Allgemeine medizinische Fragen zum kyBoot
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Ist der kyBoot bei Gleichgewichtsstörungen, Schwindel/Vertigo und leichter Ataxie/Muskelkoordinationsstörungen sinnvoll?
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Einer meiner Patienten in der Physiotherapie leidet an Gleichgewichtsstörungen und an einer leichten Ataxie. Er wollte von mir wissen, ob ein kyBoot für ihn sinnvoll wäre. Ich kann es mir schlecht vorstellen, da er auf Rumpfstabilisation positiv reagiert. Trotzdem möchte ich Sie fragen, ob es für ihn von Nutzen sein könnte, einen kyBoot zu tragen.
Bei neurologischen Symptomen empfehle ich den Patienten, den kyBoot in einer Verkaufsstelle anzuziehen und zu testen. Wenn es dem Patienten im kyBoot wohl ist und er gleich gut oder besser gehen kann als in normalen, „harten“ Schuhe, ist der kyBoot das Richtige für ihn. Da jeder Patient auf verschiedene therapeutische Stimuli anders reagiert, muss der Schuh von jedem selbst getestet werden, bevor ein Urteil gefällt werden kann. Dazu ein Beispiel:
Ältere Leute mit Gleichgewichtsproblemen gehen im kyBoot oft viel sicherer als in normalen Schuhen. Dies ist im ersten Moment erstaunlich, da Orthopäden oder Schuhspezialisten solchen Menschen meist stabile Schuhe empfehlen. Durch diese harten, stabilen Schuhe wird der Fuss jedoch immer schwächer und unbeweglicher und die Sensibilität der Füsse wird auch nicht gefördert. Dadurch erreichen wir mit harten Schuhen das Gegenteil: Der Patient wird immer unsicherer und instablier.
Der positive Effekt von labilem Untergrund auf das Gleichgewicht sieht man schön in folgendem Video:
kybun Seniorentraining (Videothek)
Oft leiden auch neurologische Patienten an Gleichgewichtsstörungen. Diese Störungen können behandelt werden, indem von den Füssen her mehr Stabilität aufgebaut wird. Wenn die Füsse stabiler sind, wird auch der Rumpf viel stabiler werden. Es kann gut sein, dass bei Ihrem Patienten der kyBoot dabei helfen kann.
Ich kann dies aber nicht beurteilen, ohne den Patienten zu sehen. Wenn Sie die Möglichkeit haben mit Ihrem Patienten den kyBoot zu testen, wäre das ideal.Kategorie: Medizin - Füsse - Instabilitäten, Medizin - Allgemein - Krankheiten
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Veronika V. - eidg. dipl. Physiotherapeutin -
Ist der kyBoot auch bei Übergewicht sowie Fersensporn und Achillessehnenentzündung geeignet?
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Vor einigen Monaten begann ich, jeden Tag zirka fünf bis sieben Kilometer zu laufen. Nicht Laufen im Sinne von Joggen, sondern einfach nur zügiges Spazieren. Dummerweise habe ich mir zu diesem Zweck kein besonders geeignetes Schuhwerk angeschafft, sondern habe ein Paar einfache, günstige Turnschuhe getragen. Schliesslich machten sich rechts Achillessehnenreizungen und links ein schmerzhafter Fersensporn bemerkbar.
Nun bin ich auf meiner Suche nach guten Schuhen auf den kyBoot gestossen. Ich bin übergewichtig und möchte darum fragen, ob der kyBoot von seinem Konstruktionsprinzip her auch bei Übergewicht geeignet ist. Ausserdem würde mich noch interessieren, worin sich die Damen- von den Herrenmodellen unterscheiden.
Durch die weich-elastische Sohle bietet der kyBoot eine ideale Dämpfung, so können Sie schonend Trainieren. Der kyBoot kann ohne Probleme auch bei Übergewicht getragen werden. Bei Übergewicht ist die Dämpfung noch wichtiger, um die Gelenke zu schonen. Jedoch ist es schon so, dass der kyBoot schneller abnützt, wenn er intensiv und oft gebraucht wird. Dies ist jedoch kein Grund bei Übergewicht auf den kyBoot zu verzichten, da die positiven Eigenschaften einfach ideal für Sie sind:
Fersensporn wie auch Achillessehnenentzündungen entstehen bei einer Überlastung. Im kyBoot kann sich Ihr Fuss dreidimensional frei bewegen. So wird die Durchblutung verbessert und die Entzündungen können während dem Training abheilen.Im folgenden Video wird die positive Wirkung des kyBoots bei Fersensporn beschrieben:
kybun bei medizinischen Problemen (Videothek)
Wichtig ist, dass Sie die Tragdauer des kyBoot langsam steigern. Beginnen Sie mit 20 bis 30 Minuten, dafür mehrmals täglich. Das Abrollen ist nämlich anstrengender als in normalen, härteren Schuhen. Die Füsse brauchen immer eine gewisse Zeit, um sich an den kyBoot zu gewöhnen. Die Umstellung lohnt sich aber sehr, da trainierte Füsse die Schläge beim Gehen abfangen können. Dadurch werden der Rücken und die anderen Gelenke geschont.
