Medizinische Fragen zu Beine: Muskulatur

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Sind der kyBoot und der kyBounder auch für Jugendliche geeignet?

Ich habe vor kurzem einen kyBoot gekauft und bin sehr zufrieden damit. Nun möchte ich auch noch einen für meinen Sohn und für meine Mutter kaufen. Ist der kyBoot für meinen jugendlichen Sohn (13 Jahre) überhaupt geeignet? 

Ihr Sohn kann ohne Probleme die kyBoot tragen oder auf dem kyBounder stehen. Das Gefühl im kyBoot ist ähnlich wie Barfussgehen auf einem weichen Naturboden. Die Füsse werden beweglicher und kräftiger und Gelenke wie Knie, Hüften und Rücken werden entlastet.

Wichtig ist, dass Sie zu Beginn den kyBoot nicht lange am Stück tragen. Anfangs reichen 30 Minuten, dafür mehrmals täglich. Der Körper braucht eine gewisse Zeit, um sich an das neue kyBoot Gefühl zu gewöhnen. Hören Sie auf Ihren Körper, denn er wird Ihnen sagen, wo die Grenzen liegen. Wenn Sie im kyBoot ermüden oder zur Seite abkippen, benötigen Sie eine kyBoot Pause. 

Für den kyBounder (die Matte zum draufstehen) gilt das gleiche Prinzip. Beginnen Sie mit 20-30 Minuten Stehen auf dem kyBounder. Bewegen Sie sich immer wieder, um ein Ermüden der Muskulatur zu vermeiden, am besten mit unseren 3 Grundübungen:
www.kybun.ch/videothek/kybun-uebungen.html

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kyBoot bei Vorfussschmerzen: Meine Physiotherapeutin rät ab.

Ich habe oft Schmerzen am Vorfuss, wenn ich auf harten Böden gehe. Darum überlege ich mir, einen kyBoot zu kaufen. Meine Physiotherapeutin rät mir jedoch zu intensiver Fussgymnastik, denn sie behauptet, dass das Tragen des kyBoot auf Dauer zu einer Schwächung der Muskulatur führt und somit meine Spreiz- und Senkfussprobleme verstärkt würden.

Wie Ihre Physiotherapeutin richtig sagt, können Probleme und Schmerzen auftreten, wenn die Fussmuskulatur geschwächt ist. Der Fuss kann nicht mehr ausreichend stabilisiert werden und das Quergewölbe flacht ab. Es kommt zu Schmerzen beim Gehen auf harten Untergrund.

Im kyBoot steht Ihr Fuss direkt auf einer weich-elastische Sohle. Diese ermöglicht den Füssen, wieder richtig abzurollen und dadurch die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur zu stärken. Das kann man mit Barfussgehen auf einem Naturboden verglichen werden. In den "normalen, harten" Schuhen kann sich der Fuss nicht mehr frei bewegen und schwächt dadurch ab. Dies kann folglich zu Fussschmerzen und Fehlstellungen führen.

Ich rate Ihnen, den kyBoot als Trainingsgerät für den Alltag einzusetzen und als Ergänzung zur Fussgymnastik in der Physiotherapie zu nutzen. Die Erfahrung zeigt, dass Fussgymnastik alleine die Füsse zu wenig trainiert, um genügend Stabilisationskraft aufzubauen. Mit dem kyBoot hingegen können Sie über Stunden schonend Ihre Füsse trainieren, damit diese wieder genügend kräftig werden, um den Körper zu tragen.

Sehen Sie den kyBoot als Trainingsgerät und lassen Sie Ihrem Körper etwas Zeit, sich an das "neue" Abrollen zu gewöhnen. Wenn Sie im kyBoot ermüden, oder die Füsse seitlich abkippen, ist es Zeit für eine kurze kyboot Pause.

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Ich kann meinen Fuss nach einer Fuss- und Rückenoperation nicht mehr richtig abrollen; ist der kyBoot für mich geeignet?

Vor zehn Jahren wurde ich am Rücken und am Fuss operiert. Seit der Operation ist es mir nicht mehr möglich, über den Fuss abzurollen. Ich bin begeistert von Ihrem Schuh, denn er fühlt sich sehr gut an und ich stosse nicht mehr so hart auf dem Boden auf. Trotzdem verspüre ich schon nach 200 Metern Schmerzen, meine Beine beginnen zu zittern und ich kann nicht mehr weitergehen. In der Drogerie, in der ich den Schuh gekauft habe, wurde mir geraten den Schuh nur fünf bis zehn Minuten zu tragen, dafür mehrmals täglich. 

