Wadenschmerzen

Probleme in der Wade hängen sehr eng mit  Problemen in der Achillessehne oder Fascitis plantaris (Fersensporn) zusammen. Da die Plantarfaszie in die Achillessehne und Wadenmuskulatur übergeht, kann die Ursache der Schmerzen u.a. an diesen 3 Orten liegen. Meistens haben sich Hinkmechanismen eingeschlichen und der gesamte Körper ist aus dem Lot geraten. Daher ist es wichtig, dieses Problem ganzheitlich zu therapieren, das heisst, den ganzen Körper (Fuss bis Kopf) in das Training einzubeziehen.

Im kyBoot oder auf dem kyBounder kann der Fuss natürlich abrollen und sich frei in alle Richtungen bewegen. Dadurch wird die Wadenmuskulatur gelockert und gedehnt und Krämpfe oder Schmerzen nehmen dadurch ab. Zusätzlich wird die Durchblutung angeregt was die Heilung bei einer Verletzung (Zerrung) beschleunigt.

Definition

Die Achillessehne(Tendo calcaneus oder Tendo Achillis) ist die gemeinsame Endsehne des dreiköpfigen Wadenmuskels (Musculus triceps surae), bestehend aus dem zweiköpfigen Waden- (Musculus Gastrocnemius) und dem Schollenmuskel (Musculus soleus), zur Ferse.

Siehe auch: Fersensporn oder Haglund Exostose

Schmerzen an der Achillessehne können auch von der Ferse kommen.

Ursachen

Wadenschmerzen können verschiedene Ursachen haben, hier einige Möglichkeiten:

  • Krampf
  • Verletzung (Zerrung)
  • Veneninsuffizienz
  • Arterieninsuffizienz
  • Varizen
  • Thrombose einer tiefen Vene

Wadenschmerzen, die erst im kyBoot/ auf dem kyBounder auftreten, können folgende Ursachen haben:

  • Erstreaktion: Bis jetzt konnte ihr Fuss in herkömmlichen Schuhen kaum abrollen. Im kyBoot kommt durch das Abrollen das Fusses Dehnung auf die Achillessehne/ Wade, dies kann zu Symptomen wie Schmerzen in der Wade führen.
    Tipp: 1) Schrittlänge verkleinern, Körperhaltung aufrichten 2) kybun Übungen (Intervall) 3) kyBoot Pausen machen.
  • Instabile Fussstellung im kyBoot, z.B. nach innen oder aussen knicken
  • Körperhaltung (Vorlage?)
  • Zu lange Schritte
  • Andere Ursache/Krankheit: z.B. Fersensporn, Veneninsuffizienz, Durchblutungsstörung (siehe oben)

Diese Ursachen können durch das kybun-Training leider nicht therapiert werden. Trotzdem kann ein Gehen im kyBoot/ Stehen auf dem kyBounder den Betroffenen gut tun und eine Entlastung bieten.

Langzeitfolgen

Die Schmerzen in der Wade verhindern ein natürliches Gehen.
Der Betroffenen beginnt zu hinken und damit überlastet er automatisch andere Gelenke wie zum Beispiel den Fuss auf der gesunden Seite, die Knie oder der Rücken.

Konventionelle Therapie

  • Regelmässige Dehnung der Wadenmuskulatur
  • Kühlung, z. B. durch Eisbehandlungen
  • Belastungsreduktion
  • Entlastung des Muskels. Kann durch eine Absatzerhöhung in seiner Grundspannung entlastet werden (nur kurzzeitig, da es sonst zu einer Verkürzung führt)
  • Salbeneinreibungen
  • Spezielle Bandagen
  • Sensomotorische Einlagen

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

Wir empfehlen den kyBoot möglichst immer zu tragen.

Durch das Targen des kyBoot kann der Fuss natürlich abrollen, was die Unterschenkelmuskulatur aktiviert und die Durchblutung der Wadenmuskulatur und der Achillessehne massiv erhöht. Krämpfe oder Schmerzen werden mit der Zeit immer weniger und können sogar ganz verschwinden.  Bei einer Wadenzerrung werden dadurch der Schmerzstoff-Abtransport und die Heilung des Muskels beschleunigt.

