Medizinische Fragen zu Füssen und dem kyBoot
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Was kann man tun, wenn sich vom Tragen des kyBoot Blasen bilden?
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Ich habe mir vor kurzem einen kyBoot gekauft und trage ihn sehr gerne. Leider bekomme ich beim längeren Tragen der Schuhe an beiden grossen Zehen Blasen. Ich habe schon verschiedene Socken ausprobiert. Der Schuh färbt auf weisse Socken stark ab. Gibt es für dieses Problem eine Behandlung des Innenbereichs der Schuhe? Könnte man seitlich am Schuh eventuell ein Polster einlegen, damit sich keine Blasen mehr bilden?
Durch die weich-elastische Sohle des kyBoot ist die Belastung auf die Füsse beim Stehen und Gehen gleichmässig verteilt. An dieses neue Gefühl muss sich der Fuss zuerst gewöhnen. Es kann sein, dass im kyBoot einige Stellen des Fusses belastet werden, welche in den normalen "harten" Schuhen nicht belastet wurden. Darum kann es passieren, dass sich an bisher unbelasteten Stellen Blasen bilden.
Das Leder des kyBoot ist weich und sollte nicht schüren. Es kann je nach Fussform jedoch vorkommen, dass eine Naht drückt. Ich empfehle Ihnen an der störenden Stelle ein Polster oder ein Tape hineinzukleben. Mit der Zeit wird das Leder weicher und Ihr Problem sollte sich von alleine lösen. Sie können auch versuchen, das Leder vorne mit den Händen zu kneten, damit es schneller weich wird.
Das Leder des Innenschuhes wurde schwarz eingefärbt, darum kann es angfangs etwas abfärben. Ich empfehle Ihnen, am Anfang dunkle Socken zu tragen. Mit der Zeit wird aber auch dies kein Problem mehr sein.
Kategorie: Medizin - Füsse - Fussbrennen/Hornhaut/Blasen
Frage gestellt von: Heidi S. -
Kann ich nach einer Operation am Sprunggelenk direkt wieder im kyBoot gehen? Wegknicken des Fusses nach innen.
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Ich habe vor zirka sieben Wochen das Sprunggelenk und das Wadenbein gebrochen. Es wurde operiert. Nun kann ich wieder anfangen zu belasten. Seit einem halben Jahr trage ich kyboot Schuhe. Ich habe das Gefühl meine operierten Gelenke werden mit diesem Schuh zu stark beansprucht. Gestern habe ich mit dem kyBoot meine ersten Gehversuche ohne Stöcke gemacht. Ich hatte nachher ziemliche Schmerzen. Hätte ich nicht direkt den kyBoot tragen sollen?
Es ist eine gute Idee, gleich zu Beginn der Vollbelastung im kyBoot zu gehen. Ich rate Ihnen jedoch, die Belastung langsam zu steigern, ob im kyBoot gehend oder in normalen Schuhen.
Im kyBoot trainieren Sie die tiefen, stabilisierenden Fussmuskeln, dadurch ist dieses Gehen viel anstrengender. Besonders in Ihrem Fall: Durch die Operation am Sprunggelenk und Wadenbein ist die Muskulatur in diesem Beriech stark abgeschwächt. Die Knochen sind wegen dem Gehen an Stöcken die grosse Belastung nicht mehr gewohnt. Wenn Sie wieder ohne Stöcke gehen ist es normal, dass es am Anfang unangenehm oder sogar schmerzhaft ist.
Ich kann mir vorstellen, dass die kyBoot Tragdauer für den aktuellen Zustand ihres Fusses zu lange war. Ich empfehle Ihnen, den kyBoot im Moment nur zehn bis 30 Minuten am Stück zu tragen, dies dafür mehrmals täglich. So trainieren sie die stabilisierende, tiefe Fussmuskulatur ohne zu überlasten. Hören Sie auf die Grenzen Ihres Körpers. Ein leichter Schmerz ist in ihrem Fall normal, sollte aber von Tag zu Tag abnehmen. Es kann drei bis vier Monate dauern, bis Sie den kyBoot so lange am Stück wie vor dem Unfall tragen können.Kategorie: Medizin - Füsse - Verletzungen/Schwächen des Bewegungsapparates, Medizin - Füsse - Instabilitäten, Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Anna G. -
Soll ich meine Halb-/ Einlagen auch im kyBoot tragen?
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Vor wenigen Tagen habe ich ein Paar kyBoot gekauft. Ich trage normalerweise Halbeinlagen in meinen Schuhen. Soll ich diese nun ebenfalls in den kyBoot tragen? Vielleicht nur am Anfang oder doch besser gar nicht?
Ich rate Ihnen den kyBoot (anfangs für kürzere Intervalle von zirka 20 bis 45 Minuten) ohne Ihre Einlagen zu tragen und über drei Monate langsam die Tragedauer zu steigern. In der kyBoot Pause tragen Sie dann Ihre "normalen" Schuhe mit den Einlagen zur passiven Erholung der Fussmuskulatur.
Manche können mit der Zeit (nach drei bis zwölf Monaten) die Einlagen ganz weglassen, andere bleiben beim Wechsel von kyBoot und normalen Schuhen mit Einlagen. Hören Sie am besten auf Ihren Körper, der zeigt Ihnen die Grenzen auf. Durch das Fussmuskeltraining im kyBoot kann es anfangs zu Müdigkeit der Füsse kommen. Spätestens bei grosser Müdigkeit sollten Sie eine kyBoot Pause von etwa 30 Minuten bis zu zwei Stunden einlegen, bis sich die Füsse erholt haben.
Kategorie: Medizin - Füsse - Einlagen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Rosmarie V. -
Kann der kyBoot Fussbrennen vermindern?
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In den letzten zwei Jahren hatte ich (59 J.) immer wieder Probleme mit Fussbrennen nach zirka eine Stunde gehen. Ich war dann beim Arzt und habe Einlagen verschrieben bekommen. Trotz einer gewissen Besserung, war ich noch nicht ganz vom Fussbrennen befreit. Meine Zehen werden immer runder und ich habe zunehmend das Gefühl, dass ich mit meinen Zehen immer weiter nach vorne rutsche.
Diese Woche habe ich mit Begeisterung einen kyBoot Turnschuh und eine Sandale gekauft. Ich hatte wirklich ein Gefühl des Schwebens. Doch nach einer Stunde trat nun auch in diesem Schuh das bekannte Fussbrennen und der Druck unter der Fussballe auf.
Sollte ich die Einlagen in den Schuh legen? Haben Sie Erfahrung mit Fussbrennen?
Im kyBoot kann es anfangs auch vorkommen, das ein Fussbrennen entsteht. Die weich-elastische Sohle des kyBoot lässt dem Fuss eine dreidimensionale Freiheit, ähnlich dem Barfussgehen. Der Fuss kann richtig abrollen und so seine Beweglichkeit beim Gehen ausschöpfen. Dies ist aber anfangs ungewohnt, da auf den harten Böden oder in harten Schuhen die Füsse nie mehr richtig abrollen konnten. Dies kann die Muskulatur stark fordern, ähnlich einer Dauerdehnung. Es kommt daher in einigen Fällen zu Fussbrennen. Wenn das Fussbrennen unangenehm wird, empfehle ich Ihnen die Schuhe zu wechseln. Tragen Sie am besten mehrmals täglich für zirka 30 Minuten den kyBoot, damit sich Ihre Füsse langsam, ohne zu überlasten, an das neue Abrollen gewöhnen können. Steigern Sie die Tragedauer von Woche zu Woche, dann sollte auch das Fussbrennen sich nach und nach abbauen und schliesslich verschwinden. Der Druck auf den Vorfuss sollte sich im kyBoot ebenfalls vermindern. Auf der weich-elastischen Sohle und aufgrund des guten Abrollens wird der Fuss viel gleichmässiger belastet.
Ihre Einlagen würde ich, wenn möglich, nicht in den kyBoot legen. So können Sie beim Gehen ideal Ihre tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur kräftigen, und die Beweglichkeit der Füsse verbessern. Legen Sie Ihre Einlagen in die "normalen Schuhe", die Sie in den kyBoot Pausen anziehen, um die Fussmuskulatur zu entspannen.Kategorie: Medizin - Füsse - Fussbrennen/Hornhaut/Blasen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Sylvia S. -
Kann der kyBoot bei Morton Neurom nach Operation getragen werden?
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Ich habe mir bei einer Marathonvorbereitung ein Morton Neurom eingehandelt. Nach nunmehr zwei Operationen - geschnitten wurde einmal von oben, einmal von unten im Vorfussbereich - habe ich immer noch Schmerzen. Ob es durch die geschädigten Nerven oder durch inneres Narbengewebe kommt, kann mir leider kein Arzt beantworten. Ich könnte mir vorstellen, dass Ihr kyBounder zum Aufbau der Fußmuskulatur hilfreich ist. Da ich mir ebenso das Quergewölbe durchgetreten habe und bereits die Gelenkköpfen der Zehen angegriffen sind, erhoffe ich mir durch eine bessere Fußmuskulatur eine Entlastung. Haben Sie Erfahrungen zu dem Thema?
Sie haben genau die richtige Idee gehabt: Mit dem kyBounder kann man die Fussmuskulatur ideal trainieren. Dies ist besonders bei Ihrer Fussproblematik von grosser Wichtigkeit um die Schmerzen zu lindern, und die Füsse wieder schmerzfrei zu belasten. Insbesondere die tiefe Fussmuskulatur wird auf dem kyBounder angesprochen, was zu einer Aufrichtung des Fussgewölbes führt. Bei einem Morton Neurom wird so der Nerv entlastet.
Durch die Schwerkraft ist es fast unmöglich die Fussmuskulatur mit einzelnen Stabilisations- und Gleichgewichtsübungen genügend zu trainieren. Mit Hilfe des kyBounders haben Sie die Möglichkeit, diese Muskulatur stundenlang automatisch zu trainieren ohne zusätzlichen Trainingsaufwand. Sie stehen einfach im Büro oder im Alltag auf dem kyBounder. Durch das weich-elastische Material des kyBounders wird Ihre Fussmuskulatur über Stunden trainiert, der Fuss lernt wieder aktiv zu stützen. Wenn Sie zusätzlich die 3 Grundübungen zwischendurch machen, haben Sie ein ideales Training um die Fussmuskulatur wie auch die restliche Tiefenmuskulatur des Körpers aufzubauen.
