Medizinische Fragen zu Füssen: Instabilitäten

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Vom Tragen des kyBoot kriege ich seit einigen Wochen Fuss- und Rückenschmerzen. An was kann das liegen?

Ich trage seit Ende September den kyBoot und war bis vor kurzem ziemlich begeistert davon. Schon nach wenigen Tagen trug ich den "Jindo black" als Alltagsschuh und den "Guibin white" als Hausschuh. Ich hatte keine Anfangsschwierigkeiten bis auf ein gelegentliches Einschlafen der Zehen. Gegen Ende Dezemper kippte ich neu über die Ferse nach aussen weg. Zeitweise hatte ich das Gefühl, auf dem baren Boden zu gehen. Der Schuh wurde mir ersetzt, da etwas mit der Sohle nicht ganz in Ordnung war.
 
Seit zirka einem Monat habe ich nun zunehmend Beschwerden:
- Schmerzen im Rücken mit Ausstrahlung in die Wade (meine Spondylolisthesis L5/S1 ist bekannt)

- schmerzhafter Druck beim Gehen im Fussgwölbe
- schmerzhafter Punkt am Mittelfuss, der vor allem stark zur Geltung kommt, wenn ich den Schuh ausziehe. Dann kann ich kaum Gehen, muss sofort den Hausschuh anziehen und/oder die Füsse hochlegen.
- Die Zehen kribbeln nach wie vor hin und wieder (nicht mehr als am Anfang).

Kann es sein, dass ich meinen Fuss wirklich falsch belaste? Was kann ich gegen meine Beschwerden tun?

Das Wegkippen nach innen oder aussen ist meistens ein Zeichen einer muskulären Instabilität des Fusses. Da Ihr Fuss über viele Jahre hinweg wenige Möglichkeiten hatte um richtig abzurollen, ist seine tiefe, stabilisierende abgeschwächt. Dadurch kann es passieren, dass Sie im kyBoot seitlich abkippen, und dies wiederum kann zum Einschlafen der Füsse oder sogar Schmerzen führen. Es kann gut sein, dass sich diese Erstreaktionen am Anfang noch nicht so stark zeigten.
Ich empfehle Ihnen ganz bewusst im kyBoot zu gehen, achten Sie sich darauf, dass der Fuss gerade/aufrecht auf der weichen kyBoot Sohle steht. Mit der Zeit (nach einigen Tagen oder Wochen) wird dies automatisch passieren und sie brauchen sich nicht mehr so fest auf die Fussstallung zu achten.

Die Rückenschmerzen könnten auch von der Fehlbelastung der Füsse im kyBoot kommen. Wenn Sie seitlich abkippen gehen die Zugkräfte vom Fuss bis in den Rücken; je nach Vorgeschichte des Kunden (bei Ihnen Spondylolisthesis L5/S1) kann dies folglich die Beschwerden auslösen. 

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Ich kippe im kyBoot seitlich ab und habe Hüftschmerzen davon.

Nach langem Tragen der MBT habe ich letzten Oktober ein Paar kyBoot gekauft. Ich bin Nordic Walking Trainer und auch in meiner Freizeit sportilich aktiv. Anfangs war ich von meinem kyBoot total begeistert und fühlte mich wie auf Wolken. Leider habe ich nach einer gewissen Zeit Hüftprobleme bekommen. Das Problem ist, dass ich auf der Seite aus den Schuhen herauskippe. Meine Frau kämpft mit denselben Schwierigkeiten. Ist Ihnen diese Problematik bekannt? 

Der menschliche Körper ist so gebaut, dass er barfuss auf einem Naturboden gehen kann. Das trainiert und stärkt die Füsse mit jedem Schritt. Der zivilisierte Mensch hingegen ist gezwungen auf harten, flachen Böden zu gehen. Somit wird die Bewegungsfreiheit des Fusses eingeschränkt und die Fussmuskulatur schwächt ab. 

Die bewegliche Sohle kann bei seitlicher Instabilität der Füsse oder häufig ausgeprägter Fussschwäche dazu führen, dass der Fuss im kyBoot seitlich abkippt. Wenn man gegen dieses Abkippen nicht bewusst Gegensteuer gibt, ist es möglich, dass das auf Wochen hinaus zu einer einseitigen Überbelastung der Sohle führt, wodurch das Abkippen in diese Richtung mit der Zeit noch verstärkt wird, weil die Sohle an der überlasteten Stelle schneller weicher wird.

Das heisst, dass der kyBoot zwar unbedingt sehr häufig und regelmässig getragen werden muss, doch jeweils nur so lange man fähig ist, ohne Abkippen zu gehen. Zudem sollte man im kyBoot anfangs sehr bewusst laufen und ein seitliches Abkippen auskorrigieren.

Es kommt oft vor, dass nur ein Fuss nach innen oder aussen abkippt. Dies kann so erklärt werden: So wie die rechte und die linke Hand unterschiedlich funktionieren, tun es auch die Füsse. Ein Fuss ist von Natur aus stärker als der andere. Würde der Mensch täglich barfuss im Sand gehen, würden beide Füsse genau gleich traniert werden. Weil die Füsse eines zivilisierten Menschen aber geschont werden, hat der Fuss keine Möglichkeit die Muskulatur aufzubauen. Durch das tägliche Tragen des kyBoot können sich diese Unterschiede bald ausgleichen und somit Schonhaltungen vorgebeugt werden, welche zu Fehlstellungen wie Hallux, Spreizfuss, Rückenprobleme, etc. führen.

Ich rate Ihnen und Ihrer Frau, anfangs nur 20 bis 30 Minuten am Stück im kyBoot zu gehen. Nach einiger Zeit wird Ihr Köper automatisch die richtige Fussstellung im kyBoot finden, da die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur aufgebaut wird. Wenn Sie merken, dass Sie im kyBoot ermüden, ist es Zeit für eine Pause. 

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Warum fühle ich mich im kyBoot so instabil?

Ich testete den kyBoot und habe nun etwas gemischte Gefühle. Einerseits spüre ich, dass meine Muskulatur trainiert wird und dies einen positiven Effekt auf meinen Körper hat, andererseits gibt mir der kyBoot zu wenig Halt, sodass ich mich nach einer gewissen Zeit unwohl fühle. Ist der kyBoot nicht geeignet für mich?

Der kyBoot stabilisiert die Füsse mit Absicht nur gering. Durch die weich-elastische kyBoot Sohle kann sich der Fuss in alle Richtungen frei bewegen, so wie er von Natur aus konstruiert wurde. Da wir in unseren normalen, harten Schuhen diese Freiheit nicht mehr gewohnt sind, empfinden wir dies anfangs als instabil. Dieses Gefühl zeigt uns, dass die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur abgeschwächt ist.

