Medizinische Fragen zu Füssen: Fussbrennen / Hornhaut / Blasen

Weitere FAQ per Stichwortsuche

Alle anzeigen / Alle verbergen

Antwort auf/zuklappen

Was kann ich tun, wenn eine Naht am kyBoot stark drückt?

Meine Kundin hat grosse Probleme mit dem kyBoot Winterschuh Sorak red. Sie kann den Schuh nur kurz tragen, da sie an einer Stelle am Rist solche Schmerzen hat, dass sie ihn wieder ausziehen muss. Tatsächlich findet sich bei ihr an dieser Stelle eine Art Überbein, das sie erst durch den Schuh bekommen hat. Kann es sein, dass sich das Überbein tatsächlich durch den Sorak gebildet hat?

Es kann vorkommen, dass eine Naht eine Druckstelle am Fuss bilden kann. Jeder kyBoot ist anders, da er von Hand gefertigt ist. In so kurzer Zeit kann ich mir aber nicht vorstellen, dass sich ein Überbein gebildet hat, da der kyBoot sehr weich ist. Es kann sein, dass die Kundin das Überbein schon früher hatte, es ihr aber nicht aufgefallen ist. Wahrscheinlich bildete sich Hornhaut, da die Sorak Naht auf ihrem Überbein gerieben hat.

Ich empfehle Ihrer Kundin, ein Tape über die störende Naht zu kleben. Ausserdem sollte sie darauf achten, den Sorak an der Druckstelle eher locker zu schnüren. Ansonsten besteht immer noch die Möglichkeit, ein anderes Modell zu testen.

Antwort auf/zuklappen

Woher kommen die pochenden Schmerzen am Grosszehenballen?

Am Fussballen plagt mich eine schmerzende Stelle. Wenn ich den Fuss nach aussen abkippe, schmerzt der äussere Rand des Ballens. Dieses Problem ist erst mit dem kyBoot aufgetreten, den ich nun seit zwei Wochen trage. Zuvor habe ich bei der Arbeit Sketchers oder normale Strassenschuhe getragen und habe nie Probleme gehabt. Nun spüre ich auch in meinen normalen Schuhen einen leichten Druckschmerz an der betroffenen Stelle, jedoch nicht so stark wie im kyBoot. Ich kann mir überhaupt nicht erklären, woher dieser Schmerz kommt, denn ich musste mich noch nie einer Operation unterziehen und alle meine Gelenke sind schmerzfrei.

Ich vermute anhand Ihrer Beschreibung, dass es sich um eine Drucküberlastung am Fussballen handelt. Das beschriebene Abkippen war in Ihren alten Schuhen nicht möglich, weil deren Sohlen viel unbeweglicher waren als die kyBoot Sohle. Im kyBoot ist es jetzt erstmals möglich, den Fuss in alle Richtungen frei zu bewegen. Da diese Bewegung für Ihren Fuss neu ist, reagiert er an den betroffenen Stellen noch empfindlich auf den Belastungsdruck. Dies kann sich dann in einem pochenden, klopfenden Schmerz äussern.

Nach solchen Erstreaktionen empfehle ich Ihnen, den kyBoot für ein paar Tage nicht zu tragen, damit sich die schmerzende Stelle erholen kann. Beim Wiedereinstieg ist es wichtig, dass Sie den kyBoot anfangs nur für eine kurze Zeit am Stück tragen, dafür mehrmals täglich. Nur so kann sich Ihr Fuss langsam an die neue Belastung im kyBoot gewöhnen. Zusätzlich rate ich Ihnen, im kyBoot anfangs auf eine richtige Fusstellung zu achten: Der Fuss hat zwar eine dreidimensionale Bewegungsmöglichkeit, sollte aber nicht seitlich abkippen. 

