Medizinische Fragen zu Füssen: Schmerzen / Entzündungen
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Eine meiner Kundinnen leidet an Arthrose in den Fussgelenken und bekommt im kyBoot Schmerzen.
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Eine meiner Kundinnen leidet an den Füssen unter Arthrose. Sie trägt seit kurzem den kyBoot und bekam nun Schmerzen an beiden Fussgelenken und im Rücken. Gibt es irgendwelche Tipps, damit die Schmerzen abklingen?
Ich vermute, dass es sich bei Ihrer Kundin um Erstreaktionsschmerzen handelt: Durch die Arthrose an den Füssen ist Ihre Fussbeweglichkeit sicherlich eingeschränkt und die Fussgelenke allgemein angeschlagen. Im kyBoot hat sie nun einerseits die weiche, dämpfende Sohle, die ihr sicherlich gut tut. Anderseits lässt die kyBoot Sohle auch viel Bewegungsfreiheit zu, sodass ihr "unbeweglicher" Fuss wieder bewegt wird. Da das Gehen im kyBoot durch die Weichheit angenehm ist, hat deine Kundin höchstwahrscheinlich gar nicht bemerkt, dass sie automatisch ihre Füsse wieder vermehrt bewegt hat. Dies ist ein gutes Zeichen, somit hat sie unbewusst an ihrer Schwachstelle (Fussarthrose) gearbeitet (Gelenke mobilisiert). Genau das wollen wir erreichen, ihre Fussgelenke sollen wieder beweglicher werden und weniger Beschwerden machen.
Natürlich wollen wir nicht, dass die Kundin starke Schmerzen im kyBoot haben muss, daher empfehle ich ihr, die Tragdauer zu verkürzen. Leichte Schmerzen sind erlaubt, diese Schmerzen entstehen beim Mobilisieren der Fussgelenke. Dies kann man mit einer Physiotherapie vergleichen: Beim Bewegen von versteiften Gelenken durch den Therapeuten können ebenfalls Schmerzen entstehen; bei jedem Patienten ist die Toleranzschwelle woanders, wichtig ist aber dass der Patient/Kunde versteht, wieso es zu Schmerzen kommen kann. Zusätzlich würde ich bei der Kundin nochmals die Fussstellung im kyBoot kontrollieren: Sie sollte aufrecht im kyBoot stehen/gehen und nicht seitlich abkippen. Abkippen im kyBoot könnte auch zu Schmerzen in den Füssen oder im Rücken führen.
Wenn die Schmerzen bereits nach wenigen Minuten auftauchen, würde ich ihr den kyBounder empfehlen. Hier kann sie sich bewusst auf die Fuss- und Körperhaltung achten und die Grundübungen helfen ihr, die Gelenke zwischendurch zu lockern.http://www.kybun.ch/videothek/kybun-uebungen.html
Kategorie: Entzündungen/Schmerzen - Rücken/Hüfte - Medizin, Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Sandra H. -
Wie trage ich den kyBoot bei Knicksenkfuss und starken Zehenschmerzen sowie Durchblutungsstörungen nach einer Ganglion-Operation?
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Ich habe heute eine Kundin mit extremen Fussproblemen bedient. Sie sagt, ihre Zehenknochen seien ganz flach und sie habe jeweils ein schmerzendes Knistern in den Füssen. Sie habe einen Knickfuss und starke Schmerzen. Die Schmerzen kämen vor allem von den Zehen aus, aber strahlen bis in die Fersen. Die Probleme hat sie seit einer Ganglion-Operation. Sie hat seit vier Jahren Einlagen, aber trotzdem starke Schmerzen.
Ich empfehle Ihrer Kundin den kyBoot sehr. Er wird die Schmerzen lindern und den Fuss gleichzeitig kräftigen. Durch die Vorgeschichte mit der Fussoperation ist es allerdings wichtig, zu Beginn die Tragdauer gut zu dosieren. Ich empfehle, den kyBoot anfangs nur fünf bis zehn Minuten am Stück zu tragen und dies mehrmals stündlich oder täglich. Nur Sie kennt ihren Körper und kann sagen, wann er eine Pause braucht. Sobald sie ermüdet oder stärkere Schmerzen bekommt, oder im kyBoot seitlich abknickt, ist es ein Zeichen für eine Pause. Der kyBoot ist ein intensives Fusstraining, mit dem sie langfristig etwas gegen den Knickfuss machen kann.
Die Einlagen kann Sie im kyBoot weglassen. Die weich-elastische kyBoot Sohle unterstützt ihren Fuss, indem die Sohle sich ihrer Fussform anpasst.Kategorie: Medizin - Füsse - Fehlstellungen, Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen, Medizin - Füsse - Krankheiten/Rheumatische Erkrankungen, Medizin - Füsse - Einlagen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Sara L. -
Woher kommen die pochenden Schmerzen am Grosszehenballen?
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Am Fussballen plagt mich eine schmerzende Stelle. Wenn ich den Fuss nach aussen abkippe, schmerzt der äussere Rand des Ballens. Dieses Problem ist erst mit dem kyBoot aufgetreten, den ich nun seit zwei Wochen trage. Zuvor habe ich bei der Arbeit Sketchers oder normale Strassenschuhe getragen und habe nie Probleme gehabt. Nun spüre ich auch in meinen normalen Schuhen einen leichten Druckschmerz an der betroffenen Stelle, jedoch nicht so stark wie im kyBoot. Ich kann mir überhaupt nicht erklären, woher dieser Schmerz kommt, denn ich musste mich noch nie einer Operation unterziehen und alle meine Gelenke sind schmerzfrei.
Ich vermute anhand Ihrer Beschreibung, dass es sich um eine Drucküberlastung am Fussballen handelt. Das beschriebene Abkippen war in Ihren alten Schuhen nicht möglich, weil deren Sohlen viel unbeweglicher waren als die kyBoot Sohle. Im kyBoot ist es jetzt erstmals möglich, den Fuss in alle Richtungen frei zu bewegen. Da diese Bewegung für Ihren Fuss neu ist, reagiert er an den betroffenen Stellen noch empfindlich auf den Belastungsdruck. Dies kann sich dann in einem pochenden, klopfenden Schmerz äussern.
Nach solchen Erstreaktionen empfehle ich Ihnen, den kyBoot für ein paar Tage nicht zu tragen, damit sich die schmerzende Stelle erholen kann. Beim Wiedereinstieg ist es wichtig, dass Sie den kyBoot anfangs nur für eine kurze Zeit am Stück tragen, dafür mehrmals täglich. Nur so kann sich Ihr Fuss langsam an die neue Belastung im kyBoot gewöhnen. Zusätzlich rate ich Ihnen, im kyBoot anfangs auf eine richtige Fusstellung zu achten: Der Fuss hat zwar eine dreidimensionale Bewegungsmöglichkeit, sollte aber nicht seitlich abkippen.
