Medizinische Fragen zu Füssen: Fehlstellungen
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Das neue kyBoot Modell onni black drückt mir genau auf das Zehenrundgelenk.
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Vor zirka zwei Jahren haben Sie von mir einen Ballerina-Schuh der Firma Clarks als Modell erhalten und mir einen entsprechenden kyBoot Ballerina in Aussicht gestellt. Nun wurde der kyBoot Ballerina offensichtlich entwickelt, aber das besagte Modell wurde leider überhaupt nicht berücksichtigt. Ich habe gehofft, dass Sie als gesundheitsbewusster Unternehmer orthopädische Sichtweisen miteinbeziehen würden, doch der neue Ballerina scheint mir eine rein ästhetische Kreation, da der Ausschnitt im vorderen Teil direkt auf das Zehenrundgelenk drückt. Was soll wohl der Grund dafür sein, ausser dass er oben schön aussehen soll? Das Clarks Modell hat eine Abdeckung von 7.5 Zentimetern. Bedauerlicherweise kann ich diesen Ballerina nicht tragen und ich würde mir wirklich wünschen, dass Sie sich mehr an orthopädischen als an ästhetischen Gesichtspunkten orientieren würden.
Ich kann Ihre Enttäuschung verstehen, nachdem sie lange auf das neue Modell gewartet hatten und es jetzt an ihrem Fuss nicht passt. Das tut mir sehr leid. Bitte glauben sie mir, dass ich alles daran setze, jedes Modell so zu bauen, dass es an möglichst viele Füsse passt. Leider sind Füsse aber eine so unterschiedliche Sache wie kaum etwas anderes auf der Welt; vergleichbar unterschiedlich wie ein grosser, schwerer Amerikaner und ein drahtiger Äthiopier. Bei der gleichen Grösse können Füsse bis zu drei Mal mehr oder weniger Volumen haben. Ebenso unterschiedlich sind die Variationen eines Hallux. Die Position kann mehrere Zentimeter weiter vorn oder hinten sein. Wir sind weiterhin bemüht, unsere Schuhe so zu bauen, dass sie an möglichst viele Füsse passen, speziell bei Menschen mit Fuss- und anderen Problemen am Bewegungsapparat. Bitte entschuldigen sie noch einmal, dass es bei Ihnen mit diesem Modell nicht geklappt hat. Ich wünsch ihnen alles Gute.
Kategorie: Fragen zum Produkt - Allgemeine Fragen - Schuhgrösse, Fragen zum Produkt - Allgemeine Fragen - Modelle, Medizin - Füsse - Fehlstellungen
Ansprechpartner: Karl Müller
Frage gestellt von: Irene S. -
Wie trage ich den kyBoot bei Knicksenkfuss und starken Zehenschmerzen sowie Durchblutungsstörungen nach einer Ganglion-Operation?
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Ich habe heute eine Kundin mit extremen Fussproblemen bedient. Sie sagt, ihre Zehenknochen seien ganz flach und sie habe jeweils ein schmerzendes Knistern in den Füssen. Sie habe einen Knickfuss und starke Schmerzen. Die Schmerzen kämen vor allem von den Zehen aus, aber strahlen bis in die Fersen. Die Probleme hat sie seit einer Ganglion-Operation. Sie hat seit vier Jahren Einlagen, aber trotzdem starke Schmerzen.
Ich empfehle Ihrer Kundin den kyBoot sehr. Er wird die Schmerzen lindern und den Fuss gleichzeitig kräftigen. Durch die Vorgeschichte mit der Fussoperation ist es allerdings wichtig, zu Beginn die Tragdauer gut zu dosieren. Ich empfehle, den kyBoot anfangs nur fünf bis zehn Minuten am Stück zu tragen und dies mehrmals stündlich oder täglich. Nur Sie kennt ihren Körper und kann sagen, wann er eine Pause braucht. Sobald sie ermüdet oder stärkere Schmerzen bekommt, oder im kyBoot seitlich abknickt, ist es ein Zeichen für eine Pause. Der kyBoot ist ein intensives Fusstraining, mit dem sie langfristig etwas gegen den Knickfuss machen kann.
Die Einlagen kann Sie im kyBoot weglassen. Die weich-elastische kyBoot Sohle unterstützt ihren Fuss, indem die Sohle sich ihrer Fussform anpasst.Kategorie: Medizin - Füsse - Fehlstellungen, Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen, Medizin - Füsse - Krankheiten/Rheumatische Erkrankungen, Medizin - Füsse - Einlagen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Sara L. -
Kann ich die orthopädischen Einlagen für meine Spreizfüsse in den kyBoot legen?
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Ich möchte mir gerne einen kyBoot kaufen und frage mich, ob ich meine Einlagen auch hineinlegen muss. Ich habe einen Spreizfuss und die Einlagen stützen meine Vorfüsse.
Ich rate Ihnen, den kyBoot anfangs für kürzere Intervalle von zirka 10 bis 30 Minuten ohne Ihre Einlagen zu tragen. Sie können die Tragedauer über drei Monate steigern und in den kyBoot Pausen Ihre "normalen" Schuhe mit Einlagen tragen.
Achten Sie besonders am Anfang auf eine richtige Fussstellung im kyBoot. Der Fuss sollte im kyBoot nicht seitlich abkippen. Das braucht etwas Konzentration; mit der Zeit wird dies automatisch, da sich Ihr Körper an die Instabilität im kyBoot gewöhnt.
Beim Gehen brauchen Sie vermutlich weniger oft eine Pause im kyBoot, da die Fussmuskulatur Ihnen Halt gibt. Beim Stehen rate ich Ihnen, im kyBoot immer wieder an Ort zu gehen, um die Fussmuskulatur zu aktivieren. Wenn Sie Schmerzen im Vorfuss bekommen, machen Sie am besten eine kyBoot Pause und wechseln auf die Schuhe mit Einlagen.