Die Herrenschuhe sind beim Rist höher geschnitten und der Vorfuss fällt breiter aus. Eine Frau mit breiten oder geschwollenen Füssen kann ohne Probleme auch ein Männermodell tragen, wenn die Schuhgrösse vorhanden ist.Kategorie: Medizin - Allgemein - Krankheiten
Frage gestellt von: Sandra K. -
Kann ich im kyBoot einfacher wandern als im MBT?
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Bedingt durch meine Fussprobleme trage ich MBT Schuhe. Heute habe ich von einem Bekannten erfahren, dass es in den neu entwickelten kyBoot sehr leicht ist zu laufen. Weil auf meinen Wanderungen mit dem MBT gerade Steigungen immer schwer zu bewältigen waren, möchte ich nun fragen, ob es mit dem neuen Schuh einfacher ist zu wandern als mit dem MBT?
Der kyBoot hat eine weich-elastische Sohle, so kann sich der Fuss frei bewegen und abrollen. Das Abrollen im kyBoot ist im Vergleich zum Abrollen im MBT ganz anders. Da die kyBoot-Sohle weich ist, rollt der Fuss in sich selbst ab. Die tiefe, stabilisierende Fussmuskulatur wird gestärkt und die Beweglichkeit des Fusses verbessert.
Anfangs ist das Gehen im kyBoot für Sie sicherlich eine Umstellung. Darum empfehle ich Ihnen, langsam die Tragdauer zu steigern. Beginnen Sie mit einer halben Stunde am Stück, dafür mehrmals täglich. Die Tragdauer können Sie von Woche zu Woche steigern. Es ist möglich, dass der Körper bis zu vier Monaten braucht, um sich an das neue, natürliche Gehen zu gewöhnen.
Daher rate ich Ihnen, den kyBoot anfangs "nur" im Alltag zu tragen und erst später, wenn Sie sich an den kyBoot gewöhnt haben, mit ihm zu wandern. Wählen Sie anfangs eher leichte Wanderwege mit wenig Steigung und einfachem Untergrund.Im folgenden Video sehen Sie wie der kyBoot als Wanderschuh eingesetzt werden kann:
kybun andere Themen und Anwendungen (Videothek)Noch ein kleiner Tipp:
Packen Sie ein Paar "normale Schuhe" in den Rucksack. So können Sie die Schuhe wechseln, wenn Sie im kyBoot ermüden. Die Ermüdung merken Sie, wenn der Fuss nicht mehr aufrecht gehalten werden kann, wenn er zum Beispiel seitlich neben die kyBoot Sohle abkippt.Kategorie: Medizin - Allgemein - kyBoot/MBT/Joya
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Inge K. -
MS/Multiple Sklerose und kyBoot - Passt das zusammen?
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Eine Bekannte von mir leidet seit einigen Jahren an Muskelschwund. Sie besucht einmal wöchentlich die Hippo- und Physiotherapie. Sie hat bereits einen kyBounder auf dem sie täglich zuhause ihre Physioübungen macht. Nun interessiert sie der kyBoot. Ich habe sie vor kurzem im Shop gehabt. Sie geht im kyBoot kaum schlechter oder anders als in normalen Schuhen. Daraufhin habe ich ihr einen Testschuh für zuhause mitgegeben und ihr geraten, ihn nur zuhause zu tragen.
Meine Frage nun ist, wie verhält sich ihre Muskulatur im kyBoot? Ich kann mir vorstellen, dass der sehr hohe Tonus in ihren Beinen, durch den kyBoot eher noch erhöht wird, als dass sie sich entspannen kann. Was meinen Sie? Nützt ihr der kyBoot etwas? Können Sie mir beschreiben was in diesem Falle körperlich passiert, und wie es sich verhält?
Ich finde es eine gute Idee, dass Sie ihr einen Test kyBoot mitgegeben haben. So kann sie selbst spüren, wie der kyBoot bei ihr wirkt. Ich kann mir vorstellen, dass sich ihre Muskelverspannungen eher lösen: Im kyBoot werden die tiefen, stabilisierenden Muskeln gestärkt und so können sich die oberflächlichen Muskeln (diese neigen zu Verspannungen) entspannen.
Es sieht so aus als ob Ihre Bekannte gut mit dem kyBoot zurecht kommt. Ansonsten würde man beim Gehen einen Unterschied sehen oder sie könnte eine Unsicherheit spüren. Ihre Überlegung ist jedoch gerechtfertigt: Wenn Ihre Bekannte im kyBoot "überfordert" wäre, kann sich auch die oberflächliche Muskulatur verspannen. Ob dies tatsächlich der Fall ist, kann sie Ihnen sicher nach dem kyBoot Test sagen. MS hat so viele unterschiedliche Stadien, da kann man nie ohne es zu testen eine inhaltsreiche Aussage machen. Wichtig ist, dass sich die Betroffenen sicher nicht überfordern! Dies können die Allermeisten gut für sich selbst beurteilen.Kategorie: Medizin - Allgemein - Krankheiten
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: kyBoot Verkäuferin -
Kann man den kyBoot bei Rückenbeschwerden/Lumbalgie/ Dorsalgie + Einlagen tragen?