Im kyBoot lernt der Fuss wieder richtig abzurollen und wird dadurch stärker und beweglicher: Das Gefühl der Instabilität werden Sie nach wenigen Tagen oder Wochen verlieren, denn der Fuss lernt wieder aktiv mit seinen Muskeln das Gleichgewicht zu halten.

Stabilisierende, einengende Schuhe haben genau den gegenteiligen Effekt: Der Fuss rollt kaum mehr ab und wird immer schwächer. Als Folge kann es zu Fehlstellungen wie Knickfuss, Hallux oder Ähnliches kommen. 

Am Anfang ist es wichtig, dass Sie im kyBoot auf eine korrekte Fussposition achten. Das heisst, der Fuss sollte gerade auf der kyBoot-Sohle stehen/gehen und weder nach innen noch nach aussen knicken. Die weiche kyBoot-Sohle zeigt Ihnen sofort, wenn Sie den Fuss einseitig belasten, denn die Sohle gibt nach. Dies ist ein hilfreiches Feedback, das man positiv für die Gesundheit nutzen kann!

Beginnen Sie mit kurzen, konzentrierten kyBoot Intervallen von zirka 10 bis 30 Minuten mehrmals täglich. Steigern Sie die Tragedauer langsam über zwei bis drei Monate. Wenn Sie merken, dass Ihre Füsse im kyBoot abknicken oder ermüden, ist es Zeit für eine kurze kyBoot Pause.

Bei stark abgeschwächten Füssen besteht ausserdem die Möglichkeit, mit einem kyBounder zu trainieren. Diese weich-elastische Matte, auf der man im Stehen die tiefe Fussmuskulatur stärkt, ist ideal geeignet, um sich auf die Haltung zu konzentrieren und somit die richtige Fussstellung zu üben.

www.kybun.ch/videothek/uebungen.html

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Warum ist der kyBoot so instabil, dass ich seitlich abkippe und Rückenschmerzen/Lumbalgie/ Dorsalgie bekomme?

Beim Gehen im kyBoot kippe ich immer zur Seite ab. Dadurch entstehen Entzündungen an den Füssen, Fussbrennen und auch Rückenschmerzen. Mein Arzt meint, dass mir im kyBoot eine gewisse Stabilität fehlt. Darum habe ich eine kyBoot Pause eingelegt und die Schmerzen gingen tatsächlich stark zurück. Zudem hatte ich auch schon einen Fersensporn. Ist der kyBoot für mich überhaupt geeignet?

Der kyBoot wurde im Gegensatz zu allen "harten, unbeweglichen" Schuhen bewusst instabil konstruiert. Dies spürt man bereits beim ersten Schritt im kyBoot. Man geht auf einem weich-elastischen Material, auf welchem sich das Gehen anfühlt wie auf einem natürlichen Waldboden. Dadurch hat der Fuss die Möglichkeit, sich frei zu bewegen und richtig abzurollen. Schläge in die Gelenke werden bereits in der Sohle abgedämpft, damit die Knie, Rücken und Hüfte geschont werden. Der Fuss wird beweglicher und Fehlstellungen wie Hallux, Spreiz- oder Knickfuss werden seltener.

Die Umstellung von normalen Schuhen zum kyBoot braucht jedoch etwas Zeit und Geduld, denn der Körper ist das Abrollen und die Instabilität nicht gewohnt. Wenn der kyBoot anfangs zu lange am Stück getragen wird, kann es zu Beschwerden kommen. Sobald im kyBoot Schmerzen auftreten, ist es wichtig, dass eine Pause eingelegt wird. Dies kann bereits nach fünf Minuten, oder erst nach zwei Stunden der Fall sein. Jeder Mensch reagiert anders auf die Umstellung, darum ist es von Bedeutung, gut auf den eigenen Körper und seine Grenzen zu hören.

Das "Brennen" ist ein Zeichen dafür, dass Ihre Fussmuskulatur arbeitet. Dieses Brennen wird mit der Zeit abnehmen, wenn Ihr Fuss beweglicher und die Fussmuskulatur dehnbarer ist. Wichtig ist, dass Sie viel Gehen und wenig an Ort stehen bleiben, besonders wenn das "Brennen" auftritt. Anfangs sollten Sie bewusst versuchen, im kyBoot gerade zu gehen. Ein seitliches Abkippen muss korrigiert werden, ansonsten können sich Sehnen oder Bänder entzünden.

Wenn Sie nicht zu lange am Stück und gerade im kyBoot gehen, sollte es auch nicht zu Rückenschmerzen führen. Im Gegenteil: Der kyBoot stärkt die Rumpfmuskulatur und stabilisiert aktiv den Rücken.

Der kyBoot ist bestens dafür geeignet, um Probleme wie Fersensporn zu beheben. Durch das weich-elastische Stehen im kyBoot, werden beim Belasten der Füsse (Gehen, Stehen, Laufen etc.) die Schläge optimal abgedämpft. Durch die damit verbundene Entlastung der Ferse, hat der Fersensporn die Möglichkeit, sich zu regenerieren.

Mehr zu Fersensporn können Sie in folgendem Video unter Fersensporn sehen:
www.kybun.ch/videothek/kybun-bei-medizinischen-problemen.html

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Warum knicke ich im kyBoot seitlich ab?

Seit einigen Wochen trage ich nun den kyBoot und habe das Gefühl, dass er mir zu wenig Halt gibt. Oft knicke ich zur Seite ab und stehe "neben dem Schuh". Was kann ich machen? Ist der kyBoot nicht geeignet für meine Füsse?

In der Tat gibt der kyBoot dem Fuss nicht viel Halt, dies aber mit Absicht. Die weich-ealstische kyBoot Sohle erlaubt es dem Fuss, sich frei zu bewegen und so die abgeschwächte Fussmuskulatur wieder aufzubauen. Da wir in den normalen, harten Schuhen diese Freiheit nicht gewohnt sind, empfinden wir das neue Gefühl anfangs als leicht instabil. Dieses zeigt uns aber zusätzlich, dass unsere Muskulatur in den Füssen und Beinen eingeschränkt wurde.

Im kyBoot lernt der Fuss wieder natürlich über die Fersen abzurollen und wird dadurch stärker und beweglicher. Das instabile Gefühl werden Sie nach wenigen Tagen oder Wochen verlieren, denn Ihre Fussgelenke werden aktiver und können das Gleichgewicht besser halten.

