Bänder-/ Muskelriss, Teilruptur

Wer kennt das nicht? Einmal unaufmerksam über einen Stein gestolpert und schon ist man schmerzhaft umgeknickt. Glücklicherweise verschwindet der Schmerz meist nach einigen Minuten, aber auch ein Bänderriss kann die Folge sein.

Mit kybun können Sie Ihren Fuss propriozeptiv trainieren und so einer Verletzung vorbeugen. Ist der Muskel-Sehnen-Bandapparat bereits geschwächt oder verletzt, hilft Ihnen kybun in der Rehabilitation beim Wiederaufbau der Kraft, Koordination und Beweglichkeit.

Definition

Bänder sind feste Verbindungen zwischen Knochen, bestehen aus festem Bindegewebe und stabilisieren das dazwischenliegende Gelenk. Fast jedes Gelenk ist auf diese Art gesichert, aber bei einigen Gelenken werden die Bänder durch unsere Bewegungen stärker beansprucht als bei anderen und sind deshalb bei bestimmten Bewegungen verletzungsanfälliger.

Man kann sich gut vorstellen, dass Bänder an Knie und Bein durch unser Gewicht zusätzlich beansprucht werden und dass dort eine unglückliche Bewegung folgenschwerer ist als an Arm oder Schulter.

Genau wie Bänder sind auch Sehnen aus festem Bindegewebe, aber sie befestigen die Muskeln am Knochen. Sie sind unterschiedlich lang und können die Muskelkraft über grössere Strecken übertragen.

Bänderriss, Bandruptur oder Bandverletzung bezeichnet die teilweise bis vollständige Zerreissung (Ruptur) eines Gelenkbandes.

Als Beschwerden bestehen typischerweise ein lokaler Schmerz, charakteristische Funktionsausfälle und je nach Lokalisation typische Phänomene wie Gelenkaufklappbarkeit oder ein Schubladenphänomen.

Typische Bandverletzungen:

  • Aussenbandruptur des oberen Sprunggelenkes
  • Seitenbandriss am Knie
  • Kreuzbandriss am Knie
  • Riss des ulnaren Seitenbandes im Rahmen einer Ellbogenluxation
  • Seitenbandruptur des Daumens im Daumengrundgelenk („Skidaumen“)
  • Komplexer Bänderriss in der Handwurzel

Von einer Teilruptur spricht man, wenn ein Gewebe teilweise gerissen ist. Man sagt dann auch, es ist angerissen. Meist ist damit gemeint, dass ein Band oder eine Sehne angerissen ist.

Der Muskelfaserriss ist eine Sportverletzung, bei der es nach einer stärkeren Belastung zum Zerreissen von Muskelgewebe kommt. Im Gegensatz zur Muskelzerrung lässt sich eine Strukturveränderung mit Zerstörung von Muskelzellen und eine Einblutung erkennen. Meistens sind Waden- und Oberschenkelmuskulatur betroffen.

Unter den verschiedenen Formen von Muskelverletzungen stellt der Muskelriss die schwerwiegendste dar – Muskelkater, Muskelzerrung und Muskelfaserriss sind im Vergleich zum vollständigen Abriss eines Muskels weit weniger folgenschwer. Läufer, die einen Muskelriss erleiden, sind in der Regel nicht mehr in der Lage, das betroffene Bein zu bewegen – geschweige denn weiter zu laufen.
Von Muskelrissen sind vor allem Sportler wie Kurzstreckensprinter, Tennisspieler und Fussballer betroffen, die ihre Oberschenkelmuskulatur bei gleichzeitiger maximaler Belastung ganz plötzlich anspannen müssen.
Ursachen, Symptome, Diagnose, Therapie und Vorbeugung des Muskelrisses sind dieselben wie beim Muskelfaserriss.

Muskelzerrung, Muskelfaserriss und Muskelriss beruhen auf demselben Mechanismus und unterscheiden sich nur durch das Ausmass der Muskelschädigung. Bei einem Muskelfaserriss sind viele Muskelfasern gerissen, meist ein ganzes Muskelfaserbündel. Kleine Risse wirken sich nicht spürbar auf die Leistungsfähigkeit aus und sind bei jedem Training üblich.

Ursachen

Bei einem Bänderriss (auch Bandruptur genannt) ist die Kraft, die auf das Band einwirkt, so gross, dass das straffe Bindegewebe zerreisst.

Da das Bindegewebe eines Bandes normalerweise sehr kräftig ist, entsteht ein Bänderriss nur, wenn unverhältnismässig viel Kraft auf das Band einwirkt. Leider sind wir durchaus in der Lage, diese Kraft mit unserem Körpergewicht aufzubringen – sei es bei einem Sturz auf die Hand, einer falschen Bewegung mit dem Knie oder dem Fuss.
Theoretisch kann jedes Band in unserem Körper reissen, aber in der Praxis sind Bänderrisse am Fuss – sie betreffen das obere Sprunggelenk – oder das Knie am häufigsten. In den letzten Jahren kann man ausserdem häufiger einen Bänderriss am Daumen, den so genannten Skidaumen, beobachten.

Die Ursache für das Auftreten eines Muskelrisses liegt bei Joggern meist in der übergrossen Dehnung und maximalen Belastung eines nicht genügend aufgewärmten Muskels. Kalte Witterung und eine Neigung zu Muskelverhärtungen können Muskelrisse begünstigen.

Des weiteren können Muskelverletzungen entstehen wenn sich der Sportler schlecht aufgewärmt hat und Muskulatur überlastet wird, die ungenügend trainiert ist. Ausserdem begünstigen abrupte und unkoordinierte Bewegungen, Absprünge, eine falsche Technik, schlechte Ausrüstung oder ungewohnte Bodenbeschaffenheit das Auftreten von Muskelfaserrissen. Auch körperliche Einschränkungen wie z.B. verminderte Dehnfähigkeit, mangelnde Durchblutung oder höheres Alter können dazu führen, dass der Muskel einer Überdehnung und ungleichmässigen Belastung nicht standhalten kann.

Bedenken Sie ebenso, dass die Muskulatur bei längeren Anstrengungen ermüdet und der Körper viel Flüssigkeit und Elektrolyte verliert. Werden diese Verluste nicht rechtzeitig ausgeglichen und die Muskulatur entspannt, kann es leicht zu Muskelfaserrissen kommen. Beliebte Stellen hierfür sind die gesamte Oberschenkel-, Leisten- und Wadenmuskulatur.

Ferner können auch von aussen zugeführte Verletzungen (z.B. Unfälle, Schläge und Tritte) einen Muskelfaserriss auslösen.

Langzeitfolgen

Wenn ein Bänderriss nicht erkannt wird und das Band nicht wieder zusammenheilen kann, kann das Gelenk chronisch instabil werden. Am oberen Sprunggelenk führt das zu einem vermehrten Umknicken mit dem Fuss, am Knie zu Schmerzen und Ganginstabilität.

