Medizinische Fragen zu Knie: Arthrose / Operation

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Kann der kyBoot eine Meniskus-Operation verhindern?

Ein Freund von mir soll bald wegen einem Riss im Meniskus operiert werden. Kann durch das Tragen des kyBoot eine solche Operation umgangen werden?

Im kyBoot kann die tiefe, stabilisierende Beinmuskulatur trainiert werden, durch welche auch die Knie besser stabilisiert werden. Diese Stabilität kommt vorallem dem verletzten Knie zugute, weil es dadurch weniger belastet wird und somit weniger Schmerzen auftreten. Hinzu kommt, dass das weich-elastische Material der kyBoot Sohle die Schläge in die Gelenke abdämpft. Dies ist besonders bei einer Verletzung sehr angenehm.

Wenn Ihr Freund im kyBoot gehen kann und dies auch als angenehm empfindet, steht dem kyBoot Training nichts mehr im Weg. Wie stark er sein Knie durch das Training stabilisieren kann, ist schwierig zu sagen. Ob die Operation durchgeführt werden muss, ist abhängig vom Schaden des Meniskus: Wenn ein Teil des Meniskus abgerissen wurde und im Kniegelenk Blockaden auslöst, dann kann die Operation nicht verhindert werden.

Des weiteren kommt es auch auf den Beruf und die Freizeitgestaltung Ihres Freundes an: Bei „Stop-and-Go Sportarten“ (z.B. Tennis) muss die Kniestabilität viel höher sein als bei Walking oder Velofahren. Daher werden Tennisspieler häufiger am Meniskus operiert als Wanderer.

Ich empfehle Ihrem Freund, den Termin zu verschieben und zu beobachten, wie sich die Situation mit dem kyBoot verbessert. Wenn eine Operation nicht unbedingt notwendig ist, sollte sie lieber einmal zu viel als einmal zu wenig verschoben werden.

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Kann der kyBoot die Schmerzen bei einer Kniearthrose/Gonarthrose lindern?

Meine Mutter ist 78 Jahre alt und leidet an einer Arthrose im Knie, welche so weit fortgeschritten ist, dass ihre Knochen bei jedem Schritt aufeinanderreiben. Die Ärzte raten ihr zu einer Operation, doch ich habe meine Bedenken, ob sie das gut überstehen würde. Kann der kyBoot dazu beitragen, dass ihre Schmerzen gelindert werden?

Wir empfehlen Ihrer Mutter, ihre eigenen Erfahrungen mit dem kyBoot zu machen. Anfangs wird es ein ungewohntes Gefühl sein, doch sie wird sich schon nach fünf bis zehn Minuten sicherer fühlen. Wichtig ist, dass sie den kyBoot täglich drei bis vier Mal trägt, dafür jeweils nur zehn bis 20 Minuten. Allmählich wird sie die Tragedauer stieigern können und bald auch in der Lage dazu sein, den kyBoot in den Alltag zu integrieren.

Der kyBoot stärkt die tiefe, stabilisierende Muskulatur des ganzen Körpers und entlastet so die Gelenke. Die weich-elastische Sohle dämpft die Schläge beim Gehen und fördert gleichzeitig das Gleichgewicht und die Koordination. 

Durch diese positiven Wirkungen auf den Körper nehmen die Schmerzen ab und die betroffenen Personen können wieder länger am Stück Gehen und hinken dabei weniger.

Kategorie: Medizin - Knie - Arthrose/Operation
Ansprechpartner: Karl Müller
Frage gestellt von: Monika E.
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Ich habe seit einigen Jahren Knieprobleme, wie kann mir der kyBoot oder kyBounder helfen?

Ich habe seit vielen Jahren chronische Kopf- und Nackenschmerzen, die medizinisch nicht therapierbar sind. Seit einigen Jahren macht mir auch das rechte Knie Probleme. Ich habe das Knie ärztlich nicht untersuchen lassen, denn wenn ich mich genug bewege, dann schmerzt es nicht. Können der kyBoot und der kyBounder mir helfen, die Kopf- und Nackenschmerzen loszuwerden?