Manche Leute können mit der Zeit die Einlagen ganz weglassen, andere bleiben beim Wechsel von kyBoot und normalen Schuhen mit Einlagen. Hören Sie am besten auf Ihren Körper, der zeigt Ihnen die Grenzen auf. Durch das Fussmuskeltraining im kyBoot kann es anfangs zu Müdigkeit der Füsse kommen. Spätestens bei grosser Müdigkeit sollten Sie eine kyBoot Pause von etwa 30 Minuten bis zu zwei Stunden einlegen, bis sich die Füsse erholt haben.Kategorie: Medizin - Füsse - Fehlstellungen, Medizin - Füsse - Einlagen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Yvonne M. -
Was kann ich machen, wenn die "kyBoot-Zungen-Naht" auf die Hammerzehe drückt?
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Es gibt folgende Möglichkeiten, um trotz Hammerzehe schmerzfrei den kyBoot zu tragen:
- Ein Polster über die Stelle im Schuh kleben, welche die Schmerzen verursacht. Solche sind bei Schuhmachern erhältlich.
- Die betreffende Stelle vom Schuhmacher etwas ausweiten lassen. Die Vollledermodelle von kybun sind dazu gut geeignet. (z.B Jindo Chocolate oder Jindo Caviar)
- Ein anderes kybun Modell austesten, um eines zu finden, das nirgends drückt. Die Baram-Modelle oder der Namsan geben dank dem Netzeinsatz oft etwas mehr Platz für die Zehen. Sandalen und Hausschuhe haben keine Zunge und unser (Winter-)Wanderschuh bietet den Zehen deutlich mehr Spielraum.
Kategorie: Medizin - Füsse - Fehlstellungen, Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Jürgen W. -
Warum habe ich vom kyBoot Schmerzen im Grosszehengrundgelenk / Hallux Valgus-Schmerzen?
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Ich habe einen ziemlich ausgeprägten Hallux valgus. In meinen "normalen, harten" Schuhen schmerzt er oft. Mit dem kyBoot war es lange Zeit viel besser. Doch in den letzten Wochen habe ich wieder häufiger Schmerzen, obwohl ich nur noch den kyBoot trage.
Durch das regelmässige Gehen im kyBoot rollen Sie wieder vermehrt über die grosse Zehe ab, damit der Hallux entlastet wird. Jedoch bedeutet dies ein intensives Training für die Grosszehe, weil das Grosszehengrundgelenk an seine Beweglichkeitsgrenze kommt. Dies ist die beste Therapie für den Hallux, kann jedoch manchmal Schmerzen verursachen.
Ein paar Stunden leichte Schmerzen is nichts Schlechtes, wenn man es durchhalten kann, denn danach ist das Zehengelenk oft viel beweglicher. Sollten die Schmerzen länger andauern, empfehle ich, ein paar Tage eine kyBoot Pause einzulegen. So kann sich das Zehenrundgelenk erholen.
Kategorie: Medizin - Füsse - Fehlstellungen, Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen, Medizin - Füsse - Krankheiten/Rheumatische Erkrankungen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Sara L. -
Warum fühle ich mich im kyBoot so instabil?
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Ich testete den kyBoot und habe nun etwas gemischte Gefühle. Einerseits spüre ich, dass meine Muskulatur trainiert wird und dies einen positiven Effekt auf meinen Körper hat, andererseits gibt mir der kyBoot zu wenig Halt, sodass ich mich nach einer gewissen Zeit unwohl fühle. Ist der kyBoot nicht geeignet für mich?
Der kyBoot stabilisiert die Füsse mit Absicht nur gering. Durch die weich-elastische kyBoot Sohle kann sich der Fuss in alle Richtungen frei bewegen, so wie er von Natur aus konstruiert wurde. Da wir in unseren normalen, harten Schuhen diese Freiheit nicht mehr gewohnt sind, empfinden wir dies anfangs als instabil. Dieses Gefühl zeigt uns, dass die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur abgeschwächt ist.
Im kyBoot lernt der Fuss wieder richtig abzurollen und wird dadurch stärker und beweglicher: Das Gefühl der Instabilität werden Sie nach wenigen Tagen oder Wochen verlieren, denn der Fuss lernt wieder aktiv mit seinen Muskeln das Gleichgewicht zu halten.
Stabilisierende, einengende Schuhe haben genau den gegenteiligen Effekt: Der Fuss rollt kaum mehr ab und wird immer schwächer. Als Folge kann es zu Fehlstellungen wie Knickfuss, Hallux oder Ähnliches kommen.
Am Anfang ist es wichtig, dass Sie im kyBoot auf eine korrekte Fussposition achten. Das heisst, der Fuss sollte gerade auf der kyBoot-Sohle stehen/gehen und weder nach innen noch nach aussen knicken. Die weiche kyBoot-Sohle zeigt Ihnen sofort, wenn Sie den Fuss einseitig belasten, denn die Sohle gibt nach. Dies ist ein hilfreiches Feedback, das man positiv für die Gesundheit nutzen kann!
Beginnen Sie mit kurzen, konzentrierten kyBoot Intervallen von zirka 10 bis 30 Minuten mehrmals täglich. Steigern Sie die Tragedauer langsam über zwei bis drei Monate. Wenn Sie merken, dass Ihre Füsse im kyBoot abknicken oder ermüden, ist es Zeit für eine kurze kyBoot Pause.
Bei stark abgeschwächten Füssen besteht ausserdem die Möglichkeit, mit einem kyBounder zu trainieren. Diese weich-elastische Matte, auf der man im Stehen die tiefe Fussmuskulatur stärkt, ist ideal geeignet, um sich auf die Haltung zu konzentrieren und somit die richtige Fussstellung zu üben.
www.kybun.ch/videothek/uebungen.htmlKategorie: Medizin - Füsse - Instabilitäten, Medizin - Füsse - Fehlstellungen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Elisabeth G. -
kyBoot bei Vorfussschmerzen: Meine Physiotherapeutin rät ab.