Stabilisierende, einengende Schuhe bewirken genau das Gegenteil: Der Fuss rollt kaum mehr selbst ab und wird immer schwächer. So kommt es zu Fehlstellungen wie Knickfuss und Hallux und die Gelenke werden überlastet.

Am Anfang ist es wichtig, dass Sie im kyBoot auf eine korrekte Fussposition achten. Dies bedeutet, dass der Fuss gerade auf der kyBoot Sohle stehen sollte und weder nach innen oder aussen abknickt. Sie merken sofort, wenn Sie Ihre Füsse einseitig belasten, denn die Sohle gibt an der betreffenden Stelle stark nach.

Ich rate Ihnen, sich langsam an den kyBoot zu gewöhnen. Beginnen Sie mit kurzen kyBoot Intervallen von einer Viertelstunde, dafür mehrmals täglich. Steigern Sie die Tragedauer langsam über zwei bis drei Monate. Wenn Sie merken, dass Ihre Füsse im kyBoot abknicken oder ermüden, ist es Zeit für eine kyBoot Pause.

Bei stark abgeschwächten Füssen gibt es zusätzlich die Möglichkeit, mit dem kyBounder zu trainieren. Die weich-elastische Matte, auf der man im Stehen die Tiefenmuskulatur stärkt, ist bestens dafür geeignet, sich auf die Haltung zu konzentrieren. Der kyBounder ist die Stehlösung im Büro oder auch in der Gymnastik ein ideales Hilfsmittel für Gleichgewichts- und Koordinationstraining.

www.kybun.ch/videothek/uebungen.html

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Ist der kyBoot bei Gleichgewichtsstörungen, Schwindel/Vertigo und leichter Ataxie/Muskelkoordinationsstörungen sinnvoll?

Einer meiner Patienten in der Physiotherapie leidet an Gleichgewichtsstörungen und an einer leichten Ataxie. Er wollte von mir wissen, ob ein kyBoot für ihn sinnvoll wäre. Ich kann es mir schlecht vorstellen, da er auf Rumpfstabilisation positiv reagiert. Trotzdem möchte ich Sie fragen, ob es für ihn von Nutzen sein könnte, einen kyBoot zu tragen.

Bei neurologischen Symptomen empfehle ich den Patienten, den kyBoot in einer Verkaufsstelle anzuziehen und zu testen. Wenn es dem Patienten im kyBoot wohl ist und er gleich gut oder besser gehen kann als in normalen, „harten“ Schuhe, ist der kyBoot das Richtige für ihn. Da jeder Patient auf verschiedene therapeutische Stimuli anders reagiert, muss der Schuh von jedem selbst getestet werden, bevor ein Urteil gefällt werden kann. Dazu ein Beispiel:

Ältere Leute mit Gleichgewichtsproblemen gehen im kyBoot oft viel sicherer als in normalen Schuhen. Dies ist im ersten Moment erstaunlich, da Orthopäden oder Schuhspezialisten solchen Menschen meist stabile Schuhe empfehlen. Durch diese harten, stabilen Schuhe wird der Fuss jedoch immer schwächer und unbeweglicher und die Sensibilität der Füsse wird auch nicht gefördert. Dadurch erreichen wir mit harten Schuhen das Gegenteil: Der Patient wird immer unsicherer und instablier.

Der positive Effekt von labilem Untergrund auf das Gleichgewicht sieht man schön in folgendem Video:
kybun Seniorentraining (Videothek)

Oft leiden auch neurologische Patienten an Gleichgewichtsstörungen. Diese Störungen können behandelt werden, indem von den Füssen her mehr Stabilität aufgebaut wird. Wenn die Füsse stabiler sind, wird auch der Rumpf viel stabiler werden. Es kann gut sein, dass bei Ihrem Patienten der kyBoot dabei helfen kann.
Ich kann dies aber nicht beurteilen, ohne den Patienten zu sehen. Wenn Sie die Möglichkeit haben mit Ihrem Patienten den kyBoot zu testen, wäre das ideal. 

Kategorie: Medizin - Füsse - Instabilitäten, Medizin - Allgemein - Krankheiten
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Veronika V. - eidg. dipl. Physiotherapeutin
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Kann ich nach einer Operation am Sprunggelenk direkt wieder im kyBoot gehen? Wegknicken des Fusses nach innen.

Ich habe vor zirka sieben Wochen das Sprunggelenk und das Wadenbein gebrochen. Es wurde operiert. Nun kann ich wieder anfangen zu belasten. Seit einem halben Jahr trage ich kyboot Schuhe. Ich habe das Gefühl meine operierten Gelenke werden mit diesem Schuh zu stark beansprucht. Gestern habe ich mit dem kyBoot meine ersten Gehversuche ohne Stöcke gemacht. Ich hatte nachher ziemliche Schmerzen. Hätte ich nicht direkt den kyBoot tragen sollen?

Es ist eine gute Idee, gleich zu Beginn der Vollbelastung im kyBoot zu gehen. Ich rate Ihnen jedoch, die Belastung langsam zu steigern, ob im kyBoot gehend oder in normalen Schuhen.
Im kyBoot trainieren Sie die tiefen, stabilisierenden Fussmuskeln, dadurch ist dieses Gehen viel anstrengender. Besonders in Ihrem Fall: Durch die Operation am Sprunggelenk und Wadenbein ist die Muskulatur in diesem Beriech stark abgeschwächt. Die Knochen sind wegen dem Gehen an Stöcken die grosse Belastung nicht mehr gewohnt. Wenn Sie wieder ohne Stöcke gehen ist es normal, dass es am Anfang unangenehm oder sogar schmerzhaft ist.

Ich kann mir vorstellen, dass die kyBoot Tragdauer für den aktuellen Zustand ihres Fusses zu lange war. Ich empfehle Ihnen, den kyBoot im Moment nur zehn bis 30 Minuten am Stück zu tragen, dies dafür mehrmals täglich. So trainieren sie die stabilisierende, tiefe Fussmuskulatur ohne zu überlasten. Hören Sie auf die Grenzen Ihres Körpers. Ein leichter Schmerz ist in ihrem Fall normal, sollte aber von Tag zu Tag abnehmen. Es kann drei bis vier Monate dauern, bis Sie den kyBoot so lange am Stück wie vor dem Unfall tragen können.

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Ist die Wirkung auf den Körper mit der Einlage zum Beinlängenausglich nicht mehr optimal? Ich stosse vorne im kyBoot mit dieser Einlag an.