Erstreaktionen

Spezifische Erstreaktionen bei Wadenschmerzen:

Am Anfang kann es gut sein, dass sich Ihre Symptome (Schmerzen) verstärken. Versuchen Sie durchzuhalten, und den kyBoot nur wenn es sehr unangenehm wird, auszuziehen. Je öfter Sie den kyBoot tragen, desto eher kann sich die Wadenmuskulatur regenerieren.

 

Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder und kyBoot Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen 

kybun-Übungen

Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen

Anwendungstipps

  • Vermeiden Sie langes Stehen im kyBoot/ auf dem kyBounder und bewegen Sie sich möglichst immer (bei stehender Tätigkeit: Gehen an Ort)
  • Machen Sie nicht zu lange Schritte
  • Achten Sie sich auf eine aufrechte Körperhaltung
  • Korrigieren Sie die Fussstellung wenn Sie bemerken, dass Sie seitlich abkippen
  • Tragen Sie möglichst oft den kyBoot. Integrieren Sie den kyBounder sowie kyBoot in Ihren Alltag
  • Wenn Sie den Trainingseffekt zu Hause verstärken wollen, ist der kyBounder das ideale Trainingsgerät. Verrichten Sie möglichst viele Hausarbeiten auf dem kyBounder (z.B. Bügeln)
  • Achten Sie sich darauf, dass Ihre Füsse (besonders die Unterschenkel-Muskulatur und Fussgelenke) immer warm sind. Das fördert die Durchblutung und den Heilungsprozess
  • Dehnen Sie Ihre Wadenmuskulatur mehrfach täglich (das erste Mal morgens nach dem Aufstehen, nachdem Sie sich eingelaufen haben)
  • Speziell am Morgen sollte der kyBoot wenn möglich vom ersten Schritt weg getragen werden, um die nächtlichen Verklebungen am Morgen schonend zu lösen
  • Versuchen Sie nichts zu erzwingen. Wenn die Schmerzen stärker werden, gönnen Sie der Unterschenkelmuskulatur eine Pause und entlasten sie mittels den kybun Übungen