Der Aufwand wird sich lohnen, denn unsere Füsse sind von Natur aus sehr beweglich konstruiert und sollten die Freiheit haben, sich in alle Richtungen bewegen zu können. Durch das natürliche Abrollen im kyBoot wird Ihr Fuss gleichmässiger belastet: Die Stellen, an denen sich früher Hornhaut gebildet hat, können sich erholen und die übrigen Stellen, welche vorher nicht belastet wurden, übernehmen einen Teil des Körpergewichts. Somit werden der Fuss und die Gelenke des gesamten Körpers gleichmässiger belastet.

Antwort auf/zuklappen

Warum ist der kyBoot so instabil, dass ich seitlich abkippe und Rückenschmerzen/Lumbalgie/ Dorsalgie bekomme?

Beim Gehen im kyBoot kippe ich immer zur Seite ab. Dadurch entstehen Entzündungen an den Füssen, Fussbrennen und auch Rückenschmerzen. Mein Arzt meint, dass mir im kyBoot eine gewisse Stabilität fehlt. Darum habe ich eine kyBoot Pause eingelegt und die Schmerzen gingen tatsächlich stark zurück. Zudem hatte ich auch schon einen Fersensporn. Ist der kyBoot für mich überhaupt geeignet?

Der kyBoot wurde im Gegensatz zu allen "harten, unbeweglichen" Schuhen bewusst instabil konstruiert. Dies spürt man bereits beim ersten Schritt im kyBoot. Man geht auf einem weich-elastischen Material, auf welchem sich das Gehen anfühlt wie auf einem natürlichen Waldboden. Dadurch hat der Fuss die Möglichkeit, sich frei zu bewegen und richtig abzurollen. Schläge in die Gelenke werden bereits in der Sohle abgedämpft, damit die Knie, Rücken und Hüfte geschont werden. Der Fuss wird beweglicher und Fehlstellungen wie Hallux, Spreiz- oder Knickfuss werden seltener.

Die Umstellung von normalen Schuhen zum kyBoot braucht jedoch etwas Zeit und Geduld, denn der Körper ist das Abrollen und die Instabilität nicht gewohnt. Wenn der kyBoot anfangs zu lange am Stück getragen wird, kann es zu Beschwerden kommen. Sobald im kyBoot Schmerzen auftreten, ist es wichtig, dass eine Pause eingelegt wird. Dies kann bereits nach fünf Minuten, oder erst nach zwei Stunden der Fall sein. Jeder Mensch reagiert anders auf die Umstellung, darum ist es von Bedeutung, gut auf den eigenen Körper und seine Grenzen zu hören.

Das "Brennen" ist ein Zeichen dafür, dass Ihre Fussmuskulatur arbeitet. Dieses Brennen wird mit der Zeit abnehmen, wenn Ihr Fuss beweglicher und die Fussmuskulatur dehnbarer ist. Wichtig ist, dass Sie viel Gehen und wenig an Ort stehen bleiben, besonders wenn das "Brennen" auftritt. Anfangs sollten Sie bewusst versuchen, im kyBoot gerade zu gehen. Ein seitliches Abkippen muss korrigiert werden, ansonsten können sich Sehnen oder Bänder entzünden.

Wenn Sie nicht zu lange am Stück und gerade im kyBoot gehen, sollte es auch nicht zu Rückenschmerzen führen. Im Gegenteil: Der kyBoot stärkt die Rumpfmuskulatur und stabilisiert aktiv den Rücken.

Der kyBoot ist bestens dafür geeignet, um Probleme wie Fersensporn zu beheben. Durch das weich-elastische Stehen im kyBoot, werden beim Belasten der Füsse (Gehen, Stehen, Laufen etc.) die Schläge optimal abgedämpft. Durch die damit verbundene Entlastung der Ferse, hat der Fersensporn die Möglichkeit, sich zu regenerieren.

Mehr zu Fersensporn können Sie in folgendem Video unter Fersensporn sehen:
www.kybun.ch/videothek/kybun-bei-medizinischen-problemen.html

Antwort auf/zuklappen

Was kann ich tun, wenn ich im Sommer im kyBoot Wanderschuh extrem schwitze?