Bei Knieproblemen ist es wichtig, die kleinen, stabilisierenden Muskeln des Kniegelenks zu stärken. Dies erreicht man durch feine Bewegungen über eine längere Zeitspanne. Durch die weich-elastische Sohle des kyBoot trainieren Sie diese stabilisierenden Muskeln über mehrere Stunden am Tag. Eine bessere Kniestabilität schützt das Gelenk vor vermehrter AbnViützung: Somit können Sie mit dem kyBoot langfristig etwas für Ihre Gesundheit tun.
Der kyBounder wirkt gleich auf das Knie wie der kyBoot. Der einzige Unterschied ist die Intensität des Trainings. Auf dem kyBounder kann sich der Fuss im Gegensatz zum kyBoot völlig frei bewegen und es ist deshalb anstrengender für den Körper, das Gleichgewicht zu halten. Wenn Sie den kyBounder zusätzlich zum kyBoot einsetzen möchten, empfehle ich Ihnen folgende drei Grundübungen, die Sie immer wieder zwischendurch machen können:

www.kybun.ch/videothek/uebungen.html

Vielen Dank für Ihre Tipps. Seit mehr als einer Woche trage ich nun den kyBoot als Hausschuh. Ich merke, dass meine Knie weniger schmerzen. Auch nach einer anstrengenden Wanderung haben sich die Knie dank dem kyBoot sehr schnell erholt. Ausserdem habe ich nun auch den kyBounder zu Hause, wo ich auch schon während dem Bügeln darauf gestanden bin. Ich spürte zwar die Muskeln im ganzen Körper, doch es war eine gute Sache. Ich werde die Übungen auf den Videos einbeziehen. 

Bezüglich der Kopfschmerzen ist noch keine Änderung da. Ich spüre einfach bis in den Kopf, wenn ich den kyBoot trage oder auf dem kyBounder stehe. Es fühlt sich aber nicht schlecht an, sondern lockert meinen ganzen Körper. Ich bin sehr gespannt, ob eventuell eine Besserung eintreten wird, wenn ich den kyBoot längerfristig trage.

Wie Sie richtig sagen, kann es bei manchen medizinischen Beschwerden länger dauern, bis der kyBoot und der kyBounder ihre Wirkung zeigen. Es ist auch von Körper zu Körper wieder verschieden. Beschwerden, die wir bereits länger haben, brauchen auch länger Zeit, um Sie aufzuheben.

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Wie hilft der kyBoot nach einer Knieoperation/Knieinfektion?

Vor einem Jahr wurde mein Knie operiert. Eine Infektion machte mir danach zu schaffen. Leider schmerzt das Knie beim Gehen und ich soll möglichst nicht auf und (steil) abwärts laufen, sondern mich schonen! Ich bin 73 Jahre alt.

Genaue Diagnose:
IM-Lappenriss (gesamtes Hinterhorn Chondromalacie.)
Grad 2-3 mediales Tibiaplateau Hoffahypertrophi.
Chondromalacie Grad 2-3 retropatellar bei einschlagendem Hoffa.

Behandlung:
IM-Teilresektion, Knorpelglättung medial und retropatellar Hoffateilresektion rechtes Knie.
Punktion Bursa präpatellaris und Injektion Kortikoid

Kann da der kyBoot spürbare Besserung bringen, oder raten Sie eher ab?

Eine Infektion ist eine mühsame Geschichte und braucht viel Geduld und Fingerspitzengefühl. Einerseits darf das operierte Knie nicht zu stark belastet werden, damit sich das Knie regenerieren kann. Anderseits braucht das Knie auch eine gewisse Belastung, damit es wieder stabil, kräftig und schmerzfrei wird.

In Ihrem Fall rate ich Ihnen sehr zu kyBoots oder einem kyBounder. Auf dem weich-elastischen Material trainieren Sie sanft Ihre tiefe, stabilisierende Beinmuskulatur. Durch das weiche Stehen und Gehen werden die Schläge abgefedert und das Knie nicht zusätzlich gereizt. Durch das angenehme Stehen und Gehen trauen Sie sich wieder vermehrt das schmerzhafte Bein zu belasten, dadurch wird die Beinmuskulatur gekräftigt, die Durchblutung verbessert und folglich die Schmerzen reduziert.