Der Aufwand wird sich lohnen, denn unsere Füsse sind von Natur aus sehr beweglich konstruiert und sollten die Freiheit haben, sich in alle Richtungen bewegen zu können. Durch das natürliche Abrollen im kyBoot wird Ihr Fuss gleichmässiger belastet: Die Stellen, an denen sich früher Hornhaut gebildet hat, können sich erholen und die übrigen Stellen, welche vorher nicht belastet wurden, übernehmen einen Teil des Körpergewichts. Somit werden der Fuss und die Gelenke des gesamten Körpers gleichmässiger belastet.
Kategorie: Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen, Medizin - Füsse - Fussbrennen/Hornhaut/Blasen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Katja R. -
Was kann ich machen, wenn die "kyBoot-Zungen-Naht" auf die Hammerzehe drückt?
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Es gibt folgende Möglichkeiten, um trotz Hammerzehe schmerzfrei den kyBoot zu tragen:
- Ein Polster über die Stelle im Schuh kleben, welche die Schmerzen verursacht. Solche sind bei Schuhmachern erhältlich.
- Die betreffende Stelle vom Schuhmacher etwas ausweiten lassen. Die Vollledermodelle von kybun sind dazu gut geeignet. (z.B Jindo Chocolate oder Jindo Caviar)
- Ein anderes kybun Modell austesten, um eines zu finden, das nirgends drückt. Die Baram-Modelle oder der Namsan geben dank dem Netzeinsatz oft etwas mehr Platz für die Zehen. Sandalen und Hausschuhe haben keine Zunge und unser (Winter-)Wanderschuh bietet den Zehen deutlich mehr Spielraum.
Kategorie: Medizin - Füsse - Fehlstellungen, Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Jürgen W. -
Warum habe ich vom kyBoot Schmerzen im Grosszehengrundgelenk / Hallux Valgus-Schmerzen?
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Ich habe einen ziemlich ausgeprägten Hallux valgus. In meinen "normalen, harten" Schuhen schmerzt er oft. Mit dem kyBoot war es lange Zeit viel besser. Doch in den letzten Wochen habe ich wieder häufiger Schmerzen, obwohl ich nur noch den kyBoot trage.
Durch das regelmässige Gehen im kyBoot rollen Sie wieder vermehrt über die grosse Zehe ab, damit der Hallux entlastet wird. Jedoch bedeutet dies ein intensives Training für die Grosszehe, weil das Grosszehengrundgelenk an seine Beweglichkeitsgrenze kommt. Dies ist die beste Therapie für den Hallux, kann jedoch manchmal Schmerzen verursachen.
Ein paar Stunden leichte Schmerzen is nichts Schlechtes, wenn man es durchhalten kann, denn danach ist das Zehengelenk oft viel beweglicher. Sollten die Schmerzen länger andauern, empfehle ich, ein paar Tage eine kyBoot Pause einzulegen. So kann sich das Zehenrundgelenk erholen.
Kategorie: Medizin - Füsse - Fehlstellungen, Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen, Medizin - Füsse - Krankheiten/Rheumatische Erkrankungen
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Frage gestellt von: Sara L. -
Ist der kyBoot für die Arbeit im Operationssaal geeignet?
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Seit zwei Wochen leide ich aufgrund meines Fersensporns an starken Fersenschmerzen. Beim Surfen im Internet bin ich auf den kyBoot gestossen. Leider gibt es in der Nähe von München keinen kyBoot Shop und so müsste ich den Schuh online erwerben.
Wie sieht es mit einem Umtausch aus, falls mir der kyBoot nicht richtig passen würde?
Hauptsächlich brauche ich den kyBoot am Arbeitsplatz, da ich den ganzen Tag stehen muss. Ich arbeite im Operationsbereich und müsste den Schuh auch jeden Tag mit Desinfektionsmittel einsprühen. Zudem kann es vorkommen, dass ich auch mal durch Pfützen gehen muss und Flüssigkeit von oben auf den Schuh gelangt. Hält der kyBoot solche Strapazen aus?
Ist es ratsam, den kyBoot in einer akuten Schmerzphase zu tragen?
Der kyBoot ist bei Fersensporn bestens geeignet. Durch das weich-elastische Stehen auf der kyBoot Sohle werden alle Schläge in die Gelenke optimal abgedämpft. Dadurch wird die Ferse entlastet und der Fersensporn hat die Möglichkeit zu heilen.
Ich empfehle Ihnen, den kyBoot anfangs dosiert zu tragen. Beginnen Sie mit 20 bis 30 Minuten am Stück und achten Sie auf die Reaktion Ihres Körpers. Wenn es Ihnen im kyBoot sehr wohl ist, können Sie die Tragdauer langsam steigern. Es kann aber auch zu Erstreaktionen kommen (z.B. Dehnungsschmerz an der Fusssohle), da der Fuss noch nicht so beweglich ist. Ausserdem ist es wichtig, dass Sie die Grenzen Ihres Körpers beachten. Mit der Zeit können Sie den kyBoot immer länger am Stück tragen.Wenn sich in Ihrer Nähe kein kyBoot Shop befindet, können Sie den Schuh auch in unserem online shop bestellen. Trotzdem rate ich Ihnen, einen Shop zu besuchen, denn die Verkäufer sind geschult und in der Lage, Sie Ihren persönlichen Bedürfnissen entsprechend zu beraten.
In Deutschland gibt es bereits sechs Shops:
www.kybun.ch/produkte-verkauf/verkaufsstellen/kyboot-shops.htmlSie können den kyBoot jederzeit von Hand desinfizieren, sollten ihn aber aufgrund des Polyurethan-Schaumstoffes nicht in der Waschmaschine waschen. Die weiche kyBoot-Sohle passt sich dem Untergrund an und gibt Ihnen dadurch auch auf nassem Boden guten Halt. Wenn der kyBoot nass wird, sollten Sie ihn danach gut austrocknen lassen.
Kategorie: Fragen zum Produkt - Einsatzmöglichkeiten - Beruf, Untergrund - Einsatzmöglichkeiten - Fragen zum Produkt, Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen, Medizin - Füsse - Krankheiten/Rheumatische Erkrankungen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Monika A. -
Wie verwende ich den kyBoot bei Sehnenplatten-Sehnenscheiden-Knochenhautentzündung/Tendinitis?
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Seit drei Monaten plagt mich eine äusserst schmerzhafte Sehnenplattenentzündung mit Knochenhautentzündung. Ich kann keine entzündungshemmenden Medikamente nehmen, da ich darauf allergisch reagiere. Ich trage aufgrund eines Fersensporns seit 15 Jahren Einlagen. Mit meinen Einlagen bin ich nicht glücklich und glaube sogar, dass sie der Grund meiner Entzündung sein könnten.
Kürzlich bin ich im Internet auf den kyBoot gestossen. Ich habe mir direkt einen für draussen und einen für drinnen gekauft. Nun möchte ich sie fragen, ob ich mich langsam an die Schuhe gewöhnen muss, oder ob ich sie direkt den ganzen Tag tragen kann. Das Gefühl im Schuh ist wunderbar, der Schmerz jedoch immer noch da.
Sehnenscheidenentzündungen und Knochenhautentzündungen sind eine langwierige Angelegenheit und brauchen die richtige Therapie sowie viel Geduld.
