Medizinische Fragen zu Knie: Schmerzen / Schwellungen
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Kann der kyBoot eine Meniskus-Operation verhindern?
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Ein Freund von mir soll bald wegen einem Riss im Meniskus operiert werden. Kann durch das Tragen des kyBoot eine solche Operation umgangen werden?
Im kyBoot kann die tiefe, stabilisierende Beinmuskulatur trainiert werden, durch welche auch die Knie besser stabilisiert werden. Diese Stabilität kommt vorallem dem verletzten Knie zugute, weil es dadurch weniger belastet wird und somit weniger Schmerzen auftreten. Hinzu kommt, dass das weich-elastische Material der kyBoot Sohle die Schläge in die Gelenke abdämpft. Dies ist besonders bei einer Verletzung sehr angenehm.
Wenn Ihr Freund im kyBoot gehen kann und dies auch als angenehm empfindet, steht dem kyBoot Training nichts mehr im Weg. Wie stark er sein Knie durch das Training stabilisieren kann, ist schwierig zu sagen. Ob die Operation durchgeführt werden muss, ist abhängig vom Schaden des Meniskus: Wenn ein Teil des Meniskus abgerissen wurde und im Kniegelenk Blockaden auslöst, dann kann die Operation nicht verhindert werden.
Des weiteren kommt es auch auf den Beruf und die Freizeitgestaltung Ihres Freundes an: Bei „Stop-and-Go Sportarten“ (z.B. Tennis) muss die Kniestabilität viel höher sein als bei Walking oder Velofahren. Daher werden Tennisspieler häufiger am Meniskus operiert als Wanderer.
Ich empfehle Ihrem Freund, den Termin zu verschieben und zu beobachten, wie sich die Situation mit dem kyBoot verbessert. Wenn eine Operation nicht unbedingt notwendig ist, sollte sie lieber einmal zu viel als einmal zu wenig verschoben werden.
Kategorie: Medizin - Knie - Schmerzen/Schwellung, Medizin - Knie - Arthrose/Operation
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Hans W. -
Knieschmerzen durch den kyBoot?
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Seit einiger Zeit besitze ich deen kyBoot. Auf meine Meniskus-Probleme hat er sich sehr positiv ausgewirkt. Seit einiger Zeit habe ich jedoch starke Schmerzen seitlich am Knie und in den Kniekehlen. Ich habe das Gefühl, dass die Sehnen dort entzündet sind oder zumindest überreizt. Seit fünf Tagen trage ich den Schuh nicht mehr, und die Schmerzen sind zurückgegangen. Ich möchte hinzufügen, dass ich die Schuhe in den ersten Wochen nur stundenweise getragen habe.
Ihre Schmerzen seitlich des Kniegelenkes und in der Kniekehle könnte folgenden Grund haben:
Im kyBoot stehen die Füsse direkt auf einem weich-elastischen Schaumstoff. Dadurch können sich die Füsse wieder in alle Richtungen bewegen und die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur wird gekräftigt. Auf dem weich-elastischen Untergrund ist es möglich den Fuss beim Gehen über die ganze Länge abzurollen. Das Gehen erfolgt wieder vermehrt aus der Fusskraft und die Hüfte/der Rücken werden entlastet. Dies können Sie am besten mit einem Barfussgehen im Sand vergleichen. Durch das vermehrte Abstossen über den Fuss, kommt das Knie automatisch wieder vermehrt in eine Streckung in der Abstossphase. Die Ischiocrurale Muskulatur sowie der Trizeps surae werden vermehrt gedehnt und in einer neuen Stellung gekräftigt. Das Becken richtet sich auf und die gesamte Körperachse kommt zurück in eine Vertikale. Dadurch ist die Belastung auf den Rücken axial und schonender.Die Ansätze der Waden- und hinteren Oberschenkelmuskeln liegen seitlich am Knie sowie in der Kniekehle-Gegend. Ich vermute, dass Ihre Ansätze dieser Muskeln durch das "neue Gehen" etwas überlastet wurden, obwohl Sie "nur" stundenweise im kyBoot gingen. Da es sich jedoch um ein "neues" Gangmuster im kyBoot handelt, kann bereits eine Stunde zu viel sein, besonders wenn ein Gelenk bereits vorbelastet ist (bei Ihnen der Meniskus). Es handelt sich aber um eine gesunde Reaktion Ihres Körpers, an der Stelle wo die persönliche Schwäche liegt.
Ich rate Ihnen nun, den kyBoot für 20 bis 30 min am Stück, mehrmals täglich zu tragen. Ihr Körper wird Ihnen die Grenzen aufzeigen: Wenn Sie stark ermüden oder Beschwerden bekommen, ist es Zeit für eine kyBoot Pause.
Es ist jedoch wichtig, dass der kyBoot gut am Fuss sitzt. Falls Sie einen schmalen Fuss haben, empfehle ich die kybun Füllsohle, diese füllt den Überschuss am seitlichen Raum im kyBoot aus.
