Medizinische Fragen zu Füsse: Krankheiten / Rheumatische Erkrankungen
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Ist der kyBounder für Parkinson-Kranke geeignet?
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Ich wurde heute gefragt, ob der kyBounder bei einer Parkinson-Erkrankung zu empfehlen ist. Bei der betreffenden Person ist die Krankheit wohl schon fortgeschritten.
Jeder Patient reagiert anders auf den kyBounder. Dies gilt vorallem auch für neurologische Patienten und Kunden. Eine fortgeschrittene Parkinson-Erkrankung bringt schwerwiegende motorische Störungen mit sich, welche die Betroffenen vorallem beim Gehen behindert.
Der kyBounder hilft, die Muskulatur zu entspannen und zu trainieren. Darum kann ich mir vorstellen, dass es für Parkinson-Kranke ein angenehmes Gefühl ist, auf dem weichen kyBounder Boden zu stehen. Da jeder Parkinson -Betroffene verschieden ist in seinen Symptomen, kann man hier nicht allgemein eine Aussage machen in wie weit der kyBounder helfen wird. Wenn sich der Patient wohl fühlt und wenn er merkt, dass der kyBounder ihm gut tut, dann ist dies ein positives Zeichen. Es könnte aber auch sein, dass die Muskulatur eines Parkinson-Patienten mit der Weichheit des kyBounders überfordert ist.
Wenn der Parkinson-Patient gerne auf dem kyBounder steht und dieser ihm hilft, die Beschwerden zu lindern, empfehle ich, dieses weiche Gefühl in den Alltag einzubauen. Es ist wichtig, dass die Stehdauer auf dem kyBounder langsam gesteigert wird. Anfangs reicht es bereits, zwei Minuten am Stück drauf zu stehen. So kann sich die Muskulatur langsam an den weichen Untergrund des kyBounders gewöhnen und sich entspannen und gleichzeitig aufgebaut werden.
Auf unserer Homepage finden Sie noch weitere Informationen zum kyBounder.
www.kybun.ch/videothek/kybun-uebungen.html
Falls der Parkinson-Patient regelmässig zur Physiotherapie geht, rate ich ihm, den kyBounder in das Training zu integrieren. Die Physiotherapeutin kennt die Möglichkeiten des Patienten bestens und könnte bei der Dosierung des kyBounders helfen.Kategorie: Medizin-Füsse-Krankheiten / Rheumatische Erkrankungen, Medizinische Fragen - kyBounder
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Gerty S. -
Können kyBounder Übungen die Nerven in den Füssen anregen, so dass sie wieder heilen?
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Nach einer Sprunggelenkentzündung wurde bei meiner Frau zusätzlich noch ein Verschleiss des Gelenks festgestellt. Als Therapie verordnete der Orthopäde Übungen auf Ihrer Matte, um das Gelenk zu entlasten. Meine Frau hat nach den Übungen ein gutes Gefühl und ich meine, ihr Gang habe sich verbessert. Der Grund warum ich Ihnen schreibe, ist "das Gehen". Nach einer Chemotherapie hat sie als Folge in beiden Füssen eine Polyneuropathie. Sie konnte anfangs gar nicht mehr gehen. Inzwischen schafft sie aber täglich bis zu 45 Minuten zu Fuss, manchmal sogar ohne Stock. Die Ärzte sagen da dieser Zustand durch die Therapie eingetreten ist, sei er reversibel. Ob es zur vollständigen Rehabilitation kommt, kann uns keiner sagen. Nun meine Frage: Können Übungen auf dem kyBounder auch die Nerven in den Füssen/Fusssohlen anregen, so dass sie wieder heilen? Gibt es ausser den Übungshinweisen auf Ihrer Homepage noch weitere Übungen die man machen kann?