Beginnen Sie mit einem halbstündigen kyBoot/kyBounder "Training". Wenn Ihr Körper gut reagiert, das heisst, wenn Sie nicht vermehrte Schmerzen haben, können Sie die Tragedauer/Anwendungsdauer langsam steigern. Lassen Sie sich 3-4 Monate Zeit mit der Gewöhnungsphase, denn der kyBoot/kyBounder sind ein Trainingsgerät und fordern die Muskulatur spürbar. Gehen Sie anfangs einfache Strecken.

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Der kyBoot bei Arthrose in altersbedingten Plattfüssen und bei Schwindel/Vertigo

Ist der kyBoot geeignet für eine ältere Frau mit Schwindelgefühl und schmerzhafter Arthrose in altersbedingten Plattfüssen?

Der kyBoot eignet sich bestens für Arthrose, altersbedingte Plattfüsse sowie Schwindelgefühl. Wichtig ist, dass bei bestehenden Problemen langsam gesteigert wird. Das bedeutet, dass man den kyBoot zuerst nur eine viertel bis halbe Stunde am Stück anzieht. So kann sich der Körper langsam an die neue Haltung gewöhnen, d.h. die Muskeln werden langsam gestärkt ohne zu überlasten. Jeder Körper reagiert anders. Hören Sie auf die Reaktion ihres Körpers. Bei vermehrten Schmerzen ziehen Sie den kyBoot aus. Wenn es Ihnen wohl ist, können Sie langsam die Tragedauer steigern, bis Sie voraussichtlich den ganzen Tag den kyBoot tragen können. Lassen Sie sich 3 bis 4 Monate Zeit dafür!

Wirkung vom kyBoot bei:

Arthrose: Durch das Tragen des kyBoot wird die tiefe Fussmuskulatur gestärkt. Dadurch ist die Beinachse in einer besseren Position, was das Knie schont und stärkt. Durch das weiche Gehen im kyBoot nehmen die Arthroseschmerzen ab und man hinkt weniger.

altersbedingten Plattfüssen: Diese Plattfüsse sind die Folge von zu wenig Muskeltraining der Füsse. Im Alter läuft man häufig viel weniger als in jungen Jahren, oft auch aufgrund von verschiedenen Problemen (Arthrose, Schwindel). Dadurch senkt sich das Fuss-Längsgewölbe, was zu Schmerzen im Fuss oder auch in den Gelenken weiter oben (z.B. Knie) führen kann. Im kyBoot werden die kleinen, tiefen Fussmuskeln, die für die Fussaufrichtung verantwortlich sind, trainiert.

Schwindelgefühl: Durch das oben erwähnte Muskeltraining im kyBoot wird der ganze Körper gestärkt und aufgerichtet. Dadurch nimmt der Schwindel ab und man fühlt sich wieder sicherer beim Gehen.

Bei diesen Symptomen rate ich, das Training mit dem kyBounder zu beginnen. Auf dieser weich-elastischen Matte kann die Fusskraft noch gezielter aufgebaut werden. Dafür steht man immer wieder, so lange wie möglich, auf den kyBounder und macht zusätzlich zwischendurch die 3 Grundübungen.

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Hilft der kyBoot bei Arthrose?