Kategorie: Medizin - Knie - Schmerzen/Schwellung
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Dr. med. dent. Dorle Troendle -
Kann der kyBoot Wasser/Oedeme in den Knien auslösen?
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Ich habe vom kyBoot Wasser in den Knien bekommen. Kann die Ursache sein, dass ich von Beginn an den kyBoot mehrere Stunden getragen habe?
Wasser im Knie ist eine Folge von Entzündungen, z. B. von Schleimbeuteln. Die Entzündungen kommen von Reizungen durch nicht physiologische, unnatürliche Bewegungen des Kniegelenks. Das heisst konkret: Fehlbelastungen. Die Fehlbelastungen des Knies wiederum, resultieren aus einer Instabilität des Fusses und der ganzen Muskelkette. Diese können so dem Knie nicht mehr länger die notwendige Stabilität geben. Um den Fuss zu stabilisieren, gibt es zwei Möglichkeiten: Man stabilisiert ihn durch Schuhe mit Einlagen. Oder man trainiert den Fuss und die ganze Muskelkette. Das Training kann man stundenweise separat machen oder in den Alltag integrieren.
Das stundenweise Training hat den Nachteil, dass einige Stunden pro Woche nicht reichen, um das Knie muskulär so gut zu stabilisieren, dass es reicht, Wasser im Knie zu verhindern.
Das natürliche Training des Fusses und seiner ganzen Muskelkette durch das Tragen des kyBoot im Alltag hat den Vorteil, dass es natürlich in die Bewegung des Gehens integriert, regelmässig und quantitativ häufig passiert. Dadurch bringt das Tragen des kyBoot im Alltag bei diesen Problemen fast immer grossen Erfolg.
Doch am Anfang lauert eine Gefahr: Die weich-elastische Luftkissensohlen trainiert zwar den Fuss und die ganze Muskelkette, um das Knie zu stabilisieren, doch um den Trainingseffekt zu erzielen, ist die Sohle instabil. Diese Instabilität kann am Anfang mehr Bewegung ins Knie bringen, was es zusätzlich reizen und entzünden kann. Um das zu verhindern, sollte der kyBoot im Falle von sensiblen Knien am Anfang nur stundenweise und sehr bewusst getragen werden. Bewusst tragen heisst nicht zu schnell gehen, keine langen Schritte machen, möglichst nur geradeaus gehen. Solange Sie keine Reaktionen spüren, können Sie den kyBoot problemlos auch ganztags tragen und schneller gehen.
Kniepatienten sind oft total begeistert vom kyBoot, weil sie oft sofort von Schmerzen befreit werden. In solchen Fällen ist die grösste Gefahr, dass man wegen der plötzlichen Schmerzfreiheit viel länger geht als bisher. Das kann dann zu Überlastungen führen, die das Knie reizen, entzünden und zu Wasserbildung führen. Auch wenn die Schmerzen plötzlich nachlassen, ist es bei Knieproblemen dennoch wichtig, am Anfang den kyBoot nicht zu lange am Stück, aber sehr häufig und regelmässig zu tragen und so zu steigern, dass man ihn in vier bis zwölf Wochen ganztags ohne Schmerzen tragen kann.
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Woher können Knieschmerzen kommen?
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Das Kniegelenk ist eines der komplexesten Gelenke des Körpers. Verschiedene Strukturen (Menisken, Bänder, Knorpel) können verletzt werden und oder degenerieren. Instabilität und Schmerzen im Knie sind die Folge. Dies führt zur Schonhaltung und Entlastung der beschädigten Strukturen, langfristig zur Gehbehinderung und Verschlechterung der Lebensqualität. Degeneration im Kniegelenk kann eine Folge von unphysiologischem Gehen und Laufen sein. Dies geschieht überwiegend auf flachen, harten Böden. Dadurch entsteht ein passiver Gang mit Schlägen und Überlastung der Gelenke. Zusätzlich wird bei jedem Schritt das Knie gebeugt, dadurch erhöht sich der Druck im Gelenk.
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Die Wirkung vom kyBoot bei Knieschmerzen
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Im kyBoot wird das Kniegelenk funktionell richtig belastet und benutzt. Während der Belastungsphase wird das Knie gestreckt und aktiv über den Muskelapparat stabilisiert. So werden Dreh- und Scherkräfte im Gelenk vermieden. Der kyBoot wirkt aufrichtend und stabilisierend.
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Wirkung vom kyBoot bei Meniskusbeschwerden
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Bei der Gangtechnik im kyBoot wird das Kniegelenk funktionell richtig belastet und benutzt. Während der Belastungsphase wird das Knie gestreckt und aktiv über den Muskelapparat stabilisiert. So werden Dreh- und Scherkräfte im Gelenk wesentlich verringert und dadurch die Menisken entlastet.
Die vermehrte muskuläre Stabilisation im Kniegelenk kann zur Verminderung der Schmerzen beitragen und so langfristig die Lebensqualität verbessern. Ein guter Trainingsaufbau mit anfangs kurzen und regelmässigen Übungseinheiten ist sehr wichtig.

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