Tatsächlich stimuliert Ihre Frau auf dem kyBounder stehend die Nerven. So kann sie aktiv an der Rehabilitation von der Polyneuropathie mithelfen. Ich höre aus Ihrem Mail heraus, dass erste Erfolge bereits eingetreten sind. Dies ist der Beweis, dass Ihre Frau das Richtige gemacht hat.
Die positive kyBounder Wirkung auf die Nerven lässt sich folgendermassen erklären:
- Durch das weich-elastische Stehen wird der Fuss in alle Richtungen aktiv bewegt. Die Durchblutung wird verbessert und die Heilung somit beschleunigt.
- Durch das instabile, dynamische Stehen sind die Fussnerven gefordert immer wieder neue Fusspositionen wahrzunehmen und den Körper danach auszurichten. Nur durch häufiges Stimulieren der Nerven können diese ihre verlorengegangene Funktion wieder erlernen.
Ich empfehle Ihrer Frau weiterhin so oft es geht auf dem kyBounder zu stehen oder unsere Basisübungen zu machen:
Natürlich darf Sie zusätzlich andere Übungen auf dem kyBounder machen, da ist nichts dagegen einzuwenden. Es gibt sehr viele Übungen. Am besten lässt sie sich diese von einem Physiotherapeuten zeigen.Mehr zu den Grundübungen, die Sie zwischendurch auf dem kyBounder mache können, sehen Sie in folgendem Video. Klicken Sie hier um den Video anzusehen.
Kategorie: Mediz.- kyBounder-Allg.- Krankheiten, Medizin-Beine-Muskulatur, Medizin-Füsse-Krankheiten / Rheumatische Erkrankungen, Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: K.Sander -
Hilft der kyBounder bei Morton Neurom nach einer Fussoperation?
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Ich habe mir bei der Marathonvorbereitung ein Morton Neurom eingehandelt. Nach nunmehr bereits zwei OPs (geschnitten wurde einmal von oben, einmal von unten im Vorfussbereich) habe ich immer noch Schmerzen. Ob es durch die geschädigten Nerven oder durch inneres Narbengewebe kommt, kann mir leider kein Arzt beantworten. Hilft der kyBounder das Fuss-Gewölbe wieder aufzubauen/zu stabilisieren? Ich könnte mir vorstellen, dass der kyBounder zum Aufbau der Fussmuskulatur hilfreich ist. Da ich mir ebenso das Quergewölbe durchgetreten habe und bereits die Gelenkköpfe der Zehen angegriffen sind, erhoffe ich mir durch eine bessere Fussmuskulatur eine Entlastung. Haben Sie Erfahrungen zu dem Thema?
Mit dem kyBounder kann man die Fussmuskulatur ideal trainieren. Dies ist besonders bei Ihrer Fussproblematik von grosser Wichtigkeit um die Schmerzen zu lindern und die Füsse wieder schmerzfrei zu belasten. Insbesondere die tiefe Fussmuskulatur wird auf dem kyBounder angesprochen, was zu einer Aufrichtung des Fussgewölbes führt.
Bei einem Morton Neurom wird so der Nerv entlastet. Durch die Schwerkraft ist es fast unmöglich die Fussmuskulatur mit einzelnen Stabilisations- und Gleichgewichtsübungen genügend zu trainieren. Mit Hilfe des kyBonders haben sie die Möglichkeit, diese Muskulatur stundenlang automatisch zu trainieren ohne zusätzlichen Trainingsaufwand. Sie stehen einfach im Büro oder im Alltag auf dem kyBounder. Durch das weich-elastische Material des kyBounders wird Ihre Fussmuskulatur über Stunden trainiert, der Fuss lernt wieder aktiv zu stützen. Wenn Sie zusätzlich die 3 Grundübungen zwischendurch machen, haben Sie ein ideales Training um die Fussmuskulatur wie auch die restliche Tiefenmuskulatur des Körpers aufzubauen.