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Meine Mutter, 60-jährig, interessiert sich für den kyBoot. Infolge von Abnützungen im Fuss (Rist) trägt sie bereits seit über zehn Jahren Schuheinlagen. Sie hat auch mit Rückenbeschwerden zu kämpfen. Nun ist sie nicht sicher, ob die kyBoot Schuhe für sie geeignet sind, da sie schon seit Jahren die Einlagen trägt. Würden Sie Ihr diese empfehlen?
Ich kann Ihrer Mutter die kyBoot Schuhe sehr empfehlen. Der kyBoot richtet den Körper von unten her auf. Dies bedeutet, dass die Füsse im kyBoot 360 Grad Bewegungsfreiheit haben und dadurch wieder gekräftigt werden. Kräftige Füsse entlasten wiederum die oberen Gelenke wie Knie, Hüfte und Rücken. Bei vorbestehenden Fussproblemen oder langjährigem Tragen von Einlagen ist es jedoch wichtig, dass der kyBoot nicht zu lange am Stück getragen wird. Ein dauerndes Tragen vom kyBoot wäre am Anfang (in den ersten Wochen/Monaten), nach jahrelangem Einlagentragen, eine Überforderung des Fusses. Beginnen Sie mit einer halben Stunde am Stück, mehrmals täglich, und steigern Sie langsam die Tragedauer. Die Fussmuskulatur braucht aber drei bis vier Monate, bei regelmässigem Training, bis sie genügend kräftig ist um mehrere Stunden am Stück im kyBoot zu gehen. Sie können die normalen Schuhe mit Einlagen als Entlastung zwischendurch tragen. Ich rate Ihnen, den kyBoot ohne Einlagen zu tragen, als aktives Stabilisationstraining des Fusses. Einlagen sind eine passive Stütze für den Fuss, und verbessern längerfristig die Fusssituation keineswegs. Wenn irgendwie möglich, diese Einlagen nicht konstant tragen. Hören Sie am besten auf Ihren Körper, der sagt Ihnen was gut tut, und wann er eine Pause braucht.
Kategorie: Entzündungen/Schmerzen - Rücken/Hüfte - Medizin, Medizin - Füsse - Einlagen
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Sabina P. -
Diagnose Osteoporose/ Knochenschwund - Eignet sich der kyBoot
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Mein Spezialarzt für Osteoporose und Rheumatologie hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass mein kyBoot für Osteoporose nachteilig seien, weil die Knochen Wiederstand brauchen zum Wachsen. Die kyBoots seien zu weich. Was sagen sie dazu? Ich liebe diese Schuhe.
Es stimmt, dass die Knochen für das Wachstum Belastung brauchen, die Frage ist wie hoch die Belastung sein muss. Früher, als wir noch keine Teerstrassen hatten, und das ist gar noch nicht so lange her, gingen wir auf Naturboden. Zu dieser Zeit gab es viel weniger grosse "Schläge" beim Gehen, da der Naturboden diese dämpft. Der kyBoot kommt einem Naturboden sehr nahe.
Im kyBoot haben Sie sicherlich weniger grosse "Schläge" beim Gehen, jedoch haben Sie immer noch die Belastung des Körpergewichts; dies fördert das Knochenwachstum. Je höher die Belastung auf die Knochen, desto höher die Knochendichte. Ein Sportler der Dreisprung / Weitsprung macht hat eine höhere Dichte in den Beinknochen als ich, als Hobby-Joggerin, habe.
Der Bewegungsablauf im kyBoot ist viel natürlicher als in "harten, unbeweglichen" Schuhen oder Böden. Die Füsse werden kräftiger und beweglicher, dadurch werden die anderen Gelenke wie Knie, Hüfte, Rücken geschont.
Ich rate Ihnen den kyBoot weiterhin zu tragen. Zwischendurch gehen Sie im Sommer sicherlich auch mal barfuss oder in "härteren, normalen" Sommerschuhen, dann bekommt ihr Körper/ihre Knochen zusätzlich mehr "Schläge". Somit bekommen Ihre Knochen zusätzlich stärkere Reize zum Wachsen.
Meine pauschale Antwort gilt für Osteoporose allgemein. Wie viel Belastung bei Osteoporose gut ist, ist immer auch von Stadium der Osteoporose abhängig.Kategorie: Medizin - Allgemein - Krankheiten
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Frage gestellt von: Judith K. -
Muskelkater im kyBoot? Sollte man die Schuheinlagen in den kyBoot legen? Läuft sich die kyBoot Sohle schnell an?