Der kyBoot entlastet durch seine weich-elastische Sohle die entzündete Stelle am Fuss, darum ist Ihnen wahrscheinlich auch wohl im kyBoot. Durch diese Entlastung kann sich die Entzündung regenerieren und gleichzeitig trainieren sie die Stabilität Ihres Fusses. Dadurch können Sie langfristig die mögliche Ursache (ungünstige Fussbelastung durch zu schwache, zu unbewegliche Füsse) schonend behandeln, damit es nicht zu einer erneuten Entzündung kommt.
Ich empfehle Ihnen, den kyBoot anfangs nicht zu lange am Stück zu tragen. In den ersten Tagen reichen 20-30 Minuten, dafür mehrmals täglich. Durch das natürliche Abrollen im kyBoot wird der Fuss wieder beweglicher und die Bänder, Sehnen und Muskeln werden gut durchblutet, damit die Heilung beschleunigt wird. Wenn Sie auf diese Weise mit dem kyBoot zurechtkommen, können Sie die Tragedauer langsam steigern.
Wenn es Ihnen mit Ihren Einlagen nicht wohl ist, Sie sogar ein ungutes Gefühl haben, würde ich diese weglassen. Einlagen sind passive Stützen, die im kyBoot nur in Ausnahmefällen (Krankheiten, grosse Fehlstellungen) sinnvoll sind. Denn es ist wichtig, dass die Fussmuskulatur gebraucht wird, sonst schwächt sie ab und der Fuss wird instabil. Dies wiederum kann zu Fehlstellungen wie Knickfuss und Hallux führen.Kategorie: Medizin - Beine - Entzündungen/Schmerzen, Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen, Medizin - Füsse - Einlagen
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Frage gestellt von: Käthi A. -
Warum ist der kyBoot so instabil, dass ich seitlich abkippe und Rückenschmerzen/Lumbalgie/ Dorsalgie bekomme?
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Beim Gehen im kyBoot kippe ich immer zur Seite ab. Dadurch entstehen Entzündungen an den Füssen, Fussbrennen und auch Rückenschmerzen. Mein Arzt meint, dass mir im kyBoot eine gewisse Stabilität fehlt. Darum habe ich eine kyBoot Pause eingelegt und die Schmerzen gingen tatsächlich stark zurück. Zudem hatte ich auch schon einen Fersensporn. Ist der kyBoot für mich überhaupt geeignet?
Der kyBoot wurde im Gegensatz zu allen "harten, unbeweglichen" Schuhen bewusst instabil konstruiert. Dies spürt man bereits beim ersten Schritt im kyBoot. Man geht auf einem weich-elastischen Material, auf welchem sich das Gehen anfühlt wie auf einem natürlichen Waldboden. Dadurch hat der Fuss die Möglichkeit, sich frei zu bewegen und richtig abzurollen. Schläge in die Gelenke werden bereits in der Sohle abgedämpft, damit die Knie, Rücken und Hüfte geschont werden. Der Fuss wird beweglicher und Fehlstellungen wie Hallux, Spreiz- oder Knickfuss werden seltener.
Die Umstellung von normalen Schuhen zum kyBoot braucht jedoch etwas Zeit und Geduld, denn der Körper ist das Abrollen und die Instabilität nicht gewohnt. Wenn der kyBoot anfangs zu lange am Stück getragen wird, kann es zu Beschwerden kommen. Sobald im kyBoot Schmerzen auftreten, ist es wichtig, dass eine Pause eingelegt wird. Dies kann bereits nach fünf Minuten, oder erst nach zwei Stunden der Fall sein. Jeder Mensch reagiert anders auf die Umstellung, darum ist es von Bedeutung, gut auf den eigenen Körper und seine Grenzen zu hören.
Das "Brennen" ist ein Zeichen dafür, dass Ihre Fussmuskulatur arbeitet. Dieses Brennen wird mit der Zeit abnehmen, wenn Ihr Fuss beweglicher und die Fussmuskulatur dehnbarer ist. Wichtig ist, dass Sie viel Gehen und wenig an Ort stehen bleiben, besonders wenn das "Brennen" auftritt. Anfangs sollten Sie bewusst versuchen, im kyBoot gerade zu gehen. Ein seitliches Abkippen muss korrigiert werden, ansonsten können sich Sehnen oder Bänder entzünden.Wenn Sie nicht zu lange am Stück und gerade im kyBoot gehen, sollte es auch nicht zu Rückenschmerzen führen. Im Gegenteil: Der kyBoot stärkt die Rumpfmuskulatur und stabilisiert aktiv den Rücken.
Der kyBoot ist bestens dafür geeignet, um Probleme wie Fersensporn zu beheben. Durch das weich-elastische Stehen im kyBoot, werden beim Belasten der Füsse (Gehen, Stehen, Laufen etc.) die Schläge optimal abgedämpft. Durch die damit verbundene Entlastung der Ferse, hat der Fersensporn die Möglichkeit, sich zu regenerieren.
Mehr zu Fersensporn können Sie in folgendem Video unter Fersensporn sehen:
www.kybun.ch/videothek/kybun-bei-medizinischen-problemen.htmlKategorie: Medizin - Beine - Entzündungen/Schmerzen, Medizin - Füsse - Instabilitäten, Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen, Medizin - Füsse - Fussbrennen/Hornhaut/Blasen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Susi M. -
kyBoot bei Vorfussschmerzen: Meine Physiotherapeutin rät ab.
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Ich habe oft Schmerzen am Vorfuss, wenn ich auf harten Böden gehe. Darum überlege ich mir, einen kyBoot zu kaufen. Meine Physiotherapeutin rät mir jedoch zu intensiver Fussgymnastik, denn sie behauptet, dass das Tragen des kyBoot auf Dauer zu einer Schwächung der Muskulatur führt und somit meine Spreiz- und Senkfussprobleme verstärkt würden.
Wie Ihre Physiotherapeutin richtig sagt, können Probleme und Schmerzen auftreten, wenn die Fussmuskulatur geschwächt ist. Der Fuss kann nicht mehr ausreichend stabilisiert werden und das Quergewölbe flacht ab. Es kommt zu Schmerzen beim Gehen auf harten Untergrund.
Im kyBoot steht Ihr Fuss direkt auf einer weich-elastische Sohle. Diese ermöglicht den Füssen, wieder richtig abzurollen und dadurch die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur zu stärken. Das kann man mit Barfussgehen auf einem Naturboden verglichen werden. In den "normalen, harten" Schuhen kann sich der Fuss nicht mehr frei bewegen und schwächt dadurch ab. Dies kann folglich zu Fussschmerzen und Fehlstellungen führen.
Ich rate Ihnen, den kyBoot als Trainingsgerät für den Alltag einzusetzen und als Ergänzung zur Fussgymnastik in der Physiotherapie zu nutzen. Die Erfahrung zeigt, dass Fussgymnastik alleine die Füsse zu wenig trainiert, um genügend Stabilisationskraft aufzubauen. Mit dem kyBoot hingegen können Sie über Stunden schonend Ihre Füsse trainieren, damit diese wieder genügend kräftig werden, um den Körper zu tragen.
