Medizinische Fragen zu Beine: Entzündungen / Schmerzen
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Wie verwende ich den kyBoot bei Sehnenplatten-Sehnenscheiden-Knochenhautentzündung/Tendinitis?
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Seit drei Monaten plagt mich eine äusserst schmerzhafte Sehnenplattenentzündung mit Knochenhautentzündung. Ich kann keine entzündungshemmenden Medikamente nehmen, da ich darauf allergisch reagiere. Ich trage aufgrund eines Fersensporns seit 15 Jahren Einlagen. Mit meinen Einlagen bin ich nicht glücklich und glaube sogar, dass sie der Grund meiner Entzündung sein könnten.
Kürzlich bin ich im Internet auf den kyBoot gestossen. Ich habe mir direkt einen für draussen und einen für drinnen gekauft. Nun möchte ich sie fragen, ob ich mich langsam an die Schuhe gewöhnen muss, oder ob ich sie direkt den ganzen Tag tragen kann. Das Gefühl im Schuh ist wunderbar, der Schmerz jedoch immer noch da.
Sehnenscheidenentzündungen und Knochenhautentzündungen sind eine langwierige Angelegenheit und brauchen die richtige Therapie sowie viel Geduld.
Der kyBoot entlastet durch seine weich-elastische Sohle die entzündete Stelle am Fuss, darum ist Ihnen wahrscheinlich auch wohl im kyBoot. Durch diese Entlastung kann sich die Entzündung regenerieren und gleichzeitig trainieren sie die Stabilität Ihres Fusses. Dadurch können Sie langfristig die mögliche Ursache (ungünstige Fussbelastung durch zu schwache, zu unbewegliche Füsse) schonend behandeln, damit es nicht zu einer erneuten Entzündung kommt.
Ich empfehle Ihnen, den kyBoot anfangs nicht zu lange am Stück zu tragen. In den ersten Tagen reichen 20-30 Minuten, dafür mehrmals täglich. Durch das natürliche Abrollen im kyBoot wird der Fuss wieder beweglicher und die Bänder, Sehnen und Muskeln werden gut durchblutet, damit die Heilung beschleunigt wird. Wenn Sie auf diese Weise mit dem kyBoot zurechtkommen, können Sie die Tragedauer langsam steigern.
Wenn es Ihnen mit Ihren Einlagen nicht wohl ist, Sie sogar ein ungutes Gefühl haben, würde ich diese weglassen. Einlagen sind passive Stützen, die im kyBoot nur in Ausnahmefällen (Krankheiten, grosse Fehlstellungen) sinnvoll sind. Denn es ist wichtig, dass die Fussmuskulatur gebraucht wird, sonst schwächt sie ab und der Fuss wird instabil. Dies wiederum kann zu Fehlstellungen wie Knickfuss und Hallux führen.Kategorie: Medizin - Beine - Entzündungen/Schmerzen, Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen, Medizin - Füsse - Einlagen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Käthi A. -
Warum ist der kyBoot so instabil, dass ich seitlich abkippe und Rückenschmerzen/Lumbalgie/ Dorsalgie bekomme?
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Beim Gehen im kyBoot kippe ich immer zur Seite ab. Dadurch entstehen Entzündungen an den Füssen, Fussbrennen und auch Rückenschmerzen. Mein Arzt meint, dass mir im kyBoot eine gewisse Stabilität fehlt. Darum habe ich eine kyBoot Pause eingelegt und die Schmerzen gingen tatsächlich stark zurück. Zudem hatte ich auch schon einen Fersensporn. Ist der kyBoot für mich überhaupt geeignet?
Der kyBoot wurde im Gegensatz zu allen "harten, unbeweglichen" Schuhen bewusst instabil konstruiert. Dies spürt man bereits beim ersten Schritt im kyBoot. Man geht auf einem weich-elastischen Material, auf welchem sich das Gehen anfühlt wie auf einem natürlichen Waldboden. Dadurch hat der Fuss die Möglichkeit, sich frei zu bewegen und richtig abzurollen. Schläge in die Gelenke werden bereits in der Sohle abgedämpft, damit die Knie, Rücken und Hüfte geschont werden. Der Fuss wird beweglicher und Fehlstellungen wie Hallux, Spreiz- oder Knickfuss werden seltener.
Die Umstellung von normalen Schuhen zum kyBoot braucht jedoch etwas Zeit und Geduld, denn der Körper ist das Abrollen und die Instabilität nicht gewohnt. Wenn der kyBoot anfangs zu lange am Stück getragen wird, kann es zu Beschwerden kommen. Sobald im kyBoot Schmerzen auftreten, ist es wichtig, dass eine Pause eingelegt wird. Dies kann bereits nach fünf Minuten, oder erst nach zwei Stunden der Fall sein. Jeder Mensch reagiert anders auf die Umstellung, darum ist es von Bedeutung, gut auf den eigenen Körper und seine Grenzen zu hören.