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Ich habe oft Schmerzen am Vorfuss, wenn ich auf harten Böden gehe. Darum überlege ich mir, einen kyBoot zu kaufen. Meine Physiotherapeutin rät mir jedoch zu intensiver Fussgymnastik, denn sie behauptet, dass das Tragen des kyBoot auf Dauer zu einer Schwächung der Muskulatur führt und somit meine Spreiz- und Senkfussprobleme verstärkt würden.
Wie Ihre Physiotherapeutin richtig sagt, können Probleme und Schmerzen auftreten, wenn die Fussmuskulatur geschwächt ist. Der Fuss kann nicht mehr ausreichend stabilisiert werden und das Quergewölbe flacht ab. Es kommt zu Schmerzen beim Gehen auf harten Untergrund.
Im kyBoot steht Ihr Fuss direkt auf einer weich-elastische Sohle. Diese ermöglicht den Füssen, wieder richtig abzurollen und dadurch die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur zu stärken. Das kann man mit Barfussgehen auf einem Naturboden verglichen werden. In den "normalen, harten" Schuhen kann sich der Fuss nicht mehr frei bewegen und schwächt dadurch ab. Dies kann folglich zu Fussschmerzen und Fehlstellungen führen.
Ich rate Ihnen, den kyBoot als Trainingsgerät für den Alltag einzusetzen und als Ergänzung zur Fussgymnastik in der Physiotherapie zu nutzen. Die Erfahrung zeigt, dass Fussgymnastik alleine die Füsse zu wenig trainiert, um genügend Stabilisationskraft aufzubauen. Mit dem kyBoot hingegen können Sie über Stunden schonend Ihre Füsse trainieren, damit diese wieder genügend kräftig werden, um den Körper zu tragen.
Sehen Sie den kyBoot als Trainingsgerät und lassen Sie Ihrem Körper etwas Zeit, sich an das "neue" Abrollen zu gewöhnen. Wenn Sie im kyBoot ermüden, oder die Füsse seitlich abkippen, ist es Zeit für eine kurze kyboot Pause.
Kategorie: Medizin - Beine - Muskulatur, Medizin - Füsse - Fehlstellungen, Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Gabriele M. -
Wie wirkt der kyBoot bei Fascitis plantaris/Fersensporn?
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Aufgrund meiner Fascitis plantaris (Fersensporn), habe ich vor kurzem einen kyBoot gekauft. Ich war voller Hoffnung meine Schmerzen loszuwerden. Nach einer Woche muss ich leider feststellen, dass diese sogar stärker werden. Ich bin sehr enttäuscht und auch nicht mehr sicher, ob der kyBoot der richtige Schuh für mich ist.
Bei Fersensporn liegen die Ursachen meistens bei einer Vekürzung der Fascie plantaris. Die Gründe, welche zu einer Verkürzung führen, können verschiedene sein. Ein Hauptgrund ist aber sicherlich Bewegungsmangel der Füsse. Durch zu enge und zu steife Schuhe wird der von Natur aus sehr beweglich konstruierte Fuss eingeengt. Als Folge dessen kann er nicht mehr richtig Abrollen. Dies führt dazu, dass die Muskeln im Fuss geschont werden und dafür andere Gelenke belastet werden.
Im kyBoot mit der weich-elastischen Sohle können Sie nun ideal die Fussbeweglichkeit trainieren und somit langfristig etwas gegen die Fascitis plantaris unternehmen. Zudem wird durch das vermehrte Abrollen im kyBoot die Durchblutung angeregt, was die Heilung beschleunigt. Diese Art von Therapie braucht etwas Geduld: Ihr Körper benötigt etwa zwei bis drei Monate, um sich an die neue Situation zu gewöhnen.
Mehr zum Fersensporn und dessen Ursachen sowie Therapiemöglichkeiten erfahren Sie im folgenden Video. Klicken Sie hier um den Video anzusehen.
Ich rate Ihnen, den kyBoot anfangs dosiert zu tragen und wieder auszuziehen, sobald Sie Schmerzen verspüren. Sie können die Tragedauer mit der Zeit immer mehr steigern.
Kategorie: Medizin - Füsse - Fehlstellungen, Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Christian H. -
Warum verspüre ich im vorderen Bereich, wo sich der Hallux Valgus befindet, eine harte Stelle?
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Da ich an einem Hallux leide, habe ich mir vor zirka drei Wochen einen kyBoot gekauft. Ich trage ihn sehr oft. Leider bringt der Schuh für meinen rechten Fuss nicht das gewünschte Resultat. Beim Abrollen über den Fussballen verspüre ich eine Druckstelle, welche meiner Meinung nach nicht sein dürfte.
Durch die weich-elastische Sohle des kyBoot wird das ganze Körpergewicht gleichmässig auf den Fuss verteilt. Dies ist ein neues Gefühl, an welches man sich zuerst gewöhnen muss. In den "normalen, harten" Schuhen ist die Druckverteilung immer punktueller.
Es kann sehr gut sein, dass Sie in Ihren alten Schuhen eher auf der Ferse gegangen sind, um so den Schmerzen der Hallux-Zehen auszuweichen. Im kyBoot ist dieses Ausweichen aufgrund der weichen Sohle nicht mehr möglich. Folglich kommt mehr Druck auf den Vorfussbereich. Dies kann anfgangs zu Schmerzen führen, da das geschonte Zehenrundgelenk diese Belastung nicht gewohnt ist.
Langfristig gesehen ist diese regelmässige Druckverteilung über den gesamten Fuss sehr wichtig. Denn so werden Gelenke schonender belastet und eine weitere negative Entwicklung des Hallux wird verhindert.
Ich rate Ihnen trotzdem, nur im kyBoot zu gehen, solange Sie keine grossen Schmerzen im Grosszehengrundgelenk verspüren. Mit der Zeit wird diese Dauer immer länger sein und ihre Füsse werden sich an das neue Gehgefühl gewöhnen. Es ist wie eine Hallux-Physiotherapie, welche Sie selbständig durchführen können. Selbstverständlich braucht es ein bisschen Geduld, denn es kann mehrere Wochen bis Monate dauern.