In Ihrem Fall kann es tatsächlich sein, dass Ihre Beschwerden vom Narbengewebe, dass sich nach den OP-Schnitten bildete, herkommen. Auch in diesem Fall können Sie die Problematik ideal mit dem kyBounder angehen: Durch das Stehen auf dem weich-elastischen Material haben ihre Füsse 360° Bewegungsfreiheit. Dadurch haben die Füsse die Möglichkeit sich zu bewegen, da sie nicht (wie in einem engen Schuh) eingeengt werden. Durch dieses Mobilisieren der Füsse über Stunden, kann sich das eventuell gebildete Narbengewebe lösen und die Schmerzen nehmen ab oder verschwinden sogar.
Bitte beachten Sie, dass Sie nur solange auf dem kyBounder stehen, solange Sie keine vermehrten Schmerzen haben. Bei zunehmenden Schmerzen empfiehlt sich eine Pause bis Sie wieder im Normalbereich sind. Hören Sie auf Ihren Körper und steigern Sie die Belastung wie es Ihr Körper zulässt. Der Körper braucht drei bis vier Monate bis sich die Muskeln und Bänder an die neue Belastung gewöhnt haben. Das Ziel ist mehrere Stunden bis den ganzen Tag auf dem kyBounder zu stehen. Sie werden sehen, es wird Ihnen Spass machen.
Der kyBounder eignet sich besonders bei stehenden Berufen (Stehpult). Bei gehenden Berufen würde ich Ihnen den kyBoot empfehlen.Kategorie: Medizin - Füsse - Verletzungen/Schwächen des Bewegungsapparates, Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen, Medizin - Füsse - Krankheiten/Rheumatische Erkrankungen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Cornelia L. -
Fussbrennen im kyBoot bei bestehender Morton Neuralgie - Was nun?
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Ich arbeite als Serviertochter und bin viel auf den Beinen. Seit einem halben Jahr bin ich nun Besitzerin eines kyBoots. Wegen meines Spreizfusses und einer Morton Neurlagie trage ich zudem Einlagen. Wieso verpüre ich im kyBoot ein leichtes Fussbrennen?
In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass der kyBoot in der ersten Phase für den Träger eine zu hohe Instabilität beziehungsweise Weichheit aufweist. Dies ist der Fall, wenn ein problematischer Vorfuss dadurch plötzlich zu stark bewegt und trainiert wird. In Ihrem Fall kann ich mir das, aufgrund der Morton Neuraligie, sehr gut vorstellen. Deshalb können bei zu langem Tragen, beim Träger anfänglich Schmerzen auftreten. Um die Instabilität und die Weichheit des kyBoot in der ersten Tragephase abzubremsen, empfiehlt es sich, den kyBoot anfänglich nur schrittweise länger am Stück zu tragen oder eventuell eine dünne, relativ steife, handelsübliche Einlegesohle zu benutzen. Da Ihre Einlagesohle keine Verbesserung brachte,empfehle ich Ihnen eine Leder-/Korksohle in den kyBoot zu legen. Diese kann dann im Laufe der Zeit immer häufiger und länger aus dem kyBoot genommen werden. So trainieren Sie Ihren empfindlichen, brennenden Vorfuss langsam aber sicher so weit, dass der kyBoot auch für Sie zum Alltagsschuh wird und seine ganze Wirkung entfalten kann.
Kategorie: Medizin - Füsse - Fussbrennen/Hornhaut/Blasen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Renate R. -
Schmerzen an den Fussballen - Hilft da der kyBoot?
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Seit zirka zwei Jahren leide ich an Schmerzen im Fussballen. Vor einem Jahr bekam ich eine Kortisonspritze ins Gelenk beim ersten Zehen neben dem grossen, was die Entzündung zurückbildete. Was auch geschah. Nun hat sich aber der Zehen zu einem Hammerzehen verändert, was in jedem Schuh stark Schmerzen verursacht. Was habe ich falsch gemacht, kann man etwas dagegen tun? Jeder Fussmarsch wird zur Qual.
Hat der Arzt die Ursache der Scherzen in den Fussballen diagnostiziert oder wissen Sie wann diese Schmerzen, und aus welchem Grund sie angefangen haben? Es gibt so viele verschiedene mögliche Ursachen: Unfall, Überlastung, Fehlbelastung, chronische Entzündung als Folge einer rheumatischen Erkrankung u.s.w.
Ich rate Ihnen die Füsse so oft es geht schonend zu belasten und zu bewegen. Dafür ist der kyBoot sehr geeignet, da er den Aufprall beim Gehen dämpft und somit weniger reizt als ein "normaler, harter Schuh". Zudem hat der Fuss auf der weich-elastischen kyBoot Sohle die Möglichkeit, sich in alle Richtungen zu bewegen. Dadurch wird die Durchblutung im Fuss verbessert und somit auch die Heilung unterstützt. Die Schmerzen sollten bei adäquater Belastung abnehmen.
Je nachdem wie gross die Schmerzen sind, können Sie manchmal länger, an manchen Tagen nur kurze Stecken gehen. Hören Sie auf Ihren Körper und geben Sie Ihm die nötigen Pausen, aber auch die nötige Bewegung.
Kategorie: Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Walburga F. -
Ist die Wirkung auf den Körper mit der Einlage zum Beinlängenausglich nicht mehr optimal? Ich stosse vorne im kyBoot mit dieser Einlag an.
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Mein Problem ist, dass ich beim linken Schuh eine Einlage zur Erhöhung von 1 1/2 cm brauche, leider rutsche ich im kyBoot hinten heraus. So liess ich den Schuh nach Roggwil schicken, wo man ihn sehr schön oben ansetzte und es mit der Einlage nun klappt. Leider merkte ich schon schnell beim Gehen, dass ich vorne mit den Zehen anstosse.
Meine Frage lautet: Was könnte ich zum Problem "Anstossen" vorne tun?
Wir schlagen Ihnen vor, die Erhöhung im kyBoot zu lassen aber diese beim Schuhmacher vorne dünn schleifen zu lassen. Dann sollten Ihre Zehen vorne nicht mehr anstossen. Seit Neustem haben wir noch eine bessere Lösung: Eine kyBoot Sohle wird härter gemacht, so kann eine Beinlängen Differenz ausgeglichen werden. Das wäre eine Sonderanfertigung und ginge auch einige Wochen bis Monate. Eine Antwort zu Beinlängendifferenz können Sie auf unserer Homepage nachlesen.
kybun Beilängendiffarenz (Videothek)Kategorie: Medizin - Füsse - Instabilitäten, Medizin - Füsse - Fehlstellungen, Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen, Medizin - Füsse - Einlagen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Yolanda M. -
Vorderfussschmerzen im kyBoot bei Knick-Senkfuss?
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Ich habe letztes Jahr im Frühling einen kyBoot gekauft und noch nicht oft getragen, da ich darin und danach auch in anderen Schuhen am Vorderfuss Schmerzen bekommen habe. Mein Arzt hat mir jetzt Einlagen verschrieben und mein Orthopäde riet mir die kyBoot bei meinem Knick, Senk- Spreizfuss nicht zu tragen da sie nicht stützend wirken. Die Einalge hätte im kyBoot sowieso nicht Platz, da ich den Schuh gerade sehr passend von der Grösse her gekauft habe.
Was meinen Sie dazu?
Ich empfehle Ihnen den kyBoot als "aktiven Schuh" in Abwechslung mit den "normalen, harten Schuhen mit Einlagen" zu tragen. Im kyBoot kann sich Ihr Fuss in alle Richtungen bewegen, dadurch wird die tiefe, stabilisierende Muskulatur des Fusses gekräftigt. Nur mit aktivem, häufigem Fusstraining können Sie langfristig etwas für die Knick- Senk- Spreizfüsse machen. Einlagen verbessern die Situation nur kurzfristig, da die Füsse passive gestützt werden. Dabei werden die Füsse nicht stärker, im Gegenteil, immer wie schwächer.
Ich rate Ihnen anfangs die kyBoots nur für 20 bis 30 Minuten am Stück zu tragen, dafür mehrmals täglich. In den "kyBoot Pause" ist es sinnvoll in den "normalen Schuhen" mit Einlagen die Fussmuskulatur zu erholen. Steigern Sie die Tragdauer von Woche zu Woche. Der Körper braucht jedoch drei bis vier Monate Zeit bis die stützende Fussmuskulatur aufgebaut ist. Es kann sein, dass Sie bei einem Wechsel zwischen kyBoot und "normalen Schuhen" bleiben, es gibt auch kyBoot Träger mit Knick-Senkfüssen, die keine orthopädischen Einlagen mehr benötigen. Das ist sehr individuell.
Im kyBoot sollten Sie keine stärkeren Fussbeschwerden bekommen! Ich kann mir vorstellen, dass Ihre Vorfussschmerzen aus einer Überbelastung entstanden: Es ist möglich, dass Sie in den bisherigen Schuhen immer mehr die Fersen belasteten. Im kyBoot wird automatisch das Körpergewicht gleichmässig auf den Füssen verteilt, das heisst in Ihrem Fall, Sie belasten nun auch etwas mehr die Vorfüsse. Der Körper muss sich zuerst an dies neue Position gewöhnen.Wenn die Schmerzen im Vorfuss auch bei kurzer Tragdauer bleiben, empfehle ich Ihnen eine harte, dünne Einlage oder eine Pelotte die den Vorfuss etwas entlastet. So könne Sie etwas von der Weichheit des kyBoot nehmen und der Unterscheid zu den "normalen Schuhen" ist nicht so gross.
Kategorie: Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Claudia B. -
Hilft der kyBoot bei Senk-, Spreiz, Knickfüssen? Habe ich genügend Halt?
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Ich habe Senk-, Spreiz, Knickfüsse und muss in meine Schuhe immer eine Schmetterlingsrolle einarbeiten lassen, bzw. Einlagen tragen. Mein Orthopädietechniker meint, dass sich mit dem kyBoot meine Spreiz-, Knickfüsse noch verschlimmern könnten, da der Halt fehlt. Eventuell könnte ich in "normalen" Schuhen gar nicht mehr gehen, wenn ich kyBoots verwende. Ist das korrekt?