Bei Unterlassen einer geeigneten Erstversorgung  (PECH) nach einer Muskelverletzung  drohen ausgehend von verletzten Gefässen Einblutungen in die Muskelmasse. Die dadurch entstehenden Hämatome (Bluterguss) innerhalb des Muskels können die Bildung von Narbengewebe induzieren und somit den natürlichen Bewegungsablauf behindern und die Belastbarkeit deutlich reduzieren. Auch aus diesem Grund ist es wichtig nach einem Muskelfaserriss eine Pause von sportlichen Aktivitäten einzuhalten.

Konventionelle Therapie

Die Therapie einer Bandruptur richtet sich nach der Grösse der Verletzung und Lokalisation. Kreuzbänder werden bei jungen, sportlichen Leuten meist operiert während man bei Bandverletzungen des oberen Sprunggelenkes zurückhaltend ist. Operiert wird hier nur noch bei Sportlern, wenn alle drei Aussenbänder gerissen sind. 

Wenn möglich wird zuerst eine konservative Therapie verordnet und wenn diese nicht anschlägt, muss höchstwahrscheinlich operiert werden. Die konservative Therapie beinhaltet:

Neben Entlastung, einem abschwellenden Salbenverband und Schonung wird das Gelenk mit einer Schiene oder gut gewickelten Tape-Bändern stabilisiert. Krankengymnastische Übungen (Physiotherapie)  werden frühzeitig eingesetzt, um die Muskulatur zu Trainieren und die Propriozeption/ Koordination zu verbessern.

Trotz anfänglich starker Schmerzen nach einer Muskelverletzung klingen die Beschwerden unter Kühlung, Ruhe und entspannter Haltung nach einigen Tagen fast immer wieder von selbst ab. Falls Blutgefässe verletzt wurden und es infolgedessen zu einem Bluterguss gekommen ist, kann es etwas länger dauern.

Wichtig ist, dass Sie möglichst bald nach einem Muskelfaserriss die PECH-Regel anwenden. Diese steht für:

P: Pause
E: Eis
C: Compression
H: Hochlagerung

Wenn möglich, werden Muskelverletzungen konservativ, unter anderem mit Physiotherapie, behandelt.

Operiert wird ein Muskelfaserriss normalerweise nicht. Sollte der Riss aber beispielsweise mehr als ein Drittel des Muskelquerschnitts betreffen, die Einblutung zu stark sein oder es zu einem kompletten Funktionsausfall des Muskels gekommen sein, wird der Muskel operativ wieder zusammengenäht. Auch bei Leistungs- und Berufssportlern, die schnell wieder einsatzfähig sein müssen oder bei Patienten, die dies ausdrücklich wünschen, wird ein Muskelfaserriss meist im Rahmen einer Operation behandelt.

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

Nach einer Band- oder Muskelverletzung der unteren Extremitäten ist es wichtig, sobald die akuten Schmerzen abgeklungen sind und die Schwellung zurückgegangen ist, mit dem aktiven Propriozeptionstraining zu beginnen um die Fusskoordination zu verbessern. Nach einer Fuss-Verletzung ist diese immer gestört und es ist wichtig, dass diese Störung schnell behoben wird um Folgeverletzungen der Füsse zu vermeiden.

Durch das weich-elastische Material der kyBoot-Sohle und des kyBounders werden die Stösse des harten Bodens absorbiert. Dadurch ist das kybun-Training schonend und Sie können schon früh nach der Verletzung damit beginnen. Im akuten und frühen subakuten Stadium eignet sich besonders der kyBounder, da hier die Übungen gezielt angepasst werden können.

Auf der weich-elastischen kyBoot-Sohle/ kyBounder kann sich der Fuss frei in alle Richtungen natürlich bewegen. Dadurch wird der Fuss gezwungen sich mit seiner Muskulatur zu stabilisieren. Bei jedem Schritt finden im Fuss kleine Bewegungen statt, die den Fuss sukzessiv stärken. Durch dieses intensive Training wird die Fuss-Koordination/ Propriozeption deutlich verbessert und Sie fühlen sich stabiler und sicherer. Sie werden schon nach wenigen Anwendungen einen Unterschied feststellen.

Eine gute Fussstabilität ist die Basis für eine achsengerechte Belastung der darüberliegenden Gelenke wie Knie, Hüfte und Rücken. Sind die Füsse gut trainiert, treten weiter oben, in den anderen Gelenken und Muskeln, weniger häufig Überlastungen und Verletzungen auf. Sie können mit kybun die gesamte Fuss- und Beinmuskulatur trainieren.

Durch die feinen Bewegungen auf dem weich-elastischen Material wird die Beweglichkeit des Fusses sowie die Durchblutung verbessert. Besonders nach einer Fussverletzung ist dies sehr wichtig um Verklebungen und Narbenbildung zu vermeiden und die Heilung zu fördern.

Bitte halten Sie sich an die Belastungs-Vorgaben der Arztes! Bei einem Muskelriss werden oft mehrere Wochen Ruhe verordnet, damit der Muskel zusammenwachsen kann und seine Funktion zurückgewinnt.

Erstreaktionen

Spezifische Erstreaktionen bei einer Band-/ Muskelverletzung der unteren Extremitäten:

Am Anfang kann es passieren, dass Sie sich auf der kyBoot-Sohle oder dem kyBounder sehr instabil fühlen und das Gefühl haben, seiltich abzukippen. Dies ist völlig normal und ein Zeichen, dass Ihre Füsse instabil sind und trainiert werden müssen. Nach einer Verletzung muss ihr Körper langsam wieder Vertrauen zurückgewinnen; die Muskeln fühlen sind anfangs oft wie "blockiert/ gelähmt" an und gehorchen einem nicht so recht.  Das ist eine normale Schutz-Reaktion des Körpers und hilft Ihnen, die richtige Dosierung (Steh-/ Tragdauer) für sich zu finden. 

Das weich-elastische Material fühlt sich anfangs oft sehr wackelig an, dies wird aber weniger, sobald Ihre Füsse mehr Stabilität haben. Bitte befolgen Sie die Tipps unter "Anwendungstipps" und lassen Sie sich vor Ort von einem kybun-Händler beraten, falls sich die Erstraktionen nicht verbessern.

Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder und kyBoot Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen 

kybun-Übungen

Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen

Anwendungstipps

  • Anfangs ist es sehr wichtig, die richtige Dosierung zu wählen, sprich die kyBoot-Tragzeit/ kyBounder-Stehzeit persönlich anzupassen. Gehen Sie anfangs lieber kürzere Distanzen in einfachem Gelände, damit sich Ihr Körper an des anspruchsvolle Gehen im kyBoot/ Stehen auf dem kyBounder gewöhnen kann.
  • Steigern Sie die Tragdauer langsam nach Gutdünken, bis Ihre Füsse genügend Kraft und Koordination haben im kyBoot über mehrere Stunden am Stück zu Gehen. Bei manchen Leuten ist dies bereits nach wenigen Tagen möglich, andere benötigen länger, das ist sehr individuell.
    Der kyBoot ist ein Trainingsgerät und kann später, muss aber nicht, zu einem Alltagsschuh werden.
  • Achten Sie auf dem kyBounder/ im kyBoot auf eine korrekte Fussposition. Dies bedeutet, dass der Fuss gerade auf dem weich-elastischen Material stehen sollte und weder nach innen oder aussen abknickt. Wenn die Füsse auf dem kyBounder/ im kyBoot nach innen oder aussen knicken, ist das meistens kein Fehler von kybun, sondern eine Schwäche des Fusses, welche durch Training langsam abgebaut werden muss. Sie merken sofort, wenn Sie Ihre Füsse einseitig belasten, denn die Sohle gibt an der betreffenden Stelle nach.
  • Versuchen Sie sich auf die Fussstellung zu konzentrieren und ein seitliches Abkippen zu korrigieren. Dadurch kräftigen Sie Ihre Fussmuskulatur und werden mit der Zeit nicht mehr seitlich kippen. Beachten Sie, dass sich Ihr Körper nicht verkrampft. Mehr dazu lesen sie unter "seiltiches Abkippen".
  • Achten Sie darauf, dass Sie keine allzulangen Schritte machen, dadurch ist es einfacher, den Fuss über der kyBoot-Sohle zu stabilisieren und die Tendenz zum seitlichen Abkippen nimmt ab.
  • Wenn ein aufrechtes Gehen im kyBoot nicht mehr möglich ist oder wenn Sie bemerken "neben dem Schuh zu stehen" und dies nicht mehr korrigieren können, ist dies ein Zeichen, dass der Körper ermüdet und Sie eine kurze kyBoot-Pause einlegen sollten.
  • Bei schwacher Fussmuskulatur kann es beim ersten kyBoot Sinn machen, ein Modell mit einer Sohle der 2. Generation zu erwerben. Diese Sohle ist etwas stabiler im Mittelfussbereich. (Bitte fragen Sie Ihren kyBoot Händer für weitere Informationen).
  • Probieren Sie verschiedene kyBoot-Modelle; einige höher geschnittene Modelle verleihen mehr Stabilität.
  • Wenn Sie sich im kyBoot gehend trotzdem zu unsicher fühlen, ist der kyBounder das ideale Trainingsgerät um die Fussmuskulatur sorgfältig aufzubauen. Bitte lassen Sie ihrem Körper Zeit und geben Sie nicht zu schnell auf.
    Der kyBounder ist in 3 unterschiedlichen Dicken erhältlich; dadurch können Sie die Dicke wählen, bei der es Ihnen am wohlsten ist (je dicker-desto instabiler-desto intensiver das Training).
    Zusätzlich haben Sie auf dem kyBounder die Möglichkeit, falls Sie zusätzlichen Halt benötigen, sich an einem festen Gegenstand festzuhalten.

Meinungen/Kundenaussagen

Letzten Herbst habe ich mein erstes Paar kyBoots gekauft weil mich nach wie vor die Folgen des Unfalls (Sommer 2013) zu schaffen machten. Dieser mehrfache Muskelfaserriss der rechten Wade schien hartnäckig zu sein. 1/2 Jahr Physio, Ultraschall (15cm Hämatom zwischen den Fasern), Röntgenbilder und MRI. Eine weitere Runde Physio mit Stosswellentherapie. Akupunktur und beherzter Massage. Kurzfristig schien es jeweils besser zu gehen jedoch schien der durchbrechende Erfolg ausser Reichweite. Stets hatte ich beim Aufstehen starke Schmerzen im rechten Fuss, was die Aerzte vor ein Rätsel stellte. Wieso schmerzt der Fuss wenn die Wadenmuskulatur geschädigt wurde? Im Oktober 2014 entschloss ich mich einen KyBoot zu probieren. Ich wurde sehr gut und freundlich beraten und verliess das Geschäft mit besagtem Schuh. Ich trage den Schuh seit da den ganzen Tag. Unterwegs und im Büro. Absolvierte sogar leichtere Wanderungen damit. Trotz Schmerzen und entgegen des Rates meines Hausarztes frönte ich weiterhin meinem Lieblingssport - dem Paartanz (Discoswing, Jive… also eher die bewegten Arten). Daneben wöchentliches Krafttraining, Dehnübungen etc. Noch im Herbst vermittelte mir mein Hausarzt einen Termin in der Etzelklinik und einem extra für meinen Fall zugezogenen Sportarzt. Ich bekam einen „relativ kurzfristigen“ Termin auf den 22 Januar 2015. Allerdings nahmen die Schmerzen nach und nach ab, sodass ich bis zum Termin schmerzfrei war. Trotzdem riet mein Arzt den Termin wahrzunehmen. In der Klinik dann erstaunte Aerzte. Röntgenbilder und Fragen. Wie ist das möglich? Da war nix mehr zu sehen. Einig waren sich die beiden Spezialisten nur in dem Punkt, dass nichts mehr zu sehen war. Einer der Spezialisten meinte, dass vielleicht eine minimale Schuheinlage meinen leichten „Einwärtsknick“ entgegenwirken könnte (wozu?). Der Sportmediziner war der Meinung, dass ich alles richtige gemacht hätte. MOBILISIEREN! Er rühmte die Arbeit und Wahl der Mittel (einmalige Stosswellentherapie und Akkupunktur) der letzten Physiotherapie. Aber insbesondere war er der Meinung, dass die ständige Mobilisation die Schmerzen im Fuss gelöst hätten. KyBoot sei Dank. Sein Rat: so weitermachen. KyBoot, Sport, Tanzen etc…. (Er war deutlich gegen die Schuheinlagen!) Die Schmerzen waren übrigens die Folgen einer Schonhaltung aus der Zeit des Unfalls welche ich auch eine lange Zeit nach dem Unfall weiter einnahm. Erst die ständige freie Bewegung des Fusses liess mich unbemerkt diesen festgefahrenen Pfad verlassen. Tja. Mir bleibt nur zu sagen – Vielen, vielen Dank!

Erfahrungen/Weitere Fragen zu Band-/ Muskelverletzungen

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Waden brennen und schmerzen nach 5 Minuten im kyBoot

Ihre Beschreibungen deuten darauf hin, dass die kyBoot eine bei Ihnen bestehende Problematik aufdecken, die durch das Tragen Ihrer herkömmlichen Schuhe verdeckt oder verschleiert werden.

Dies können z.B. eine zu schwache Schienbeinmuskulatur sein oder ein Problem der Lymphen und Venen.