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Habe heute Ihre Schuhe zum Testen bekommen. Ist ja einzigartig. Hatte jedoch nach zwei Stunden einen leichten Muskelkater. Meine Frage ist, ob ich nun meine Einlagen (Senk-Spreizfüsse) weglassen kann.
Wenn nicht, müsste ich ja dann auch die Schuhe eine Nummer grösser nehmen. Ferner habe ich für meinen Sohn ein Paar Schuhe mitbestellt. Er ist Restaurantfachmann und hat pro Jahr zirka drei Paar neue Schuhe benötigt, da seine Sohlen nach etwa drei bis vier Monaten abgelaufen waren. Wie sieht es mit diesen Schuhen aus?
Muskelkater tritt häufig am Anfang auf, da die Muskulatur noch nicht genügend stark ist. Nach wenigen Tagen hat sich Ihr Körper an das neue Gehen, aus den Füssen heraus gewöhnt, und der Muskelkater vergeht. Eigentlich wäre es besser, den kyBoot ohne Einlagen zu tragen, diesen Schuh als Trainingsgerät für Ihre Füsse zu benutzen. Wenn die Füsse ermüden, machen Sie eine Pause in den "normalen, harten" Schuhen mit Ihren Einlagen. Ich rate Ihnen trotzdem, die kyBoot Testschuhe mal mit, mal ohne Einlagen zu tragen. So können Sie herausfinden, was Ihnen am besten tut.
An Tagen, an denen Sie mehrheitlich Stehen, würde ich eher den kyBounder empfehlen; wenn Sie gehen können Sie Ihre Fussmuskulatur mit den kyBoot ideal trainieren. Beginnen Sie mit kurzen Intervallen im kyBoot und steigern Sie die Tragdauer von Woche zu Woche. Ihr Körper zeigt Ihnen die persönlichen Grenzen.
Viele kyBoot Träger können mit der Zeit die Einlagen sogar ganz weglassen, das ist sehr individuell.
Die weich-elastische Sohle des kyBoot passt sich ideal dem Untergrund an und nützt deshalb kaum ab. Ich kann mir vorstellen, dass Ihr Sohn mit dem kyBoot länger beim gleichen Schuh bleiben kann. Es kommt auch auf den Grund an, wieso die Schuhe Ihres Sohnes so stark abnützen. Wir empfehlen, bei täglichem Gehen im kyBoot, den Schuh nach einem Jahr zu erneuern. Noch gesünder wäre es, wenn ihr Sohn zwischen zwei kyBoot abwechselt.Da er als Koch eher stehend arbeitet, ist die weich-elastische Sohle des kyBoot für seinen Rücken, Beine, Füsse, Kniegelenke ideal. Ich denke, dass Ihr Sohn die positive Wirkung auf den Körper sofortspüren wird!
Kategorie: Medizin - Allgemein - Bewegungsapparat
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Gisela K. -
Schwindelgefühle/Vertigo durch den kyBoot?
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Gestern haben meine Frau und ich jeweils ein Paar kyBoot gekauft. Heute nach einer Stunde laufen und nachdem wir die Schuhe ausgezogen haben, verspüren wir starke Schwindelgefühle. Was können wir tun?
Die weich-elastische kyBoot Sohle lässt den Fuss in alle Richtungen bewegen. Das bedeutet für den Körper, dass er sich von den Füssen bis zum Kopf neu ausrichten kann, in allen Gelenken ist mehr Bewegung möglich. An diese neuen Möglichkeiten muss sich der Körper erst gewöhnen.
Ursachen für Ihren Schwindel können das Gleichgewichtsorgan im Innenohr oder die obere Halswirbelsäule sein. In "normalen, harten Schuhen" werden wir an diesen Orten wenig gefordert, oft sind wir in der oberen Halswirbelsäule sogar etwas "blockiert". Im kyBoot ist plötzlich mehr Bewegung da, daher hat Ihr Körper mit Schwindel reagiert, das gibt es relativ häufig am Anfang im kyBoot.
Sie werden sehen, bereits nach wenigen Tagen oder Wochen legt sich der Schwindel, so dass Sie das neue Laufgefühl im kyBoot richtig geniessen können!Ich rate Ihnen und Ihrer Frau vorerst die Tragedauer auf 20 bis 30 Minuten zu verkürzen, dafür mehrmals pro Tag. Konzentrieren Sie sich nicht all zu fest auf den kyBoot oder den Boden, dies könnte zusätzlich Schwindel auslösen.
Kategorie: Medizin - Kopf/Nacken - Schwindel
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Gunter K. -
Wieso knicke ich im kyBoot seitlich ab?
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Nach verschiedenen Operationen (Knieprothese links / Bandscheibenvorfall mit Stabilisierung der untersten vierten Lendenwirbel) trage ich zur Zeit ein Testmodell des kyBoot. Ich stelle fest, dass ich nach kurzer Zeit mit dem rechten Fuss nach aussen knicke. Ich habe Angst, dass ich dadurch erneut Rücken- oder Hüftprobleme bekomme. Deswegen habe ich den kyBoot in den letzten Tagen nicht mehr getragen. Ich bin mir nicht sicher, ob sich diese Investition für mich lohnt. Es macht keinen Sinn, wenn ich den sonst sehr angenehmen Schuh nicht regelmässig tragen kann.