Kategorie: Medizin - Füsse - Fehlstellungen, Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Monika F. -
Wie kann ich einer Abnützung der kyBoot Sohle entgegenwirken?
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Ich bin Buschauffeur und begeisterter kyBoot Träger. Mein erster kyBoot wurde mir nach sechs Monaten ersetzt, da die Innensohle des rechten Schuhes auf der linken Seite stark abgetragen war. Bei meinem neuen kyBoot stelle ich die gleiche Tendenz fest. Mir wurde gesagt, dass ich bei jedem Schritt darauf achten sollte, wie ich abstehe. Versuche ich dies, werde ich aber viel zu verkrampft. Ich denke, dass ich mein Gangbild nach meinen Rückenoperationen nicht mehr so stark beeinflussen kann. Ausserdem ist die Stellung des Fusses beim Gas geben ebenfalls leicht gegen aussen. Kann ich meinem Problem in irgendeiner Weise entgegenwirken?
Eine einseitige Belastung fördert bei der kyBoot Sohle sowie bei jeder anderen Sohle die Abnützung. Dies kann auch folgenderweise erklärt werden: Je stärker ein Motorradfahrer in die Kurven liegt und je häufiger er fährt, desto schneller müssen die Reifen ersetzt werden.
Die weiche kyBoot Sohle passt sich im Gegensatz zu einer harten Sohle dem Untergrund an und wird darum nur sehr leicht abgetragen. Jeder Mensch hat sein eigenes Gangbild und deshalb ist die kyBoot Sohle für alle geeignet. Sie passt sich jedem Schritt an: Dies wiederum schont die Gelenke, da die Schläge bereits in der Sohle abgefangen werden.
Natürlich müssen Sie nicht bei jedem Schritt darauf achten, wie Sie gehen. Ich rate Ihnen lediglich, sich von Zeit zu Zeit auf einer Strecke von 200 bis 500 Metern auf Ihren Gang zu konzentrieren und bewusst gleichmässig zu laufen. Wenn Sie dies mehrmals pro Tag ausführen, können Sie Ihr Gangbild langfristig korrigieren und Muskeln aufbauen, die dem falschen Gang entgegenwirken.
Kategorie: Medizin - Füsse - Fehlstellungen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Markus G. -
Kann ich den kyBoot auch tragen, wenn ich keine Knochen mehr in den Zehen habe?
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Seit Jahren trage ich Einlagen, da ich wegen meinem Halux schon Operationen an beiden Füssen hinter mir habe. Das Resultat der Operationen ist, dass ich keine Knochen mehr in den Zehen habe. Ohne die Einlagen würde ich vorne nur auf den Fussballen stehen. Ich habe vor kurzem den kyBoot getestet und war sehr zufrieden. Als ich ihn jedoch am vierten Tag zwei Stunden am Stück getragen habe, hatte ich anschliessend Schmerzen in den Zehen und auch am Fussballen. Ich war enttäuscht und frage mich nun, ob der kyBoot für mich und meine Beschwerden überhaupt geeignet ist.
Für das Tragen des kyBoot spielt es keine Rolle, an welchen Beschwerden man leidet, denn das grundsätzliche Ziel des kyBoot ist es, die Fussstabilität zu verbessern, und das sollte man auch ohne Zehenknochen anstreben
Es gibt kyBoot-Träger, die Ihre Einlagen im kyBoot nicht mehr brauchen. Andere entscheiden sich für einen Wechsel zwischen kyBoot ohne Einlage und kyBoot mit Einlage. Zuletzt gibt es aber auch kyBoot-Träger, die ihre Einlagen immer im kyBoot lassen.
Es ist wichtig, sehr langsam mit dem Tragen des kyBoot zu beginnen und die Grenzen des Körpers zu erkennen. Das heisst, dass Sie unbedingt eine Pause einlegen sollten, sobald erste Schmerzen aufkommen. Ich empfehle, den kyBoot anfangs nur 20 Minuten zu tragen und dann wieder auszuziehen. Wenn man dies mehrere Male pro Tag wiederholt, ist es ein guter Trainigseffekt für die stabilisierende, tiefe Fussmuskulatur. Anschliessend können Sie die Tragedauer nach und nach steigern und sollten dabei aber auf die Reaktionszeichen des Körpers hören. Es kann auch sein, dass Sie dem Körper nach zwei Wochen eine Erholungspause genehmigen müssen. Dies kann man mit einem Sportler vergleichen, der für einen Marathon trainiert:
Sein Trainingsplan beinhaltet eine dreiwöchige Steigerung der Intensität und in der vierten Woche eine Erholungswoche mit einer kleineren Intensität als in der vorhergegangenen Woche. Jedoch gibt es bei jedem Athleten noch individuelle Anpassungen, weil jeder Körper anders ist.
Es ist sehr wahrscheinlich, dass es zu viel für Ihren Körper war, den kyBoot bereits am vierten Tag zwei Stunden am Stück zu tragen. Wenn Sie sich Zeit geben und den Schuh am Anfang nur kurz tragen und immer wieder Pausen einlegen, dann können Sie so die Tragedauer steigern. In den kyBoot Pausen empfehle ich Ihnen, die anderen Schuhe mit den Einlagen zu tragen und dem Körper so eine Pause zu gönnen.
Grundsätzlich hat der kyBoot mit seiner weich-elastischen Sohle eine entlastende Wirkung auf den Fuss. Durch das Abrollen über den ganzen Fuss, welches die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur stärkt, werden die Muskeln aber stark beansprucht und auch trainiert. Dies kann am Anfang Schmerzen verursachen, wenn man den Schuh zu lange am Stück trägt. Langfristig nur Schuhe mit Einlagen zu tragen ist aber keine gute Lösung, denn so wird die Fussmuskulatur immer schwächer.