Ich habe mir vor kurzem den kyBoot Wanderschuh gekauft und habe folgendes Problem damit: Nach einer halben Stunde Fussmarsch kann ich die Schuhe nicht mehr tragen, da mir extrem heiss wird und meine Füsse brennen. Das Problem tritt nicht nur bei den kyBoot auf, sondern auch bei anderen Wanderschuhen und geschlossenen Schuhen. Bei offenen Schuhen treten keinerlei Beschwerden auf. 

Es scheint, als ob die gefütterten kyBoot Wanderschuhe für Sie tatsächlich zu warm sind. Ich empfehle Ihnen für Wanderungen im Sommer ein kyBoot Baram Modell (Baram ist koreanisch und bedeutet: Wind). Die Baram Modelle sind geschlossen, lassen aber viel Luft durch, da ein Netzgitter eingebaut ist. Ausserdem reichen sie nicht bis über die Knöchel, dies ist aber nicht ausschlaggebend: Der Vorteil der Höhe des kybun Wanderschuhs ist es, dass kein Wasser oder Schlamm in die Schuhe dringen kann. Im Sommer sollte dies aber sowieso nicht zum Problem werden.

Zum kyBoot Wanderschuh können Sie im Winter greifen, da er dank des Futters die Füsse schön warm hält.

Wir haben folgende Baram Modelle:
- Baram black
- Baram white
- Baram champagne
- Namsan red (der Sportliche)

Antwort auf/zuklappen

Was kann man tun, wenn sich vom Tragen des kyBoot Blasen bilden?

Ich habe mir vor kurzem einen kyBoot gekauft und trage ihn sehr gerne. Leider bekomme ich beim längeren Tragen der Schuhe an beiden grossen Zehen Blasen. Ich habe schon verschiedene Socken ausprobiert. Der Schuh färbt auf weisse Socken stark ab. Gibt es für dieses Problem eine Behandlung des Innenbereichs der Schuhe? Könnte man seitlich am Schuh eventuell ein Polster einlegen, damit sich keine Blasen mehr bilden?

Durch die weich-elastische Sohle des kyBoot ist die Belastung auf die Füsse beim Stehen und Gehen gleichmässig verteilt. An dieses neue Gefühl muss sich der Fuss zuerst gewöhnen. Es kann sein, dass im kyBoot einige Stellen des Fusses belastet werden, welche in den normalen "harten" Schuhen nicht belastet wurden. Darum kann es passieren, dass sich an bisher unbelasteten Stellen Blasen bilden.

Das Leder des kyBoot ist weich und sollte nicht schüren. Es kann je nach Fussform jedoch vorkommen, dass eine Naht drückt. Ich empfehle Ihnen an der störenden Stelle ein Polster oder ein Tape hineinzukleben. Mit der Zeit wird das Leder weicher und Ihr Problem sollte sich von alleine lösen. Sie können auch versuchen, das Leder vorne mit den Händen zu kneten, damit es schneller weich wird.

Das Leder des Innenschuhes wurde schwarz eingefärbt, darum kann es angfangs etwas abfärben. Ich empfehle Ihnen, am Anfang dunkle Socken zu tragen. Mit der Zeit wird aber auch dies kein Problem mehr sein.

Kategorie: Medizin - Füsse - Fussbrennen/Hornhaut/Blasen
Frage gestellt von: Heidi S.
Antwort auf/zuklappen

Kann der kyBoot Fussbrennen vermindern?

In den letzten zwei Jahren hatte ich (59 J.) immer wieder Probleme mit Fussbrennen nach zirka eine Stunde gehen. Ich war dann beim Arzt und habe Einlagen verschrieben bekommen. Trotz einer gewissen Besserung, war ich noch nicht ganz vom Fussbrennen befreit. Meine Zehen werden immer runder und ich habe zunehmend das Gefühl, dass ich mit meinen Zehen immer weiter nach vorne rutsche.