Mein Problem ist, dass ich beim linken Schuh eine Einlage zur Erhöhung von 1 1/2 cm brauche, leider rutsche ich im kyBoot hinten heraus. So liess ich den Schuh nach Roggwil schicken, wo man ihn sehr schön oben ansetzte und es mit der Einlage nun klappt. Leider merkte ich schon schnell beim Gehen, dass ich vorne mit den Zehen anstosse.

Meine Frage lautet: Was könnte ich zum Problem "Anstossen" vorne tun?

Wir schlagen Ihnen vor, die Erhöhung im kyBoot zu lassen aber diese beim Schuhmacher vorne dünn schleifen zu lassen. Dann sollten Ihre Zehen vorne nicht mehr anstossen. Seit Neustem haben wir noch eine bessere Lösung: Eine kyBoot Sohle wird härter gemacht, so kann eine Beinlängen Differenz ausgeglichen werden. Das wäre eine Sonderanfertigung und ginge auch einige Wochen bis Monate. Eine Antwort zu Beinlängendifferenz können Sie auf unserer Homepage nachlesen.


kybun Beilängendiffarenz (Videothek)

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Hilft der kyBoot bei Senk-, Spreiz, Knickfüssen? Habe ich genügend Halt?

Ich habe Senk-, Spreiz, Knickfüsse und muss in meine Schuhe immer eine Schmetterlingsrolle einarbeiten lassen, bzw. Einlagen tragen. Mein Orthopädietechniker meint, dass sich mit dem kyBoot meine Spreiz-, Knickfüsse noch verschlimmern könnten, da der Halt fehlt. Eventuell könnte ich in "normalen" Schuhen gar nicht mehr gehen, wenn ich kyBoots verwende. Ist das korrekt?

Das Thema Spreizfüsse/ Knick-Senkfüsse führt im Moment zu vielen Diskussionen in der Orthopädie. Bis vor kurzem sagte man immer, dass bei solchen "Problemfüssen" unbedingt Einlagen getragen werden müssen. Neuste Untersuchungen zeigen aber, dass dies gar nicht unbedingt die beste Lösung ist:

Passive Einlagen verschlechtern langfristig die Fusssituation, da sie nur passiv Stützen. Folglich wird die Muskulatur immer schwächer, die Einlagen müssen oft immer wieder angepasst werden.

Bei allen Fussfehlstellungen ist es wichtig, dass die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur gekräftigt wird. Da wir oft den ganzen Tag unsere Füsse belasten, muss dieses Fussmuskeltraining entsprechend intensiv sein (einzelne therapeutische Übungen reichen oft nicht aus).

Mit dem kyBoot ist es möglich, mit der Zeit über mehrere Stunden die Fussmuskulatur zu stärken. So wird der Fuss nach wenigen Monaten stabiler. Die Fussmuskulatur kann zu einem gewissen Teil die Insuffizienz des Fussgewölbes kompensieren, die Fussschmerzen nehmen ab.

Ich empfehle Ihnen den kyBoot bewusst als Trainingsschuh einzusetzen. Anfangs werden 10 bis 20 Minuten Gehen im kyBoot ausreichen, dafür mehrmals täglich. Schon nach wenigen Tagen bis Wochen können Sie die Tragedauer steigern. Wichtig ist, dass Sie auf Ihren Körper hören, machen Sie eine kyBoot Pause beim Ermüden der Füsse. Dies zeigt sich oft indem die Füsse nach innen oder aussen abknicken. Es kann sein, dass Sie bei einem Wechsel zwischen "normalen Schuhen" und kyBoots bleiben. Einige Kunden benötigten nach einigen Monaten sogar gar keine Einlagen mehr. Dies hängt jedoch sehr von der Ausprägung der Fehlstellung ab und ist sehr individuell.

Bei langem Stehen (passiv) rate ich Ihnen die "normalen Schuhe" mit Einlagen zu tragen. Beim Gehen (aktiv) dagegen eher die kyBoots, so kann langsam die Fussmuskulatur gestärkt werden.

Am besten testen Sie die kyBoots bei einer Verkaufsstelle in Ihrer Nähe. Sie merken sofort wenn Sie drinstehen, wie der kyBoot wirkt und ob es Ihnen wohl ist.

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Ich rutsche aus dem kyBoot, was nun?

Ich habe das Gefühl links etwas schräg im Schuh zu stehen und schlüpfe leicht heraus. Dadurch scheuert es an der Innenseite bei der Naht, was zu einer Entzündung an der Fersenkante führt. Eine kleinere Nummer geht wahrscheinlich nicht, da ich rechts einen Hallux habe. Stimmt das?

Der kyBoot hat eine weich-elastische Sohle, die ein dreidimensionales Bewegen des Fusses ermöglicht. In den normalen, "harten" Schuhen wurde unser Fuss über Jahrzehnte gestützt und geführt. Die Fussmuskulatur hat sich dadurch zurückgebildet.  Im kyBoot kann es daher anfangs passieren, dass wir seitlich abkippen, was ein Zeichen für eine schwache Fussmuskulatur ist. Oft spürt man dies auf einer Seite deutlicher, da oft ein Fuss (Standbein) eine bessere Stabilität hat.

Es ist nun wichtig, dass Sie das Abkippen links korrigieren. Dadurch kräftigen Sie Ihre Fussmuskulatur links und werden mit der Zeit nicht mehr hinausschlüpfen (wenn der kyBoot von der Grösse her stimmt). Folglich werden Sie nicht mehr auf der Naht stehen und das Scheuern hört auf.
Es kann gut sein, dass Sie anfangs nur eine halbe Stunde im kyBoot gehen können bis die Füsse ermüden. Das ist normal, die Fussmuskulatur braucht drei bis vier Monate bis sie aufgebaut ist. Wenn Sie ermüden, das heisst, der linke Fuss seitlich abkippt, ist es Zeit für eine kyBoot Pause (30 Minuten bis zu 2 Stunden).

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Was tun, wenn man im kyBoot schief steht/zur Seite rutscht bzw. seitlich abkippt?

Eine Kundin, welche vor zirka einer Woche ein Paar Jindo black bei uns gekauft hat, sagt dass sie mit dem Schuh nicht laufen könne. Sie rutsche massiv zur Seite und laufe neben der Sohle. Sie hat es uns vordemonstriert und es war wirklich so. Die Kundin sagt, dass sie den Schuh so nicht tragen kann, weil Sie nach kurzer Zeit Spannungsschmerzen hat. Ausserdem steht sie völlig schief im kyBoot. Bei der Anprobe mit dem Probeschuh und dem neuen Schuh ist uns nichts aussergewöhnliches aufgefallen. Die Kundin hat den Schuh noch nicht oft getragen.