Sehen Sie den kyBoot als Trainingsgerät und lassen Sie Ihrem Körper etwas Zeit, sich an das "neue" Abrollen zu gewöhnen. Wenn Sie im kyBoot ermüden, oder die Füsse seitlich abkippen, ist es Zeit für eine kurze kyboot Pause.
Kategorie: Medizin - Beine - Muskulatur, Medizin - Füsse - Fehlstellungen, Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Gabriele M. -
Wie wirkt der kyBoot bei Fascitis plantaris/Fersensporn?
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Aufgrund meiner Fascitis plantaris (Fersensporn), habe ich vor kurzem einen kyBoot gekauft. Ich war voller Hoffnung meine Schmerzen loszuwerden. Nach einer Woche muss ich leider feststellen, dass diese sogar stärker werden. Ich bin sehr enttäuscht und auch nicht mehr sicher, ob der kyBoot der richtige Schuh für mich ist.
Bei Fersensporn liegen die Ursachen meistens bei einer Vekürzung der Fascie plantaris. Die Gründe, welche zu einer Verkürzung führen, können verschiedene sein. Ein Hauptgrund ist aber sicherlich Bewegungsmangel der Füsse. Durch zu enge und zu steife Schuhe wird der von Natur aus sehr beweglich konstruierte Fuss eingeengt. Als Folge dessen kann er nicht mehr richtig Abrollen. Dies führt dazu, dass die Muskeln im Fuss geschont werden und dafür andere Gelenke belastet werden.
Im kyBoot mit der weich-elastischen Sohle können Sie nun ideal die Fussbeweglichkeit trainieren und somit langfristig etwas gegen die Fascitis plantaris unternehmen. Zudem wird durch das vermehrte Abrollen im kyBoot die Durchblutung angeregt, was die Heilung beschleunigt. Diese Art von Therapie braucht etwas Geduld: Ihr Körper benötigt etwa zwei bis drei Monate, um sich an die neue Situation zu gewöhnen.
Mehr zum Fersensporn und dessen Ursachen sowie Therapiemöglichkeiten erfahren Sie im folgenden Video. Klicken Sie hier um den Video anzusehen.
Ich rate Ihnen, den kyBoot anfangs dosiert zu tragen und wieder auszuziehen, sobald Sie Schmerzen verspüren. Sie können die Tragedauer mit der Zeit immer mehr steigern.
Kategorie: Medizin - Füsse - Fehlstellungen, Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Christian H. -
Warum verspüre ich im vorderen Bereich, wo sich der Hallux Valgus befindet, eine harte Stelle?
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Da ich an einem Hallux leide, habe ich mir vor zirka drei Wochen einen kyBoot gekauft. Ich trage ihn sehr oft. Leider bringt der Schuh für meinen rechten Fuss nicht das gewünschte Resultat. Beim Abrollen über den Fussballen verspüre ich eine Druckstelle, welche meiner Meinung nach nicht sein dürfte.
Durch die weich-elastische Sohle des kyBoot wird das ganze Körpergewicht gleichmässig auf den Fuss verteilt. Dies ist ein neues Gefühl, an welches man sich zuerst gewöhnen muss. In den "normalen, harten" Schuhen ist die Druckverteilung immer punktueller.
Es kann sehr gut sein, dass Sie in Ihren alten Schuhen eher auf der Ferse gegangen sind, um so den Schmerzen der Hallux-Zehen auszuweichen. Im kyBoot ist dieses Ausweichen aufgrund der weichen Sohle nicht mehr möglich. Folglich kommt mehr Druck auf den Vorfussbereich. Dies kann anfgangs zu Schmerzen führen, da das geschonte Zehenrundgelenk diese Belastung nicht gewohnt ist.
Langfristig gesehen ist diese regelmässige Druckverteilung über den gesamten Fuss sehr wichtig. Denn so werden Gelenke schonender belastet und eine weitere negative Entwicklung des Hallux wird verhindert.
Ich rate Ihnen trotzdem, nur im kyBoot zu gehen, solange Sie keine grossen Schmerzen im Grosszehengrundgelenk verspüren. Mit der Zeit wird diese Dauer immer länger sein und ihre Füsse werden sich an das neue Gehgefühl gewöhnen. Es ist wie eine Hallux-Physiotherapie, welche Sie selbständig durchführen können. Selbstverständlich braucht es ein bisschen Geduld, denn es kann mehrere Wochen bis Monate dauern.
Kategorie: Medizin - Füsse - Fehlstellungen, Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Monika F. -
Kann der kyBoot direkt nach einer Fersen-Operation wieder getragen werden?
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Ich habe mir letzten November bei einem Treppensturz einen Fersentrümmerbruch zugezogen. Seit ich nicht mehr an Stöcken gehe, trage ich den kyBoot wieder. Nun plagen mich starke Schmerzen in der Achillessehne. Sollte ich den kyBoot nicht den ganzen Tag tragen?
Nach einer Fersen-Trümmerfraktur ist die Rehabilitation immer sehr intensiv und braucht grosse Ausdauer. Da die Wadenmuskulatur über die Achillessehne am Fersenbein ansetzt, ist eine Reizung in diesem Bereich während dem Belastungsaufbau leicht möglich. Denn ohne die Stöcke kommt ein mehrfaches an Belastung auf die Füsse und somit auch mehr Zug auf die Achillessehne, dies kann Schmerzen machen, da der Körper diese Belastung noch nicht gewohnt ist.
Der kyBoot kann da besonders gut helfen:
1) Durch die weich-elastische Sohle dämpft er die Schläge deutlich ab
2) Auch der weich-elastischen Sohle kann der Fuss sich dreidimensional bewegen und somit die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur kräftigen. Diese Muskulatur verhilft Ihnen wieder zu einer besseren Balance und Sicherheit beim Gehen.
3) Die durch die Verletzung und Schonung verkürzte Achillessehne wird mobilisiert, Verklebungen werden gelöst und die Durchblutung verbessert. Dadurch wird die Heilung beschleunigt und die Schmerzen in diesem Bereich nehmen ab.
Ich empfehle Ihnen, den kyBoot möglichst oft zu tragen, damit die Achillessehne gut durchblutet und bewegt und die Heilung beschleunigt wird. Wenn möglich auch zu Hause, egal ob in einem kyBoot Hausschuh oder in einem kyBoot-Aussenschuh den Sie drinnen anziehen.
Eine dritte Möglichkeit wäre der kyBounder, die kybun-Matte. Auf der Matte stehend können Sie die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur sowie die Beweglichkeit der Wadenmuskulatur noch intensiver trainieren. Wenn Sie die drei Grundübungen noch zusätzlich zwischendurch machen, haben Sie das ideale Training für zu Hause:
www.kybun.ch/videothek/kybun-uebungen.htmlKategorie: Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen
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Frage gestellt von: Ursula E. -
Kann der kyBoot bei Metatarsalgie zu einer Linderung der Schmerzen führen?
