Allgemeine medizinische Fragen: Krankheiten
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Ist der kyBoot bei Gleichgewichtsstörungen, Schwindel/Vertigo und leichter Ataxie/Muskelkoordinationsstörungen sinnvoll?
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Einer meiner Patienten in der Physiotherapie leidet an Gleichgewichtsstörungen und an einer leichten Ataxie. Er wollte von mir wissen, ob ein kyBoot für ihn sinnvoll wäre. Ich kann es mir schlecht vorstellen, da er auf Rumpfstabilisation positiv reagiert. Trotzdem möchte ich Sie fragen, ob es für ihn von Nutzen sein könnte, einen kyBoot zu tragen.
Bei neurologischen Symptomen empfehle ich den Patienten, den kyBoot in einer Verkaufsstelle anzuziehen und zu testen. Wenn es dem Patienten im kyBoot wohl ist und er gleich gut oder besser gehen kann als in normalen, „harten“ Schuhe, ist der kyBoot das Richtige für ihn. Da jeder Patient auf verschiedene therapeutische Stimuli anders reagiert, muss der Schuh von jedem selbst getestet werden, bevor ein Urteil gefällt werden kann. Dazu ein Beispiel:
Ältere Leute mit Gleichgewichtsproblemen gehen im kyBoot oft viel sicherer als in normalen Schuhen. Dies ist im ersten Moment erstaunlich, da Orthopäden oder Schuhspezialisten solchen Menschen meist stabile Schuhe empfehlen. Durch diese harten, stabilen Schuhe wird der Fuss jedoch immer schwächer und unbeweglicher und die Sensibilität der Füsse wird auch nicht gefördert. Dadurch erreichen wir mit harten Schuhen das Gegenteil: Der Patient wird immer unsicherer und instablier.
Der positive Effekt von labilem Untergrund auf das Gleichgewicht sieht man schön in folgendem Video:
kybun Seniorentraining (Videothek)
Oft leiden auch neurologische Patienten an Gleichgewichtsstörungen. Diese Störungen können behandelt werden, indem von den Füssen her mehr Stabilität aufgebaut wird. Wenn die Füsse stabiler sind, wird auch der Rumpf viel stabiler werden. Es kann gut sein, dass bei Ihrem Patienten der kyBoot dabei helfen kann.
Ich kann dies aber nicht beurteilen, ohne den Patienten zu sehen. Wenn Sie die Möglichkeit haben mit Ihrem Patienten den kyBoot zu testen, wäre das ideal.Kategorie: Medizin - Füsse - Instabilitäten, Medizin - Allgemein - Krankheiten
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Veronika V. - eidg. dipl. Physiotherapeutin -
Ist der kyBoot auch bei Übergewicht sowie Fersensporn und Achillessehnenentzündung geeignet?
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Vor einigen Monaten begann ich, jeden Tag zirka fünf bis sieben Kilometer zu laufen. Nicht Laufen im Sinne von Joggen, sondern einfach nur zügiges Spazieren. Dummerweise habe ich mir zu diesem Zweck kein besonders geeignetes Schuhwerk angeschafft, sondern habe ein Paar einfache, günstige Turnschuhe getragen. Schliesslich machten sich rechts Achillessehnenreizungen und links ein schmerzhafter Fersensporn bemerkbar.
Nun bin ich auf meiner Suche nach guten Schuhen auf den kyBoot gestossen. Ich bin übergewichtig und möchte darum fragen, ob der kyBoot von seinem Konstruktionsprinzip her auch bei Übergewicht geeignet ist. Ausserdem würde mich noch interessieren, worin sich die Damen- von den Herrenmodellen unterscheiden.
Durch die weich-elastische Sohle bietet der kyBoot eine ideale Dämpfung, so können Sie schonend Trainieren. Der kyBoot kann ohne Probleme auch bei Übergewicht getragen werden. Bei Übergewicht ist die Dämpfung noch wichtiger, um die Gelenke zu schonen. Jedoch ist es schon so, dass der kyBoot schneller abnützt, wenn er intensiv und oft gebraucht wird. Dies ist jedoch kein Grund bei Übergewicht auf den kyBoot zu verzichten, da die positiven Eigenschaften einfach ideal für Sie sind:
Fersensporn wie auch Achillessehnenentzündungen entstehen bei einer Überlastung. Im kyBoot kann sich Ihr Fuss dreidimensional frei bewegen. So wird die Durchblutung verbessert und die Entzündungen können während dem Training abheilen.Im folgenden Video wird die positive Wirkung des kyBoots bei Fersensporn beschrieben:
kybun bei medizinischen Problemen (Videothek)
Wichtig ist, dass Sie die Tragdauer des kyBoot langsam steigern. Beginnen Sie mit 20 bis 30 Minuten, dafür mehrmals täglich. Das Abrollen ist nämlich anstrengender als in normalen, härteren Schuhen. Die Füsse brauchen immer eine gewisse Zeit, um sich an den kyBoot zu gewöhnen. Die Umstellung lohnt sich aber sehr, da trainierte Füsse die Schläge beim Gehen abfangen können. Dadurch werden der Rücken und die anderen Gelenke geschont.
Die Herrenschuhe sind beim Rist höher geschnitten und der Vorfuss fällt breiter aus. Eine Frau mit breiten oder geschwollenen Füssen kann ohne Probleme auch ein Männermodell tragen, wenn die Schuhgrösse vorhanden ist.Kategorie: Medizin - Allgemein - Krankheiten
Frage gestellt von: Sandra K. -
MS/Multiple Sklerose und kyBoot - Passt das zusammen?