Ich schicken Ihnen noch einen Link zu einem Video von Alex Tachie-Mensah: Der Ex-Fussballprofi hat etliche Fussoperationen hinter sich und läuft heute den ganzen Tag im kyBoot mit viel weniger Schmerzen als früher. Dies als kleine Motivation.
kybun bei medizinischen Problemen
Kategorie: Medizin - Füsse - Verletzungen/Schwächen des Bewegungsapparates, Medizin - Füsse - Fehlstellungen, Medizin - Füsse - Einlagen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Nicole A. -
Ist die Wirkung auf den Körper mit der Einlage zum Beinlängenausglich nicht mehr optimal? Ich stosse vorne im kyBoot mit dieser Einlag an.
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Mein Problem ist, dass ich beim linken Schuh eine Einlage zur Erhöhung von 1 1/2 cm brauche, leider rutsche ich im kyBoot hinten heraus. So liess ich den Schuh nach Roggwil schicken, wo man ihn sehr schön oben ansetzte und es mit der Einlage nun klappt. Leider merkte ich schon schnell beim Gehen, dass ich vorne mit den Zehen anstosse.
Meine Frage lautet: Was könnte ich zum Problem "Anstossen" vorne tun?
Wir schlagen Ihnen vor, die Erhöhung im kyBoot zu lassen aber diese beim Schuhmacher vorne dünn schleifen zu lassen. Dann sollten Ihre Zehen vorne nicht mehr anstossen. Seit Neustem haben wir noch eine bessere Lösung: Eine kyBoot Sohle wird härter gemacht, so kann eine Beinlängen Differenz ausgeglichen werden. Das wäre eine Sonderanfertigung und ginge auch einige Wochen bis Monate. Eine Antwort zu Beinlängendifferenz können Sie auf unserer Homepage nachlesen.
kybun Beilängendiffarenz (Videothek)Kategorie: Medizin - Füsse - Instabilitäten, Medizin - Füsse - Fehlstellungen, Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen, Medizin - Füsse - Einlagen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Yolanda M. -
Hilft der kyBoot bei Senk-, Spreiz, Knickfüssen? Habe ich genügend Halt?
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Ich habe Senk-, Spreiz, Knickfüsse und muss in meine Schuhe immer eine Schmetterlingsrolle einarbeiten lassen, bzw. Einlagen tragen. Mein Orthopädietechniker meint, dass sich mit dem kyBoot meine Spreiz-, Knickfüsse noch verschlimmern könnten, da der Halt fehlt. Eventuell könnte ich in "normalen" Schuhen gar nicht mehr gehen, wenn ich kyBoots verwende. Ist das korrekt?
Das Thema Spreizfüsse/ Knick-Senkfüsse führt im Moment zu vielen Diskussionen in der Orthopädie. Bis vor kurzem sagte man immer, dass bei solchen "Problemfüssen" unbedingt Einlagen getragen werden müssen. Neuste Untersuchungen zeigen aber, dass dies gar nicht unbedingt die beste Lösung ist:
Passive Einlagen verschlechtern langfristig die Fusssituation, da sie nur passiv Stützen. Folglich wird die Muskulatur immer schwächer, die Einlagen müssen oft immer wieder angepasst werden.
Bei allen Fussfehlstellungen ist es wichtig, dass die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur gekräftigt wird. Da wir oft den ganzen Tag unsere Füsse belasten, muss dieses Fussmuskeltraining entsprechend intensiv sein (einzelne therapeutische Übungen reichen oft nicht aus).Mit dem kyBoot ist es möglich, mit der Zeit über mehrere Stunden die Fussmuskulatur zu stärken. So wird der Fuss nach wenigen Monaten stabiler. Die Fussmuskulatur kann zu einem gewissen Teil die Insuffizienz des Fussgewölbes kompensieren, die Fussschmerzen nehmen ab.
Ich empfehle Ihnen den kyBoot bewusst als Trainingsschuh einzusetzen. Anfangs werden 10 bis 20 Minuten Gehen im kyBoot ausreichen, dafür mehrmals täglich. Schon nach wenigen Tagen bis Wochen können Sie die Tragedauer steigern. Wichtig ist, dass Sie auf Ihren Körper hören, machen Sie eine kyBoot Pause beim Ermüden der Füsse. Dies zeigt sich oft indem die Füsse nach innen oder aussen abknicken. Es kann sein, dass Sie bei einem Wechsel zwischen "normalen Schuhen" und kyBoots bleiben. Einige Kunden benötigten nach einigen Monaten sogar gar keine Einlagen mehr. Dies hängt jedoch sehr von der Ausprägung der Fehlstellung ab und ist sehr individuell.
Bei langem Stehen (passiv) rate ich Ihnen die "normalen Schuhe" mit Einlagen zu tragen. Beim Gehen (aktiv) dagegen eher die kyBoots, so kann langsam die Fussmuskulatur gestärkt werden.
Am besten testen Sie die kyBoots bei einer Verkaufsstelle in Ihrer Nähe. Sie merken sofort wenn Sie drinstehen, wie der kyBoot wirkt und ob es Ihnen wohl ist.Kategorie: Medizin - Füsse - Instabilitäten, Medizin - Füsse - Fehlstellungen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Silke G. -
Ich habe einen starken Hohl-Spreiz-Fuss. Kann ich den kyBoot tragen?
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Der kyBoot hat eine weich-elastische Sohle die ein dreidimensionale Bewegen des Fusses zulässt. In den "normalen, harten Schuhen" wurde unser Fuss über Jahrzehnte gestützt und geführt, die Fussmuskulatur hat sich dadurch zurückgebildet.
Bei allen Fussfehlstellungen (wie Hohl-Spreizfüsse) ist es wichtig, dass die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur gekräftigt wird. Da wir oft den ganzen Tag unsere Füsse belasten, muss dieses Fussmuskeltraining entsprechend intensiv sein, einzelne therapeutische Übungen reichen oft nicht aus.Mit dem kyBoot ist es möglich, mit der Zeit über mehrere Stunden die Fussmuskulatur zu stärken. So wird der Fuss nach wenigen Monaten stabiler. Die Fussmuskulatur kann zu einem gewissen Teil die Insuffizienz des Fussgewölbes kompensieren, die Fussschmerzen nehmen ab.