Was können wir ihr raten?

Es könnte sein, dass die Kundin extrem bewegliche Bänder hat. Sie könnte auch sehr instabile Fussgelenke, die aus einem Bänderriss resultieren, haben. Auf jeden Fall sollte die Kundin ihre Füsse trainieren. Somit ist der kyBoot nicht falsch für sie. Da Ihnen beim Anprobieren im Laden nichts negatives an der Fussstellung aufgefallen ist, ist die Kundin fähig, die Füsse bewusst in der richtigen Position zu positionieren.

Bei einer Kundin mit so ausgeprägter Lockerheit der Fussbänder ist es wichtig, dass nur kurze Zeit im kyBoot gegangen wird. Am besten bewusst zirka 15 Minuten und mehrmals pro Tag. Das heisst auf eine richtige Fussstellung achten. So kann die Kundin die stabilisierende Fussmuskulatur trainieren und lernt wieder, sich gerade auf den Füssen zu halten. Nach bereits einigen Tagen bis Wochen, wird ihr das "gerade Stehen und Gehen" wesentlich einfacher fallen. Mit der Zeit muss sie sich auch nicht mehr so darauf konzentrieren und kann langsam die Tragdauer verlängern.

Es ist wichtig der Kundin zu vermitteln, dass sie in "normalen, stützenden Schuhen" zwar stabiler drinsteht, aber dafür nur passiv. Das heisst ihre Fussmuskulatur wird nicht gestärkt und die Instabilität der Füsse nimmt noch zu. Der kyBoot ist ein Trainingsgerät und kann später, muss aber nicht, zu einem Alltagsschuh werden. Es ist sehr wichtig, dass wenn sie bemerkt "neben dem Schuh zu stehen", eine kyBoot-Pause einlegt.

 

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Der kyBoot bei Sprunggelenk-Problemen. Der Arzt findet der kyBoot sei zu flexibel/instabil.

Wir haben eine Kundin mit starken Sprunggelenk-Problemen. Sie hat letztes Jahr einen kyBoot gekauft. Diesen trug Sie je 4 – 5 Mal je 1 Stunde und hatte danach aber immer starke Schmerzen. Laut ihrem Arzt sei der kyBoot zu flexibel für diese Art von Problem. Kann uns jemand Auskunft geben wie es sich mit dem kyBoot verhält?

„Sprunggelenk-Probleme“ ist ein grosser Begriff: Die Problematik kann von leichter Instabilität bis zu mehreren Bänderrissen mit grosser Instabilität gehen. Es kommt zudem drauf an, wie lange die Kundin bereits mit stützenden Schuhen geht und wie sie den Fuss allgemein belastet. Wenn jemand aus Angst oder Vorsicht bereits jahrelang den Fuss geschont hat, geht der Kraft- und Vertrauensaufbau mit einem weichen Schuh wie dem kyBoot deutlich länger, als bei jemandem der den Fuss viel aktiver im Alltag und mit Sport belastet.

Ich kann mir nun vorstellen, dass für Ihre Kundin 1 Stunde am Stück zu intensiv war. Sie soll es doch einmal mit 20 Minuten am Stück versuchen, aber sich dabei gut auf eine ebenmässige Belastung des Fusses konzentrieren. Sobald die Kundin den Fuss nicht mehr gerade halten kann, ist es Zeit für eine kyBoot Pause. Dies mehrmals pro Tag üben, und über 2 bis 4 Monate langsam steigern. Mit der Zeit, wenn sich die Fussmuskulatur gestärkt hat, muss sich die Kundin nicht mehr so sehr auf eine richtige Fussstellung konzentrieren. Der Fuss wird sich von alleine richtig auf den Boden stellen.

Ich kann dem Arzt nur recht geben, wenn die Situation für die Kundin aussichtslos erschein. Das heisst, wenn keine Hoffnung auf Besserung (= mehr Stabilität der Fussgelenke) bestehen würde. Dies ist jedoch praktisch nie der Fall. Wenn die Kundin dem Fuss nie die Möglichkeit gibt sich auszubalancieren, wird der Fuss immer wie schwächer und die Gefahr eines z.B. Übertretens nimmt zu.

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Ist der kyBoot bei instabilen Sprunggelenken geeignet?

Kann ich den kyBoot verwenden, obwohl ich bei beiden Sprunggelenken Probleme habe? Ich habe bei beiden Sprunggelenken zu viel Spiel und zudem Anlaufschmerzen.

Der kyBoot ist bei einer Instabilität der Sprunggelenke sehr geeignet. Durch das weich-elastische Stehen trainieren Sie die stabilisierende, tiefe Fussmuskulatur über Stunden. Bei mehr Fussstabilität sollten dann folglich auch die Anlaufschmerzen abnehmen. Diese resultieren höchst wahrscheinlich aus einer Überlastung infolge der Instabilität.

Weshalb ist der kyBoot so wirkungsvoll? - Durch das intensive Training bekommt der Fuss genug Input um sich zu kräftigen und stabiler zu werden. Im Vergleich zu speziellen Fuss - Stabilisationsübungen, welche man höchstens einige Minuten mehrmals täglich macht, ist es im kyBoot möglich dem Fuss das nötige mehrstündliche Training zu bieten.

Wichtig ist, dass Sie das kyBoot Training langsam steigern. Beginnen Sie mit einer halben Stunde am Stück mehrmals täglich. Hören Sie auf Ihren Körper. Bei Erstreaktionen, wie zum Beispiel Brennen oder Schmerzen ist eine Pause vom kyBoot indiziert, bis die Symptome verschwunden sind.  Nach drei bis vier Monaten ist bei den meisten kyBoot Trägern ein mehrstündiges Tragen am Stück möglich. Viele tragen den kyBoot sogar den ganzen Tag.

Nordic Walking empfehle ich Ihnen erst, wenn sie sich an den kyBoot gewöhnt haben. Für den Körper bedeutet das weich-elastische Gehen einen Systemwechsel, von hüftorientierten Gehen zurück zum fussorientierten. Dies benötigt einige Wochen bis Monate.

Auf unserer Internetseite können Sie mehr über Nordic Walking im kyBoot lesen: Anwendungen

Kategorie: Medizin - Füsse - Instabilitäten
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Christian W. Nordic Walking Instrucctor
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Eignet sich der kyBoot bei Knick-/Senk-/Spreizfüßen? - Was ist der Unterschied zum MBT und Joya?