Diese Woche habe ich mit Begeisterung einen kyBoot Turnschuh und eine Sandale gekauft. Ich hatte wirklich ein Gefühl des Schwebens. Doch nach einer Stunde trat nun auch in diesem Schuh das bekannte Fussbrennen und der Druck unter der Fussballe auf.

Sollte ich die Einlagen in den Schuh legen?  Haben Sie Erfahrung mit Fussbrennen?


Im kyBoot kann es anfangs auch vorkommen, das ein Fussbrennen entsteht. Die weich-elastische Sohle des kyBoot lässt dem Fuss eine dreidimensionale Freiheit, ähnlich dem Barfussgehen. Der Fuss kann richtig abrollen und so seine Beweglichkeit beim Gehen ausschöpfen. Dies ist aber anfangs ungewohnt, da auf den harten Böden oder in harten Schuhen die Füsse nie mehr richtig abrollen konnten. Dies kann die Muskulatur stark fordern, ähnlich einer Dauerdehnung. Es kommt daher in einigen Fällen zu Fussbrennen. Wenn das Fussbrennen unangenehm wird, empfehle ich Ihnen die Schuhe zu wechseln. Tragen Sie am besten mehrmals täglich für zirka 30 Minuten den kyBoot, damit sich Ihre Füsse langsam, ohne zu überlasten, an das neue Abrollen gewöhnen können. Steigern Sie die Tragedauer von Woche zu Woche, dann sollte auch das Fussbrennen sich nach und nach abbauen und schliesslich verschwinden. Der Druck auf den Vorfuss sollte sich im kyBoot ebenfalls vermindern. Auf der weich-elastischen Sohle und aufgrund des guten Abrollens wird der Fuss viel gleichmässiger belastet.

Ihre Einlagen würde ich, wenn möglich, nicht in den kyBoot legen. So können Sie beim Gehen ideal Ihre tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur kräftigen, und die Beweglichkeit der Füsse verbessern. Legen Sie Ihre Einlagen in die "normalen Schuhe", die Sie in den kyBoot Pausen anziehen, um die Fussmuskulatur zu entspannen.

Antwort auf/zuklappen

Fussbrennen im kyBoot bei bestehender Morton Neuralgie - Was nun?

Ich arbeite als Serviertochter und bin viel auf den Beinen. Seit einem halben Jahr bin ich nun Besitzerin eines kyBoots. Wegen meines Spreizfusses und einer Morton Neurlagie trage ich zudem Einlagen. Wieso verpüre ich im kyBoot ein leichtes Fussbrennen?

In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass der kyBoot in der ersten Phase für den Träger eine zu hohe Instabilität beziehungsweise Weichheit aufweist. Dies ist der Fall, wenn ein problematischer Vorfuss dadurch plötzlich zu stark bewegt und trainiert wird. In Ihrem Fall kann ich mir das, aufgrund der Morton Neuraligie, sehr gut vorstellen. Deshalb können bei zu langem Tragen, beim Träger anfänglich Schmerzen auftreten. Um die Instabilität und die Weichheit des kyBoot in der ersten Tragephase abzubremsen, empfiehlt es sich, den kyBoot anfänglich nur schrittweise länger am Stück zu tragen oder eventuell eine dünne, relativ steife, handelsübliche Einlegesohle zu benutzen. Da Ihre Einlagesohle keine Verbesserung brachte,empfehle ich Ihnen eine Leder-/Korksohle in den kyBoot zu legen. Diese kann dann im Laufe der Zeit immer häufiger und länger aus dem kyBoot genommen werden. So trainieren Sie Ihren empfindlichen, brennenden Vorfuss langsam aber sicher so weit, dass der kyBoot auch für Sie zum Alltagsschuh wird und seine ganze Wirkung entfalten kann.

Antwort auf/zuklappen

Was kann man bei brennenden Füssen im kyBoot tun?

Ich trage Ihre Schuhe nun seit vier Wochen. In den ersten zwei Wochen war alles im grünen Bereich.
Seit kurzem verspüre ich ein starkes Brennen an meinen Füssen. - Woran liegt das?