Meinungen/Kundenaussagen

Letzten Herbst habe ich mein erstes Paar kyBoots gekauft weil mich nach wie vor die Folgen des Unfalls (Sommer 2013) zu schaffen machten. Dieser mehrfache Muskelfaserriss der rechten Wade schien hartnäckig zu sein. 1/2 Jahr Physio, Ultraschall (15cm Hämatom zwischen den Fasern), Röntgenbilder und MRI. Eine weitere Runde Physio mit Stosswellentherapie. Akupunktur und beherzter Massage. Kurzfristig schien es jeweils besser zu gehen jedoch schien der durchbrechende Erfolg ausser Reichweite. Stets hatte ich beim Aufstehen starke Schmerzen im rechten Fuss, was die Aerzte vor ein Rätsel stellte. Wieso schmerzt der Fuss wenn die Wadenmuskulatur geschädigt wurde? Im Oktober 2014 entschloss ich mich einen KyBoot zu probieren. Ich wurde sehr gut und freundlich beraten und verliess das Geschäft mit besagtem Schuh. Ich trage den Schuh seit da den ganzen Tag. Unterwegs und im Büro. Absolvierte sogar leichtere Wanderungen damit. Trotz Schmerzen und entgegen des Rates meines Hausarztes frönte ich weiterhin meinem Lieblingssport - dem Paartanz (Discoswing, Jive… also eher die bewegten Arten). Daneben wöchentliches Krafttraining, Dehnübungen etc. Noch im Herbst vermittelte mir mein Hausarzt einen Termin in der Etzelklinik und einem extra für meinen Fall zugezogenen Sportarzt. Ich bekam einen „relativ kurzfristigen“ Termin auf den 22 Januar 2015. Allerdings nahmen die Schmerzen nach und nach ab, sodass ich bis zum Termin schmerzfrei war. Trotzdem riet mein Arzt den Termin wahrzunehmen. In der Klinik dann erstaunte Aerzte. Röntgenbilder und Fragen. Wie ist das möglich? Da war nix mehr zu sehen. Einig waren sich die beiden Spezialisten nur in dem Punkt, dass nichts mehr zu sehen war. Einer der Spezialisten meinte, dass vielleicht eine minimale Schuheinlage meinen leichten „Einwärtsknick“ entgegenwirken könnte (wozu?). Der Sportmediziner war der Meinung, dass ich alles richtige gemacht hätte. MOBILISIEREN! Er rühmte die Arbeit und Wahl der Mittel (einmalige Stosswellentherapie und Akkupunktur) der letzten Physiotherapie. Aber insbesondere war er der Meinung, dass die ständige Mobilisation die Schmerzen im Fuss gelöst hätten. KyBoot sei Dank. Sein Rat: so weitermachen. KyBoot, Sport, Tanzen etc…. (Er war deutlich gegen die Schuheinlagen!) Die Schmerzen waren übrigens die Folgen einer Schonhaltung aus der Zeit des Unfalls welche ich auch eine lange Zeit nach dem Unfall weiter einnahm. Erst die ständige freie Bewegung des Fusses liess mich unbemerkt diesen festgefahrenen Pfad verlassen. Tja. Mir bleibt nur zu sagen – Vielen, vielen Dank!
„Ich hatte starke Fuss- und Wadenschmerzen. Seit ich diesen Schuh halbtags trage, sind die Schmerzen weg.“ Video ansehen
Meine persönlichen Erfahrungen mache ich jeden Tag, weil ich Ihre Schuhe bei der Praxisarbeit trage (und vorführe) , was die Aktivität mit kleinen Bewegungen (Non exercise activity thermogenesis) fördert und das Laufen wenig ermüdend und einfach "lustig" macht - jeder Schritt ein Freizeiterlebnis. Ich weise Patienten mit Überlastungsbeschwerden, verspanntem Fussgewölbe, Problemen der Wadenmuskulatur auf die Möglichkeit des kybun Schuhs hin.
Vor zwei Jahren schmerzten mich beim Gehen an beiden Füssen meine Fersen.
Über meinen Arzt erhielt ich Polsterungen in meinen Schuhen für meine Fersen.
Das hat nicht geholfen. Gleichzeitig hatte ich beim Gehen auch Schmerzen in meinen Waden. Nach wenigen hundert Metern gehen, musste ich jeweils für eine kurze Zeit stillstehen, damit meine Waden-Schmerzen wieder aufhörten. In einer Drogerie wurde ich auf kyBoot Schuhe „walk on air“ aufmerksam.
Mit kyBoot-Sandalen habe ich angefangen. Kurze Zeit danach waren meine Fersen und Waden völlig schmerzfrei. Heute trage ich je nach Jahreszeit und Witterung kyBoot-Sandalen, kyBoot-Halbschuhe oder kyBoot-Winterschuhe. Ich bin Gott und dem kyBoot-Erfinder dankbar für diese idealen und weichen Schuhe. Diese haben mir geholfen, dass mir das Gehen wieder Freude bereitet.

Erfahrungen/Weitere Fragen zu Wadenschmerzen

/

Waden brennen und schmerzen nach 5 Minuten im kyBoot

Ihre Beschreibungen deuten darauf hin, dass die kyBoot eine bei Ihnen bestehende Problematik aufdecken, die durch das Tragen Ihrer herkömmlichen Schuhe verdeckt oder verschleiert werden.

Dies können z.B. eine zu schwache Schienbeinmuskulatur sein oder ein Problem der Lymphen und Venen.

Es gibt sehr viele Faktoren, die zum Verhärten und Brennen Ihrer Waden führen können. Wie sie gespürt haben, zeigt der kyBoot dieses Defizite schonungslos auf. Dies ist auch wichtig, da eine unbehandelte Ursache zu Folgeschäden oder langfristig mehr Schmerzen führen kann.

Der kyBoot kann langfristig durch seine weich-elastische Sohle dazu beitragen, ihre Problematik zu beheben oder zu verringern, sodass Sie in Zukunft nicht nur schmerzfrei laufen können, sondern schmerzfrei, gelenkschonend und komfortabel im kyBoot.