Es gibt sehr viele Faktoren, die zum Verhärten und Brennen Ihrer Waden führen können. Wie sie gespürt haben, zeigt der kyBoot dieses Defizite schonungslos auf. Dies ist auch wichtig, da eine unbehandelte Ursache zu Folgeschäden oder langfristig mehr Schmerzen führen kann.

Der kyBoot kann langfristig durch seine weich-elastische Sohle dazu beitragen, ihre Problematik zu beheben oder zu verringern, sodass Sie in Zukunft nicht nur schmerzfrei laufen können, sondern schmerzfrei, gelenkschonend und komfortabel im kyBoot.

Zusätzlich würde ich Ihnen die Einnahme von Magnesium empfehlen, da es die Muskelfunktion und die Regeneration verbessert.

Ich empfehle Ihnen Ihre kyBoot zuerst zu Hause zu tragen, damit sich Ihre Füsse langsam an die neue Herausforderung gewöhnen können. Tragen Sie die kyBoot immer so lang, bis Sie eine negative Reaktion spüren oder Schmerzen bekommen. Wichtig ist, dass Sie anschliessend eine Pause machen, bis sich Ihre Beine wieder erholt haben und neue Kraft tanken konnten. Anschliessend können Sie die kyBoot wieder anlegen. Der kyBoot ist ein Trainingsgerät, das Ihren Körper beim Tragen trainiert und deshalb besonders am Anfang auch mehr von Ihrem Körper abverlangt.

 

Für solche Fälle wie Ihren haben wir ausserdem spezielle Übungen für kyBounder und kyBoot entwickelt, die ich Ihnen sehr empfehlen kann und die Sie zusätzlich zum Spazieren sinnvoll durchführen können.

http://www.kybun.ch/philosophie/kybun-uebungen/kyboot.html

www.kybun.ch/philosophie/kybun-uebungen/kybounder.html

Sie müssen aber auf Ihren Körper hören. Bei zu starken Schmerzen müssen Sie eine Pause einlegen. Sie sollten jedoch versuchen die kyBoot regelmässig anzulegen und die Mikro Intervall Übungen durchzuführen. Das wird Ihre maximale Tragezeit und das Wohlgefühl langsam steigern.

Nach Fersen-Operation

Ich habe mir  bei einem Treppensturz einen Fersentrümmerbruch zugezogen. Seit ich nicht mehr an Stöcken gehe, trage ich den kyBoot wieder. Nun plagen mich starke Schmerzen in der Achillessehne. Sollte ich den kyBoot nicht den ganzen Tag tragen?

Nach einer Fersen-Trümmerfraktur ist die Rehabilitation immer sehr intensiv und braucht grosse Ausdauer. Da die Wadenmuskulatur über die Achillessehne am Fersenbein ansetzt, ist eine Reizung in diesem Bereich während dem Belastungsaufbau leicht möglich. Denn ohne die Stöcke kommt ein mehrfaches an Belastung auf die Füsse und somit auch mehr Zug auf die Achillessehne, dies kann Schmerzen machen, da der Körper diese Belastung noch nicht gewohnt ist.

Der kyBoot kann da besonders gut helfen:
1)    Durch die weich-elastische Sohle dämpft er die Schläge deutlich ab
2)    Auch der weich-elastischen Sohle kann der Fuss sich dreidimensional bewegen und somit die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur kräftigen. Diese Muskulatur verhilft Ihnen wieder zu einer besseren Balance und Sicherheit beim Gehen.
3)    Die durch die Verletzung und Schonung verkürzte Achillessehne wird mobilisiert, Verklebungen werden gelöst und die Durchblutung verbessert. Dadurch wird die Heilung beschleunigt und die Schmerzen in diesem Bereich nehmen ab.

Ich empfehle Ihnen, den kyBoot möglichst oft zu tragen, solange Sie die Schmerzen tollerieren können. So wird die Achillessehne gut durchblutet und bewegt und die Heilung beschleunigt wird. Wenn möglich auch zu Hause, egal ob in einem kyBoot Hausschuh oder in einem kyBoot-Aussenschuh den Sie drinnen anziehen.

Eine andere Möglichkeit wäre der kyBounder, die kybun-Matte. Auf der Matte stehend können Sie die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur sowie die Beweglichkeit der Wadenmuskulatur noch intensiver trainieren. Wenn Sie die drei Grundübungen noch zusätzlich zwischendurch machen, haben Sie das ideale Training für zu Hause:


www.kybun.ch/videothek/kybun-uebungen.html

kyBoot mit Fibromyalgie?

Bei Fibromyalgie ist es wichtig der Abwärtsspirale von mehr Schmerzen und gleichzeitig weniger Bewegung entgegenzuwirken, um die Lebensqualität langfristig zu erhalten oder zu verbessern.

Der kyBoot kann dabei durchaus helfen, da er die Fusssohle entlastet und gleichzeitig die Schläge auf die Gelenke dämpft und somit Bewegung allgemein angenehmer macht.

Ausserdem erhält er durch seine weich-elastische Sohle die Kraft und Beweglichkeit der Beine und Füsse und fördert zusätzlich Sensibiltät und Körperwahrnehmung(Propriozeption).

Ich würde Ihnen auf jeden Fall raten kyBoot zu probieren, um einen eigenen Eindruck zu bekommen. Im Endeffekt müssen Sie sich wohlfühlen.

Wichtig ist dabei besonders am Anfang die kyBoot nur so lang zu tragen wie die muskulären und konditionellen Voraussetzungen es zulassen. Der kyBoot ist ein Trainingsgerät dessen Anwendung langsam gesteigert werden muss. Deswegen ist es wichtig bei Unwohlsein oder erschöpften Füssen eine Pause einzulegen und den Füssen Zeit zur Regeneration zu geben.

Falls sie sich wohlfühlt, würde ich Ihr zusätzlich den kyBounder für zu Hause empfehlen, um die körperliche Aktivität noch zu steigern und so viel Bewegung wie möglich in den Alltag einbauen zu können.

Ausserdem empfehle ich unbedingt unsere speziell für kyBoot und kyBounder entwickelten Übungen zu probieren.

http://www.kybun.ch/philosophie/kybun-uebungen/kybounder.html

www.kybun.ch/philosophie/kybun-uebungen/kyboot.html

Fraktur/Bruch der Ferse

Ist der kyBoot auch bei Fersenknochenbruch/Fraktur des Fersenknochens geeignet?

Bei einem Fersenbruch kann der kyBoot ohne Probleme getragen werden, sofern der Fuss schon wieder voll belastet werden kann. Auch wenn jemand noch an Krücken geht, kann der kyBoot getragen werden. Bitte beachten sie aber, dass Sie die Teilbelastungsvorgaben des Arztes einhalten.