Das Thema Spreizfüsse/ Knick-Senkfüsse führt im Moment zu vielen Diskussionen in der Orthopädie. Bis vor kurzem sagte man immer, dass bei solchen "Problemfüssen" unbedingt Einlagen getragen werden müssen. Neuste Untersuchungen zeigen aber, dass dies gar nicht unbedingt die beste Lösung ist:
Passive Einlagen verschlechtern langfristig die Fusssituation, da sie nur passiv Stützen. Folglich wird die Muskulatur immer schwächer, die Einlagen müssen oft immer wieder angepasst werden.
Bei allen Fussfehlstellungen ist es wichtig, dass die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur gekräftigt wird. Da wir oft den ganzen Tag unsere Füsse belasten, muss dieses Fussmuskeltraining entsprechend intensiv sein (einzelne therapeutische Übungen reichen oft nicht aus).Mit dem kyBoot ist es möglich, mit der Zeit über mehrere Stunden die Fussmuskulatur zu stärken. So wird der Fuss nach wenigen Monaten stabiler. Die Fussmuskulatur kann zu einem gewissen Teil die Insuffizienz des Fussgewölbes kompensieren, die Fussschmerzen nehmen ab.
Ich empfehle Ihnen den kyBoot bewusst als Trainingsschuh einzusetzen. Anfangs werden 10 bis 20 Minuten Gehen im kyBoot ausreichen, dafür mehrmals täglich. Schon nach wenigen Tagen bis Wochen können Sie die Tragedauer steigern. Wichtig ist, dass Sie auf Ihren Körper hören, machen Sie eine kyBoot Pause beim Ermüden der Füsse. Dies zeigt sich oft indem die Füsse nach innen oder aussen abknicken. Es kann sein, dass Sie bei einem Wechsel zwischen "normalen Schuhen" und kyBoots bleiben. Einige Kunden benötigten nach einigen Monaten sogar gar keine Einlagen mehr. Dies hängt jedoch sehr von der Ausprägung der Fehlstellung ab und ist sehr individuell.
Bei langem Stehen (passiv) rate ich Ihnen die "normalen Schuhe" mit Einlagen zu tragen. Beim Gehen (aktiv) dagegen eher die kyBoots, so kann langsam die Fussmuskulatur gestärkt werden.
Am besten testen Sie die kyBoots bei einer Verkaufsstelle in Ihrer Nähe. Sie merken sofort wenn Sie drinstehen, wie der kyBoot wirkt und ob es Ihnen wohl ist.Kategorie: Medizin - Füsse - Instabilitäten, Medizin - Füsse - Fehlstellungen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Silke G. -
Ich habe einen starken Hohl-Spreiz-Fuss. Kann ich den kyBoot tragen?
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Der kyBoot hat eine weich-elastische Sohle die ein dreidimensionale Bewegen des Fusses zulässt. In den "normalen, harten Schuhen" wurde unser Fuss über Jahrzehnte gestützt und geführt, die Fussmuskulatur hat sich dadurch zurückgebildet.
Bei allen Fussfehlstellungen (wie Hohl-Spreizfüsse) ist es wichtig, dass die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur gekräftigt wird. Da wir oft den ganzen Tag unsere Füsse belasten, muss dieses Fussmuskeltraining entsprechend intensiv sein, einzelne therapeutische Übungen reichen oft nicht aus.Mit dem kyBoot ist es möglich, mit der Zeit über mehrere Stunden die Fussmuskulatur zu stärken. So wird der Fuss nach wenigen Monaten stabiler. Die Fussmuskulatur kann zu einem gewissen Teil die Insuffizienz des Fussgewölbes kompensieren, die Fussschmerzen nehmen ab.
Ich empfehle Ihnen den kyBoot bewusst als Trainingsschuh einzusetzen. Anfangs werden 10 bis 20 Minuten Gehen im kyBoot ausreichen, dafür mehrmals täglich. Schon nach wenigen Tagen bis Wochen können Sie die Tragdauer steigern. Wichtig ist, dass Sie auf Ihren Körper hören, machen Sie eine kyBoot Pause beim Ermüden der Füsse. Dies zeigt sich oft indem die Füsse nach innen oder aussen abknicken.
Ich rate Ihnen, den kyBoot bei einem unserer Verkaufsstellen in Ihrer Nähe zu probieren, da werden Sie auch gut beraten.Kategorie: Medizin - Füsse - Fehlstellungen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Ingrid D. -
Spreizfuss, Einlagen und kyBoot, passt das zusammen?
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Seit einem halben Jahr muss ich Einlagen benützen wegen meinem Spreizfuss. Sind die Sandalen auch für Leute wie mich geeignet? Im Geschäft haben wir einen Betonboden. Ich bin weiblich, 160 cm gross und 54 kg schwer.
Der kyBoot hat eine weich-elastische Sohle die ein dreidimensionale Bewegen des Fusses zulässt. In "normalen, harten Schuhen" wurde unser Fuss über Jahrzehnte gestützt und geführt, die Fussmuskulatur hat sich dadurch zurückgebildet. Durch die harten Betonböden werden unsere Füsse zusätzlich abgeschwächt (da wir nicht mehr optimal aus den Füssen abrollen können) und sie verlieren an Beweglichkeit.
Bei allen Fussfehlstellungen ist es wichtig, dass die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur gekräftigt wird. Da wir oft den ganzen Tag unsere Füsse belasten, muss dieses Fussmuskeltraining entsprechend intensiv sein. Einzelne therapeutische Übungen reichen oft nicht aus. Mit dem kyBoot ist es möglich, mit der Zeit über mehrere Stunden die Fussmuskulatur zu stärken. So wird der Fuss nach wenigen Monaten stabiler. Die Fussmuskulatur kann zu einem gewissen Teil die Insuffizienz des Fussgewölbes kompensieren, die Fussschmerzen nehmen ab.
Ich empfehle Ihnen den kyBoot bewusst als Trainingsschuh einzusetzen. Anfangs werden 10 bis 20 Minuten Gehen im kyBoot ausreichen, dafür mehrmals täglich. Schon nach wenigen Tagen bis Wochen können Sie die Tragdauer steigern. Wichtig ist, dass Sie auf Ihren Körper hören, machen Sie eine kyBoot Pause beim Ermüden der Füsse. Dies zeigt sich oft indem die Füsse nach innen oder aussen abknicken.Im kyBoot wird Ihr Fuss durch das weiche Fussbett von unten aktiv gestützt. Das heisst, Sie brauchen im kyBoot keine Einlagen. Den "normalen, harten Schuh" mit Ihrer Einlage können Sie dann in der kyBoot Pause tragen. So kann sich Ihre Fussmuskulatur wieder erholen. Lassen Sie sich für die Umstellung drei bis vier Monate Zeit, Ihre Füsse müssen sich langsam an die Bewegungsfreiheit im kyBoot gewöhnen und wieder die Kraft aufbauen.
Kategorie: Medizin - Füsse - Fehlstellungen, Medizin - Füsse - Einlagen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: J.Mey -
Hilft der kyBoot gegen Dornwarzen?
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Seit kurzer Zeit leide ich an einer schmerzhaften Dornwarze. Kann der kyBoot hier helfen?
Der kyBoot hat eine weich-elastische Sohle. Darauf stehend und gehend wird der Druck über den ganzen Fuss verteilt. Dies führt zu einer geringeren Belastung auf den Punkt, wo sich die Dornwarze befindet. Daher kann ich mir gut vorstellen, dass die Dornwarzen-Schmerzen im kyBoot abnehmen. Somit können Sie im kyBoot die Schmerzen lindern, jedoch nicht die Dornwarze beseitigen.
Kategorie: Medizin - Füsse - Krankheiten/Rheumatische Erkrankungen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: S.Schär -
Ich rutsche aus dem kyBoot, was nun?
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Ich habe das Gefühl links etwas schräg im Schuh zu stehen und schlüpfe leicht heraus. Dadurch scheuert es an der Innenseite bei der Naht, was zu einer Entzündung an der Fersenkante führt. Eine kleinere Nummer geht wahrscheinlich nicht, da ich rechts einen Hallux habe. Stimmt das?
Der kyBoot hat eine weich-elastische Sohle, die ein dreidimensionales Bewegen des Fusses ermöglicht. In den normalen, "harten" Schuhen wurde unser Fuss über Jahrzehnte gestützt und geführt. Die Fussmuskulatur hat sich dadurch zurückgebildet. Im kyBoot kann es daher anfangs passieren, dass wir seitlich abkippen, was ein Zeichen für eine schwache Fussmuskulatur ist. Oft spürt man dies auf einer Seite deutlicher, da oft ein Fuss (Standbein) eine bessere Stabilität hat.
Es ist nun wichtig, dass Sie das Abkippen links korrigieren. Dadurch kräftigen Sie Ihre Fussmuskulatur links und werden mit der Zeit nicht mehr hinausschlüpfen (wenn der kyBoot von der Grösse her stimmt). Folglich werden Sie nicht mehr auf der Naht stehen und das Scheuern hört auf.
Es kann gut sein, dass Sie anfangs nur eine halbe Stunde im kyBoot gehen können bis die Füsse ermüden. Das ist normal, die Fussmuskulatur braucht drei bis vier Monate bis sie aufgebaut ist. Wenn Sie ermüden, das heisst, der linke Fuss seitlich abkippt, ist es Zeit für eine kyBoot Pause (30 Minuten bis zu 2 Stunden).Kategorie: Medizin - Füsse - Instabilitäten
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Veronika M. -
Spreitz- und Krallenfuss (Hammerzeh) in Bezug auf kyBoot
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Was passiert im Körper und gibt es Erfahrungen bei dieser medizinischen Indikation?
Bei Spreizfüssen und Hammerzehen ist es wichtig, die tiefe Fussmuskulatur zu stärken und die Beweglichkeit des Fusses zu fördern. Spreizfüsse entstehen meistens durch eine ungünstige, jahrelange Fussbelastung. Oft rollen die Betroffenen beim Gehen über die Aussenkannte des Fusses ab. Richtig wäre über die Grosszehe "abzustossen". Der Grund für ein "falsches Abrollen" liegt meistens an schlechtem Schuhwerk oder den harten Böden. In "harten Schuhen" wird der Fuss in seiner Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Dadurch wird die Fussmuskulatur immer schwächer und man beginnt das mit einem ungünstigen "Abrollen" beim Gehen zu kompensieren. So verschlechtert sich die Fusskraft immer mehr.