Ich habe Ihren neuen kyBoot Schuh in einem Laden gesehen, und bin daran sehr interessiert. Ich habe dazu aber noch eine Frage. Ich habe eine fortgeschrittene Arthrose in den Lendenwirbeln. Des weiteren habe ich im linken Knie, sowie in der rechten Hüfte, Schulter und in den Handgelenken Arthrose. Ich habe schon so viel ausprobiert, und habe trotzdem täglich Schmerzen. Ohne Schmerzmittel ist es grausam. Könnten Sie mir diesen Schuh auch für dieses Leiden anraten? Ich habe Schuheinlagen wegen Spreiz- und Senkfüssen, sowie ein Bein 1 cm verkürzt. Deshalb bin ich mir nicht so sicher, ob ich da den richtigen Schuh hätte. Zudem der Schuh nicht gerade billig ist, möchte ich Sie zuerst fragen, ob das wirklich einen Sinn hat für meine Probleme, oder ob das auch nichts hilft wie viele andere gekaufte Artikel. Ich habe auch ihre kybun Matte, den kyBounder, und finde der ist super!

Die Sohle des kyBoot ist eigentlich genauso beschaffen wie der kyBounder. Der kyBoot hat aber etwas weniger Wirkung, weil die Sohle dünner ist. Der Vorteil ist aber, dass Sie diese Matte immer unter den Füssen haben. Wenn Ihnen die Matte hilft, tut es auch der kyBoot. Dabei muss man aber etwas vorsichtiger sein als bei dem Matte. Auf der Matte sollten Sie sich immer etwas bewegen (siehe Anhang). Im kyBoot sollten Sie am Anfang nicht zu lange gehen, aber sehr häufig (täglich). Am Anfang nicht zu schnell gehen, und nie zu lange Schritte machen. Ob langes Stehen wegen der Beinlängendifferenz geht, müssen Sie ausprobieren. Ansonsten können Sie auch beim Stehen immer einen Schritt vor- und Rückwärts machen. Ich kann Ihnen auch eine Spezialanfertigung machen mit zwei verschiedenen Sohlen, doch das wäre teurer als der normale Schuh, und Sie müssten es zuerst ausprobieren. So oder so, sollten Sie den kyBoot im Geschäft 20-30 min. ausprobieren. Wenn Sie aber damit richtig umgehen, bin ich überzeugt, dass Sie begeistert sein werden, wenn am Anfang auch mit etwas Gegenreaktionen, die Sie durch Hartnäckigkeit überwinden müssen.

Kategorie: Medizin - Knie - Arthrose/Operation
Ansprechpartner: Karl Müller
Frage gestellt von: Jolanda H.
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Woher können Knieschmerzen kommen?

Das Kniegelenk ist eines der komplexesten Gelenke des Körpers. Verschiedene Strukturen (Menisken, Bänder, Knorpel) können verletzt werden und oder degenerieren. Instabilität und Schmerzen im Knie sind die Folge. Dies führt zur Schonhaltung und Entlastung der beschädigten Strukturen, langfristig zur Gehbehinderung und Verschlechterung der Lebensqualität. Degeneration im Kniegelenk kann eine Folge von unphysiologischem Gehen und Laufen sein. Dies geschieht überwiegend auf flachen, harten Böden. Dadurch entsteht ein passiver Gang mit Schlägen und Überlastung der Gelenke. Zusätzlich wird bei jedem Schritt das Knie gebeugt, dadurch erhöht sich der Druck im Gelenk.

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Die Wirkung vom kyBoot bei Knieschmerzen

Im kyBoot wird das Kniegelenk funktionell richtig belastet und benutzt. Während der Belastungsphase wird das Knie gestreckt und aktiv über den Muskelapparat stabilisiert. So werden Dreh- und Scherkräfte im Gelenk vermieden. Der kyBoot wirkt aufrichtend und stabilisierend.

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Wirkung vom kyBoot bei Meniskusbeschwerden

Bei der Gangtechnik im kyBoot wird das Kniegelenk funktionell richtig belastet und benutzt. Während der Belastungsphase wird das Knie gestreckt und aktiv über den Muskelapparat stabilisiert. So werden Dreh- und Scherkräfte im Gelenk wesentlich verringert und dadurch die Menisken entlastet.

Die vermehrte muskuläre Stabilisation im Kniegelenk kann zur Verminderung der Schmerzen beitragen und so langfristig die Lebensqualität verbessern. Ein guter Trainingsaufbau mit anfangs kurzen und regelmässigen Übungseinheiten ist sehr wichtig.