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Ich leide schon seit längerer Zeit an Metatarsalgie, also an Schmerzen im Bereich des Vorder- und Mittelfusses. Seit sechs Monaten trage ich Einlagen in den Schuhen, doch die Schmerzen werden nicht weniger. Ist der kyBoot für mich geeignet? Kann ich durch diese Schuhe eine Linderung der Schmerzen oder sogar eine Heilung erwarten?
Bei Metatarsalgie kann der kyBoot zu einer grossen Linderung der Schmerzen führen und vor allem auch dazu beitragen, dass sich die Symptome der Metatarsalgie nicht verschlimmern. Metatarsalgien sind sehr schmerzhaft und schwierig zu behandeln, da wir immer mit vollem Gewicht auf den Füssen stehen. Im kyBoot gehen Sie auf einer weich-elastischen Sohle, welche das Körpergewicht über den ganzen Füss gleichmässig verteilt und somit die Metatarsalköpfchen, welche die Schmerzen auslösen, entlastet.
Im kyBoot hat der Fuss die Möglichkeit, sich dreidimensional in alle Richtungen zu bewegen, fast wie wenn Sie barfuss auf einem Naturboden gehen. Dadurch werden die tiefen, stabilisierenden Muskeln des Fusses gestärkt. Diese tiefen Muskeln entlasten die Fussgelenke und halten den Fuss aufrecht. So können Sie langfristig etwas gegen die Metatarsalgie tun:
Fussspezialisten und Mediziner sagen, dass Fussinstabilität eine mögliche Ursache von Metatarsalgie ist. Das bedeutet, dass wir nur durch mehr Stabilität des Fusses die Entzüdungen lindern und zukünftig vermeiden können. In den herkömmlichen "harten" Schuhen kann sich der Fuss nicht genügend bewegen und schwächt darum immer mehr ab. Im kyBoot dagegen hat der Fuss die Möglichkeit, sich viel freier zu bewegen und dadurch wird das Abrollen über den Fersen kräftiger und stabiler.
Wichtig ist, dass Sie die kyBoot Tragedauer langsam steigern, damit sich Ihr Fuss an das neue Abrollen gewöhnen kann. Am Anfang reichen 20 bis 40 Minuten am Stück, dafür mehrmals täglich. In den folgenden Wochen und Monaten können Sie die Dauer steigern, aber immer nur so fest, dass Sie sich noch wohl fühlen.Kategorie: Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen
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Frage gestellt von: Cornelia Z. -
Ist der kyBoot angenehm bei Ausschlägen/Neurodermitis/Hautirritation an den Füssen?
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Ich leide seit vielen Jahren an Neurodermitis und habe zum Teil auch Hautirritationen am Fussgewölbe, welche mich beim Gehen sehr schmerzen. Gerne möchte ich wissen, ob die kyBoot Schuhe für meine Füsse geeignet sind, oder ob sie sogar einen positiven Effekt auf meinen Körper haben könnten.
Der kyBoot hat eine weich-elastische Sohle, welche den Druck auf den gesamten Fuss verteilt. Durch die Weichheit der kyBoot Sohle und das gleichmässige Verteilen des Gewichtes auf dem Fuss, kann es gut sein, dass Ihre Neurodermitis-Schmerzen beim Gehen im kyBoot vermindert auftreten. Mit dem kyBoot und seiner Sohle entsteht eine Instabilität, welche durch den Körper augeglichen wird. Dadurch richtet sich der Körper auf und nimmt eine bessere Haltung ein. Der Rücken, Knie und Füsse werden durch die Dämpfung geschont.
Zu Beginn empfehle ich, den Schuh merhrmals täglich eine halbe Stunde zu tragen und die Tragedauer erst nach einigen Wochen zu steigern. Trotzdem sollten sie auf Ihren eigenen Körper hören, denn die Reaktionen sind nicht bei allen Menschen dieselben.
Kategorie: Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen
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Frage gestellt von: A.Blanchard -
Ist der kyBoot auch bei Fersenknochenbruch/Fraktur des Fersenknochens geeignet?
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Mein Bruder hatte vor ein paar Wochen einen Fersenknochenbruch. Nun möchte er gerne wissen, ob der kyBoot für ihn geeignet ist.
Bei einem Fersenbruch kann der kyBoot ohne Probleme getragen werden, sofern der Fuss schon wieder voll belastet werden kann. Auch wenn jemand noch an Krücken geht, kann der kyBoot getragen werden. Bitte beachten sie aber, dass Ihr Bruder die Teilbelastungsvorgaben des Arztes einhält.
Im kyBoot kann er viel schonender gehen, denn durch die weich-elastische Sohle des kyBoot gelangen weniger Schläge in die Knochen. Somit wird das Gehen im kyBoot für ihn viel angenehmer sein als in normalen, „harten“ Schuhen. Durch das gleichmässige Gehen kann er die Fuss- und Beinmuskulatur wieder stärken, denn diese ist am verletzten Bein sicherlich abgeschwächt.Kategorie: Medizin - Füsse - Verletzungen/Schwächen des Bewegungsapparates, Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen
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Frage gestellt von: T. Müller -
Kann ich nach einer Operation am Sprunggelenk direkt wieder im kyBoot gehen? Wegknicken des Fusses nach innen.
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Ich habe vor zirka sieben Wochen das Sprunggelenk und das Wadenbein gebrochen. Es wurde operiert. Nun kann ich wieder anfangen zu belasten. Seit einem halben Jahr trage ich kyboot Schuhe. Ich habe das Gefühl meine operierten Gelenke werden mit diesem Schuh zu stark beansprucht. Gestern habe ich mit dem kyBoot meine ersten Gehversuche ohne Stöcke gemacht. Ich hatte nachher ziemliche Schmerzen. Hätte ich nicht direkt den kyBoot tragen sollen?
Es ist eine gute Idee, gleich zu Beginn der Vollbelastung im kyBoot zu gehen. Ich rate Ihnen jedoch, die Belastung langsam zu steigern, ob im kyBoot gehend oder in normalen Schuhen.
Im kyBoot trainieren Sie die tiefen, stabilisierenden Fussmuskeln, dadurch ist dieses Gehen viel anstrengender. Besonders in Ihrem Fall: Durch die Operation am Sprunggelenk und Wadenbein ist die Muskulatur in diesem Beriech stark abgeschwächt. Die Knochen sind wegen dem Gehen an Stöcken die grosse Belastung nicht mehr gewohnt. Wenn Sie wieder ohne Stöcke gehen ist es normal, dass es am Anfang unangenehm oder sogar schmerzhaft ist.