Im kyBoot können Sie viel schonender gehen, denn durch die weich-elastische Sohle des kyBoot gelangen weniger Schläge in die Knochen. Somit wird das Gehen im kyBoot für Sie viel angenehmer sein als in normalen, „harten“ Schuhen. Durch das gleichmässige Gehen können Sie die Fuss- und Beinmuskulatur wieder stärken, denn diese ist am verletzten Bein sicherlich abgeschwächt.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: T. Müller
Muskelschmerzen und Entzündung im Unterschenkel

Da ich Problemfüsse habe, bin ich auf die kyBoots gekommen. Es handelt sich links um eine "ausheilende" Tibialis Nervenentzündung, die über 2 Jahre nicht erkannt wurde.
Dazu kommt rechts ein relativ starker Schmerz beim Fersenbein.
Zudem habe ich beidseits eine Ansatztendinose des Tibilais anteriors.
Zudem sind beide Schienbeine aufgrund verkürzter Sehnen verhärtet. Ich laufe seit kurzem in den kyBoots, trotzdem
ist das Laufen nicht schmerzfrei.

Kann der kyBoot, zumindest auf weite Sicht, eine Besserung meiner Beschwerden bringen?

Nervenentzündungen sowie Tendinosen sind eine langwierige Angelegenheit, besonders wenn sie im Bereich der Füsse und Beine auftreten. Da immer das ganze Körpergewicht von unseren Füssen getragen wird, können Fussprobleme schlecht ausheilen.

Im kyBoot stehen Sie weich-elastisch. Dies ist einerseits angenehm, da die Schläge beim Gehen abgedämpft werden, und somit die schmerzhaften Stellen viel weniger gereizt werden. Das ist sicher gut für Ihr schmerzhaftes Fersenbein. Anderseits trainieren Sie im kyBoot Ihre tiefe Fuss- und Beinmuskulatur. Diese Muskulatur gibt dem Fuss Stabilität. Damit werden die Nerven entlastet und gereitzten Unterschenkel-Muskeln können sich erholen.

Im kyBoot aktivieren Sie schonend Ihre Fuss- und Beinmuskulatur. Durch die Fussfreiheit kann sich der Fuss dreidimensional bewegen. Somit werden immer wieder andere Muskeln aktiviert, und es kann nicht zu einer Daueranspannung von einzelnen Muskeln kommen (dies ist höchstwahrscheinlich die Ursache für die Verhärtung ihres Tibialis anteriors). Verhärtete und verkürzte Muskeln werden im kyBoot durchblutet und gedehnt.

Sie haben mit dem kyBoot eine sehr gute Wahl getroffen, um langfristig ihre Füsse zu trainieren und Schädigungen zu vermeiden. Allerdings braucht der Körper genügend Zeit um sich an das neue System "kyBoot" zu gewöhnen. Dies kann einige Monate bis Jahre dauern. Je grösser die Fehlstellung und je länger die Problematik andauert, desto länger braucht der Körper Zeit.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Christine H.
Gaglion Operation

Ich hatte eine Ganglion Operation am Fuss, ist kyBoot sinnvoll für mich?

Der kyBoot ist für Sie sehr geeignet. Gerade nach einer Ganglion-Operation ist es wichtig, dass der Operations-Bereich gut mobilisiert wird, damit sich keine tiefen Verklebungen/Narben bilden.

Im kyBoot liegt ihr Fuss auf einer weich-ealstischen Sohle. Dadurch kann er sich frei in alle Richtungen natürlich bewegen. Dies verbessert die Beweglichkeit und Kraft des Fusses. Dies ist die beste Vorbeugung gegen die erneute Bildung eines Ganglions oder Entstehung anderer Fussproblemen.

Sehnenscheiden-/Knochenhautentzündung

Seit drei Monaten plagt mich eine äusserst schmerzhafte Sehnenplattenentzündung mit Knochenhautentzündung. Ich trage aufgrund eines Fersensporns seit 15 Jahren Einlagen. Mit meinen Einlagen bin ich nicht glücklich und glaube sogar, dass sie der Grund meiner Entzündung sein könnten.

Sehnenscheidenentzündungen und Knochenhautentzündungen sind eine langwierige Angelegenheit und brauchen die richtige Therapie sowie viel Geduld.
Der kyBoot entlastet durch seine weich-elastische Sohle die entzündete Stelle am Fuss oder Unterschenkel. Durch diese Entlastung kann sich die Entzündung regenerieren und gleichzeitig trainieren sie die Stabilität Ihres Fusses. Dadurch können Sie langfristig die mögliche Ursache (ungünstige Fussbelastung durch zu schwache, zu unbewegliche Füsse) schonend behandeln, damit es nicht zu einer erneuten Entzündung kommt.

Ich empfehle Ihnen, den kyBoot anfangs nicht zu lange am Stück zu tragen. In den ersten Tagen reichen 20-30 Minuten, dafür mehrmals täglich. Durch das natürliche Abrollen im kyBoot wird der Fuss wieder beweglicher und die Bänder, Sehnen und Muskeln werden gut durchblutet, damit die Heilung beschleunigt wird. Wenn Sie auf diese Weise mit dem kyBoot zurechtkommen, können Sie die Tragedauer langsam steigern.

Wenn es Ihnen mit Ihren Einlagen nicht wohl ist, Sie sogar ein ungutes Gefühl haben, würde ich diese weglassen. Einlagen sind passive Stützen, die im kyBoot nur in Ausnahmefällen (Krankheiten, grosse Fehlstellungen) sinnvoll sind. Denn es ist wichtig, dass die Fussmuskulatur gebraucht wird, sonst schwächt sie ab und der Fuss wird instabil. Dies wiederum kann zu Fehlstellungen wie Knickfuss und Hallux führen. 

Morton Neurom operiert

Kann der kyBoot bei Morton Neurom nach Operation getragen werden?

Ich habe mir bei einer Marathonvorbereitung ein Morton Neurom eingehandelt. Nach nunmehr zwei Operationen habe ich immer noch Schmerzen. Ob es durch die geschädigten Nerven oder durch inneres Narbengewebe kommt, kann mir leider kein Arzt beantworten. Ich könnte mir vorstellen, dass Ihr kyBounder zum Aufbau der Fußmuskulatur hilfreich  ist. Da ich mir ebenso das Quergewölbe durchgetreten habe und bereits die Gelenkköpfen der Zehen angegriffen sind, erhoffe ich mir durch eine bessere Fußmuskulatur eine Entlastung. Haben Sie Erfahrungen zu dem Thema?

Sie haben genau die richtige Idee gehabt: Mit dem kyBounder kann man die Fussmuskulatur ideal trainieren. Dies ist besonders bei Ihrer Fussproblematik von grosser Wichtigkeit um die Schmerzen zu lindern, und die Füsse wieder schmerzfrei zu belasten. Insbesondere die tiefe Fussmuskulatur wird auf dem kyBounder angesprochen, was zu einer Aufrichtung des Fussgewölbes führt. Bei einem Morton Neurom wird so der Nerv entlastet.
 