Mit dem kyBoot oder kyBounder kann sich der Fuss wieder in alle Richtungen bewegen, ähnlich wie beim Barfussgehen auf weichem Untergrund. Dadurch wird die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur gestärkt. Spreizfüsse bekommen mehr Stabilität, Hammerzehen werden bewegt. Dadurch kann man ein Verschlechtern der Fusssituation verhindern, eventuell sogar deutlich verbessern.
Wir machen sehr gute Erfahrungen bei Fussproblemen wie Knick-Senk-Füssen, Fersensporn sowie auch bei Hammerzehen oder Spreizfüssen im kyBoot. Wichtig ist immer, dass die Kunden langsam die Tragedauer steigern und bei Ermüdung oder Beschwerden im kyBoot, eine Pause einlegen. Erstreaktionen kann es geben, da das weich-elastische Gehen eine grosse Umstellung für den Körper bedeutet. Es ist wichtig, dass man im kyBoot über die Grosszehe abrollt und nicht wie im "harten Schuh" über die Aussenkante ausweicht (sieht man an der abgeschliffenen Sohle seitlich).Kategorie: Medizin - Füsse - Fehlstellungen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Susanne S. -
Kann man bei bestehendem Fersensporn/Fascitis plantaris zum kyBoot Einlagen tragen?
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Ich habe beidseitig einen entzündeten Fersensporn, sodass ich meinen neu gekauften kyBoot nicht ohne orthopädische Einlagen tragen kann. Spricht irgendwas dagegen, dass ich meine orthopädischen Einlagen einfach in den kyBoot einlege?
Normalerweise raten wir unseren Kunden den kyBoot ohne Einlagen zu tragen. Einlagen haben üblicherweise in der weichen kybun-Sohle keine optimale Wirkung. In Ihrem Fall können Sie gerne Ihre Einlagen in den kyBoot legen, dadurch wird etwas Weichheit vom kyBoot weggenommen. Wenn Sie sich mit den Einlagen im kyBoot wohl fühlen ist dies im Moment die richtige Weichheit für Sie. Ich denke, wenn sich die Entzündung in ein bis zwei Wochen zurückgebildet hat, können Sie den kyBoot ohne Einlagen tragen. Dann rate ich Ihnen die Einlagen in die "normalen" Schuhe zu legen und in den kyBoot-Pausen als passive Entlastung für die Füsse zu tragen. Immer wenn Sie im kyBoot ermüden, ist es an der Zeit für eine kyBoot-Pause. Der kyBoot ist ein Trainingsschuh. Der Körper muss sich langsam an diese neue Bewegungsfreiheit der Füsse gewöhnen.
Kategorie: Medizin - Füsse - Einlagen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: A.Will -
Was tun, wenn man im kyBoot schief steht/zur Seite rutscht bzw. seitlich abkippt?
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Eine Kundin, welche vor zirka einer Woche ein Paar Jindo black bei uns gekauft hat, sagt dass sie mit dem Schuh nicht laufen könne. Sie rutsche massiv zur Seite und laufe neben der Sohle. Sie hat es uns vordemonstriert und es war wirklich so. Die Kundin sagt, dass sie den Schuh so nicht tragen kann, weil Sie nach kurzer Zeit Spannungsschmerzen hat. Ausserdem steht sie völlig schief im kyBoot. Bei der Anprobe mit dem Probeschuh und dem neuen Schuh ist uns nichts aussergewöhnliches aufgefallen. Die Kundin hat den Schuh noch nicht oft getragen.
Was können wir ihr raten?
Es könnte sein, dass die Kundin extrem bewegliche Bänder hat. Sie könnte auch sehr instabile Fussgelenke, die aus einem Bänderriss resultieren, haben. Auf jeden Fall sollte die Kundin ihre Füsse trainieren. Somit ist der kyBoot nicht falsch für sie. Da Ihnen beim Anprobieren im Laden nichts negatives an der Fussstellung aufgefallen ist, ist die Kundin fähig, die Füsse bewusst in der richtigen Position zu positionieren.
Bei einer Kundin mit so ausgeprägter Lockerheit der Fussbänder ist es wichtig, dass nur kurze Zeit im kyBoot gegangen wird. Am besten bewusst zirka 15 Minuten und mehrmals pro Tag. Das heisst auf eine richtige Fussstellung achten. So kann die Kundin die stabilisierende Fussmuskulatur trainieren und lernt wieder, sich gerade auf den Füssen zu halten. Nach bereits einigen Tagen bis Wochen, wird ihr das "gerade Stehen und Gehen" wesentlich einfacher fallen. Mit der Zeit muss sie sich auch nicht mehr so darauf konzentrieren und kann langsam die Tragdauer verlängern.
Es ist wichtig der Kundin zu vermitteln, dass sie in "normalen, stützenden Schuhen" zwar stabiler drinsteht, aber dafür nur passiv. Das heisst ihre Fussmuskulatur wird nicht gestärkt und die Instabilität der Füsse nimmt noch zu. Der kyBoot ist ein Trainingsgerät und kann später, muss aber nicht, zu einem Alltagsschuh werden. Es ist sehr wichtig, dass wenn sie bemerkt "neben dem Schuh zu stehen", eine kyBoot-Pause einlegt.
Kategorie: Medizin - Füsse - Instabilitäten, Medizin - Füsse - Fehlstellungen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: kyBoot Händler -
Der kyBoot bei Sprunggelenk-Problemen. Der Arzt findet der kyBoot sei zu flexibel/instabil.
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Wir haben eine Kundin mit starken Sprunggelenk-Problemen. Sie hat letztes Jahr einen kyBoot gekauft. Diesen trug Sie je 4 – 5 Mal je 1 Stunde und hatte danach aber immer starke Schmerzen. Laut ihrem Arzt sei der kyBoot zu flexibel für diese Art von Problem. Kann uns jemand Auskunft geben wie es sich mit dem kyBoot verhält?
„Sprunggelenk-Probleme“ ist ein grosser Begriff: Die Problematik kann von leichter Instabilität bis zu mehreren Bänderrissen mit grosser Instabilität gehen. Es kommt zudem drauf an, wie lange die Kundin bereits mit stützenden Schuhen geht und wie sie den Fuss allgemein belastet. Wenn jemand aus Angst oder Vorsicht bereits jahrelang den Fuss geschont hat, geht der Kraft- und Vertrauensaufbau mit einem weichen Schuh wie dem kyBoot deutlich länger, als bei jemandem der den Fuss viel aktiver im Alltag und mit Sport belastet.
Ich kann mir nun vorstellen, dass für Ihre Kundin 1 Stunde am Stück zu intensiv war. Sie soll es doch einmal mit 20 Minuten am Stück versuchen, aber sich dabei gut auf eine ebenmässige Belastung des Fusses konzentrieren. Sobald die Kundin den Fuss nicht mehr gerade halten kann, ist es Zeit für eine kyBoot Pause. Dies mehrmals pro Tag üben, und über 2 bis 4 Monate langsam steigern. Mit der Zeit, wenn sich die Fussmuskulatur gestärkt hat, muss sich die Kundin nicht mehr so sehr auf eine richtige Fussstellung konzentrieren. Der Fuss wird sich von alleine richtig auf den Boden stellen.
Ich kann dem Arzt nur recht geben, wenn die Situation für die Kundin aussichtslos erschein. Das heisst, wenn keine Hoffnung auf Besserung (= mehr Stabilität der Fussgelenke) bestehen würde. Dies ist jedoch praktisch nie der Fall. Wenn die Kundin dem Fuss nie die Möglichkeit gibt sich auszubalancieren, wird der Fuss immer wie schwächer und die Gefahr eines z.B. Übertretens nimmt zu.
Kategorie: Medizin - Füsse - Instabilitäten
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: R. Locher -
Kann man den kyBoot bei Senkfuss mit Einlagen tragen?
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Ich habe einen Senkfuss und muss daher Einlagen tragen. Kann ich diese Schuhe mit den Einlagen tragen, oder braucht es diese gar nicht mehr?
Ich rate Ihnen, den kyBoot ohne Einlagen zu tragen. Anfangs sollten Sie den kyBoot nur stundenweise tragen. Damit kann sich Ihr Körper an das neue System des aktiven Fussmuskeleinsatzes gewöhnen. So können Sie langsam die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur stärken. Somit ist der Senkfuss künftig auch ohne Einlagen stabil. In den kyBoot Pausen tragen Sie am besten Ihre gewohnten "normalen" Schuhe mit Ihren Einlagen. Dies ist dann wie eine Trainingspause für Ihre Füsse, da die Einlagen passiv stützen. Nach 3 bis 4 Monaten sollte es dann möglich sein, den kyBoot mehrere Stunden am Stück zu tragen, je nachdem sogar ganztags. Hören Sie auf Ihren Körper. Entscheiden Sie selbst, ob Sie die Einlagen noch als Entlastung der Füsse zwischendurch einsetzten wollen, oder diese künftig weglassen können.
Kategorie: Medizin - Füsse - Einlagen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin -
Der kyBoot bei Polyneuropathie
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Ich leide an einer starken Polyneuropathie, habe aber gottlob keine Diabetes. Die Ursache wurde von den Ärzten bis heute nicht gefunden. Da diese Krankheit ja schon sehr starkes Brennen der Füsse verursacht, wird dieses durch das Tragen dieser Schuhe nicht noch verstärkt? Eignet sich dieser Schuh überhaupt für Füsse mit Polyneuropathie?
Wie ist es mit dem kyBounder? Ich bin durch diese Krankheit auch sehr unsicher an den Beinen. Könnte dies eventuell auch etwas bei dieser Krankheit bringen?
Polyneuropathie kann verschieden stark ausgeprägt sein. Deshalb ist es unmöglich Ihnen eine allgemeine Antwort zu geben. Im kyBoot trainieren Sie die tiefe, stabilisierende Fuss- und Beinmuskulatur, was grundsätzlich sehr gut ist bei Polyneuropathie. Zusätzlich werden im kyBoot die Fussrezeptoren, die für die Sensibiliät verantwortlich sind, stimuliert. Das würde Ihnen ebenfalls sehr dienen. Am besten testen Sie einen kyBoot in einer Drogerie. Hier können Sie eine Drogerie in Ihrer Nähe finden. Wenn Sie sich sicher und wohl fühlen, kann der kyBoot ein ideales Trainingsgerät für Sie werden. Bei Unsicherheiten empfehle ich Ihnen auf alle Fälle den kyBounder. Auf dem kyBounder können Sie gezielt mit unseren Grundübungen die Fussmuskulatur stärken und sich gut auf die Übungen konzentrieren. Es gibt verschiedene kyBounder-Dicken (2,4 und 6 cm), je dicker desto anspruchsvoller. Auch den kyBounder können Sie in der Drogerie testen.