Das "Brennen" ist ein Zeichen dafür, dass Ihre Fussmuskulatur arbeitet. Dieses Brennen wird mit der Zeit abnehmen, wenn Ihr Fuss beweglicher und die Fussmuskulatur dehnbarer ist. Wichtig ist, dass Sie viel Gehen und wenig an Ort stehen bleiben, besonders wenn das "Brennen" auftritt. Anfangs sollten Sie bewusst versuchen, im kyBoot gerade zu gehen. Ein seitliches Abkippen muss korrigiert werden, ansonsten können sich Sehnen oder Bänder entzünden.Wenn Sie nicht zu lange am Stück und gerade im kyBoot gehen, sollte es auch nicht zu Rückenschmerzen führen. Im Gegenteil: Der kyBoot stärkt die Rumpfmuskulatur und stabilisiert aktiv den Rücken.
Der kyBoot ist bestens dafür geeignet, um Probleme wie Fersensporn zu beheben. Durch das weich-elastische Stehen im kyBoot, werden beim Belasten der Füsse (Gehen, Stehen, Laufen etc.) die Schläge optimal abgedämpft. Durch die damit verbundene Entlastung der Ferse, hat der Fersensporn die Möglichkeit, sich zu regenerieren.
Mehr zu Fersensporn können Sie in folgendem Video unter Fersensporn sehen:
www.kybun.ch/videothek/kybun-bei-medizinischen-problemen.htmlKategorie: Medizin - Beine - Entzündungen/Schmerzen, Medizin - Füsse - Instabilitäten, Medizin - Füsse - Schmerzen/Entzündungen, Medizin - Füsse - Fussbrennen/Hornhaut/Blasen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Susi M. -
Sind kyBoot nach einer Venenentzündung/Phlebitis ratsam?
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Ich bin anfangs vierzig, sehr übergewichtig und bewege mich den ganzen Tag über sehr viel. Ich kann aber genauso gut vier Stunden am selben Platz stehen, was ich berufsbedingt auch muss. Dann habe ich jedoch oft Muskelkater entlang der Schultern, was sogar bis in den Arm raus reicht. Zudem schmerzen mich abends meine Füsse fürchterlich. Nach einer Venenentzündung musste ich auch noch diese rausoperieren lassen.
Würde so ein Schuh wirklich die gewünschte Linderung bringen? Auf Ihrer Homepage steht er wirke beim Gehen. Könnten beim Stehen die Füsse brennen?
Es stimmt, dass es besser ist im kyBoot zu gehen. Beim Gehen wird der Schuh gut durchlüftet und die Fussmuskulatur ist aktiv. Daher kommt es weniger schnell zu einem Fussbrennen. Allerdings ist dies sehr individuell und jede Person reagiert anders darauf.
In Ihrem Fall empfehle ich trotzdem den kyBoot, da Sie gemischt arbeiten. Das heisst im Stehen und Gehen. Ich rate Ihnen bei längerem Stehen am Ort, die Füsse zu bewegen (zwischendurch am Ort zu gehen). So können Sie die Fussmuskulatur immer wieder aktivieren und ein Brennen verhindern. Des Weiteren rate ich Ihnen zu einem "Baram-" oder "Namsanmodell". Diese haben ein integriertes Netz anstelle des Vollleders, dadurch wird die Schuhbelüftung deutlich besser.
Sie werden sehen, dass Ihre Füsse am Abend viel fitter sein werden. Auch Ihre Venen können sich im kyBoot gut erholen, da die Schläge schön gedämpft werden und die Venenpumpe durch die vermehrte Fussaktivität verbessert wird.
Kategorie: Medizin - Beine - Entzündungen/Schmerzen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: M.Schneider -
Kann das Tragen des kyBoots zu einem Muskelriss führen?
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Ich habe Ihre Schuhe gegen Ende Oktober bekommen und gleich angefangen in meiner Freizeit zu tragen. Am Anfang trug ich ihn nur für meinen Weg zur Arbeit und es fühlte sich sehr angenehm an.
In den Ferien begann ich die Schuhe auch tagsüber zu tragen. Daraufhin fühlte ich Spannungen in den Waden, so dass ich die Schuhe nur noch kürzere Zeit trug. Eines Abends lief ich nach der Arbeit zum Bahnhof und verspürte plötzlich einen starken Schmerz in der rechten Wade. Der Arzt diagnostizierte mir einen Muskelriss. Nach dem Vorfall musste ich drei Wochen lang zu Hause bleiben. Ich trage die Schuhe seit dem Unfall nicht mehr. Persönlich bin ich überzeugt, dass dieser Unfall wegen des kyBoots entstanden ist, denn er ist zu weich unter den Fersen, deshalb werden die Wadenmuskeln beim Laufen stark beansprucht. Das muss mit der Zeit bis zum Muskelriss geführt haben. Haben Sie schon solche Erfahrungen mit anderen Kunden gehabt? Kann man die Sohle durch einen weniger elastischen Fersen-Teil ersetzen?