Ich erkläre mir Ihre Schmerzen in den Füssen folgendermassen: Sie konnten seit über zehn Jahren nicht mehr richtig über die Fersen abrollen. Im kyBoot haben Sie auf der weich-elastischen Sohle die Möglichkeit, den Fuss wieder vollständig abzurollen. Ihre Bein- und Fussmuskulatur muss sich zuerst wieder an dieses Gefühl gewöhnen und ist schnell überansprucht; daher das Zittern und die Schmerzen. Darum ist es in diesem Fall auch wichtig, wie Ihnen geraten wurde, den kyBoot anfangs nur fünf bis zehn Minuten zu tragen. Je nach Anpassungsfähigkeit des Fusses können Sie die Tragedauer langsam oder schneller steigern. Damit Ihre Muskulatur kräftiger wird, habe ich noch folgende Tipps für Sie:

Wenn Sie regelmässig die drei Grundübungen auf dem kyBounder ausführen, können Sie langsam die Bein- und Fussmuskulatur stärken. Somit stehen Sie nicht mehr so instabil auf dem weich-elastischen Material und die Beine beginnen auch nicht so schnell zu zittern. Beginnen Sie mit den Übungen in kurzen Intervallen und halten Sie sich an der Wand fest. Mit der Zeit können Sie die Übungszeit verlängern und die Übungen ausführen, ohne sich festzuhalten. Es braucht am Anfang zwar etwas Durchaltevermögen und Geduld, doch Sie werden sehen, dass es sich lohnt, langfristig etwas für Ihre Gesundheit zu tun. Sie finden die Übungen unter folgendem Link: 

www.kybun.ch/videothek/kybun-uebungen.html

Als Motivation gebe ich Ihnen noch den Link zum Video von Ex-Fussballprofi Alex Tachie-Mensah an: Auch er musste etliche Male operiert werden und kann den Fuss in normalen Schuhen nicht mehr abrollen. Im kyBoot kann er heute schmerz- und fast hinkfrei gehen.

www.kybun.ch/videothek/kybun-bei-medizinischen-problemen.html

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Kann das Tragen des kyBoots zu einem Muskelriss führen?

Ich habe Ihre Schuhe gegen Ende Oktober bekommen und gleich angefangen in meiner Freizeit zu tragen. Am Anfang trug ich ihn nur für meinen Weg zur Arbeit und es fühlte sich sehr angenehm an.

In den Ferien begann ich die Schuhe auch tagsüber zu tragen. Daraufhin fühlte ich Spannungen in den Waden, so dass ich die Schuhe nur noch kürzere Zeit trug. Eines Abends lief ich nach der Arbeit zum Bahnhof und verspürte plötzlich einen starken Schmerz in der rechten Wade. Der Arzt diagnostizierte mir einen Muskelriss. Nach dem Vorfall musste ich drei Wochen lang zu Hause bleiben. Ich trage die Schuhe seit dem Unfall nicht mehr. Persönlich bin ich überzeugt, dass dieser Unfall wegen des kyBoots entstanden ist, denn er ist zu weich unter den Fersen, deshalb werden die Wadenmuskeln beim Laufen stark beansprucht. Das muss mit der Zeit bis zum Muskelriss geführt haben. Haben Sie schon solche Erfahrungen mit anderen Kunden gehabt? Kann man die Sohle durch einen weniger elastischen Fersen-Teil ersetzen?

Der kyBoot hat, wie Sie richtig festgestellt haben, eine weiche Sohle. Der Vorfuss kann sich somit etwas entlasten und die Fersen werden etwas mehr belastet. Alles in allem steht man im kyBoot ausgeglichen auf dem ganzen Fuss. Da wir aber in den "normalen Schuhen" mit harten Sohlen den Vorfuss im Vergleich zur Ferse überbelasten, ist die Wadenmuskulatur bei den meisten Leuten verkürzt. Im kyBoot haben wir nun die Chance, die Wadenmuskulatur wieder in die ursprüngliche Länge zu bringen. Dabei wird sie im kyBoot anfangs gedehnt, was dieses aufgepumpte Gefühl der Wadenmuskulatur verursacht.

Nun raten wir den kyBoot anfangs dosiert einzusetzen, da diese Dehnung über Stunden unangenehm werden kann. Mir scheint, dass Sie dies auch richtig umgesetzt haben. Das ist somit nicht die Ursache Ihres Problems.

Aus mehrjähriger Erfahrung als diplomierte Physiotherapeutin ist mir nicht bekannt, dass ein Muskelriss durch normales Gehen in einem weichen Schuh, bei gesunden Menschen entstehen kann. Muskelrisse entstehen bei einer abrupten Bewegung in eine Überdehnung. Zusätzlich war oftmals der verletzte Muskel vorbelastet: Übersäuert durch zu viel Training und wenig Erholung, durch eine ungünstige Ernährung oder zu viel Dauerstress. Deshalb kann der kyBoot meines Erachtens nicht den Muskelriss verursacht haben.

Der Kraftanstieg ist im kyBoot viermal kleiner als in einem "normalen" Schuh. Wir haben keinen kyBoot der an der Ferse weniger weich ist, den Fersenteil kann man auch nicht auswechseln. Bisher hatten wir auch noch nie eine Muskelriss-Problematik die durch den kyBoot verursacht wurde.

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Die Wirkung vom kyBoot bei Venenbeschwerden

Durch das Gehen mit dem kyBoot wird der Kreislauf angeregt. Die Wadenmuskelpumpe wird aktiviert und fördert so den Rückfluss des Blutes in den Venen aus den Beinen zum Herzen. Der Druck in den Venen kann so reduziert werden, die Schwellung der Beine kann abnehmen und anfängliche Beschwerden können gelindert werden.

Kaputte und undichte Venenklappen werden durchs Gehen mit dem kyBoot nicht geheilt!

Der kyBoot lässt sich sehr gut in der Prävention und Sekundärprävention sowie auch als begleitende Therapiemassnahme bei Venenbeschwerden einsetzen.

Lesen Sie hier mehr zum Thema: Der kyBoot bei Venen Problemen.