In folgendem Video sehen Sie die drei Grundübungen, die Sie immer wieder zwischendurch auf dem kyBounder machen können. Klicken Sie hier um den Video anzusehen.
Durch das kybun Training werden die Fussmuskeln aktiviert und gekräftigt. Die Füsse werden dadurch schön warm. Das Brennen bei Polyneuropathie kommt von den Nerven. Ich rate Ihnen, anfangs den kyBoot oder kyBounder gezielt als Trainingsgerät einzusetzten, damit sich Ihr Körper langsam daran gewöhnen kann. Wenn das Brennen kommen würde, machen Sie eine Pause. Das solange bis sich die Füsse erholt haben. Mehrmals täglich ca. eine halbe Stunde am Stück anwenden, langsam die Tragdauer steigern. Lassen Sie sich drei bis vier Monate mit dem Aufbau Zeit. Hören Sie ausserdem auf Ihren Körper, der sagt Ihnen, wann Sie eine Pause brauchen.
Kategorie: Medizin - Füsse - Krankheiten/Rheumatische Erkrankungen
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Frage gestellt von: E. Arni -
Was tun, wenn man im kyBoot rutscht?
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Da ich sehr schmale Füsse habe, rutsche ich im kyBoot seitlich. Mein Drogist hat mir eure neue kyBoot Füllsohle empfohlen. Diese Füllsohle füllt den Schuh so gut, dass ich nicht mehr seitlich rutsche. Jetzt rutsche ich aber mit den Fersen hinten hoch, woran kann das liegen?
Mit der Füllsohle im kyBoot stehen Sie etwas höher im Schuh, die Ferse kann je nach Fersenform eher hochrutschen. Ich empfehle Ihnen, den kyBoot von ganz unten bis oben gut zu binden. Eventuell brauchen Sie sogar eine kleinere kyBoot Grösse.
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Ist der kyBoot bei instabilen Sprunggelenken geeignet?
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Kann ich den kyBoot verwenden, obwohl ich bei beiden Sprunggelenken Probleme habe? Ich habe bei beiden Sprunggelenken zu viel Spiel und zudem Anlaufschmerzen.
Der kyBoot ist bei einer Instabilität der Sprunggelenke sehr geeignet. Durch das weich-elastische Stehen trainieren Sie die stabilisierende, tiefe Fussmuskulatur über Stunden. Bei mehr Fussstabilität sollten dann folglich auch die Anlaufschmerzen abnehmen. Diese resultieren höchst wahrscheinlich aus einer Überlastung infolge der Instabilität.
Weshalb ist der kyBoot so wirkungsvoll? - Durch das intensive Training bekommt der Fuss genug Input um sich zu kräftigen und stabiler zu werden. Im Vergleich zu speziellen Fuss - Stabilisationsübungen, welche man höchstens einige Minuten mehrmals täglich macht, ist es im kyBoot möglich dem Fuss das nötige mehrstündliche Training zu bieten.
Wichtig ist, dass Sie das kyBoot Training langsam steigern. Beginnen Sie mit einer halben Stunde am Stück mehrmals täglich. Hören Sie auf Ihren Körper. Bei Erstreaktionen, wie zum Beispiel Brennen oder Schmerzen ist eine Pause vom kyBoot indiziert, bis die Symptome verschwunden sind. Nach drei bis vier Monaten ist bei den meisten kyBoot Trägern ein mehrstündiges Tragen am Stück möglich. Viele tragen den kyBoot sogar den ganzen Tag.
Nordic Walking empfehle ich Ihnen erst, wenn sie sich an den kyBoot gewöhnt haben. Für den Körper bedeutet das weich-elastische Gehen einen Systemwechsel, von hüftorientierten Gehen zurück zum fussorientierten. Dies benötigt einige Wochen bis Monate.
Auf unserer Internetseite können Sie mehr über Nordic Walking im kyBoot lesen: Anwendungen
Kategorie: Medizin - Füsse - Instabilitäten
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Frage gestellt von: Christian W. Nordic Walking Instrucctor -
Vorfussprobleme im kyBoot
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Was kann man bei Vorfussschmerzen im kyBoot unternehmen?
In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass der kyBoot in der ersten Phase für den Träger eine zu hohe Instabilität bzw. Weichheit aufweist, weil ein problematischer Vorfuss dadurch plötzlich zu stark bewegt und trainiert wird. Deshalb können in Fällen von sehr empfindlichen Vorfüssen, und zu langem Tragen, beim Träger anfänglich Schmerzen auftreten. Um die Instabilität und die Weichheit des kyBoot in der ersten Tragephase abzubremsen, empfiehlt es sich, den kyBoot anfänglich nur schrittweise länger am Stück zu tragen oder evtl. eine dünne relativ steife, handelsübliche Einlegesohle zu benützen. Diese kann dann im Laufe der Zeit schrittweise immer häufiger und länger aus dem kyBoot genommen werden. So trainieren Sie ihren empfindlichen Vorfuss langsam aber sicher so weit, dass der kyBoot auch für Sie zum Alltagsschuh wird und seine ganze Wirkung entfalten kann.
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Was kann man bei brennenden Füssen im kyBoot tun?
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Ich trage Ihre Schuhe nun seit vier Wochen. In den ersten zwei Wochen war alles im grünen Bereich.
Seit kurzem verspüre ich ein starkes Brennen an meinen Füssen. - Woran liegt das?Im kyBoot werden die Fussmuskeln viel stärker beansprucht als in einem normalen Schuh. Dadurch entsteht, wenn man sich noch nicht so den kyBoot gewohnt ist, das brennende Gefühl an den Füssen. Im kyBoot ist es wichtig zu gehen, denn beim Stehen verstärkt sich das Brennen.
Wenn das Brennen trotzdem zu unangenehm wird, empfehle ich Ihnen den kyBoot für eine halbe Stunde auszuziehen, bis sich die Füsse wieder gut anfühlen.
Kategorie: Medizin - Füsse - Fussbrennen/Hornhaut/Blasen
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Frage gestellt von: S.Özden -
Ist es sinnvoll den kyBoot bei einer Verletzung der Sehnen zu tragen? Wie wirkt der kyBoot bei Fersensporn/Fascitis Plantaris/Kalkablagerungen in der Fusssehne?
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Ich habe Anfang Oktober 2010 einen kyBoot bei Ihnen gekauft. Da dieser aber den Fersensporn nicht heilen kann, möchte ich gerne von Ihnen wissen, wie ich die Verletzung der Sehnen (Kalk Ablagerung) heilen kann.
Der kyBoot ist bestens für Fersensporn geeignet. Durch das weich-elastische Stehen im kyBoot, werden beim Belasten der Füsse (Gehen, Stehen, Laufen etc.) die Schläge optimal abgedämpft.
Durch die Entlastung der Ferse hat der Fersensporn die Möglichkeit sich zu regenerieren. Die Füsse kann man ja eigentlich nicht entlasten, ausser man sässe im Rollstuhl. Daher dauern alle Entzündungen und andere Schwierigkeiten an den Füssen auch eher länger.Zusätzlich werden die Plantarsehen im kyBoot dynamisch gedehnt, so können Sie den Fersensporn am Ursprung behandeln. Diese Plantarsehne befindet sich an der Fusssohle, die längs vom Vorfuss zum Fersenbein verläuft. Oft ist eine Verkürzung dieser Sehne die Ursache für einen Fersensporn. Denn durch eine Verkürzung entsteht viel Zug am Ansatz am Fersenbein, darauf hin reagiert der Körper mit Kalkeinlagerung zur Verstärkung des Zugpunktes. Mittels dynamischem Dehnens, wird zusätzlich die Durchblutung angeregt, was wiederum eine Heilung ermöglicht. Sehnen sind schlechter durchblutet als Muskeln, besonders wenn sie weit weg vom Herz liegen, daher dauern Sehnenprobleme auch immer länger an.
Ich empfehle Ihnen, den kyBoot weiterhin so oft und so lange wie möglich zu tragen. Lassen Sie Ihrem Körper mindestens drei bis vier Monate Zeit. Ich weiss aus Erfahrung als Physiotherapeutin, dass Fersenspornsymptome immer eine langwierige Angelegenheit sind.
In diesem Video und in der MechanoTherapie Broschüre bei Ihrem Händler, erhalten Sie noch weitere Informationen zum Fersensporn.
Kategorie: Medizin - Füsse - Instabilitäten
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Frage gestellt von: M.Lüder -
Ist der kyBoot bei chronischen Achillessehnenschmerzen geeignet?
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Ich leide seit Jahren unter chronischen Achillessehnenschmerzen. Ist der Schuh dazu geeignet therapeutisch eine Verbesserung zu bewirken?
Die Ursache für solche chronischen Schmerzen liegt oft in einer verkürzten und verklebten Achillessehne (Achillessehne-Fasern). Dadurch kann sie nicht mehr richtig funktionieren und schmerzt bei einer Belastung.
Ich kann Ihnen nur empfehlen den kyBoot möglichst immer zu tragen. Chronische Achillessehnenschmerzen können dadurch an der Wurzel behandelt werden. So werden erneute Reizungen durch ungünstige Kraftübertragung auf die Sehne verhindert, und die Sehne kann nur noch in der Nacht verkleben. Speziell am Morgen muss der kyBoot vom ersten Schritt weg getragen werden, um die nächtlichen Verklebungen am Morgen schonend zu lösen. Wenn Sie im kyBoot gehen wird die Achillessehne bei jedem Schritt gedehnt. Dadurch werden Verkürzungen und Verklebungen gelöst, und die Sehne gut durchblutet. Das ermöglicht wiederum den lokalen Schmerzstoff-Abtransport.
Ferner hilft der kyBoot, weil bei der Heilung von Entzündungen, die Durchblutung des Gewebes eine entscheidende Rolle spielt. Sehnen sind aber generell schlecht durchblutete Teile und die Achillessehne noch schlechter, weil sie vom Herz aus gesehen, am weitesten unten ist.