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Eine Bekannte von mir leidet seit einigen Jahren an Muskelschwund. Sie besucht einmal wöchentlich die Hippo- und Physiotherapie. Sie hat bereits einen kyBounder auf dem sie täglich zuhause ihre Physioübungen macht. Nun interessiert sie der kyBoot. Ich habe sie vor kurzem im Shop gehabt. Sie geht im kyBoot kaum schlechter oder anders als in normalen Schuhen. Daraufhin habe ich ihr einen Testschuh für zuhause mitgegeben und ihr geraten, ihn nur zuhause zu tragen.
Meine Frage nun ist, wie verhält sich ihre Muskulatur im kyBoot? Ich kann mir vorstellen, dass der sehr hohe Tonus in ihren Beinen, durch den kyBoot eher noch erhöht wird, als dass sie sich entspannen kann. Was meinen Sie? Nützt ihr der kyBoot etwas? Können Sie mir beschreiben was in diesem Falle körperlich passiert, und wie es sich verhält?
Ich finde es eine gute Idee, dass Sie ihr einen Test kyBoot mitgegeben haben. So kann sie selbst spüren, wie der kyBoot bei ihr wirkt. Ich kann mir vorstellen, dass sich ihre Muskelverspannungen eher lösen: Im kyBoot werden die tiefen, stabilisierenden Muskeln gestärkt und so können sich die oberflächlichen Muskeln (diese neigen zu Verspannungen) entspannen.
Es sieht so aus als ob Ihre Bekannte gut mit dem kyBoot zurecht kommt. Ansonsten würde man beim Gehen einen Unterschied sehen oder sie könnte eine Unsicherheit spüren. Ihre Überlegung ist jedoch gerechtfertigt: Wenn Ihre Bekannte im kyBoot "überfordert" wäre, kann sich auch die oberflächliche Muskulatur verspannen. Ob dies tatsächlich der Fall ist, kann sie Ihnen sicher nach dem kyBoot Test sagen. MS hat so viele unterschiedliche Stadien, da kann man nie ohne es zu testen eine inhaltsreiche Aussage machen. Wichtig ist, dass sich die Betroffenen sicher nicht überfordern! Dies können die Allermeisten gut für sich selbst beurteilen.Kategorie: Medizin - Allgemein - Krankheiten
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: kyBoot Verkäuferin -
Diagnose Osteoporose/ Knochenschwund - Eignet sich der kyBoot
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Mein Spezialarzt für Osteoporose und Rheumatologie hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass mein kyBoot für Osteoporose nachteilig seien, weil die Knochen Wiederstand brauchen zum Wachsen. Die kyBoots seien zu weich. Was sagen sie dazu? Ich liebe diese Schuhe.
Es stimmt, dass die Knochen für das Wachstum Belastung brauchen, die Frage ist wie hoch die Belastung sein muss. Früher, als wir noch keine Teerstrassen hatten, und das ist gar noch nicht so lange her, gingen wir auf Naturboden. Zu dieser Zeit gab es viel weniger grosse "Schläge" beim Gehen, da der Naturboden diese dämpft. Der kyBoot kommt einem Naturboden sehr nahe.
Im kyBoot haben Sie sicherlich weniger grosse "Schläge" beim Gehen, jedoch haben Sie immer noch die Belastung des Körpergewichts; dies fördert das Knochenwachstum. Je höher die Belastung auf die Knochen, desto höher die Knochendichte. Ein Sportler der Dreisprung / Weitsprung macht hat eine höhere Dichte in den Beinknochen als ich, als Hobby-Joggerin, habe.
Der Bewegungsablauf im kyBoot ist viel natürlicher als in "harten, unbeweglichen" Schuhen oder Böden. Die Füsse werden kräftiger und beweglicher, dadurch werden die anderen Gelenke wie Knie, Hüfte, Rücken geschont.
Ich rate Ihnen den kyBoot weiterhin zu tragen. Zwischendurch gehen Sie im Sommer sicherlich auch mal barfuss oder in "härteren, normalen" Sommerschuhen, dann bekommt ihr Körper/ihre Knochen zusätzlich mehr "Schläge". Somit bekommen Ihre Knochen zusätzlich stärkere Reize zum Wachsen.
Meine pauschale Antwort gilt für Osteoporose allgemein. Wie viel Belastung bei Osteoporose gut ist, ist immer auch von Stadium der Osteoporose abhängig.Kategorie: Medizin - Allgemein - Krankheiten
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Judith K. -
Dürfen kyBoot bei Morbus Bechterew getragen werden? Wenn ja, welche Wirkung wird damit erzielt?
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Ich empfehle Ihnen den kyBoot bei Morbus Bechterew auf jeden Fall, weil Sie damit die Wirbelsäule ständig ganz fein und schonend in Bewegung halten. Die Bewegungen sind beim Gehen viel schonender als in einem konventionellen Schuh und sie aktivieren die tiefe, feine Muskulatur, wodurch ein "Erstarren" der Beweglichkeit stark verzögert wird. Sie aktivieren damit auch die Venen- und Lymphtätigkeit. Ich rate Ihnen, den kyBoot bei einem Händler auszuprobieren und ihn schon dort 10-20 Minuten gehend zu tragen. Sie werden sofort spüren, dass Ihnen der kyBoot wohl tut. Wichtig ist aber, dass Sie sich nach dem Kauf langsam an die neue Belastung gewöhnen und sich auf eine aufrechte Fussstellung achten. Der kyBoot gibt dem Fuss eine grosse Bewegungsfreiheit zurück. Dies ist anfangs gewöhnungsbedürftig, besonders für Morbus Bechterew-Betroffene, da das Gleichgewicht intersiver gefordert wird.
Kategorie: Entzündungen/Schmerzen - Rücken/Hüfte - Medizin, Medizin - Allgemein - Krankheiten
Ansprechpartner: Karl Müller

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