Da ich Knick-/Senk-/Spreizfüsse habe, wollte ich fragen, ob Ihre Schuhe für mich in Frage kommen?

Bezüglich Schuhen, riet mir der Orthopäde eher ab, da ich sowieso instabile Füsse hätte. Ich solle lieber wie seit Kindheit an Einlagen tragen. Nun hat mir ein Orthopädie-Schuhmeister Joya-Schuhe empfohlen. In denen laufe ich zwar bequem, komme aber auch stark mit den Knien nach innen an. Selbst wenn ich Einlagen trage ist das so. Kommen Ihre neuen Schuhe für mich in Frage, und soll ich diese mit oder ohne Einlagen tragen? Was mache ich, dass ich mit den Knien nicht so stark nach innen komme?

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen den MBT, Joya und Ihren neuen Schuhen, die ja alle von Herrn Müller bzw. dessen Sohn entwickelt wurden? - Welcher Schuh ist, wenn überhaupt, für mich geeignet und warum? Muss ich bei dem Joya Schuh (wie der Schuhverkäufer sagte) immer über die Außenfläche laufen?

Wir raten sowohl zum kyBounder, als auch zum kyBoot bei Knick-Senk-Spreizfüssen. Durch das direkte Stehen auf weich-elastischem Untergrund, wird die tiefe Fussmuskulatur trainiert, und die Beweglichkeit des Fusses verbessert. Diese tiefe Fussmuskulatur ist bei Fussproblemen oft stark abgeschwächt. Deshalb wird der Fuss nicht mehr richtig stabilisiert. Mit der Zeit kann das zu Schmerzen und noch grösseren Fehlstellungen führen.

Ich rate Ihnen, den kyBoot ohne Einlagen zu tragen, als aktives Stabilisationstraining des Fusses. Die Fussmuskulatur braucht aber drei bis vier Monate, bei regelmässigem Training, bis sie genügend kräftig ist. Sie können die normalen Schuhe mit Einlagen als Entlastung zwischendurch tragen. Ein dauerndes Tragen vom kyBoot wäre am Anfang (in den ersten Wochen/Monaten), nach jahrelangem Einlagentragen, eine Überforderung des Fusses. Einlagen sind eine passive Stütze für den Fuss, und verbessern längerfristig die Fusssituation keineswegs. Wenn irgendwie möglich, diese Einlagen nicht konstant tragen. Hören Sie am besten auf Ihren Körper, der sagt Ihnen was gut tut, und wann er eine Pause braucht.

Joya ist eine Mischung zwischen MBT und kyBoot. Der MBT Schuh ist ein Abrollschuh wo der Fuss direkt hart steht. Im kyBoot steht der Fuss direkt weich, und kann sich dreidimensional bewegen. Das Abrollen findet direkt im Fuss statt. Im MBT geschieht dies über die Abrollsohle. Die seitliche Fussstabilität trainieren Sie am intensivsten im kyBoot, etwas weniger intensiv im Joya. Jeder Schuh hat seine Besonderheiten, ich kenne mich aber im Detail nur mit dem kyBoot aus. Ich kann nur vermuten, dass der Joya -Händler mit dem über die Aussenfläche gehen, einem nach innen Knicken des Fusses und der Knie entgegenwirken wollte. Ich rate Ihnen im kyBoot möglichst die Sohle gleichmässig zu belasten. So haben Sie eine günstige Beinachse, und auch weniger ein nach innen Knicken der Knie. Dies hängt übrigens oft mit einer Fussschwäche zusammen. Das bedeutet, dass mit Ihrem kybun Fusstraining auch die Knie stabiler werden sollten.

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Ist es sinnvoll den kyBoot bei einer Verletzung der Sehnen zu tragen? Wie wirkt der kyBoot bei Fersensporn/Fascitis Plantaris/Kalkablagerungen in der Fusssehne?

Ich habe Anfang Oktober 2010 einen kyBoot bei Ihnen gekauft. Da dieser aber den Fersensporn nicht heilen kann, möchte ich gerne von Ihnen wissen, wie ich die Verletzung der Sehnen (Kalk Ablagerung) heilen kann.

Der kyBoot ist bestens für Fersensporn geeignet. Durch das weich-elastische Stehen im kyBoot, werden beim Belasten der Füsse (Gehen, Stehen, Laufen etc.) die Schläge optimal abgedämpft.
Durch die Entlastung der Ferse hat der Fersensporn die Möglichkeit sich zu regenerieren. Die Füsse kann man ja eigentlich nicht entlasten, ausser man sässe im Rollstuhl. Daher dauern alle Entzündungen und andere Schwierigkeiten an den Füssen auch eher länger.

Zusätzlich werden die Plantarsehen im kyBoot dynamisch gedehnt, so können Sie den Fersensporn am Ursprung behandeln. Diese Plantarsehne befindet sich an der Fusssohle, die längs vom Vorfuss zum Fersenbein verläuft. Oft ist eine Verkürzung dieser Sehne die Ursache für einen Fersensporn. Denn durch eine Verkürzung entsteht viel Zug am Ansatz am Fersenbein, darauf hin reagiert der Körper mit Kalkeinlagerung zur Verstärkung des Zugpunktes. Mittels dynamischem Dehnens, wird zusätzlich die Durchblutung angeregt, was wiederum eine Heilung ermöglicht. Sehnen sind schlechter durchblutet als Muskeln, besonders wenn sie weit weg vom Herz liegen, daher dauern Sehnenprobleme auch immer länger an.

Ich empfehle Ihnen, den kyBoot weiterhin so oft und so lange wie möglich zu tragen. Lassen Sie Ihrem Körper mindestens drei bis vier Monate Zeit. Ich weiss aus Erfahrung als Physiotherapeutin, dass Fersenspornsymptome immer eine langwierige Angelegenheit sind.

In diesem Video und in der MechanoTherapie Broschüre bei Ihrem Händler, erhalten Sie noch weitere Informationen zum Fersensporn.

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Ist der kyBoot bei chronischen Achillessehnenschmerzen geeignet?

Ich leide seit Jahren unter chronischen Achillessehnenschmerzen. Ist der Schuh dazu geeignet therapeutisch eine Verbesserung zu bewirken?

Die Ursache für solche chronischen Schmerzen liegt oft in einer verkürzten und verklebten Achillessehne (Achillessehne-Fasern). Dadurch kann sie nicht mehr richtig funktionieren und schmerzt bei einer Belastung.