Ich empfehle Ihnen den kyBoot bewusst als Trainingsschuh einzusetzen. Anfangs werden 10 bis 20 Minuten Gehen im kyBoot ausreichen, dafür mehrmals täglich. Schon nach wenigen Tagen bis Wochen können Sie die Tragdauer steigern. Wichtig ist, dass Sie auf Ihren Körper hören, machen Sie eine kyBoot Pause beim Ermüden der Füsse. Dies zeigt sich oft indem die Füsse nach innen oder aussen abknicken.
Ich rate Ihnen, den kyBoot bei einem unserer Verkaufsstellen in Ihrer Nähe zu probieren, da werden Sie auch gut beraten.Kategorie: Medizin - Füsse - Fehlstellungen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Ingrid D. -
Spreizfuss, Einlagen und kyBoot, passt das zusammen?
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Seit einem halben Jahr muss ich Einlagen benützen wegen meinem Spreizfuss. Sind die Sandalen auch für Leute wie mich geeignet? Im Geschäft haben wir einen Betonboden. Ich bin weiblich, 160 cm gross und 54 kg schwer.
Der kyBoot hat eine weich-elastische Sohle die ein dreidimensionale Bewegen des Fusses zulässt. In "normalen, harten Schuhen" wurde unser Fuss über Jahrzehnte gestützt und geführt, die Fussmuskulatur hat sich dadurch zurückgebildet. Durch die harten Betonböden werden unsere Füsse zusätzlich abgeschwächt (da wir nicht mehr optimal aus den Füssen abrollen können) und sie verlieren an Beweglichkeit.
Bei allen Fussfehlstellungen ist es wichtig, dass die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur gekräftigt wird. Da wir oft den ganzen Tag unsere Füsse belasten, muss dieses Fussmuskeltraining entsprechend intensiv sein. Einzelne therapeutische Übungen reichen oft nicht aus. Mit dem kyBoot ist es möglich, mit der Zeit über mehrere Stunden die Fussmuskulatur zu stärken. So wird der Fuss nach wenigen Monaten stabiler. Die Fussmuskulatur kann zu einem gewissen Teil die Insuffizienz des Fussgewölbes kompensieren, die Fussschmerzen nehmen ab.
Ich empfehle Ihnen den kyBoot bewusst als Trainingsschuh einzusetzen. Anfangs werden 10 bis 20 Minuten Gehen im kyBoot ausreichen, dafür mehrmals täglich. Schon nach wenigen Tagen bis Wochen können Sie die Tragdauer steigern. Wichtig ist, dass Sie auf Ihren Körper hören, machen Sie eine kyBoot Pause beim Ermüden der Füsse. Dies zeigt sich oft indem die Füsse nach innen oder aussen abknicken.Im kyBoot wird Ihr Fuss durch das weiche Fussbett von unten aktiv gestützt. Das heisst, Sie brauchen im kyBoot keine Einlagen. Den "normalen, harten Schuh" mit Ihrer Einlage können Sie dann in der kyBoot Pause tragen. So kann sich Ihre Fussmuskulatur wieder erholen. Lassen Sie sich für die Umstellung drei bis vier Monate Zeit, Ihre Füsse müssen sich langsam an die Bewegungsfreiheit im kyBoot gewöhnen und wieder die Kraft aufbauen.
Kategorie: Medizin - Füsse - Fehlstellungen, Medizin - Füsse - Einlagen
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Frage gestellt von: J.Mey -
Spreitz- und Krallenfuss (Hammerzeh) in Bezug auf kyBoot
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Was passiert im Körper und gibt es Erfahrungen bei dieser medizinischen Indikation?
Bei Spreizfüssen und Hammerzehen ist es wichtig, die tiefe Fussmuskulatur zu stärken und die Beweglichkeit des Fusses zu fördern. Spreizfüsse entstehen meistens durch eine ungünstige, jahrelange Fussbelastung. Oft rollen die Betroffenen beim Gehen über die Aussenkannte des Fusses ab. Richtig wäre über die Grosszehe "abzustossen". Der Grund für ein "falsches Abrollen" liegt meistens an schlechtem Schuhwerk oder den harten Böden. In "harten Schuhen" wird der Fuss in seiner Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Dadurch wird die Fussmuskulatur immer schwächer und man beginnt das mit einem ungünstigen "Abrollen" beim Gehen zu kompensieren. So verschlechtert sich die Fusskraft immer mehr.
Mit dem kyBoot oder kyBounder kann sich der Fuss wieder in alle Richtungen bewegen, ähnlich wie beim Barfussgehen auf weichem Untergrund. Dadurch wird die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur gestärkt. Spreizfüsse bekommen mehr Stabilität, Hammerzehen werden bewegt. Dadurch kann man ein Verschlechtern der Fusssituation verhindern, eventuell sogar deutlich verbessern.
Wir machen sehr gute Erfahrungen bei Fussproblemen wie Knick-Senk-Füssen, Fersensporn sowie auch bei Hammerzehen oder Spreizfüssen im kyBoot. Wichtig ist immer, dass die Kunden langsam die Tragedauer steigern und bei Ermüdung oder Beschwerden im kyBoot, eine Pause einlegen. Erstreaktionen kann es geben, da das weich-elastische Gehen eine grosse Umstellung für den Körper bedeutet. Es ist wichtig, dass man im kyBoot über die Grosszehe abrollt und nicht wie im "harten Schuh" über die Aussenkante ausweicht (sieht man an der abgeschliffenen Sohle seitlich).Kategorie: Medizin - Füsse - Fehlstellungen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Susanne S. -
Was tun, wenn man im kyBoot schief steht/zur Seite rutscht bzw. seitlich abkippt?