Durch die Schwerkraft ist es fast unmöglich die Fussmuskulatur mit einzelnen Stabilisations- und Gleichgewichtsübungen genügend zu trainieren. Mit Hilfe des kyBounders haben Sie die Möglichkeit, diese Muskulatur stundenlang automatisch zu trainieren ohne zusätzlichen Trainingsaufwand. Sie stehen einfach im Büro oder im Alltag auf dem kyBounder. Durch das weich-elastische Material des kyBounders wird Ihre Fussmuskulatur über Stunden trainiert, der Fuss lernt wieder aktiv zu stützen. Wenn Sie zusätzlich die 3 Grundübungen zwischendurch  machen, haben Sie ein ideales Training um die Fussmuskulatur wie auch die restliche Tiefenmuskulatur des Körpers aufzubauen.
 
In Ihrem Fall kann es tatsächlich sein, dass Ihre Beschwerden vom Narbengewebe, dass sich nach den OP-Schnitten bildete, herkommen. Auch in diesem Fall können Sie die Problematik ideal mit dem kyBounder angehen: Durch das Stehen auf dem weich-elastischen Material haben ihre Füsse 360° Bewegungsfreiheit. Dadurch haben die Füsse die Möglichkeit sich zu bewegen, da sie nicht (wie in einem engen Schuh) eingeengt werden. Durch dieses Mobilisieren der Füsse über Stunden, kann sich das eventuell gebildete Narbengewebe lösen und die Schmerzen nehmen ab oder verschwinden sogar.
 
Bitte beachten Sie, dass Sie nur solange auf dem kyBounder stehen, solange Sie keine vermehrten Schmerzen haben. Bei zunehmenden Schmerzen empfiehlt sich eine Pause bis Sie wieder im Normalbereich sind. Hören Sie auf Ihren Körper und steigern  Sie die Belastung wie es Ihr Körper zulässt. Der Körper braucht drei bis vier Monate bis sich die Muskeln und Bänder an die neue Belastung gewöhnt haben. Das Ziel ist mehrere Stunden bis den ganzen Tag auf dem kyBounder zu stehen.
 
Der kyBounder eignet sich besonders bei stehenden Berufen (Stehpult). Bei gehenden Berufen würde ich Ihnen den kyBoot empfehlen.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Cornelia L.
Fussschwäche nach Operation

Vor zehn Jahren wurde ich am Rücken und am Fuss operiert. Seit der Operation ist es mir nicht mehr möglich, über den Fuss abzurollen. Ich bin begeistert von Ihrem Schuh, denn er fühlt sich sehr gut an und ich stosse nicht mehr so hart auf dem Boden auf. Trotzdem verspüre ich schon nach 200 Metern Schmerzen, meine Beine beginnen zu zittern und ich kann nicht mehr weitergehen. In der Drogerie, in der ich den Schuh gekauft habe, wurde mir geraten den Schuh nur fünf bis zehn Minuten zu tragen, dafür mehrmals täglich. 

Ich erkläre mir Ihre Schmerzen in den Füssen folgendermassen: Sie konnten seit über zehn Jahren nicht mehr richtig über die Fersen abrollen. Im kyBoot haben Sie auf der weich-elastischen Sohle die Möglichkeit, den Fuss wieder vollständig abzurollen. Ihre Bein- und Fussmuskulatur muss sich zuerst wieder an dieses Gefühl gewöhnen und ist schnell überansprucht; daher das Zittern und die Schmerzen. Darum ist es in diesem Fall auch wichtig, wie Ihnen geraten wurde, den kyBoot anfangs nur kurz am Stück zu tragen, dafür mehrmals pro Tag. Je nach Anpassungsfähigkeit des Fusses können Sie die Tragedauer langsam oder schneller steigern. Damit Ihre Muskulatur kräftiger wird, habe ich noch folgende Tipps für Sie:

Wenn Sie regelmässig die drei Grundübungen auf dem kyBounder (weich-ealstische kybun-Matte) ausführen, können Sie langsam die Bein- und Fussmuskulatur stärken. Somit stehen Sie nicht mehr so instabil auf dem weich-elastischen Material und die Beine beginnen auch nicht so schnell zu zittern. Beginnen Sie mit den Übungen in kurzen Intervallen und halten Sie sich an der Wand fest. Mit der Zeit können Sie die Übungszeit verlängern und die Übungen ausführen, ohne sich festzuhalten. Es braucht am Anfang zwar etwas Durchaltevermögen und Geduld, doch Sie werden sehen, dass es sich lohnt, langfristig etwas für Ihre Gesundheit zu tun. Sie finden die Übungen unter folgendem Link: 

Videothek: Übungen

Als Motivation gebe ich Ihnen noch den Link zum Video von Ex-Fussballprofi Alex Tachie-Mensah an: Auch er musste etliche Male operiert werden und kann den Fuss in normalen Schuhen nicht mehr abrollen. Im kyBoot kann er heute schmerz- und fast hinkfrei gehen.

Videothek: kybun bei medizinischen Problemen

kyBoot-Wiedereinstieg nach Fussoperation

Ich habe vor zirka sieben Wochen das Sprunggelenk und das Wadenbein gebrochen. Es wurde operiert. Nun kann ich wieder anfangen zu belasten. Seit einem halben Jahr trage ich kyboot Schuhe. Ich habe das Gefühl meine operierten Gelenke werden mit diesem Schuh zu stark beansprucht. Gestern habe ich mit dem kyBoot meine ersten Gehversuche ohne Stöcke gemacht. Ich hatte nachher ziemliche Schmerzen. Hätte ich nicht direkt den kyBoot tragen sollen?

Es ist eine gute Idee, gleich zu Beginn der Vollbelastung im kyBoot zu gehen. Ich rate Ihnen jedoch, die Belastung langsam zu steigern, ob im kyBoot gehend oder in normalen Schuhen.
Im kyBoot trainieren Sie die tiefen, stabilisierenden Fussmuskeln, dadurch ist dieses Gehen viel anstrengender. Besonders in Ihrem Fall: Durch die Operation am Sprunggelenk und Wadenbein ist die Muskulatur in diesem Beriech stark abgeschwächt. Die Knochen sind wegen dem Gehen an Stöcken die grosse Belastung des Körpergewichtes nicht mehr gewohnt. Wenn Sie wieder ohne Stöcke gehen ist es normal, dass es am Anfang unangenehm oder sogar schmerzhaft ist.

Ich kann mir vorstellen, dass die kyBoot Tragdauer für den aktuellen Zustand ihres Fusses zu lange war. Ich empfehle Ihnen, den kyBoot im Moment nur zehn bis 30 Minuten am Stück zu tragen, dies dafür mehrmals täglich. So trainieren sie die stabilisierende, tiefe Fussmuskulatur ohne zu überlasten. Hören Sie auf die Grenzen Ihres Körpers. Ein leichter Schmerz ist in ihrem Fall normal, sollte aber von Tag zu Tag abnehmen. Es kann drei bis vier Monate dauern, bis Sie den kyBoot so lange am Stück wie vor dem Unfall tragen können.