Sie haben recht. Wenn Sie beim Gehen mit dem Fuss nach aussen kippen, ist dies nicht gut für den Rücken und die anderen Gelenke!
Der kyBoot hat eine weich-elastische Sohle, welche dem Fuss eine dreidimensionale Bewegung ermöglicht. Dadurch kommen Fehlbelastungen auch sofort zum Vorschein im kyBoot. In den "normalen, harten Schuhen" ist der Fuss viel stabiler. Fehlbelastungen haben Sie jedoch auch dort vorhanden. Dies sehen Sie an einer Abnützung der harten Sohle. Bei Ihnen handelt es sich wahrscheinlich um eine auf der äusseren Seite.Unser Füsse wurden über Jahrzehnte gestützt und geführt, die Fussmuskulatur hat sich dadurch zurückgebildet. Im kyBoot bekommen wir nun die Chance, diese Fehlbelastungen/ Unterbelastungen der Füsse zu korrigieren und dadurch all unsere Gelenke zu entlasten. Im kyBoot lernen wir wieder aus den Füssen zu Gehen (Abrollen), da die weich-elastische Sohle des kyBoots dies zulässt. Die Füsse sind eigentlich von Natur für das bestimmt worden.
Im kyBoot kann es anfangs passieren, dass wir seitlich abkippen. Dies ist ein Zeichen für eine schwache Fussmuskulatur. Oft spürt man dies auf einer Seite deutlicher, da oft ein Fuss (Standbein) eine bessere Stabilität hat.Es ist nun wichtig, dass Sie das Abkippen rechts korrigieren, dadurch kräftigen Sie Ihre Fussmuskulatur rechts und werden mit der Zeit nicht mehr nach aussen kippen. Dadurch stärken und entlasten Sie Ihren Rücken, die Hüften und Knie langfristig!
Es kann gut sein, dass Sie anfangs nur eine halbe Stunde im kyBoot gehen können bis die Füsse ermüden. Das ist normal, die Fussmuskulatur braucht drei bis vier Monate, bis sie aufgebaut ist. Wenn Sie ermüden, das heisst, der rechte Fuss seitlich abkippt, ist es Zeit für eine kyBoot Pause (30 Minuten bis 2 Stunden). Ich bin überzeugt, dass Sie mit dem kyBoot Training etwas Gutes für Ihre Gesundheit tun!
Kategorie: Entzündungen/Schmerzen - Rücken/Hüfte - Medizin
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Viktoria H. -
Kann der kyBoot Schwindelgefühle/Vertigo auslösen?
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Meine Frau und ich hatten kürzlich je ein Paar kyBoots gekauft. Am darauffolgenden Tag, verspürten wir starke Schwindelgefühle, nachdem wir nach einer Stunde laufen, die Schuhe ausgezogen hatten. Was können wir tun? Ich möchte noch hinzufügen, dass ich danach auch einen stark erhöhten Blutdruck hatte 182/95. Ausserdem war uns übel.
Besteht da ein Zusammenhang?Die weich-elastische kyBoot Sohle lässt den Fuss in alle Richtungen bewegen. Das bedeutet für den Körper, dass er sich von Kopf bis Fuss neu ausrichten kann. So ist in allen Gelenken mehr Bewegung möglich. An diese neuen Möglichkeiten muss sich der Körper erst gewöhnen. Ursachen für Ihren Schwindel könnte das Gleichgewichtsorgan im Innenohr oder die obere Halswirbelsäule sein. In "normalen, harten Schuhen" werden wir an diesen Orten wenig gefordert, oft sind wir in der oberen Halswirbelsäule sogar etwas "blockiert". Im kyBoot ist plötzlich mehr Bewegung da, daher hat Ihr Körper mit Schwindel reagiert, das gibt es am Anfang relativ häufig im kyBoot. Sie werden sehen, bereits nach wenigen Tagen oder Wochen legt sich der Schwindel, so dass Sie das neue Laufgefühl im kyBoot richtig geniessen können! Ich rate Ihnen und Ihrer Frau vorerst die Geh-Dauer auf 20 - 30 Minuten zu verkürzen, dafür mehrmals pro Tag. Konzentrieren Sie sich nicht all zu fest auf das Gehen im kyBoot oder auf den Boden, dies könnte zusätzlich den Schwindel auslösen.