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Eine Kundin, welche vor zirka einer Woche ein Paar Jindo black bei uns gekauft hat, sagt dass sie mit dem Schuh nicht laufen könne. Sie rutsche massiv zur Seite und laufe neben der Sohle. Sie hat es uns vordemonstriert und es war wirklich so. Die Kundin sagt, dass sie den Schuh so nicht tragen kann, weil Sie nach kurzer Zeit Spannungsschmerzen hat. Ausserdem steht sie völlig schief im kyBoot. Bei der Anprobe mit dem Probeschuh und dem neuen Schuh ist uns nichts aussergewöhnliches aufgefallen. Die Kundin hat den Schuh noch nicht oft getragen.
Was können wir ihr raten?
Es könnte sein, dass die Kundin extrem bewegliche Bänder hat. Sie könnte auch sehr instabile Fussgelenke, die aus einem Bänderriss resultieren, haben. Auf jeden Fall sollte die Kundin ihre Füsse trainieren. Somit ist der kyBoot nicht falsch für sie. Da Ihnen beim Anprobieren im Laden nichts negatives an der Fussstellung aufgefallen ist, ist die Kundin fähig, die Füsse bewusst in der richtigen Position zu positionieren.
Bei einer Kundin mit so ausgeprägter Lockerheit der Fussbänder ist es wichtig, dass nur kurze Zeit im kyBoot gegangen wird. Am besten bewusst zirka 15 Minuten und mehrmals pro Tag. Das heisst auf eine richtige Fussstellung achten. So kann die Kundin die stabilisierende Fussmuskulatur trainieren und lernt wieder, sich gerade auf den Füssen zu halten. Nach bereits einigen Tagen bis Wochen, wird ihr das "gerade Stehen und Gehen" wesentlich einfacher fallen. Mit der Zeit muss sie sich auch nicht mehr so darauf konzentrieren und kann langsam die Tragdauer verlängern.
Es ist wichtig der Kundin zu vermitteln, dass sie in "normalen, stützenden Schuhen" zwar stabiler drinsteht, aber dafür nur passiv. Das heisst ihre Fussmuskulatur wird nicht gestärkt und die Instabilität der Füsse nimmt noch zu. Der kyBoot ist ein Trainingsgerät und kann später, muss aber nicht, zu einem Alltagsschuh werden. Es ist sehr wichtig, dass wenn sie bemerkt "neben dem Schuh zu stehen", eine kyBoot-Pause einlegt.
Kategorie: Medizin - Füsse - Instabilitäten, Medizin - Füsse - Fehlstellungen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: kyBoot Händler -
Eignet sich der kyBoot bei Knick-/Senk-/Spreizfüßen? - Was ist der Unterschied zum MBT und Joya?
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Da ich Knick-/Senk-/Spreizfüsse habe, wollte ich fragen, ob Ihre Schuhe für mich in Frage kommen?
Bezüglich Schuhen, riet mir der Orthopäde eher ab, da ich sowieso instabile Füsse hätte. Ich solle lieber wie seit Kindheit an Einlagen tragen. Nun hat mir ein Orthopädie-Schuhmeister Joya-Schuhe empfohlen. In denen laufe ich zwar bequem, komme aber auch stark mit den Knien nach innen an. Selbst wenn ich Einlagen trage ist das so. Kommen Ihre neuen Schuhe für mich in Frage, und soll ich diese mit oder ohne Einlagen tragen? Was mache ich, dass ich mit den Knien nicht so stark nach innen komme?
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen den MBT, Joya und Ihren neuen Schuhen, die ja alle von Herrn Müller bzw. dessen Sohn entwickelt wurden? - Welcher Schuh ist, wenn überhaupt, für mich geeignet und warum? Muss ich bei dem Joya Schuh (wie der Schuhverkäufer sagte) immer über die Außenfläche laufen?
Wir raten sowohl zum kyBounder, als auch zum kyBoot bei Knick-Senk-Spreizfüssen. Durch das direkte Stehen auf weich-elastischem Untergrund, wird die tiefe Fussmuskulatur trainiert, und die Beweglichkeit des Fusses verbessert. Diese tiefe Fussmuskulatur ist bei Fussproblemen oft stark abgeschwächt. Deshalb wird der Fuss nicht mehr richtig stabilisiert. Mit der Zeit kann das zu Schmerzen und noch grösseren Fehlstellungen führen.
Ich rate Ihnen, den kyBoot ohne Einlagen zu tragen, als aktives Stabilisationstraining des Fusses. Die Fussmuskulatur braucht aber drei bis vier Monate, bei regelmässigem Training, bis sie genügend kräftig ist. Sie können die normalen Schuhe mit Einlagen als Entlastung zwischendurch tragen. Ein dauerndes Tragen vom kyBoot wäre am Anfang (in den ersten Wochen/Monaten), nach jahrelangem Einlagentragen, eine Überforderung des Fusses. Einlagen sind eine passive Stütze für den Fuss, und verbessern längerfristig die Fusssituation keineswegs. Wenn irgendwie möglich, diese Einlagen nicht konstant tragen. Hören Sie am besten auf Ihren Körper, der sagt Ihnen was gut tut, und wann er eine Pause braucht.
Joya ist eine Mischung zwischen MBT und kyBoot. Der MBT Schuh ist ein Abrollschuh wo der Fuss direkt hart steht. Im kyBoot steht der Fuss direkt weich, und kann sich dreidimensional bewegen. Das Abrollen findet direkt im Fuss statt. Im MBT geschieht dies über die Abrollsohle. Die seitliche Fussstabilität trainieren Sie am intensivsten im kyBoot, etwas weniger intensiv im Joya. Jeder Schuh hat seine Besonderheiten, ich kenne mich aber im Detail nur mit dem kyBoot aus. Ich kann nur vermuten, dass der Joya -Händler mit dem über die Aussenfläche gehen, einem nach innen Knicken des Fusses und der Knie entgegenwirken wollte. Ich rate Ihnen im kyBoot möglichst die Sohle gleichmässig zu belasten. So haben Sie eine günstige Beinachse, und auch weniger ein nach innen Knicken der Knie. Dies hängt übrigens oft mit einer Fussschwäche zusammen. Das bedeutet, dass mit Ihrem kybun Fusstraining auch die Knie stabiler werden sollten.