Ich kann Ihnen nur empfehlen den kyBoot möglichst immer zu tragen. Chronische Achillessehnenschmerzen können dadurch an der Wurzel behandelt werden. So werden erneute Reizungen durch ungünstige Kraftübertragung auf die Sehne verhindert, und die Sehne kann nur noch in der Nacht verkleben. Speziell am Morgen muss der kyBoot vom ersten Schritt weg getragen werden, um die nächtlichen Verklebungen am Morgen schonend zu lösen. Wenn Sie im kyBoot gehen wird die Achillessehne bei jedem Schritt gedehnt. Dadurch werden Verkürzungen und Verklebungen gelöst, und die Sehne gut durchblutet. Das ermöglicht wiederum den lokalen Schmerzstoff-Abtransport.

Ferner hilft der kyBoot, weil bei der Heilung von Entzündungen, die Durchblutung des Gewebes eine entscheidende Rolle spielt. Sehnen sind aber generell schlecht durchblutete Teile und die Achillessehne noch schlechter, weil sie vom Herz aus gesehen, am weitesten unten ist.
Durch das Targen des kyBoot wird die Durchblutung der Achillessehne aber massiv erhöht, was den Heilungseffekt zusätzlich beschleunigt.

Am Anfang kann es gut sein, dass sich Ihre Symptome (Schmerzen) verstärken. Versuchen Sie durchzuhalten, und den kyBoot nur wenn es sehr unangenehm wäre, auszuziehen. Je öfter Sie den kyBoot tragen, desto eher kann die Achillessehne regenerieren. In den ersten 1 bis 3 Wochen rate ich Ihnen die kyBoot-Tragdauer langsam zu steigern (beginnen Sie mit einer halben Stunde am Stück), bis Sie den kyBoot über mehrere Stunden oder sogar den ganzen Tag tragen können.
Dennoch ist in schweren Fällen mit Wochen bis Monaten zu rechnen, bis die Schmerzen komplett vergangen sind.

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Muss ich im kyBoot trotzdem Stützstrümpfe tragen?

Sie schreiben, dass der kyBoot für die Venen gut ist. Da ich meist Stützstrümpfe trage, frage ich mich nun, ob das in den kyBoots überhaupt noch nötig ist.

Durch das Aktivieren der tiefen Fuss-und Beinmuskeln wird auch das Venen- und Lymphsystem positiv beinflussst. Die Muskelpumpe wirkt von innen auf die Venen, die Strümpfe von aussen. Somit sind Sie optimal versorgt mit kyBoots und Venenstrümpfen.

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Mein Orthopäde rät wegen meiner Fussprobleme vom kyBoot ab. Was nun?

Der kyBoot ist ideal geeignet bei Fussproblemen wie zum Beispiel Halluxzehen, Spreizfüssen, Hammerzehen und so weiter. Im kyBoot stehen Sie direkt auf weich-elastischem Material was folgende positiven Effekte hat:

1. Der Fuss hat die Möglichkeit sich zu bewegen da er nicht eingeengt wird. Dadurch verbessert sich die Beweglichkeit der Gelenke was besonders bei einem Halluxzehen sehr wichtig ist.

2. Durch das Bewegen des Fusses wird der Fuss gleichzeitig gekräftigt. Dies ist wichtig, weil die tiefe Fussmuskulatur für die Stabilität des Fusses und des Körpers verantwortlich ist. Durch einen stabilen Fuss und Körper können wir  Gelenkschmerzen umgehen, da die Gelenke durch die Muskeln geschont werden.

3. Im kyBoot steht man sehr weich. Dies ist angenehm, besonders wenn man an Gelenkschmerzen leidet. Die weiche Sohle dämpft die Schläge die bei normalen Schuhen in die Gelenke schiessen. Schonhaltungen und Hinkmechanismen nehmen ab, oder verschwinden sogar vollständig.

Aufgrund der vielen positiven Effekte auf die Gesundheit, raten viele Ärzte, darunter auch Orthopäden, ihren Patienten zum kyBoot oder kyBounder. Da wir aber noch eine junge Firma sind, gibt es auch einige Ärzte, die den kyBoot oder kyBouder noch nicht kennen. Heutzutage stehen Ärzte unter einem enormen Druck, und raten daher leider oft eher von etwas Unbekanntem ab um kein Risiko einzugehen.

Ich empfehle Ihnen auf Ihren Körper zu hören. Wenn es Ihnen im kyBoot wohl ist, tut es dem Körper auch gut. Wichtig ist, dass Sie langsam die Tragdauer steigern, damit sich Ihr Körper an den kyBoot gewöhnen kann. Im kyBoot wird der Fuss und der ganze Körper gekräftigt und diese Umstellung braucht drei bis vier Monate Zeit. Beginnen Sie mit einer halben Stunde am Stück, wenn es Ihnen danach gut geht, können sie den kyBoot immer wie länger tragen.

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Ich knicke im kyBoot mit dem Fuss ein. Warum?

Der menschliche Körper ist dafür gebaut barfuss auf natürlichem Gelände zu gehen. Das trainiert und stärkt die Füsse bei jedem Schritt im Alltag. Demgegenüber geht der zivilisierte Mensch auf flachen Böden in Schuhen mit Absätzen, die die Bewegung des Fusses behindern, und sie unnatürlich schwächen. Wenn nun ein solch geschwächter Fuss in den kyBoot steigt, wird er überfordert. Das geschieht, wenn er zu lange auf der bewusst instabilen, weich-elastischen Sohle geht. Falls jemand spürt, dass seine Füsse im kyBoot nach innen oder aussen knicken, ist das kein Fehler des kyBoot, sondern eine Schwäche des Fusses die durch Training langsam abgebaut werden muss. Das heisst, dass der kyBoot zwar unbedingt sehr häufig und regelmässig getragen werden muss, doch jeweils nur so lange, wie das Abknicken nicht unangenehm wird. Gegebenenfalls darf der kyBoot am Anfang noch nicht in den Alltag integriert werden, sondern muss auf regelmässigen halbstündigen Spaziergängen so lange bewusst getragen werden, bis die Kraft und Koordination der Füsse für die Herausforderungen des Alltags genügend vorbereitet sind.