Der kyBoot hat, wie Sie richtig festgestellt haben, eine weiche Sohle. Der Vorfuss kann sich somit etwas entlasten und die Fersen werden etwas mehr belastet. Alles in allem steht man im kyBoot ausgeglichen auf dem ganzen Fuss. Da wir aber in den "normalen Schuhen" mit harten Sohlen den Vorfuss im Vergleich zur Ferse überbelasten, ist die Wadenmuskulatur bei den meisten Leuten verkürzt. Im kyBoot haben wir nun die Chance, die Wadenmuskulatur wieder in die ursprüngliche Länge zu bringen. Dabei wird sie im kyBoot anfangs gedehnt, was dieses aufgepumpte Gefühl der Wadenmuskulatur verursacht.
Nun raten wir den kyBoot anfangs dosiert einzusetzen, da diese Dehnung über Stunden unangenehm werden kann. Mir scheint, dass Sie dies auch richtig umgesetzt haben. Das ist somit nicht die Ursache Ihres Problems.
Aus mehrjähriger Erfahrung als diplomierte Physiotherapeutin ist mir nicht bekannt, dass ein Muskelriss durch normales Gehen in einem weichen Schuh, bei gesunden Menschen entstehen kann. Muskelrisse entstehen bei einer abrupten Bewegung in eine Überdehnung. Zusätzlich war oftmals der verletzte Muskel vorbelastet: Übersäuert durch zu viel Training und wenig Erholung, durch eine ungünstige Ernährung oder zu viel Dauerstress. Deshalb kann der kyBoot meines Erachtens nicht den Muskelriss verursacht haben.
Der Kraftanstieg ist im kyBoot viermal kleiner als in einem "normalen" Schuh. Wir haben keinen kyBoot der an der Ferse weniger weich ist, den Fersenteil kann man auch nicht auswechseln. Bisher hatten wir auch noch nie eine Muskelriss-Problematik die durch den kyBoot verursacht wurde.
Kategorie: Medizin - Beine - Muskulatur, Medizin - Beine - Entzündungen/Schmerzen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: R. Meletta -
Was ist die Ursache von Venenbeschwerden?
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Die in den Venen liegenden Venenklappen unterstützen den Rückfluss des Blutes aus den Beinen zum Herzen. Wenn die Venenklappen nicht mehr dicht sind, kommt es zu einem Versacken des Blutes in den Beinen. So staut sich verbrauchtes, venöses Blut in den Beinen. Erste Beschwerden sind Müdigkeit, Schwere- und Spannungsgefühl und eventuell auch Muskelkrämpfe. Die Beine werden dicker. So stehen die Gefässe und die Haut den ganzen Tag unter enormen Druck. Gefässwände verdickern sich und es kommt zu Krampfadern. Die Haut wird feucht, es kommt zu Hautveränderungen mit Fleckbildung. Tritt hier keine Behandlung ein, muss mit dem Absterben der Haut gerechnet werden und dann mit offenen Beinen.
Da der venöse Rückfluss zum Herzen von der Wadenmuskulatur unterstützt wird (die Wadenmuskulatur spannt sich an und pumpt das Blut in den Venen zurück zum Herzen), ist es wichtig, dass die Wadenmuskulatur gut arbeitet.
In unserem Alltag (viel Sitzen oder Stehen) und aufgrund unbeweglichen, einengenden Schuhen, werden unsere Füsse beim Gehen nicht mehr richtig eingesetzt/abgerollt und somit die Wadenmuskulatur nicht mehr genügend gebraucht.
Durch barfuss Gehen auf weichem Untergrund oder mithilfe des kyBoots mit der weich-elastischen Sohle können wir diesem Zustand entgegenwirken und die Venen schonen.
Lesen Sie hier mehr zum Thema: Der kyBoot bei Venen Problemen.
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Die Wirkung vom kyBoot bei Venenbeschwerden
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Durch das Gehen mit dem kyBoot wird der Kreislauf angeregt. Die Wadenmuskelpumpe wird aktiviert und fördert so den Rückfluss des Blutes in den Venen aus den Beinen zum Herzen. Der Druck in den Venen kann so reduziert werden, die Schwellung der Beine kann abnehmen und anfängliche Beschwerden können gelindert werden.
Kaputte und undichte Venenklappen werden durchs Gehen mit dem kyBoot nicht geheilt!
Der kyBoot lässt sich sehr gut in der Prävention und Sekundärprävention sowie auch als begleitende Therapiemassnahme bei Venenbeschwerden einsetzen.
Lesen Sie hier mehr zum Thema: Der kyBoot bei Venen Problemen.

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