Ich kann mir vorstellen, dass die kyBoot Tragdauer für den aktuellen Zustand ihres Fusses zu lange war. Ich empfehle Ihnen, den kyBoot im Moment nur zehn bis 30 Minuten am Stück zu tragen, dies dafür mehrmals täglich. So trainieren sie die stabilisierende, tiefe Fussmuskulatur ohne zu überlasten. Hören Sie auf die Grenzen Ihres Körpers. Ein leichter Schmerz ist in ihrem Fall normal, sollte aber von Tag zu Tag abnehmen. Es kann drei bis vier Monate dauern, bis Sie den kyBoot so lange am Stück wie vor dem Unfall tragen können.Kategorie: Medizin - Füsse - Verletzungen/Schwächen des Bewegungsapparates, Medizin - Füsse - Instabilitäten, Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Anna G. -
Kann der kyBoot bei Morton Neurom nach Operation getragen werden?
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Ich habe mir bei einer Marathonvorbereitung ein Morton Neurom eingehandelt. Nach nunmehr zwei Operationen - geschnitten wurde einmal von oben, einmal von unten im Vorfussbereich - habe ich immer noch Schmerzen. Ob es durch die geschädigten Nerven oder durch inneres Narbengewebe kommt, kann mir leider kein Arzt beantworten. Ich könnte mir vorstellen, dass Ihr kyBounder zum Aufbau der Fußmuskulatur hilfreich ist. Da ich mir ebenso das Quergewölbe durchgetreten habe und bereits die Gelenkköpfen der Zehen angegriffen sind, erhoffe ich mir durch eine bessere Fußmuskulatur eine Entlastung. Haben Sie Erfahrungen zu dem Thema?
Sie haben genau die richtige Idee gehabt: Mit dem kyBounder kann man die Fussmuskulatur ideal trainieren. Dies ist besonders bei Ihrer Fussproblematik von grosser Wichtigkeit um die Schmerzen zu lindern, und die Füsse wieder schmerzfrei zu belasten. Insbesondere die tiefe Fussmuskulatur wird auf dem kyBounder angesprochen, was zu einer Aufrichtung des Fussgewölbes führt. Bei einem Morton Neurom wird so der Nerv entlastet.
Durch die Schwerkraft ist es fast unmöglich die Fussmuskulatur mit einzelnen Stabilisations- und Gleichgewichtsübungen genügend zu trainieren. Mit Hilfe des kyBounders haben Sie die Möglichkeit, diese Muskulatur stundenlang automatisch zu trainieren ohne zusätzlichen Trainingsaufwand. Sie stehen einfach im Büro oder im Alltag auf dem kyBounder. Durch das weich-elastische Material des kyBounders wird Ihre Fussmuskulatur über Stunden trainiert, der Fuss lernt wieder aktiv zu stützen. Wenn Sie zusätzlich die 3 Grundübungen zwischendurch machen, haben Sie ein ideales Training um die Fussmuskulatur wie auch die restliche Tiefenmuskulatur des Körpers aufzubauen.
In Ihrem Fall kann es tatsächlich sein, dass Ihre Beschwerden vom Narbengewebe, dass sich nach den OP-Schnitten bildete, herkommen. Auch in diesem Fall können Sie die Problematik ideal mit dem kyBounder angehen: Durch das Stehen auf dem weich-elastischen Material haben ihre Füsse 360° Bewegungsfreiheit. Dadurch haben die Füsse die Möglichkeit sich zu bewegen, da sie nicht (wie in einem engen Schuh) eingeengt werden. Durch dieses Mobilisieren der Füsse über Stunden, kann sich das eventuell gebildete Narbengewebe lösen und die Schmerzen nehmen ab oder verschwinden sogar.
Bitte beachten Sie, dass Sie nur solange auf dem kyBounder stehen, solange Sie keine vermehrten Schmerzen haben. Bei zunehmenden Schmerzen empfiehlt sich eine Pause bis Sie wieder im Normalbereich sind. Hören Sie auf Ihren Körper und steigern Sie die Belastung wie es Ihr Körper zulässt. Der Körper braucht drei bis vier Monate bis sich die Muskeln und Bänder an die neue Belastung gewöhnt haben. Das Ziel ist mehrere Stunden bis den ganzen Tag auf dem kyBounder zu stehen. Sie werden sehen, es wird Ihnen Spass machen.
Der kyBounder eignet sich besonders bei stehenden Berufen (Stehpult). Bei gehenden Berufen würde ich Ihnen den kyBoot empfehlen.Kategorie: Medizin - Füsse - Verletzungen/Schwächen des Bewegungsapparates, Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen, Medizin - Füsse - Krankheiten/Rheumatische Erkrankungen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Cornelia L. -
Schmerzen an den Fussballen - Hilft da der kyBoot?
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Seit zirka zwei Jahren leide ich an Schmerzen im Fussballen. Vor einem Jahr bekam ich eine Kortisonspritze ins Gelenk beim ersten Zehen neben dem grossen, was die Entzündung zurückbildete. Was auch geschah. Nun hat sich aber der Zehen zu einem Hammerzehen verändert, was in jedem Schuh stark Schmerzen verursacht. Was habe ich falsch gemacht, kann man etwas dagegen tun? Jeder Fussmarsch wird zur Qual.
Hat der Arzt die Ursache der Scherzen in den Fussballen diagnostiziert oder wissen Sie wann diese Schmerzen, und aus welchem Grund sie angefangen haben? Es gibt so viele verschiedene mögliche Ursachen: Unfall, Überlastung, Fehlbelastung, chronische Entzündung als Folge einer rheumatischen Erkrankung u.s.w.
Ich rate Ihnen die Füsse so oft es geht schonend zu belasten und zu bewegen. Dafür ist der kyBoot sehr geeignet, da er den Aufprall beim Gehen dämpft und somit weniger reizt als ein "normaler, harter Schuh". Zudem hat der Fuss auf der weich-elastischen kyBoot Sohle die Möglichkeit, sich in alle Richtungen zu bewegen. Dadurch wird die Durchblutung im Fuss verbessert und somit auch die Heilung unterstützt. Die Schmerzen sollten bei adäquater Belastung abnehmen.
Je nachdem wie gross die Schmerzen sind, können Sie manchmal länger, an manchen Tagen nur kurze Stecken gehen. Hören Sie auf Ihren Körper und geben Sie Ihm die nötigen Pausen, aber auch die nötige Bewegung.
Kategorie: Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Walburga F. -
Ist die Wirkung auf den Körper mit der Einlage zum Beinlängenausglich nicht mehr optimal? Ich stosse vorne im kyBoot mit dieser Einlag an.
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Mein Problem ist, dass ich beim linken Schuh eine Einlage zur Erhöhung von 1 1/2 cm brauche, leider rutsche ich im kyBoot hinten heraus. So liess ich den Schuh nach Roggwil schicken, wo man ihn sehr schön oben ansetzte und es mit der Einlage nun klappt. Leider merkte ich schon schnell beim Gehen, dass ich vorne mit den Zehen anstosse.
Meine Frage lautet: Was könnte ich zum Problem "Anstossen" vorne tun?