Zusätzlich würde ich Ihnen die Einnahme von Magnesium empfehlen, da es die Muskelfunktion und die Regeneration verbessert.

Ich empfehle Ihnen Ihre kyBoot zuerst zu Hause zu tragen, damit sich Ihre Füsse langsam an die neue Herausforderung gewöhnen können. Tragen Sie die kyBoot immer so lang, bis Sie eine negative Reaktion spüren oder Schmerzen bekommen. Wichtig ist, dass Sie anschliessend eine Pause machen, bis sich Ihre Beine wieder erholt haben und neue Kraft tanken konnten. Anschliessend können Sie die kyBoot wieder anlegen. Der kyBoot ist ein Trainingsgerät, das Ihren Körper beim Tragen trainiert und deshalb besonders am Anfang auch mehr von Ihrem Körper abverlangt.

 

Für solche Fälle wie Ihren haben wir ausserdem spezielle Übungen für kyBounder und kyBoot entwickelt, die ich Ihnen sehr empfehlen kann und die Sie zusätzlich zum Spazieren sinnvoll durchführen können.

http://www.kybun.ch/philosophie/kybun-uebungen/kyboot.html

www.kybun.ch/philosophie/kybun-uebungen/kybounder.html

Sie müssen aber auf Ihren Körper hören. Bei zu starken Schmerzen müssen Sie eine Pause einlegen. Sie sollten jedoch versuchen die kyBoot regelmässig anzulegen und die Mikro Intervall Übungen durchzuführen. Das wird Ihre maximale Tragezeit und das Wohlgefühl langsam steigern.

kyBoot mit Fibromyalgie?

Bei Fibromyalgie ist es wichtig der Abwärtsspirale von mehr Schmerzen und gleichzeitig weniger Bewegung entgegenzuwirken, um die Lebensqualität langfristig zu erhalten oder zu verbessern.

Der kyBoot kann dabei durchaus helfen, da er die Fusssohle entlastet und gleichzeitig die Schläge auf die Gelenke dämpft und somit Bewegung allgemein angenehmer macht.

Ausserdem erhält er durch seine weich-elastische Sohle die Kraft und Beweglichkeit der Beine und Füsse und fördert zusätzlich Sensibiltät und Körperwahrnehmung(Propriozeption).

Ich würde Ihnen auf jeden Fall raten kyBoot zu probieren, um einen eigenen Eindruck zu bekommen. Im Endeffekt müssen Sie sich wohlfühlen.

Wichtig ist dabei besonders am Anfang die kyBoot nur so lang zu tragen wie die muskulären und konditionellen Voraussetzungen es zulassen. Der kyBoot ist ein Trainingsgerät dessen Anwendung langsam gesteigert werden muss. Deswegen ist es wichtig bei Unwohlsein oder erschöpften Füssen eine Pause einzulegen und den Füssen Zeit zur Regeneration zu geben.

Falls sie sich wohlfühlt, würde ich Ihr zusätzlich den kyBounder für zu Hause empfehlen, um die körperliche Aktivität noch zu steigern und so viel Bewegung wie möglich in den Alltag einbauen zu können.

Ausserdem empfehle ich unbedingt unsere speziell für kyBoot und kyBounder entwickelten Übungen zu probieren.

http://www.kybun.ch/philosophie/kybun-uebungen/kybounder.html

www.kybun.ch/philosophie/kybun-uebungen/kyboot.html

Muskelschmerzen und Entzündung im Unterschenkel

Da ich Problemfüsse habe, bin ich auf die kyBoots gekommen. Es handelt sich links um eine "ausheilende" Tibialis Nervenentzündung, die über 2 Jahre nicht erkannt wurde.
Dazu kommt rechts ein relativ starker Schmerz beim Fersenbein.
Zudem habe ich beidseits eine Ansatztendinose des Tibilais anteriors.
Zudem sind beide Schienbeine aufgrund verkürzter Sehnen verhärtet. Ich laufe seit kurzem in den kyBoots, trotzdem
ist das Laufen nicht schmerzfrei.