Im kyBoot werden die Fussmuskeln viel stärker beansprucht als in einem normalen Schuh. Dadurch entsteht, wenn man sich noch nicht so den kyBoot gewohnt ist, das brennende Gefühl an den Füssen. Im kyBoot ist es wichtig zu gehen, denn beim Stehen verstärkt sich das Brennen.

Wenn das Brennen trotzdem zu unangenehm wird, empfehle ich Ihnen den kyBoot für eine halbe Stunde auszuziehen, bis sich die Füsse wieder gut anfühlen.

Antwort auf/zuklappen

Mein Orthopäde rät wegen meiner Fussprobleme vom kyBoot ab. Was nun?

Der kyBoot ist ideal geeignet bei Fussproblemen wie zum Beispiel Halluxzehen, Spreizfüssen, Hammerzehen und so weiter. Im kyBoot stehen Sie direkt auf weich-elastischem Material was folgende positiven Effekte hat:

1. Der Fuss hat die Möglichkeit sich zu bewegen da er nicht eingeengt wird. Dadurch verbessert sich die Beweglichkeit der Gelenke was besonders bei einem Halluxzehen sehr wichtig ist.

2. Durch das Bewegen des Fusses wird der Fuss gleichzeitig gekräftigt. Dies ist wichtig, weil die tiefe Fussmuskulatur für die Stabilität des Fusses und des Körpers verantwortlich ist. Durch einen stabilen Fuss und Körper können wir  Gelenkschmerzen umgehen, da die Gelenke durch die Muskeln geschont werden.

3. Im kyBoot steht man sehr weich. Dies ist angenehm, besonders wenn man an Gelenkschmerzen leidet. Die weiche Sohle dämpft die Schläge die bei normalen Schuhen in die Gelenke schiessen. Schonhaltungen und Hinkmechanismen nehmen ab, oder verschwinden sogar vollständig.

Aufgrund der vielen positiven Effekte auf die Gesundheit, raten viele Ärzte, darunter auch Orthopäden, ihren Patienten zum kyBoot oder kyBounder. Da wir aber noch eine junge Firma sind, gibt es auch einige Ärzte, die den kyBoot oder kyBouder noch nicht kennen. Heutzutage stehen Ärzte unter einem enormen Druck, und raten daher leider oft eher von etwas Unbekanntem ab um kein Risiko einzugehen.

Ich empfehle Ihnen auf Ihren Körper zu hören. Wenn es Ihnen im kyBoot wohl ist, tut es dem Körper auch gut. Wichtig ist, dass Sie langsam die Tragdauer steigern, damit sich Ihr Körper an den kyBoot gewöhnen kann. Im kyBoot wird der Fuss und der ganze Körper gekräftigt und diese Umstellung braucht drei bis vier Monate Zeit. Beginnen Sie mit einer halben Stunde am Stück, wenn es Ihnen danach gut geht, können sie den kyBoot immer wie länger tragen.

Antwort auf/zuklappen

Fussbrennen beim Laufen im kyBoot

Ich war zwei Wochen in Grindelwald und habe alle Wanderungen mit dem kyBoot unternommen. Auf der Schynigen Platte haben wir ein Ehepaar mit dem Wando an den Füssen getroffen. Sie waren ebenfalls hell begeistert. Nun habe ich eine Kundin, die mit dem kyBoot etwas Probleme hat. Sie klagt über extremes Fussbrennen im Fersenbereich bis zur Mitte des Fusses. Das Brennen kommt nach ca. 30 Minuten und ist sehr unangenehm. Ich habe ihr erklärt, dass durch den geringeren Gegendruck der Schuhsohle die Durchblutung höher ist als in einem normalen Schuh. Dadurch könnte ein erhöhtes Wärmegefühl auftreten. Ist dies die korrekte Erklärung?