Wir schlagen Ihnen vor, die Erhöhung im kyBoot zu lassen aber diese beim Schuhmacher vorne dünn schleifen zu lassen. Dann sollten Ihre Zehen vorne nicht mehr anstossen. Seit Neustem haben wir noch eine bessere Lösung: Eine kyBoot Sohle wird härter gemacht, so kann eine Beinlängen Differenz ausgeglichen werden. Das wäre eine Sonderanfertigung und ginge auch einige Wochen bis Monate. Eine Antwort zu Beinlängendifferenz können Sie auf unserer Homepage nachlesen.
kybun Beilängendiffarenz (Videothek)Kategorie: Medizin - Füsse - Instabilitäten, Medizin - Füsse - Fehlstellungen, Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen, Medizin - Füsse - Einlagen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Yolanda M. -
Vorderfussschmerzen im kyBoot bei Knick-Senkfuss?
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Ich habe letztes Jahr im Frühling einen kyBoot gekauft und noch nicht oft getragen, da ich darin und danach auch in anderen Schuhen am Vorderfuss Schmerzen bekommen habe. Mein Arzt hat mir jetzt Einlagen verschrieben und mein Orthopäde riet mir die kyBoot bei meinem Knick, Senk- Spreizfuss nicht zu tragen da sie nicht stützend wirken. Die Einalge hätte im kyBoot sowieso nicht Platz, da ich den Schuh gerade sehr passend von der Grösse her gekauft habe.
Was meinen Sie dazu?
Ich empfehle Ihnen den kyBoot als "aktiven Schuh" in Abwechslung mit den "normalen, harten Schuhen mit Einlagen" zu tragen. Im kyBoot kann sich Ihr Fuss in alle Richtungen bewegen, dadurch wird die tiefe, stabilisierende Muskulatur des Fusses gekräftigt. Nur mit aktivem, häufigem Fusstraining können Sie langfristig etwas für die Knick- Senk- Spreizfüsse machen. Einlagen verbessern die Situation nur kurzfristig, da die Füsse passive gestützt werden. Dabei werden die Füsse nicht stärker, im Gegenteil, immer wie schwächer.
Ich rate Ihnen anfangs die kyBoots nur für 20 bis 30 Minuten am Stück zu tragen, dafür mehrmals täglich. In den "kyBoot Pause" ist es sinnvoll in den "normalen Schuhen" mit Einlagen die Fussmuskulatur zu erholen. Steigern Sie die Tragdauer von Woche zu Woche. Der Körper braucht jedoch drei bis vier Monate Zeit bis die stützende Fussmuskulatur aufgebaut ist. Es kann sein, dass Sie bei einem Wechsel zwischen kyBoot und "normalen Schuhen" bleiben, es gibt auch kyBoot Träger mit Knick-Senkfüssen, die keine orthopädischen Einlagen mehr benötigen. Das ist sehr individuell.
Im kyBoot sollten Sie keine stärkeren Fussbeschwerden bekommen! Ich kann mir vorstellen, dass Ihre Vorfussschmerzen aus einer Überbelastung entstanden: Es ist möglich, dass Sie in den bisherigen Schuhen immer mehr die Fersen belasteten. Im kyBoot wird automatisch das Körpergewicht gleichmässig auf den Füssen verteilt, das heisst in Ihrem Fall, Sie belasten nun auch etwas mehr die Vorfüsse. Der Körper muss sich zuerst an dies neue Position gewöhnen.Wenn die Schmerzen im Vorfuss auch bei kurzer Tragdauer bleiben, empfehle ich Ihnen eine harte, dünne Einlage oder eine Pelotte die den Vorfuss etwas entlastet. So könne Sie etwas von der Weichheit des kyBoot nehmen und der Unterscheid zu den "normalen Schuhen" ist nicht so gross.
Kategorie: Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen
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Frage gestellt von: Claudia B. -
Vorfussprobleme im kyBoot
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Was kann man bei Vorfussschmerzen im kyBoot unternehmen?
In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass der kyBoot in der ersten Phase für den Träger eine zu hohe Instabilität bzw. Weichheit aufweist, weil ein problematischer Vorfuss dadurch plötzlich zu stark bewegt und trainiert wird. Deshalb können in Fällen von sehr empfindlichen Vorfüssen, und zu langem Tragen, beim Träger anfänglich Schmerzen auftreten. Um die Instabilität und die Weichheit des kyBoot in der ersten Tragephase abzubremsen, empfiehlt es sich, den kyBoot anfänglich nur schrittweise länger am Stück zu tragen oder evtl. eine dünne relativ steife, handelsübliche Einlegesohle zu benützen. Diese kann dann im Laufe der Zeit schrittweise immer häufiger und länger aus dem kyBoot genommen werden. So trainieren Sie ihren empfindlichen Vorfuss langsam aber sicher so weit, dass der kyBoot auch für Sie zum Alltagsschuh wird und seine ganze Wirkung entfalten kann.
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Hilft der kyBoot bei Tibialis Nervenentzündung und Tendinosen/Muskelverhärtungen im Unterschenkel?
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Da ich Problemfüsse habe, bin ich auf die kyBoots gekommen. Es handelt sich links um eine "ausheilende" Tibialis Nervenentzündung, die über 2 Jahre nicht erkannt wurde. Dazu kommt rechts ein relativ starker Schmerz beim Fersenbein. Trotz kyBoots ist das Laufen nicht schmerzfrei.
Ich war früher Einlagenträgerin. Dadurch wurde auch die oben genannte Nervenentzündung verursacht. Ich frage Sie nun, ob durch den kyBoot zumindest auf weite Sicht mit einer wirklichen Besserung zu rechnen ist.
Zudem habe ich beidseits eine Ansatztendinose des Tibilais anteriors. Was das Abwärtslaufen für mich schwierig macht. Zudem sind beide Schienbeine aufgrund verkürzter Sehnen verhärtet. Ich laufe seit Mai 2010 in den kyBoots.
Nervenentzündungen sowie Tendinosen sind eine langwierige Angelegenheit, besonders wenn sie im Bereich der Füsse und Beine auftreten. Da immer das ganze Körpergewicht von unseren Füssen getragen wird, können Fussprobleme schlecht ausheilen.
Im kyBoot stehen Sie weich-elastisch. Dies ist einerseits angenehm, da die Schläge beim Gehen abgedämpft werden, und somit die schmerzhaften Stellen viel weniger gereizt werden. Das ist sicher gut für Ihr schmerzhaftes Fersenbein. Anderseits trainieren Sie im kyBoot Ihre tiefe Fuss- und Beinmuskulatur. Diese Muskulatur gibt dem Fuss Stabilität. Damit werden die Nerven entlastet und Muskeln können heilen.
Im kyBoot aktivieren Sie schonend Ihre Fuss- und Beinmuskulatur. Durch die Fussfreiheit kann sich der Fuss dreidimensional bewegen. Somit werden immer wieder andere Muskeln aktiviert, und es kann nicht zu einer Daueranspannung von einzelnen Muskeln kommen (dies ist höchstwahrscheinlich die Ursache für die Verhärtung ihres Tibialis anteriors). Verhärtete und verkürzte Muskeln werden durchblutet und gedehnt.