Ist der kyBoot bei instabilen Sprunggelenken geeignet?

Kann ich den kyBoot verwenden, obwohl ich bei beiden Sprunggelenken Probleme habe? Ich habe bei beiden Sprunggelenken zu viel Spiel und zudem Anlaufschmerzen.

Der kyBoot mit der weich-elastischen Sohle ist bei einer Instabilität der Sprunggelenke sehr geeignet. Durch das natürliche Abrollen der Füssen beim Gehen trainieren Sie die stabilisierende, tiefe Fussmuskulatur über Stunden. Bei mehr Fussstabilität sollten dann folglich auch die Anlaufschmerzen abnehmen. Diese resultieren höchst wahrscheinlich aus einer Überlastung infolge der Instabilität.

Weshalb ist der kyBoot so wirkungsvoll? - Durch das intensive Training im kyBoot bekommt der Fuss genug Input um sich zu kräftigen und stabiler zu werden. Im Vergleich zu speziellen Fuss - Stabilisationsübungen, welche man höchstens einige Minuten mehrmals täglich macht, ist es im kyBoot möglich dem Fuss das nötige mehrstündliche Training zu bieten.

Wichtig ist, dass Sie das kyBoot-Training langsam steigern. Beginnen Sie mit einer halben Stunde am Stück mehrmals täglich. Hören Sie auf Ihren Körper. Bei Erstreaktionen, wie zum Beispiel Brennen oder Schmerzen ist eine Pause vom kyBoot indiziert, bis die Symptome verschwunden sind.  Nach drei bis vier Monaten ist bei den meisten kyBoot Trägern ein mehrstündiges Tragen am Stück möglich. Viele tragen den kyBoot sogar den ganzen Tag.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Christian W. Nordic Walking Instrucctor
Schwache Fussmuskulatur und Einknicken im kyBoot

Im kyBoot zu laufen ist ein unbeschreiblich schönes Schwebegefühl. Bald jedoch merkte ich, dass ich mit meinem rechten (Problem-) Fuss nach innen wegknickte. Da ich meine Haltung nicht so schnell korrigieren konnte, liess ich den kyBoot vorübergehend im Schrank, und zog ihn dann zu einem längeren Spaziergang wieder an. Aber leider ging das nicht gut. Ich bin mit Spiraldynamik dabei, an meiner Laufhaltung zu arbeiten, aber das wird noch eine Weile dauern. Solange muss ich mit Schuhen laufen, die mir einen besseren Halt geben. Ich wäre froh um Ihre Erfahrungen und Meinung dazu.

Mit Spiraldynamik sind Sie auf dem richtigen Weg. Neben der Spiraldynamik können Sie zusätzlich den kyBounder als weich-elastisches Fusstrainingskissen einsetzen. Im Alltag integriert, könnten Sie den kyBounder zum stehenden Arbeiten, Zeitung lesen, Fernsehschauen, Bügeln oder Kochen benützen.

Im folgenden Video können Sie sehen, wie Sie mit den drei Grundübungen auf dem kyBounder die Fuss- und Unterschenklemuskulatur stärken können. Klicken Sie hier um den Video anzusehen.

Es könnte Ihnen auch helfen, eine etwas steifere, dünne, handelübliche Einlegesohle in den kyBoot zu legen, um die Weichheit der kyBoot-sohle etwas zu reduzieren. Wenn der Fuss stark genug ist, sollte man diese wieder rausnehmen.

Ich rate Ihnen den kyBoot so schnell wie möglich wieder kurzzeitig einzusetzen, damit Sie den Fuss koordinativ weiter trainieren.


Ansprechpartner: Karl Müller
Fussprobleme, mein Orthopäde rät vom kyBoot ab

Mein Orthopäde rät wegen meiner Fussprobleme vom kyBoot ab. Was nun?

Der kyBoot ist ideal geeignet bei Fussproblemen wie zum Beispiel Halluxzehen, Spreizfüssen, Hammerzehen und so weiter. Im kyBoot stehen Sie direkt auf weich-elastischem Material was folgende positiven Effekte hat:

1. Der Fuss hat die Möglichkeit sich zu bewegen da er nicht eingeengt wird. Dadurch verbessert sich die Beweglichkeit der Gelenke was besonders bei einem Halluxzehen sehr wichtig ist.

2. Durch das Bewegen des Fusses wird der Fuss gleichzeitig gekräftigt. Dies ist wichtig, weil die tiefe Fussmuskulatur für die Stabilität des Fusses und des Körpers verantwortlich ist. Durch einen stabilen Fuss und Körper können wir  Gelenkschmerzen umgehen, da die Gelenke durch die Muskeln geschont werden.

3. Im kyBoot steht man sehr weich. Dies ist angenehm, besonders wenn man an Gelenkschmerzen leidet. Die weiche Sohle dämpft die Schläge die bei normalen Schuhen in die Gelenke schiessen. Schonhaltungen und Hinkmechanismen nehmen ab, oder verschwinden sogar vollständig.

Aufgrund der vielen positiven Effekte auf die Gesundheit, raten viele Ärzte, darunter auch Orthopäden, ihren Patienten zum kyBoot oder kyBounder. Da wir aber noch eine junge Firma sind, gibt es auch einige Ärzte, die den kyBoot oder kyBouder noch nicht kennen. Heutzutage stehen Ärzte unter einem enormen Druck, und raten daher leider oft eher von etwas Unbekanntem ab, um kein Risiko einzugehen.

Ich empfehle Ihnen auf Ihren Körper zu hören. Wenn es Ihnen im kyBoot wohl ist, tut es dem Körper auch gut. Wichtig ist, dass Sie langsam die Tragdauer steigern, damit sich Ihr Körper an den kyBoot gewöhnen kann. Im kyBoot wird der Fuss und der ganze Körper gekräftigt und diese Umstellung braucht drei bis vier Monate Zeit. Beginnen Sie mit einer halben Stunde am Stück (mehrmals pro Tag), wenn es Ihnen danach gut geht, können sie den kyBoot immer wie länger tragen.

Sprunggelenk-Probleme, der Arzt findet der kyBoot sei zu flexibel/instabil.

Wir haben eine Kundin mit starken Sprunggelenk-Problemen. Sie hat letztes Jahr einen kyBoot gekauft. Diesen trug Sie je 4 – 5 Mal je 1 Stunde und hatte danach aber immer starke Schmerzen. Laut ihrem Arzt sei der kyBoot zu flexibel für diese Art von Problem.