Bei einer Überforderung des Körpers ist dies oft am Blutdruck ersichtlich. Es kann also sein, dass Ihr Blutdruck, aufgrund des neuen Gehens im kyBoot, angestiegen ist. Grundsätzlich werden beim Gehen im kyBoot mehr Muskeln aktiviert. Dies ist für den Körper (Herz-Kreislauf) anstrengender. Darum ist es auch wichtig, dass man als kyBoot Einsteiger die "normale Belastungsdauer" etwas zurücknehmen sollte. Da Sie ein Blutdruck Messgerät besitzen, nehme ich an, dass Sie Ihren Blutdruck regelmässig kontrollieren. Wenn Sie eine Herz-Kreislauf- Krankheit haben, sollten Sie Ihre persönlichen, vom Arzt verschriebenen, Richtwerte für Blutdruck und anderes einhalten! Aber, es ist doch erstaunlich, welch grosse Fitnesswirkung der kyBoot hat! Nutzen Sie diese positive Wirkung aus. Wichtig ist, dass Sie Ihre persönliche Tragdauer finden. Die ist dort, wo Sie sich nach dem Tragen noch wohl fühlen; das heisst, keinen Schwindel , Übelkeit oder stark erhöhten Blutdruck haben!Kategorie: Medizin - Kopf/Nacken - Schwindel
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: G.Kalz -
Eignet sich der kyBoot bei Knick-/Senk-/Spreizfüßen? - Was ist der Unterschied zum MBT und Joya?
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Da ich Knick-/Senk-/Spreizfüsse habe, wollte ich fragen, ob Ihre Schuhe für mich in Frage kommen?
Bezüglich Schuhen, riet mir der Orthopäde eher ab, da ich sowieso instabile Füsse hätte. Ich solle lieber wie seit Kindheit an Einlagen tragen. Nun hat mir ein Orthopädie-Schuhmeister Joya-Schuhe empfohlen. In denen laufe ich zwar bequem, komme aber auch stark mit den Knien nach innen an. Selbst wenn ich Einlagen trage ist das so. Kommen Ihre neuen Schuhe für mich in Frage, und soll ich diese mit oder ohne Einlagen tragen? Was mache ich, dass ich mit den Knien nicht so stark nach innen komme?
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen den MBT, Joya und Ihren neuen Schuhen, die ja alle von Herrn Müller bzw. dessen Sohn entwickelt wurden? - Welcher Schuh ist, wenn überhaupt, für mich geeignet und warum? Muss ich bei dem Joya Schuh (wie der Schuhverkäufer sagte) immer über die Außenfläche laufen?
Wir raten sowohl zum kyBounder, als auch zum kyBoot bei Knick-Senk-Spreizfüssen. Durch das direkte Stehen auf weich-elastischem Untergrund, wird die tiefe Fussmuskulatur trainiert, und die Beweglichkeit des Fusses verbessert. Diese tiefe Fussmuskulatur ist bei Fussproblemen oft stark abgeschwächt. Deshalb wird der Fuss nicht mehr richtig stabilisiert. Mit der Zeit kann das zu Schmerzen und noch grösseren Fehlstellungen führen.
Ich rate Ihnen, den kyBoot ohne Einlagen zu tragen, als aktives Stabilisationstraining des Fusses. Die Fussmuskulatur braucht aber drei bis vier Monate, bei regelmässigem Training, bis sie genügend kräftig ist. Sie können die normalen Schuhe mit Einlagen als Entlastung zwischendurch tragen. Ein dauerndes Tragen vom kyBoot wäre am Anfang (in den ersten Wochen/Monaten), nach jahrelangem Einlagentragen, eine Überforderung des Fusses. Einlagen sind eine passive Stütze für den Fuss, und verbessern längerfristig die Fusssituation keineswegs. Wenn irgendwie möglich, diese Einlagen nicht konstant tragen. Hören Sie am besten auf Ihren Körper, der sagt Ihnen was gut tut, und wann er eine Pause braucht.
Joya ist eine Mischung zwischen MBT und kyBoot. Der MBT Schuh ist ein Abrollschuh wo der Fuss direkt hart steht. Im kyBoot steht der Fuss direkt weich, und kann sich dreidimensional bewegen. Das Abrollen findet direkt im Fuss statt. Im MBT geschieht dies über die Abrollsohle. Die seitliche Fussstabilität trainieren Sie am intensivsten im kyBoot, etwas weniger intensiv im Joya. Jeder Schuh hat seine Besonderheiten, ich kenne mich aber im Detail nur mit dem kyBoot aus. Ich kann nur vermuten, dass der Joya -Händler mit dem über die Aussenfläche gehen, einem nach innen Knicken des Fusses und der Knie entgegenwirken wollte. Ich rate Ihnen im kyBoot möglichst die Sohle gleichmässig zu belasten. So haben Sie eine günstige Beinachse, und auch weniger ein nach innen Knicken der Knie. Dies hängt übrigens oft mit einer Fussschwäche zusammen. Das bedeutet, dass mit Ihrem kybun Fusstraining auch die Knie stabiler werden sollten.
Kategorie: Medizin - Füsse - Instabilitäten, Medizin - Füsse - Fehlstellungen, Medizin - Allgemein - kyBoot/MBT/Joya
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: S.Kientsch -
Verweichlicht der Körper nicht, durch das Angewöhnen an das weiche Auftreten?