Sie haben mit dem kyBoot eine sehr gute Wahl getroffen, um langfristig ihre Füsse zu trainieren und Schäden zu vermeiden. Allerdings braucht der Körper genügend Zeit um sich an das neue System "kyBoot" zu gewöhnen. Dies kann einige Monate bis Jahre dauern. Je grösser die Fehlstellung und je länger die Problematik andauert, desto länger braucht der Körper Zeit.Kategorie: Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Christine H. -
Ist der kyBoot bei Vorfussschmerzen geeignet?
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Ja, denn im kyBoot wird der Fuss optimal entlastet. Häufig ist es so, dass der Vorfuss nicht immer schmerzt. Die Schmerzen kommen und gehen. Wenn man mit dem Gehen im kyBoot in einer schmerzfreien Phase beginnt, ist es wichtig, den Schuh nicht zu lange zu tragen. Regelmässige, kurze Zeitintervalle sind am besten. Dadurch trainiert man die feinen Muskeln im Vorfussbereich, wodurch der Fuss widerstandsfähiger wird und er sich weniger entzündet. Es besteht die Chance, den kyBoot immer länger zu tragen. Zudem kann die Anfälligkeit auf Entzündungen mit der Zeit ganz verschwinden.
Kategorie: Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen, Medizinische Fragen - kyBoot
Ansprechpartner: Karl Müller -
Der kyBoot bei schwacher Fussmuskulatur
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Im kyBoot zu laufen ist ein unbeschreiblich schönes Schwebegefühl. Bald jedoch merkte ich, dass ich mit meinem rechten (Problem-) Fuss nach innen wegknickte. Da ich meine Haltung nicht so schnell korrigieren konnte, liess ich den kyBoot vorübergehend im Schrank, und zog ihn dann zu einem längeren Spaziergang wieder an. Aber leider ging das nicht gut. Ich bin mit Spiraldynamik dabei, an meiner Laufhaltung zu arbeiten, aber das wird noch eine Weile dauern. Solange muss ich mit Schuhen laufen, die mir einen besseren Halt geben. Ich wäre froh um Ihre Erfahrungen und Meinung dazu.
Mit Spiraldynamik sind Sie auf dem richtigen Weg. Neben der Spiraldynamik können Sie zusätzlich den kyBounder als weich-elastisches Fusstrainingskissen einsetzen. Im Alltag integriert, könnten Sie den kyBounder zum stehenden Arbeiten, Zeitung lesen, Fernsehschauen, Bügeln oder Kochen benützen.
Im folgenden Video können Sie sehen, wie Sie mit den drei Grundübungen auf dem kyBounder die Fuss- und Unterschenklemuskulatur stärken können. Klicken Sie hier um den Video anzusehen.
Es könnte auch sein, dass Ihnen geholfen ist, wenn Sie in den kyBoot eine weich-elastische, aber etwas stützende Einlage einlegen würden (muss ausprobiert werden). Wenn der Fuss stark genug ist, sollte man diese wieder rausnehmen. Ich würde den kyBoot dann so schnell wie möglich wieder kurzzeitig einsetzen, damit Sie den Fuss koordinativ weiter trainieren.
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Hilft der kyBoot bei chronischen Fersenschmerzen/Fascitis plantaris?
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Eine tolle Ergänzung zum kyBounder bei chronischen Fersenschmerzen ist der kyBoot. Vor allem für längeres Laufen ist der kyBoot sehr empfehlenswert. Seine Hightech-Sohle wirkt wohltuend, weil sie den Druck auf die Ferse mindert und auf den ganzen Fuss verteilt. Im kyBoot geht man nicht statisch, sondern dynamisch. Das Luft-Waben-Polster der Sohle versetzt den Träger für einige Sekundenbruchteile in die Schwerelosigkeit und befreit von unerträglichen Fersenschmerzen. Der kyBoot löst eine positive Wirkung aus:
- Entlastung der entzündeten Stellen durch optimale Verteilung des Körpergewichts auf den ganzen Fuss
- Bessere Durchblutung der entzündeten Stellen (mehr Sauerstoffzufuhr) und dadurch Reduktion der Entzündung
- Dehnung der verkürzten Fussstrukturen
- Aufbau der komplexen Fussmuskulatur und Ausgleich von Muskeldysbalancen
In der Startphase sollte man mit zu langem Gehen im kyBoot nicht übertreiben. Zudem ist es wichtig viel zu gehen statt zu stehen. So bleibt der Fuss immer in Bewegung und der Druck verteilt sich auf die ganze Fussfläche.
Kategorie: Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen, Medizinische Fragen - kyBoot
Ansprechpartner: Karl Müller -
Die Wirkung von kyBoot bei Fussschmerzen
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Im Gegensatz zum Schuh destabilisiert, sensibilisiert und mobilisiert der kyBoot. Die Fussmuskulatur wird aktiviert und der Fuss kann so muskulär im Längsgewölbe stabilisiert werden. Die Fuss- und Unterschenkelmuskeln werden bei jedem Schritt trainiert. Beim Gehen mit dem kyBoot kann der Fuss kontrolliert abrollen, dadurch kann der Vorfuss entlastet werden.
Bei entzündeten Strukturen ist anfangs Vorsicht geboten, dass diese nicht zu sehr gereizt werden. Hier ist ein guter Trainingsaufbau mit anfangs kurzen, häufigen und regelmässigen Übungseinheiten im kyBoot sehr wichtig.
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Die Wirkung vom kyBoot bei Fersensporn/Fascitis plantaris
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Durch die weich-elastische Sohle des kyBoots werden die Schläge beim Gehen abgedämpft. So kann die Schmerzhafte Stelle an der Fusssohle entlastet werden. Im kyBoot rollte der Fuss vermehrt ab, dadurch werden die verkürzten Muskeln und Sehnen des Fusses besser durchblutet. Dies beschleunigt die Abheilung der Entzündung, folglich gehen die Schmerzen an der Fusssohle zurück.
Wenn Sie mehr über die Ursache und Therapie bei Fersenschmerzen erfahren möchten, sehen Sie sich das folgende Video an. Klicken Sie hier um den Video anzusehen.
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Hilft der kyBoot bei Krampfadern/Varizen/ Varikose?
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Durch das Abrollen im kyBoot werden die Fuss- und Unterschenkelmuskeln vermehrt aktiviert. Dadurch wird die Venen- Muskelpumpe angeregt und somit der Rückfluss des Blutes in den Beinvenen zum Herzen gefördert. Dies ist eine grosse Entlastung für die Beine; nach langem Stehen und Gehen im kyBoot fühlen sich die Beine viel leichter an als in „normalen, harten“ Schuhen. Der kyBoot kann zwar bestehende Krampfadern nicht rückgängig machen, jedoch einer weiteren Krampfaderbildung vorbeugen.
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Woher kommen Fussschmerzen?
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Die meisten Schuhe, die man heutzutage kaufen kann, sind gestützt, geführt und gedämpft. Die Fussmuskulatur wird so entlastet und bildet sich zurück. Folge hiervon sind Spreiz-, Senk- und Plattfüsse. Auch der Hallux valgus kann durch falsches Schuhwerk (Hohe Absätze, harte/unbewegliche/enge Schuhe) mitverursacht werden.

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