In den meisten Fällen knickt nur ein Fuss nach innen/aussen. Warum ist das so? So wie die rechte und linke Hand unterschiedlich funktionieren, tun das auch die Füsse. Der eine Fuss ist von Haus aus stärker, der andere schwächer. Würde der Mensch täglich barfuss im Sand gehen, würden beide Füsse genau gleich trainiert und somit fast genau gleich stark. Ein so trainierter Mensch würde im kyBoot nicht im geringsten einknicken. Weil die Füsse des zivilisierten Menschen aber immer geschont werden, bleibt der eine Fuss immer schwach. Der Fuss wird unbewusst geschont, z.B. beim längeren Stehen, bei dem der Mensch immer auf dem Standbein ausruht. Dafür wird das Sprungbein fast nur zum Springen gebraucht. Weil im kyBoot nun beide Füsse genau gleich beansprucht werden, zeigen sich diese Unterschiede sofort durch das mehr oder weniger starke Einknicken des einen Fusses im Vergleich zum anderen. Durch das tägliche Tragen des kyBoot, gleichen sich diese Unterschiede aus, wenn auch nicht ganz, so wie bei einem Linkshänder die rechte Hand auch nie gleich gut trainiert werden kann wie die linke. Bei den Füssen, die das Fundament des Körpers bilden, ist es aber sehr wichtig, dass die Unterschiede zwischen links und rechts ausgeglichen werden, weil sonst Schonhaltungen entstehen, die Rücken-, Hüft-, Knie- und Fussprobleme auslösen können.

Kategorie: Medizin - Füsse - Instabilitäten
Ansprechpartner: Karl Müller
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Hilft der kyBoot bei einer schwachen Fusssehne, Starke Muskelverspannungen, Kopfschmerzen und Rückenschmerzen/Lubalgie/Dorsalgie trotz Schuheinlage??

Ich leide an einem starken Senkfuss. Dieser führte dazu, dass ich nachts mit Kopfschmerzen erwachte. Ich war schon bei einem orthopädischen Chirurgen, eine Operation ist jedoch nicht möglich. Verschiedentlich wurden bereits Schuheinlagen angepasst. Jetzt habe ich keine Kopfschmerzen mehr, kann jedoch nur noch ca. 1 Stunde gehen. Danach habe ich habe ich am nächsten Morgen Rückenschmerzen, was über die Muskulatur auch zu Kopfschmerzen führen kann. Das Problem ist das Band, das am Knöchel vorbei zum Fuss geht. Dieses ist überstrapaziert und löst die ganzen Probleme aus. Dies geht jetzt ca. zweieinhalb Jahre so. Ich merke, dass der Fuss immer schwächer wird. Aktuell mit den Einlagen ist er wie in einem Schraubstock, daher die Schwächung.

Beim Testen von MBT habe ich das überstrapazierte Band erst recht belastet, war somit keine Lösung. Im Geschäft habe ich den kyBoot ca. 15 Min. getragen und keine Probleme gehabt. Eine Beurteilung ist aber schwierig, da die Zeit so kurz war. Ausserdem bemerke ich Auswirkungen eigentlich immer am nächsten Tag, über die Verspannungen der Muskulatur. Meine Frage ist, ob es möglich ist, Schuhe über mehrere Tage zu  testen oder günstigere Schuhe (z. B. B-Qualität) zu haben. Ich fände es schade, 280 CHF für Sandalen auszugeben um dann zu bemerken, dass sie mein Leiden verschlimmern.

Ob das mit der Sehne (ich kenne diese) die ganze Wahrheit Ihres Problems ist, kann ich schwer einschätzen. Ich kann mir aber wohl vorstellen, dass es mit der Funktion der Füsse zu tun hat, und dass diese Sehne auch ein Bestandteil ist. Ich würde auf jeden Fall von den Einlagen wegkommen, und die Füsse trainieren. Dies können Sie entweder mittels eines Aktivschuhs wie dem kyBoot, oder einem kyBounder, falls Sie sitzend tätig sind. Dann würde ich Ihnen raten, teilweise ( ca. 50 %) stehend auf dem kyBounder zu arbeiten oder täglich Zeit in Fussübungen zu investieren, falls Ihnen Schuhe/kyBounder zu teuer wären.

Falls Sie das Problem mit dem kyBoot lösen möchten, müssten Sie ihn täglich mind. 1-2 Stunden tragen können. Am Anfang beträgt die Tragedauer möglicherweise nur eine halbe Stunde. Es kann unter Umständen aber Wochen bis Monate dauern, bis Sie keine Erstverschlechterungen mehr haben werden. Denn Probleme die im Laufe von Jahrzehnten entstanden sind, verschwinden durch konservative Massnahmen meistens nicht in einer Woche. Es kann aber sehr wohl sein, dass Sie in einer Woche viel weniger Kopfschmerzen haben. Eine Garantie gibt es bei medizinischen Problemen aber leider nie.

Falls Sie interessiert sind, finden wir bei uns vielleicht, je nach Grösse, ein gebrauchtes Modell, das wir Ihnen günstig abgeben können.

Kategorie: Medizin - Füsse - Instabilitäten, Medizinische Fragen - kyBoot
Ansprechpartner: Karl Müller
Frage gestellt von: Thomas H.
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Ich fühle mich irgendwie unsicher, als ob ich leicht umknicken kann.

Normale Schuhe führen, stützen und dämpfen. Der Fuss muss sich erst daran gewöhnen, dass die Muskulatur beim kyBoot zum Laufen aktiviert wird. Schon nach 2-3 Tagen hat der Körper sich umgestellt und Sie werden das walk-on-air Gefühl nicht mehr missen wollen.

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Was sind Sehnenschmerzen/Tendinitis?

Die meisten Sehnenschmerzen haben ihre Ursache in Fehlhaltungen und falschem Gang auf hartem Kunstboden. Es genügt bei Sehnenschmerzen bei weitem nicht, gewisse Übungen und Krafttraining zu machen.

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Die Wirkung von kyBoot bei Sehnenschmerzen/Tendinitis

Der kyBoot verwandelt die härtesten Alltagsböden in einen weichen Naturboden. Wie beim Gehen auf unebenem Untergrund richtet sich der Körper automatisch auf. Die Muskulatur wird Schritt für Schritt gestärkt, gedehnt, durchblutet und entspannt. Der kyBoot löst Blockierungen am Rücken und Verspannungen am ganzen Körper, weil alle Muskelketten koordinativ genau so belastet werden, wie sie von Natur aus belastet werden sollten.

Somit können Sie im kyBoot die gesamte Muskulatur schonend trainieren ohne die Gelenke zu überlasten. Dies hilft, Sehnenschmerzen zu vermeiden oder zu lindern. Der kyBoot wirkt einzigartig bei allen Achillessehnenschmerzen und hilft  als Selbsttherapiemethode gegen fast alle Entzündungsschmerzen am Bewegungsapparat.