Durch das Targen des kyBoot wird die Durchblutung der Achillessehne aber massiv erhöht, was den Heilungseffekt zusätzlich beschleunigt.Am Anfang kann es gut sein, dass sich Ihre Symptome (Schmerzen) verstärken. Versuchen Sie durchzuhalten, und den kyBoot nur wenn es sehr unangenehm wäre, auszuziehen. Je öfter Sie den kyBoot tragen, desto eher kann die Achillessehne regenerieren. In den ersten 1 bis 3 Wochen rate ich Ihnen die kyBoot-Tragdauer langsam zu steigern (beginnen Sie mit einer halben Stunde am Stück), bis Sie den kyBoot über mehrere Stunden oder sogar den ganzen Tag tragen können.
Dennoch ist in schweren Fällen mit Wochen bis Monaten zu rechnen, bis die Schmerzen komplett vergangen sind.Kategorie: Medizin - Füsse - Instabilitäten
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Frage gestellt von: T.Schutzbach -
Muss ich im kyBoot trotzdem Stützstrümpfe tragen?
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Sie schreiben, dass der kyBoot für die Venen gut ist. Da ich meist Stützstrümpfe trage, frage ich mich nun, ob das in den kyBoots überhaupt noch nötig ist.
Durch das Aktivieren der tiefen Fuss-und Beinmuskeln wird auch das Venen- und Lymphsystem positiv beinflussst. Die Muskelpumpe wirkt von innen auf die Venen, die Strümpfe von aussen. Somit sind Sie optimal versorgt mit kyBoots und Venenstrümpfen.Kategorie: Medizin - Füsse - Instabilitäten
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Frage gestellt von: Christine H. -
Hilft der kyBoot bei Tibialis Nervenentzündung und Tendinosen/Muskelverhärtungen im Unterschenkel?
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Da ich Problemfüsse habe, bin ich auf die kyBoots gekommen. Es handelt sich links um eine "ausheilende" Tibialis Nervenentzündung, die über 2 Jahre nicht erkannt wurde. Dazu kommt rechts ein relativ starker Schmerz beim Fersenbein. Trotz kyBoots ist das Laufen nicht schmerzfrei.
Ich war früher Einlagenträgerin. Dadurch wurde auch die oben genannte Nervenentzündung verursacht. Ich frage Sie nun, ob durch den kyBoot zumindest auf weite Sicht mit einer wirklichen Besserung zu rechnen ist.
Zudem habe ich beidseits eine Ansatztendinose des Tibilais anteriors. Was das Abwärtslaufen für mich schwierig macht. Zudem sind beide Schienbeine aufgrund verkürzter Sehnen verhärtet. Ich laufe seit Mai 2010 in den kyBoots.
Nervenentzündungen sowie Tendinosen sind eine langwierige Angelegenheit, besonders wenn sie im Bereich der Füsse und Beine auftreten. Da immer das ganze Körpergewicht von unseren Füssen getragen wird, können Fussprobleme schlecht ausheilen.
Im kyBoot stehen Sie weich-elastisch. Dies ist einerseits angenehm, da die Schläge beim Gehen abgedämpft werden, und somit die schmerzhaften Stellen viel weniger gereizt werden. Das ist sicher gut für Ihr schmerzhaftes Fersenbein. Anderseits trainieren Sie im kyBoot Ihre tiefe Fuss- und Beinmuskulatur. Diese Muskulatur gibt dem Fuss Stabilität. Damit werden die Nerven entlastet und Muskeln können heilen.
Im kyBoot aktivieren Sie schonend Ihre Fuss- und Beinmuskulatur. Durch die Fussfreiheit kann sich der Fuss dreidimensional bewegen. Somit werden immer wieder andere Muskeln aktiviert, und es kann nicht zu einer Daueranspannung von einzelnen Muskeln kommen (dies ist höchstwahrscheinlich die Ursache für die Verhärtung ihres Tibialis anteriors). Verhärtete und verkürzte Muskeln werden durchblutet und gedehnt.
Sie haben mit dem kyBoot eine sehr gute Wahl getroffen, um langfristig ihre Füsse zu trainieren und Schäden zu vermeiden. Allerdings braucht der Körper genügend Zeit um sich an das neue System "kyBoot" zu gewöhnen. Dies kann einige Monate bis Jahre dauern. Je grösser die Fehlstellung und je länger die Problematik andauert, desto länger braucht der Körper Zeit.Kategorie: Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen
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Frage gestellt von: Christine H. -
Mein Orthopäde rät wegen meiner Fussprobleme vom kyBoot ab. Was nun?
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Der kyBoot ist ideal geeignet bei Fussproblemen wie zum Beispiel Halluxzehen, Spreizfüssen, Hammerzehen und so weiter. Im kyBoot stehen Sie direkt auf weich-elastischem Material was folgende positiven Effekte hat:
1. Der Fuss hat die Möglichkeit sich zu bewegen da er nicht eingeengt wird. Dadurch verbessert sich die Beweglichkeit der Gelenke was besonders bei einem Halluxzehen sehr wichtig ist.
2. Durch das Bewegen des Fusses wird der Fuss gleichzeitig gekräftigt. Dies ist wichtig, weil die tiefe Fussmuskulatur für die Stabilität des Fusses und des Körpers verantwortlich ist. Durch einen stabilen Fuss und Körper können wir Gelenkschmerzen umgehen, da die Gelenke durch die Muskeln geschont werden.
3. Im kyBoot steht man sehr weich. Dies ist angenehm, besonders wenn man an Gelenkschmerzen leidet. Die weiche Sohle dämpft die Schläge die bei normalen Schuhen in die Gelenke schiessen. Schonhaltungen und Hinkmechanismen nehmen ab, oder verschwinden sogar vollständig.Aufgrund der vielen positiven Effekte auf die Gesundheit, raten viele Ärzte, darunter auch Orthopäden, ihren Patienten zum kyBoot oder kyBounder. Da wir aber noch eine junge Firma sind, gibt es auch einige Ärzte, die den kyBoot oder kyBouder noch nicht kennen. Heutzutage stehen Ärzte unter einem enormen Druck, und raten daher leider oft eher von etwas Unbekanntem ab um kein Risiko einzugehen.
Ich empfehle Ihnen auf Ihren Körper zu hören. Wenn es Ihnen im kyBoot wohl ist, tut es dem Körper auch gut. Wichtig ist, dass Sie langsam die Tragdauer steigern, damit sich Ihr Körper an den kyBoot gewöhnen kann. Im kyBoot wird der Fuss und der ganze Körper gekräftigt und diese Umstellung braucht drei bis vier Monate Zeit. Beginnen Sie mit einer halben Stunde am Stück, wenn es Ihnen danach gut geht, können sie den kyBoot immer wie länger tragen.
Kategorie: Medizin - Füsse - Instabilitäten, Medizin - Füsse - Fehlstellungen, Medizin - Füsse - Krankheiten/Rheumatische Erkrankungen, Medizin - Füsse - Fussbrennen/Hornhaut/Blasen
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Frage gestellt von: Urs R. -
Wie häufig trage ich den kyBoot bei Gelenkproblemen/ Gelenksdeformitäten bzw. Fehlstellungen/ Gelenkschmerzen. Wie hilft der kyBoot bei Einknicken der Füsse, Spreizfuss und Fersensporn/Fascitis Plantaris??
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Ich habe recht schmale Füsse, wodurch viele "normale" Schuhmodelle ausscheiden. Wird der kyBoot nicht zu lose am Fuss sitzen? Wie kann man dem begegnen? Seit 2 Jahren trage ich orthopädische Schuheinlagen. Kann beim Wechsel auf den kyBoot sofort auf Einlagen verzichtet werden, oder ist es ratsam sie eine Zeit lang im kyBoot zu tragen? Verträgt sich das miteinander?
Ausserdem habe ich Kniearthrose und diverse Gelenkdeformationen. Vermutlich sind diese durch Haltungsfehler aufgetreten, die in den letzten Jahren zunehmend Schmerzen verursachen. Besonders das linke Knie scheint mehr und mehr einzuknicken, ebenso der linke Fuss. Meine Beine entwickeln sich also immer mehr zu X-Beinen. Schmerzen in den Hüft- und Fussgelenken sind die Folge. Fersensporn, Spreizfuss und neuerdings etwas Plattfuss tun ein Übriges.
Lassen sich durch kyBoot und kyBounder solche Schäden rückgängig machen? Ich erwarte keine Wunder und weiss, dass ausdauerndes Training wichtig ist.
Der kyBoot sowie der kyBounder trainieren die tiefen Muskeln, beginnend an den Füssen. Da Sie direkt auf weich-elastischem Material stehen, hat der Fuss die Möglichkeit sich frei zu bewegen. Dadurch wird er kräftiger und kann besser bei unebenem Boden reagieren. Der kräftige Fuss knickt weniger im Alltag ein und das Fussgewölbe wird stabilisiert (positiver Effekt auf Spreiz- und Plattfüsse, Fersensporn). Durch eine bessere Fussstabilität ist die Belastung auf die oberen Gelenke (z.B. Kniegelenke) weniger gross, da die Gelenke axialer belastet werden. Dadurch können bestehende Gelenkschmerzen abnehmen oder sogar verschwinden, X-Beine können durch das Beinachsentrainig im kyBoot oder auf den kyBounder vermindert werden.
Mehr über den Fersensporn können Sie in folgendem Video sehen: Klicken Sie hier um den Video anzusehen.
Wichtig ist, dass man sich langsam an das neue System gewöhnt, den kyBoot anfangs nur für eine halbe Stunde am Stück trägt. Hören Sie auf die Reaktion des Körpers, bei vermehrten Schmerzen sollten Sie den kyBoot für kurze Zeit ausziehen bis der Schmerz weg ist. Es kann 3 bis 4 Monate dauern bis Sie den kyBoot als Alltagsschuh einsetzen können.