Sie haben der Kundin die richtige Antwort gegeben: Da sich der Fuss im kyBoot sehr gut bewegen kann, wird durch die Aktivität der Fussmuskeln die Durchblutung im Fuss verbessert. Dies ist zunächst ungewohnt, da wir in engen, unbeweglichen Schuhen, aufgrund der fehlenden Muskelaktivität, eher kalte Füsse haben.

Das Fussbrennen der Kundin kann aber auch eine andere Ursache haben: Im kyBoot steht der Fuss direkt auf weich-elastischem Material. Dadurch wird die Plantarsehne (eine Sehnenplatte, die sich an der Fusssohle befindet und das Fuss-Längsgewölbe verspannt) gedehnt. Diese andauernde Dehnung kann zu einem Brennen führen, dieselbe Reaktion hat man bei intensiven Muskeldehnungen. Vermutlich hat die Kundin eine verkürzte Plantarsehne, denn das Brennen von der Mitte der Fusssohle bis zur Ferse ist typisch dafür. Es ist wichtig, dass sie die diese Sehne weiter im kyBoot dehnt, damit es später nicht zu Problemen wie z.B. Fersensporn kommt (häufige Folge einer verkürzten Plantarsehne). Wenn das Fussbrennen unangenehm wird, empfehle ich den kyBoot für kurze Zeit auszuziehen bis das Brennen wieder verschwindet. Das Brennen sollte nach einigen Wochen nicht mehr auftreten, wenn die verkürzte Sehnenplatte ausreichend gedehnt und damit der Auslöser der Beschwerden verschwunden ist.

 

Mehr Infos über den Fersensporn, dessen Ursachen und Therapien, sehen Sie im Folgenden Video. Klicken Sie hier um den Video anzusehen.

Kategorie: Medizin - Füsse - Fussbrennen/Hornhaut/Blasen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Dominik Engeli, Apotheke-Drogerie
Antwort auf/zuklappen

Kann der kyBoot Hornhautbildung / Blasen verursachen?

Hornhaut und Blasen sind Folgen von Überlastung einer Stelle am Fuss. Weil der Fuss im kyBoot überall gleichmässig entlastet wird, stellen fast alle Kunden fest, dass Hornhaut (meistens am Vorfuss) verschwindet und die Haut viel zarter wird. Nun kann es wegen dem "Prinzip der Schonhaltung" passieren, dass am bisher unbewusst geschonten Fuss Hornhaut oder Blasen entstehen. Das passiert darum, weil der kyBoot dazu führt, dass unbewusste Schonhaltungen sich ausgleichen, dadurch Gelenke gleichmässig belastet werden und sich Verspannungen am Rücken lösen. Wenn nun aber die bisher überlastete Seite entlastet wird, heisst das, dass die geschonte Seite mehr belastet wird. Diese Mehrbelastung des bisher geschonten Fusses kann vorübergehend Hornhaut oder Blasenbildung an diesem Fuss auslösen. Wenn nach einigen Monaten das ganze System in die neue Balance kommt, löst sich auch die Hornhaut wieder auf, respektive, sie kommt nicht mehr, wenn man sie abschleift. Blasen treten meist nur am Anfang auf. Wir raten Ihnen, bei auftretenden Blasen ein Blasenpflaster zu verwenden.

Antwort auf/zuklappen

Die Wirkung von kyBoot bei Fussschmerzen

Im Gegensatz zum Schuh destabilisiert, sensibilisiert und mobilisiert der kyBoot. Die Fussmuskulatur wird aktiviert und der Fuss kann so muskulär im Längsgewölbe stabilisiert werden. Die Fuss- und Unterschenkelmuskeln werden bei jedem Schritt trainiert. Beim Gehen mit dem kyBoot kann der Fuss kontrolliert abrollen, dadurch kann der Vorfuss entlastet werden.

Bei entzündeten Strukturen ist anfangs Vorsicht geboten, dass diese nicht zu sehr gereizt werden. Hier ist ein guter Trainingsaufbau mit anfangs kurzen, häufigen und regelmässigen Übungseinheiten im kyBoot sehr wichtig.