In Ihrem Fall kann es tatsächlich sein, dass Ihre Beschwerden vom Narbengewebe, dass sich nach den OP-Schnitten bildete, herkommen. Auch in diesem Fall können Sie die Problematik ideal mit dem kyBounder angehen: Durch das Stehen auf dem weich-elastischen Material haben ihre Füsse 360 Grad Bewegungsfreiheit. Dadurch haben die Füsse die Möglichkeit sich zu bewegen, da sie nicht (wie in einem engen Schuh) eingeengt werden. Durch dieses Mobilisieren der Füsse über Stunden, kann sich das ev. gebildete Narbengewebe lösen und die Schmerzen nehmen ab oder verschwinden sogar.Bitte beachten Sie, dass Sie nur solange auf dem kybounder stehen, solange sie keine vermehrten Schmerzen haben. Bei zunehmenden Schmerzen empfiehlt sich eine Pause bis sie wieder im Normalbereich sind. Hören Sie auf Ihren Körper und steigern Sie die Belastung wie es Ihr Körper zulässt. Der Körper braucht 3 bis 4 Monate bis sich die Muskeln und Bänder an die neue Belastung gewöhnt haben. Das Ziel ist mehrere Stunden bis den ganzen Tag auf dem kyBounder zu stehen. Sie werden sehen, es wird Ihnen Spass machen.
Der kyBounder eignet sich besonders bei stehenden Berufen (Stehpult). Bei gehenden Berufen würde ich Ihnen den kyBoot empfehlen.
In folgendem Video sehen Sie mehr, wie der kyBounder bei Fussinstabilitäten die Fussmuskulatur trainieren kann. Klicken Sie hier um den Video anzusehen. (3. oberstes Video, Bänderriss)
Kategorie: Medizin-Füsse-Krankheiten / Rheumatische Erkrankungen, Medizinische Fragen - kyBounder
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Cornelia L. -
Hilft der kyBounder bei chronischen Fersenschmerzen/Fascitis plantaris?
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Sehr wichtig bei chronischen Fersenschmerzen ist der richtige Untergrund. Das Material des weich-elastischen Federbodens kyBounder eignet sich perfekt für die Bekämpfung der schmerzhaften Ferse. Auf dem kyBounder sinkt der Fuss weich ein und federt dann wie bei einem Trampolin zurück. Der Federboden ist nicht zu verwechseln mit herkömmlichen Boden- und Therapiematten aus PVC. Denn auf dem kyBounder verteilt sich das Körpergewicht auf den ganzen Fuss dynamisch. Dadurch entlasten sich überlastete und entzündete Stellen am Fuss. Man kann sich beim Stehen auf dem kyBounder auf- und abfedernd bewegen. So wird die Fusssohlen-Fläche wechselseitig belastet und entspannt. Die positive Wirkung auf die chronische Fusssohlenentzündung (Fasciitis Plantar) wird bei der Anwendung des kyBounders durch mehrere Faktoren erzielt:
- Entlastung der entzündeten Stellen durch optimale Verteilung des Körpergewichts auf den ganzen Fuss
- Bessere Durchblutung der entzündeten Stellen (mehr Sauerstoffzufuhr) und dadurch Reduktion der Entzündung
- Dehnung der verkürzten Fussstrukturen
- Aufbau der komplexen Fussmuskulatur und Ausgleich von Muskeldysbalancen
In der Startphase sollte man mit zu langem Stehen auf dem kyBounder nicht übertreiben. Am Anfang ist es wichtig, auf dem kyBounder ständig in Bewegung zu bleiben, denn beim Abklingen der Schmerzen könnte es zu Gegenreaktionen führen.
Mehr zu den Grundübungen, die Sie zwischendurch auf dem kyBounder mache können, sehen Sie in folgendem Video. Klicken Sie hier um den Video anzusehen.
Kategorie: Medizin-Füsse-Krankheiten / Rheumatische Erkrankungen, Medizinische Fragen - kyBounder
Ansprechpartner: Karl Müller

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