„Sprunggelenk-Probleme“ ist ein grosser Begriff: Die Problematik kann von leichter Instabilität bis zu mehreren Bänderrissen mit grosser Instabilität gehen. Es kommt zudem drauf an, wie lange die Kundin bereits mit stützenden Schuhen geht und wie sie den Fuss allgemein belastet. Wenn jemand aus Angst oder Vorsicht bereits jahrelang den Fuss geschont hat, geht der Kraft- und Vertrauensaufbau mit einem weichen Schuh wie dem kyBoot deutlich länger, als bei jemandem der den Fuss viel aktiver im Alltag und mit Sport belastet.

Ich kann mir nun vorstellen, dass für Ihre Kundin 1 Stunde am Stück zu intensiv war. Sie soll es doch einmal mit 20 Minuten am Stück versuchen, aber sich dabei gut auf eine ebenmässige Belastung des Fusses konzentrieren. Sobald die Kundin den Fuss nicht mehr gerade halten kann, ist es Zeit für eine kyBoot Pause. Dies mehrmals pro Tag üben, und über 2 bis 4 Monate langsam steigern. Mit der Zeit, wenn sich die Fussmuskulatur gestärkt hat, muss sich die Kundin nicht mehr so sehr auf eine richtige Fussstellung konzentrieren. Der Fuss wird sich von alleine richtig auf den Boden stellen.

Ich kann dem Arzt nur recht geben, wenn die Situation für die Kundin aussichtslos erscheint. Das heisst, wenn keine Hoffnung auf Besserung (= mehr Stabilität der Fussgelenke) bestehen würde. Dies ist jedoch praktisch nie der Fall. Wenn die Kundin dem Fuss nie die Möglichkeit gibt sich auszubalancieren, wird der Fuss immer wie schwächer und die Gefahr eines z.B. Übertretens nimmt zu.

Ist der kyBoot bei chronischen Achillessehnenschmerzen geeignet?

Ich leide seit Jahren unter chronischen Achillessehnenschmerzen. Ist der Schuh dazu geeignet therapeutisch eine Verbesserung zu bewirken?

Die Ursache für solche chronischen Schmerzen liegt oft in einer verkürzten und verklebten Achillessehne (Achillessehne-Fasern). Dadurch kann sie nicht mehr richtig funktionieren und schmerzt bei einer Belastung.

Ich kann Ihnen nur empfehlen den kyBoot möglichst immer zu tragen. Chronische Achillessehnenschmerzen können dadurch an der Wurzel behandelt werden. So werden erneute Reizungen durch ungünstige Kraftübertragung auf die Sehne verhindert, und die Sehne kann nur noch in der Nacht verkleben. Speziell am Morgen sollte der kyBoot wenn möglich vom ersten Schritt weg getragen werden, um die nächtlichen Verklebungen am Morgen schonend zu lösen. Wenn Sie im kyBoot gehen wird die Achillessehne bei jedem Schritt gedehnt. Dadurch werden Verkürzungen und Verklebungen gelöst, und die Sehne gut durchblutet. Das ermöglicht wiederum den lokalen Schmerzstoff-Abtransport.

Ferner hilft der kyBoot, weil bei der Heilung von Entzündungen, da dafür die Durchblutung des Gewebes eine entscheidende Rolle spielt. Sehnen sind generell schlecht durchblutete Strukturen. Da sich die Achillessehne vom Herz aus gesehen, weit unten befindet, ist sie noch schlechter durchblutet als andere Sehnen.
Durch das Targen des kyBoot kann der Fuss natürlich abrollen, was die Unterschenkelmuskulatur aktiviert und die Durchblutung der Achillessehne massiv erhöht. Dies beschleunigt die Heilung der Achillessehne.

Am Anfang kann es gut sein, dass sich Ihre Symptome (Schmerzen) verstärken. Versuchen Sie durchzuhalten, und den kyBoot nur wenn es sehr unangenehm wäre, auszuziehen. Je öfter Sie den kyBoot tragen, desto eher kann die Achillessehne regenerieren. In den ersten 1 bis 3 Wochen rate ich Ihnen die kyBoot-Tragdauer langsam zu steigern (beginnen Sie mit 20 Minuten am Stück, mehrmals pro Tag), bis Sie den kyBoot über mehrere Stunden oder sogar den ganzen Tag tragen können.
Dennoch ist in schweren Fällen mit mehreren Monaten zu rechnen, bis die Schmerzen verschwunden sind.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: T.Schutzbach
Fussarthrose

Eine meiner Kundinnen leidet an den Füssen unter Arthrose. Sie trägt seit kurzem den kyBoot und bekam nun Schmerzen an beiden Fussgelenken und im Rücken. Gibt es irgendwelche Tipps, damit die Schmerzen abklingen?

Ich vermute, dass es sich bei Ihrer Kundin um Erstreaktionsschmerzen handelt: Durch die Arthrose an den Füssen ist Ihre Fussbeweglichkeit sicherlich eingeschränkt und die Fussgelenke allgemein angeschlagen. Im kyBoot hat sie nun einerseits die weiche, dämpfende Sohle, die ihr sicherlich gut tut. Anderseits lässt die kyBoot-Sohle auch viel Bewegungsfreiheit zu, sodass ihr "unbeweglicher" Fuss wieder bewegt wird. Da das Gehen im kyBoot durch die Weichheit angenehm ist, hat deine Kundin höchstwahrscheinlich gar nicht bemerkt, dass sie automatisch ihre Füsse wieder vermehrt  bewegt hat. Dies ist ein gutes Zeichen, somit hat sie unbewusst an ihrer Schwachstelle (Fussarthrose) gearbeitet (Gelenke mobilisiert). Genau das wollen wir erreichen, ihre Fussgelenke sollen wieder beweglicher werden und weniger Beschwerden machen.

Natürlich wollen wir nicht, dass die Kundin starke Schmerzen im kyBoot haben muss, daher empfehle ich ihr, die Tragdauer zu verkürzen. Leichte Schmerzen sind erlaubt, diese Schmerzen entstehen beim Mobilisieren der Fussgelenke. Dies kann man mit einer Physiotherapie vergleichen: Beim Bewegen von versteiften Gelenken durch den Therapeuten können ebenfalls Schmerzen entstehen; bei jedem Patienten ist die Toleranzschwelle woanders, wichtig ist aber dass der Patient/Kunde versteht, wieso es zu Schmerzen kommen kann. Zusätzlich würde ich bei der Kundin nochmals die Fussstellung im kyBoot kontrollieren: Sie sollte aufrecht im kyBoot stehen/gehen und nicht seitlich abkippen. Abkippen im kyBoot könnte auch zu Schmerzen in den Füssen oder im Rücken führen.

Wenn die Schmerzen bereits nach wenigen Minuten auftauchen, würde ich ihr den kyBounder empfehlen. Hier kann sie sich bewusst auf die Fuss- und Körperhaltung achten und die Grundübungen helfen ihr, die Gelenke zwischendurch zu lockern. kybun Übungen

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