Kategorie: Medizin - Füsse - Instabilitäten, Medizin - Füsse - Fehlstellungen, Medizin - Allgemein - kyBoot/MBT/Joya
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: S.Kientsch -
Mein Orthopäde rät wegen meiner Fussprobleme vom kyBoot ab. Was nun?
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Der kyBoot ist ideal geeignet bei Fussproblemen wie zum Beispiel Halluxzehen, Spreizfüssen, Hammerzehen und so weiter. Im kyBoot stehen Sie direkt auf weich-elastischem Material was folgende positiven Effekte hat:
1. Der Fuss hat die Möglichkeit sich zu bewegen da er nicht eingeengt wird. Dadurch verbessert sich die Beweglichkeit der Gelenke was besonders bei einem Halluxzehen sehr wichtig ist.
2. Durch das Bewegen des Fusses wird der Fuss gleichzeitig gekräftigt. Dies ist wichtig, weil die tiefe Fussmuskulatur für die Stabilität des Fusses und des Körpers verantwortlich ist. Durch einen stabilen Fuss und Körper können wir Gelenkschmerzen umgehen, da die Gelenke durch die Muskeln geschont werden.
3. Im kyBoot steht man sehr weich. Dies ist angenehm, besonders wenn man an Gelenkschmerzen leidet. Die weiche Sohle dämpft die Schläge die bei normalen Schuhen in die Gelenke schiessen. Schonhaltungen und Hinkmechanismen nehmen ab, oder verschwinden sogar vollständig.Aufgrund der vielen positiven Effekte auf die Gesundheit, raten viele Ärzte, darunter auch Orthopäden, ihren Patienten zum kyBoot oder kyBounder. Da wir aber noch eine junge Firma sind, gibt es auch einige Ärzte, die den kyBoot oder kyBouder noch nicht kennen. Heutzutage stehen Ärzte unter einem enormen Druck, und raten daher leider oft eher von etwas Unbekanntem ab um kein Risiko einzugehen.
Ich empfehle Ihnen auf Ihren Körper zu hören. Wenn es Ihnen im kyBoot wohl ist, tut es dem Körper auch gut. Wichtig ist, dass Sie langsam die Tragdauer steigern, damit sich Ihr Körper an den kyBoot gewöhnen kann. Im kyBoot wird der Fuss und der ganze Körper gekräftigt und diese Umstellung braucht drei bis vier Monate Zeit. Beginnen Sie mit einer halben Stunde am Stück, wenn es Ihnen danach gut geht, können sie den kyBoot immer wie länger tragen.
Kategorie: Medizin - Füsse - Instabilitäten, Medizin - Füsse - Fehlstellungen, Medizin - Füsse - Krankheiten/Rheumatische Erkrankungen, Medizin - Füsse - Fussbrennen/Hornhaut/Blasen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Urs R. -
Der kyBoot bei Arthrose in altersbedingten Plattfüssen und bei Schwindel/Vertigo
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Ist der kyBoot geeignet für eine ältere Frau mit Schwindelgefühl und schmerzhafter Arthrose in altersbedingten Plattfüssen?
Der kyBoot eignet sich bestens für Arthrose, altersbedingte Plattfüsse sowie Schwindelgefühl. Wichtig ist, dass bei bestehenden Problemen langsam gesteigert wird. Das bedeutet, dass man den kyBoot zuerst nur eine viertel bis halbe Stunde am Stück anzieht. So kann sich der Körper langsam an die neue Haltung gewöhnen, d.h. die Muskeln werden langsam gestärkt ohne zu überlasten. Jeder Körper reagiert anders. Hören Sie auf die Reaktion ihres Körpers. Bei vermehrten Schmerzen ziehen Sie den kyBoot aus. Wenn es Ihnen wohl ist, können Sie langsam die Tragedauer steigern, bis Sie voraussichtlich den ganzen Tag den kyBoot tragen können. Lassen Sie sich 3 bis 4 Monate Zeit dafür!Wirkung vom kyBoot bei:
Arthrose: Durch das Tragen des kyBoot wird die tiefe Fussmuskulatur gestärkt. Dadurch ist die Beinachse in einer besseren Position, was das Knie schont und stärkt. Durch das weiche Gehen im kyBoot nehmen die Arthroseschmerzen ab und man hinkt weniger.
altersbedingten Plattfüssen: Diese Plattfüsse sind die Folge von zu wenig Muskeltraining der Füsse. Im Alter läuft man häufig viel weniger als in jungen Jahren, oft auch aufgrund von verschiedenen Problemen (Arthrose, Schwindel). Dadurch senkt sich das Fuss-Längsgewölbe, was zu Schmerzen im Fuss oder auch in den Gelenken weiter oben (z.B. Knie) führen kann. Im kyBoot werden die kleinen, tiefen Fussmuskeln, die für die Fussaufrichtung verantwortlich sind, trainiert.
Schwindelgefühl: Durch das oben erwähnte Muskeltraining im kyBoot wird der ganze Körper gestärkt und aufgerichtet. Dadurch nimmt der Schwindel ab und man fühlt sich wieder sicherer beim Gehen.
Bei diesen Symptomen rate ich, das Training mit dem kyBounder zu beginnen. Auf dieser weich-elastischen Matte kann die Fusskraft noch gezielter aufgebaut werden. Dafür steht man immer wieder, so lange wie möglich, auf den kyBounder und macht zusätzlich zwischendurch die 3 Grundübungen.
Kategorie: Medizin - Kopf/Nacken - Schwindel, Medizin - Knie - Arthrose/Operation, Medizin - Füsse - Fehlstellungen
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Frage gestellt von: Erika W.

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