Kann der kyBoot, zumindest auf weite Sicht, eine Besserung meiner Beschwerden bringen?

Nervenentzündungen sowie Tendinosen sind eine langwierige Angelegenheit, besonders wenn sie im Bereich der Füsse und Beine auftreten. Da immer das ganze Körpergewicht von unseren Füssen getragen wird, können Fussprobleme schlecht ausheilen.

Im kyBoot stehen Sie weich-elastisch. Dies ist einerseits angenehm, da die Schläge beim Gehen abgedämpft werden, und somit die schmerzhaften Stellen viel weniger gereizt werden. Das ist sicher gut für Ihr schmerzhaftes Fersenbein. Anderseits trainieren Sie im kyBoot Ihre tiefe Fuss- und Beinmuskulatur. Diese Muskulatur gibt dem Fuss Stabilität. Damit werden die Nerven entlastet und gereitzten Unterschenkel-Muskeln können sich erholen.

Im kyBoot aktivieren Sie schonend Ihre Fuss- und Beinmuskulatur. Durch die Fussfreiheit kann sich der Fuss dreidimensional bewegen. Somit werden immer wieder andere Muskeln aktiviert, und es kann nicht zu einer Daueranspannung von einzelnen Muskeln kommen (dies ist höchstwahrscheinlich die Ursache für die Verhärtung ihres Tibialis anteriors). Verhärtete und verkürzte Muskeln werden im kyBoot durchblutet und gedehnt.

Sie haben mit dem kyBoot eine sehr gute Wahl getroffen, um langfristig ihre Füsse zu trainieren und Schädigungen zu vermeiden. Allerdings braucht der Körper genügend Zeit um sich an das neue System "kyBoot" zu gewöhnen. Dies kann einige Monate bis Jahre dauern. Je grösser die Fehlstellung und je länger die Problematik andauert, desto länger braucht der Körper Zeit.


Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Christine H.
Sehnenscheiden-/Knochenhautentzündung

Seit drei Monaten plagt mich eine äusserst schmerzhafte Sehnenplattenentzündung mit Knochenhautentzündung. Ich trage aufgrund eines Fersensporns seit 15 Jahren Einlagen. Mit meinen Einlagen bin ich nicht glücklich und glaube sogar, dass sie der Grund meiner Entzündung sein könnten.

Sehnenscheidenentzündungen und Knochenhautentzündungen sind eine langwierige Angelegenheit und brauchen die richtige Therapie sowie viel Geduld.
Der kyBoot entlastet durch seine weich-elastische Sohle die entzündete Stelle am Fuss oder Unterschenkel. Durch diese Entlastung kann sich die Entzündung regenerieren und gleichzeitig trainieren sie die Stabilität Ihres Fusses. Dadurch können Sie langfristig die mögliche Ursache (ungünstige Fussbelastung durch zu schwache, zu unbewegliche Füsse) schonend behandeln, damit es nicht zu einer erneuten Entzündung kommt.

Ich empfehle Ihnen, den kyBoot anfangs nicht zu lange am Stück zu tragen. In den ersten Tagen reichen 20-30 Minuten, dafür mehrmals täglich. Durch das natürliche Abrollen im kyBoot wird der Fuss wieder beweglicher und die Bänder, Sehnen und Muskeln werden gut durchblutet, damit die Heilung beschleunigt wird. Wenn Sie auf diese Weise mit dem kyBoot zurechtkommen, können Sie die Tragedauer langsam steigern.

Wenn es Ihnen mit Ihren Einlagen nicht wohl ist, Sie sogar ein ungutes Gefühl haben, würde ich diese weglassen. Einlagen sind passive Stützen, die im kyBoot nur in Ausnahmefällen (Krankheiten, grosse Fehlstellungen) sinnvoll sind. Denn es ist wichtig, dass die Fussmuskulatur gebraucht wird, sonst schwächt sie ab und der Fuss wird instabil. Dies wiederum kann zu Fehlstellungen wie Knickfuss und Hallux führen. 

Nach oben