Orthopädische Einlagen
Ich empfehle Ihnen den kyBoot anfangs im Wechsel zu den "normalen Schuhen" zu tragen. Legen Sie die orthopädischen Schuheinlagen in die "normalen Schuhe". So kann sich der Körper langsam auf den kyBoot umstellen. Sie dürfen auch ruhig mal eine orthopädische Einlage in den kyBoot legen und damit gehen. Hören Sie auch da auf Ihren Körper, der sagt Ihnen was sie brauchen! Das Ziel wäre, dass Sie nach einigen Monaten mehrere Stunden oder sogar ganztags mit dem kyBoot gehen können. Viele Personen brauchen danach keine orthopädische Einlagen mehr, manche setzen diese zwischendurch noch ein. Das ist individuell, und hängt mit der Grösse der Korrektur zusammen.Füllsohle bei schmalen Füssen
Bei sehr schmalen Füssen ist es eventuell notwendig noch eine Schuheinlage in den kyBoot zu legen. Es gibt diese in jedem Schuhgeschäft oder auch in Drogerien, z.B. Flawa oder Bama-Sohlen. In Kürze bietet kybun eine eigene Füllsohle an.Kategorie: Medizin - Füsse - Krankheiten/Rheumatische Erkrankungen
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Frage gestellt von: Irmgard E. -
Warum treten Gelenkschmerzen beim kyBoot Tragen auf?
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Ich habe oft Kreuzschmerzen und eine schlechte Haltung. Der MBT Schuh war mir im Gang zu hart und die Optik jenseits. Also entschied ich mich für Ihr Produkt. Nun, ich steigerte in den letzten 4 Tagen die Tragzeit auf 1 bis 4 Stunden. Was ich allerdings in den letzten 2 Nächten erlebte, war unschön. Meine Hüft - und Fussgelenke schmerzten wie noch nie. Beim Kauf wurde mir versichert, dass mein Knickfuss rechts kein Problem sei beim kyBoot Tragen. Ich kann mir dies alles schlecht erklären. Vielleicht haben Sie einen Tipp für mich? Es ist zu viel Geld, um den Schuh im Schrank zu versenken.
Der kyBoot richtet den Körper von unten her auf. Dies bedeutet, dass die Füsse im kyBoot 360 Grad Bewegungsfreiheit haben und dadurch wieder gekräftigt werden. Kräftige Füsse entlasten wiederum die oberen Gelenke wie Knie, Hüfte und Rücken.
Da es sich hier um einen Systemwechsel handelt, das heisst vom hüftorientierten Gang zurück zum fussorientierten Gang, braucht diese Umstellung Zeit. Der Körper muss sich an die neue Haltung zuerst gewöhnen und dies dauert mindestens drei bis vier Monate. Solange brauchen Sehnen, Bänder, Bandscheiben und Muskeln bis sie sich angepasst haben. Jeder Mensch reagiert anders und benötigt unterschiedlich lange für die Umstellung. Ein Mensch, der sich über mehrere Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte eine ungünstige Körperhaltung angewöhnt hat, braucht dementsprechend eher länger bis er sich im kyBoot völlig wohlfühlt. Dieser Systemwechsel braucht etwas Zeit, aber er lohnt sich!In Ihrem Fall denke ich, dass Sie die Tragdauer zu schnell gesteigert haben. Solche Reaktionen können auftreten. Es zeigt Ihnen, dass der Körper gefordert wird, dass eine Umstellung stattfindet. Ich rate Ihnen die Tragedauer des kyBoot zu reduzieren. Tragen Sie den kyBoot nur so lange wie Sie keine Schmerzen haben.
Bleiben Sie eine Woche bei dieser täglichen Tragedauer. In der nächsten Woche versuchen Sie zwei Mal pro Tag diese kyBoot Tragedauer anzuwenden. Erst in der dritten Woche steigern Sie die Tragedauer um eine Stunde. Dies zuerst einmal täglich, und wenn alles ohne Schmerzen geht zweimal täglich. Treten in der Nacht wieder die Schmerzen auf, gehen Sie mit der Tragedauer nochmals zurück. Machen Sie aber auf keine Fall Pausen über mehrere Tage, dann würde sich der Körper nicht an das neue System des fussorientierten Gehens gewöhnen! Lassen Sie sich genügend Zeit, auch mit den anfangs kurzen Trageperioden des kyBoot tun Sie Ihrer Gesundheit viel Gutes!Kategorie: Medizin - Füsse - Krankheiten/Rheumatische Erkrankungen, Medizinische Fragen - kyBoot
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Frage gestellt von: Monika W. -
Fussbrennen beim Laufen im kyBoot
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Ich war zwei Wochen in Grindelwald und habe alle Wanderungen mit dem kyBoot unternommen. Auf der Schynigen Platte haben wir ein Ehepaar mit dem Wando an den Füssen getroffen. Sie waren ebenfalls hell begeistert. Nun habe ich eine Kundin, die mit dem kyBoot etwas Probleme hat. Sie klagt über extremes Fussbrennen im Fersenbereich bis zur Mitte des Fusses. Das Brennen kommt nach ca. 30 Minuten und ist sehr unangenehm. Ich habe ihr erklärt, dass durch den geringeren Gegendruck der Schuhsohle die Durchblutung höher ist als in einem normalen Schuh. Dadurch könnte ein erhöhtes Wärmegefühl auftreten. Ist dies die korrekte Erklärung?
Sie haben der Kundin die richtige Antwort gegeben: Da sich der Fuss im kyBoot sehr gut bewegen kann, wird durch die Aktivität der Fussmuskeln die Durchblutung im Fuss verbessert. Dies ist zunächst ungewohnt, da wir in engen, unbeweglichen Schuhen, aufgrund der fehlenden Muskelaktivität, eher kalte Füsse haben.
Das Fussbrennen der Kundin kann aber auch eine andere Ursache haben: Im kyBoot steht der Fuss direkt auf weich-elastischem Material. Dadurch wird die Plantarsehne (eine Sehnenplatte, die sich an der Fusssohle befindet und das Fuss-Längsgewölbe verspannt) gedehnt. Diese andauernde Dehnung kann zu einem Brennen führen, dieselbe Reaktion hat man bei intensiven Muskeldehnungen. Vermutlich hat die Kundin eine verkürzte Plantarsehne, denn das Brennen von der Mitte der Fusssohle bis zur Ferse ist typisch dafür. Es ist wichtig, dass sie die diese Sehne weiter im kyBoot dehnt, damit es später nicht zu Problemen wie z.B. Fersensporn kommt (häufige Folge einer verkürzten Plantarsehne). Wenn das Fussbrennen unangenehm wird, empfehle ich den kyBoot für kurze Zeit auszuziehen bis das Brennen wieder verschwindet. Das Brennen sollte nach einigen Wochen nicht mehr auftreten, wenn die verkürzte Sehnenplatte ausreichend gedehnt und damit der Auslöser der Beschwerden verschwunden ist.
Mehr Infos über den Fersensporn, dessen Ursachen und Therapien, sehen Sie im Folgenden Video. Klicken Sie hier um den Video anzusehen.
Kategorie: Medizin - Füsse - Fussbrennen/Hornhaut/Blasen
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Frage gestellt von: Dominik Engeli, Apotheke-Drogerie -
Ich knicke im kyBoot mit dem Fuss ein. Warum?
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Der menschliche Körper ist dafür gebaut barfuss auf natürlichem Gelände zu gehen. Das trainiert und stärkt die Füsse bei jedem Schritt im Alltag. Demgegenüber geht der zivilisierte Mensch auf flachen Böden in Schuhen mit Absätzen, die die Bewegung des Fusses behindern, und sie unnatürlich schwächen. Wenn nun ein solch geschwächter Fuss in den kyBoot steigt, wird er überfordert. Das geschieht, wenn er zu lange auf der bewusst instabilen, weich-elastischen Sohle geht. Falls jemand spürt, dass seine Füsse im kyBoot nach innen oder aussen knicken, ist das kein Fehler des kyBoot, sondern eine Schwäche des Fusses die durch Training langsam abgebaut werden muss. Das heisst, dass der kyBoot zwar unbedingt sehr häufig und regelmässig getragen werden muss, doch jeweils nur so lange, wie das Abknicken nicht unangenehm wird. Gegebenenfalls darf der kyBoot am Anfang noch nicht in den Alltag integriert werden, sondern muss auf regelmässigen halbstündigen Spaziergängen so lange bewusst getragen werden, bis die Kraft und Koordination der Füsse für die Herausforderungen des Alltags genügend vorbereitet sind.
In den meisten Fällen knickt nur ein Fuss nach innen/aussen. Warum ist das so? So wie die rechte und linke Hand unterschiedlich funktionieren, tun das auch die Füsse. Der eine Fuss ist von Haus aus stärker, der andere schwächer. Würde der Mensch täglich barfuss im Sand gehen, würden beide Füsse genau gleich trainiert und somit fast genau gleich stark. Ein so trainierter Mensch würde im kyBoot nicht im geringsten einknicken. Weil die Füsse des zivilisierten Menschen aber immer geschont werden, bleibt der eine Fuss immer schwach. Der Fuss wird unbewusst geschont, z.B. beim längeren Stehen, bei dem der Mensch immer auf dem Standbein ausruht. Dafür wird das Sprungbein fast nur zum Springen gebraucht. Weil im kyBoot nun beide Füsse genau gleich beansprucht werden, zeigen sich diese Unterschiede sofort durch das mehr oder weniger starke Einknicken des einen Fusses im Vergleich zum anderen. Durch das tägliche Tragen des kyBoot, gleichen sich diese Unterschiede aus, wenn auch nicht ganz, so wie bei einem Linkshänder die rechte Hand auch nie gleich gut trainiert werden kann wie die linke. Bei den Füssen, die das Fundament des Körpers bilden, ist es aber sehr wichtig, dass die Unterschiede zwischen links und rechts ausgeglichen werden, weil sonst Schonhaltungen entstehen, die Rücken-, Hüft-, Knie- und Fussprobleme auslösen können.
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Hilft der kyBoot bei einer schwachen Fusssehne, Starke Muskelverspannungen, Kopfschmerzen und Rückenschmerzen/Lubalgie/Dorsalgie trotz Schuheinlage??
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Ich leide an einem starken Senkfuss. Dieser führte dazu, dass ich nachts mit Kopfschmerzen erwachte. Ich war schon bei einem orthopädischen Chirurgen, eine Operation ist jedoch nicht möglich. Verschiedentlich wurden bereits Schuheinlagen angepasst. Jetzt habe ich keine Kopfschmerzen mehr, kann jedoch nur noch ca. 1 Stunde gehen. Danach habe ich habe ich am nächsten Morgen Rückenschmerzen, was über die Muskulatur auch zu Kopfschmerzen führen kann. Das Problem ist das Band, das am Knöchel vorbei zum Fuss geht. Dieses ist überstrapaziert und löst die ganzen Probleme aus. Dies geht jetzt ca. zweieinhalb Jahre so. Ich merke, dass der Fuss immer schwächer wird. Aktuell mit den Einlagen ist er wie in einem Schraubstock, daher die Schwächung.