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Gibt es schon Erfahrungen, wie die Füsse beim Barfusslaufen reagieren, wenn man dauernd mit dem weichen kyBoot läuft? - Was hat es für einen Einfluss auf den Gang, wenn auf den weichen Untergrund wieder der "harte" Untergrund folgt?
Unser Körper wurde nicht für harte Böden geschaffen. Weil wir aber heute praktisch nur noch auf hartem Boden oder in harten Schuhen gehen, ergeben sich Probleme am Bewegungsapparat wie: Hallux Valgus, Fersensporn, Kniearthrose, Rückenprobleme usw. Naturvölker, wie beispielsweise die Massai, kennen solche Gelenk- und Muskelprobleme nicht.
Wenn wir nun wieder zurück zu einem weich-elastischen Untergrund wechseln, ist das nichts Neues für den Körper. Er kennt das bereits von früher. Deshalb reagiert er sehr schnell mit einer besser aufgerichteten Körperhaltung und weniger Beschwerden in anderen Gelenken. Bei regelmässigem Training im kyBoot oder auf dem kyBounder, wird auch die abgeschwächte, tiefe, stabilisierende Muskulatur wieder gekräftigt, und somit langfristig der Bewegungsapparat geschont.
Wir empfehlen, den kyBoot so oft wie möglich zu tragen. Dies wirkt dann wie ein Training über mehrere Stunden auf den Körper. Ein Physiotherapeut weiss, dass ein einmaliges Fussstabilitäts-Training in der Physiotherapie langfristig nicht viel bringt, da enorme Kräfte auf die Füsse wirken. Um bei Fussinstabilität Erfolg zu haben, braucht es intensives Fusstraining über Stunden, was in der Therapie alleine zeitlich gar nicht machbar ist. Da viele Gelenkprobleme bei den Füssen beginnen, ist ein solches Fusstraining unumgänglich.
Wenn man wieder auf die herkömmlichen, harten Schuhe wechselt ist das für den Körper kein Problem. Im Gegenteil, durch die trainierte, tiefe Muskulatur ist er besser auf die Schläge vorbereitet. Beim Wechseln wird einem bewusst, welche Schläge auf den Körper wirken. Man beginnt automatisch die Gelenke zu stabilisieren. Jeder kyBoot Träger läuft zwischendurch mal auf hartem Untergrund, z.B. in der Wohnung, im Schwimmbad usw. Somit hat der Körper auch immer wieder Inputs von Schlägen.
Lesen Sie hier Meinungen von Physiotherapeuten und Ärzten.
Kategorie: Medizin - Allgemein - Vorteile/Nachteile
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: M.Brütsch -
Hilft der kyBoot bei einem Tennisarm/Epicondylitis Humeri Radialis, Nackenbeschwerden oder bei Büroarbeit?
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Ich habe vor zwei Monaten einen Tennisarm bekommen. - Kann der kyBoot diesen heilen ?
Einen Tennisellbogen können Sie mit dem kyBoot nicht direkt beeinflussen. Eventuell erfolgt dies indirekt, über eine bessere Haltung in der Schulter-/Nackenregion (siehe unten). Die Ursache für Tennisellbogen liegt oft in einseitigen, überlastenden Bewegungen des Unterarmes/Hand. Daher tritt diese Problematik oft bei stundenlanger Computerarbeit auf. Wenn Sie im Büro arbeiten, oder als Hobby viel am Computer sitzen, rate ich Ihnen die Sitzposition immer wieder zu verändern. Noch besser wäre es auf dem kyBounder zu arbeiten. Durch das dynamische Stehen verändert sich auch die Schulter-/Nacken-/Rückenposition. Infolge einer besseren Haltung kommt es auch zu weniger Überlastungen im Ellbogenbereich. Denn viele Tennisellbogen haben ihre Ursache in der Halswirbelsäule:
Im folgenden Video sehen Sie wie die Büroarbeit auf dem kyBounder stehend aussieht:
Büro Videos (Videothek)Durch eine schlechte Haltung der Schultern/des Kopfes werden die Nerven, die von Hals in die Arme ziehen, überlastet (gedehnt oder komprimiert). Das kann zu Symptomen im Ellbogen führen. Ob das bei Ihnen der Fall ist, kann ich nicht beurteilen. Ein Physiotherapeut kann dies aber mit Tests herausfinden.
Falls Sie sich entscheiden zukünftig auf dem kyBounder zu arbeiten, empfehle ich Ihnen die Grundübungen unserer Homepage. Diese können Sie regelmässig zur Lockerung der Muskeln und Gelenke machen.
Kategorie: Medizin - Allgemein - Bewegungsapparat
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: M.Lüder -
Warum habe ich ein schwammiges Gefühl im kyBoot?
