel von kyBoot und normalen Schuhen mit Einlagen. Hören Sie am besten auf Ihren Körper, der zeigt Ihnen die Grenzen auf. Durch das Fussmuskeltraining im kyBoot kann es anfangs zu Müdigkeit der Füsse kommen. Spätestens bei grosser Müdigkeit sollten Sie eine kyBoot Pause von etwa 30 Minuten bis zu zwei Stunden einlegen, bis sich die Füsse erholt haben.

Selbstverständlich dürfen Sie auch mal Ihre Einlagen in den kyBoot legen und dies ausprobieren. Wir haben auch Kunden welche damit am besten zurechtkommen. Tragen Sie den kyBoot (laufen, laufen, laufen lassen) einmal mit und einmal ohne Einlagen. Dann entscheiden Sie selbst, wie sie sich am wohlsten fühlen. Je wohler sich man in einem Schuh fühlt, desto wirksamer ist er.
Bei der Variante kyBoot mit Einlagen wird die Weichheit und Atmungsaktivität der kyBoot-Sohle leicht reduziert, aber Sie haben immer noch sehr viel Bewegungsfreiheit und Muskeltraining für die Füsse.

Kann man den kyBoot bei Rückenschmerzen mit Einlagen tragen?

Meine Mutter, 60-jährig, interessiert sich für den kyBoot. Infolge von Abnützungen im Fuss (Rist) trägt sie bereits seit über zehn Jahren Schuheinlagen. Sie hat auch mit Rückenbeschwerden zu kämpfen. Nun ist sie nicht sicher, ob die kyBoot Schuhe für sie geeignet sind, da sie schon seit Jahren die Einlagen trägt. Würden Sie Ihr diese empfehlen?

Ich kann Ihrer Mutter die kyBoot Schuhe sehr empfehlen. Der kyBoot richtet den Körper von unten her auf. Dies bedeutet, dass die Füsse im kyBoot 360 Grad Bewegungsfreiheit haben und dadurch wieder gekräftigt werden. Kräftige Füsse entlasten wiederum die oberen Gelenke wie Knie, Hüfte und Rücken.

Bei vorbestehenden Fussproblemen oder langjährigem Tragen von Einlagen ist es jedoch wichtig, dass der kyBoot nicht zu lange am Stück getragen wird. Ein dauerndes Tragen vom kyBoot wäre am Anfang (in den ersten Wochen/Monaten), nach jahrelangem Einlagentragen, eine Überforderung des Fusses. Beginnen Sie mit einer halben Stunde am Stück, mehrmals täglich, und steigern Sie langsam die Tragedauer. Die Fussmuskulatur braucht ca. drei bis vier Monate, bei regelmässigem Training, bis sie genügend kräftig ist um mehrere Stunden am Stück im kyBoot zu gehen. Denn Probleme die im Laufe von Jahrzehnten entstanden sind, verschwinden durch konservative Massnahmen meistens nicht in einer Woche. Es kann aber sehr wohl sein, dass Ihre Mutter in einer Woche viel weniger Rückenschmerzen hat. Eine Garantie gibt es bei medizinischen Problemen aber leider nie.

Ich rate Ihnen, den kyBoot ohne Einlagen zu tragen, als aktives Stabilisationstraining des Fusses. Einlagen sind eine passive Stütze für den Fuss, und verbessern längerfristig die Fusssituation keineswegs. Wenn irgendwie möglich, diese Einlagen nicht konstant tragen. Sie können die normalen Schuhe mit Einlagen als Entlastung zwischendurch tragen. Hören Sie am besten auf Ihren Körper, der sagt Ihnen was gut tut, und wann er eine Pause braucht.

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