Beim Testen von MBT habe ich das überstrapazierte Band erst recht belastet, war somit keine Lösung. Im Geschäft habe ich den kyBoot ca. 15 Min. getragen und keine Probleme gehabt. Eine Beurteilung ist aber schwierig, da die Zeit so kurz war. Ausserdem bemerke ich Auswirkungen eigentlich immer am nächsten Tag, über die Verspannungen der Muskulatur. Meine Frage ist, ob es möglich ist, Schuhe über mehrere Tage zu testen oder günstigere Schuhe (z. B. B-Qualität) zu haben. Ich fände es schade, 280 CHF für Sandalen auszugeben um dann zu bemerken, dass sie mein Leiden verschlimmern.
Ob das mit der Sehne (ich kenne diese) die ganze Wahrheit Ihres Problems ist, kann ich schwer einschätzen. Ich kann mir aber wohl vorstellen, dass es mit der Funktion der Füsse zu tun hat, und dass diese Sehne auch ein Bestandteil ist. Ich würde auf jeden Fall von den Einlagen wegkommen, und die Füsse trainieren. Dies können Sie entweder mittels eines Aktivschuhs wie dem kyBoot, oder einem kyBounder, falls Sie sitzend tätig sind. Dann würde ich Ihnen raten, teilweise ( ca. 50 %) stehend auf dem kyBounder zu arbeiten oder täglich Zeit in Fussübungen zu investieren, falls Ihnen Schuhe/kyBounder zu teuer wären.Falls Sie das Problem mit dem kyBoot lösen möchten, müssten Sie ihn täglich mind. 1-2 Stunden tragen können. Am Anfang beträgt die Tragedauer möglicherweise nur eine halbe Stunde. Es kann unter Umständen aber Wochen bis Monate dauern, bis Sie keine Erstverschlechterungen mehr haben werden. Denn Probleme die im Laufe von Jahrzehnten entstanden sind, verschwinden durch konservative Massnahmen meistens nicht in einer Woche. Es kann aber sehr wohl sein, dass Sie in einer Woche viel weniger Kopfschmerzen haben. Eine Garantie gibt es bei medizinischen Problemen aber leider nie.
Falls Sie interessiert sind, finden wir bei uns vielleicht, je nach Grösse, ein gebrauchtes Modell, das wir Ihnen günstig abgeben können.
Kategorie: Medizin - Füsse - Instabilitäten, Medizinische Fragen - kyBoot
Ansprechpartner: Karl Müller
Frage gestellt von: Thomas H. -
Kann der kyBoot Hornhautbildung / Blasen verursachen?
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Hornhaut und Blasen sind Folgen von Überlastung einer Stelle am Fuss. Weil der Fuss im kyBoot überall gleichmässig entlastet wird, stellen fast alle Kunden fest, dass Hornhaut (meistens am Vorfuss) verschwindet und die Haut viel zarter wird. Nun kann es wegen dem "Prinzip der Schonhaltung" passieren, dass am bisher unbewusst geschonten Fuss Hornhaut oder Blasen entstehen. Das passiert darum, weil der kyBoot dazu führt, dass unbewusste Schonhaltungen sich ausgleichen, dadurch Gelenke gleichmässig belastet werden und sich Verspannungen am Rücken lösen. Wenn nun aber die bisher überlastete Seite entlastet wird, heisst das, dass die geschonte Seite mehr belastet wird. Diese Mehrbelastung des bisher geschonten Fusses kann vorübergehend Hornhaut oder Blasenbildung an diesem Fuss auslösen. Wenn nach einigen Monaten das ganze System in die neue Balance kommt, löst sich auch die Hornhaut wieder auf, respektive, sie kommt nicht mehr, wenn man sie abschleift. Blasen treten meist nur am Anfang auf. Wir raten Ihnen, bei auftretenden Blasen ein Blasenpflaster zu verwenden.
Kategorie: Medizin - Füsse - Fussbrennen/Hornhaut/Blasen, Medizinische Fragen - kyBoot
Ansprechpartner: Karl Müller -
Ist der kyBoot bei Vorfussschmerzen geeignet?
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Ja, denn im kyBoot wird der Fuss optimal entlastet. Häufig ist es so, dass der Vorfuss nicht immer schmerzt. Die Schmerzen kommen und gehen. Wenn man mit dem Gehen im kyBoot in einer schmerzfreien Phase beginnt, ist es wichtig, den Schuh nicht zu lange zu tragen. Regelmässige, kurze Zeitintervalle sind am besten. Dadurch trainiert man die feinen Muskeln im Vorfussbereich, wodurch der Fuss widerstandsfähiger wird und er sich weniger entzündet. Es besteht die Chance, den kyBoot immer länger zu tragen. Zudem kann die Anfälligkeit auf Entzündungen mit der Zeit ganz verschwinden.
Kategorie: Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen, Medizinische Fragen - kyBoot
Ansprechpartner: Karl Müller -
Der kyBoot bei schwacher Fussmuskulatur
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Im kyBoot zu laufen ist ein unbeschreiblich schönes Schwebegefühl. Bald jedoch merkte ich, dass ich mit meinem rechten (Problem-) Fuss nach innen wegknickte. Da ich meine Haltung nicht so schnell korrigieren konnte, liess ich den kyBoot vorübergehend im Schrank, und zog ihn dann zu einem längeren Spaziergang wieder an. Aber leider ging das nicht gut. Ich bin mit Spiraldynamik dabei, an meiner Laufhaltung zu arbeiten, aber das wird noch eine Weile dauern. Solange muss ich mit Schuhen laufen, die mir einen besseren Halt geben. Ich wäre froh um Ihre Erfahrungen und Meinung dazu.
Mit Spiraldynamik sind Sie auf dem richtigen Weg. Neben der Spiraldynamik können Sie zusätzlich den kyBounder als weich-elastisches Fusstrainingskissen einsetzen. Im Alltag integriert, könnten Sie den kyBounder zum stehenden Arbeiten, Zeitung lesen, Fernsehschauen, Bügeln oder Kochen benützen.
Im folgenden Video können Sie sehen, wie Sie mit den drei Grundübungen auf dem kyBounder die Fuss- und Unterschenklemuskulatur stärken können. Klicken Sie hier um den Video anzusehen.
Es könnte auch sein, dass Ihnen geholfen ist, wenn Sie in den kyBoot eine weich-elastische, aber etwas stützende Einlage einlegen würden (muss ausprobiert werden). Wenn der Fuss stark genug ist, sollte man diese wieder rausnehmen. Ich würde den kyBoot dann so schnell wie möglich wieder kurzzeitig einsetzen, damit Sie den Fuss koordinativ weiter trainieren.
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Hilft der kyBoot bei chronischen Fersenschmerzen/Fascitis plantaris?
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Eine tolle Ergänzung zum kyBounder bei chronischen Fersenschmerzen ist der kyBoot. Vor allem für längeres Laufen ist der kyBoot sehr empfehlenswert. Seine Hightech-Sohle wirkt wohltuend, weil sie den Druck auf die Ferse mindert und auf den ganzen Fuss verteilt. Im kyBoot geht man nicht statisch, sondern dynamisch. Das Luft-Waben-Polster der Sohle versetzt den Träger für einige Sekundenbruchteile in die Schwerelosigkeit und befreit von unerträglichen Fersenschmerzen. Der kyBoot löst eine positive Wirkung aus:
- Entlastung der entzündeten Stellen durch optimale Verteilung des Körpergewichts auf den ganzen Fuss
- Bessere Durchblutung der entzündeten Stellen (mehr Sauerstoffzufuhr) und dadurch Reduktion der Entzündung
- Dehnung der verkürzten Fussstrukturen
- Aufbau der komplexen Fussmuskulatur und Ausgleich von Muskeldysbalancen
In der Startphase sollte man mit zu langem Gehen im kyBoot nicht übertreiben. Zudem ist es wichtig viel zu gehen statt zu stehen. So bleibt der Fuss immer in Bewegung und der Druck verteilt sich auf die ganze Fussfläche.
Kategorie: Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen, Medizinische Fragen - kyBoot
Ansprechpartner: Karl Müller -
Was ist Fersensporn?
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Ein Fersensporn bildet sich am Sehnenansatz von Muskeln am Fersenbein, infolge von durch Überbeanspruchung entstandenen Mikroverletzungen des Gewebes. Im Verlauf der Heilung dieser Mikroverletzungen lagert der Körper als Reparaturmassnahme Knochen-material in den Sehnenansatz ein. Kommt es zu einer Reizung im Bereich des verknöcherten Sehnenansatzes, können Entzündungen entstehen. Ohne Behandlung führen die Entzündungen wiederum zu einer Verstärkung der Verknöcherung und somit zu einer permanenten Verschlechterung, mit der Gefahr eines chronischen Verlaufs. Ein normaler Abrollvorgang beim Gehen ist dann oft nicht mehr möglich.
Lesen Sie hier mehr zum Thema: Der kyBoot bei Fersensporn.
Kategorie: Medizinische Fragen - kyBoot
Hinweise zu Erstbeschwerden
Der kyBoot trainiert die Muskulatur und die Koordination. Das Tragen des kyBoot verändert die Kräfte auf Bänder, Muskeln, Sehnen und Gelenke. Dies bewirkt eine positive Veränderung der Haltung und des Gangmusters. Während der Umstellung können bei einigen Personen am Anfang Reaktionen, z.B. in Form von Schmerzen oder Entzündungen, auftreten.
In diesem Fall sollte der kyBoot zu Beginn nur für kurze Zeit bewusst getragen werden, wenn möglich aber mehrmals pro Tag. Meistens kann die tägliche Tragdauer schon nach wenigen Tagen auf ein bis zwei Stunden gesteigert werden. Die meisten Kunden tragen den kyBoot nach wenigen Wochen als bequemen Alltagsschuh.
Sollte der Arzt Ihnen den kyBoot nicht empfehlen oder von diesem abraten, bitten wir Sie, den Arzt an uns zu verweisen, damit unser Biomechaniker oder Facharzt ihn über die kybun MechanoTherapie informieren kann.

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