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Ich bin 67 Jahre alt, 182 cm gross und 80 kg schwer. Ich bin/war ein begeisterter Sportler. Laufsport und Langlaufen musste ich allerdings in den letzten Jahren aufgeben, Radfahren geht noch verhältnismässig gut. Der Grund dafür ist eine Polyneuropathie (Unterschenkel/Füsse), welche vor ca. zwei Jahren diagnostiziert worden ist. Auch das Gehen bereitet mir Schwierigkeiten (keine Schmerzen, aber unschöner Gang). Vor eineinhalb Jahren habe ich einen Joya-Schuh gekauft und damit recht gute Erfahrungen gemacht. Nun habe ich im April 2010 einen kyBoot gekauft und erhoffte mir damit noch eine Steigerung. Dies ist aber leider nicht der Fall, dieser Schuh ist für mich zu weich und zu schwammig, besonders im Absatzbereich. Lässt sich bei diesem Schuh etwas korrigieren? Der Schuh kostete immerhin CHF 280 und ohne Korrektur kann ich ihn wohl nicht mehr tragen.
Sie haben recht, im kyBoot steht man etwas instabiler als im Joya. Dies ist wahrscheinlich das "schwammige Gefühl", das Sie im kyBoot haben. Der kyBoot ermöglicht dem Körper einen Systemwechsel vom hüftorientierten Gang zum fussorientierten Gang . Die Füsse stehen direkt auf weich-elastischem Material und werden aufgrund der instabilen Unterlage trainiert. Dieser Systemwechsel ist für den Körper eine grosse Umstellung und braucht je nach Person drei bis vier Monate Zeit. Wenn Krankheiten (wie z.B. Polyneuropathie) bestehen, braucht der Körper tendenziell länger für diese Umstellung. Die Geduld lohnt sich jedoch sehr, da besonders bei Nerven- und Muskelerkrankungen ein ständiges Training eine deutliche Verbesserung der Funktion und Lebensqualität bringen. Da eine Überbeanspruchung der Nerven-und Muskeln ebenso deutliche negative Reaktionen bringen, ist es wichtig, dies zu verhindern und langsam die Tragedauer des kyBoot zu steigern.
Der kyBoot beansprucht die Muskulatur, die den Fuss in seitlicher Richtung stabilisiert mehr als der Joya. Auch wenn Sie bereits Erfahrung mit dem Joya haben, rate ich Ihnen, mit der Tragdauer des kyBoots auf eine halbe Stunde (ein- bis viermal pro Tag) zurückzugehen. Bei positiver Reaktion des Körpers können Sie langsam steigern, bis sie eventuell den kyBoot als Alltagsschuh verwenden können. -
Kann man den kyBoot und MBT abwechselnd tragen?
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Ich trage seit ca. vier Jahren MBT Schuhe während der Arbeit. Nun möchte ich mir kyBoots für die Freizeit kaufen. Ein Arbeitskollege hat mir aber davon abgeraten. Er habe gehört, dass man MBT und kyBoots nicht gleichzeitig tragen sollte, da dies unter anderem Rückenschmerzen oder Knieprobleme verursachen könnte. Stimmt das? Da ich vorher oft Knieprobleme hatte, möchte ich mich natürlich auf keine Experimente einlassen.
Ein Wechsel zwischen verschiedenen Schuhen ist immer gut. Natürlich birgt ein Wechsel immer kleine Risiken. Dies gilt ebenso beim Wechsel von einem normalen Schuh auf den MBT.Der kyBoot ist in die seitliche Richtung noch etwas instabiler als der MBT, doch die Bewegungen sind sehr klein. In 90 Prozent der Fälle kann der kyBoot sofort ganztags getragen werden. Falls Sie Schwachstellen am Körper haben (gilt speziell für Knieprobleme) rate ich ihnen, das kyBoot Training stundenweise zu beginnen. Sollten Sie Reaktionen spüren, reduzieren Sie das Training auf einige Stunden und tragen ihn dann weiter.
Kategorie: Medizin - Allgemein - kyBoot/MBT/Joya
Ansprechpartner: Karl Müller
Frage gestellt von: Colette Z.
Hinweise zu Erstbeschwerden
Der kyBoot trainiert die Muskulatur und die Koordination. Das Tragen des kyBoot verändert die Kräfte auf Bänder, Muskeln, Sehnen und Gelenke. Dies bewirkt eine positive Veränderung der Haltung und des Gangmusters. Während der Umstellung können bei einigen Personen am Anfang Reaktionen, z.B. in Form von Schmerzen oder Entzündungen, auftreten.
In diesem Fall sollte der kyBoot zu Beginn nur für kurze Zeit bewusst getragen werden, wenn möglich aber mehrmals pro Tag. Meistens kann die tägliche Tragdauer schon nach wenigen Tagen auf ein bis zwei Stunden gesteigert werden. Die meisten Kunden tragen den kyBoot nach wenigen Wochen als bequemen Alltagsschuh.
Sollte der Arzt Ihnen den kyBoot nicht empfehlen oder von diesem abraten, bitten wir Sie, den Arzt an uns zu verweisen, damit unser Biomechaniker oder Facharzt ihn über die kybun MechanoTherapie informieren kann.

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